Re: @BBouvier: Jahenny, Don Bosco und Gesamtdauer

Geschrieben von Wolfi am 02. Juni 2005 11:02:29:

Als Antwort auf: Re: @BBouvier: Jahenny, Don Bosco und Gesamtdauer geschrieben von Luzifer am 02. Juni 2005 10:30:

Hallo

Meine persönliche Überzeugung geht auch in die Richtung einer Metapher ( für die Finsternis ).
Habe gerade das Buch von John S. Lewis "Bomben aus dem All" gelesen,darin geht es um Kometen usw.,mit möglichen Folgen eines Impackts.
Bei der Grösse des "Steinchens" das eine solche Finsternis auslösen würde, ist es mit drei Tagen nicht getan.
Selbst wenn der Staub usw. sofort wieder ausgeschwemmt würde.
Ausserdem wird immer davon gesprochen , man soll nicht aus dem Fenster sehen.
Ich dentiere eher dazu, daß damit drei besonders schlimme Tage gemeint sind, bei denen die Menschheit jede Form von Ethik und Moral über Bord wirft.
Nicht aus dem Fenster sehen würde dann nichts anderes bedeuten als sich bedeckt zu halten,bis das Schlimmste vorüber ist.
Was mir nicht ganz klar ist, warum in dieser Zeit Lebensmittel in Gläsern ungeniesbar werden sollten ?
Ist aber vieleicht eine weitere Metapher.
Eine natürliche Ursache für die Finsternis schliese ich aber aus.
Es wurde ja auch vom finsteren Mittelalter gesprochen, obschon es auch da sicher nicht nur dunkel war.
Ebenfalls wurde immer wieder von einer finsteren Vorzeit gesprochen, da man zuwenig darüber wusste, oder noch weis.
Bei Verbrechen heißt es ja auch, das Motiev liegt im Dunkeln.

Gruß Wolfi

>Hm ... ja, ist wohl die einzige Möglichkeit, die übrig bleibt.
>Die Sonne für drei Tage abschalten kommt nicht in Frage. Ein dreitägiger Stillstand der Erde liegt auch ausserhalb meines Vorstellungsbereichs. Wobei dann auch nur eine Hälfte verdunkelt würde (könnte immerhin für Europa gelten). Ein Objekt, das gross genug wäre und für genau drei Tage zwischen Sonne und Erde steht, ist ebenfalls nicht in Sicht.
>Bleibt die Aschetheorie. Im Prinzip möglich. Entweder durch Einschlag eines Himmelskörpers oder durch den Ausbruchs eines oder mehrerer Vulkane. Evtl. beides, wobei Fall zwei eine Folge von Fall eins wäre.
>Tja, und jetzt habe ich ein Problem. Eines der beschriebenen Szenarien kann jederzeit eintreten und einen so genannten nuklearen Winter herbeiführen. Aber nicht für drei Tage. Sollte sich wirklich genug Asche und Staub in der Atmospähre befinden, um den Himmel wirklich zu verdunkeln, sagen wir mal mindestens in dem Masse, wie es eine sehr dunkle Gewitterfront vermag, ist es mit drei Tagen nicht getan. Wir reden immerhin von der ganzen Erde und nicht von einem relativ kleinen regionalen Ereignis (oder?).
>Also bleibt für mich nur eine Möglichkeit. Die "Finsternis" oder die "drei Tage" sind nur eine Metapher. Eine wörtliche Auslegung halte ich aus den o. g. Gründen für nicht möglich.


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