Korrekt

Geschrieben von Odin am 03. Juni 2005 15:16:31:

Als Antwort auf: Re: Thermische Stickoxide geschrieben von Taurec am 03. Juni 2005 14:54:45:

Hallo

>Danke Odin, das war sehr erhellend.
>Der Impakt direkt kann also nicht für Salpetersäureregen herangezogen werden.
>Kann durch Vulkane (z. B. "der Erde Riss") Stickstoff, bzw. Stickoxide >ausgestoßen werden, die dann zu Salpetersäure reagieren?

Man könnte jetzt ein stark vereinfachtes Gedankenexperiment
machen, um die Höchstmenge Salpetersäure festzulegen, die
nach menschlichem Ermessen längs einer hypothetischen
Flugbahn eines Himmelskörpers gebildet werden könnte.

Dazu sind Annahmen nötig wie:

Grösse des Himmelskörpers
Bahnneigung
Wirkungsquerschnitt in Anzahl Durchmessern
Anzunehmender Umsatzgrad zu NO
Anzunehmende Weiterreaktion zu NO2 (unter Lichteinwirkung)
Zu erwartender Verdünnungsgrad (Luftfeuchtigkeit)

Für diese Annahmen haben wir aber keine experimentellen
Grunddaten.

>Liegt der Grund für den extremen Wassermangel nach der Finsternis, darin, daß >sehr viel Wasser mit Stickoxiden zu Salpetersäure reagiert ist?

Ich glaube eher dass die Luftbewegung und damit die
Wanderungsbewegung der Niederschlagsgebiete beeinflusst
wird.

>Daß Salpetersäure, ebenso wie Schwefelsäure, entsteht, wird aus folgender >Aussage Irlmaiers klar:
>"Draußen geht der Staubtod um, es sterben sehr viel Menschen. Die Flüsse >werden so wenig Wasser haben, daß man leicht durchgehen könnt'. Das Vieh fällt >um, das Gras wird gelb und dürr, die toten Menschen werden ganz gelb >und schwarz."

Schwefelsäure könnte auch durch Oxidation von Schwwefel-
dämpfen aus dem Erdinnerein ("der erde Riss") gebildet
werden. Hingegen ist nicht zu erwarten, dass aus dem
Erdinneren oxidierbarer Stickstoff austritt.

>Bei Hautkontakt mit Salpetersäure entsteht nämlich eine Gelbfärbung.

Richtig, die sogenannte Xanthoproteinreaktion. Salpeter-
säure reagiert mit Eiweisstoffen in der Haut.

>Für die >Schwarzfärbung ist Schwefelsäure verantwortlich.

Aber nur konzentrierte. Sie entzieht allen organischen
Stoffen das Wasser, und zurück bleiben Verkokungsprodukte.
Besonders gut funktioniert das mit Kohlenhydraten, also
mit zuckerähnlichen Stoffen. Z.B. Zellulose in Papier
oder der Zucker in Zuckerstückchen.

>Gruß
>Taurec

Gruss

Odin


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