"Kein Krieg, kein Bürgerkrieg, keine Naturkatastrophen im deutschsprachigen Raum für die nächsten 50 Jahre" (Schauungen & Prophezeiungen)

Jacob @, Sonntag, 27.11.2016, 00:03 vor 1560 Tagen (8729 Aufrufe)

Liebe Foristen, liebe Leser,

es gibt präkognitiv begabte Menschen unter uns, hellsichtige. Darüber werden wir uns hier einig sein. Die Gabe ist wohl jeweils unterschiedlich ausgeprägt.

Obige Aussage im Betreff stammt von einem profilierten Menschen dieser Art, mit der Begabung, die Lebensspule(den Lebensfilm) von Menschen einsehen zu können, die sich direkt in der Umgebung befinden.
Dann kann auch ein gezieltes Suchen in diesem Film vorgenommen werden. Stets ist die emotionale Verfassung zu den so geschauten Bildern abrufbar. Auch eine isometrische Perspektive wird mitunter eingenommen, wenngleich in der Regel die Bilder aus den Augen der Person gesehen werden.

Bei dem nahezu tagtäglichem Eintauchen in den Lebensfilm von unzähligen Menschen aus dem deutschsprachigen Raum ist nichts von dieser Person gesehen worden, was auf mehr als nur einen beträchtlichen Rückgang wirtschaftlicher Prosperität schließen ließe:

Kein Hunger, kein Bürgerkrieg, kein Krieg zwischen Staaten oder Fraktionen, der sich hierzulande abspielt, keine Sintfluten, keine großen Naturkatastrophen - jedenfalls nicht für die noch ausstehende Lebensdauer der Vielzahl von geschauten Leben.


Mir hat dies sehr große Erleichterung gebracht, da ich die Erfahrung und die derart erhaltenen Informationen als so glaubhaft einordne, dass ich mein Leben nun in Abkehr von der Idee einer katastrophistischen Weltenwende gestalten werde.
Vorkehr ist daher m.M.n. lediglich für wirtschaftlich deutlich schlechtere Zeiten zu treffen.

Die Bedeutung und die Konsequenzen eines solchen Beitrages sind mir durchaus bewusst, so dass man sich sicher sein kann, dass ich lieber diesen Beitrag unterlassen hätte, wäre ich nicht von der Nützlichkeit und Schuldigkeit desselben überzeugt.

Ich sehe darin für mich indes noch keine Widerlegung der validen Seher oder gewisser Fragmente validen Schauens, die hier so verdienstvoll auf Herz und Nieren geprüft und herausdestilliert worden sind. Vielmehr könnte ich mir vorstellen, dass die Zeiträume größer sein könnten, als man es bisweilen angenommen hatte.

Gruß jacob

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geht mir genauso

Baldur @, Sonntag, 27.11.2016, 00:46 vor 1560 Tagen @ Jacob (7539 Aufrufe)

Hallo, Jacob,

ich habe auch schon ähnliche Fragen gestellt, und ähnliche Antworten bekommen.
Das erwartete Irlmaier-Szenario war nie drunter, auch nicht mal Annäherungen daran.

Dezeit befinde ich mich an einer Weggabelung meines Lebens, und muss mich entscheiden, ob ich den vorsichtig-defensiven Weg noch weiter beschreite, oder davon abkehre, und mich wieder "normal" verhalte.

Ich tendiere zur Abkehr und zum Beerdigen des Krisenszenarios.

Ich hätte 2008 sehr viel darauf verwettet, dass es immensen Flurschaden in der Wirtschaft geben MUSS. Nichts davon passierte auch nur ansatzweise.

In den Bereichen der Wirtschaft, die ich so halbwegs überblicken kann, brummt es, von Krise nicht der Hauch einer Spur. Und, rückblickend betrachtet, war das die ganzen letzten Jahre so.

Die Kleinbetriebe haben es immer schwerer, das ist gesamtwirtschaftlich aber wurscht, weil es die Grossen gerne auffangen, die Konzentration setzt sich fort (Stamokap?).

Die Wahrnehmung von aussen, aus dem Irlmaier-Block des Stadions, war gefärbt durch die Naherwartung eines Irlmaier-Szenarios, aber das war den anderen Ahnungslosen völlig schnuppe, die zogen ihr Ding derweil durch und kamen vorwärts.

Mit jedem weiteren Tag bröckelt bei mir die alte Perspektive und lässt mich umso mehr erwarten, dass es völlig unbeeindruckt noch viele Jahre so weiter geht.

Weder kommt der starke Held, der alle raushaut, noch der Zoff auf den Strassen, der alles hinwegfegt.

Es geht weiter in Richtung globale Welt"ordnung". Oder besser, prekäre Weltverschmelztigelung.

Wenn es die ganzen Frömmler erwarten, kann es gar nicht wahr sein.

Beste Grüsse vom Baldur (der jetzt als Kontraindikator bei Amanito den Schalter endgültig umgelegt hat, dass es in Bälde chlöpft)

Nachtrag: ich gehe nicht so sehr von stark verlängerten, gedehnten Zeiträumen aus, sondern davon, dass die Sehenden schlicht verarscht wurden. Siehe Detlef. Was ihm gezeigt wurde, wird auch in 500 Jahren nicht physikalisch halbwegs erklärbar.

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Re@Baldur: Jau, geht mir nicht unähnlich wie Dir

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Sonntag, 27.11.2016, 02:47 vor 1560 Tagen @ Baldur (6849 Aufrufe)

Ola Baldur!

"Hallo, Jacob,

ich habe auch schon ähnliche Fragen gestellt, und ähnliche Antworten bekommen.
Das erwartete Irlmaier-Szenario war nie drunter, auch nicht mal Annäherungen daran.

Dezeit befinde ich mich an einer Weggabelung meines Lebens, und muss mich entscheiden, ob ich den vorsichtig-defensiven Weg noch weiter beschreite, oder davon abkehre, und mich wieder "normal" verhalte.

Es ist halt bei jedem und immer "Übergang".

Ich tendiere zur Abkehr und zum Beerdigen des Krisenszenarios.

Ich bleibe trotzdem stets wachsam. Und das bist Du auch weiterhin ob
Du es willst oder nicht, da Du ja intelligent bist.

Ich hätte 2008 sehr viel darauf verwettet, dass es immensen Flurschaden in der Wirtschaft geben MUSS. Nichts davon passierte auch nur ansatzweise.

Solche Finanzkrisen werden vom System selbst verursacht, damit nicht zuviele
Habenichtse den Eliten zu nahe kommen, also selbst reich werden.

In den Bereichen der Wirtschaft, die ich so halbwegs überblicken kann, brummt es, von Krise nicht der Hauch einer Spur. Und, rückblickend betrachtet, war das die ganzen letzten Jahre so.

Seit der "Eurorettung" 2011/2012. Das ist ja klar, für die Unternehmer und
den Staat gleichermaßen ist das alles das Geschäft ihres Lebens: Keine Zinsen
mehr zahlen müssen.

Die Kleinbetriebe haben es immer schwerer, das ist gesamtwirtschaftlich aber wurscht, weil es die Grossen gerne auffangen, die Konzentration setzt sich fort (Stamokap?).

Unternehmer jammern immer, in der besten Konjunktur, denn sie wollen
ja NOCH mehr Gewinne machen. Das ist ihre Natur.
Kleinbetriebe müssen immer ums Überleben strampeln, das ist die Natur
ihrer "Selbstständigkeit".

Die Wahrnehmung von aussen, aus dem Irlmaier-Block des Stadions, war gefärbt durch die Naherwartung eines Irlmaier-Szenarios, aber das war den anderen Ahnungslosen völlig schnuppe, die zogen ihr Ding derweil durch und kamen vorwärts.

Die Irlmaier-Naherwartung hatte ich schon seit 1978 als Kind, als ich das
Backmund-Buch meiner Eltern unter der Bettdecke gelesen hatte.;-)

Mit jedem weiteren Tag bröckelt bei mir die alte Perspektive und lässt mich umso mehr erwarten, dass es völlig unbeeindruckt noch viele Jahre so weiter geht.

Ja. 2029 der vierte Neuner oder 2039 der fünfte Neuner.
Und 2039 werde ich dann von den Kindern ausgelacht als
Katastrophen-Opa. "Krisen" werden allerdings in den 20ern/30ern
durchaus kommen, aber die gab's doch schon immer, d.h. die
Krise ist in der Zivilisation immanent. Intellektuell
formuliert, wie Taurec dies tut.

Weder kommt der starke Held, der alle raushaut, noch der Zoff auf den Strassen, der alles hinwegfegt.

*Lol* woher denn, wenn es keine Not gibt und alle wie die Maden im Speck leben???
Und der Staat läßt nur so viele Bereicherer hinein, daß er die Lage im
Griff hat. Es wird weitergemerkelt..

Es geht weiter in Richtung globale Welt"ordnung". Oder besser, prekäre Weltverschmelztigelung.

Mich freut es trotzdem, daß Trump gewonnen hat und nicht Hitlary.
Der hat schon separatistische Tendenzen und ist Putin-Versteher.:-D
Immerhin hat er sofort nach seiner Wahl TTIP annuliert.
Naja, mal schauen.

Wenn es die ganzen Frömmler erwarten, kann es gar nicht wahr sein.

Beste Grüsse vom Baldur (der jetzt als Kontraindikator bei Amanito den Schalter endgültig umgelegt hat, dass es in Bälde chlöpft)

Nachtrag: ich gehe nicht so sehr von stark verlängerten, gedehnten Zeiträumen aus, sondern davon, dass die Sehenden schlicht verarscht wurden. Siehe Detlef. Was ihm gezeigt wurde, wird auch in 500 Jahren nicht physikalisch halbwegs erklärbar.

Ja, aber Du kennst doch dieses Gesetz: Entweder man sieht die Ereignisse scharf,
und nicht den Zeitpunkt, und umgekehrt. Und Du schüttest die präcognitive Gabe
mit dem Bade aus: Hier haben viele (auch ich in letzter Zeit) oft banale Dinge geträumt, die am nächsten Tag wahr geworden sind.
Also kann da grundsätzlich nicht alles Mumpitz sein.

Herzliche Grüße,

Eyspfeil

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alles Mumpitz, und wachsam bleiben

Baldur @, Sonntag, 27.11.2016, 17:33 vor 1560 Tagen @ Eyspfeil (6610 Aufrufe)

Hallo, Eyspfeil,

nein, nicht alle übersinnlichen Wahrnehmungen sind Mumpitz, nur die angeblichen, die in Backmunds und Schönhammers und Bekhs und Adlmaiers Machwerken drinstehen.

Wir können die ganze Literatur in die Tonne treten.

Was Erfolg verspricht, sind ausschliesslich eigene Wahrnehmungen bzw. solche von Gleichgesinnten, indem man sich austauscht.

Das Problem ist, dass bei aller Wachsamkeit der Normalbürger absolut keine Chance mehr hat, einer negativen Zukunftsentwicklung irgendwie zu entkommen, oder vorzusorgen, oder was auch immer.

Grundstücke können enteignet oder zwangsbelastet werden, oder besteuert, oder ihren Wert dadurch verlieren, dass die Grundverkehrsfreiheit eingeschränkt oder aufgehoben wird, oder nebenan eine Grosseinrichtung die willkommenen Willkommenen mit der etwas andersartig-erfrischenden Lebenseinstellung empfängt und beherbergt.

Bankkonten können enteignet oder rasiert werden, oder besteuert, oder eingefroren, oder zur Bankenrettung herangezogen, oder durch eine Währungsreform zerstückelt werden.

Der Handel mit Edelmetall kann reglementiert oder eingeschränkt oder verboten werden, es könnte konfisziert werden - dann wäre es nur noch am Schwarzmarkt wertvoll, und da will nicht jeder hin.

Ausweichen auf Industriemetall - das kostet derart wenig, dass die Lagerkosten das Vermögen rasend schnell auffressen.

Treibstoff - altert und darf ohnehin nicht gelagert werden.

Kunst, Sammlungen? Orient-Teppiche, grosse Bilder, Pelzmäntel und Briefmarken lassen grüssen, die fielen alle im Wert drastisch bis extrem, Pelzmäntel sind völlig wertlos geworden.

Schmuck? Bringt den Einschmelzwert abzüglich Handelsspanne, also vielleich 10% des Kaufpreises.

Häuser und Wohnungen? Siehe oben, von Zwangseinquartierung bis zur griechischen Enteignungsvariante durch unleistbare Abgaben ist alles möglich.

Aktien? Der Brüller. Aktiengesellschaften haben meist zwischen 70 und 90% Fremdkapital, also Schulden. Die kaufe ich mit den Aktien. Ich zahle dafür, Schulden zu übernehmen....
Wer weiss, wie es in börsennotierten Konzernen zu- und hergeht, lässt gerne die Finger davon, Geld für etwas zu bezahlen, das er nicht mal in Händen halten, sondern nur in einem Bankdepot verbuchen lassen kann.

Eine solche Firma kenne ich ein bisschen besser als andere, sie lässt sich als Chaosclub beschreiben, oder als Mustervorlage für Mario Barth, oder als Schilda, nur in Gross, oder als tägliche Episoden aus dem Irrenhaus.
Schlechter Ruf, hohe Fluktuation. Aus fachlicher Sicht muss man sich wundern, dass der Laden nicht augenblicklich im totalen Chaos zusammenkracht, so gross ist der Mangel an Kompetenz und der Überfluss an Unvermögen.
Der Börsenwert hat sich in den letzten Jahren aber verfünffacht. Dazu fällt mir nichts mehr ein.

Bleiben Anleihen, aber dazu brauche ich hoffentlich kein Wort verlieren.

Uns bleibt auch beim tiefgreifendsten Nachgrübeln kein Ausweg, denn die Einöde im bergigen Urwald von Alberta gibts in Europa nirgends mehr. Höchstens, man zöge die Konsequenz, und selbst dorthin. Oder andernorts, wo die Fallhöhe so gering ist, dass man ohne Radio und Fernsehen nicht mal den Weltuntergang mitbekäme.

Derzeit habe ich dazu noch nicht den Mut gefunden, oder die nötige Verzweiflung. Ob dann dort die Lebensqualität unterm Strich höher wäre, würde man erst hinterher wissen......denn auch die Auswanderung würde viel Eintrittsgeld verbrauchen und die Reserven angreifen, die auch dort wieder den obigen Bedrohungen ausgesetzt wären.

Das Leben bleibt jeden Tag lebensgefährlich....

Beste Grüsse vom Baldur

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Wie viele hast du schon gefragt?

Explorer @, Sonntag, 27.11.2016, 08:59 vor 1560 Tagen @ Baldur (6510 Aufrufe)

Hallo Baldur,

ich habe auch schon ähnliche Fragen gestellt, und ähnliche Antworten bekommen.
Das erwartete Irlmaier-Szenario war nie drunter, auch nicht mal Annäherungen daran.

Darf man fragen, wie viele du schon dazu befragen hast? Das würde mich interessieren.

Weder kommt der starke Held, der alle raushaut, noch der Zoff auf den Strassen, der alles hinwegfegt.

Es geht weiter in Richtung globale Welt"ordnung". Oder besser, prekäre Weltverschmelztigelung.

Naja, das würde ich so nicht direkt sagen.
Es kann schon zu einem massiven Schwenk in der Politik kommen, aber es wird eben Gott sei dank nicht von einem Krieg oder Bürgerkrieg begleitet!
Wer hätte noch vor 3 Jahren, als die AfD gegründet wurde gedacht, dass sie heute so erfolgreich ist?

Ich zitiere Gabriele Hoffmann:

Eigentlich sehe ich für Deutschland sogar eine Zeit, die der Weimarer Republik ähnelt. Trotzdem bin ich gegenüber dieser Zeit sehr positiv eingestellt, weil die Menschen wieder ein Stück auf den Boden zurückkommen werden. Sie werden lernen müssen, flexibler zu sein und menschlicher miteinander umzugehen. Eine eigenartige Sache hat sich in bezug auf Rußland ergeben. Das hört sich zwar verrückt an, trotzdem bin ich sicher, daß es eintreffen wird. Ich denke, daß in etwa 22 Jahren in Rußland eine Situation eintreten wird, in der dieses Land zu einem Einwanderungsland werden wird, ähnlich wie damals Amerika.

https://schauungen.de/wiki/index.php?title=Gabriele_Hoffmann
Also die Menschen in Deutschland werden wieder auf den Boden herunter geholt und Russland wird ein Einwanderungsland?
Hört sich eigentlich nicht so sehr nach dem Erreichen der Ziele an, die die Globalisten aus den USA anstreben.

Grüße Explorer

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wie viele gefragt

Baldur @, Sonntag, 27.11.2016, 17:03 vor 1560 Tagen @ Explorer (6480 Aufrufe)

Hallo, Explorer,

es waren "nur" drei Personen, deren Treffsicherheit ich zuvor selbst erlebt habe. Zwei Medien, ein Hellseher. (Ergänzung siehe unten)

Ich verfolge gerne die Firmengeschichten von Unternehmen, die ungefähr gleichzeitig mit meinem Eintritt ins Berufsleben entstanden sind.

Interessanterweise haben die kleinen und die etwas mutigeren Zeitgenossen hart zu kämpfen, manchmal schaffen sie es, manchesmal nicht.

Dann gibt es aber noch die Fraktion der Vollgasgeber, der Nichtbremser, der Hazardeure.
Davon gibt es nicht viele, aber mir fallen immerhin fünf solcher Beispiele ein.

Sie verfolgten ein aggressives Wachstum, kauften zu, als andere sparten, wuchsen durch eigene Expansion, durch den Aufkauf von Konkurrenten.
Ob es gerade mau war oder ob es brummte, sie gaben immer Vollgas.
Wie sie es finanzierten, bleibt dahingestellt, jedenfalls schafften sie es.

In einem Fall war zwischendurch die ganze Firma samt Familie bis zu den Haarwurzeln bei der Bank verpfändet, in einem zweiten Fall war die Liquidität so knapp, dass gerechnet werden musste, ob es noch fürs Benzingeld des CHefs beim Kundenbesuch reicht.

Die anderen drei haben sich meiner Kenntnis nach nicht mal so weit ins Risiko begeben und schafften es mit gleicher Strategie ebenfalls.

Ich überblicke dabei ungefähr 35 Jahre, und in diesen gab es sicher zehn Phasen, die wirtschaftlich düster aussahen.

In diesen hat es die Vorsichtigen, die Sparsamen öfters weggerissen als die Draufgänger.
Letztere kamen - rückblickend betrachtet - immer durch.

Daher muss ich meine Einstellung in Frage stellen und bezweifeln, dass die nächsten 3-5 Rückgangsphasen diesmal wirklich harte Auswirkungen hätten, zumindest auf solche, die der Vollgasstrategie folgen.

Sie setzten alle auf Nachfrage in einem örtlich oder inhaltlich begrenzten Markt, einmal im Bereich Rohstoffgewinnung, einmal im Bereich Anlagenbau, drei mal im Bereich Handel und Dienstleistung.

Sie gingen davon aus, dass die Nachfrage um 5% einbrechen könnte, oder um 10, um 20, vielleicht sogar um 50%. Aber 50% würden bleiben, egal, was käme. Selbst in der Depression krachte es meiner Kenntnis nach nur auf verbleibende 70% ein.

Neulich las ich von einer eher mittelständischen Firma, die bei einem grossen Autohersteller auf einen Schlag mehrere hundert Fahrzeuge für die betriebliche Flotte geordert hat.

Als Aussenstehender macht man sich keine Vorstellungen über die tatsächlichen Absatzmengen.
Eine Untersuchung auf www.finews.ch hat ergeben, dass bei einer Schweizer Bank der Durchschnittslohn rund 320.000 Euro pro Jahr beträgt.
Es gibt Bereiche, in denen derart viel Geld verdient und umverteilt und gebunkert wird (Pharma, Versicherungen, Allfinanz, Zwangseinrichtungen wie Berufsgenossenschaften und Verbände), dass wir Normalverdiener diese Parallelwelt nicht mal im Ansatz erfassen können.

Wir sehen nur, wie es klemmt, wenn jemand die Arbeit verloren hat oder die Waschmaschine kaputtging.
Aber das ist nur ein Teilbereich der Wirtschaft, von irgendwelchen Schattenhaushalten gar nicht zu reden.

Im Spiel befinden sich gezinkte Karten und Falschspieler.

Beste Grüsse vom Baldur

P.S.: es gab eine Information, ein Geschäft bis Dezember 2016 über die Bühne zu bringen, sonst gäbe es einen Verlust - die Hintergründe kenne ich leider nicht, ich bekam nur den Rat als solchen, es gäbe aber mehrere Erklärungsmöglichkeiten.

Die können personeller Art sein oder im Umfeld der Beteiligten liegen, oder aber, es gibt gesamtwirtschaftlich einen heftigen Dämpfer. In Kürze werden wir es wissen.

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Einschränkung

Baldur @, Sonntag, 27.11.2016, 18:06 vor 1560 Tagen @ Baldur (6451 Aufrufe)

Hallo, Explorer,

zumindest galten die Aussagen für mich. Sie fielen nicht allgemein, um genau zu sein.

Also hiess es nicht, da wäre nirgends gar nichts für niemanden, sondern, ich selbst würde nichts davon durchmachen.

Ein Medium sagte zu anderen nichts,
das andere Medium ist sicher, es kommt generell kein Irlmaier-Szenario, sondern die Neue Weltordnung, und die sei nicht so schlimm, wie befürchtet.
Der Hellseher sagte, in Süddeutschland würde man in meiner Lebensspanne keine Probleme bekommen, denen man ausweichen müsste. Ich bin jetzt anfangs 50....aber meine Eltern erlebten ihre Rente nicht.

Beste Grüsse vom Baldur

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Die Draufgänger....

Quintus @, Montag, 28.11.2016, 07:38 vor 1559 Tagen @ Baldur (6182 Aufrufe)

Hallo Baldur
"In diesen hat es die Vorsichtigen, die Sparsamen öfters weggerissen als die Draufgänger.
Letztere kamen - rückblickend betrachtet - immer durch"

Die Evolution bevorzugt gerne die Draufgänger....

Johann Wolgang von Goethe:

Mit Mädeln sich vertragen,
Mit Männern rumgeschlagen,
Und mehr Kredit als Geld;
So kommt man durch die Welt.

Gruß
Quintus

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Weltenwende fällt aus???

Dannylee @, Mittwoch, 30.11.2016, 23:48 vor 1556 Tagen @ Baldur (6241 Aufrufe)

Lieber Baldur, lieber Jacob,

...aber wacht bitte nicht erst auf, wenn die Russen vor Eurer Türe stehen.;-)
Denkt bitte dran, Gabriele Hoffmann hat eine weitere, noch schlimmere Finanzkrise
als die von 2008 vorhergesagt. Was glaubt Ihr, was dann hier abgeht, wenn der Euro evtl. ganz futsch ist? Dann wird die Umwälzung schneller vonstatten gehen, als uns lieb ist, und das nicht erst in 50, sondern vermutlich in den nächsten fünf Jahren. Und Ihr wisst auch,dass G. Hoffmann schon einige Treffer gelandet hat. Laut BB hat sie Mitte der Achtziger sogar den friedlichen!
Mauerfall in einer Fernsehsendung vorhergesagt. Und das Publikum hat sich
köstlich amüsiert. Irgendwie irrwitzig, dass angesichts der vielen Kriege,
Krisen, Flüchtlinge (alles geschaut und lange v o r dem Eintreffen dieser Ereignisse
in Büchern, Magazinen und auch im Internet veröffentlicht), jetzt plötzlich
die Meinung vertreten wird, dass die Weltenwende nicht mehr stattfindet oder
erst in einer ferneren Zukunft. Lange, lange ist's gut gegangen, haben wir viele
Klippen umschifft, aber einmal läuft das Schiff auf ein Riff.
Ich hingegen glaube jetzt mehr denn je an die Erfüllung der Schauungen, mehr als noch vor zehn, zwanzig Jahren. Trotzdem:

Beste vorweihnachtliche Grüße zurück

Dannylee

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Viel Spaß mit Frau Hoffmann

WernerH @, Donnerstag, 01.12.2016, 00:14 vor 1556 Tagen @ Dannylee (6346 Aufrufe)
bearbeitet von WernerH, Donnerstag, 01.12.2016, 00:42

Hallo Dannylee,

wer so firmiert, hat zumindest in Stilfragen nicht unbedingt die besten Berater sprich Webseiten-Gestalter.

Fürchte, dass die Gute wohl eher früher als später auch in der Forumstonne landet.

Gruß
WernerH

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klar kann es in 10 Minuten "krachen" - aber.....

Baldur @, Donnerstag, 01.12.2016, 01:15 vor 1556 Tagen @ Dannylee (6167 Aufrufe)

Hallo,

ich greife mal Explorers Satz auf, bevor ich darauf aufbaue:

Irgend was muss aber schleunigst passieren, so kann es eigentlich kaum noch lange weiter gehen!

Denkt bitte dran, Gabriele Hoffmann hat eine weitere, noch schlimmere Finanzkrise
als die von 2008 vorhergesagt. .....Und Ihr wisst auch,dass G. Hoffmann schon einige Treffer gelandet hat. Laut BB hat sie Mitte der Achtziger sogar den friedlichen!
Mauerfall in einer Fernsehsendung vorhergesagt.

ja, und sie hat auch mal im Rahmen einer vorweihnachtlichen Fernsehsendung "gesehen", wie auf Michail Gorbatschow ein (Schuss-) Attentat verübt worden wäre. Was bekanntlich nicht stattfand, also gibt es auch bei ihr eine Fehlerquote.

Ich hingegen glaube jetzt mehr denn je an die Erfüllung der Schauungen, mehr als noch vor zehn, zwanzig Jahren.

Ich habe gelernt, dass das mit dem Glauben so eine Sache ist. Es scheint vernünftiger zu sein, vom Istzustand auszugehen und unter Einbezug der Vergangenheit die weitere Entwicklung zu prognostizieren.
Wir haben nur mal ausschliesslich diese Erfahrungswerte.

Die Welt verhält sich überraschend vorhersagbar. Und stabil. Ein Bänker sagte mir mal, Du schaust immer nur auf den Kräsch, der kommt oder kommt auch nicht, aber wenn, kommt er einmal in 50 Jahren oder noch seltener, und zwar kurz. Die Jahre dazwischen aber geht es erfahrungsgemäss rauf - und diese Entwicklung nimmst Du nicht mit, weil Du nur auf die Schlange starrst, die Du im Gebüsch vermutest, anstatt darauf zu achten, was die meiste Zeit passiert.

Im Prinzip ist das auch der Ansatz, um beim Zufallsschaufenster Roulette ins Plus zu kommen, man konzentriert sich auf die häufigen Verläufe.

Jetzt komme ich zu Explorer zurück. Seit ein paar Jahren hatte ich Einblick, wie es in Konzernen läuft. Ich bin nur einer von vielen, die für den dort ablaufenden Irrsinn keine Worte mehr finden.
Die Unfähigkeit im Staat ist legendär, da wird fehlende Kompetenz herangezüchtet und konzentriert.
Trotzdem laufen diese Witzveranstaltungen augenscheinlich sehr stabil.

Obwohl wir das nicht verstehen können. Wir wären längst pleite. Bei uns würde das nicht funktionieren und sich böse rächen. Tut es im Grossen aber augenscheinlich nicht.

Versemmelt ein "CEO" Obermacker ein paar Milliarden, was solls, nach ein paar Quartalen ist das locker wieder wettgemacht.

Das System ist unglaublich stabil, und das, obwohl wir erkennen, wie fragil es doch sein müsste, dass das gar nicht funktionieren kann.
So, wie ein A380 mit über 300 Tonnen (?) doch nie wird fliegen können, weil er doch schwerer ist als Luft.

Doch, ein verborgener Mechanismus lässt dies möglich werden.

Der Kommunismus hielt fast drei Generationen lang. Die Affenveranstaltung EU kann sich im groteskesten Schwachsinn selber überbieten, man duldet das und schaut zu, und zahlt brav und fügt sich.

Man, das sind derzeit rund 85% der Wähler oder über 90% der Wahlberechtigten. Die tragen das. Die wollen das. Die stützen das und würden dafür auch gerne bluten, wenns sein muss.

Das Beispiel Griechenland machts vor, wie weit man es treiben kann, ohne, dass es bricht. Zwischen den deutschsprachigen Ländern und dem Drittweltland Griechenland liegen gefühlte 30 Jahre an Entwicklung, so lange könnte man wohl zehren, bis man bei griechischen Verhältnissen angekommen wäre.

Es ist doch noch jede Menge Suppe da.

Die Staatsschulden sind geringer als die Vermögenswerte der Bürger - klingelts?

Seit der Finanzkrise wurde Recht und Gesetz aufgehoben, man regiert feudal frei Schnauze und setzt neue Masstäbe in Sachen Bürgerverarsche (geheime TTIP-Verhandlungen, ESM mit ewiger Immunität, jetzt Meinungsdelikte und soziale Vernichtung Andersdenkender).

Der Orwellstaat läuft sich doch erst gerade warm. Wieso soll er, da er gerade festen Boden unter den Füssen hat, schon am Anfang kollabieren?

Er wird alles tun, um das zu vermeiden, man hat deswegen Millionen Menschen getötet, massakriert, ihre Heimat zerstört, Länder verseucht, Bürgerrechte abgeschafft, Zugriff auf alles vorbereitet bzw. schon geschaffen.

Der neue Orwellstaat kann sich auf alles stützen und alles für sich einziehen und verwerten, was nur vorhanden ist, egal, was.

Wie soll es da noch zu einer Krise kommen?

Die kam für die griechischen Bürger, die kommt für die Armutsrentner bei uns, und die Jobsuchenden, und die Sparer.

Merke, ein Staat ist nichts anderes als ein Konzern, den steuern Leute, die sich wie Affen auf LSD im Kontrollraum eines Kernkraftwerks gebärden, aber es läuft trotzdem. Obwohl das nicht mehr zu erklären ist, es tuts einfach.

Wennes knallen sollte, dann aufgrund äusserer, nicht planbarer Umstände (Impakt), oder, weil es so gewollt, geplant, und gemacht wird.

Der Impakt ist ein sehr seltenes Ereignis (siehe oben, es ist meistens unvernünftig, darauf zu wetten), und die Planung würde auch den Puppenspielern die Spielwiese zerstören.

Also geht mal alles so weiter, wie es die letzten 70 Jahre weitergagngen ist. Unsere Grosseltern waren verzweifelt und konnten nicht glauben, dass es damals mit dem Unsinn Zukunft gäbe, und unsere Eltern, und jetzt wir, derweil schon eine neue Generation übernimmt.
Aber die glaubt alles. Man hat ihr in der Schule den kritischen Blick ausgetrieben, der grosse Bruder hat 5 Finger, nicht vier, die er zeigt.

Das System hat sich sein Volk geschaffen, und tut dies noch weiter. Und diese Bevölkerung findet das alles gut, wie ich von der Frau meines Onkels (bekennende, glühend-begeisterte GrünIn mit Klerikalfrömmlerphase) weiss.

Auch von Greyerz sagt schon 15 Jahre, dass das nicht mehr so weitergehen kann - tuts aber völlig unbeeindruckt.
Der A380 ist gerade abgehoben und fliegt stabil über uns hinweg.

Wir wundern uns, wie das nur gehen kann.....aber es geht.

Wie lange? Keine Ahnung, ich weiss nur, dass die Firma, von der ich mittelbar seit etlichen Jahren meinen Lohn bekam, nach normalen Masstäben seit Jahren pleite sein müsste. Da müsste jeder Tag der letzte sein, weil jeden Tag ein Hammer passiert, der zum Untergang verurteilen müsste - nein, die machen sogar noch Gewinn.

Ich weiss, dass ich zu den Doofen gehöre, die das nicht verstehen können, und habe mich damit abgefunden, dass das System nicht deswegen kippt, weil ich nicht glaube, dass es stehenbleibt.

Und die Schauungen? Die sind zu 98% in der Tonne....

Beste Grüsse vom Baldur

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Nachtrag - PPT und Notenbak-Aktienkauf

Baldur @, Donnerstag, 01.12.2016, 01:42 vor 1556 Tagen @ Baldur (6020 Aufrufe)

Hallo, nochmal,

in einem Markt, in dem ein Teilnehmer alles zu einem bestimmten Preis unbegrenzt ankauft, kann dieser Preis nicht unter diese Schwelle fallen.
Die Ausweitung des Plunge Protection Teams, das die Aktienkurse auf wundersame Weise über Nacht spontanheilte.

Wenn Staaten, Notenbanken und Banken sowie Versicherungen und Konzerne zu einem einzigen Interessen-Block verschmolzen sind, gibt es keinen Markt mehr, sondern den Stamokap, den allmächtigen grossen Bruder, die die Regeln macht, die Preise, die Kurse, alles.

Ob Tante Frieda schlecht geträumt hat und morgens ihre paar Aktien verkauft, ist doch völlig bedeutungslos. Das System hat sich verselbständigt, es ist ein einziges Monopol, also mit der UdSSR vergleichbar. Und die ging über Millionen von Leichen und hielt über siebzig Jahre lang.

Ich habe null Hoffnung, dass Vernunft einkehren und alles wieder auf normale Masstäbe zurücksetzen wird.

Und die Soldaten, die sich feldpostbriefgemäss einst erheben sollten, haben in erheblichem Prozentsatz Migrationshintergrund und andere Loyalitäten......und schwarz angemalte Besenstiele auf den Panzern, weil es keine Kanonen gibt.

Das ist wie die Weitspurbahn und die automatische Spurumstellung, das ist wie der Tod von Joey Lomangino von Garabandal, wenn ein entscheidendes Ereignis eingetreten ist, wird die Schau obsolet.

Sie wie die österreichische Armee, die einst laut den Hirnblähungen von Bekh die Russen bekämpfen soll - die österreichische Armee ist ein kleines Museum mit Personal und Operettengenerälen, aber ohne Mannschaft und ohne Material, usw.

Wir hatten und haben die falsche Perspektive, nicht die Masse, die sich arrangiert hat und immer arrangieren wird.

Ja, ich bin vom Saulus zum Palus mutiert, oder umgekehrt. Ich glaube nicht mehr an diese ganzen Verheissungen, es würde schon noch mal wieder besser und normal. Was ich täglich sehe, und zwar seit Jahrzehnten, geht genau in die andere Richtung. Es wäre Realitätsverweigerung, dies nicht zu sehen.

Beste Grüsse vom Baldur

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Du magst ja recht haben, aber...

schwelmi @, Donnerstag, 01.12.2016, 06:24 vor 1556 Tagen @ Baldur (6027 Aufrufe)
bearbeitet von schwelmi, Donnerstag, 01.12.2016, 06:52

Hallo Baldur,

ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum aufgrund von Gabriele Hoffmann plötzlich alles obsolet sein soll.

Wenn man aufmerksam zusieht, dann kann man doch sehr wohl erkennen, wie sich die Figuren immer weiter auf dem Spielfeld positionieren.
Aktuellstes Beispiel ist der Krisenplan der Bundesregierung. Plötzlich sollen Bauernhöfe beschlagnahmt werden dürfen.
War da nicht erst kürzlich eine Aussage der Zahnarzthelferin, dass Immobilien beschlagnahmt werden?

Mag sein, dass der tatsächliche Zusammenbruch noch einige Jahre auf sich warten lässt, aber die Zeit werden wir ja auch benötigen, denn die Russen wollen ja auch noch mindestens ganze vier Jahre hier verweilen.

Vielleicht hilft auch die Aussage von Anastasia dabei, den zeitlichen Rahmen ein wenig zurechtzurücken.
Sie wird jedes Jahr daran erinnert, dass die dreitägige Finsternis nur drei Tage und Nächte dauern und sie sich gegen Kälte abhärten soll.
Spricht das nicht für ein Ereignis zu ihren Lebzeiten?

Und wenn es ganz dumm läuft, dann haben wir schon sehr bald ein Ereignis. Der Vierjährige spricht in diesem Beitrag von obamischen Waffen, nicht von Trump-Waffen und der ist ja auch noch nicht in Amt und Würden. Möglich wäre natürlich auch, dass damit unsere neuen Mitbürger gemeint sind.


Viele Grüße
schwelmi

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Nur wegen Hoffmann?

Explorer @, Donnerstag, 01.12.2016, 10:01 vor 1556 Tagen @ schwelmi (6102 Aufrufe)
bearbeitet von Explorer, Donnerstag, 01.12.2016, 10:07

Hallo Dannylee und Schwelmi,

ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum aufgrund von Gabriele Hoffmann plötzlich alles obsolet sein soll.

Es geht doch nicht nur um Hoffmann, es geht darum, dass jeder einzige Seher, der sein Geld damit verdient das Schicksal von Menschen vorher zu sehen und gut darin ist keinen Krieg oder eine Katastrophe in den den nächsten paar Jahrzehnten sieht!

Baldur hat darüber ja auch schon mehrmals darüber geschrieben, jetzt eben Jacob.
Siehe dazu nochmal Baldur:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=34281
https://schauungen.de/forum/index.php?id=34298
https://schauungen.de/forum/index.php?id=34301

Siehe dazu nochmals das Interview von Hoffmann, auf das ich hier verwiesen habe:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=33262

Wenn man aufmerksam zusieht, dann kann man doch sehr wohl erkennen, wie sich die Figuren immer weiter auf dem Spielfeld positionieren.
Aktuellstes Beispiel ist der Krisenplan der Bundesregierung. Plötzlich sollen Bauernhöfe beschlagnahmt werden dürfen.
War da nicht erst kürzlich eine Aussage der Zahnarzthelferin, dass Immobilien beschlagnahmt werden?

Du meinst die Zahnarzthelferin, laut der wir 2015 schon längst in der Besatzungszeit sein sollten?

Vielleicht hilft auch die Aussage von Anastasia dabei, den zeitlichen Rahmen ein wenig zurechtzurücken.
Sie wird jedes Jahr daran erinnert, dass die dreitägige Finsternis nur drei Tage und Nächte dauern und sie sich gegen Kälte abhärten soll.
Spricht das nicht für ein Ereignis zu ihren Lebzeiten?

Und wenn es ganz dumm läuft, dann haben wir schon sehr bald ein Ereignis. Der Vierjährige spricht in diesem Beitrag von obamischen Waffen, nicht von Trump-Waffen und der ist ja auch noch nicht in Amt und Würden. Möglich wäre natürlich auch, dass damit unsere neuen Mitbürger gemeint sind.

Ich denke nicht, dass das gut Quellen sind.
Die Feldpostbriefe haben sich als gut erwiesen, diese verweisen auf die späten 40er dieses Jahrhunderts.
Der Waldviertler sah Militärtechnik, die gerade erst entwickelt wurde oder aktuell wird.
Auch das verweist auf eine viel spätere Zeit!

Denkt bitte dran, Gabriele Hoffmann hat eine weitere, noch schlimmere Finanzkrise
als die von 2008 vorhergesagt. Was glaubt Ihr, was dann hier abgeht, wenn der Euro evtl. ganz futsch ist? Dann wird die Umwälzung schneller vonstatten gehen, als uns lieb ist, und das nicht erst in 50, sondern vermutlich in den nächsten fünf Jahren.

Naja, es sind schon so viele Währungen zusammen gebrochen, ohne dass es zu einer großen Katastrophe gekommen ist.
Man denke an den Argentinischen Staatsbankrott, die Rubelkrise, die Südostasienkrise...

Ich werde mich mal fürs erste aus dem Forum zurück ziehen. Ich habe die Antworten gefunden, nach denen ich gesucht habe.

Grüße Explorer

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Klasse!

Sagitta @, Donnerstag, 01.12.2016, 10:08 vor 1556 Tagen @ Explorer (5996 Aufrufe)

Ich werde mich mal fürs erste aus dem Forum zurück ziehen. Ich habe die Antworten gefunden, nach denen ich gesucht habe.

Und herzlichen Glückwunsch!

Sagitta

  • Beitrag gesperrt

Angst vorm großen Knall?

Dannylee @, Freitag, 02.12.2016, 00:52 vor 1555 Tagen @ Explorer (6070 Aufrufe)

Hallo Dannylee und Schwelmi,

ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum aufgrund von Gabriele Hoffmann plötzlich alles obsolet sein soll.

Es geht doch nicht nur um Hoffmann, es geht darum, dass jeder einzige Seher, der sein Geld damit verdient das Schicksal von Menschen vorher zu sehen und gut darin ist keinen Krieg oder eine Katastrophe in den den nächsten paar Jahrzehnten sieht!

Baldur hat darüber ja auch schon mehrmals darüber geschrieben, jetzt eben Jacob.
Siehe dazu nochmal Baldur:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=34281
https://schauungen.de/forum/index.php?id=34298
https://schauungen.de/forum/index.php?id=34301

Siehe dazu nochmals das Interview von Hoffmann, auf das ich hier verwiesen habe:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=33262

Wenn man aufmerksam zusieht, dann kann man doch sehr wohl erkennen, wie sich die Figuren immer weiter auf dem Spielfeld positionieren.
Aktuellstes Beispiel ist der Krisenplan der Bundesregierung. Plötzlich sollen Bauernhöfe beschlagnahmt werden dürfen.
War da nicht erst kürzlich eine Aussage der Zahnarzthelferin, dass Immobilien beschlagnahmt werden?

Du meinst die Zahnarzthelferin, laut der wir 2015 schon längst in der Besatzungszeit sein sollten?

Vielleicht hilft auch die Aussage von Anastasia dabei, den zeitlichen Rahmen ein wenig zurechtzurücken.
Sie wird jedes Jahr daran erinnert, dass die dreitägige Finsternis nur drei Tage und Nächte dauern und sie sich gegen Kälte abhärten soll.
Spricht das nicht für ein Ereignis zu ihren Lebzeiten?

Und wenn es ganz dumm läuft, dann haben wir schon sehr bald ein Ereignis. Der Vierjährige spricht in diesem Beitrag von obamischen Waffen, nicht von Trump-Waffen und der ist ja auch noch nicht in Amt und Würden. Möglich wäre natürlich auch, dass damit unsere neuen Mitbürger gemeint sind.

Ich denke nicht, dass das gut Quellen sind.
Die Feldpostbriefe haben sich als gut erwiesen, diese verweisen auf die späten 40er dieses Jahrhunderts.
Der Waldviertler sah Militärtechnik, die gerade erst entwickelt wurde oder aktuell wird.
Auch das verweist auf eine viel spätere Zeit!

Denkt bitte dran, Gabriele Hoffmann hat eine weitere, noch schlimmere Finanzkrise
als die von 2008 vorhergesagt. Was glaubt Ihr, was dann hier abgeht, wenn der Euro evtl. ganz futsch ist? Dann wird die Umwälzung schneller vonstatten gehen, als uns lieb ist, und das nicht erst in 50, sondern vermutlich in den nächsten fünf Jahren.

Naja, es sind schon so viele Währungen zusammen gebrochen, ohne dass es zu einer großen Katastrophe gekommen ist.
Man denke an den Argentinischen Staatsbankrott, die Rubelkrise, die Südostasienkrise...

Ich werde mich mal fürs erste aus dem Forum zurück ziehen. Ich habe die Antworten gefunden, nach denen ich gesucht habe.

Grüße Explorer,

Hallo an alle Zweifler,

außer Gabriele Hoffmann gab's auch schon andere "Treffer". Die Dame aus
Valdres sah keinen allzu großen zeitlichen Abstand zwischen der Flüchtlingskrise
und der Umwälzung. Die Bremer Großmutter sah (Anfang der Sechziger) Grenzöffnungen
und wieder -schließungen. Auch eingetroffen, zumindest teilweise. Zum Zeitpunkt
der Veröffentlichung von St. Berndt Anfang 2008 hätte sich sicher niemand wieder
Grenzschließungen vorstellen können. Ach ja, dann hol ich auch gleich noch den
guten alten Irlmaier aus Eurer Forums-Tonne, der doch ebenfalls die "vielen Fremden"
sah.
Liebe Leute, verdrängt Ihr einfach nur die vielen Missstände in der Welt?
Selbst Menschen aus meinem Umfeld, die sich sicher nicht mit Prophezeiungen/
Schauungen beschäftigen, befällt dieser Tage ein ungutes Gefühl angesichts der
vielen Unruhen, Krisen und Kriege rund um den Globus. Da ist oft unterschwellige Angst zu spüren. Warum wählen denn hier in Deutschland so viele AfD und legen jetzt schon Goldvorräte an? Warum konnte in den USA ein Donald Trump Präsident werden? Weil die Menschen so zufrieden sind und es ihnen doch doch sooo gut geht?

Ungläubige Grüße

Dannylee

  • Beitrag gesperrt

Trump und AFD

Bernhard_Berlin @, Sonntag, 04.12.2016, 14:55 vor 1553 Tagen @ Dannylee (5852 Aufrufe)

Guten Tag,

wenn ich vermuten müsste, warum so viele Menschen Trump bzw. die AFD wählen?

Wegen der grundlegenden Umwälzung der Öffentlichkeit, die bestenfalls noch mit der Erfindung des Radios oder Fernsehens vergleichbar ist. Internet und "neue Medien".

Bis in die 90er erhielten die meisten Menschen ihre Informationen von "alten" Medien -- also Zeitungen verschiedener Couleur, TV und Radio. Die Redaktionen in diesen Medien übten eine "Gatekeeper-Funktion" aus (vgl. Noelle-Neumann, "Die Schweigespirale", 1980). Man hat Berichte und Meinungen ausgefiltert, die man aus welchen Gründen auch immer für schädlich hielt.

Ein politisch neutrales Beispiel dafür ist etwa die Eininung darauf, möglichst wenig über Selbstmorde zu berichten, weil die Wissenschaft gezeigt hat, dass Berichte über Selbstmorde die Zahl tatsächlich begangener Selbstmorde in Folge steigen lässt.

Ein anderer Filter mag dadurch entstanden sein, dass Journalisten meist in Bezug auf Bildungsgrad und sozialer Herkunft vergleichsweise ähnlichen Milieus entspringen und die verbreiteten Sicht(en) ihres Milieus so überproportional zur Geltung brachten.

Natürlich wurden gegen Gesetze verstoßende Beiträge ausgefiltert, nicht belegbare Behauptungen für die die Verlage sich hätten verantworten müssen oder solche, die von den Verlagen unter Marktgesichtspunkten für schädlich erachtet wurden. Man denke an "Hass" oder solche Beiträge, die zu Recht oder Unrecht als politisch inkorrekt angesehen wurden.


Das alles ist nun Vergangenheit, zumindest in dem Maße, wie eine steigende Zahl von Menschen ihre (politischen) Informationen nicht mehr aus "alten" Medien bezieht, sondern aus dem Internet und hier besonders den "sozialen Medien" wie Facebook oder Twitter.

Man stellt fest, dass im Schatten der veröffentlichten Meinung verschiedene ideologische Biotope existieren (und immer existierten), die nun aus ihrer Isolation ausbrechen, sich dank der auf Popularität ausgerichteten Algorhythmen der sozialen Medien zusammenfinden, eine Stimme gewinnen und eine Gegenöffentlichkeit bilden.

Darunter mögen verschwörungstheoretische Spinner mit mehr als nur einem Neuraldefekt ebenso auftauchen, wie Anhänger ideologischer Richtungen, die bisher keine Stimme hatten.

Zu welcher Gruppe dieses Forum zu zählen ist, überlasse ich dem werten Leser zur eigenständigen Beurteilung. :P


Jedenfalls hat diese neue Entwicklung, die bereits maßgeblich dafür verantwortlich war, etwa der Ägyptischen Opposition aufzuzeigen, dass sie zahlenmäßig relevant war und die organisatorischen Mittel an die Hand gegeben hat, den Aufstand zu wagen -- dieselbe Entwicklung spült jetzt auch Trump und die AFD nach oben.

Gruß,
Bernhard aus Berlin

  • Beitrag gesperrt

Hermetische Propaganda in neuzeitlichem Gewand

rauhnacht @, Sonntag, 04.12.2016, 20:05 vor 1553 Tagen @ Bernhard_Berlin (5628 Aufrufe)

Hallo Bernhard,
das beurteile ich aber ganz anders.
In Zeiten von Werbungspsychologie, Psychometrie haben Menschen, die es sich leisten können und „Etwas“- was auch immer erreichen wollen, aber schon sehr gezielte Möglichkeiten.
Nix Verschwörungstheorie, lediglich ein Wandel in der Wahl der Waffen.

Neuzeitlich tagesaktuell z.B. sowas:
https://www.dasmagazin.ch/2016/12/03/ich-habe-nur-gezeigt-dass-es-die-bombe-gibt/
Moderne Marktforschung im Zeitalter von likes und auch offline-Verhalten verschwurbelt mit Verhaltenspsychologie ergibt Hintergrundswissen, welches durchaus nutzbar in „Argumentationslinien“ zur Überzeugung oder zumindest Zu- Neigung sein könnte.
Ich kann nicht beurteilen, ob wirklich was dran ist, dass dies zum Brexit und Trumpwahl „benutzt“ ,und auch noch durchschlagend, wurde.
Aber ich kann beurteilen, dass da grundsätzlich sehr viel dran ist.Wenn man weiß, wo, wie und bei wem, man welche Formulierung in minimal Lastigkeiten anbringt, um in Richtung der gewünschten Richtung zu kommen, nannte man das früher: rethorisch geschickt
Und das ist auch nicht grundsätzlich verdammungswürdig, sondern bedeutet eigentlich „die Ebene des Gegenübers“ einzunehmen um einen sinnvollen Austausch ermöglichen zu können.

Der Grat zur Manipulation ist bei gekonnten Rhetorikern mit hoher Wahrnehmung allerdings schmal. Ob Computerauswertung, wie im Artikel benannt, eine noch zu treffendere Analyse bieten, wie enge Partner oder gar man selbst und ob dies dann auch wirklich benutzt wird, weiß ich natürlich nicht.

Das es solche Forschungen aber gibt dessen bin ich sicher.
Z.B. zu speziell dieser:
https://sciencefiles.org/tag/michael-kosinski/ Artikel von 2013
Technisches zur Studie: Die Untersuchung basiert auf Informationen, die von myPersonality Facebook gesammelt wurden, darunter die Anzahl der Facebook Likes, Psychometrische Testergebnisse sowie Informationen zu bestimmten Themen wie dem Alter bei Trennung der Eltern. Insgesamt können Kosinsiki, Stillwell und Graepel auf Daten von 58.466 Personen zurückgreifen, die sich zur Teilnahme an der Untersuchung bereit erklärt habeen.


Wichtig ist aber die Erkenntnis, dass es Rhetorik und Manipulation schon laaaaaange vor den von Dir so heraus gestrichenen „Möglichkeiten“ der Information ( ach je ) gab.
Es gab auch schon Psychologie, Verhaltenserkenntnisse, Hermetik und weiteres in der „Wahl der Waffen“ vor Internet und co.

In Weimarer Zeiten plemperte sich auch, aus was weiß ich verschiedenen huh??? „Ursachen“, die dann Verkippung zusammen.
Auch da – ist kein Volk aufgewacht – es hatte schlicht die Nase voll, die „Kampagne“finanziert, unterstützt, auf die Spitze getrieben in Übertreibungen aller Orten mit Blödsinnigkeiten und Not gespickt------------bis ---und damit!!!!, das Pendel halt umschlägt.


Größe wäre, in solch Zeiten - die Mitte zu halten.

Glaub man bloß nicht, dass da aus manipuliertem „Volkeswillen“ Hoffnung, Revolution, oder gar dies ekelhafte: „We change“ in wahrhaft positiven Sinne erwächst.

Alles was ich seh, ist rethorische Manipulation zum Umschwung des Pendels. Und nach meiner Ansicht auch durchaus entgegen Mainstreamverlautbarungen in Absicht. So funktioniert das halt. Und da ist dann die pöhse Verschwörungstheorie, wohlgemerkt ist das weniger, DIE KÖNNEN ALLES – BUH!, sondern ziemlich kümmerlich im Vergleich dazu: DIE kämpfen halt mit den Waffen, die neuzeitlich sinnvoll UND noch gar nicht so wirklich durchschaut.
Also nix Verschwörung, lediglich Betrachtung der Neuzeit.

Und wer nun glaubt, er könnte mir Hitlers Machtergreifung aus „Volkeswillen“ gänzlich OHNE vorher bereitete Übel, Umkehrschwüngen ( in elitären Kreisen der Macht durchaus nicht nicht bemerkt bis finanziert ) und Propaganda für den „einfachen Menschen“ erklären, ist aufgefordert, dies zu tun.


Die Unterscheidungen zu zukünftigen Zeiten zu „den neuen Hoffnungsträgern aus oh graus vermutetem Volkeswillen“ sind für mich prophetisch bis spekulativ nur marginal.

Fazit: Ich meine, Du bist, wie allzu viele derzeit, ein Opfer der „neuen Waffen“ geworden.

Stoische Grüße von Rauhnacht

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Geraune in der Nacht

Bernhard_Berlin @, Sonntag, 04.12.2016, 21:22 vor 1553 Tagen @ rauhnacht (5710 Aufrufe)

Nabend Rauhnacht,

du raunst hier gar recht verklausuliert durch die Nacht. Da fällt es mir schwer zu beurteilen, in welchen Punkten ich Dir nun zustimmen mag oder auch nicht, nennst Du doch weder Ross noch Reiter! :-D

Ich will hier an diesem Ort gar nicht beurteilen, welche Entwicklung die nun auf "Volkswillen" gegründet sein mag oder auch nicht, nun wünschenswert oder gar hoffnungsträchtig wäre!

Allein schon Taurec und BB zuliebe, denen ich am Ende gar lästige Aufwallung oder Mühen bereiten würde, wenn ich dies zu einer politischen oder weltanschaulichen Diskussion ausarten ließe.

Deswegen nur soviel, und Butter bei die Fische: Sicher gibt es politische und wirtschaftlich motivierte Akteure, die auch Mittel zur Massenbeeinflussung einsetzen. Derlei gibt es aber viele und keiner hat ein Monopol, wie ich meine. Sie alle sind nur Tropfen in den großen Teich.

Die Annahme großer, übermächtiger Kräfte, die hinter den Kulissen die Fäden ziehen und den großen Verlauf der Dinge gezielt lenken, halte ich aus verschiedenen Gründen aber für sehr weit hergeholt. Für viel plausibler halte ich die da psychologische Erklärung, dass Menschen, die von der Komplexität von Millionen kleiner Einzelakteure und -entscheidungen -- oder schlicht der Unvorhersagbarkeit der Zukunft -- verunsichert oder unbefriedigt sind, sich solcherlei zurechtdichten, um zumindest die Illusion zu erhalten, die ihnen mulmige Komplexität der Welt beherrschen zu können. Wer ist schon gerne hilflos dem Strom der Welten ausgeliefert?

Gruß,
Bernhard

  • Beitrag gesperrt

kommt drauf an, was man erwartet

Baldur @, Donnerstag, 01.12.2016, 11:15 vor 1556 Tagen @ schwelmi (5994 Aufrufe)

Hallo, Schwelmi,

.....warum alles obsolet sein soll.
.....Plötzlich sollen Bauernhöfe beschlagnahmt werden dürfen.
.....dass Immobilien beschlagnahmt werden?

ja, das mag schon sein, aber dann haben wir weder einen Systemwechel zum besseren hin, noch bedeutet das eine Wende, statt dessen ist es die Fortsetzung des Gehabten, der potthässlichen Raute, und des Irrsinns, es wird nur auf eine höhere Stufe gehoben.

Unter "allem" verstehe ich einen totalen Zusammenbruch, der ein neues, gerechtes System hervorbringen soll.

Beispielsweise wird halb Syrien seit ein paar Jahren zerstört, aber das dortige System ist entweder noch im Amt, oder wurde von noch wesentlich Schlechterem ersetzt.

Für mich war die Weltenwende immer eine Hoffnung, dass der Irrsinn endet und wieder Normalität einritt, und zwar zu meinen Lebzeiten.
Das habe ich mir mittlerweile abgeschminkt, denn ich bin klar in der zweiten Halbzeit.


Mag sein, dass der tatsächliche Zusammenbruch noch einige Jahre auf sich warten lässt, aber die Zeit werden wir ja auch benötigen, denn die Russen wollen ja auch noch mindestens ganze vier Jahre hier verweilen.

Das war eine Einzelstimme - niemand weiss, ob sie Recht behalten wird.


Vielleicht hilft auch die Aussage von Anastasia dabei, den zeitlichen Rahmen ein wenig zurechtzurücken.
Sie wird jedes Jahr daran erinnert, dass die dreitägige Finsternis nur drei Tage und Nächte dauern und sie sich gegen Kälte abhärten soll.
Spricht das nicht für ein Ereignis zu ihren Lebzeiten?

Sprachen die wiederholten, inhaltsgleichen Träume von Detlef nicht ebenso dafür? Nein, das taten sie nicht.

Die drei finsteren Tage sind ganz klar eine biblisch-endzeitliche Vorstellung, und wer nicht an die Bibel "glaubt", sondern sie für reinen Unsinn hält, kann auch nicht daran glauben, dass in Kürze (Endzeiterwartung!, rein jüdisch-christliche, fixe Idee) drei finstere Tage kommen. Schon gar nicht solche, in denen draussen pöhse Dämonen umgehen und die Leute holen und dabei herumfluchen (die Kugelbeer-Narrenposse).


Und wenn es ganz dumm läuft, dann haben wir schon sehr bald ein Ereignis. Der Vierjährige spricht in diesem Beitrag von obamischen Waffen, nicht von Trump-Waffen und der ist ja auch noch nicht in Amt und Würden. Möglich wäre natürlich auch, dass damit unsere neuen Mitbürger gemeint sind.

Ja, ist gut möglich. Ich bestreite ja nicht, dass das kommen könnte - ich halte es nur nicht mehr für wahrscheinlich oder für mich relevant.
Wir wissen weder genaues über die Information, noch über vorherige Treffer.
Vielleicht kommt es zu einzelnen Anschlägen, vielleicht wird es Opfer geben, aber ich gehe nicht mehr davon aus, dass das das ganze System zum Einsturz bringt.
Denn die Gegenden, in die man sich nicht mehr hineinwagen soll, gibt es doch auch schon seit vielen Jahren, die heute allgemein anzutreffende Alltagskriminalität wäre aus Sicht der 60er Jahre völlig irrwitzig, existiert aber trotzdem und juckt allenfalls noch die Betroffenen, die deswegen aber nicht anders wählen gehen als zuvor.

Es mag alles mögliche kommen, aber in meiner Erwartung hat das keine Auswirkungen auf die seit Jahrzehnten konsequent eingeschlagene Fahrtrichtung des Schiffes. Das fährt in eine Richtung, in die ich nicht will, aber es geht meiner Meinung nach eben nicht unter.

Wie gesagt, wenn jemand hundert mal "Feuer" ruft, nimmt den niemand mehr ernst. Zu viel wurde behauptet, zu wenig ist eingetreten.

Ja, die Mauer fiel, stimmt. Ja, die Fremden kamen in Strömen. Stimmt auch.

Jetzt stellen wir aber fest, dass die BRD offenbar von der DDR-Stasi übernommen wurde, und dass das nicht die letzten Fremden waren, sondern eher nur die Vorhut.

Das Lied der Linde beinhaltet, "der Gerechte nicht verzweifeln soll".
Diese Phase habe ich längst hinter mir, ich habe resigniert.

Beste Grüsse vom Baldur

  • Beitrag gesperrt

Valide Schauungen

Dannylee @, Freitag, 02.12.2016, 00:16 vor 1555 Tagen @ Baldur (5965 Aufrufe)

,


Und die Schauungen? Die sind zu 98% in der Tonne....

Beste Grüsse vom Baldur

Wessen Schauungen hältst Du denn noch für valide?

Beste Grüße zurück

Dannylee

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Welche Bilder mögen valide sein?

BBouvier @, Freitag, 02.12.2016, 02:10 vor 1555 Tagen @ Dannylee (6219 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Freitag, 02.12.2016, 02:16

Hallo, Dannylee!

Dazu lehne ich mich mal ein wenig aus dem Fenster
und zäume den Gaul von hinten auf.

Vorab:
Die Masse der "Prophezeiungen" (selbst auf Basis von Bildern)
sind m.E. leider (doch) Schrott, so sehr diese Erkenntnis auch schmerzen mag.

Praktisch alles, das älter als um die 40 Jahre ist,
zählt m.E. dazu - insbesondere "Irlmaier" fast durchgängig.

Insofern verbleiben diesbezüglich insbesondere die Feldpostbriefe,
obgleich auch da nicht sicher ist, inwieweit es sich bei Krieg/Russen/Naturkatastrophen
(wie dort z.B. der "Antichrist"!) nur um die repetierten und weitererzählten
"Prophezeiungen" leicht närrischer und bigotter frz. Nonnen und Hausfrauen
aus dem 19. Jahrhundert handeln mag.
Ich wies bereits darauf hin:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=32779

Solide ist sicherlich Nostradamus, nur eben, daß sich seine Verse
erst im nachhinein sicher zuordnen lassen und daß sie dazu verlocken,
dort vorgefaßte "Ideen" gar trefflich im vorab zu "finden":
Fällt insofern ebenfalls aus.

Pferdeschwanz:
Wir haben drei Bilder zu (wohl tödlicher) "graugelber Asche":
- mein Sohn mit 13 ... vor 40 Jahren
- eine Bekannte aus Eggenfelden (etwa 1990)
- ein mir behannter Hauptmann aus Freiburg (etwa 1995?)

Keiner von ihnen wußte, worum es sich dabei handeln könnte,
Keiner von ihnen hatte jemals von schwefelsauren Aschen
als vulkanischen Ursprungs gehört.
In viel kleinerem Maßstab geschah etwas ganz ähnliches im Jahre 1783/84.
Bitte lesen!
=>
https://de.wikipedia.org/wiki/Laki-Krater

Hier und damit haben wir m.E. einen soliden Sechszöller,
der tief in einen Eichenstamm getrieben wurde, und der
hoch belastbar ist und geeignet, an ihm weiteres aufzuhängen.

Denn:
Was "andere Bilder" betrifft, so könnten sie auch folgenden Ursprung haben:
- wirres geträumt ... Traumphantasien
- nächtliche Verarbeitung eines Fernsehfilmes
- morphogenetisches Feld angezapft
- derlei mal in der Prophezeiungsliteratur gelesen
- aus dem erdnahen Umfeld von "Jemandem" aus dem "Jenseits"
runtergetütet ... exemplarisch sei auf Lober und Dudde verwiesen

Für schwefelsaure Aschen kommt das aufgrund der Originalität
jedoch nicht infrage!

Folgerungen:
Nun ist es so, daß (wenigstens) europaweiter massiver Aschefall
schwefligen Auswurfes eine Quelle und einen Grund haben muß.

Womit sich, ich wies zu Beginn darauf hin,
der Gaul bestens von hinten aufzäumen läßt.
Meine gedankliche Kette:
Vulkanausbrüche*kaum ohne Beben*Beben (durch Vorimpakte?) generieren
an den Küsten Tsunamis*Aschefall verdüstert den Himmel*Kältesommer*
Turbulenzen und Kollaps des Finanzsystems*der Wirtschaft*Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung*
dann von Staaten*Ende der EU*Rußland greift nach dem Westen

So, daß die Masse dessen, was zu dem obigen an Schauungen fluchtet,
m.E. mit einiger Wahrscheinlichkeit (wenn auch sicherlich oft symbolisch verfremdet)
als valide Schauungen bezeichnet werden könnten.

Grüße,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Frz. katholische Hausfrauen und Nonnen des 19. Jahrhunderts

BBouvier @, Freitag, 02.12.2016, 03:03 vor 1555 Tagen @ BBouvier (6001 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Freitag, 02.12.2016, 03:11

Hallo!

Nachtrag dazu:
Insofern verbleiben diesbezüglich insbesondere die Feldpostbriefe,
obgleich auch da nicht sicher ist, inwieweit es sich bei Krieg/Russen/Naturkatastrophen
(wie dort z.B. der "Antichrist"!) nur um die repetierten und weitererzählten
"Prophezeiungen" leicht närrischer und bigotter frz. Nonnen und Hausfrauen
aus dem 19. Jahrhundert
handeln mag.

Siehe auch hier, bitte:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=33401

(Der Belgier "Miguel" hat über diese "Prophezeiungen"
völlig unkritisch-gläubig ein dickes Buch geschrieben.
Wesentliche Teile "Irlmaier" beruhen nur auf eben diesen.)

[image]

Grüße!
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Ergänzung zu gelblichen Aschen: "Auf der Erde sehe ich gelben Staub."

BBouvier @, Freitag, 02.12.2016, 19:47 vor 1555 Tagen @ BBouvier (5943 Aufrufe)

Hallo!

In Tiefenentspannung hat Perinciolo Probanden 1981-83 "Zeitreisen"
in die Zukunft unternehmen lassen und deren Aussagen publiziert.
U.a. hier:
"Bilder der Katastrophe"
=>
http://www.zeitreise-zukunft.de/bilder-der-katastrophe/

Sowie - und das stelle ich wegen gelblicher Aschen wegen ein -
dieses:

Die Katastrophe
„Theresa sah keinen Kometen, doch sie berichtet von etwas,
das aussieht wie die Spur des Kometen, zumal diese sich
nördlich des Äquators von West nach Ost über die Erde zieht,
in einer Richtung also, wie von Hella und Stefan beschrieben.

‚Ich bin nicht dort! Ich höre es nur:
Gebäude einstürzen,
Menschen schreien, etwas fällt vom Himmel,
kann aber nicht sehen, was es ist, nur wo es ist.
Südlich vom Mittelmeer zieht sich das wie ein Streifen
nach Osten durch. Also von Nordafrika bis über Indien hinaus,
immer auf dem gleichen Breitengrad.
Der Streifen glüht.
Auf der Erde sehe ich gelben Staub, einen starken Wind
und einen Geruch von Brand.‘
Was kannst du von Europa sehen?
‚Ach, das ist so klein, da dampft’s ein bisschen.
Aber da ist noch was in Asien, der nördliche Teil von China,
an der Grenze zur Sowjetunion, da qualmt es viel mehr als in Europa.
Weißer Dampf. Wieder so was wie ein Streifen.‘
Du kannst dir jetzt einen Überblick verschaffen,
wie es im Weltall aussieht, um herauszufinden, welche Kräfte
um die Erde herum diesen Umbruch bewirkt haben.
‚Im Weltall ist so viel los, da ist so ein Krach!
Die haben alle miteinander zu tun, es entstehen dauernd
neue Sterne und Planeten – jedenfalls ist es
wie in einer großen Küche, so kommt es mir vor.
Und ich merke, dass es keine direkte Einwirkung vom All
auf die Erde gibt, sondern höchstens mittelbar
durch die Veränderungen im All die ganz normal sind,
die da immer passieren: Dass was entsteht, sich was zusammensetzt.
Diese Veränderungen haben Einfluss auf die Erde.
Das passiert einfach so, organisch, natürlich.‘“

Von hier...Forumsbibliothek:
=>
https://schauungen.de/wiki/index.php?title=Cristina_Perincioli
Originalquelle:
=>
http://www.zeitreise-zukunft.de/

Grüße,
BB

--
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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Phantasien aus dem Kampflesbenhimmel

Baldur @, Freitag, 02.12.2016, 22:36 vor 1555 Tagen @ BBouvier (5830 Aufrufe)
bearbeitet von Baldur, Freitag, 02.12.2016, 22:53

Hallo, BB,

vielen Dank für den Hinweis. Natürlich finde ich alle Ansätze gut, die sich bemühen, etwas herauszubringen.

Aber halbwegs glaubwürdig sollte das dann schon sein.

Gehen wirs mal durch....

Zunächst wie immer, Durchführung 1981-1983.
Angaben zum Zeithorizont der "Schauungen": absolut keine.
Bisher, in mehr als einer Generation eingetreten ist: rein gar nichts.

Wieso die Aufgabe nicht hiess, beschreibe Deine Zukunft, wie sie in zehn Jahren sein wird, erschliesst sich nicht für mich.

Ausgangslage und Ziel:

„Als wir 1981 mit dem Experiment begannen, wollten wir folgende Fragen klären:
1. wie würde die sich abzeichnende ökologische und militärische Katastrophe aussehen,

Die Teilnehmenden wussten also, es wird nach katastrophalen Ereignissen gesucht, die sollten sie finden.

führte die Probanden in einen Zustand tiefer Entspannung, ein in der Medizin/Psychologie gängiges Verfahren. In diesem Zustand stellte ich ihnen Fragen.

Das ähnelt den Reinkarnations-Rückführungen, aber auch Hypnosen.

Der Trancezustand der Probanden würde es durchaus ermöglichen, dass die Sitzungsleitenden eine Art Kontrolle, Anbindung, einen Rapport über die Teilnehmenden bekommen, dass sich die Gedanklen verbinden.

„Die TeilnehmerInnen des Experiments legen sich auf den Boden oder ein Bett, decken sich warm zu und beginnen sich körperlich zu entspannen in der Art, wie man es auch vom autogenen Training kennt, nur dass sie dies nicht selbst erlernt haben müssen, sondern von mir suggeriert bekommen.

Jawoll, da haben wir die Suggestion bereits. Sie geschieht durch Sprache, aber natürlich auch über die "Hypnosekraft" gedanklich.
Mentalisten tun etwas ähnliches, wenn sie Versuchsteilnehmer dazu bringen, sich so zu verhalten, wie sie es haben wollen.

Ein interessantes Gebiet übrigens.

Jetzt wirds heftig, festhalten:

Die Aktion wurde jeweils im örtlichen Frauenzentrum oder Frauengesundheitszentrum angekündigt und fand auch dort statt. Die Teilnehmerinnen kamen alle aus dem Umfeld der Frauenbewegung und sind damit auch engagiert oder zumindest informiert in ökologischen und friedenspolitischen Fragen,

Natürlich geht alles gaaaanz wissenschaftlich vor sich:

Um die Frage zu klären, ob nur Frauen diese ‚Zukunft‘ sehen, oder ob dies gar Abbilder feministischer Wünsche seien, habe ich später dasselbe Experiment auch mit Männern durchgeführt. Bisher habe ich noch keinen Mann gefunden, der Bilder sah, die sich von denen der Frauen unterschieden hätten.

Wo hat sie diese Männer aufgefischt? In der grünbasisradikalen Gesprächs-Selbsterfahrungsgruppe? Wäre naheliegend.

erzählte mir Grof, dass er in seiner Arbeit ebenfalls erlebt hatte, dass Patienten Ereignisse beschrieben, die sich später tatsächlich so ereigneten. Und er meinte, dass es realistisch sei, anzunehmen, dass bei meinen Experimenten tatsächlich Zeitreisen stattfänden.“[5]

Nein, möglich, nicht realistisch. Wenn in einer Gruppe 20 Personen übersinnliche Versuche machen, kriegen 10 gar nichts, 8 wenig, eine durchaus etwas und eine stellt sich als Talent heraus. Jedenfalls in diese Richtung. In Fortgeschrittenenkursen geht das dann sicher auf 50% rauf, aber das sind Leute, die bewiesen haben, dass sie treffende Ergebnisse erbringen.

Es wäre vermessen, anzunehmen, eine willkürliche Auswahl von Probanden hätte in grosser Mehrheit die Fähigkeit zur Zukunftsschau. Sonst gäbs solche Hellseher an jeder Ecke, in jedem Ökoteelanden, und in jedem Frauenhaus.
Wir müssten nicht mehr zu Gabriele Hoffmann nach Berlin, sondern würden schnell mal die Lilalatzhosenliese von nebenan fragen.

Gut, Alice Schwarzers Geschwader also. Schauen wir, was sich in deren Hirnen so tut:

„siehst du in der Zukunft einen Umbruch, der uns alle betrifft? Kannst du dazu Bilder sehen?“

Auweia. Das ist wie in der medialen Übungsgruppe, wenn jemand rein überhaupt nichts bekommt, dann ist es halt irgendein Geistführer, der da angeblich spricht.
Die richtige Fragestellung wäre gewesen:

siehst Du in Deiner Zukunft, in den nächsten 2/5/10-Jahren einen Umbruch? Nein, dann gehe weiter in Deine Zukunft, wie ist es in 20, 30, 40 Jahren?

Alles andere ist doch Kokolores.

Dann konnte ich beobachten, wie sich ihre Augen unter den Augenlider bewegten, als würden sie mit geschlossenen Augen eine Szene verfolgen. An diesen „rapid eye movements (REM) erkennt man, wenn eine schlafende Person träumt. Jetzt wusste ich, dass meine Versuchsperson etwas sah und ich forderte sie auf, mir dies zu beschreiben.

Falsch. Das REM ist nur ein Indiz für den tiefen Trancezustand, aber es ist nicht deckungsgleich mit zeitgleich laufenden, bildhaften Wahrnehmungen.
Wenn sie nachbohrt, komm, sag doch, Du siehst doch was - obwohl sie noch nichts sieht - fängt das Hirn an, zu phantasieren, weil es unter Druck gesetzt wird, so wie bei Trutz Hardo, wenn er bei Rückführungen von drei runterzählt und dann sagt, und jetzt, sag, was Du jetzt siehst, denn Du siehst es jetzt......

Wenn jemand bis dahin nichts sah, fängt das Gehirn an, die erpressten Bilder zu liefern, irgendwelche halt.

Und um Phantasieren auszuschließen, zwang ich sie immer wieder auch nebensächliche Details genau zu beschreiben, zum Beispiel welche Kleider sie selbst tragen. Vor allem legte ich Wert auf Beschreibungen der chemischen und physikalischen Beschaffenheit einzelner Phänomene, die ich dann mit Beschreibungen in anderen Protokollen vergleichen konnte.

AH - kleinste Details werden abgefragt, aber nicht, wann das alles stattfindet.

Auf die erste Frage: ‚Siehst du in der Zukunft eine große Bedrohung wie eine Naturkatastrophe oder einen Krieg auf uns zukommen? (Später fragte ich weniger suggestiv nach einem ‚großen Umbruch, der uns alle betrifft‘. Doch das beeinflusste die Antworten offensichtlich nicht).

Wie bitte? Die Fragestellung beeinflusste nichts? Hallo?
Nein, die Kampflesbe liegt am Boden und sagt bei der ersten Frage, Du, ich seh absolut nix, ich stehe jetzt auf und koche mir einen Tee.
Ja, ganz bestimmt.

Und die Menschen?
Theresa: ‚Die Frauen haben einen athletischen Körper‘. Auch mir fällt bei den Frauen deren muskulöser Körper auf; ‚ich weiß nicht, ob es Männer oder Frauen sind‘ notiere ich erstaunt.

Ah, jetzt gehts endlich ein bisschen in Richtung Kampflesbenhirn....die athletischen Frauen, ja, ja....muskulös, androgyn, passt doch ins Klischee ... :-), Amazonen, die sahen die Firma Amazon voraus, Donnerwetter, ein Megatreffer!
Aber es kommt schon noch besser:

‚Zum Essen holen sie sich Sachen aus dem Wasser und von den Wänden und machen sich auch was warm. Es sind keine Tiere, es gibt welche, aber sie essen sie nicht. Es sieht nicht sehr schön aus, braunes und grünes Gemantsche. Könnten Algen sein, wie Schwamm-Zeug.‘

Das grosse Kochbuch der superveganistischen GrünInnen.....

Sehen die Frauen anders aus, als Männer und gibt es einen Unterschied in ihrem Verhalten?
‚Es gibt sowieso mehr Frauen, 75-80% Frauen, und sie sehen aus wie Frauen. Sie sind schön proportioniert, nicht sehr dünn, sehnig, aber auch mit Muskeln. Die Männer sind nicht größer als die Frauen.‘

Ah, ja.

Scheinbar dürfen die Männer nichts Besonderes tun. Aber die Männer sind mehr für sich und die Frauen mehr für sich; bei den Frauen gibt’s auch ein paar Männer. Sie sind sich nicht feindlich, aber irgendwas ist da abgegrenzt. Ich weiß nicht, was es ist.‘

Hey, klasse. Endlich ein globales Frauenhaus.

Bist du denn in einem Körper?
‚Ich fühl mich immer noch anders als die. Mir scheint es wie ein Leben, das schon lange vorbei ist. Vergangenheit?
Es ist nicht die Vergangenheit. Es ist in einer Zukunft, die weit weg ist‘

Also superrelevant für unseren Zweck......echt.

Die ferne Zukunft[14]

„Karin unmittelbar nach der Sitzung (das Tonband hatte nicht aufgenommen):
‚Bei der Frage nach einer ferneren Zukunft sah ich ein Agrargebiet. Es war dieselbe Weite, nur eben grün, mit einem überdimensionalen Weizen mit 30 cm langen Ähren. Kein Nahrungsproblem, habe ich damit assoziiert – die Halme waren höher als ich. Es gab hohe, schnell wachsende Bäume, wie Pappeln, waren aber keine solchen. Ich sah ein Pferd, mit dem ich sofort eine Verbindung hatte, über die ich lachen musste, ich konnte mich sofort mit ihm verständigen– nicht sprechen.
Bei den Menschen hatte ich den Eindruck, dass sie eine neue Sprache haben, wobei die neue Sprache auch ein neues Denken bedeutete. Sie hatten was gelernt – ich hab das nicht gesehen, sondern gefühlt – die haben was begriffen.
Es gab dort Männer und Frauen, sie lebten aber nicht miteinander, sondern nebeneinander.
Sie hatten Häuser aus gehobelten und ungehobelten Baumstämmen.

Das Haus der Priesterinnen war aus beidem und größer als die anderen. Es hatte mehrere Etagen, die mit Treppen verbunden waren. Die anderen Häuser hatten einen durchgehenden Raum und schräge Dächer drauf. Die Häuser waren rechteckig.
Im Priesterinnenhaus fand ein Fest statt, bei dem Neue aufgenommen wurden; jene, denen von den weisen Frauen das Wissen gelehrt werden würde, das durch die Katastrophe erworben worden war.
Die Priesterinnen waren groß und schlank, hatten fast indianische Gesichtszüge, nicht wie Indios, sehr edel, dunkel, aber nicht schlitzäugig. Die Gewänder waren glatt, die der Priesterinnen weiß und mit einem Gürtel, aber nicht aus Leder.

Sag mal, BB, mit Verlaub - aus welcher Tonne hast Du denn diesen Mist herausgefischt? Mir fehlen jetzt nur die Nasenaffen auf den Saturnringen und die Pupslöcher der Erde von Lorber...

Unglaublich....

Beste Grüsse vom Baldur

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Hallo, Baldur!

BBouvier @, Freitag, 02.12.2016, 23:10 vor 1555 Tagen @ Baldur (5716 Aufrufe)

Ja, natürlich!
Taurec hatte auf diese, Deine Argumente/Kritik (=> Feminismus&Co.)
im wesentlichen bereits hingewiesen.

Allerdings wollte ich doch nur auf "gelbe Aschen/Staub"
dort hinweisen, für das es keinerlei Vorlage gibt.
Wie eben auch in den drei Bildern die ich oben angeführt hatte.

Beste Grüße!
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Übereinstimmungen

mica @, Montag, 05.12.2016, 07:17 vor 1552 Tagen @ BBouvier (5485 Aufrufe)

Grüß euch!

@BB: Erstaunlich, dass du nun das Zeitexperiment aus der Tonne fischt..! ;-)

Wenn man es noch aufmerksamer kommt man auf noch auf einen maßgeblichen Himmelskörper, auf Sauerstoffmangel, Dürre etc., etc..

@Baldur: Weshalb sollten feministische Überzeugungen aus den 80er-Jahren die schau von Himmelskörpern und ihren Auswirkungen beieinträchtigen?
Hierorts werden doch auch christlich verbrämte Visionen besprochen, als was soll die Klauberei?

Die Übereinstimmungen zwischen den Katakysmen-Schauungen der Probanden sind m.M. nach nicht induziert, sondern authentisch.


Gruß
mica

PS: Ob die Menschen dann vegan Flechten vo den Wänden kratzen scheint mir bei all den gewaltigen Bildern diedie Sitzungen sonst noch bieten irrelevant.

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nicht so sicher falsch

IFan @, Sonntag, 11.12.2016, 22:03 vor 1546 Tagen @ Baldur (5122 Aufrufe)

Hallo Baldur,

großenteils kann ich Deine Kritik nachvollziehen, ist auch richtig, wenn wir hier Kritiker haben, die unseriöse Quellen auseinanderrupfen, aber "Sag mal, BB, mit Verlaub - aus welcher Tonne hast Du denn diesen Mist herausgefischt? Mir fehlen jetzt nur die Nasenaffen auf den Saturnringen und die Pupslöcher der Erde von Lorber..." kann ich dann nicht mehr nachvollziehen. Aus, wie Du selbst schreibst, „Als wir 1981 mit dem Experiment begannen, wollten wir folgende Fragen klären: 1. wie würde die sich abzeichnende ökologische und militärische Katastrophe aussehen,..." lässt sich keine Suggestion in Richtung auf eine kosmische Katastrophe ablesen. Gerade aus der damaligen Zeit war der Weg höchstens in Richtung einer menschengemachten ökologische Krise oder eines Krieges denkbar. Dass kosmische Katastrophen dabei herauskommen könnten, lag im Grunde "nicht drin".

Trotzdem sollte man diese Sache natürlich nur mit größter Vorsicht betrachen. Falls was dran ist, scheint es stark überhöht, z.B. mit dem Kippen der Erdachse ("Der Atlantik brettert frei über den Himalaya hinweg", BB).

Gruß, IFan

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Fluor! Fluor! Fluor!!!

dziamdzia @, Freitag, 02.12.2016, 23:07 vor 1555 Tagen @ BBouvier (5998 Aufrufe)

Hallo BBouvier,

wir hatten ja schon mal über Schwefelsäure als mögliche Ursache des ätzend-toxischen Niederschlags diskutiert. So ganz überzeugend war das nicht. Nun steht in dem von Dir verlinkten Wiki-Artikel dass dieser Vulkan tatsächlich neben sage und schreibe 120 Mio. Tonnen Schwefeldioxid auch noch riesige Mengen Fluor ausgestoßen hat... Fluor ist nochmal ein ganz anderes Kaliber als Schwefeldioxid. Erstens ist das ein unfassbar reaktives und agressives Gas, welches unter Feuererscheinung mit organischen Materialien reagiert

https://www.youtube.com/watch?v=M5_9z1TxUfg

und zweitens bildet es mit Feuchtigkeit zusammen Flussäure.
Diese ist von der Ätzwirkung mindestens so schlimm wie Schwefelsäure, im Gegensatz zur letzteren ist sie jedoch auch noch hochgiftig. Eine Handteller-grosse Verätzung mit dieser Säure ist ein ziemlich sicheres Todesurteil. Gegen die sich rasch im Körper verteilenden Fluorid-Ionen und ihre Giftwirkung kann auch ein Arzt nichts mehr ausrichten, allenfalls Amputation kann dann noch retten

https://www.uni-kassel.de/intranet/fileadmin/datas/intranet/bau_technik_liegenschaften/vc/02_arb/Flusssaeure/flusssaeure_uva101_17-1.pdf

https://de.wikipedia.org/wiki/Flusss%C3%A4ure

Genaue Beschreibung der Giftwirkung:

http://toxcenter.org/stoff-infos/f/fluss-saeure.pdf

Beste Grüße

dziamdzia

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Verätzungen

BBouvier @, Freitag, 02.12.2016, 23:21 vor 1554 Tagen @ dziamdzia (5811 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Freitag, 02.12.2016, 23:34

Hallo, Dziamdzia!

Danke sehr!

Dazu paßt recht gut, daß meine Exfreundin (Eggenfelden)
die Bäume entlaubt sah, das Gras schwarz verätzt
und am Wegesrand schwarz (verkohlte/verätzte) Tier- und Menschenkadaver.
Hier sieht man, was passiert, wenn Säure auf Kohlenstoff trifft:
=>
https://www.youtube.com/watch?v=xK4z_YhtTBM

Hingewiesen sei auch auf den "Alpenschäfer Velten":
=>
"Da auf einmal wehen heiße Winde,
die Luft wird dick, und ein Schwefelgeruch haucht aus ihr...
Vom Himmel fallen heiße Tropfen,
welche Flecken auf den Kleidern zurücklassen...
Wo die bloße Haut getroffen wird, entstehen giftige Blasen
und dann schwarze Brandflecken.
Eine allgemeine Sterblichkeit reißt ein, die weit über die Hälfte
der Menschen einem schrecklichen, jähen Tod überliefert.
Ganze Häuser und Dörfer sterben aus, und zuletzt
findet man kaum noch um hohes Geld Leute,
welche die Toten verscharren
."

Beste Grüße!
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Schwefelsäure

dziamdzia @, Freitag, 02.12.2016, 23:44 vor 1554 Tagen @ BBouvier (5709 Aufrufe)

Hallo BBouvier,

ich hab jahrelang mit Schwefelsäure und noch wesentlich gefährlicheren Stoffen gearbeitet und kenne das aus der Praxis. Auch die Verätzungen :)

Was an diesen Schauungen mir immer unglaubwürdig erschien war die tödliche Wirkung. Wenn Schwefelsäure vom Himmel regnet, bleibt man eben zuhause - mal ganz salopp gesagt :) Sterben muss davon niemand. Es verkohlt eben das Gras und die Bäume aber irgendwann ist es abgeregnet, neutralisiert sich mit den verschiedenen Carbonaten im Boden und dann geht das Leben weiter. Sogar besser als vorher, mit dem gut geschwefelten Boden.

Und da kommt eben die Flussäure bzw. das Fluor ins Spiel. Das macht die Geschichte dann doch sehr plausibel da dieser Stoff eben ätzend *und* hochgiftig ist, und auch noch haut-resorptiv, d.h. der bloße Kontakt auf der Haut ist tödlich - man muss es nicht mal verschlucken. Schwefelsaurer Regen macht Löcher in die Kleidung, vielleicht auch in die Haut. Wenn aber noch Flussäure mit drin ist, dann brennt es *tödliche* Löcher in Haut und Klamotten. Mir war völlig unbekannt, dass Vulkane tatsächlich Fluor freisetzen können. Das ist faszinierend und beängstigend zugleich.

Beste Grüße,

dziamdzia

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besorgniserregend

Baldur @, Samstag, 03.12.2016, 00:11 vor 1554 Tagen @ dziamdzia (5814 Aufrufe)

Hallo, dziamdzia,

damit wäre auch die quasi-Kampfstoffwirkung erklärt, wonach das Kind bei Nürnberg? "sah" bzw wusste, man dürfe auf die gelben Batzen am Boden keinesfalls draufsteigen...

Die andere Frage ist, wann findet das, falls denn, einstmals statt?

BBs Sohn sah das auch schon vor Jahrzehnten, bis dato passierte aber nichts.

Passiert es noch während unserer Lebensspanne?

Das ist ist die Frage der Fragen...

Beste Grüsse vom Baldur

P.S.: gibt es eine Substanz, die Flussäure gut bindet und hinsichtlich der Giftwirkung in eine neutrale Verbindung umsetzt?

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3. Weltkrieg Schutzmaßnahme gegen Schwefelsäuren, Flusssäuren

CarloCusenza @, Samstag, 03.12.2016, 00:36 vor 1554 Tagen @ Baldur (6046 Aufrufe)

Hallo, Baldur,

meine Private Nachricht an BBouvier hatte leider keine Wirkung.
Ich beantworte deine Fragen gerne und versuche so viel Leid wie möglich zu lindern.

Deine Fragen:
-[Die andere Frage ist, wann findet das, falls denn, einstmals statt?]
Während des 3. Weltkrieges kommt eine dunkle Wolke herbei, die sich mit massiven Blitz und Donner ankündigt. Diese beinhaltet radioaktive Schwefelwasserstoffe gebildet aus massiven Vulkaneruptionen, Atom- und Wasserstoffexplosionen. Bei Hautkontakt entsteht Flusssäure.

-[Passiert es noch während unserer Lebensspanne?]
Ja in wenigen Wochen.

-[...gibt es eine Substanz, die Flussäure gut bindet und hinsichtlich der Giftwirkung in eine neutrale Verbindung umsetzt?]
Ja! Calciumgluconat als Gel und als lokale Injektion nach der Spülung mit Wasser. Beachte bitte, dass schon der erste Kontakt mit den Fluor-Ionen tödlich ausgehen kann.

Bei weiteren Fragen empfehle ich die Facebook Community "Orakel der Propheten" oder mein Buch "Wegweiser durch die Zeiten".

Direkte Fragen an mich sind auch gerne möglich.

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"In wenigen Wochen"?

BBouvier @, Samstag, 03.12.2016, 06:29 vor 1554 Tagen @ CarloCusenza (6022 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Samstag, 03.12.2016, 06:36

<"Während des 3. Weltkrieges kommt eine dunkle Wolke herbei,
die sich mit massiven Blitz und Donner ankündigt..
.
">

<"Passiert es noch während unserer Lebensspanne?">

<"Ja in wenigen Wochen.">

Hallo, Carlo!

Was derlei zeitliche Vorhersagen/Behauptungen betrifft,
so bist Du in umfangreicher Gesellschaft:
Ich selbst ging in den 80er Jahren davon aus,
der harte Kern werde sich noch vor Ende des Jahrtausends ereignen.
Und Berndt hatte eine jahrzehntelange Phase, in der er
wie eine Sirene mit Dauerton "Im Sommer kommen die Russen!" psalmodierte.

1.
Aus den Schauungen läßt sich kein "Weltkrieg" folgern.
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=33401

2.
Der wirklich "interessante" Teil des Vorlaufes,
der noch nicht mal richtig begonnen hat,
und den selbst man glatt auf 10-25 Jahre Dauer schätzen könnte,
hat doch noch überhaupt nicht mal begonnen!

Insofern: "Komm´ mal wieder runter." :-)

Grüße,
BB

--
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Die Zukunft, so klar und deutlich wie Gebirgsquellwasser......

Quintus @, Samstag, 03.12.2016, 11:19 vor 1554 Tagen @ CarloCusenza (5987 Aufrufe)

Mein lieber Herr Gesangsverein
Sehr geehrter CarloCusenza: ich habe soeben ihr "Buch" gelesen!
Dachte mir: wann beginnt nun endlich der Text? Da war der Lesespaß schon wieder beendet!
Dann dachte ich mir: es gab einen Übertragungsfehler, und ich hätte nur einen Teilausschnitt übertragen bekommen!? Pustekuchen
Schlimmer kann man das Wort "Buch" nicht mehr entwerten.:mauer:
Irlmaier, Baba Wanga und Nostradamus rein in den Mixer und schon erscheint uns die Zukunft so klar wie Gebirgsquellwasser ?
Dagegen sind die Nostradamus-Jahresbücher von Manfred Dimde wahre intelektuelle Meisterleistungen.
Ich kann nur noch:ohoh:

Gruß
Quintus

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Qualität

CarloCusenza @, Samstag, 03.12.2016, 14:33 vor 1554 Tagen @ Quintus (5758 Aufrufe)

Es kommt nicht auf Quantität sondern Qualität an. Ich hatte wenig Zeit das Büchlein zu schreiben. Ich werde nach dem Krieg das nachholen und ausschmücken. Deswegen habe ich die Gruppe "Orakel der Propheten" auf Facebook nach dem Buch veröffentlicht. Dort sieht man nicht nur 2 Sätze sondern viele Bilder untermalt mit mehr Informationen. Wie dort zu sehen ist habe ich im Oktober bereits den 05.11. prophezeit und er ist eingetreten. Entschuldige mir, dass ich in der wenigen Zeit nur ein Büchlein raus bringen konnte. Ich hatte viel um die Ohren. Dennoch, es trifft alles ein. Ich habe dann den Support der Gruppe eingestellt und bin momentan nur noch in der Community "Orakel der Propheten" tätig.

Ich denke alleine das vorhersagen des 05.11. einen Monat vorher, zu der Zeit noch keine Probleme zwischen der Türkei und Deutschland herrschten, sollte schon zu denken geben!

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Bemerkenswert!

BBouvier @, Samstag, 03.12.2016, 14:47 vor 1554 Tagen @ CarloCusenza (5791 Aufrufe)

<"... habe ich im Oktober bereits den 05.11. prophezeit und
er ist eingetreten
.">

Hallo, Carlo!

Bemerkenswert!
Jetzt lehne ich mich mal weit aus dem Fenster und prophezeie
(im Dezember) den 05. Januar und bin mir ziemlich sicher,
daß der ebenfalls eintritt! :lehrer:

Gruß,
BB

--
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05.11.2016

CarloCusenza @, Samstag, 03.12.2016, 15:07 vor 1554 Tagen @ BBouvier (5840 Aufrufe)

BBouvier, nochmal für langsame Mitdenker:

In der Gruppe "Orakel der Propheten" habe ich am 08. Oktober folgende Aussage getroffen:

https://www.facebook.com/groups/1270713699614265/
"05. November 2016: Beginn der maskierten Revolution in Deutschland, Frankreich und Italien."

Am 08. Oktober gab es keine Probleme zwischen der Türkei und Deutschland. Das Verhältnis war so gut wie seit Jahren nicht mehr.
Ich habe daraufhin ein Hotel in Köln gebucht, da ich wusste das die Ausschreitungen in Köln ihr Zentrum haben werden. Ich habe im Oktober auch den Herrn Wölki der Katholischen Kirche in Köln informiert, welches die nächsten Ereignisse wären. Unter anderem der Anschlag auf den Papst während des Kriegsausbruches.

Tatsächlich waren im Süden Deutschlands einige Protestierende mit Masken aufgelaufen, welche sofort von der Polizei festgenommen wurden.

Die Ereignisse seit dem 05. November im Vergleich zu meiner Aussage zum 05. November (siehe oben):

http://www.handelsblatt.com/politik/international/protest-gegen-volksbefragung-gewalt-bei-demonstration-in-italien/14799254.html

http://de.euronews.com/2016/11/05/nach-festnahmen-proteste-in-der-tuerkei-deutschland-und-frankreich

http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/kurden-proteste-demo-erdogan-100.html

http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-11/donald-trump-proteste-usa

http://www.gmx.net/magazine/politik/25000-anti-erdogan-demo-koeln-scharmuetzel-polizei-32008600

http://www.gmx.net/magazine/politik/wahlen/us-wahl/schuesse-anti-trump-demonstration-portland-32008180

http://www.tagesschau.de/ausland/seoul-protest-101.html

http://orf.at/stories/2366515/

http://www.usatoday.com/story/news/2016/11/13/protests-sunday-donald-trump-president/93769564/

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/9482560/seoul--hunderttausende-fordern-ruecktritt-der-praesidentin.html

und heute:
https://www.gmx.net/magazine/politik/donald-trump-usa/donald-trump-hamilton-electors-ausgebremst-zielgeraden-32042572

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Verzerrte Wahrnehmung

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 03.12.2016, 15:29 vor 1554 Tagen @ CarloCusenza (5862 Aufrufe)

Hallo!

Folgendes ist passiert: Du hast Dir eine fixe Idee über Künftiges gebildet und interpretierst die nachträglich stattgefundenen Ereignisse auf diese Idee hin.
So siehst Du nun eine "maskierte Revolution in Deutschland, Frankreich und Italien", während eigentlich nichts damit vergleichbares geschehen ist.
Das war es auch schon.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Qualität

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 03.12.2016, 15:22 vor 1554 Tagen @ CarloCusenza (5635 Aufrufe)
bearbeitet von Forumsleitung, Samstag, 03.12.2016, 15:38

Hallo!

Mit der Qualität hapert es aber, wofür schon der Anfang Deines Buches spricht:

[image]

Das ist dermaßen übel zusammengeschusterter Unsinn, daß einem die Worte fehlen.

Auch die E-Mail an Bouvier spricht Bände. Demnach hältst Du es (persönlich) für Deine Aufgabe, daß mehr als nur 500.000 Menschen weltweit überlebten.

Nächste Woche breche das Finanzsystem zusammen.
Krieg breche aus, man solle sich diese Woche noch Geld abheben und Vorräte anlegen.
Durch Vulkanausbrüche und Atombombenexplosionen entstünden "radioaktive Schwefelwasserstoffe" (sowas gibt es gar nicht).
Süd-England, Holland, Belgien, Norddeutschland, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Nord-West-USA würden evakuiert werden (also schätzungsweise mindestens 300 Millionen Menschen mal schnell verlegt), und dergleiche ähnlicher Unsinn sowie am Ende die Ankündigung, daß Du alles tun wirst, um die europäische Bevölkerung am Leben zu erhalten. Zitat (an BB): "Was den Krieg angeht irrst Du dich stark, sonst wäre ich nicht hier."

Daß man sich mit Naherwartung vergaloppiert und ständig einen Wust Katastrophen in badliger Zukunft vor sich herschiebt, kann passieren und ist keine seltene Fehleinschätzung.
Deine Erlöserphantasien, die zusammenhanglose Natur Deiner Ideen, die fehlerhafte sprachliche Diktion erwecken allerdings den Eindruck, daß wir es hier mit einer phsychopathologischen Tendenz zu tun haben und Dir das ganze Prophezeiungsthema allzu sehr zu Kopf gestiegen ist. Ich rate dringend, das ruhen zu lassen und sich einstweilen mit diesseitigerem zu befassen, bzw. mit BBs Worten: "Komm' mal wieder runter."

Es geht nicht anders, als es geradeheraus zu schreiben, da ich innerhalb der Wahnwelt zu argumentieren nicht (auch im Sinne des Forums) für zielführend halte.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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ACHTUNG Troll-Alarmstufe GELB-rot

Zuban @, Münchner Westen, Samstag, 03.12.2016, 15:35 vor 1554 Tagen @ CarloCusenza (6093 Aufrufe)

Lieber Carlo, Werte Foristen,

Ich bin ja eigentlich nur stiller Mitleser und das seit vielen Jahren. Aber Deine beiden Beiträge haben mich schon gestern nicht schlafen gelassen.
Man kann Quintus nur beipflichten und ich muss die Kritik noch etwas verschärfen:

1. Das "Buch", welches Du ansprichst, besteht aus 7 (in Worten: sieben) Seiten und kann für 1,99 erworben werden. Natürlich habe ich es mir nicht gekauft, in Amazonien gibt es eine vernichtende Rezension. Ich möchte das hier nicht verlinken, das wäre schon zu viel der Werbung, die Du scheinbar suchst.
2. Deine GesichtsBuch-Gemeinschaft (facebook Community ´Orakel der Propheten´) spottet ebenfalls jeder Beschreibung. Dort schilderst Du seit 12. November viel Schrott von Atlantis bis Baba Vanga und kommentierst als einziger auch Deine eigenen Beiträge noch selbst.
Bitte schreib wenigstens den Namen Irlmaier richtig (nicht Irlmayer), zumindest das hat der alte Alois verdient.
Auch hier möchte ich keinen Link einstellen, denn dort wird ebenfalls nur für das Buch geworben.
Sicher dürfte es aber zumindest unseren hochgeschätzten BB erfreuen, wenn ich ein kurzes Beispiel gebe:
Unter dem Thema "Mord mindestens eines wichtigen Politikers bei einer großpolitischen Sitzung" kommentierst Du Dich wieder selbst mit folgendem Link:

https://www.welt.de/vermischtes/article159829957/Gruenen-Politiker-Raufelder-am-Rheinufer-aufgefunden.html

Das ist aber mal ganz sicher der Hochgestellte !!!

Du bist seit einigen Tagen hier angemeldet und ich bin mir sicher, daß Taurec entsprechende Massnahmen ergreifen wird.
Bitte lies erstmal die letzten drei Jahre im Forum alles nach, da bist Du sicher einige Monate beschäftigt. Bis dahin ist dann auch der 3. Weltkrieg vorüber und Du hast Dich mit Calcium-Gluconat erfolgreich vor den "radioaktiven Schwefelwasserstoffen" und den daraus entstehenden Fluor-Ionen geschützt.
Ich bin durchaus der Meinung, daß eine Weltenwende oder der Beginn der Ereignisse momentan wahrscheinlicher ist denn je und ich bin auch offen für viele religiöse und esosterische Meinungen, aber bei aller Meinungsfreiheit muss doch ein gewisses Minimalniveau eingehalten werden.

Manches ist dann auch für die Forumstonne zu schlecht und grottig :tonne:

Mit den Schauungen ist es wie mit der Chemie: Halbwissen ist noch schlimmer und gefährlicher als Nichtwissen.
Da ich Chemiker und auch ausgebildeter ABC-SE-Soldat bin, würde ich gerne mal einen Beitrag zur "Chemie der Schauungen" verfassen.

Soweit bitte nur Äpfel nicht mit Birnen vergleichen und Wikipedia-Halbwissen nachplappern.
Weil ich weiß, daß viele das langweilt, die dann beim Thema Chemie einfach abschalten:
Fluor ist nicht gleich Flusssäure und auch nicht Fluorid, genauso wie Chlorgas nicht Salzsäure ist und erstmal nichts mit Chlorid-Ionen (z.B. Kochsalz) zu tun hat.

Ein allzu reißerischer Umgang schadet dem Thema Schauungen leider noch mehr.
Adlmaier und Rubensteine braucht dieses qualitativ hochstehende Forum m.E. nicht.

In diesem Sinne mit allerbesten Grüssen!

--
Reicht es aus, während der 3TF die Rollläden herunterzulassen?

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Fachwissen

Fenrizwolf @, Sonntag, 04.12.2016, 08:06 vor 1553 Tagen @ Zuban (5687 Aufrufe)
bearbeitet von Fenrizwolf, Sonntag, 04.12.2016, 08:18

Hallo Zuban,

Ich zitiere Dich kurz:

"Da ich Chemiker und auch ausgebildeter ABC-SE-Soldat bin, würde ich gerne mal einen Beitrag zur "Chemie der Schauungen" verfassen."

Taurec selbst wird sich des Vorwurfes, unzutreffende Literatur veröffentlicht zu haben,
wohl niemals erwehren müssen.

Bis der Monumentalschinken in den Druck geht, liegt das verwaiste Manuskript in einer
der geheimen Kammern der Cheops-Pyramide, oder die Überlebenden haben dringende Bedürfnisse
als dessen Lektüre. :-D

Ganz egoistisch möchte ich dringlich bitten, dabei von Perfektionswahn Abstand zu nehmen.
Da das als idealistischer Akt Dein persönlicher Beitrag zum Gemeinwohl sein wird,
sollte die Zugänglichkeit für Jedermann Vorrang haben.
Es muß nicht erstrangig wie in einer Diplomarbeit Deine Qualifikation unter Beweis stellen.

In einer Welt speziell spezialisierter Spezialspezialisten bin ich schnell latent
eifersüchtig auf jedwede Fachkompetenz. ;-)
Außerdem entspannt es ungemein, zumindest etwas gelernt zu haben, und das ggf. weiter-
geben zu können, anstatt sich dann in einer weiteren Zwiebel des Wissens zu befinden.

Aber es gibt nun mal naturwissenschaftliche Belange, bei deren Irrtum über
Leben und Tod entschieden wird, und nicht durch Erfahrung oder Mut wettzumachen ist.

Du wirst uns nicht enttäuschen.

Mit dank und Gruß

Fenrizwolf

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Flussäure

dziamdzia @, Samstag, 03.12.2016, 00:52 vor 1554 Tagen @ Baldur (5747 Aufrufe)

Hallo Baldur,

Kalk, Kreide, gebrannter Kalk, gelöschter Kalk binden Flussäure zu unlöslichem Calciumfluorid.
Die Unschädlichmachung beruht darauf, dass das Calciumfluroid wasserunlöslich und damit biologisch inaktiv ist. Alle wasserlöslichen Fluoride sind dagegen giftig. Soda also würde die Säure zwar von der Ätzwirkung her neutralisieren, die Giftwirkung aber nicht mindern. Es muss Kalk sein.

Beste Grüße,

dziamdzia

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Kalk hilft oberflächlich

CarloCusenza @, Samstag, 03.12.2016, 01:22 vor 1554 Tagen @ dziamdzia (5715 Aufrufe)

Sehr guter Vorschlag. Kalk hilft auch. Allerdings nur bei oberflächlichen Schäden. Bitte meinen Vorschlag nicht missachten.

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chic

IFan @, Dienstag, 13.12.2016, 22:40 vor 1544 Tagen @ BBouvier (5094 Aufrufe)

Hallo BB et al.,

chices Video. Am Samstag läuft auf Kabel 1 Doku um 10:15 - 11 Uhr eine Sendung, wo die Wirkungen von Säuren beschrieben werden. Da findet man noch mehr so Zeug. (aus der Reihe "Moderne Wunder")

Gruß, IFan

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Das Sklavenschiff in Weltverschmelztigelung

rauhnacht @, Samstag, 03.12.2016, 20:02 vor 1554 Tagen @ Baldur (5807 Aufrufe)

Hallo Baldur,
so ist das halt, dauert schon lang und wird auch noch länger dauern.
Wenn wir dann merken, dass wir tatsächlich in einem Boot sitzen, ist das Boot längst vermodert und unser sinnliches Trachten nach rettenden Ufern, Rettungsbojen in der ersten Klassekabine wird uns lehren, was andere schon längst erfuhren.
Das Sklavenschiff von Heinrich Heine:

Der Superkargo Mynheer van Koek
Sitzt rechnend in seiner Kajüte;
Er kalkuliert der Ladung Betrag
Und die probabeln Profite.
»Der Gummi ist gut, der Pfeffer ist gut,
Dreihundert Säcke und Fässer;
Ich habe Goldstaub und Elfenbein -
Die schwarze Ware ist besser.
Sechshundert Neger tauschte ich ein
Spottwohlfeil am Senegalflusse.
Das Fleisch ist hart, die Sehnen sind stramm,
Wie Eisen vom besten Gusse.
Ich hab zum Tausche Branntewein,
Glasperlen und Stahlzeug gegeben;
Gewinne daran achthundert Prozent,
Bleibt mir die Hälfte am Leben.
Bleiben mir Neger dreihundert nur
Im Hafen von Rio-Janeiro,
Zahlt dort mir hundert Dukaten per Stück
Das Haus Gonzales Perreiro.«
Da plötzlich wird Mynheer van Koek
Aus seinen Gedanken gerissen;
Der Schiffschirurgius tritt herein,
Der Doktor van der Smissen.
Das ist eine klapperdürre Figur,
Die Nase voll roter Warzen -
»Nun, Wasserfeldscherer«, ruft van Koek,
»Wie geht's meinen lieben Schwarzen?«
Der Doktor dankt der Nachfrage und spricht:
»Ich bin zu melden gekommen,
Daß heute nacht die Sterblichkeit
Bedeutend zugenommen.
Im Durchschnitt starben täglich zwei,
Doch heute starben sieben,
Vier Männer, drei Frauen - Ich hab den Verlust
Sogleich in die Kladde geschrieben.
Ich inspizierte die Leichen genau;
Denn diese Schelme stellen
Sich manchmal tot, damit man sie
Hinabwirft in die Wellen.
Ich nahm den Toten die Eisen ab;
Und wie ich gewöhnlich tue,
Ich ließ die Leichen werfen ins Meer
Des Morgens in der Fruhe.
Es schossen alsbald hervor aus der Flut
Haifische, ganze Heere,
Sie lieben so sehr das Negerfleisch;
Das sind meine Pensionäre.
Sie folgten unseres Schiffes Spur,
Seit wir verlassen die Küste;
Die Bestien wittern den Leichengeruch
Mit schnupperndem Fraßgelüste.
Es ist possierlich anzusehn,
Wie sie nach den Toten schnappen!
Die faßt den Kopf, die faßt das Bein,
Die andern schlucken die Lappen.
Ist alles verschlungen, dann tummeln sie sich
Vergnügt um des Schiffes Planken
Und glotzen mich an, als wollten sie
Sich für das Frühstück bedanken.«
Doch seufzend fällt ihm in die Red'
Van Koek: »Wie kann ich lindern
Das Übel? wie kann ich die Progression
Der Sterblichkeit verhindern?«
Der Doktor erwidert: »Durch eigne Schuld
Sind viele Schwarze gestorben;
Ihr schlechter Odem hat die Luft
Im Schiffsraum so sehr verdorben.
Auch starben viele durch Melancholie,
Dieweil sie sich tödlich langweilen;
Durch etwas Luft, Musik und Tanz
Läßt sich die Krankheit heilen.«
Da ruft van Koek: »Ein guter Rat!
Mein teurer Wasserfeldscherer
Ist klug wie Aristoteles,
Des Alexanders Lehrer.
Der Präsident der Sozietät
Der Tulpenveredlung im Delfte
Ist sehr gescheit, doch hat er nicht
Von Eurem Verstande die Hälfte.
Musik! Musik! Die Schwarzen soll'n
Hier auf dem Verdecke tanzen.
Und wer sich beim Hopsen nicht amüsiert,
Den soll die Peitsche kuranzen.«
II
Hoch aus dem blauen Himmelszelt
Viel tausend Sterne schauen,
Sehnsüchtig glänzend, groß und klug,
Wie Augen von schönen Frauen.
Sie blicken hinunter in das Meer,
Das weithin überzogen
Mit phosphorstrahlendem Purpurduft;
Wollüstig girren die Wogen.
Kein Segel flattert am Sklavenschiff,
Es liegt wie abgetakelt;
Doch schimmern Laternen auf dem Verdeck,
Wo Tanzmusik spektakelt.
Die Fiedel streicht der Steuermann,
Der Koch, der spielt die Flöte,
Ein Schiffsjung' schlägt die Trommel dazu,
Der Doktor bläst die Trompete.
Wohl hundert Neger, Männer und Fraun,
Sie jauchzen und hopsen und kreisen
Wie toll herum; bei jedem Sprung
Taktmäßig klirren die Eisen.
Sie stampfen den Boden mit tobender Lust,
Und manche schwarze Schöne
Umschlinge wollüstig den nackten Genoß -
Dazwischen ächzende Töne.
Der Büttel ist Maître des plaisirs,
Und hat mit Peitschenhieben
Die lässigen Tänzer stimuliert,
Zum Frohsinn angetrieben.
Und Dideldumdei und Schnedderedeng!
Der Lärm lockt aus den Tiefen
Die Ungetüme der Wasserwelt,
Die dort blödsinnig schliefen.
Schlaftrunken kommen geschwommen heran
Haifische, viele hundert;
Sie glotzen nach dem Schiff hinauf,
Sie sind verdutzt, verwundert.
Sie merken, daß die Frühstückstund'
Noch nicht gekommen, und gähnen,
Aufsperrend den Rachen; die Kiefer sind
Bepflanzt mit Sägezähnen.
Und Dideldumdei und Schnedderedeng -
Es nehmen kein Ende die Tänze.
Die Haifische beißen vor Ungeduld
Sich selber in die Schwänze.
Ich glaube, sie lieben nicht die Musik,
Wie viele von ihrem Gelichter.
»Trau keiner Bestie, die nicht liebt
Musik!« sagt Albions großer Dichter.
Und Schnedderedeng und Dideldumdei -
Die Tänze nehmen kein Ende.
Am Fockmast steht Mynheer van Koek
Und faltet betend die Hände:
»Um Christi willen verschone, o Herr,
Das Leben der schwarzen Sünder!
Erzürnten sie dich, so weißt du ja,
Sie sind so dumm wie die Rinder.
Verschone ihr Leben um Christi will'n,
Der für uns alle gestorben!
Denn bleiben mir nicht dreihundert Stück,
So ist mein Geschäft verdorben.«

Freundlich, besinnliche Grüße von Rauhnacht

"Die Zeit ist lang!"

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Logbuch über Bord?

Fenrizwolf @, Sonntag, 04.12.2016, 09:18 vor 1553 Tagen @ Baldur (5597 Aufrufe)
bearbeitet von Fenrizwolf, Sonntag, 04.12.2016, 09:30

Hallo!

Während Baldur auf dem Turm seiner SS-Unthinkable mit dem Doppelglas den Horizont
ableuchtet, und die Möwen vom Himmel ins Meer scheißen, während sie um das
Boot kreisen,

fragt sich einer dann, wann sind wir endlich da, Mann!

Ist das wirklich die Arche, die Detlef einst baute, als ich einst nur aß und verdaute?
Oder ist das gar ein echter Achter, gut im Wind mit blähenden Segeln.
Mancher Narr, zu forsch fürwahr, wagte noch zu flegeln:
Dieser gottverdammte Frachter, geht's noch schneller, geht’s gar sachter?

Ach, welch Einfaltspinsel - die Welt geht doch backbords unter
wie die Wellen; manchmal hoch und manchmal runter
Kein Dach und keine Insel, es wurde ungesunder:

Skorbut lies aus Wut die Zähne fallen,
während jenseits der Azoren noch die Korken knallen
Solch ein irrer Kapitän;
selbstzweifelnd und mondän
ißt Puffreis im Kasino
der Graf von Montecassino
mit der eisernen Maske aus Molybdän

Der Smutje sagt dem Steuermann,
es ist aus - das war es dann
Wir sollten desertieren
uns ergeben und verlieren

Doch als letzter Mann im Boot
sich nur ein Chance bot:

Freiheit oder Tod!

Heiß war die Luft, schrill der Schein
das Herz schrie in der Brust -

doch alles Gewesene konnte nicht mehr sein
ohne Freude - ohne Lust

Heil Baldur!

Fenrizwolf

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Butter boi die Fischee

Harald Kiri @, Sonntag, 27.11.2016, 01:18 vor 1560 Tagen @ Jacob (6435 Aufrufe)

Hallo Jacob,

Du stellst sehr kühne Thesen auf, bleibst aber unspezifisch. Kannst oder willst Du Ross und Reiter nicht nennen. Mit Deinen allgemeinen Aussagen bleibst Du so schwammig, wie Rubenstein mit Maria S.. Nur, dass Du gar nichts sagst, als "Es wird nichts passieren.", ohne Quelle, ohne Anhaltspunkt.
Das beweist gar nichts...
Viele Grüße
Harald

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Sehe ich anders

Kaladhor @, Sonntag, 27.11.2016, 02:21 vor 1560 Tagen @ Jacob (6534 Aufrufe)

Hallo Jakob,

beim Lesen deines Beitrages habe ich die ganze Zeit eine Stimme in meinem Kopf gehört, die mantraartig immer wieder "Wenn kaum noch einer damit rechnet, wird es passieren" wiederholt hat...
Mal ganz abgesehen davon, dass die überwiegende Mehrheit eh seit geraumer Zeit im Delirium vor sich hinschlummert, sehe ich es gerade durch deinen Kommentar als bestätigt an, dass wir uns dem ganz großen Knall immer mehr nähern.

Die Wirtschaft hat das Ereignis von 2008 bis zum heutigen Tag noch nicht wirklich verarbeitet. Nicht mal was gelernt wurde daraus, denn wir sind immer noch fleißig dabei, immer mehr Blasen an den Finanzmärkten aufzupumpen... und wie man weiß, neigen diese irgendwann dazu, mal zu platzen. Kann morgen passieren, kann auch erst in fünf Jahren passieren.
Als weitere Erschwernis kommt in Europa die Flüchtilantenschwemme von vorwiegend für unseren Arbeitsmarkt vollkommen ungeeigneten Menschen hinzu, die irgendwie versorgt werden müssen, denn den einfachsten Weg, diese Menschen einfach dorthin zurück zu verfrachten, wo sie hergekommen sind, ist mit unseren Gesellschaften anscheinend noch nicht möglich.
Und dann klopft auch noch Industrie 4.0 an die Türe, die vierte industrielle Revolution, die aber die Auswirkungen der drei Vorhergegangenen zusammen bei weitem übertreffen wird.

Ich sehe allein dadurch wesentlich massivere Zäsuren als "wirtschaftlich deutlich schlechtere Zeiten". Schon mal einen Gedanken daran verwendet, sich auszumalen, wie die wirtschaftliche Situation aussieht, wenn auf einen Schlag ca. 80% aller Arbeitsplätze überflüssig werden? Die französische Revolution dürfte ein lauer Sommerwind dagegen gewesen sein.

Das sind jetzt gerade mal drei recht greifbare Punkte, die aber ohne Probleme dafür Sorge tragen können, dass danach nichts mehr so ist wie es mal war.

Grüße,
Kaladhor

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Re: Die Totalautomatisierung hat ihre Grenzen

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Sonntag, 27.11.2016, 03:12 vor 1560 Tagen @ Kaladhor (6382 Aufrufe)

Hallo Kaladhor!

"Ich sehe allein dadurch wesentlich massivere Zäsuren als "wirtschaftlich deutlich schlechtere Zeiten". Schon mal einen Gedanken daran verwendet, sich auszumalen, wie die wirtschaftliche Situation aussieht, wenn auf einen Schlag ca. 80% aller Arbeitsplätze überflüssig werden? Die französische Revolution dürfte ein lauer Sommerwind dagegen gewesen sein."

80% aller Arbeitsplätze werden nie überflüssig werden.
Die Ansprüche an Qualifizierung wird steigen, das ist klar.

Es muß jedoch auch in Zukunft Leute geben, die Kühe melken, Felder
bestellen und Brötchen backen, mit Hilfe von Computern oder
ohne Rechner und Roboter.;-)

Hochkomplexe elektronische Systeme sind extrem anfällig, was die Hardware
betrifft, und die Software ist extrem zickig d.h. es verstellen sich
ständig irgendwelche Einstellungen von selbst.
Hatte ich vorhin selbst wieder bei einem Spiel am Rechner erlebt.

Dann stoppt gleich die ganze Produktion im Betrieb, und Zeit ist Geld,
garantiert auch in der Zukunft.

Industrie 4.0 wird natürlich peu a peu eingeführt werden, aber es ist ein
Irrtum zu meinen, da bewegt sich dann nur noch ein Mann in der Fabrikhalle:
Da braucht es Mechaniker, IT-Experten, Leute, die die Parameter kontrollieren,
und hinterher weiterhin auch Verpacker, Fahrer und Zusteller.

Genauso die "fahrerlosen" Autos: Du glaubst doch nicht im Ernst, daß diese
massenhaft auf die Straßen losgelassen werden: Da würden die Unfälle in
kürzester Zeit exponentiell steigen.
Es wird eher so ablaufen, daß das Fahren automatisierter funktioniert,
der Fahrer aber die Maschinen und den Rechner im Fahrzeug überwacht.

Oder der 3D-Drucker: Glaubst Du etwa, daß demnächst Autos, Flugzeuge und
Fertighäuser aus dem Drucker gespuckt werden?
Der 3D-Drucker ist etwa ganz praktisch für die Herstellung von bestimmten
Ersatzteilen, die ansonsten im Handel nicht erhätlich sind, und die bis
zu maximal einem Meter Länge...

LG,

Eyspfeil

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Theorie und Realität

Kaladhor @, Sonntag, 27.11.2016, 09:50 vor 1560 Tagen @ Eyspfeil (6311 Aufrufe)

Hallo Eyspfeil,

Es muß jedoch auch in Zukunft Leute geben, die Kühe melken, Felder
bestellen und Brötchen backen, mit Hilfe von Computern oder
ohne Rechner und Roboter.;-)

Der HR-Aufwand für die von dir genannten Aufgaben sind heute bereits minimalst.
Schon mal ein Melkkarussel gesehen? Da ist genau ein Menschlei damit beschäftigt, die Zitzen am Euter zu reinigen und die Saugrüssel anzulegen, der Rest erfolgt vollkommen automatisch.
Schon mal Ackerbau in den USA gesehen? Auch hier ist der Einsatz menschlicher Arbeitskräfte bereits auf ein Minimum zurückgeschraubt worden. Wie schwer wird es wohl sein unter Mithilfe von GPS die Traktoren wie einen Staubsaugerobot übers Feld fahren zu lassen?

Hochkomplexe elektronische Systeme sind extrem anfällig, was die Hardware
betrifft, und die Software ist extrem zickig d.h. es verstellen sich
ständig irgendwelche Einstellungen von selbst.
Hatte ich vorhin selbst wieder bei einem Spiel am Rechner erlebt.

Hochkomplexe Regelungssoftware und Robotersteuerungen sind wohl kaum mit Computerspielsoftware zu vergleichen.

Dann stoppt gleich die ganze Produktion im Betrieb, und Zeit ist Geld,
garantiert auch in der Zukunft.

Industrie 4.0 wird natürlich peu a peu eingeführt werden, aber es ist ein
Irrtum zu meinen, da bewegt sich dann nur noch ein Mann in der Fabrikhalle:
Da braucht es Mechaniker, IT-Experten, Leute, die die Parameter kontrollieren,
und hinterher weiterhin auch Verpacker, Fahrer und Zusteller.

Das ist genau das, womit die Befürworter dieser Technologien die Ängste der Gegner zerstreuen wollen.
Der Einsatz menschlicher Arbeiter bei diesen ganzen Prozessen ist bereits heute schon geringer als von vielen gedacht.

Genauso die "fahrerlosen" Autos: Du glaubst doch nicht im Ernst, daß diese
massenhaft auf die Straßen losgelassen werden: Da würden die Unfälle in
kürzester Zeit exponentiell steigen.

Wir werden es erleben, dass irgendwann das Hauptargument kommen wird, dass die Vollautomatisierung des Verkehrs erst dann funktionieren wird, wenn es keine individuell gelenkten Fahrzeuge mehr auf der Straße gibt.

Oder der 3D-Drucker: Glaubst Du etwa, daß demnächst Autos, Flugzeuge und
Fertighäuser aus dem Drucker gespuckt werden?

Durchaus denkbar. Ist alles nur eine Frage der Größe des 3D-Druckers und der verwendeten Materialien. Als die ersten Kunststoffe auf den Markt kamen, hat sich sicherlich niemand vorstellen können, dass es irgendwann mal Kunststoffe mit einer höheren Festigkeit als Stahl geben wird (siehe Kunstfasereinsatz bei der Herstellung von Schutzwesten).

Der 3D-Drucker ist etwa ganz praktisch für die Herstellung von bestimmten
Ersatzteilen, die ansonsten im Handel nicht erhätlich sind, und die bis
zu maximal einem Meter Länge...

Ja, noch.
Als die ersten Fernseher in den Handel kamen, waren es klobige, schwere Schwarz-Weiß-Geräte mit verhältnismäßig kleinen Bildern. Flachbildschirme, wie sie heute weit verbreitet sind - selbst in ärmsten Haushalten - wären auch als spinnerten Unsinn abgetan worden.

Immer daran denken, wie unsere technisierte Gesellschaft funktioniert: Wenn etwas technisch möglich ist, wird es auch gemacht.

Grüße,
Kaladhor

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Re@Kaladhor et @Baldur: Machbar ist inzwischen alles, aber nicht alles ist "praktikabel"

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Dienstag, 29.11.2016, 21:35 vor 1558 Tagen @ Kaladhor (5777 Aufrufe)
bearbeitet von Eyspfeil, Dienstag, 29.11.2016, 21:44

Hallo Kaladhor!

"Der HR-Aufwand für die von dir genannten Aufgaben sind heute bereits minimalst.
Schon mal ein Melkkarussel gesehen? Da ist genau ein Menschlei damit beschäftigt, die Zitzen am Euter zu reinigen und die Saugrüssel anzulegen, der Rest erfolgt vollkommen automatisch.
Schon mal Ackerbau in den USA gesehen? Auch hier ist der Einsatz menschlicher Arbeitskräfte bereits auf ein Minimum zurückgeschraubt worden. Wie schwer wird es wohl sein unter Mithilfe von GPS die Traktoren wie einen Staubsaugerobot übers Feld fahren zu lassen?"

Ja, die Maschinen müssen jedoch gewartet und gereinigt und zunehmend upgedated
werden, wie es so schön auf neudeutsch heißt, BB stößt auf.:schief:
Es fehlen zunehmend die Fachkräfte, und Quereinsteiger haben keine Chance
mehr, wie Baldur richtig bemerkt.
Freilich, die Knechte und Mägde sowie Großeltern und Enkel auf dem Feld
wie vor 100 Jahren, das ist natürlich passee.

Das Bedenkliche an sich ist ja, daß wir all die 1000 Maschinen und Geräte
heute brauchen, von denen wir vor 50 Jahren nicht mal geträumt hatten.
In früheren Zeiten kannten die Menschen das Zeugs gar nicht und waren auch
nicht weniger glücklich.
Also immer weiter weg von der Natur hin zu einer kafkaesken Künstlichkeit..
Dann dazu die Klima- und Ökolüge, nämlich damit die Eliten unbeschadet
überleben können, während etwa in Afrika mithilfe von Aids das Bevölkerungs-
wachstum gedämmt wird, und dort die "Umwelt" niemanden interessiert.

"Hochkomplexe Regelungssoftware und Robotersteuerungen sind wohl kaum mit Computerspielsoftware zu vergleichen."

Also mit meinen miserablen Spielen bestimmt nicht, bin kein Hardcore-Gamer
uns spiele wenn dann nur Simulatoren und ein paar einfache Rennspiele oder
Schach, aber hochkomplexe Steuerungssoftware hängt sich auch auf, oder wird
gehackt, da zunehmend an einem Rechenzentrum hängend. Probleme gibts immer
und sie nehmen zu, wie das jetzige Telekom-Beispiel zeigt.

"Das ist genau das, womit die Befürworter dieser Technologien die Ängste der Gegner zerstreuen wollen.
Der Einsatz menschlicher Arbeiter bei diesen ganzen Prozessen ist bereits heute schon geringer als von vielen gedacht."

Nee, im Gegenteil: Der Orwell-Schmelztiegel kommt zwar langsamer
als prognostiziert, aber dafür gründlich. "Fortschritt" wird nur
an sich und in dem Maße eingeführt, in welchem sie den Eliten nützt.
D.h. die Mänschen müssen erst richtig umerzogen werden, bis sie dafür
reif sind.

"Wir werden es erleben, dass irgendwann das Hauptargument kommen wird, dass die Vollautomatisierung des Verkehrs erst dann funktionieren wird, wenn es keine individuell gelenkten Fahrzeuge mehr auf der Straße gibt."

Der Otto Normalo will doch mit seinem Auto von Punkt A nach Punkt B reisen,
wozu braucht denn der bitteschön das fahrerlose Auto?
Und der fahrerlose Frachtverkehr ist viel zu unsicher wegen Diebstahl bzw.
Raub des Frachtgutes.
Die USA offenbarten bereits vor Jahren, was des Pudels Kern an den
fahrerlosen Roboter-Autos ist: Polizeiliche Ermittlungen, Spionage,
Aufklärung.

"Durchaus denkbar. Ist alles nur eine Frage der Größe des 3D-Druckers und der verwendeten Materialien. Als die ersten Kunststoffe auf den Markt kamen, hat sich sicherlich niemand vorstellen können, dass es irgendwann mal Kunststoffe mit einer höheren Festigkeit als Stahl geben wird (siehe Kunstfasereinsatz bei der Herstellung von Schutzwesten)."

  • Beispiel 1: Das "papierlose Büro" der 90er Jahre.
    Hat sich in Luft aufgelöst. Die Wälder werden weiterhin abgesäbelt.
  • Beispiel 2: Der "Arbeitsplatz daheim am Bildschirm", ebenfalls in
    den 90ern: Eine Handvoll Top-Programmierer kann sich das vielleicht
    einrichten, aber 99% aller Angestellten und Arbeiter fahren weiterhin
    ins Büro.
  • Beispiel 3: Das 3D-Fernsehen. Ich kann mich an 1982 erinnern, als in der
    Schule diese rotgrünen Brillen verteilt wurden. Das 3D-TV floppte.
    Es gibt zwar inzwischen prinzipiell 3D-Systeme, sie sind aber extrem
    teuer und die meisten Haushalte haben keine solche Fernseher + Brillen.
  • Beispiel 4: Ähnlich die Google-Brille am Smartphone: Hat sich nicht durchgesetzt,
    ganz einfach, weil dann die meisten Leute gegen den nächsten Laternenpfahl
    laufen würden oder vom Auto überfahren werden. Die Leute haben dermaßen
    ein Schmarrphon äh Brett vorm Kopf, daß sie ohne Brille fast in ein Auto
    hineinlaufen. Mit Kopfhörer nämlich..
    Oder der PC mit 3D-Brille: Wird daheim angewendet, aber da braucht man
    das Kleingeld für einen Graphik-Prozessor
    für 7000 Euronen aufwärts. Also nur für Gutverdiener.

"Ja, noch.
Als die ersten Fernseher in den Handel kamen, waren es klobige, schwere Schwarz-Weiß-Geräte mit verhältnismäßig kleinen Bildern. Flachbildschirme, wie sie heute weit verbreitet sind - selbst in ärmsten Haushalten - wären auch als spinnerten Unsinn abgetan worden.

Immer daran denken, wie unsere technisierte Gesellschaft funktioniert: Wenn etwas technisch möglich ist, wird es auch gemacht.

Grüße,
Kaladhor"

Technisch ist schon lange alles machbar, aber es ist nicht alles praktikabel bzw.
sicherheitsgefährdend einerseits, und andererseits sind wir nicht "reif" dafür
im Sinne der Hintermächte.;-)

Herzliche Grüße,

Eyspfeil

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undurchlässiger, hochgezüchteter Arbeitsmarkt

Baldur @, Sonntag, 27.11.2016, 17:47 vor 1560 Tagen @ Eyspfeil (6223 Aufrufe)

Hallo, Eyspfeil,

da muss ich Kaladhor Recht geben.

Was früher in Europa möglich war und heute noch ausserhalb möglich ist, der Quereinstieg in eine Tätigkeit und das Lernen, die Qualifizierung am Arbeitsplatz, wurde völlig unterbunden.

Ohne einschlägigen Werdegang kommt niemand in eine Bank, in ein Industrieunternehmen, ja nicht mal mehr in eine Verwaltung oder einen Kleinbetrieb.

Man erwartet langjährige Berufserfahrung in genau diesem Metier, und die dazugehörige Berufsausbildung.

Wer mit 45 umlernen müsste, ist zu spät dran, bis er die Befähigung hat, ist er 50, und dann hat er immer noch keine Berufspraxis "neu" und ist obendrein viel zu alt.

Selbst in einer sich wandelnden Wirtschaft haben nur die Nachwachsenden eine Chance, wenn sie das Glück haben, sich richtig positioniert zu haben. Der ganze Rest stürzt die Leiter runter und fängt sich allenfalls ganz unten an einer der letzten Sprossen, wobei er da mit den versklavten Getriebenen konkurrieren muss.

Als erstes müsste man im Bereich Personalauswahl mit einem eisernen Besen und dem Kärcher durchgehen. Aber das wird ebenso wenig passieren, da die weltweite Grossindustrie nur willige Klone haben möchte, die man standardisiert hat und beliebig ersetzen möchte.

Beste Grüsse vom Baldur

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Versuchslabor Spanien, Griechenland, Argentinien, Russland und Co.

Baldur @, Sonntag, 27.11.2016, 16:22 vor 1560 Tagen @ Kaladhor (6482 Aufrufe)

Hallo, Kaladhor,

vielleicht sieht man am besten aktuell in Griechenland, dass man der breiten Bevölkerung gleich ein paar Würgeeisen umlegen kann, ohne, dass sich da irgendetwas "täte".

Über Jahre und Jahrzehnte kommt es zu einer Verschlechterung der eigenen Situation bis hin zum Verlust der Existenz und der Verelendung, nicht bei allen, aber doch ausreichend vielen.

Jetzt haben wir aber noch ein paar übersehen: die Jungen "bei uns", die mit Elan und Hoffnungen ins Berufsleben starten wollen, aber in der Generation Praktikum am Abstellgleis landen.
Die Alten, die mit Ü45 keine Personalabteilung mehr haben will.
Die Greise, die mit Ü50 völlig chancenlos sind.

Und die Langzeitarbeitslosen, die ohnehin nach 12 Monaten jede Chance auf eine erneute Stelle verloren haben.

Die aus der Statistik Herausgelogenen, weil sie angeblich krank sind oder in Fortbildung.

Die Armutsrentner, die zur Suppenküche müssen in diesemm unseremm Lammde der blähenden Lammdschaffdn.

Das sind Millionen, schon jahrelang, die haben resigniert und fügen sich ins Schicksal.

Ich sehe nicht, dass sich daran etwas ändern würde, sofern nur die Zahl vor der Mengenangabe "Millionen" grösser würde.

Dumm gelaufen, wir gehen zur Tagesordnung über. Das System ist unendlich weit weg und oben, es hat sich wie ein Parasit am Herzen und Hirn eines Patienten festgesaugt und lebt im Zweifel sogar noch ein paar Minuten länger, als der Wirt selbst.

Seit langem beobachte ich die Diskussion und denke über die Wirtschaftsaussichten nach. Die treibende Kraft hinter allem ist der tägliche Bedarf, der den Tanker in Schwung hält, und der ist gigantisch.
Zudem stehen alle Wirtschaftsbeteiligten unter eigenem Erfolgsdruck, weil die Rechungen bezahlt werden müssen, man prostituiert sich also jeden Tag ein Stück, nur, um selbst nicht unterzugehen. Das hält letztlich alles über Wasser, egal, wie hoch die Wellen schlagen.

Denn 100 von 100 Beteiligten profitieren davon, dass der Laden weiterläuft, und sind daher notfalls auch zu Einbussen und Zugeständnissen bereit.
Die Banken wollen nicht, dass die Immobilienpreise sinken, wenn massig zwangsversteigert wird, usw.

Wird der Wind rauer, kommen da noch jede Menge kreativer Ansätze aus dem Keller, damit die Hochwohlgeborenen ihre Gehälter im mittleren sechsstelligen Bereich nicht verlieren.
Dagegen stehen lauter klitzekleine, unhörbare Einzelinterssen, die geopfert werden.

Und wenn die sich zusammentäten, kämen die gerufenen Antifa-Faschisten und würden alles zusammenprügeln.

So lange es kein Gross-Schadensereignis wie die Einschlagsflut oder ein Megaerdbeben oder etwas Vergleichbares gibt, geht das immer so weiter, vielleicht mit der Tendenz nach unten, aber doch weiter.

Die Krisenerfahrungen in anderen Ländern haben es bewiesen. Das System rappelt sich immer wieder auf.
Trotzdem ist in Argentinien niemand verhungert, und wohl auch in Griechenland noch keiner.

Ich kann nicht mehr glauben, dass uns der katastrophale Einbruch bevorstehen soll, obwohl ich absolut nicht verstehe, wie der ganze Irrsinn überhaupt so läuft, wie er läuft.

Beste Grüsse vom Baldur

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Stimmt überein mit Gabriele Hoffmann

Explorer @, Sonntag, 27.11.2016, 08:50 vor 1560 Tagen @ Jacob (6702 Aufrufe)
bearbeitet von Explorer, Sonntag, 27.11.2016, 09:16

Hallo Jacob,

Das stimmt mit den Aussagen von Gabriele Hoffmann überein. Diese ist meiner Meinung nach, die derzeit beste Seherin!
Hoffmann sagt zwar vorher, dass der Euro relativ bald abgeschaft wird (kommt in verschiedenen Ländern zu einer unterschiedlichen Abwertung), dass die Sozialen Netze zerreißen werden (Einheitsrente für die Personen, die um 2000 herum 30 waren) und es einige Jahre Zustände gibt, die an die Weimarer Republik erinnern (glaube irgendwo gelesen zu haben, das sie die Dauer dieser größeren Turbulenzen mit 6 - 8 Jahren angegeben hat, kann aber auch sein, dass ich mich irre. Habe auf die Schnelle die Quelle nicht mehr gefunden).

Weiters sagt sie aber auch, dass sie nie einen Krieg in den Lebensfäden ihrer Klienten sah oder noch sieht.
Aus der Tatsache, dass sie und ihr Sohn weiterhin in Berlin leben, schließe ich, dass es keine Überflutung der Norddeutschen Tiefebene in Absehbarer Zeit geben wird.
Sie hätte ihren Sohn sonst schon längst nahe gelegt, dass er den Norden von Deutschland verlassen soll.

Ich habe schon seit einiger Zeit massive Zweifel, dass es eine Weltenwende und 3. Weltkrieg (zumindest in dieser Hälfte des Jahrhunderts) gibt.
Habe darum auch diesen Thread aufgemacht:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=33065

Grüße Explorer

  • Beitrag gesperrt

Es wird geschehen, wenn keiner es erwartet

Dannylee @, Sonntag, 27.11.2016, 23:25 vor 1559 Tagen @ Explorer (6466 Aufrufe)

Hallo Jacob,

Das stimmt mit den Aussagen von Gabriele Hoffmann überein. Diese ist meiner Meinung nach, die derzeit beste Seherin!
Hoffmann sagt zwar vorher, dass der Euro relativ bald abgeschaft wird (kommt in verschiedenen Ländern zu einer unterschiedlichen Abwertung), dass die Sozialen Netze zerreißen werden (Einheitsrente für die Personen, die um 2000 herum 30 waren) und es einige Jahre Zustände gibt, die an die Weimarer Republik erinnern (glaube irgendwo gelesen zu haben, das sie die Dauer dieser größeren Turbulenzen mit 6 - 8 Jahren angegeben hat, kann aber auch sein, dass ich mich irre. Habe auf die Schnelle die Quelle nicht mehr gefunden).

Weiters sagt sie aber auch, dass sie nie einen Krieg in den Lebensfäden ihrer Klienten sah oder noch sieht.
Aus der Tatsache, dass sie und ihr Sohn weiterhin in Berlin leben, schließe ich, dass es keine Überflutung der Norddeutschen Tiefebene in Absehbarer Zeit geben wird.
Sie hätte ihren Sohn sonst schon längst nahe gelegt, dass er den Norden von Deutschland verlassen soll.

Ich habe schon seit einiger Zeit massive Zweifel, dass es eine Weltenwende und 3. Weltkrieg (zumindest in dieser Hälfte des Jahrhunderts) gibt.
Habe darum auch diesen Thread aufgemacht:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=33065

Grüße Explorer

Hallo Jacob

Das stimmt mit den Aussagen von Gabriele Hoffmann überein. Diese ist meiner Meinung nach, die derzeit beste Seherin!
Hoffmann sagt zwar vorher, dass der Euro relativ bald abgeschaft wird (kommt in verschiedenen Ländern zu einer unterschiedlichen Abwertung), dass die Sozialen Netze zerreißen werden (Einheitsrente für die Personen, die um 2000 herum 30 waren) und es einige Jahre Zustände gibt, die an die Weimarer Republik erinnern (glaube irgendwo gelesen zu haben, das sie die Dauer dieser größeren Turbulenzen mit 6 - 8 Jahren angegeben hat, kann aber auch sein, dass ich mich irre. Habe auf die Schnelle die Quelle nicht mehr gefunden).

Weiters sagt sie aber auch, dass sie nie einen Krieg in den Lebensfäden ihrer Klienten sah oder noch sieht.
Aus der Tatsache, dass sie und ihr Sohn weiterhin in Berlin leben, schließe ich, dass es keine Überflutung der Norddeutschen Tiefebene in Absehbarer Zeit geben wird.
Sie hätte ihren Sohn sonst schon längst nahe gelegt, dass er den Norden von Deutschland verlassen soll.

Ich habe schon seit einiger Zeit massive Zweifel, dass es eine Weltenwende und 3. Weltkrieg (zumindest in dieser Hälfte des Jahrhunderts) gibt.
Habe darum auch diesen Thread aufgemacht:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=33065

Grüße Explorer

Hallo, Explorer,

dazu habe ich mal geschrieben: Sie (Gabriele Hoffmann) sagt nicht alles, was sie
sieht:
www.schauungen.de/forum/index.php?id=33290
Bedenke bitte, sie hat auch von einer zweiten, noch schlimmeren Währungskrise als
die von 2008, gesprochen. Und sie hat schon einige Treffer gelandet. Da gebe
ich Dir Recht: Sie ist eine der besten SeherInnen unserer Zeit.
Es wird passieren, wenn keiner es erwartet (sagte einst Irlmaier, der ja leider zum größten Teil in der Forums-Tonne liegt). Freut Euch lieber nicht zu früh.
Folgende Beiträge sind nicht ganz von der Hand zu weisen:


www.schauungen.de/forum/index.php?id=31910
www.schauungen.de/forum/index.php?id=29259
www.schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=17053
www.prophezeiungsforum.de/forum/forum_entry.php?id=12426
www.prophezeiungsforum.de/forum/forum_entry.php?id=12441


Freundliche Grüße

Dannylee

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Fragen

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 27.11.2016, 09:14 vor 1560 Tagen @ Jacob (6762 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Sonntag, 27.11.2016, 09:26

Hallo!

Wer ist die Quelle dieser Aussage?

Es ist womöglich der Fall, daß über manche Ereignisse weltgeschichtlicher Bedeutung oder auch in persönlichen Lebensläufen generell oder für die Begabung dieser Person ein Schleier liegt.
Ich verweise beispielhaft auf die Unmöglichkeit für Hellseher, im Voraus den ersten Weltkrieg aus persönlichen Schicksalen zu erkennen (wurde meines Wissens in Studien untersucht).

Vorkehr ist daher m.M.n. lediglich für wirtschaftlich deutlich schlechtere Zeiten zu treffen.

Wie sahen diese "wirtschaftlich deutlich schlechteren Zeiten" genau aus? Im Wesentlichen ist eine "deutliche wirtschaftliche Verschlechterung" auch Teil der Schauungen über eine russische Besetzung. Schlechtere Zeiten kommen in Schauungen auch ohne das Element der Fremdbesetzung vor.
Daher wäre Deine Aussage noch keine Widerlegung der anderen Schauungen, sondern würde womöglich auf einen längeren zeitlichen Horizont für den nächsten Großkataklysmus hindeuten (was ich allerdings auch vermute).

Mich würde interessieren, welche politischen Umstände sich aus den Schauungen dieser Person andeuten. Daher wäre Aufklärung über die Quelle und weiteres Nachforschen Deinerseits wünschenswert.

Wenn es für die nächsten fünfzig Jahre tatsächlich noch eine Bundesrepublik unter der gegenwärtigen Fremdbeherrschung geben sollte, wäre das in der Tat äußerst beunruhigend. Dann stünde meines Erachtens das physische Weiterbestehen des deutschen Volkes grundsätzlich in Frage. Für die anderen europäischen Völker träfe ähnliches zu, sollten sich die politischen Machtverhältnisse nicht grundlegend ändern, da wir für die Finanzmächte an der US-Ostküste offenbar kein per se erhaltenswertes Gut darstellen, sondern reine Dispositionsmasse (wie alle Völker der Erde).

Von einer ganzheitlichen Warte aus betrachtet, ist ein längeres Weiterwurschteln auf wirtschaftlich niedrigerem Niveau bei allmählicher Erosion der Substanz allerdings nicht zu erwarten. Das Finanzsystem ist massiv angeschlagen. Darunter liegt der Prozeß der Vertechnisierung, Entwurzelung und Verslumung in weiten Erdteilen mit explodierender Bevölkerungszahl. Große Teile der Weltbevölkerung sind wirtschaftlich in den Globalismus eingebunden. Wenn ein Krach im Finanzsystem auf die Wirtschaft durchschlägt, weil Banken zusammenbrechen, Staaten in den Bankrott gehen, Konzerne und kleinere Unternehmen pleite gehen und nicht mehr weiterarbeiten, gerät das globale System durch eine Kettenreaktion, die sich bis ins hinterste China, Indien und Zentralafrika auswirkt, ins Stocken. Unternehmen hierzulande sind davon abhängig, daß "just in time" geliefert wird. Sobald das nicht mehr stattfindet, sind die nach zwei Tagen wirtschaftlich und finanziell am Ende. Daß das hier alles läuft, hängt vom zahnradartigen Ineinandergreifen mehrerer Systemkreise ab: Energieerzeugung, Rohstofförderung, Treibstofferzeugung, Transport, Verarbeitung usw. Alles bezahlt mit lausigen US-Dollars und Euros, deren Deckung lediglich eine Mischung aus blindem Vertrauen und Waffengewalt ist.
Selbst wenn alle Schauungen falsch sein sollten, ist ein globaler Krach, der die künstlich herangezüchtete und am Leben erhaltene Weltbevölkerung wieder herunterfährt, im Laufe des 21. Jahrhunderts in irgendeiner Form wahrscheinlich, d. h. eventuell auch mit einem von unserem Szenario abweichenden Verlauf.

Von einer Hungerkrise, Notstand und Waffengewalt hierzulande ist langfristig eigentlich auszugehen. Daher würde mich interessieren, was diese Person unter "deutlicher wirtschaftlicher Verschlechterung" versteht.

Darüber hinaus die Fragen: Hat diese Person denn die Lebensläufe lückenlos bis zum Ende gesehen? Oder sah sie lediglich eine "Zusammenfassung" oder herausragende Ereignisse? Sah sie bis zum Tode der Personen? Ist tatsächlich auszuschließen, daß > 50 % derer schlichtweg verhungern, ehe sie in einen Krieg oder eine Naturkatastrophe überhaupt erst verwickelt werden können? Wäre es möglich, daß sie die Zukunft lediglich bis zu einer gewissen "Schwelle" sah, bis dahin die Menschen in mit den derzeitigen noch vergleichbaren Umständen leben, ihre Zukunft planen und verwirklichen, wobei die Person aus dem gesehenen Teil auf den nicht gesehenen linear verlängernd schließt?

Zusammenfassend:

  • Wer ist die Quelle? Hier geht es allerdings nicht um den Namen, sondern mehr allgemeine Angaben zu Alter, Geschlecht, eine Beschreibung der Fähigkeiten und wie Du zu mit dieser Person bekannt geworden bist, bzw. zu der Information gekommen bist.
  • Wie lückenlos, umfassend, flächendeckend ist die Wahrnehmung? Zu wievielen Menschen hat die Person die Zukunft schon gesehen?
  • Welche politischen Umstände sind aus diesen Wahrnehmungen abzuleiten?
  • Wie sieht die "wirtschaftliche Verschlechterung" genau aus? Mit welchen Lebensumständen ist denn gemäß den Schauungen dieser Person zu rechnen?

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Antwort

Jacob @, Sonntag, 27.11.2016, 23:26 vor 1559 Tagen @ Taurec (6251 Aufrufe)

Hallo!

Die Quelle dieser Aussagen kann von mir nicht ohne Einverständnis genannt werden, um welches ich nicht gebeten und daher nicht habe.
Per Pm sollte dies jedoch unproblematisch sein.
Die Person hat jedenfalls jahrzehntelange Erfahrung aus tausenden geschauten Leben.


Ein derartiger Schleier über wesentliche Ereignisse im Weltgeschehen mag vorhanden sein, ich war lediglich als Individuum Gegenstand der Betrachtung. Der weitere geschaute Verlauf meines individuellen Lebens und das meiner Partnerin, welche ihrerseits die Prozedur einige Zeit früher hat durchführen lassen und ich zum Abgleich, impliziert an mehreren Lebensstationen vorhandene Reisefreiheit und ein geordnetes ökonomisches Leben und staatliche Ordnung(dh kein Zusammenbruch der Ordnung, wie fragil diese auch mitunter sein möge, so entsteht daraus keine Beeinträchtigung für uns-keine Angaben darüber) für die nächsten 50 Jahre in Europa. Kurzweilige Unterbrechungen sind da sicher nicht ausgeschlossen.

Mit deutlich schlechteren Zeiten ist jedenfalls kein Hunger oder Bürgerkrieg gemeint, irgendwo davor wird es liegen. Da die Zeit für derlei Prozeduren begrenzt sind, lag der Schwerpunkt immer auf dem individuellen Schicksal, weshalb ich keine weiteren Nachfragen nach Details diesbezüglich vorgenommen habe. Für unser individuelles Schicksal ergab es sich, dass wir finanziell abgesichert wären und implizit, dass es ein Leben ohne Geldsorgen sein würde - sogar mit Zweitwohnsitz im europ. Ausland und Studium der Kinder.

Meine persönliche Interpretation dieser Variante der zukünftigen Entwicklung ist die, dass dies nur denkbar wird, wenn man davon ausgeht, dass den liberalen, zersetzenden Tendenzen der letzen Jahrhunderte durch Russland im Verein mit der Restsubstanz der europäischen Völker im Sinne einer Gegenbewegung wenigstens Einhalt geboten werden kann.
Dies muss für die BRD eine Lösung der Zuwanderungsfrage beinhalten, welche mit einer nicht ganz unwahrscheinlichen Befriedung Syriens eine interessante Gelegenheit hierzu erhielte. Eine Auswechslung des derzeitigen machtpolitischen Personals ist gewiss hierfür die Voraussetzung.
Ich sehe ebenfalls keine Möglichkeit einer Fortsetzung der BRD für die nächsten fünzig Jahre, um die geschauten Ereignisse erwartbar sein zu lassen. Das schließt sich aus.

Die verfahrene globale Lage, die angespannte Rohstoff-Situation, die Bevölkerungsexplosion seit der Industrialisierung, das drohende Bevölkerungsübergewicht der Drittweltländer, all' das und noch vieles mehr lassen einen großen Crash fast unvermeidlich aussehen, dennoch war dieser keine Randbedingung in unseren geschauten individuellen Leben.
Einen größeren Krieg in Fernost oder sonstwo schließt dies nicht aus, lediglich deutschsprachige Gebiete wären nicht betroffen.


Gruß
jacob

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Rohstoff-Situation und Fundamentaldaten

Baldur @, Montag, 28.11.2016, 01:01 vor 1559 Tagen @ Jacob (6160 Aufrufe)

Hallo, zusammen,

natürlich sehe ich dies genauso - aber:

bekantlich hat der Club of Rome um 1975 herum festgestellt, dass es aufgrund der Rahmendaten gar nicht möglich sei, ein Leben auf der Erde zu führen, wie wir es heute problemlos haben.

Das ging also völlig daneben.

Wieso soll es nicht noch viel höher auf der exponentiellen Nadel in den Himmel gehen?

Will sagen, dass wir den rein phyikalisch-naturgesetzlich notwenigen Umbruch gar nicht mehr erleben?

Beste Grüsse vom Baldur

  • Beitrag gesperrt

Sehe ich auch so

Explorer @, Montag, 28.11.2016, 07:45 vor 1559 Tagen @ Jacob (6115 Aufrufe)
bearbeitet von Explorer, Montag, 28.11.2016, 07:52

Hallo Jacob,

Meine persönliche Interpretation dieser Variante der zukünftigen Entwicklung ist die, dass dies nur denkbar wird, wenn man davon ausgeht, dass den liberalen, zersetzenden Tendenzen der letzen Jahrhunderte durch Russland im Verein mit der Restsubstanz der europäischen Völker im Sinne einer Gegenbewegung wenigstens Einhalt geboten werden kann.
Dies muss für die BRD eine Lösung der Zuwanderungsfrage beinhalten, welche mit einer nicht ganz unwahrscheinlichen Befriedung Syriens eine interessante Gelegenheit hierzu erhielte. Eine Auswechslung des derzeitigen machtpolitischen Personals ist gewiss hierfür die Voraussetzung.
Ich sehe ebenfalls keine Möglichkeit einer Fortsetzung der BRD für die nächsten fünzig Jahre, um die geschauten Ereignisse erwartbar sein zu lassen. Das schließt sich aus.

Ich sehe das genauso. Ich beschäftige mich mit den gesellschaftlichen Entwicklungen quasi seit ich ein Kind bin, und mit Schauungen seit etwa einem Jahr.

Ich glaube, dass jetzt wo Trump an die Macht kommt, es zu einer Aussöhnung mit Putin kommt und in Europa "konservative" und "populistische" Kräfte an die Macht kommen.

Ich glaube, den Euro wird es bald nicht mehr geben und kurzfristig wird es eine harte Zeit geben. Aber 10 Jahre später wird Europa wieder gut da stehen.
Es wird alles gut werden.
Eine größere Naturkatastrophe, oder Krieg in Europa wird es frühestens ende der 40ern geben, also kurz bevor ich in Rente gehen würde.

Grüße Explorer

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Dazu passt der folgende Artikel

Explorer @, Mittwoch, 30.11.2016, 20:43 vor 1557 Tagen @ Jacob (5884 Aufrufe)

Hallo Jacob,

Meine persönliche Interpretation dieser Variante der zukünftigen Entwicklung ist die, dass dies nur denkbar wird, wenn man davon ausgeht, dass den liberalen, zersetzenden Tendenzen der letzen Jahrhunderte durch Russland im Verein mit der Restsubstanz der europäischen Völker im Sinne einer Gegenbewegung wenigstens Einhalt geboten werden kann.
Dies muss für die BRD eine Lösung der Zuwanderungsfrage beinhalten, welche mit einer nicht ganz unwahrscheinlichen Befriedung Syriens eine interessante Gelegenheit hierzu erhielte. Eine Auswechslung des derzeitigen machtpolitischen Personals ist gewiss hierfür die Voraussetzung.
Ich sehe ebenfalls keine Möglichkeit einer Fortsetzung der BRD für die nächsten fünzig Jahre, um die geschauten Ereignisse erwartbar sein zu lassen. Das schließt sich aus.

Dazu passt auch der folgende Artikel:

Wenn die Eliten nicht umdenken, wird das Volk zurückschlagen
Der Brexit und die Wahl Donald Trumps kamen nicht überraschend und sind offensichtlich der Beginn einer radikalen Zeitenwende, wenn bei den Eliten nicht sofort ein Umdenken stattfindet. Ein weiter so und immer mehr vom Gleichen ist nicht mehr möglich.

Großbritannien und die USA haben gewählt. Die einen die EU ab und die anderen Donald Trump ins Präsidentenamt. Entgegen aller Horrorszenarien sind weder Großbritannien noch die USA im Meer versunken, noch sind die Märkte nachhaltig eingebrochen. Nein, sie sind sogar gestiegen.

Mit der von uns keineswegs überraschenden Wahl Trumps zum US-Präsidenten wurden die Eliten nach dem Brexit abermals vollkommen auf dem falschen Fuß erwischt. Wie kann das sein?

Die Wahlen sind eine Abrechnung mit den Eliten. Trump wurde nicht zum Präsident gewählt, weil er so ein toller Hecht ist, sondern weil die Menschen es satthaben, dass sich das oberste Prozent der Bevölkerung ausschließlich um sich selbst kümmert und sich bereichert, während der Rest auf der Strecke bleibt und obendrein für dumm verkauft wird.

http://www.focus.de/finanzen/experten/weik_und_friedrich/populismus-wenn-die-eliten-nicht-umdenken-wird-das-volk-zurueckschlagen_id_6275795.html

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Das Ende der Geschichte

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 30.11.2016, 21:54 vor 1557 Tagen @ Explorer (5973 Aufrufe)
bearbeitet von Forumsleitung, Mittwoch, 30.11.2016, 23:39

Hallo!

Abermals wird im Focus die Illusion bemüht, daß die "Mehrheit" etwas per "demokratischen Wahlen" zu bestimmen hätte.

Nun wählt sich halt die Masse innerhalb des Systems ein anderes System und zeigt den Eliten mal so richtig, wo's langgeht. :lol3:

Wenn "Wahlen" tatsächlich die "Eliten" auf dem falschen Fuß erwischen könnten, wäre diese politische Verfassung gar nicht erst etabliert worden. ;-)

Sollten die Eliten nicht ganz schnell anfangen umzudenken werden die Bürger mit einer urdemokratischen Waffe gnadenlos zurückschlagen – mit ihrem Wahlzettel.

=> Was auf Focus zu lesen ist, ist nicht etwa das Vernünftigwerden der Journaille, die nun endlich auf die Seite des Volkes umschwenkt. Vielmehr wird eine in der Tat vorhandene Instabilität im System antizipiert, um die Leute wieder in die Arme der heiligen Mutter Demokratie zurückzuführen (was die Mehrheit ja auch so will). Von wegen "Massenerwachen". Als ob ich nicht eben erst dazu geschrieben hätte...

Bei Medien wie Focus derart irreführenden, vernebelnden Unsinn zu lesen, sollte eigentlich nicht verwundern, weswegen ich abermals rate, solche verblödenden Schundseiten gar nicht erst anzuklicken. Man ist nachher zielgerichtet dümmer als zuvor.

Es ist allerdings beachtlich, wie inzwischen sogar die Epigonen von Epigonen mit der ungezählten Aufwärmung eigentlich schon seit vielen Jahrzehnten widerlegter Ideen Menschen beeindrucken, als handelte es sich um etwas radikal Neues, Weltverwandelndes. Aber nach über 200 Jahren muß es ja mal klappen mit der Volksherrschaft! Nun endlich schaffen sich die Menschen in einer authentischen, von unten kommenden Revolution aus dem Herzen des einfachen Mannes eine gerechte Welt ohne Ausbeutung, ohne Leid, ohne Armut, wo die Lämmer wahrhaft beiden Löwen liegen. :schief:
Diese Ideen sind derart schal und seicht, daß man sich nur angeekelt abwenden kann.

Es bedarf eigentlich keiner Bestätigung mehr, daß im Zustand der unentwegten Revolution der Verhältnisse hin zu einer besseren Welt die Geschichte an ihr Ende gelangt ist. In einer solchen Gesellschaft herrscht völliger Stillstand, wenn nicht gar geistiger Rückschritt. Aus sich heraus ändert sich hier nichts mehr.
Ohne harte Schläge von außen werden noch in 50 Jahren die jeweils frisch vom System Auserwählten als gerechte Rache der Masse an den entarteten Eliten gefeiert. Das klingt wie der psychotische Irrwitz im Verstande eines altersdementen Tattergreises, in dessen Kopf sich immer dieselben zwei Gedanken in Endlosschleife wiederholen, während er im Rollstuhl sabbernd allmählich verfällt.

Gruß
Taurec

--
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Ich sehe das nicht so fatalistisch

Explorer @, Mittwoch, 30.11.2016, 22:23 vor 1557 Tagen @ Taurec (5798 Aufrufe)
bearbeitet von Explorer, Mittwoch, 30.11.2016, 22:28

Hallo Taurec,

Wenn "Wahlen" tatsächlich die "Eliten" auf dem falschen Fuß erwischen könnten, wäre diese politische Verfassung gar nicht erst etabliert worden.

Die Demokratie wurde etabliert, um die alten aristokratischen Eliten zu stürzen. Es war die einzige Möglichkeit, dass breite Volk hinter sich zu bringen.
Und wenn Wahlergebnisse die Eliten nicht auf dem falschen Fuß erwischen könnten, warum würde es dann z.B. Sachen wie die "farbigen Revolutionen" geben, oder von außen organisierte Putsche, diesen ganzen "Kampf gegen Rechts"?

Es ist gar nicht möglich, dass jeder einzige Mensch, der sich politisch betätigt Teil einer Verschwörung ist, die zuverlässig verhindert, dass ein Gegner des Systems an die Macht kommt. Das ist ja auch schon öfter passiert. Wenn alle Medien, "Künstler" und "Intellektuellen" gegen einen Kandidaten oder eine Partei sind, werden die kaum zur Elite der bisherigen Strippenzieher gehören. Natürlich wird versucht auch unangenehme Parteien zu unterwandern und unangenehme Personen zu Beeinflussen.
Eventuell waren ja auch Kennedy und Nixon keine "Männer des Systems" und wurden wieder entfernt, weil sie nicht auf Spur gebracht werden konnten.

Was auf Focus zu lesen ist, ist nicht etwa das Vernünftigwerden der Journaille, die nun endlich auf die Seite des Volkes umschwenkt.

Naja, solche Artikel gab es ja immer wieder mal, die davor gewarnt haben.

Vielmehr wird eine in der Tat vorhandene Instabilität im System antizipiert, um die Leute wieder in die Arme der heiligen Mutter Demokratie zurückzuführen (was die Mehrheit ja auch so will).

Das würde doch voraus setzen, dass jeder einzige Schreiberling quasi Teil einer großen Verschwörung wäre...

Von wegen "Massenerwachen". Als ob ich nicht eben erst dazu geschrieben hätte...

An ein Massenerwachen glaube ich auch nicht, wurde aber hier auch nirgends postuliert.

Das es bald zu einer Änderung der Politik kommt, ist jedenfalls weit wahrscheinlicher, als ein Krieg in Mitteleuropa oder irgend welche Naturkatastrophen (auch nach Analyse der Informationen aus Präkognition).

Irgend was muss aber schleunigst passieren, so kann es eigentlich kaum noch lange weiter gehen!

Grüße Explorer

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Spiegelgefechte

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 30.11.2016, 23:36 vor 1556 Tagen @ Explorer (5873 Aufrufe)

Hallo!

Und wenn Wahlergebnisse die Eliten nicht auf dem falschen Fuß erwischen könnten, warum würde es dann z.B. Sachen wie die "farbigen Revolutionen" geben, oder von außen organisierte Putsche, diesen ganzen "Kampf gegen Rechts"?

Hierbei handelt es sich ausnahmslos um Scheingefechte auf dem Spielplatz der modernen Agora. Mit Wahlen hat das gar nichts zu tun. "Farbige Revolutionen" und organisierte Putsche waren Regimewechselmaßnahmen in nichtwestlichen Ländern. Die Ergebnisse solcher Aktionen werden in der Regel nachträglich durch Wahlen bestätigt. Einen "Kampf gegen Rechts" gibt es in dem Sinne nicht, weil es keine wirklich gefährliche Rechte gibt. Diese wird als Pseudogegner mühsam aufgepeppelt und am Leben erhalten, wobei auch die Rechte aus dem Widerstand der anderen Seite des Systems eine gewisse Daseinsberechtigung ableitet.

Eventuell waren ja auch Kennedy und Nixon keine "Männer des Systems" und wurden wieder entfernt, weil sie nicht auf Spur gebracht werden konnten.
Es ist gar nicht möglich, dass jeder einzige Mensch, der sich politisch betätigt Teil einer Verschwörung ist, die zuverlässig verhindert, dass ein Gegner des Systems an die Macht kommt. Das ist ja auch schon öfter passiert. Wenn alle Medien, "Künstler" und "Intellektuellen" gegen einen Kandidaten oder eine Partei sind, werden die kaum zur Elite der bisherigen Strippenzieher gehören. Natürlich wird versucht auch unangenehme Parteien zu unterwandern und unangenehme Personen zu Beeinflussen.

Sobald man sich politisch betätigt, wird man Teil des Systems, der nicht das System abschafft, sondern es bestätigt und weiterführt. Das liegt in der Natur der Sache, weil es sich nicht ausschließlich (sondern nur oberflächlich) um ein intellektuell konstruiertes, planmäßig vorangetriebenes wirtschaftliches und politisches System handelt, sondern um eine Epoche unserer Geschichte, die auf bestimmten geistigen und kulturellen Voraussetzungen fußt, die sich unserem Zugriff entziehen. Man mag diese Epoche und ihren Zustand Postmoderne, Zivilisation, System, Matrix oder sonstwie nennen. Wer mit den Mitteln, die in unserer Zeit erkennbar oder anerkennbar sind, Politik betreibt und sich dabei ideologisch irgendwie im Fundus der (sich scheinbar widersprechenden) modernen Ideen bedient, wird zwangsläufig am Ende wieder dort landen, wo er angefangen hat. Bestenfalls findet er sich selbst an den Hebeln der Macht wieder, weil er gewollt oder ungewollt die Regeln beachtet und das Spiel gespielt hat, während sich tiefentektonisch durch seine Aktionen nichts geändert hat.
Was Du beschreibst, ist das Vorgehen von Teilgruppen innerhalb des Systems gegeneinander, die sich über den unveränderlichen Rahmen der Zivilisation, innerhalb dessen Politik sich abspielt, stillschweigend einig sind. Fundamentale Gegensätze gibt es in der modernen Welt nicht, bzw. wenn sie theoretisch geäußert werden, wird die praktische Umsetzung korrumpiert. Dazu bedarf es keiner Verschwörung. Im Grunde handelt es sich um einen von allen gemeinsam gestalteten Traum, der von allen Beteiligten als solcher nicht erkannt wird. Wäre dem so, würde der Traum, wie es in der Regel vorkommt, wenn man im Traum luzid wird, schlagartig enden. Das System würde kollabieren. Am Traum teilzuhaben, bedeutet, an irgendeiner Stelle seines Weltbildes eines der modernen Dogmen, die sich seit der Aufklärung in den Geistern etabliert haben, anerkannt zu haben. Damit gerät man auch mit all seinen anderen, womöglich tendenziell richtigen Annahmen auf die schiefe Bahn und wird in's System integriert. Man ist ein Gläubiger, ein Träumer, der den Fortschritt anhimmelt.
Wer wirklich gegen das "System" oder die moderne Welt revoltiert, ist innerlich derart anders beschaffen, daß er vom System weder als Feind, ja noch nicht mal als existent erkannt wird. Was heute gemeinhin als "rechts" gilt, bezeichnet Anschauungen, die sich lediglich zu früheren Stadien der Ausprägung des System zurücksehnen, während Monarchisten bestenfalls als lächerlich wahrgenommen werden. Tatsächlich wird von modernen Menschen der eigentliche Sinn und Gehalt der Monarchie (also der vormodernen Welt) gar nicht begriffen. Statt dessen ist das Bild der Monarchie, die man überwunden zu haben glaubt, lediglich eine Karrikatur moderner Machtmenschen (Demokraten, Revolutionäre und Diktatoren), deren schäbigste Eigenschaften (also den eigenen Schatten) man als Feindbild in die Verangenheit projiziert. Schon der "Ismus" als Endung des Begriffs deutet das zwanghafte Einpressen in das moderne Bedeutungsschema an, das als Blaupause allem übergeprügelt wird.

Die wirkliche Alternative zum System ist nicht sichtbar, weil sie den überzeitlichen, transzendenten Wurzeln des Daseins entgegenstrebt, von wo sich die Schöpfung und der Mensch als ihr Anteil entfalten, und weil sie sich dem politischen (Schein-)Widerspiel der modernen Welt entzieht. Wer das erkannt hat, gelangt selbst in einen anderen Zustand. Für den ändert sich die Welt, aber die Welt ändert er nicht. (Die Welt ändern zu können/wollen/müssen ist wohl eines der übelsten Grunddogmen der modernen Welt.)

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Zustimmung

Bernhard_Berlin @, Sonntag, 04.12.2016, 16:07 vor 1553 Tagen @ Explorer (5493 Aufrufe)

Hallo Explorer,

das sehe ich genauso.

Auch der Umsturz in Frankreich 1789 oder im Ostblock 1989 war nicht durch irgendwelche Strippenzieherei von außen induziert, zumindest nicht maßgeblich.

Wenn eine Elite abgewirtschaftet hat und der Unmut der Bevölkerung ein gewisses Ausmaß erreicht, und ein alternatives Konzept in den Startlöchern steht -- dann kommt es durchaus vor, dass eine alte Elite gestürzt wird.

Und natürlich schlägt sich so eine Entwicklung in Staaten, die dem Volk -- aus Rücksicht auf die hier anwesenden Rechtsausleger vorsichtig formuliert -- zumindest gewissen Raum für Meinungsbekundungen lassen, auch in den Institutionen dieser Meinungsäußerung nieder.

Man denke an Orban in Ungarn oder die PIS in Polen, die bereits kräftig daran arbeiten, mit der "liberalen Demokratie" Schluss zu machen, nachdem sie formal korrekt gewählt wurden. Putin und lange vorher Hitler haben bereits ähnliches vollbracht, nachdem sie legal die Macht erlangten, was an Beispielen die Fülle sein sollte.


So fest im Sattel, wie komplexitätsreduzierende Verschwörungstheorien nahelegen, sitzen die Eliten nun wirklich nicht.

Gruß,
Bernhard

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Die Welt zu ändern ist nunmal karmischer Auftrag!

Leserzuschrift @, Freitag, 09.12.2016, 06:58 vor 1548 Tagen @ Taurec (5506 Aufrufe)

Hallo!

Es ist mal wieder so weit. Nämlich an der Zeit klarzustellen, daß die Zeitpunkte und Zeiträume in der Zukunft sehr wohl bekannt sind und gewußt werden können. Dazu ein paar Übersichtsartikel, leider auf Globalesisch:

http://astrotransits.blogspot.de/2012/11/the-most-detailed-and-accurate-global.html

http://astrotransits.blogspot.de/2013/07/scenarios-of-what-is-going-to-happen-in.html

http://astrotransits.blogspot.de/2014/07/approximate-timing-of-estimated-major.html

http://astrotransits.blogspot.de/2016/10/the-crisis-of-2010-to-2030-with-turning.html

http://astrotransits.blogspot.de/2016/11/trump-wins-astrology-of-it-is-trump.html

http://astrotransits.blogspot.de/2016/11/trump-natal-chart-can-you-guess-which.html

Die Liste ist chronologisch von älter nach neuer geordnet. Man kann daran schön nachvollziehen, daß der Autor sowohl den Brexit als auch den Ukraine-Krieg vorausgesagt hat bevor diese passierten. Sicherlich nur als mögliche Szenarien. Es ist nunmal der Nachteil jedes auf Symbolen basierenden Systems, daß man unendlich viele Möglichkeiten auf eine begrenzte Anzahl an Symbolen abbildet, so daß Eindeutigkeit nur in maximal einer Richtung machbar ist. Aber falls man das über Jahrtausende in allen Schriftkulturen gesammelte Erfahrungswissen leugnet, dann kommt man nichtmal so weit. Von Krieg, Bürgerkrieg oder Naturkatastrophen erscheint mir der deutschsprachige Raum innerhalb der nächsten fünfzig Jahre tatsächlich nicht bedroht.

Ich sehe auch nicht wie sich das etablierte System ohne äußerlichen Anstoß ändern könnte. Weil es mittlerweile den gesamten Globus umspannt, mangelt es erstmal an einem Außen. Aber wie hätte das die Welt für mich ändern sollen? Wieso sollte ich die Welt nicht ändern oder das zumindest versuchen? Ohne solche Versuche stecken wir doch in der Entwicklung fest und weitere Inkarnationen auf der Erde werden überflüssig!

Ende 2018 wird das James-Webb-Weltraumteleskop ins All geschossen. Davon verspricht man sich viele spannende Entdeckungen. Vor allem, aber nicht nur, Exoplanetenjäger (das sind übrigens Leute, die ihre Teleskope möglichst weit weg von der Ekliptik richten) freuen sich darauf. Paradigmenwechsel beginnen immer mit astronomischen Entdeckungen, deshalb spricht man nicht von einer newtonischen Wende, nichtmal von einer einsteinischen Wende, aber sehr wohl von einer kopernikanischen Wende. Darum können sich größere Veränderungen erst ab 2019 ergeben. Schon zu Beginn der Jagd auf Exoplaneten bestätigten islamischer und katholischer Klerus sicherheitshalber, daß ihre jeweilige Religion mit der Existenz außerirdischen Lebens vereinbar sei.

Im Privaten habe ich allerdings die Erfahrung, daß immer nur das Schlechte, das durch kosmische Rhythmen angezeigt werden kann, eintrifft. Übel für mich, aber doch ein Hinweis darauf, daß wir gerade um Naturkatastrophen und Bürgerkriege nicht herumkommen werden. Natürlich bei jedem entsprechend dem eigenen Schicksal. Sich auf ein Schicksal vorzubereiten, das nur anderen droht, kommt mir irgendwie nicht sinnvoll vor.

Gruß!
Ranma

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Sich selbst zu ändern, zu entwickeln ist karmischer Auftrag. ;-) (oT)

steini @, Samstag, 10.12.2016, 10:06 vor 1547 Tagen @ Leserzuschrift (5169 Aufrufe)

– kein Text –

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sorry, aber dies ist die fatalste Fehleinschätzung

Quintus @, Sonntag, 27.11.2016, 10:34 vor 1560 Tagen @ Jacob (6837 Aufrufe)

die ich bisher gelesen habe:
Bei dem nahezu tagtäglichem Eintauchen in den Lebensfilm von unzähligen Menschen aus dem deutschsprachigen Raum ist nichts von dieser Person gesehen worden, was auf mehr als nur einen beträchtlichen Rückgang wirtschaftlicher Prosperität schließen ließe:

Schauungen sind ein sehr interessantes Thema und man kann viel "deuteln"
In Grundsatzfragen bezüglich Des Finanzsystems sowie der Ökonomie ansich, tun dies nur Laien.

Sehr geehrter Jakob:
Wir stecken im Kondratieff-Winter und haben obendrein einen Microzyklus übersprungen!
Wirtschaft verläuft nie linear, sondern immer in Zyklen, siehe Natur.

1987 am 19.Oktober lösten sich 500Mrd. Dollar Spielgeld auf
1998 wurde die FED durch Hebelgeschäfte von LongTermCapitalManagement im Volumen von über einer Billion Dollar bereits zu einer außergewöhnlichen Rettungsmaßnahme gezwungen
2001 Der "Neue Markt" Hier wäre es wieder soweit gewesen, warum es nicht soweit kam wissen wir.
2008 das Finanzsystem war am Ende. Punkt.
Weshalb es mit gigantischen Volumina an Luftgeld aus dem Nichts gerettet wurde? Die Notenbanken haben der Politik Luft zum Handeln verschafft, dies war wichtig und in keinster Weise verwerflich. Nein wer den Kapitalismus verstanden hat, weiß was die Alternative gewesen wäre! Aber wurde die Zeit genutzt? NEIN! Wozu auch, China hat mit einer Verschuldungsorgie ungeahnten Ausmaßes das Ponzischema am Laufen gehalten. Doch wer wird der Nachschuldner von China??


Hier noch eine Erklärung zum Wachstumszwang:
Eine kapitalistische Wirtschaft, die nicht mehr wächst, kann auch nicht mehr einfach auf dem gleichen Niveau weitermachen, sondern entwickelt eine negative, auf Rückgang und Schrumpfung gerichtete Dynamik. Das ist kein Wunschtraum, sondern ein Alptraum.“ (Christoph Deutschmann, 2013: 16)

Der Kapitalismus ist kein Selbstläufer! Es ist eher die Büchse der Pandora!


Übrigens:
"Geld" entsteht, indem jemand einen Kredit aufnimmt.
 Und nach einer Weile finden sich nicht genügend Nachschuldner mehr,
 die in der Lage sind dieses exponentielle Schneeballsystem
 mit Hilfe weiterer Kreditaufnahme aufrecht zu halten. Dies führt unausweichlich zum Systemkollaps.
Die Exponentialkurve unseres Systemes befindet sich nach rund 70Jahren fast in der Senkrechten und damit am ENDE!

Wir stehen in Teilaspekten dort, wo wir bereits 1929 standen:
Wachstum kann es nur geben, wenn technischer Fortschritt die Produktivität steigert. Doch genau diese permanente Effizienzrevolution bringt das Gleichgewicht zwischen Löhnen und Gewinnen durcheinander, was dann in die Krise führt. Die technische Entwicklung ist die Triebkraft des Kapitalismus –und gleichzeitig seine größte inhärente Bedrohung.

Doch wie dieser doppelte Konjunktiv schon sagt, passierte genau das Gegenteil: Die Unternehmer freuten sich, dass ihre Kosten sanken und nahmen die Extragewinne gern mit, die ihnen die technische Revolution bescherte. Die Löhne hingegen stiegen kaum, so dass es schon bald zu einer Absatzkrise kam, weil die Fabrikbesitzer die vielen Waren nicht kaufen wollten –und die Arbeiter die neuen Konsumartikel zwar gern erworben hätten, ihnen dafür aber das Geld fehlte. Spätestens ab 1927 gab es aus diesem Paradox nur noch einen Ausweg: die hemmungslose Spekulation. Unternehmer und Kapitaleigner saßen auf riesigen Gewinnen, die sie aber nicht mehr in die reale Wirtschaft investieren wollten, weil die Nachfrage der Massen fehlte. Gleichzeitig schienen die enormen Profite zu signalisieren, dass bei den Aktien noch die berühmte »Luft nach oben« sei. Es wirkte so logisch: Wenn die Gewinne der Unternehmer steigen, dann müssen doch auch die Aktienkurse zulegen! Begeistert stürmte die Herde der Spekulanten los –geradewegs in den Abgrund. Hinter allen Börseneuphorien verbirgt sich das gleiche Problem: Gewinne werden falsch gedeutet, weil Betriebs-und Volkswirtschaft verwechselt werden.

Doch es kommt noch schlimmer:
Kondratjews Rache
Zitiert sei Carsten Englert: „Nikolai Dmitrijewitsch Kondratjew ist in der Welt der Wirtschaftswissenschaften ein äußerst bekannter Name. Obwohl er bereits vor 76 Jahren starb, hat er einen wichtigen Zusammenhang erkannt, den heute einige nicht mehr wahrhaben wollen. Kondratjew hat erkannt, dass die Wirtschaftsentwicklung in langen Zyklen abläuft.
So kommt es meist nach Erfindung einer neuen Basistechnologie (Dampfmaschinen, Eisenbahn, Elektrik/Chemie, Autos, IT) zu einem langanhaltenden Boom. Dieser Boom findet ein Ende, wenn die neue Technologie keine Produktivitätsfortschritte mehr ermöglicht. Dann kommt der große Abschwung.
Doch genau dieser setzt die Kräfte des Kapitalismus frei und bringt dann meist eine neue Basistechnologie hervor, die dann wiederum den nächsten Boom auslöst. Somit ist der Abschwung nötig, um technologische Innovation hervorzurufen.“ Das kennzeichnet den sog. „Kontratjew – Winter“.
Carsten Englerts „Automatismus“, dass ein Abschwung „immer“ die Kreativen anstachle, etwas Neues zu erfinden, um eine neuen Boom zu initiieren, mag zutreffen. Jedoch muss das nicht immer von Erfolg gekrönt sein, auch tatsächlich epochale Erfindungen zu machen und zur Marktreife zu bringen.
Auch Trump und die anderen Populisten kommen um den entscheidenden Punkt nicht herum, dass es für einen Aufschwung im Sinne einer klassichen Industriegesellschaft neuer Produkte und Dienstleistungen brauche. Und genau an diesen mangelt es. Und zwar deshalb, weil das herrschend Weltbild in Technik und Naturwissenschaft solche nicht mehr zulässt. Warum dies so sei, muss einmal an anderer Stelle diskutiert werden.
Damit liegt auf der Hand, dass Politiker und Zenralbanken überhaupt keine Mittel haben, den sog. „Kondtratieff Winter“ zu überwinden. Denn Konjunkturprogramme bleiben im Kontext der alten Basiserfindungen! indem vorwiegend etablierte Anbieter unterstützt werden und weniger querdenkende Frischlinge mit ihren Start-Ups.
Auch Notenbanken, welche durch wildes Gelddrucken lediglich die Spekulation befeuern, erreichen die eigentlich wirksame Ebene überhaupt nicht, die einen „Kondratjew Frühling“ (einen Aufschwug auf der Basis neuer Erfindungen) bewirken könnte.

ALSO: Weder Hr. Trumpel noch Notenpressen können uns retten. Und eine mehr oder weniger verkappte Diktatur erst recht nicht, weil sie selbständiges Denken unpopulär macht.

Fazit: der Deutsche glaubt, er rast mit seinem Wagen auf die Klippe zu, doch Mutti wird das Lenkrad noch rechtzeitig rumreisen.....Irrtum, der Deutsche ist bereits über die Klippe gefahren und genießt noch die "schöne Aussicht"

Mit freundlichen Grüßen
Quintus
P.S. Auch wenn ich mir eine schönere Zukunft wünsche, die Realität wird durch unliebsame Fakten bestimmt, die nicht verschwinden, nur weil ich es mir wünsche

  • Beitrag gesperrt

dein Kommentar

Donnerwetter @, Sonntag, 27.11.2016, 22:15 vor 1560 Tagen @ Quintus (6200 Aufrufe)

Servus Quintus,
Danke für deinen guten Kommentar!
Volle Zustimmung!
beste Grüße Donnerwetter

  • Beitrag gesperrt

Absolut d'accord, das Geldsystem ist am Ende, aber es geht mir um die Folgen

Jacob @, Sonntag, 27.11.2016, 22:22 vor 1560 Tagen @ Quintus (6312 Aufrufe)

Hallo Quintus,

ob es deshalb zu Mord und Totschlag kommt, dem großen Krieg bei uns, zu Bürgerkrieg, zu Hungerkatastrophen, darum geht es mir in erster Linie - und das wurde nicht gesehen von meinem Hellseher.

Wohl aber ein deutlicher Wohlstandsverlust, der sich auf absehbare Zeit - die Lebenszeit der Klienten - auch nicht mehr merklich bessern wird.
Dennoch stellt dies für mich, angesichts der Ist-Situation, einen einerseits unerwartet positiven Ausblick dar. Man muss abwarten, ob andererseits auch ausbleibende Entwicklungen zu bedauern sein werden, weil etwa ein reinigendes, überfälliges "Gewitter" ausbleibt.

Gruß jacob

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Eine mutige Aussage von Ihm

Goran, Sonntag, 27.11.2016, 23:04 vor 1560 Tagen @ Jacob (6253 Aufrufe)

Servus

Ich werde nicht so weit behaupten, 50 Jahre weit ist schon eine Kräftige Aussage.
Es Könnte sein nexte 5 Jahren ,was es mir eher als Glaubwürdig scheint als 50 Jahre .
Mal Normal betrachtet .ohne ganze Seher Fähigkeiten,ist jetzt schon eindeutig das es nicht mehr Jahrzehnten dauert.
Natürlich könnte sich das alles noch Lange hinziehen,darunter meine Ich aktuelle Zustand unseren Welt,aber wenn es los geht dann passiert in einen Tag mehr als jetzt in eine Jahr.
Aktuell werde Ich das alles auf eine Punkt schieben und das ist Ausbruch von Yelowstone,dann werden alle Regierungen in ganzen Welt nicht mehr in die Lage sein den Menschheit die Wahrheit zu vertuschen.
Ab den Punkt wird sogar jd.Kind klar sein.
Alle andere Bürgerkriege und Unruhen welche jetzt und Später passieren werden gegen über den Ereignis nicht mal rede wert sein.

Mindestens ab den Moment ist das Ganze Welt in einen Anarchie Zustand das es vielleicht Jahre Lang dauert bis Neue Statten erstanden sind,darunter meine ich auch neue DE.
Es ist auch wichtig zu sagen das wenn man Seher ist und sieht etwas tritt nicht unbedingt ein ,weil mann den Schicksal zum teil selbst ändern kann.
Das ist in diese Behauptung auch so das er behauptet nexte 50 Jahre passiert in DE nichts.


Mfg

Goran

  • Beitrag gesperrt

Die "Seher" und "Schauer" können einfach nicht rechnen. Energiearmut wird zu Kollaps führen.

Leserzuschrift @, Montag, 28.11.2016, 06:42 vor 1559 Tagen @ Jacob (6410 Aufrufe)

Hallo.

Leider muss ich den allgemeinen Optimismus eintrüben.

Weder das Finanzsystem (dessen Regeln man beliebig ändern kann, je nach politischer und sozialer Wetterlage) sind das Problem, noch Panzertruppen längst zerfallener Supermächte.

Was kaum jeman auf dem Schirm hat, ist die Tatsache, dass der Menschheit in Kürze die billige Energie für all die Spielereien ausgehen wird.

Im Klartext:

Diese Gesellschaft ist zu fast 100% von leicht gewinnbarem Erdöl abhängig. Wenn, mangels leicht erreichbarer Vorkommen, die Förderung und Raffinierung von 1 Liter Erdöl 1,01 Liter Erdöl verbraucht, wird die Sache unrentabel.
Der ERoEI wird negativ, und damit ist alles besiegelt (http://limitstogrowth.de/eroei/).

Wir steuern dann auf das sogenannte "Seneca-Cliff" zu. Das heißt, ist dieser Punkt überschritten, gibt es kein zurück mehr. Binnen weniger Monate ist die erdölbasierte Zivilisation pulverisiert. Wir kehren dann gezwungenermaßen zu einer vorindustriellen Gesellschaft zurück.

Es war eine Party, die bald vorüber ist. Nicht aufgrund selbstgeschaffener politischer Regeln, sondern einfach aus mathematischen-physikalischen Gründen. Wenn man zur Förderung von Energie mehr Energie hineinstecken muss als nachher rauskommt, bleibt alles ein unsinniges Unterfangen.


Es gibt zahlreiche Webseiten, die ihr dazu ansurfen könnt, hier nur als Stichworte. Die Links findet ihr via Suchmaschine selbst:

- Ugo Bardi, Cassandras Legacy (englischer Blog)
- Buch "The End of More" (englisch)
- limitstogrowth.de (super Seite!)
- peak-oil.com (deutschsprachiges Archiv)
- https://ourfiniteworld.com/
- Joseph Tainter (Komplexität als Problem)
- https://twitter.com/survivalpress (Krisen-Linkliste)
- The party's over: das Ende der Ölvorräte und die Zukunft der industrialisierten Welt
- Al Bartlett (Youtube, mathematische Probleme der Gesellschaft)


Zeitrahmen? - Ich weiß es nicht. Vielleicht haben wir den Peak trotz sinkender Rohölpreise längst erreicht. Das Bild ist aufgrund der Geldpolitik völlig verzerrt. Es ist momentan eine Scheinwahrheit, die uns vorgekaukelt wird. Wir sind wahrscheinlich schon längst mit dem Bus über den Abgrund gefahren, und freuen uns alle über die Leichtigkeit des Seins.

Die Zeiten des Wachstums sind vorbei.

Kleiner Trost - es gibt wenigstens gute Musik eines deutschen Poeten dazu: https://www.youtube.com/watch?v=CbKQUmgL4JY

"Es ist vorbei.
Alles bricht entzwei.

Im Stillen hoffst du noch drauf
S'ist nur ein Traum
Dann wachst du auf
Und endlich siehst du ein…

Es ist vorbei…"

Viele Grüße,
Richard


PS: Es gibt nur ganz, ganz wenige Menschen, die das vollumfänglich realisiert haben, was dort auf uns zukommt. Eine 2000-Watt-Gesellschaft, im besten Fall, wenn JETZT alle Änderungen in die Wege geleitet werden, und alle an einem Strang ziehen, und zwar international (das ist eine Utopie, ich weiß).

Im schlimmsten (und realistischeren) Fall fallen wir zurück in Barberei der übelsten Sorte. Dann wäre statt eines Notvorrats vermutlich der Kauf von ein paar Metern stabilen Hanfseils die bessere Alternative, um weiterem Leid und Schmerz zu entgehen.

--
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wir sind schon mit dem Auto über die Klippe und geniessen die Aussicht im freien Fall

Baldur @, Dienstag, 29.11.2016, 09:44 vor 1558 Tagen @ Leserzuschrift (6114 Aufrufe)

Hallo, Richard,

das treffende Bild hat schon P.C.Martin verwendet, und die Ausgangslage treffend analysiert.
Wer seine Bücher gelesen hat, konnte sich gar nicht vorstellen, dass es mal anders kommen würde, dass das Spielende nicht in Kürze einträte.

Auch er lag meilenweit daneben, das Auto samt Insassen ist noch immer unversehrt.

Gleichfalls Walter Wittmann (das globale Desaster), der schon 1995 vor dem unmittebar bevorstehenden Kollaps des Schuldenturmes warnte.
Er ist mittlerweile verstorben, die Schulden wachsen derweil munter weiter, in zuvor nie gekannte Höhen.

Nein, ich verteidige das weder, noch leugne ich Fakten.

Aber niemand weiss, ob die formulierten Folgen im beschriebenen Zeitrahmen tatsächlich eintreten, vgl. das Waldsterben und andere Superkeulen der Grünfaschisten, die nur als Vorwand missbraucht wurden, ihre kranke Ideologie durchzudrücken.

Eine gesunde Portion Skepsis ist in allen Belangen sinnvoll. Auch, was die Schauungen angeht, siehe Detlefs U-Boot.

Beste Grüsse vom Baldur

  • Beitrag gesperrt

Warten auf Godot

Malbork @, Dienstag, 29.11.2016, 11:15 vor 1558 Tagen @ Baldur (6061 Aufrufe)

Aber niemand weiss, ob die formulierten Folgen im beschriebenen Zeitrahmen tatsächlich eintreten, vgl. das Waldsterben und andere Superkeulen der Grünfaschisten, die nur als Vorwand missbraucht wurden, ihre kranke Ideologie durchzudrücken.
Beste Grüsse vom Baldur

Hallo Baldur,

ich muss zugeben, dass auch ich die Kreativitaet der Finanzjongleure unterschaetzt habe. In der Tat sieht es derzeitig so aus, als ob man mit der entsprechenden IT-Technologie die Algebraprogramme der Finanzindustrie so justieren kann, dass ein unvorhergesehener Zusammenbruch unmoeglich erscheint. Von daher nehme ich an, dass es keinen wirtschaftlichen Zusammenbruch ohne einen zusaetzlichen Faktor geben wird. Der Zusammenbruch kommt erst als Folge eines vorherigen (unvorhergesehenen) Ereignis, nicht als Ereignis selbst. Die Frage ist, was fuer ein Ereignis den wirtschaftlichen Zusammenbruch einleiten wird. Aus meiner Sicht gibt es nur drei Varianten:
- Megaerdbeben in einem "Schluesselstaat" (bspw. Japan oder USA "the big One")
- Buergerkrieg in einem "Schluesselstaat" (Rassenunruhen bspw. in den USA, ethnische Unruhen in Europa, vor allem in Frankreich oder BRD, soziale Unruhen in China)
- Krieg zwischen "Schluesselstaaten" (bspw. Iran vs. Saudi-Arabien ->Sperrung der Strasse von Hormus -> Erdoelengpass oder Konflikt Pakistan vs. Indien um Kashmir -> Gefahr des Einsatzes von Atomwaffen)

Erst dann duerfte die Wirtschaft in der Tat zusammenbrechen.

Alles andere ist wie warten auf Godot
Malbork

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Es fehlt ein Punkt

Sagitta @, Dienstag, 29.11.2016, 19:32 vor 1558 Tagen @ Malbork (5958 Aufrufe)
bearbeitet von Sagitta, Dienstag, 29.11.2016, 19:40

Hallo Marlbork,

das ist eine gute Analyse! Mir fehlt ein Punkt, den man aber unter "Krieg bzw. Bürgerkrieg in einem Schlüsselstaat" unterbringen könnte: die bewußte Zerstörung wichtiger Infrastruktursysteme durch eine verdeckt operierende Macht, die damit absichtlich ein Chaos herbeiführen will.

Auch ist die Einteilung in Schlüsselstaaten vermutlich nicht mehr zeitgemäß, da die als Verursacher in Frage kommenden Entitäten international agieren (etwa um ihre eigentliche Herkunft zu verschleieren) und ihre Ziele eher Schlüsselregionen sein werden.

Schließlich können unter einer zunehmend angespannten Lage auch mehrere kleine, eher zufällige Ereignisse der von Dir genannten Art sich zu einer Kettenreaktion verbinden, die eigentlich gar nicht im Plan war.

MfG, Sagitta

PS: Bist Du mit der Kurz-Zusammenfassung des umstrittenen polnischen Prophezeiungssammlers weitergekommen?

PS: Kahl, neuer BND-Chef, heute in der SZ zu dieser Problematik: "Die Zurechnung zu einem staatlichen Akteur ist technisch naturgemäß schwierig. Aber es spricht einiges dafür, dass das von staatlicher Seite zumindest geduldet oder gewünscht wird."

  • Beitrag gesperrt

Schluesselstaaten

Malbork @, Dienstag, 29.11.2016, 21:10 vor 1558 Tagen @ Sagitta (5859 Aufrufe)

Hallo Sagitta

das ist eine gute Analyse! Mir fehlt ein Punkt, den man aber unter "Krieg bzw. Bürgerkrieg in einem Schlüsselstaat" unterbringen könnte: die bewußte Zerstörung wichtiger Infrastruktursysteme durch eine verdeckt operierende Macht, die damit absichtlich ein Chaos herbeiführen will.

Jein. Es wuerde sich aber mit der These der "Algebraprogramme" beissen. Denn um Chaos zu erzeugen braeuchte es heutzutage nur die Maerkte ohne kuenstlichen Eingriff walten zu lassen.

Auch ist die Einteilung in Schlüsselstaaten vermutlich nicht mehr zeitgemäß, da die als Verursacher in Frage kommenden Entitäten international agieren (etwa um ihre eigentliche Herkunft zu verschleieren) und ihre Ziele eher Schlüsselregionen sein werden.

Hm, ich meine, das Eine sei mit dem Anderen doch verbunden. Ein Buergerkrieg in Frankreich oder der BRD ist gleichbedeutend mit dem Ende der EU, dem Zerfall des EURO, wirtschaftlicher Zusammenbruch Europas, Weltfinanzkrise.
Dagegen duerfte ein kommender Buergerkrieg in der Tuerkei die Weltwirtschaft kaum jucken.

Schließlich können unter einer zunehmend angespannten Lage auch mehrere kleine, eher zufällige Ereignisse der von Dir genannten Art sich zu einer Kettenreaktion verbinden, die eigentlich gar nicht im Plan war.

Ja, die Gefahr der Kettenreaktion besteht immer. Siehe oben am Bsp. BRD. Aber meiner Meinung nach nur bei "Schluesselstaaten", welche systemrelevant sind. Das duerften auf wirtschaftlicher Ebene die USA, Japan, BRD, Frankreich, Grossbritannien und China sein. Geostrategisch die Region um Saudi-Arabien aufgrund der Oelabhaengigkeit der Weltwirtschaft.

PS: Bist Du mit der Kurz-Zusammenfassung des umstrittenen polnischen Prophezeiungssammlers weitergekommen?

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich in dieser Hinsicht nach der vernichtenden Kritik hier keine Lust hatte, etwas zu uebersetzen.

  • Beitrag gesperrt

Schach ist brauchbar im Straßenverkehr

rauhnacht @, Dienstag, 29.11.2016, 20:03 vor 1558 Tagen @ Malbork (5879 Aufrufe)

Hallo,

Aber niemand weiss, ob die formulierten Folgen im beschriebenen Zeitrahmen tatsächlich eintreten, vgl. das Waldsterben und andere Superkeulen der Grünfaschisten, die nur als Vorwand missbraucht wurden, ihre kranke Ideologie durchzudrücken.
Beste Grüsse vom Baldur

Ja, weiß niemand. Vor allem wurde aus menschlicher Dramaturgie im Zeitalter der Infoflut aus aller Welt getriggert auf Teufel komm raus und man gewöhnt sich halt dran, dass der dann doch lieber auf dem Bänkchen sitzt.:-D
Ist wie Schäfchen zählen, vor lauter Schäfchen sieht man dann den Wolf nicht mehr hüpfen.


ich muss zugeben, dass auch ich die Kreativitaet der Finanzjongleure unterschaetzt habe. In der Tat sieht es derzeitig so aus, als ob man mit der entsprechenden IT-Technologie die Algebraprogramme der Finanzindustrie so justieren kann, dass ein unvorhergesehener Zusammenbruch unmoeglich erscheint. Von daher nehme ich an, dass es keinen wirtschaftlichen Zusammenbruch ohne einen zusaetzlichen Faktor geben wird. Der Zusammenbruch kommt erst als Folge eines vorherigen (unvorhergesehenen) Ereignis, nicht als Ereignis selbst. Die Frage ist, was fuer ein Ereignis den wirtschaftlichen Zusammenbruch einleiten wird. Aus meiner Sicht gibt es nur drei Varianten:
- Megaerdbeben in einem "Schluesselstaat" (bspw. Japan oder USA "the big One")
- Buergerkrieg in einem "Schluesselstaat" (Rassenunruhen bspw. in den USA, ethnische Unruhen in Europa, vor allem in Frankreich oder BRD, soziale Unruhen in China)
- Krieg zwischen "Schluesselstaaten" (bspw. Iran vs. Saudi-Arabien ->Sperrung der Strasse von Hormus -> Erdoelengpass oder Konflikt Pakistan vs. Indien um Kashmir -> Gefahr des Einsatzes von Atomwaffen)

Erst dann duerfte die Wirtschaft in der Tat zusammenbrechen.

Ja, denk ich auch so.Wobei ich da "die Seuche" auch noch dazu zähle.

Alles andere ist wie warten auf Godot
Malbork

Im Grunde sitzen wir aber nicht auf einem Bänkchen und betrachten in Ruhe und Abstand die Tauben, Bäume und den Park.
Das passendere Bildchen:
Wir sind genötigt im "Straßenverkehr" teil zu nehmen und beim gewohnten Überqueren der "Straße", stelle ich fest, dass das Risiko einem Unfall oder gar der Massenkarambolage zum Opfer zu fallen, stets größer wird.Wahrscheinlichkeitsrechnung zwischen Dorfstraße und Autobahn.

Fallhöhe, Vernetzung und entsprechender Fragilität von Systemen, Wachstumsextreme und Resourcenverknappung, mangelnde Investitionen in einfach zu erhaltende Sicherheiten - null Kühlung ( in Extrema besonders deutlich in Atom und co ).

Wir brausen in Vollgas, dass das schiefgeht ist klar. Wann das schief geht, keineswegs. WENN DEN ZEITPUNKT!!!! Irgendjemand mit Beweiskraft und definitiv wüsste, würde es nicht passieren. Da würden dann ja alle bremsen.

So aber meinen die Einen, da würde Gott grad Schach spielen und wenn man dann im völlig außer Rand und Band geratenen Spielbrettzug genügend betet und glaubt, würde man kein Bauernopfer ( weder hier noch drüben)und die Anderen glauben, das Spiel geht doch schon ewig, Schach Matt ist wohl nur ein Gerücht.

Dies Spiel geht in die Endphase und das Einzige, was wir immer schon mehr hätten haben sollen, ist Aufmerksamkeit und Spielregeln verstehen.

Liebe Grüße, Rauhnacht

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Natuerliches Ende 2030 in Sicht

Malbork @, Montag, 28.11.2016, 19:34 vor 1559 Tagen @ Jacob (6614 Aufrufe)

Obige Aussage im Betreff stammt von einem profilierten Menschen dieser Art, mit der Begabung, die Lebensspule(den Lebensfilm) von Menschen einsehen zu können, die sich direkt in der Umgebung befinden.

Hallo Jacob,

es ist fuer mich schlicht logisch nicht nachvollziehbar, wie dieses System mit diesem Personal ueber das Jahr 2030 praktisch funktionieren soll? Das Jahr 2030 deshalb, da ab dann die letzten "Baby-Boomer" (BBouvier, hast Du einen deutschen Begriff dafuer?) in Rente gehen werden und das Verhaeltnis zwischen arbeitenden und nichtarbeitenden Bevoelkerung vollends kippen wird. Optimisten meinen ja, das Merkel Regime versucht dem mit den Analphabeten und Schafshirten aus dem afrikanischen bzw. muslimischen Raum entgegen zu wirken, nur ist es fuer mich ein Raetsel, wie dieser Menschenschlag die hiesige Prosperitaet aufrecht erhalten soll, da zu 90% Nettoempfaenger kommen. Schon heute kann man grob sagen, dass in den Ballungsgebieten das Verhaeltnis von Autochthonen zu Migranten bei den unter 20 Jaehrigen bei 50/50 bestenfalls 60/40 steht mit klarem Trend gegen euch. Ihr habt bei ausbleibendem Zusammenbruch vielleicht noch 15 Jahre, aber sicherlich keine 50 Jahre mehr. Danach seid ihr als Nation Geschichte.

Die Musels und Afrikaner werden euch fertig machen.
Malbork

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"Angehörige geburtenstarker Jahrgänge"

BBouvier @, Montag, 28.11.2016, 22:27 vor 1559 Tagen @ Malbork (6390 Aufrufe)

<"... da ab dann die letzten "Baby-Boomer"
(BBouvier, hast Du einen deutschen Begriff dafuer?)
...">

Hallo, Malbork!

Hugo Hamper => :hamper: erklärt dazu auf Befragen:
=>
"Angehörige geburtenstarker Jahrgänge"

Im Auftrage:
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Klimalügner, Meinungstäter, Abweichler, vom pöhsen Geist Besessene

Baldur @, Dienstag, 29.11.2016, 09:30 vor 1558 Tagen @ Jacob (6126 Aufrufe)
bearbeitet von Baldur, Dienstag, 29.11.2016, 09:36

Hallo, zusammen,

bekanntlich wird niedergemacht, wer nicht an das glaubt, woran er glauben soll.
Argumente stören da nur die wohlig eingerichtete Positionierung der breiten Übereinstimmung.

Auch die Frömmler machen da keine Ausnahme, ich zitiere aus dem Frömmlerforum (Autor Tribun):

Der böse Geist hat schon soviel Zerstreuungsmacht gewonnen, das jetzt schon Leute in den Nachbarsforum auftreten, die berichten das die nächsten 50 Jahre alles so schön weitergeht wie bisher.
Ja, nicht darüber nachdenken - alles schön beim alten Lassen.
Ich denke das dort in diesem Forum sind alles leere Worte, sicher OHNE den heiligen Geist.

Hierzu möchte ich mal folgendes festhalten:

ausgehend vom Jahre 1975 und den Erwartungen aus dem Dunstkreis der aufkommenden Grünfaschisten und Berufsmahner gäbe es uns heute gar nicht mehr. Als Stichwort sei der Club of Rome genannt, aber auch Hoimar von Dittfurth und Co.

Die hatten damals auch schon recht gute Argumente. Nur verlief die Entwicklung anders, als sie dachten und daraus ableiteten.

Die Gewässer sind vergiftet, die Luft verpestet, das Öl geht aus (Ölkrise, leere Autobahnen), das Essen ist verseucht, das Waldsterben macht Europa zur kahlen Wüste, und vor lauter Überbevölkerung, die niemand wird ernähren können, fallen die ersten demnächst am Rand der Erdenscheibe runter.

Was ist dran?

Natürlich gibt es bei allem einen wahren Kern, aber die Dimension seiner Bedeutung wurde in allen Fällen überschätzt. Die beschriebenen Folgen traten nicht zum erwarteten Zeitpunkt ein. Punkt. Auch 1999 lässt grüssen, die Jahrtausendwende, bei der alle Computer starben, die angebliche Schweinegrippe-Epidemie, und 2012.

Weder sind die Flüsse heute Kloaken (nein, es siedeln sich wieder Fische an), noch sieht es im Schwarzwald aus wie in einem nackten Steinbruch.
Trotz der Belastung der Nahrungsmittel und des Trinkwassers mit allem möglichen, das heute messbar ist, wurde die Bevölkerung nicht kränker als zuvor, und auch die Lebenserwartung ist davon unbeeindruckt.

Die Weltbevölkerung ist heute viel grösser und trotzdem besser ernährt, als in den Jahrzehnten zuvor.

Der pöhse Iwan hat uns nicht überrollt und das Wunder von Garabandal steht noch genauso aus und am Häusereck und wartet vergebens auf seinen Eintritt, wie die Mitglieder der Zeugen Jehovas mit ihrem Wachturm, der einfach keinen interessieren will.

Es muss daher möglich sein, anzunehmen, dass auch die erwartbaren Ereignisse der Weltenwende nicht mehr zu unseren Lebzeiten eintreten werden, ohne als vom pöhsen Geist befallen zu gelten.

Natürlich mache auch ich mir grosse Sorgen, wie es weitergehen wird, kenne die Filme über das ausgehende Erdöl bzw. seine wirtschaftliche Förderbarkeit, und den Untergang der USA.

Aber, siehe oben, das gleiche wurde gebetsmühlenhaft schon Jahrzehnte zuvor so propagiert.
Das Finanzsystem war schon vor 40, vor 30, vor 20 und vor 10 Jahren krank, die Schulden nicht rückzahlbar - es existiert aber immer noch.

Der Kunstgriff mit den Negativzinsen hat genauso für ein paar zusätzliche Runden gesorgt, wie das herandämmernde Bargeldverbot es tun wird.
Und bis dahin wird "man" sich wieder eine neue Sauerei einfallen lassen.

Die Tatsache, dass etwas besorgniserregend ist, bedeutet nicht, dass die Folgen auch tatsächlich im erwarteten Zeitrahmen eintreten.

Eichelburg lässt die Währung und Wirtschaft seit Jahren jede Woche untergehen, Hannich warnt seit Jahren penetrant in eingeblendeten Anzeigen vor dem totalen Kräsch, der förchterlich sein werde. Jetzt hat man ihn durch ein neues Gesicht ersetzt, weil er verbraucht ist, ihm glaubt niemand mehr.

Wenn dauern jemand Feuer schreit, aber es brennt nie, hört keiner mehr hin.

Ich meine, man muss da einen gesunden, pragmatischen Mittelweg finden.

Wer andere, ebenfalls empirisch begründete Meinungen nicht mehr gelten lassen will, wird zum Inquisitor. Aber das passt ja gut zum verblendeten Frömmler-Selbstverständnis.

Mahlzeit!

Beste Grüsse vom Baldur

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Vergänglichkeit, Betrachtungen von Michael Winkler - auch zur Beharrlichkeit des Systems

Baldur @, Mittwoch, 30.11.2016, 00:07 vor 1557 Tagen @ Jacob (6236 Aufrufe)

Hallo,

ich möchte auf den brillianten Artikel von Michael Winkler hinweisen:

http://www.michaelwinkler.de/Pranger/Pranger.html

Veränderungen brauchen ganze Generationen lang, sie sind zäh.

Passt zum Thema.

Beste Grüsse vom Baldur

  • Beitrag gesperrt

Sowohl sein Analysen als auch deren Schlußfolgerungen sind brillant.

Quintus @, Mittwoch, 30.11.2016, 07:47 vor 1557 Tagen @ Baldur (6177 Aufrufe)

Guten Morgen Baldur

Danke für diesen Link:ok:
Interessant, was er bereits 2005 über mögliche Szenarien des Zeitraumes um 2020 schreibt:
http://www.michaelwinkler.de/Pranger/240805.html#Szen2
Werde mich heute abend ganz in Ruhe seiner umfangreichen Gedankensammlung und Stellungnahmen zum Zeitgeschen widmen.
Mit freundlichen Grüßen
Quintus

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Trump

Bernhard_Berlin @, Sonntag, 04.12.2016, 15:03 vor 1553 Tagen @ Jacob (5775 Aufrufe)

Guten Tag allerseits,

nun ja, sollte mir recht sein, wenn in absehbarer Zeit nichts schlimmeres passieren sollte...

... aber ich bin doch schon gespannt, ob Trump ernst machen wird mit neuem Isolationismus und Roll Back aus Europa.

Wenn die USA ihr Engagement in Europa wirklich massiv zurückfahren sollten, wären wir schwuppdiwupp bei der geschauten(?) geostrategischen Ausgangslage.

Gruß,
Bernhard

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zeitliche Grenze

Josua69 @, Montag, 05.12.2016, 09:08 vor 1552 Tagen @ Jacob (5643 Aufrufe)

Hallo,auch wenn ich eher stiller Mitleser hier bin, will ich dennoch auf eine Aussage des Waldviertlers aufmerksam machen, die dem 3WK eine recht nahe zeitliche Begrenzung setzen würde:

"Der Mann, den die Deutschen am Ende des Krieges zu ihrem Kaiser machen, hat als Schulbub noch Hitlers Reden gehört."

Sollte dieser zukünftige Kaiser also 1945 noch wenigstens etwa 6 Jahre alt gewesen sein, dann ist er heute mindestens 71, wahrscheinlich aber älter.
Guß Josua69

  • Beitrag gesperrt

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Malbork @, Montag, 05.12.2016, 11:31 vor 1552 Tagen @ Josua69 (5635 Aufrufe)

Hallo,auch wenn ich eher stiller Mitleser hier bin, will ich dennoch auf eine Aussage des Waldviertlers aufmerksam machen, die dem 3WK eine recht nahe zeitliche Begrenzung setzen würde:

"Der Mann, den die Deutschen am Ende des Krieges zu ihrem Kaiser machen, hat als Schulbub noch Hitlers Reden gehört."

Sollte dieser zukünftige Kaiser also 1945 noch wenigstens etwa 6 Jahre alt gewesen sein, dann ist er heute mindestens 71, wahrscheinlich aber älter.
Guß Josua69

Hallo Josua,

er muesste mindestens 77 Jahre alt sein (71 Jahre seit Kriegsende + 6 Jahre als Altersangabe zum Ende des Krieges).
Es ist mehr als unwahrscheinlich, dass ein fast 80 jaehriger Mann zum Kaiser gekroent wird. Was waere das fuer ein Signal? Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher Mensch bald das Zeitliche segnet ist viel zu hoch. Es wuerde nicht gerade Bestaendigkeit und Staerke symbolisieren und gerade DAS wird es muessen, nachdem ringsherum das alte Wertesystem auseinander fallen wird.
Davon mal abgesehen, es wuerde bedeuten der Kaiser kaeme noch in diesem Jahrzehnt. Nach derzeitiger Weltlage sehe ich es nicht. Wir werden in diesem Jahrzehnt bestenfalls das Auseinanderbrechen der EU erleben. (Es sei denn uns faellt unvorhergesehen "der Himmel auf den Kopf" oder Japan bzw. Kalifornien versinken im Meer). Dann, aber erst dann wuerden wir ploetzlich 3 Gaenge nach vorn schalten.

Gruss
Malbork

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WV-Kaiserklamottendatierung

BBouvier @, Montag, 05.12.2016, 11:59 vor 1552 Tagen @ Malbork (5682 Aufrufe)

<"Es ist mehr als unwahrscheinlich, dass ein fast 80 jaehriger Mann
zum Kaiser gekroent wird
.">

Hallo, Malbork!

Du bist hier nun seit vielen, vielen Jahren im Forum,
gehörst sozusagen zum festen Stamm...diese WV-Kaiserklamottendatierung
haben wir hier im WW bereits derart oft geklärt :lehrer:
daß deren Bart mittlerweile bereits mehrere Meter lang ist!
[image]
Wieder und immer wieder, und dann gleich nochmal.
Und das alles ist an Dir völlig spurlos vorbeigegangen,
und in all den Jahren und Jahren auch nicht ein Krümelchen
Erkenntnisgewinn bei Dir.
Was soll man dazu wohl sagen? :trost:
Völlig lernresistent, oder was?

Gruß,
BB

--
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- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Weiches Hirn

Malbork @, Montag, 05.12.2016, 12:45 vor 1552 Tagen @ BBouvier (5570 Aufrufe)

<"Es ist mehr als unwahrscheinlich, dass ein fast 80 jaehriger Mann
zum Kaiser gekroent wird
.">

Hallo, Malbork!

Du bist hier nun seit vielen, vielen Jahren im Forum,
gehörst sozusagen zum festen Stamm...diese WV-Kaiserklamottendatierung
haben wir hier im WW bereits derart oft geklärt :lehrer:
daß deren Bart mittlerweile bereits mehrere Meter lang ist!
[image]
Wieder und immer wieder, und dann gleich nochmal.
Und das alles ist an Dir völlig spurlos vorbeigegangen,
und in all den Jahren und Jahren auch nicht ein Krümelchen
Erkenntnisgewinn bei Dir.
Was soll man dazu wohl sagen? :trost:
Völlig lernresistent, oder was?

Gruß,
BB

Mein lieber BBouvier,

wie so oft, hast Du leider das Geschriebene nicht verstanden. Man moege mir doch erklaeren, was an meinem Post an Josua Dich dazu verleitet, mich mit angewinkeltem Bein so von der Seite anzupinkeln?

Sag mal, gehts noch, alter Mann? :streit:
Malbork

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Ist das nun möglich oder eher nicht?

BBouvier @, Montag, 05.12.2016, 13:03 vor 1552 Tagen @ Malbork (5613 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Montag, 05.12.2016, 13:14

<"Man moege mir doch erklaeren,
was an meinem Post an Josua Dich dazu verleitet.
..">

Hallo, Malbork!

Das hier:
<"Es ist mehr als unwahrscheinlich,
dass ein fast 80 jaehriger Mann zum Kaiser gekroent wird
.">

Weil diese Klamotte hier im Forum doch
bereits mehrfach und immer wieder thematisiert und auch geklärt wurde,
Du aber das jedoch (s.o.) offenbar nicht mitbekommen oder
nie gerafft hast und deswegen spekulierend rumrätst,
ob das nun möglich wäre oder wohl eher nicht?? :confused:

Ganz so, als ob Du hier "der Neue" wärest, Jemand ohne
jegliche Ahnung und nicht ein Fori, der zum "Stamm"
gehört und zu diesem Thema hier bereits mehrfach Fäden gelesen hätte.

Gelle? :-)

Gruß,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Unnoetiger Disput

Malbork @, Montag, 05.12.2016, 13:15 vor 1552 Tagen @ BBouvier (5546 Aufrufe)

Das hier:
<"Es ist mehr als unwahrscheinlich,
dass ein fast 80 jaehriger Mann zum Kaiser gekroent wird
.">

Weil diese Klamotte hier im Forum doch
bereits mehrfach und immer wieder thematisiert und auch geklärt wurde,
Du aber das jedoch (s.o.) offenbar nicht mitbekommen oder
nie gerafft hast und deswegen spekulierend rumrätst,
ob das nun möglich wäre oder wohl eher nicht?? :confused:

Gelle? :-)

Gruß,
BB

Hallo BBouvier,

zu Deiner Information, nicht ich habe das Thema angeschnitten, sondern "Josua". Ihm habe ich nur klarmachen wollen, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass dies selbst von der zeitlichen Logik her passen koennte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass nur Du es falsch verstanden hast.
Aber ich sehe es Dir nach. Ich kann die zunehmende Desorientierung bei Dir im Ansatz nach vollziehen.

Da kann man von Tag zu Tag nervoeser werden.
Malbork

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"Kaiser der Endzeit

BBouvier @, Montag, 05.12.2016, 11:36 vor 1552 Tagen @ Josua69 (5791 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Montag, 05.12.2016, 12:05

Hallo,auch wenn ich eher stiller Mitleser hier bin, will ich dennoch auf eine Aussage des Waldviertlers aufmerksam machen, die dem 3WK eine recht nahe zeitliche Begrenzung setzen würde:

"Der Mann, den die Deutschen am Ende des Krieges zu ihrem Kaiser machen, hat als Schulbub noch Hitlers Reden gehört."

Sollte dieser zukünftige Kaiser also 1945 noch wenigstens etwa 6 Jahre alt gewesen sein, dann ist er heute mindestens 71, wahrscheinlich aber älter.
Guß Josua69

Hallo, Josua!

Der WV hatte mehrere Schauungen, in denen er "aus den Augen
eines Anderen" sah. Bei Präcognition ist derlei zwar
nicht gerade selten, ihm jedoch nicht geläufig!
Und so wähnt er sich selbst mal als Kommandeur
einer Panzereinheit (!)
- er meint auch, er würde mal
auf der Krim kämpfen und dort verwundet werden:
<"Er sah sich am Rand einer Ortschaft, auf deren Ortsschild
stand: Boltawa oder Bultava oder Bultawia.
Ganz genau konnte er es nicht lesen.
Sie kamen durch ein großes Sumpfgebiet, und erreichten dann
den Rand dieser Ortschaft. Seine Begleiter wollten ihn überreden,
in diese Ortschaft (oder Stadt) hineinzugehen.
Er aber weigerte sich und sagte immer wieder:
‚Nein, da gehe ich nicht hinein!‘
">

Mittlerweile ist der WV 77 Jahre alt!

Und diesbezüglich vermeint er eben auch:
<"Bei der besagten Krönung bin ich selbst dabei.
Deshalb weiß ich auch, wer Deutscher Kaiser wird.
Werde aber nie einen genaueren Kommentar geben.
">

Dort sieht er die Scene vom Thron aus (!) und wähnt sich selbst (!)
als den Gekrönten!
Er selbst - Jahrgang 1939 - ist es, der als Bub noch Hitler
im Radio hat reden hören, er vermeint, er selbst werde
mal "Kaiser"!
Und daher führt er aus:
<"Deutscher Kaiser wird ein niederösterreichischer Bauer.">
=>
Er selbst nämlich!
Und es ist sein eigenes (!) Alter, auf das er da abhebt!
Daher taugt diese Alters- Zeitangabe nicht zu einer Zeitbestimmung.
Ganz abgesehen davon, daß diese ganze "Kaiserkrönung"
recht unwahrscheinlich wirkt, in Anbetracht
der weltweiten Vernichtung der Menschheit, und ich vermute,
da wurde wohl das alte frei flottierende morphogenetische Feld
eines "Kaisers der Endzeit" angezapft und repetiert.

Grüße,
BB

--
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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Keine Datierung auf Basis der Person des Kaisers möglich

Taurec ⌂ @, München, Montag, 05.12.2016, 19:20 vor 1552 Tagen @ Josua69 (5794 Aufrufe)

Hallo!

Zu manchen der Quellen habe ich in der Sammlung weiterführende Beiträge verscharniert, z. B. zum Waldvierler:
https://schauungen.de/wiki/index.php?title=Waldviertler#Sonstiges

Der Waldviertler hält sich selbst für den künftigen Kaiser

Alle Angaben, die der Waldviertler macht, passen wie die Faust auf's Auge auf ihn selbst.

Nachteile:
1. Wir erhalten aus den Aussagen des Waldviertlers keine Anhaltspunkte für die Person des Imperators.
Der Schleier des Schicksals dürfte es zudem unterbinden, daß im Vorab je so viel über maßgebliche Personen bekannt wird, um deren Identifizierung zu ermöglichen und somit ihr Leben in Gefahr zu bringen. Dies würde vor allem ein kausales Paradoxon heraufbeschwören, daß dem Großvaterparadoxon ähnelt. Echt geschaute Zukunft läßt sich nicht verhindern, andernfalls wäre es nicht gesehen worden.

2. Die Aussagen des Waldviertlers werden qualitativ abgewertet, da an diesem Beispiel offenbar wird, wie stark er seine Schauungen durch Interpretation verfälscht hat.

Vorteil:
In gewisser Hinsicht werden die Aussagen des Waldviertlers wiederum bedeutsam, da aus der Tatsache, daß er sich selbst in Gestalt des Kaisers sah (d. h. aus dessen Augen) folgt, daß er tatsächlich eine Schau zu diesem Thema hatte. Allerdings kann seine Mitteilung nicht gänzlich für wahr genommen werden.

Dagegen, daß der künftige Imperator ein beinahe achtzigjähriger politischer Quereinsteiger ist, spricht die Schauu einer (inzwischen sicher nicht mehr ganz so jungen) Frau aus Trier aus den Neunzigern:
https://schauungen.de/wiki/index.php?title=Frau_aus_Trier

Demnach ist der Imperator bei der Machtergreifung ein Mann in den Dreißigern aus dem Mittelschichtmilieu, wofür symbolisch die gesehene Kleidung spricht.
Der Aachener Dom steht symbolisch für das Frankrenreich, welches ursprünglich Deutschland und Gallien umfaßte. Der Imperator selbst nimmt somit den Rang einer historischen Klammer ein, in der sich die Gestalt Karls des Großen dem Sinn nach wiederholt, um am Ende des Zyklus die Geschichte Europas zu vollenden – oder es auf höherer Ebene zu erneuern?
Beide Personen stehen am Ende eines dunklen Zeitalters – Karl der Große am Ende der kulturleeren Zeit zwischen dem Untergang der Antike und dem Aufgang des Abendlandes, der künftige Imperator am Ende der kultur- und geistfeindlichen modernen Zivilisation und der Morgendämmerung eines neuen Zeitalters. Interessant, daß beide Epochen durch massiven Ansturm des Islams begleitet sind als eine Art Geburtshelfers.

Leider ist aus dem, was wir wissen, keine Datierung abzuleiten. Nicht auszuschließen ist, daß ich selbst dann auf die Achtzig zugehe (also in ≈ 50 Jahren), vielleicht gar noch später. Es ist noch zuviel alte Substanz vorhanden, die nicht durchs Feuer gegangen ist. Womöglich bedarf es erst eines großen Vergessens, eines kollektiven seelischen Todes, dem eine kollektive Wiedergeburt folgt, ehe es wieder aufwärts geht.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Bevoelkerungsstruktur

Malbork @, Montag, 05.12.2016, 21:54 vor 1552 Tagen @ Taurec (5689 Aufrufe)

Leider ist aus dem, was wir wissen, keine Datierung abzuleiten. Nicht auszuschließen ist, daß ich selbst dann auf die Achtzig zugehe (also in ≈ 50 Jahren), vielleicht gar noch später. Es ist noch zuviel alte Substanz vorhanden, die nicht durchs Feuer gegangen ist. Womöglich bedarf es erst eines großen Vergessens, eines kollektiven seelischen Todes, dem eine kollektive Wiedergeburt folgt, ehe es wieder aufwärts geht.

Gruß
Taurec

Hallo Taurec,

nun, 50 Jahre duerften ausgeschlossen sein. Oder wie erklaerst Du dir logisch, dass Deutschland zu alter Staerke zurueck finden soll, wenn ihr im eigenen Land die Minderheit dann stellen duerftet? Bei einem Bevoelkerungsanteil von unter 50%, wobei der klaegliche Rest der Jugend dann vollends umerzogen, also vergan-verschwult sein duerfte kann man keinen Buergerkrieg gewinnen. Solche Leute kommen auch nicht durch eine Hungersnot und da der Sensenmann nicht nach Ethnie aussucht, duerften die Ueberlebenden proportional dem Bevoelkerungsanteil vor der Katastrophe entsprechend verteilt sein. Und die andere Haelfte duerfte wohl keinen Kaiser der "Kartoffeln" akzeptieren.

Da passt es nicht zusammen. Der Imperator muss vor dem "Kippen" der Bevoelkerungsstruktur auftauchen. Oder habe ich da etwas nicht bedacht?

Gruss
Malbork

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"was wir wissen"

Baldur @, Dienstag, 06.12.2016, 16:52 vor 1551 Tagen @ Malbork (5676 Aufrufe)

Leider ist aus dem, was wir wissen, keine Datierung abzuleiten. Nicht auszuschließen ist, daß ich selbst dann auf die Achtzig zugehe (also in ≈ 50 Jahren), vielleicht gar noch später. Es ist noch zuviel alte Substanz vorhanden, die nicht durchs Feuer gegangen ist. Womöglich bedarf es erst eines großen Vergessens, eines kollektiven seelischen Todes, dem eine kollektive Wiedergeburt folgt, ehe es wieder aufwärts geht.

Gruß
Taurec


Hallo Taurec,

nun, 50 Jahre duerften ausgeschlossen sein. Oder wie erklaerst Du dir logisch, dass Deutschland zu alter Staerke zurueck finden soll, wenn ihr im eigenen Land die Minderheit dann stellen duerftet?

Hallo,

ich bin der Meinung, wir sollten klarstellen, dass wir rein gar nichts "wissen".

Es gibt Aussagen aus "Schauungen", die für authentisch gehalten werden, woraus eine Erwartung folgt, es werde mal so kommen, wie dort gesehen worden sein soll.

Lauter Einschränkungen und Konjunktive.

Ich möchte dazu exemplarisch eine Leserzuschrift von www.hartgeld.com anhängen, die das Dilemma aufgreift:

Lesserkommentar-AT zum Wahlergebnis:

Mit entsetzen habe auch ich das Wahlergebnis von Sonntag zur Kenntnis nehmen müssen. Und gleich vorweg, es ist absolut glaubhaft das 53% den grünen Heinzi gewählt haben. Ich muss dazu nur meine eigene Familie hernehmen. Wir kommen aus dem ehemaligen Mittelstand, meine Eltern, beide in Pension, o-ton: Gott sei dank sind wir nicht wieder die geächtete Nation wie 2000, GIS-Erhöhung nichtmal einen Tag nach der Wahl, na was solls ist ja nicht viel.... Oma (lebt in Favoriten wohlgemerkt), wie kann man nur einen Nazi wählen.... Onkel, Tante, Cousine, alle im Bereich Pflege tätig. Man muss denen helfen, die sind so arm. (leider sind die Teddybären ausgegangen).... Onkel, Tante beide in Pension, na da muss man schon helfen, EU ist doch super, blablabla....

Die Lehrerin meiner älteren Tochter, so eine mit Doppelnahmen (die liebe ich besonders), zwecks verbesserung der Integration (wir oder die?) werden die Kinder jedes Monat versetzt. Endeffekt meine kleine sitzt nur mit Tschuschen an der Tischgruppe. Aussage meiner Tochter dazu (ich habe nichts dergleichen gesagt) Papa die stinken.

Fazit: Ich freue mich auf das alljährliche Weihnachtstreffen und die mit sicherheit aufflammende Diskussion ABER es geht den Menschen immernoch zu gut. Speziell den Leuten die vom Staat leben (auch Pensionisten, allerdings mit anständiger Pension). Ich habe mittlerweile meine Hoffnung aufgegeben, dass das Systemende schnell kommt denn genau diese Klientel wählt den Stillstand während man am freien Markt quasi ausblutet und täglich ums überleben kämpft.

Ich denke es ist einfach zulange vor der Wahl nichts gravierendes passiert. Nizza, lange her. Paris, lange her. Rapefugees, kommen doch eh keine mehr. Regierung, Kanzler Kern ist doch super^^. Pizzagate, tägliche Einzelfälle, etc. alles nicht in den Köpfen der Menschen präsent.

Wenn nicht bald etwas passiert geht dieses Land endgültig den Bach runter.

Es kann sich was ändern, oder es läuft in die gleiche Richtung weiter, wie seit rund 50 Jahren.
Gerade in der BRD zeigt sich, dass die dortige, wahlberechtigte Bevölkerung immer noch stramm-mehrheitlich den eingeschlagenen Kurs mitträgt. Wieso soll sich also irgendwas ändern?

Die Leut´ wollen das doch genau so.

Junge Frauen sind mehrheitlich linksrotgrüninnen-versifft.

In einem Volk, das so gepolt ist, wird es zu keiner Umkehr kommen. Punkt.
Und umgepolt wird es auch nicht, weil es komplett verblödet ist.

Der Imperator kommt nicht, so wenig, wie 1945 die Armee Wenck Berlin befreite. So wenig, wie Godot kommt. Oder Garabandal.

Das sind alles naive Frömmlerträume aus dem vorgestrigen Jahrhundert.

Derweil hat sich die Welt rasant verändert, im Vergleich zum damaligen Status ist null Prozent mehr auch nur annähernd vergleichbar.

Das Ding ist schon gelaufen, aber es will niemand wahrhaben.

Wer in diesem Sinne an die üblichen Schauungen glaubte, wurde schlicht verarscht, oder hat sich selber etwas vorgemacht.
Sektenaussteiger wundern sich hinterher auch immer, wieso sie so blind und taub sein konnten und den doch so offensichtlichen Irrsinn nicht früher erkennen konnten..

Beste Grüsse vom Baldur

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die Mehrheit ist im Wolkenkuckucksheim abgenabelt

Baldur @, Dienstag, 06.12.2016, 17:22 vor 1551 Tagen @ Baldur (5609 Aufrufe)

Hallo, nochmal,

Zitat aus der Leserzuschrift, Beitrag oben es geht den Menschen immer noch zu gut. Speziell den Leuten die vom Staat leben (auch Pensionisten, allerdings mit anständiger Pension). Ich habe mittlerweile meine Hoffnung aufgegeben, dass das Systemende schnell kommt denn genau diese Klientel wählt den Stillstand während man am freien Markt quasi ausblutet und täglich ums überleben kämpft.

Genau so ist es.

Der Staat mit seinen Lakaien, Müssiggängern, Schmarotzern und Traumtänzern, mit all seinem Politfilz und Seilschaften überlebt viel länger, als der geschundene Steuerknecht.

Ebenso überlebt der Grosskonzern durch seine Verbandelung mit dem Allfinanzsektor viel länger als der kleine Unternehmer, der seinen Betrieb selber finanzieren muss.

Die kleinen Freigeister braucht es aber gar nicht, der Staat existiert auch ohne sie, ebenso die Grosskonzerne.
Dann ergibt sich eine UdSSR_2.0, mit einem bunt zusammengeschusterten Mischmasch als Bevölkerung.

Na, und?

Nein, ich befürworte das nicht, aber wenn es so käme, ginge das nicht notwendigerweise sofort unter.

Es wäre....vor allem eines, nämlich....anders. Anders als 1960.

Trotzdem ginge das Alltagsleben weiter. Anders eben. Völlig ohne Imperator.
Forschung und Technik finden dann in Ostasien statt. Die sind sowieso klüger und besser gebildet.

Was in Europa übrigbleibt, wird aus der Perspektive der früheren Jahre wie ein erbärmlicher Rest aussehen.

So, als ob man heute durch einen Schweizer Skiort fährt, und die heruntergekommenen Hotels betrachtet, die vor 30-50 Jahren mal die Top-Adressen waren.
Deren Klasse gibt es nur noch in der Erinnerung, und auf alten Fotos aus fremder Zeit.
Was man sieht, ist Verfall, auf spezielle Art wie die Industriedenkmäler im Ruhrgebiet, ausgeweidete, leere Hüllen, ohne aktuellen Sinn und Zweck, und in der alten Weise heutzutage nicht mehr wiederzubeleben - ihre Zeit ist unwiederbringlich vorbei.

Trotzdem ist nichts ausgestorben, es läuft weiter - anders eben.
Wer sich nicht anpasst, geht unter.
Wer sich nicht anpassen will, hat eben Pech. Es sei denn, seine Anwesenheit ist erwünscht und passt in den grossen Transformationsplan, dann hat er Narrenfreiheit und gehört zum elitären Kreis der obersten Schmarotzer, die sich die Kassen zueigen gemacht haben und die Machthaber bilden.

Sollte es denn einen Imperator irgendwo geben, wird man dafür sorgen, dass er vorher in der Psychatrie oder im Knast verschwindet, oder er wird mal schnell gehaidert oder geheisigt.

Beste Grüsse vom Baldur

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Wie recht Du in allem hast, Baldur ...

fenice @, Zürich, Dienstag, 06.12.2016, 21:28 vor 1551 Tagen @ Baldur (5423 Aufrufe)

nur in einem Punkt möchte ich widersprechen:

"Forschung und Technik finden dann in Ostasien statt. Die sind sowieso klüger und besser gebildet."

Die mögen schlauer (cleverer und geschäftstüchtiger) sein, aber keineswegs gebildet! Es sind immer noch die alten Nachahmer und Kopierer. Und wenn das Vorbild zugrunde gegangen ist, was wollen Sie noch kopieren?
Darum geht Asien ebenfalls baden.

Mit Gruß
fenice

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die Masse machts, und der Charakter

Baldur @, Dienstag, 06.12.2016, 22:29 vor 1551 Tagen @ fenice (5471 Aufrufe)

in Ostasien statt. Die sind sowieso klüger und besser gebildet."[/i]

Die mögen schlauer (cleverer und geschäftstüchtiger) sein, aber keineswegs gebildet! Es sind immer noch die alten Nachahmer und Kopierer. Und wenn das Vorbild zugrunde gegangen ist, was wollen Sie noch kopieren?
Darum geht Asien ebenfalls baden.


Hallo, fenice,

mit der Kopiererei gebe ich Dir vollumfänglich Recht, aber nehmen wir an, dass es pro Million Einwohner ein innovatives Genie gäbe vom Schlage eines Teslas, eines Krupps, Liebherrs, Daimlers, eines Siemens', eines Boschs, Diesels, und Co.
Dann gibt es in der Schweiz 7-8 Genies, in Schland 80, aber in China gleich 1500.

In Indien auch 1200 oder so, aber die haben nicht unbedingt die dazu gehörige Schulbildung - in China schon, in Japan und Korea ohnehin.

Denn ein analphabetisches Genie ist kein Genie, sondern eine nutzlose Laune der Natur, die allenfalls meisterhafte Sandburgen baut oder Plastikmüll verkünstlert.

In Asien kommt Fleiss und Bildung zusammen, manchmal je nach Land auch mit Verantwortungsbewusstsein und Charakterstärke.

Das wird in Schland jedenfalls nicht zunehmen.

Ob Asien ja oder nein, wird sich zeigen - primär gehts ja um uns, und aktuell stelle ich fest, dass beispielsweise die Fähigkeit bzw. die Bemühung zur tendenziell fehlerfreien Rechtschreibung bei jungen Leuten derart unter aller Sau ist, dass es dort schon normal ist, doof zu sein - es fällt ja nicht mehr auf.
Also werden im Internet Stellenanzeigen hochgeladen, in denen Mitarbeiter mit stilsicheren Deutschkenntnissen gesucht werden, und zwar von Personal"beratern", die selber 14 Fehler in einer einzigen Anzeige drin haben.
Dann bemängelt man das beim Cheffe, und was passiert? Nichts.
Das Zeug bleibt unverändert online. Das ist die neue Welt.

Ehs ihst heude nich mähr wischdich, kebieldett tsu sain. Hauptsache, politisch korrekt, und so, weissu.

Und trotz alledem - deswegen bricht nichts zusammen, es wird nur fortlaufend beschissener. Aus der Sicht der Alten und Ewig-Gestrigen.
Die Doofen finden es trotzdem geil.

Die neue Weltordnung braucht hirnlose Klone, und ein IQ von 70 reicht allemal aus, um Werkzeug eines Systems zu sein. Ganz Afrika macht es vor.

Beste Grüsse vom Baldur

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Wir freuen uns alle über die schöne Aussicht

BBouvier @, Dienstag, 06.12.2016, 17:37 vor 1551 Tagen @ Baldur (5568 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 06.12.2016, 18:04

Hallo, Baldur!

Danke sehr:
Völlig einverstanden.

Zitat aus einem WW-Beitrag:
<"...dass Deutschland zu alter Staerke zurueck finden soll...">

Das/derlei mag der Schreiber wohl mal in einer "Prophezeiung"
gelesen haben. Falls "ja", dann handelt es sich dabei um einen
dieser "Irlmaier" und ist der auf Deutschland übertragene
Abklatsch von "Prophezeiungen" hysterischer frz. Hausfrauen und
bigotter Nonnen, die im 19. Jahrhundert, weil sie mit dem
Niedergang Frankreichs und der Republik nicht zurande kamen
,
inbrünstig sabbernd vor sich hin faselten:
- da kommt noch mal eine ganz andere Revolution
- in Paris lebt bereits jetzt heimlich und völlig unbekannt
unser künftige König und Retter
- in der Revolution werden sich um ihn seine Getreuen scharen
- wider Erwarten wird dieses kleine Häuflein Frommer
und wahrhaft Aufrechter mit Gottes Hilfe die Bürgerlichen und Roten,
die sich gegenseitig zerfleischen, besiegen
- der frz. König reist dann nach Rom und holt sich dort die
Kaiserkrone, nachdem Gott wunderbarerweise am Rhein die
Preußen/die Russen/die Preußen&Russen (bitte nicht zutreffendes streichen)
in seinem Zorn vertilgt hatte
- in Frankreich kommen die Katholiken ganz groß raus,
Frankreich ist wieder eine mächtige und starke Monarchie, selbst der
russische Zar beugt sich dem Vatikan und konvertiert
zum Katholizismus

Worauf ich hinaus will:
Meines Erachtens ist der Niedergang Gesamteuropas unumkehrbar
und nicht aufzuhalten.
Bei obigem Zitat handelt es sich um den selben Wunsch,
die selbe irrige Hoffnung, das Rad der Geschichte wäre anzuhalten
und werde sich demnächst wunderbarerweise zurück drehen.

In Wirklichkeit sitzen wir alle in einem Bus,
der soeben über die Klippe gebrettert ist
und freuen uns über die schöne Aussicht. :-D

Einstellen sollten wir uns auf den Aufschlag
am Boden der Schlucht.
Im "Gelben Forum" habe ich diesbezüglich gelegentlich mal
den Begriff "Bronzezeit" benutzt.
Sinnbildlich natürlich.

Schauungen, die mit derlei fluchten, halte ich eher für valide.

Beste Grüße Dir!
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Fronkraisch als Blick in die Zukumpft

Baldur @, Dienstag, 06.12.2016, 18:38 vor 1551 Tagen @ BBouvier (5558 Aufrufe)

Hallo, BB,

ich bin nicht frankophil und habe überhaupt keinen Draht zu Frankreich, zu Land und Leuten.
Trotzdem musste ich vor ca. drei Jahren geschäftlich nach Paris, nur zur Messe, nicht in die Stadt.

Alle Vorurteile wurden erfüllt, schon hinter der Grenze bei Basel wurde der Schlendrian, das Versiffte als Normalzustand, sichtbar. Was die Existenz von Staat und Land aber in keiner Weise in Frage zu stellen scheint. Es ist eben anders, nur anders.

Auf der Messe angekommen, war augenfällig, dass eine grosse Anzahl farbiger, sehr vollpigmentierter Werktätiger nicht am Werke, aber doch vor Ort waren. Es gab so etwas wie fensterlose Leer-Räume, die als Aufenthaltsräume genutzt wurden, und die auf den ersten Blick als Zuwanderer aus Schwarzafrika erkennbaren Leute (ist das ausreichend politisch-korrekt ausgedrückt?) lagen am Boden und dösten vor sich hin - lapidar würde man eine Putztruppe oder ähnliches vermuten, ganz Pöhse würden das wohl Quotenneger Ein-Euro-Jobber nennen, die irgendwie beschäftigt werden müssen.

Beim kurzen Austreten aufs WC wurde meine Plastiktüte mit Prospekten drin geklaut!

Aufgrund meiner Beschwerde ging eine sehr hilfsbereite Dame, ebenfalls von der Einwandererfraktion, von der Messeleitung mit mir herum, und ich kam in Bereiche, die sonst nicht zugänglich sind.

Was ich sah, war nicht vertrauenserweckend - raus kam auch nichts, die Tüte und die enorm wertvollen Prospekte (lach) waren halt weg.

Worauf ich beschloss, Kehrt zu machen, und 8-10 Stunden später wieder daheim war.

Worauf ich hinaus will: wo Frankreich heute (nahezu noch problemlos) ist, wird die Neu-DDR Schland in 20 Jahren sein. Und dann genauso noch irgendwie funktionieren.

Die Besten werden weg sein, aber auf die kommt es nicht an, die Masse machts aus.

Bis ganz unten (Burkina Faso und Co.) ist noch unglaublich viel Luft, und Weg. Vielleicht 300 Jahre lang.

Godot kommt nicht.

Beste Grüsse vom Baldur

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Doch dann brichts....

Quintus @, Dienstag, 06.12.2016, 20:15 vor 1551 Tagen @ Baldur (5561 Aufrufe)

Hallo Baldur

Zu deinen Beobachtungen: Zustimmung zu 100% ohne Wenn und Aber
Zu deinen Schlußfolgerungen: falsch

Aber das Falsch führt uns zum Richtigen! Gibt es nicht einige Schauungen welche sich auf die(unerwartete)Schlagartigkeit beziehen, mit der es abwärts geht?(Hier deutet einzig die Vorhersage von Gabriele Hoffmann, mit der unterschiedlichen Abwertung des Euros etwas anderes an). Aber eine Vermögensvernichtung durch Abwertung(europaweit)würde wiederum die Gefahr eines Bürgerkriegs heraufbeschwören.
Die Zukunftsszenarien sind meines Erachtens in beiden Fällen fernab von rosig.
Warum nur haben alle 2008 vergessen? Die Lehmannpleite hätte beinahe unseren totalen Untergang bedeutet.
Wer das Buch "Unterm Strich" von Peer Steinbrück gelesen hat, dem wurde es spätestens hier klar, daß es 1vor12 ist und nicht 5vor12.
Vertrauen ist der Schmierstoff, mit dem sich das Rad dreht! Bei einem Bankrun(also verlorenem Vertrauen)
werden die Lügen offensichtlich.

Im Gegensatz zu allen bisherigen Krisen haben wir eine Potenzierung hoch 3:
1. gigantische Schulden, demgegenüber Vermögen die Anlagedruck erzeugen
2. Überbevölkerung bei der Armen, sinkende Einwohnerzahlen der reichen Länder
3. eine systemische Krise des Kapitalismus ansich
4. Abbau von lebensnotwendigen Redundanzen, welche aber in Krisen lebensnotwendig sind!
5. Kritischer Übergang von der bestehenden zur kommenden Weltmacht
6. weltweite wirtschaftliche Verflechtungen in bisher nie dagewesem Ausmaß.
etc.etc.etc

Ich teile deinen Frust, wenn man sieht wie Europa vor die Hunde geht und die HugabooKinderwagen schiebende, veganen Kaffee schlürfende, sowie mit dem SUV ins Yoga schuckelnde, meist verbeamtete grünliche Wahlvolk auch noch aktiv daran mitarbeitet.

Wozu dieses Gutmenschentum führt, kann man sich bei zerohedge anschauen:
http://www.zerohedge.com/news/2016-12-04/something-strange-taking-place-mediterranean

Mit freundlichen Grüßen
Quintus

  • Beitrag gesperrt

dann plötzlich brichts

Baldur @, Dienstag, 06.12.2016, 23:06 vor 1551 Tagen @ Quintus (5500 Aufrufe)

Hallo, Quintus,

Gibt es nicht einige Schauungen welche sich auf die(unerwartete)Schlagartigkeit beziehen, mit der es abwärts geht?

ja, klar, es gibt auch Detlefs Überflutung des Binnenstaates Paraguay, und dergl.

Natürlich werde ich nie begreifen, wie es möglich ist, dass der Irrsinn derart lange Bestand hat.

Wir müssen aber objektiv feststellen, dass der Irrsinn jegliche bisherigen Stromschnellen schadlos überstanden hat. Das ist ein Faktum, das niemand wegdiskutieren kann.

Natürlich kenne ich die Hintergründe von 2008, Inside-Job und Co. - natürlich habe ich selbst null Vertrauen in die Affenzettel mit dem Aufdruck Euro. Dem System aber, den 99,99% der anderen, ist es völlig egal, was Du und ich denken.

Solange der Strom aus der Steckdose und das Wasser aus der Wand kommen, und die Kreditkarten funktionieren, solange ist alles in allerbester Ordnung.

Du und ich kennen die Fremdrentengesetze und die Sozialversicherungsabkommen von Krankenversicherungsleistungen von Gastarbeiter-Angehörigen in deren Heimatländern, die Eingriffe in die Rentenkassen, das groteske Gelaber von Norbert Blüm, die Rännde iss sichää.
In Österreich kriegen die Leute wohl 40% höhere Renten als in Schland, aber wen interessiert das schon, die Schlander am allerwenigsten, die wählen weiter mit Begeisterung ihre "Mutti", diese plumpe, hässliche Fettel mit dem Charme einer Mülltonne und der Glaubwürdigkeit einer zahnlosen Teppichverkäuferin im orientalischen Bazar.

Und?
Sie, die Rente, wird rund dreissig Jahre später immer noch überpünktlich ausgezahlt.
Meine Eltern, die nie glaubten, auch nur einen Pfiffer aus der Rentenkasse zurückzubekommen, liegen längst auf 1,80 Meter Oberkante Kellertiefe, sie bekamen auch keine Rente, aber nicht wegen eines Ausfalls, sondern weil sie sozialverträglich frühablebten. Würden sie noch leben, käme die Rente ohne Wenn und Aber, bis heute. Ich lag falsch. 30 Jahre lang.

Meine Grosstante war 93, und jeden Monat war Nobbis Rännde überpünktlich auf ihrem Konto.

Wenn man die Spielregeln während des Spiels beliebig ändern kann, wie soll es je zum ungewollten Spielende kommen?

Aber eine Vermögensvernichtung durch Abwertung(europaweit)würde wiederum die Gefahr eines Bürgerkriegs heraufbeschwören.
Die Zukunftsszenarien sind meines Erachtens in beiden Fällen fernab von rosig.

Nicht rosig, nein - aber zu gut, um einen Knall auszulösen.

Der Deutsche ist an sich kein Revolutionär, und der neue Deutsche, der Deutsche 2.0, also, der, der sich schon länger hier aufhält, dessen Lehrerinnen alle einen Doppelnamen trugen, die Kartoffel, der Depp vom Dienst, gleich gar nicht.

Woher ich das weiss? Weil dieser unverändert zu 90% die sozialistische Einheitsfront wählt.

Warum nur haben alle 2008 vergessen? Die Lehmannpleite hätte beinahe unseren totalen Untergang bedeutet.

Die Betonung liegt auf beinahe.

Ich habe damals alles Geld vom Konto abgehoben und mitleidige Blicke des Bankchefs geerntet, als wir uns über die Motive unterhielten.

Eichelburgs ausgerufene Vollkrise blieb verlässlich aus, und der Bänker mag sich heute an den komischen Idioten erinnern, der sich hat ins Boxhorn jagen lassen, wie die Frömmler, die doch allen Ernstes glauben, das Jesulein würde in Kürze auf seiner rosaroten Wolke zurück- und herniederkommen, und die pöhsen Ungläubigen bestrafen tun, und sie gar blutigst niedermetzeln, während die 144.000 Gerechten wundersam in die Herrlichkeit entrücket werden.

Na, dann, viel Spass beim Warten.

Deine Kritikpunkte sind alle zutreffend, aber ihr Vorhandensein hat in mehreren Jahrzehnten absolut nichts bewirkt.

Wir wissen nicht, wann es auf der Fahnenstange wirklich ganz oben ist.

Natürlich wird die exponentielle Entwicklung abbrechen, das ist zwangsläufig und berechenbar - aber nicht zeitlich festzumachen, wie Martin und Lüftl erkennen mussten. Und Wittmann. Und von Greyerz. Und Marc Faber. Und alle anderen.

Hase und Igel. Der Igel ist immer schon da, weil es sie zuhauf gibt.

Banken, Staaten, Notenbanken, Konzerne, Börsen, Börsianer, Pensionsfonds, Hedgefonds, was auch immer - sie sitzen am längeren Hebel.

Deswegen kann es trotzdem morgen runter krachen, aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist eben empirisch sehr klein.
Womöglich glücklicherweise. Lieber irr, aber warm und satt?

Wer das Buch "Unterm Strich" von Peer Steinbrück gelesen hat, dem wurde es spätestens hier klar, daß es 1vor12 ist und nicht 5vor12.

Meine Bibliothek platzt vor lauter solchen Büchern aus mehreren Jahrzehnten. Passiert ist .....nichts.

Vertrauen ist der Schmierstoff, mit dem sich das Rad dreht! Bei einem Bankrun(also verlorenem Vertrauen)
werden die Lügen offensichtlich.

Ja, aber in einem bargeldlosen System ist ein Bankrun gar nicht mehr möglich. Problem gelöst. In Kürze jedenfalls.


Im Gegensatz zu allen bisherigen Krisen haben wir eine Potenzierung hoch 3:
1. gigantische Schulden, demgegenüber Vermögen die Anlagedruck erzeugen
2. Überbevölkerung bei der Armen, sinkende Einwohnerzahlen der reichen Länder
3. eine systemische Krise des Kapitalismus ansich
4. Abbau von lebensnotwendigen Redundanzen, welche aber in Krisen lebensnotwendig sind!
5. Kritischer Übergang von der bestehenden zur kommenden Weltmacht
6. weltweite wirtschaftliche Verflechtungen in bisher nie dagewesem Ausmaß.
etc.etc.etc

Jaaaaaaaaaaaa.

Völlig richtig, aber das ist schon seit 70 Jahren so, lediglich die Zahlen am Rande der Graphik haben mehr Nullen bekommen.


Ich teile deinen Frust, wenn man sieht wie Europa vor die Hunde geht und die HugabooKinderwagen schiebende, veganen Kaffee schlürfende, sowie mit dem SUV ins Yoga schuckelnde, meist verbeamtete grünliche Wahlvolk auch noch aktiv daran mitarbeitet.

Mir ist klar geworden, dass Leute meines Strickmusters längst zum alten Eisen gehören, die passen nicht mehr in die Zeit oder in das System.
Wir machen nur einen kleinen Anteil aus, den man getrost vernachlässigen kann.

Worauf es ankommt, sind die grossen, breiten Massen, und die sind ganz nach dem Geschmack des grossen Bruders. Äh, der grossen BruderIn natürlich.

Auch Trump wird keinen Wandel bringen.

Vor kurzem fand ich beim Aufräumen einen Wahlprospekt aus der Schweiz, herausgegeben von einem Kandidaten der SVP, der die Gefahren beschwor, die abzuwenden wären: Migrantenschwemme, Bürokratie, Steuerwahn, EU-Kniefall, Aufgabe der Eigenständigkeit, Gängelung des Bürgers, Drangsalierung der Wirtschaft, schmarotzende, rotzfreche Assühlforderer, zunehmende Kriminalität.

Ach ja, er wurde nicht gewählt.

Wir haben jetzt 2016. Alles ist so gekommen, wie er das vorhergesagt hat, nur, wen kümmerts?

Es ist alles halt nur etwas anders geworden, als 1992. Die Supermärkte haben auf und sind voll, und das Hamsterrad dreht sich.

Ich warte nicht mehr auf Godot, und wenn er mir morgen auf den Buckel haut und mich derb begrüsst. Denn in absehbarer Zeit liege ich selber auf 1,80 Oberkante Kellertiefe......es ist nicht mehr relevant für mich.

Beste Grüsse vom Baldur

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Re@Baldur: Populismus, und hinter der Oberfläche bleibt stets alles beim alten

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Mittwoch, 07.12.2016, 01:00 vor 1550 Tagen @ Baldur (5436 Aufrufe)
bearbeitet von Eyspfeil, Mittwoch, 07.12.2016, 01:06

Hallo Baldur!

"Worauf es ankommt, sind die grossen, breiten Massen, und die sind ganz nach dem Geschmack des grossen Bruders. Äh, der grossen BruderIn natürlich.

Auch Trump wird keinen Wandel bringen."

Richtig. Das ist ja die Verarsche der EinenWelt: Da kommt immer häufiger
ein Populist, der revolutionäre Veränderungen verspricht.
Die Medien stellen es so dar, weil sie ja von den Schwadronagen
bzw. Lügen leben.

Und noch nicht einmal (in diesem Falle erst am 20.1.2017) ist er inauguriert,
dann stellt sich heraus, wer in Wirklichkeit das Sagen hat: Die Notenbank,
die Weltbank, die Konzernchefs, Banken das Pentagon, die Geheimdieste/NSA/CIA,
und sonstige Eliten Maurer und Hintermächte.

Besonders die VSA sind lt. einem Analysten inzwischen eine Plutokratie
mit demokratischen Anhängseln. Dort zählt die Stimme eines Menschen gar
nichts mehr, sondern nur die Stimme der Anwälte.
Und bei uns in Schland zählt dafür die Stimme der hier Geborenen nix mehr,
vorsichtig ausgedrückt. Wofür die obig aufgezählten gesorgt haben, nicht
wahr?:schief:

Trump fängt als Tiger an und endet wie Obama und all die anderen als
ganz veritabler Bettvorleger.

und Gute Nacht (Deutschland),

Eyspfeil

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es gibt dabei nur eine Konstante

Baldur @, Mittwoch, 07.12.2016, 01:06 vor 1550 Tagen @ Eyspfeil (5499 Aufrufe)

Hallo, Eyspfeil,

währenddessen läuft unsere Lebensuhr unbeeindruckt weiter und auch das sonstige Leben geht seinen Gang.
Politgesichter kommen und gehen, das System aber bleibt.

Der schlimmste Kanzler aller Zeiten hat es leider zutreffend formuliert: die Hunde (das sind wir, genauer, nicht die Hunde, sondern deren Söhne, die Gojim), bellen, aber die Karawane zieht völlig unbeeindruckt weiter.

Was brachte Gerhard Schröder sein entsetztes Nichtglauben-Können, dass diese Doofnuss offenkundig seine Nachfolgerin werden sollte? Nichts, sie wurde es, ob es ihm nun passte oder nicht.

Aber das Leben von Schröder endete nicht, sondern ging weiter - nur halt anders.

Beste Grüsse vom Baldur

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Chyren eine Sagengestalt?

Malbork @, Dienstag, 06.12.2016, 23:13 vor 1550 Tagen @ Baldur (5559 Aufrufe)

Der Imperator kommt nicht, so wenig, wie 1945 die Armee Wenck Berlin befreite. So wenig, wie Godot kommt. Oder Garabandal.
Das sind alles naive Frömmlerträume aus dem vorgestrigen Jahrhundert.

Hallo Baldur,

dann ist Chyren nur ein Hirngespinst von Nostradamus? Also wenn Du und der alte Bouvier weiter so am Rad drehen, dann koennen wir das Forum gleich dicht machen. Hat ja eh alles keinen Sinn mehr, der Drops ist gelutscht. Lasst uns die Haende in den Schoss legen und weinen.
Mann Mann Mann, also ich muss schon sagen... Ihr...als "Angehoerige der geburtenstarken Jahrgaenge" habt doch diesen Scheiss hier mit zu verantworten! Ja, ihr! Eure Generation. Ihr habt euch kaufen lassen, fett gefressen. Jeder Dritte von euch hat es nicht fertig gebracht, dauerhaft in einer ehelichen Beziehung zu leben geschweige denn Kinder zu erziehen. Wieviel Kinder habt ihr gross gezogen? Konzepte, Agenda? Fehlanzeige! Ihr habt euer Leben gelebt, teilweise in Saus und Braus aber den nachfolgenden Generationen hinterlasst ihr einen Scherbenhaufen. Ja, ihr, "die Gnade der spaeten Geburt". Und jetzt? Jetzt kommt das grosse Heulen.

Da krieg ich Plaque
Malbork

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Wir wissen wohl kaum etwas solides

BBouvier @, Dienstag, 06.12.2016, 23:34 vor 1550 Tagen @ Malbork (5469 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 06.12.2016, 23:44

<"Also wenn Du und der alte Bouvier weiter so am Rad drehen,
dann koennen wir das Forum gleich dicht machen
.">

Hallo, Malbork!

Falls man sich nicht auf das stille Betrachten der Schauungen beschränkt,
dann hast Du sicherlich fast völlig recht.
Die Einschränkung insofern, als es sich dabei ja auch um die steril-abstrakte
Komponente des reinen Wissenwollens und der menschlichen Neugier handelt,
wir jedoch langsam feststellen, daß es sich bei dem sicher geglaubten Boden
künftiger Tatsachen eher um einen abgrundtiefen Sumpf handeln dürfte.
Ist da was??
=>
[image]

Wie gut haben es da doch die Kollegen im Prophezeiungsforum,
die fest an allerlei absurde Bibelsprüche glauben, und darüberhinaus auch
gleich noch völlig unkritisch und lernresistent an alles das,
was dümmliche Bücher und das Netz nur so hergeben
an erwiesenen Fälschungen und irrwitzigem Dummgelaber.

Insofern ernüchtert grüßt rundum:
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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gut getroffen

Baldur @, Dienstag, 06.12.2016, 23:42 vor 1550 Tagen @ Malbork (5536 Aufrufe)
bearbeitet von Baldur, Mittwoch, 07.12.2016, 00:01

Hallo Baldur,

dann ist Chyren nur ein Hirngespinst von Nostradamus? Also wenn Du und der alte Bouvier weiter so am Rad drehen, dann koennen wir das Forum gleich dicht machen. Hat ja eh alles keinen Sinn mehr, der Drops ist gelutscht.

Hallo, Malbork,

ich bin nicht sicher, ob es Clausewitz war, der angeblich sagte, die schwierigste Entscheidung sei die, eine nicht mehr haltbare Stellung zu räumen.

Lieber eingestehen, dass man sich offensichtlich geirrt hat, als bis in den Untergang an einer unglaubwürdig gewordenen Illusion festhalten.

Ich habe kein Problem damit, zu bekennen, dass ich auf Irlmaier, Wudy und Co.hereingefallen bin (genauer, auf deren Erfinder und Förderer, die damit ja niederträchtig ein wirtschaftliches oder missionarisches Ziel verfolgten (Katholik Bekh, Pfarrer Stocker, Pater Ellerhorst und Co.).) Aber auch auf Eichelburg, P.C.Martin und Wittmann.
Wobei Martin und Co. dies selber ehrlich glaubten und auch "nachwiesen", aber die Realität verlief trotzdem anders.

Vielleicht glaubten sogar die Katholiban den Unsinn, den sie verzapften, als Opfer ihres Wahnes. Der gigantische Unsinn des "schwarzen Briefes" ist geradezu legendär und einzigartig zugleich.
Wie ein Experiment, wie sehr man Leute verarschen kann.

Siehe Crash-Warn-Oberguru Hannich, der so lange, jahrelang, vor dem verheerenden Euro- und Aktien-Kräsch warnte, (um seinen 1000 Euro-pro-Jahr-Brief zu verkaufen) bis seine eingeblendete Rübe in jeder Webseite nur noch eine Lachnummer war - er hat jetzt vom gleichen Verlag offenbar einen Kollegen als Ersatz bekommen, der seinen Platz übernahm, weil er nicht mehr glaubwürdig ist - die Angstmache geht jedoch weiter, die die sogenannten "vertraulichen Mitteilungen" eines damaligen CDU-lers schon vor Jahrzehnten ausschlachtete, und schon meinen Vater in Angst und Schrecken versetzte.
Dass auf Seite 1 jede Woche der Weltkrieg übermorgen nachmittag beschworen wurde, wie Eichelburgs Kaiser, und auf Seite 4 Immobilien in Büsingen verhökert wurden, oder Schiffsbeteiligungen (was bringen die, wenn es doch kracht?), brachte niemanden zum Grübeln.

Lasst uns die Haende in den Schoss legen und weinen.
Mann Mann Mann, also ich muss schon sagen... Ihr...als "Angehoerige der geburtenstarken Jahrgaenge" habt doch diesen Scheiss hier mit zu verantworten! Ja, ihr!

Ich nicht, denn ich habe stets "dagegen" gewählt. Und zwar eindeutig dagegen, nicht nur ein bisschen das kleinere Übel - gebracht hat es nichts.
Und, seit 1992 leiste ich keinen Beitrag mehr zum System Schland. Ich bin raus, weg und ab.

Eure Generation. Ihr habt euch kaufen lassen, fett gefressen.

Richtig.

Jeder Dritte von euch hat es nicht fertig gebracht, dauerhaft in einer ehelichen Beziehung zu leben geschweige denn Kinder zu erziehen.

Wieder richtig, ich bin auch alleinstehend und habe keine Kinder. Bei diesen Scheidungsgesetzen den Bund der Ehe einzugehen, die - jedenfalls aus meiner Sicht - stets den Mann in Haftung nehmen und stets die Frau bevorzugen, ist nur was für Masochisten.

Im Übrigen verzichte ich gerne auf das Privileg, meine Kinder in Umerziehungs- und Verblödungsanstalten schicken zu müssen, worauf sie dann in der Generation Dauerpraktikum landen.
Mich würde man heute aus meiner damaligen Schule nach der ersten Woche rausschmeissen. Weil unintegrierbar. Dabei bekam ich schon vor über 30 Jahren schlechte Noten in Geschichte, Deutsch, Kunst, Sozialkunde und Co., wenn ich ehrlich schrieb, was ich mir dachte und für richtig hielt.

Wieviel Kinder habt ihr gross gezogen? Konzepte, Agenda? Fehlanzeige! Ihr habt euer Leben gelebt, teilweise in Saus und Braus aber den nachfolgenden Generationen hinterlasst ihr einen Scherbenhaufen. Ja, ihr, "die Gnade der spaeten Geburt". Und jetzt? Jetzt kommt das grosse Heulen.

Und wenn ich 10 eigene Kinder hätte, kämen diese nicht gegen die 1.000.000 anders gepolten an.
Alleine ist man nun mal völlig machtlos. Und Mitstreiter gab es nie über 5% Wahlanteil.

Ich habs versucht, habe meinen Beitrag geleistet (durch politisches Engagement vor über 20 Jahren), es half nichts, und ich habe die Konsequenz daraus gezogen - mehr geht nicht.

Was hättest Du getan?


Da krieg ich Plaque

Hab ich schon lange....interessiert aber niemanden.

Beste Grüsse vom Baldur

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Nur der Clan zaehlt

Malbork @, Mittwoch, 07.12.2016, 01:05 vor 1550 Tagen @ Baldur (5591 Aufrufe)

Was hättest Du getan?
Beste Grüsse vom Baldur

Hallo Baldur,

ich weiss nicht, was ich an deiner Stelle getan haette. Ich kann Dir nur sagen, was ich getan habe bzw. noch vor habe. Vor 10 Jahren habe ich festgestellt, dass es keinen Sinn hat in der BRD weiterhin die Zeit zu verschwenden und bin dorthin, wo ich herkomme. Da habe ich meine Frau kennen gelernt, mit der ich mittlerweile drei Kinder habe, wobei das letzte Wort diesbezueglich noch nicht gesprochen wurde. Klar, als kleines Rad hast Du keinen Einfluss auf das Zeitgeschehen, aber Du kannst dir deinen eigenen Mikrokosmos aufbauen. Oberste Prioritaet hat bei mir der Aufbau einer Grossfamilie, einen Clan. Meinem Sohn impfe ich von klein auf ein, dass der Clan einen wichtigen Stellenwert hat. Freunde kommen und gehen, der Clan bleibt. Und gerade in der kommenden Zeit wird der Clan alles sein was zaehlt. Ich spiele mit dem Gedanken den neu entstandenen Milizen beizutreten, um spaeter leichter legal an Waffen zu gelangen. Privat besuche ich regelmaessig die Schiessanlage und komme mit der Glock und dem M16 gut klar. Seit ein paar Jahren betreibe ich Gartenbau, experimentiere mit der Herstellung von Biokohle und Biodiesel herum. In Zukunft werde ich mich mit Gleichgesinnten besser vernetzen wollen. Dabei spielt mir die Zeit in die Haende, da die Bedrohungslage zunehmend (vor allem in Westeuropa) steigen wird und immer mehr Menschen sich bei uns im Osten Gedanken machen (werden), wie man dieser aufkommenden Situation begegnen sollte. Ich bin jetzt 38 Jahre alt und so Gott will habe ich noch mindestens 20 Jahre vor mir in vollem Besitz meiner koerperlichen Kraefte. Ich werde sicherlich nicht das Handtuch werfen, wenn der Muselmann kommt.

Den einen oder Anderen nehme ich mit
Malbork

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dein Kommentar

Donnerwetter @, Mittwoch, 07.12.2016, 17:03 vor 1550 Tagen @ Malbork (5617 Aufrufe)

Hallo Malbork,

kannst Du mir bitte sagen wo Du den jetzt lebst ? In welchem Land?
Gruß Donnerwetter

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Land

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 07.12.2016, 19:30 vor 1550 Tagen @ Donnerwetter (5625 Aufrufe)

Hallo, Donnerwetter!

Der Name ist Programm. :-P

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Deine Antwort

Donnerwetter @, Mittwoch, 07.12.2016, 21:49 vor 1550 Tagen @ Taurec (5448 Aufrufe)

Hallo Taurec,
verstehe deine Antwort nicht ??

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Malbork

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 07.12.2016, 22:20 vor 1550 Tagen @ Donnerwetter (5617 Aufrufe)

Hallo!

Malbork ist der polnische Name Marienburgs in Westpreußen.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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@Malbork: Irrglaube

Sinhala, Altötting, Mittwoch, 07.12.2016, 21:06 vor 1550 Tagen @ Malbork (5532 Aufrufe)

Lieber Malbork,

hast Du schon mal einen versucht einen Menschen umzubringen? Nein?!
Also woher nimmst Du die Zuversicht, dass Du dazu in der Lage bist!

Ich verrate Dir was:
Ich habs schon zweimal versucht und abgesehen von der Ohnmacht beim ersten Mal, den entscheidenden Stich zu tun, hab ich beim zweiten Mal daneben getroffen!
DEM HERRN SEI DANK! Ich wäre heute ein Mörder!
Also Vorsicht mit solchen Worten!

Übrigens:
Flucht ist keine Lösung, weder aus Deutschland noch aus Europa und die sichere Sicht der Dinge über die Beschaffenheit eines Clans, ist ebenso trügerisch! Letztendendes ist sich jeder selbst der Nächste und das schließt im kommenden Szenario auch eventuelle Schwäger, Schwägerinnen, ja sogar Brüder und Schwestern etc. mit ein!
Da werden im Kampf ums Überleben Denkstrukturen zerstört und aufs nackte Überleben konzentriert und jegliche Ideologie ist vorbei!
Kein Links, kein Rechts, kein Islam, kein Christentum und auch kein Clan!

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Rambos werden es nicht schaffen

Malbork @, Mittwoch, 07.12.2016, 23:36 vor 1549 Tagen @ Sinhala (5655 Aufrufe)

Übrigens:
Flucht ist keine Lösung, weder aus Deutschland noch aus Europa und die sichere Sicht der Dinge über die Beschaffenheit eines Clans, ist ebenso trügerisch! Letztendendes ist sich jeder selbst der Nächste und das schließt im kommenden Szenario auch eventuelle Schwäger, Schwägerinnen, ja sogar Brüder und Schwestern etc. mit ein!
Da werden im Kampf ums Überleben Denkstrukturen zerstört und aufs nackte Überleben konzentriert und jegliche Ideologie ist vorbei!
Kein Links, kein Rechts, kein Islam, kein Christentum und auch kein Clan!

Gruess Gott, Sinhala!

Aber ich will doch niemanden umbringen der Mordlust wegen. Wo kommen wir denn dahin?
Da wuensche ich Dir aber viel Glueck im Falle des eintretenden Szenarios auf sich allein gestellt, durchzukommen. Wenn Du nicht gerade Fertigkeiten wie unsere Hollywood-Helden besitzt, wird es sehr eng fuer Dich. :-D
Meinetwegen ersetze den Begriff "Clan" durch zu allem entschlossene "Maennergruppe", oder "Waffenbrueder". Alle haben ein Ziel, das Ueberleben. Und sie wissen, durch Arbeitsteilung ist die Wahrscheinlichkeit dieses Ziel zu erreichen hoeher, als den Rambo zu mimen. Natuerlich musst Du Lebensmittel, Edelmetall und Blei auf Vorrat haben, sonst stehst Du in der Stunde Null dumm da.

Du verstehst? ;-)
Malbork

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naja...

Hope @, Donnerstag, 08.12.2016, 20:10 vor 1549 Tagen @ Malbork (5374 Aufrufe)

Hallo Malbork,

wenn ich "Waffenbrüder" etc... lese, komme ich von dem Gefühl nicht los, dass die gleichen Typen überleben, die jetzt das ganze an die Wand fahren. Nur dass es dann andere Typen sind.

Da bin ich lieber tot.

lg
Hope

--
Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.
André Gide

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Spiele im Sandkasten - wann wäre eine Umkehr denn realistisch?

Baldur @, Mittwoch, 07.12.2016, 00:35 vor 1550 Tagen @ Malbork (5496 Aufrufe)
bearbeitet von Baldur, Mittwoch, 07.12.2016, 01:00


dann ist Chyren nur ein Hirngespinst von Nostradamus?

Hallo, Malbork,

der politische Irrsinn läuft doch schon seit den 60er Jahren, genauer, eigentlich seit Adenauer, und damit vom Anfang der US-Besatzerdeppublik Schland an. Meinetwegen noch als Fortsetzung der Weimarer Republik.

In den 60er Jahren kam die NPD in Bayern mal auf Werte über 5%. Ganz kurz nur.

So um 1990 gab es in Schland ein weiteres Aufbegehren mit den "Republikanern" von Franz Schönhuber, die am Alpenrand schon mal über 20% kamen. Aber nur dort, und nur kurz. Alles völlig nutz- und wirkungslos.

Bis zur AfD dauerte es weitere 25 Jahre (!). Die sind heute auf, sagen wir mal, 10-15% im Maximum.

Zur weiteren Prognose orientieren wir uns an Parteien wie der Schweizer SVP, der österreichischen FPÖ, und des Front National von Le Pen. Die sind im Gegensatz zur AfD bereits seit Jahrzehnten etabliert und haben noch immer keine Mehrheit.

Bis die AfD also in Schland etwas zu sagen hätte, würde es analog noch eine weitere Generation oder zwei dauern. Ob es dann auch so käme, ist immer noch fraglich, aber fast bis ganz sicher ist, dass ich dann bereits Wurmfutter bin.

Godot kommt nicht mehr. Jedenfalls für meine Generation.

Beste Grüsse vom Baldur

P.S.: mir kommt das so vor wie mit General Paulus in Stalingrad.
Das befohlene Ausharren bis zum Gehtnichtmehr hat sich nicht ausgezahlt. Es ist dumm und unklug, einmal eingenommene Positionen ohne Rücksicht auf die weitere Entwicklung stur, blindlings und hirnlos zu verteidigen, wenn man längst erkennen muss, dass die angenommenen Voraussetzungen gar nicht mehr vorliegen oder nie vorlagen.

Ich schliesse mich BBs Beurteilung an, dass es die unbelehrbaren Frömmler da besser haben, denn die Armen im Geiste sind selig und ihnen gebührt das Himmelreich. Angeblich - so wie die 72-jährigen Jungfrauen für die Selbstmordislamisten, oder so.

Als ob das nicht schon genug wäre, macht sich gemäss Frömmlerforum gerade jemand auf, als Spätberufener die längst haltlos gewordenen Phantastereien, die widerlegten Spinnereien und die grotesken Uralt-Erfindungen missionarisch zu verbreiten.
Da fehlen mir die Worte.

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Chyren ein Hirngespinst?

BBouvier @, Mittwoch, 07.12.2016, 02:35 vor 1550 Tagen @ Malbork (5667 Aufrufe)

<"Dann ist Chyren nur ein Hirngespinst von Nostradamus?">

Hallo, Malbork!

Sicherlich nicht.
Schau´ doch einfach in so 300 Jahren wieder mal hier vorbei ...

Grüße!
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Großer Monarch

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 07.12.2016, 07:09 vor 1550 Tagen @ Malbork (5803 Aufrufe)

Hallo!

Festzuhalten ist, daß es in Frankreich schon Jahrhunderte vor Nostradamus Prophezeiungen eines großen christlichen Monarchen gab (Arthur Hübscher - Die große Weissagung).

Insofern ist Chyren sicher nicht sein Hirngespinst. Aber er ist wohl auch keine eigenständige Schau von ihm. Nostradamus ordnet sich mit seinen Voraussagen sehr gut in die christliche Tradition ein.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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"Schau", oder Hirnmüll?

Baldur @, Dienstag, 06.12.2016, 19:46 vor 1551 Tagen @ Taurec (5599 Aufrufe)

Hallo, Taurec,

aus der Tatsache, daß er sich selbst in Gestalt des Kaisers sah (d. h. aus dessen Augen) folgt, daß er tatsächlich eine Schau zu diesem Thema hatte.

Nein, es folgt eben nicht daraus, dass es eine Schau war. Es kann auch einfach aufgekochter Hirnmüll gewesen sein, wie Detlefs Boot oder Baseys Atomplize.

Und da sind wir beim Kernpunkt des Dilemmas.

Was ist wirklich eine Schau, die aussieht, wie eine Schau? Das wissen wir immer erst hinterher.

Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass es echte Schauungen gibt, die 1:1, also hundertprozentig eintreten, wie gesehen.

Aber sie sind extrem selten - ich hatte bisher eine im Leben, als ich ein Jugendlicher war. Vorahnungen gab es mehrere, intuitives Vorabwissen häufiger.

Alle später eingetroffenen Wahrnehmungen waren zum Zeitpunkt des Auftretens diffus und nicht als 100%ig erkennbar. Das stellte sich immer erst hinterher heraus.


Beste Grüsse vom Baldur

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In 50 Jahren: 2066

Leserzuschrift @, Freitag, 09.12.2016, 06:53 vor 1548 Tagen @ Taurec (5758 Aufrufe)

Hallo Taurec!

Hast du die Zeit in ungefähr fünfzig Jahren spontan und willkürlich ausgewählt? Ich habe mir nämlich daraufhin die Konstellationen am Himmel des Jahres 2066 angesehen und das Jahr scheint mir astrologisch ausgewählt zu sein.

2066 befindet sich Pluto am Ende der Fische, von Mitte Juni bis Mitte Juli testet er schonmal den Eintritt in den Widder an. Der Neptun befindet sich ziemlich statisch am Anfang des Krebses. Auch die Mondknotenachse bewegt sich in dem Jahr kaum und der Absteigende Mondknoten befindet sich ebenfalls am Anfang des Krebses, der Aufsteigende Mondknoten demgemäß am Anfang des Steinbocks. Also ist das erste prägende Element des Jahres 2066 ein Quadrat des Neptuns zum Pluto und ein T-Quadrat des Plutos zur Mondknotenachse, alles in den kardinalen Zeichen.

Wenn der Pluto beteiligt ist, läßt sich wegen der Exzentrizität seiner Bahn nicht allgemein sagen, welche Jahre wir uns als Präzedenzfälle ansehen sollten. Der Neptun-Pluto-Zyklus dauert ungefähr fünfhundert Jahre und die Aspekte zwischen Neptun und Pluto können ganze Dekaden charakterisieren. Die Beteiligung der Mondknoten weisen auf eine Entwicklung hin, die von Neptun (spirituell oder im Bereich von Drogen; eine Erneuerung wegen der kardinalen Zeichen) ausgeht und die Pluto (durch Ideologie oder durch viel Geld) zu blockieren versucht.

Eine weitere, das ganze Jahr prägende Konstellation ist die Konjunktion des Jupiters mit dem Uranus am Anfang des Schützen. Diese Konjunktion wird in dem Jahr zweimal exakt und erst zum Jahresende hin wird sich Jupiter von Uranus lösen und weiter in den Schützen hineinwandern. Die Konjunktion von Jupiter und Uranus weist auch innerhalb von deren Zyklus darauf hin, daß 2066 etwas Neues beginnen wird.

Richtig spannend wird es Ende August 2066. Wenn die Sonne in die Jungfrau wandert, dann treten 2066 auch Merkur, Mars und Saturn in die Jungfrau ein. Einen Tag später saust auch noch der Mond über dieses Stellium. Zeicheningresse (also wenn ein Planet ins jeweils nächste Zeichen eintritt) sind auch immer ein Hinweis auf eine neue geschichtliche Periode. Natürlich durchquert der Mond jeden Monat die Jungfrau, Sonne und Merkur machen das einmal pro Jahr und der Mars einmal in zwei Jahren. Aber 2066 geschieht das bei praktisch allen gleichzeitig, der Saturn ist noch dabei und gleichzeitig steht das Stellium im Quadrat zur Jupiter-Uranus-Konjunktion, die im August zum letzten Mal exakt wird. Das Quadrat zwischen Jupiter und Saturn wird noch zum Jahresende fortbestehen, wenn sich Jupiter bereits von Uranus löst.

Beachtenswert ist, daß sich alle Planeten, außer der Venus, an Zeichengrenzen befinden. Die Venus ist der Sonne bereits vorausgeeilt. Alle anderen Planeten sind Ende August 2066 an einem Aspektbild beteiligt. Dabei sind kardinale und bewegliche Zeichen besetzt, aber keine fixen. Ein stabiler Zustand ist darum nicht gegeben, in dem Jahr steht alles auf der Kippe. Das Aspektbild besteht hauptsächlich aus Konjunktionen und Quadraten, die traditionell beides Spannungsaspekte sind. Ideal um eine größere Katastrophe anzuzeigen.

Durch die Quadrate werden einerseits ein Konflikt zwischen Jupiter und Saturn und andererseits ein Konflikt zwischen Neptun und Pluto angezeigt. Dabei unterstützen sich Jupiter und Pluto gegenseitig durch ein Trigon, während sich Saturn und Neptun gegenseitig durch ein Sextil unterstützen. Wirtschaftlich dürfte es 2066 generell steil aufwärts gehen, angezeigt durch das Jupiter-Pluto-Trigon. Dabei ist zu bedenken, daß Jupiter nur ein Jahr lang in einem Zeichen bleibt. Die Flüchtlingskrise 2015 wurde astrologisch durch das Quadrat zwischen Saturn und Neptun angezeigt, während Saturn auf Neptun zulief. Harmonische Aspekte zwischen Saturn und Neptun bieten die Gelegenheit zur Lösung der durch das Quadrat angezeigten Probleme. Das Sextil im Jahr 2066 gehört aber schon zum übernächsten Saturn-Neptun-Zyklus (Neptun vier Zeichen weiter, daher wieder im gleichen Element, Saturn läuft bis dahin schon ein weiteres Mal durch den Tierkreis), also sollten die Probleme mit der Integration von Migranten gelöst sein und bereits an der Lösung ähnliche gelagerter Probleme gearbeitet werden, die bis dann von weiteren Saturn-Neptun-Quadraten angezeigt worden sein werden.

2066 werden einige Leute geboren werden, die später sehr berühmt und stinkreich werden (angezeigt durch das Trigon des Plutos zu einer Jupiter-Uranus-Konjunktion in deren Geburtshoroskopen). Dabei könnte es sich um Überlebende einer Katastrophe handeln, die von dem Quadrat Ende August 2066 angezeigt wird. Auch eine starke Intuition (Neptun am Absteigenden Mondknoten) sollten jene Leute haben, aber durch Ruhm und Reichtum in ihrer spirituellen Entwicklung (Neptun-Pluto-Quadrat) gehemmt werden. Vorangegangene Sonnenfinsternisse, die im fraglichen Zeitraum aktiviert werden könnten, werden hauptsächlich in afrikanischen Ländern sichtbar gewesen sein. Daher dürften die heftigsten der Umbrüche im Jahr 2066 in Afrika stattfinden.

Von prognostisch talentierten Astrologen könnte ich mir abgucken, die jeweiligen Konstellationen mit den Geburtshoroskopen von Staatshäuptern oder Staatslenkern abzugleichen. Das Saturn-Neptun-Quadrat war ein heftiger Transit für Merkels Geburtshoroskop. Ansonsten hauptsächlich für diejenigen, die ungefähr gleich alt wie Merkel sind, während andere den Transit eher nicht gespürt haben. Natürlich sind die Staatslenker von 2066 jetzt noch unbekannt, so daß die Möglichkeiten genauerer Aussagen sehr eingeschränkt sind. Vielleicht gibt es Nostradamus-Verse, die zu den Konstellationen passen und daher weitere Hinweise liefern können, insbesondere weil Frankreich gewisse Interessen in Afrika hat?

Mit einem leistungsfähigem Computer (das Wort muß man übrigens nicht noch zwanghaft germanisieren, stammt es schließlich noch von Konrad Zuse selbst) und entsprechenden Programmen ließen sich noch weitere Himmelskörper berücksichtigen und genauere Aussagen treffen. 2066 dürfte die Berücksichtigung von zumindest Kuipergürtelobjekten (hoffentlich) Standard sein.

Also falls 2066 nur zufällig für ein mögliches Jahr einer Katastrophe ausgewählt wurde, dann dürfte das ziemlich gut geraten gewesen sein.

Gruß aus der Zukunft,
Ranma

--
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2066

Oberberger @, Freitag, 09.12.2016, 22:25 vor 1548 Tagen @ Leserzuschrift (5270 Aufrufe)

Hallo Mitleser!

Hast Du belastbare Horoskop-Deutungen die Deine Richtigkeit verificieren?

Lieben Gruß, der Oberberger

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Nachtrag

Oberberger @, Freitag, 09.12.2016, 22:48 vor 1548 Tagen @ Oberberger (5240 Aufrufe)

Hallo Mitleser!

Das hat sich durch Deinen folgenden Beitrag erledigt!

LG, der Oberberger

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Re: 2066 ruft nach Nostradamus 3.94

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Freitag, 09.12.2016, 23:04 vor 1548 Tagen @ Oberberger (5345 Aufrufe)

Hallo!

===> In den Originalen

und in deutscher Übersetzung, z.B. von ===> Ray O. Nolan:

94.
Von fünfhundert Jahren plus rechnen, offen 955491,*
wird jener, welcher eine Zierde seiner Zeit war,
durch einen großen Schlag große Klarheit bringen,
was die aus diesem Jahrhundert sehr zufrieden macht.

Und in "meinem" Buch (Verlag Gondrom, 1991)

III, 94.
Über fünf Jahrhundert wird man fragen
Nach der Rechnung; er, der seiner Zeit
Zierde war, läßt's dann auf einmal tagen,
Alles wird beglückt sein und erfreut.

Nostradamus starb am 2.Juli 1566, also 2066 sind es dann genau 500 Jahre.
III.94 wird von einigen Deutern in dem Sinne ausgelegt, daß ein Großteil
seines Werks bzw. der Centurien bis dahin verstanden wird.

Das heißt im Klartext nichts anderes, als daß die meisten seiner
beschriebenen Machtkonstellationen und Ereignisse bis 2066
bereits eingetroffen sind.

Naja, mit ganz viel Durchhaltevermögen im WW-Forum? Ich wäre dann
ganze 100 Jahre alt, und Taurec auch schon stolze 80 Jährchen.
Vielleicht gibts ja gleichermaßen zum Troste in der Generation
der Kinder und Enkel (die 2016 noch gar nicht geboren sind) welche,
die Lust haben, hier mit den dann uralten Hasen mitzudiskutieren? :-D

LG,

Eyspfeil

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Über 100 Jahre

Harald Kiri @, Freitag, 09.12.2016, 23:27 vor 1547 Tagen @ Eyspfeil (5286 Aufrufe)

Moin,

wenn sich das verfestigt mit 2066, dann kann ich mich hier abmelden. Mit 102 Jahren brauche ich mir nämlich keine Gedanken mehr über eine Weltenwende zu machen :hammer:

Viele Grüße
Harald

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Nochmals "2015", "Innere Wahrnehmung, visuelle Bilder der Jahreszahlen 2018 und 2019..."

Dannylee @, Samstag, 10.12.2016, 03:02 vor 1547 Tagen @ Harald Kiri (6888 Aufrufe)
bearbeitet von Dannylee, Samstag, 10.12.2016, 03:10

Moin,

wenn sich das verfestigt mit 2066, dann kann ich mich hier abmelden. Mit 102 Jahren brauche ich mir nämlich keine Gedanken mehr über eine Weltenwende zu machen :hammer:

Viele Grüße
Harald


Hallo miteinander,

völlig richtig. Mit meinen dann 99 Jahren dann auch nicht mehr. :-D Aber vielleicht besinnen sich die vom "Glauben" abgefallenen
alten Hasen hier noch mal auf Beiträge wie diese hier:
Tom38: "Flüchtlingskrise" vorausgeahnt und 2018/19
www.schauungen.de/forum/index.php?id=31910

Innere Wahrnehmung, visuelle Bilder der Jahreszahlen 2018 und 2019
www.schauungen.de/forum/index.php?id=29259

Hallo BB
www.schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=17053
(vom 19.06.2012)

...Ein konkretes Beispiel: Sommer 2011 bei Aldi, habe mir die dortigen Konserven eine Zeitlang angesehen und fragte mich konkret was passiert, wennste Hier und Jetzt gleich mal 300 Eintöpfe kaufst, was passiert dann? Ich beschäftigte mich intensiv bildlich damit, wie oft ich fahren muss, wo ich es lagere. Dann lies ich es etwas auf mich wirken und sah mich plötzlich bildlich gesehen, erstaunlicherweise schon wieder beim entsorgen, wohin damit, nur 3 Jahre Haltbarkeit das wird nicht reichen, also am besten vor Ablauf irgendwem spenden. Oh..., ich habe ein Problem, es wird schwierig, das ganze Zeug wieder los zu werden... soweit meine Gedanken.
ALLES KLAR :-) ich ging also unverichteter Dinge wieder aus dem Laden, mit der Antwort es ist noch zu früh, es ging immer nur um die Antwort, nicht vorrangig um die Konservern, die waren nur der Trigger für die Intuition. Also erstmal Erleichterung nichts kaufen zu müsssen.

2015
www.schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=17039

tom38 @, Dienstag, 19. Juni 2012, 00:30 (vor 1635 Tagen) @ Joe

Mir geht auch etwas vor, dass 2015 ein markantes Datum sein könnte.
Im November 2007 hatte ich mir das notiert: Ich diskutierte zu dem Zeitpunkt mit einem Bekannten, darüber dass die Verhältnisse sich hier in Deutschland so verschlechtern könnten, dass die Läden leer sind und Unruhe herrscht evtl. wegen dem Euro, oder anderen Dingen. In dem Zusammenhang ging ich die Jahreszahlen rein gedankenmäßig durch, dabei erschienen mir die kompletten Jahreszahlen alle schwarz (wie man sie normalerweise eben tippt) die Zahl 2015 erschien mir jedoch bildlich mit einer Endziffer in Rot. Ich sagte darauf zu meinen Bekannten, das ist ein markantes Datum, die fünf sehe ich in Singnalfarbe rot, da ist es gut möglich, dass was passiert, oder zu dem Datum Ereignisse beginnen, sodass ein gewohntes und geregeltes Leben nicht mehr möglich ist. Weiteres konnte ich nicht erkennen, welche Ereignisse, oder die genaueren Umstände. Ich werde vielleicht versuchen, das nochmals erneut zu testen, auch wenn man unwillkürlich lieber gar nichts davon wissen will...

--

Dieser Mann praktiziert eine recht ungewöhnliche Art des "Sehens". Und mit
"2015" hat er eindeutig einen Treffer erzielt,
auch wenn er die Flüchtlingswelle damals noch nicht erkannt hat. Aber immerhin hat
er 2012 vorausgeahnt, dass hier drei Jahre später etwas Aussergewöhnliches passieren
würde.
Wer sich noch für seine restlichen Beiträge interessiert und nicht lange
suchen möchte:

www.schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=28882
www.schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=26428
www.schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=26411
www.schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=25410
www.schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=24689
www.schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=24534
www.schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=22021
www.schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=21371
www.schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=20587
www.schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=20389
www.schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=16782

Darin beschreibt Tom38 größtenteils seine Methoden zur intuitiven Wahrnehmung.
Und 2019 ist laut seiner Art des Schauens das Jahr mit der nächsten roten Ziffer am
Ende der Zahl - und nicht etwa 2066! Und in diesem Fall hat er explizit nach
kriegerischen Auseinandersetzungen hier in Deutschland gefragt.
Ich weiß, ich habe Schauungen wie diese hier schon des öfteren aufgelistet
und komme mir langsam vor wie 'ne Schallplatte mit Sprung.
Zumindest sagt mir meine Intuition, dass dieser Mensch mit seinen
Jahreszahlen richtig liegen könnte angesichts der weltpolitischen Gegenwart - und dessen Beiträge äußerst wertvoll sind in Bezug auf das "Wann".
Lange haben Crash und Krieg auf sich warten lassen und lassen evtl. auch noch
ein paar Gnadenjährchen länger auf sich warten. Aber dann knallt's vielleicht
schneller, als uns allen lieb ist. Darum, liebe Zweifler, fangt lieber schon
JETZT an, Euch vorzubereiten, solange das Zeitfenster dafür noch offen ist und
es für Geld noch was zu kaufen gibt.
Nimm's mir bitte nicht übel, Taurec.;-)

Gute Nacht!

Dannylee

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Vielen Dank

schwelmi @, Samstag, 10.12.2016, 20:12 vor 1547 Tagen @ Dannylee (5278 Aufrufe)

Hallo Dannylee,

vielen lieben Dank dafür.
Je länger ich über diese 50 Jahre im Vergleich zur Istsituation nachdenke umso undenkbarer werden sie mir. Ich kann mir selbst bei bestem Willen einfach nicht vorstellen, wie ein Überleben für die nächsten 50 Jahre noch möglich sein soll, wenn sich solch ein System etabliert hat, wie es sich gerade abzeichnet. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass solch eine umfassende Diktatur ohne Aufstände hingenommen wird, sobald die Menschen anfangen alles zu verlieren und hungern müssen. Der Hunger ist meiner Meinung nach nur noch eine Frage der Zeit, sobald der Euro sich zerlegt hat.

Mag sein, dass es in den Sternen nicht sichtbar ist für uns, aber ist das wirklich ein Totschlagargument?

Schönen Gruß,
schwelmi

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Re: Auch seit 2015 nur der ganz normale Wahnsinn ohne Weltenwende

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Sonntag, 11.12.2016, 00:48 vor 1546 Tagen @ Dannylee (5363 Aufrufe)

Hallo Dannylee!

"Dieser Mann praktiziert eine recht ungewöhnliche Art des "Sehens". Und mit
"2015" hat er eindeutig einen Treffer erzielt,
auch wenn er die Flüchtlingswelle damals noch nicht erkannt hat. Aber immerhin hat
er 2012 vorausgeahnt, dass hier drei Jahre später etwas Aussergewöhnliches passieren
würde.
Wer sich noch für seine restlichen Beiträge interessiert und nicht lange
suchen möchte:

www.schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=28882
www.schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=26428
www.schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=26411
www.schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=25410
www.schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=24689
www.schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=24534
www.schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=22021
www.schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=21371
www.schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=20587
www.schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=20389
www.schauungen.de/forum/index.php?mode=entry&id=16782

Darin beschreibt Tom38 größtenteils seine Methoden zur intuitiven Wahrnehmung.
Und 2019 ist laut seiner Art des Schauens das Jahr mit der nächsten roten Ziffer am
Ende der Zahl - und nicht etwa 2066! Und in diesem Fall hat er explizit nach
kriegerischen Auseinandersetzungen hier in Deutschland gefragt.
Ich weiß, ich habe Schauungen wie diese hier schon des öfteren aufgelistet
und komme mir langsam vor wie 'ne Schallplatte mit Sprung.
Zumindest sagt mir meine Intuition, dass dieser Mensch mit seinen
Jahreszahlen richtig liegen könnte angesichts der weltpolitischen Gegenwart - und dessen Beiträge äußerst wertvoll sind in Bezug auf das "Wann".
Lange haben Crash und Krieg auf sich warten lassen und lassen evtl. auch noch
ein paar Gnadenjährchen länger auf sich warten. Aber dann knallt's vielleicht
schneller, als uns allen lieb ist. Darum, liebe Zweifler, fangt lieber schon
JETZT an, Euch vorzubereiten, solange das Zeitfenster dafür noch offen ist und
es für Geld noch was zu kaufen gibt.
Nimm's mir bitte nicht übel, Taurec.;-)"

Ich zweifel ja gar nicht an tom38s sensitive Fähigkeiten und 2015 ist ja auch
wirklich was passiert, nämlich die Million Flüchtlinge, die nach D gekommen
waren, nachdem Merkel gezielt die Grenzen geöffnet hatte.

Genauso kann 2018 ein unruhiges Jahr werden, und 2019 kann es irgendwo zusätzlich
kriegerische Auseinandersetzungen geben 8wie von tom38 sensitiv "ausgependelt"),
aber es sieht halt bei all den menschlichen Dramen, die sich abspielen,
nicht nach der "totalen" Weltenwende aus,
wie von den alten Sehern geschaut.

Es bewegt sich alles noch im Rahmen des "ganz normalen Wahnsinns",
in dem wir leben. Vermehrt Flüchtlinge und Entwurzelte überall, Bürgerkrieg
in Syrien, Libyen und dem Jemen, Diktatur in der Türkei, IS-Kämpfer in der
arabischen Welt, hier und da Anschläge von IS-Symphatisanten.

Und hier im Westen geriert sich das System weiterhin wertemäßig noch
scheinbar als demokratisch und freiheitlich, sodaß Aufstände von Bürgern
ausbleiben. Da es bisher hier auch keinen Mangel am Nötigen gibt, sprich
jeder sich sattessen kann. Wir sind eine saturierte Gesellschaft, und die
wenigen Armen, Hartzler oder nationalen Unzufriedenen werden dezent unter
den Teppich gekehrt, oder weggesperrt.

Auch wird sich der Euro nicht von "selbst" zerlegen. Ganz einfach,
weil es ein System gibt, welches die Finanzen kontrolliert und Währung
auf Teufel komm raus unterstützt.
Daher kann sich logischerweise der Euro nur zerlegen, wenn irgendwas eintritt,
was das ganze System zerlegt. Also ein Himmelskörper, der hier entlangschält,
oder ein Megabeben, oder die 3tf, oder alles zusammen.

Herzliche Grüße,

Eyspfeil

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Abmelden....

Oberberger @, Samstag, 10.12.2016, 12:23 vor 1547 Tagen @ Harald Kiri (5498 Aufrufe)

Hallo allerseits!

Na, dann kann ich mich auch locker zurücklehnen! :ok:
Ich glaube kaum, daß ich 105 werde!:no:

LG, der Oberberger:waving:

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Optimist

Bär, Sonntag, 11.12.2016, 21:21 vor 1546 Tagen @ Oberberger (5182 Aufrufe)

Werter Oberberger,


um das Jahr 2066 brauchst du dir mit deinem "Mann" nun wirklich keine Gedanken mehr zu machen. Demografisch wird die Bevölkerungsmehrheit, auch ohne die Besatzer der Zahnarzthelferin, weit eher als 2066 überwiegend muslimischen Glaubens sein. Und die Scharia regelt sowas ja bekannter Maßen auch mal mit einem Baukran.

Bärengruß

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Grundlagen

rauhnacht @, Samstag, 10.12.2016, 20:28 vor 1547 Tagen @ Harald Kiri (5240 Aufrufe)
bearbeitet von rauhnacht, Samstag, 10.12.2016, 20:37

Hallo,


wenn sich das verfestigt mit 2066, dann kann ich mich hier abmelden. Mit 102 Jahren brauche ich mir nämlich keine Gedanken mehr über eine Weltenwende zu machen :hammer:

Nö, ist nur ein Zeichen der Zeit grad :hamper:
Wobei natürlich alles lange dauert.
Fällt halt nicht "ein Ereignis" in eine fast "perfekte"----ähm oder zumindest "komfortable" Welt und dann geht es nur darum, dass der Gerechte überlebt!

Und so sieht man dann mit Schrecken, wieeeee blöd das alles wird, (wenn sich die Ursachen so zusammen kleckern.)
Wo man sich das doch anders gedacht hatte.Da kann man dann vom "Glauben" abfallen. Oder man könnte feststellen, dass man da wohl falsch gedacht, bzw. interpretiert hat.

Ich meine:
Schauungstechnisch ist alles auf Spur!

Nie war ich so sicher.Dauert halt und auch wenn es immer unangenehmer wird ,selbst mit plötzlichem eintretenden markantem Fall, ist der "Spuk" nicht in ein paar Monaten vorbei, sondern dauert weitere ungesagte Jahre.

Ich meine: Darauf sollte man sich einstellen!

Das ist die Zeit, in der wir leben---jetzt---und jetzt ----!

Alles andere bringt nichts. Allzeit bereit, aber leben im Jetzt.

Wenn man Schauungen allerdings als Versicherungsmasche versteht und allein darum, darauf herein gefallen sein sollte, kann ich jegliche Verärgerung verstehen. DANN, ist das dumm gelaufen.
Mir geht es um Ausrichtung und da sich dies nicht in Raviolidosen und Schrecken erschöpft, hab ich bis dato daraus großteils profitiert. Die paar abgelaufenen Überlegungen und Vorräte kann ich verschmerzen, das Gewicht der Erkenntnisse zu Zusammenhängen UND tätigem Leben hin zur nach meiner Ansicht besseren Ausrichtung zu "näher an Gesetzlichkeiten" wiegt weitaus mehr.


Freundliche Grüße von Rauhnacht

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Fünfhundert Jahre

BBouvier @, Samstag, 10.12.2016, 01:51 vor 1547 Tagen @ Eyspfeil (5439 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Samstag, 10.12.2016, 02:21

===> In den Originalen

und in deutscher Übersetzung, z.B. von ===> Ray O. Nolan:

94.
Von fünfhundert Jahren plus rechnen, offen 955491,*
wird jener, welcher eine Zierde seiner Zeit war,
durch einen großen Schlag große Klarheit bringen,
was die aus diesem Jahrhundert sehr zufrieden macht.


Und in "meinem" Buch (Verlag Gondrom, 1991)

III, 94.
Über fünf Jahrhundert wird man fragen
Nach der Rechnung; er, der seiner Zeit
Zierde war, läßt's dann auf einmal tagen,
Alles wird beglückt sein und erfreut.

XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX


Hallo!

Vers III/94 lautet allerdings:
De cinq cent ans plus compte lon tiendra
Celui qu'estoit l'adornement de son temps:
Puis à un coup grand clarté donra,
Que par ce siecle les rendra tres contens.

Und die Übersetzung:
Nach fünfhundert Jahren wird man "den" mehr in Betracht ziehen,
Denjenigen, der die Zierde seiner Zeit war.
Dann, ganz plötzlich, wird (er/sie/es) große Klarheit geben (sein/herrschen)
(So) daß es sie während dieses Jahrhunderts sehr zufrieden stellen wird.

Was ich mich frage ist, wieso sich Welche an Nostradamus
zu schaffen machen, die kein Französisch können.

Weder fragt da Jemand nach einer Rechnung,
noch läßt es Jemand tagen, noch steht dort "fünfhundert plus rechnen"
... und so weiter. :-(

Im übrigen ist völlig offen, wer oder was damit gemeint ist,
und ab wann die "Fünfhundert Jahre" zu rechnen wären
.

Auch über diesem Vers haben Taurec und ich längere Zeit gesessen.
Die Notizen (unsere Analyse) hat er auf seinem Rechner
und wird ggfls. zu meinem obigen noch Feinschliff hinzufügen,
falls sinnvoll.

Leider schillert "de cinq cent ans plus compte tenir" nostradamustypisch.
=>
de cinq cent ans - plus compte tenir = nach 500 Jahren - mehr in Betracht ziehen
Oder aber:
de cinq cent ans plus - compte tenir = während 500 Jahren nicht - in Betracht ziehen

Denn:
"plus de marmelade" heißt nicht: "mehr Marmelade" sondern:
"keine Marmelade", ein Negativindikator,
=> ";(keine) mehr".

Gruß,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Re@BBouvier: Rückkehr zur Monarchie nach den demokratischen Wirren?

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Sonntag, 11.12.2016, 01:13 vor 1546 Tagen @ BBouvier (5333 Aufrufe)
bearbeitet von Eyspfeil, Sonntag, 11.12.2016, 01:19

Hallo BBouvier!

"Hallo!

Vers III/94 lautet allerdings:
De cinq cent ans plus compte lon tiendra
Celui qu'estoit l'adornement de son temps:
Puis à un coup grand clarté donra,
Que par ce siecle les rendra tres contens.

Und die Übersetzung:
Nach fünfhundert Jahren wird man "den" mehr in Betracht ziehen,
Denjenigen, der die Zierde seiner Zeit war.
Dann, ganz plötzlich, wird (er/sie/es) große Klarheit geben (sein/herrschen)
(So) daß es sie während dieses Jahrhunderts sehr zufrieden stellen wird.

Was ich mich frage ist, wieso sich Welche an Nostradamus
zu schaffen machen, die kein Französisch können."

Amerikaner.:-D
Viele dieser Nostradamus-Bücher erinnern eher an Trivial-Literatur, wo
die in deutsch übersetzten Verse in Reimform abgedruckt sind.
Da kann doch eigentlich nur Mist dabei resultieren: Vom Altfranzösischen/
Provencalischen hin zum deutschen Reimvers.

"Nach fünfhundert Jahren wird man "den" mehr in Betracht ziehen,
Denjenigen, der die Zierde seiner Zeit war."

Wird damit womöglich die Rückkehr zur Monarchie gedeutet, 500 Jahre nach
der Gegenwarts-Zeit von dem Meister? Könige/Kaiser, die damals noch die
Zierde ihrer Zeit dargestellt hatten? Damit könnte es bis zur Weltenwende
dann noch 30-40 Jahre dauern, aber sie kommt dann eben auch definitiv.
Nur so ein Gedanke zur Nacht.

Herzliche Grüße,

Eyspfeil

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Hat Eyspfeil teilweise Vers III/94 geknackt?

Malbork @, Sonntag, 11.12.2016, 20:11 vor 1546 Tagen @ Eyspfeil (5195 Aufrufe)

Wird damit womöglich die Rückkehr zur Monarchie gedeutet, 500 Jahre nach
der Gegenwarts-Zeit von dem Meister? Könige/Kaiser, die damals noch die
Zierde ihrer Zeit dargestellt hatten? Damit könnte es bis zur Weltenwende
dann noch 30-40 Jahre dauern, aber sie kommt dann eben auch definitiv.
Nur so ein Gedanke zur Nacht.

Herzliche Grüße,

Eyspfeil

Hallo Forum,

also Vers III/94 koennte in der Tat die Rueckkehr des Kaisers andeuten. Ich kenne mich in der allgemein bekannten Menschheitsgeschichte zwar gut aus, bin aber kein Spezialist. Von daher die Frage an das Forum: Kann man nicht Kaiser Karl V. klarerweise als maechtigsten aller roemisch-deutschen Kaiser bis zur Aufloesung des Reichs 1806 anerkennen? Ich meine zu Wissen, dass unter ihm der Zenit des HRRDN erreicht wurde und die Institution niemals zuvor und auch danach (auch global, wenn man die spanischen Kolonien hinzu zaehlt!) mehr Macht inne hatte, als unter Karl V. Somit waere er derjenige, der die Zierde seiner Zeit war!
Wenn es um ihn geht, dann stellt sich folgende Frage:
Ab wann kann man die Rueckkehr (Ablauf der 500 Jahre) zaehlen?
- ab 1516 -> Koenig von Spanien ... wohl kaum :-D
- ab 1519 -> roem.-dt. Koenig
- ab 1520 -> erwaehlter roemischer Kaiser
- ab 1530 -> vom Papst gekroenter roemischer Kaiser! -> Und hier wird es erst interessant!

Was meint ihr?
Malbork

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III/94 völlig unklar

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 11.12.2016, 22:18 vor 1546 Tagen @ Malbork (5348 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Mittwoch, 26.09.2018, 09:07

Hallo!

Der Vierzeiler bietet leider nicht den geringsten Hinweis, was gemeint sein könnte.

De cinq cens ans plus compte l’on tiendra,
Celuy qu’eſtoit l’aornement de ſon temps:
Puis à vn coup grande clarté donra,
Que par ce ſiecle les rendra treſcontens.

In fünfhundert Jahren mehr trägt man ihm Rechnung,
Jener, der die Zierde1 seiner Zeit war.
Dann auf einen Schlag gibt es große Klarheit,
Was während dieses Zeitalters sie sehr zufrieden stellt.

1 Mfrz. „aornement“ = „Ornament“, „Zierde“, „Prachtstück“, „Ausstattung“.

Es auf jemanden zu beziehen, der zu Nostradamus Zeit lebte, ist naheliegend.

Allerdings weise ich darauf hin, daß das Naheliegende bei Nostradamus häufig nicht zugleich das Zutreffende ist.
Heißt: Es kann sein, daß hier jemand gemeint ist, der irgendwann mal geringgeschätzt und dann rehabilitiert wird.

Die Zeitspanne könnte von 1300 bis 1800 ebensogut gelaufen sein wie sie von 2200 bis 2700 laufen könnte.

Zudem ist die Aussage des Vierzeilers derart vage, daß schlicht jeder seinen Liebling hineinliest und meint, er hätte es geknackt. :-D

Außerdem BBs Hinweis zu "plus". Die Franzosen schlucken nämlich irritierenderweise das "Nicht", so daß dort durchaus stehen könnte, jemand der 500 Jahre lang (zu Unrecht) hochgeschätzt wurde, dann in der Tonne entsorgt werde, was die Leute ziemlich zufriedenstelle. :-D

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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oder er meinte seinen eigenen König, Heinrich II.

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Montag, 12.12.2016, 01:19 vor 1545 Tagen @ Malbork (5064 Aufrufe)
bearbeitet von Eyspfeil, Montag, 12.12.2016, 01:25

Hallo Malbork!

so vermessen bin ich nicht, zu meinen, einen Vers des Meisters
geknackt zu haben.
Nostradamus verhielt sich gegenüber seinem König,
Heinrich II. äußerst devot, was er auch sein mußte,
um nicht in den Verdacht der Ketzerei zu geraten
mit seinen Weissagungen.

Womöglich war also nicht Kaiser Karl V. als die
"Zierde seiner Zeit"
gemeint, sondern Heinrich II., der am 10.Juli 1559 starb.
Nostradamus überlebte also seinen König um ca. 7 Jahre,
und der Vierzeiler beginnt ja in der Vergangenheit

"Jener, der die Zierde seiner Zeit war..."

Seine Centurien wurden allerdings schon ab ca. 1555 publiziert,
als Heinrich II. noch lebte.

Naja, alles Spekulatius, und die Zeit erlebt sowieso fast keiner
mehr hier außer vielleicht Taurec und ein paar ganz junge Hasen.
Obwohl der Vorlauf dann (falls das stimmig ist) vllt. so Anfang
der 30er Jahre beginnen wird. Und falls dem so ist,
verkürzt sich dann die Lebenserwartung der noch Lebenden
wegen der verschlechterten Lebensqualität bzw.
Hunger, Seuchen etc.

Herzliche Grüße,

Eyspfeil

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500 Jahre: Pauschal eine "halbe Ewigkeit"

BBouvier @, Montag, 12.12.2016, 02:42 vor 1545 Tagen @ Eyspfeil (5157 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Montag, 12.12.2016, 02:56

Hallo!


Die Zeilen eins und zwei lauten:
=>
"De cinq cent ans plus compte l´on tiendra
Celui qu'estoit l'adornement de son temps
."

Übersetzung:
"Nach/im Verlauf von 500 Jahren wird man den höher bewerten,
Denjenigen, der die Zierde seiner Zeit war.
"

Das heißt, "Der" war (bzw. wird einst sein) zu seiner Zeit sozusagen eine Art verkanntes Genie,
und "500 Jahre" lang wird er danach umstritten/unterbewertet sein.
Wobei es sich eh nicht lohnt, bei "500 Jahren" beispielsweise
derlei "Rechnungen" zu veranstalten:
1519 plus 500 = 2017!! :-)
Denn bei "500 Jahren" handelt es sich um ein halbes Jahrtausend,
es handelt sich dabei pauschal um eine "halbe Ewigkeit".

Und es ist ebenfalls sinnfrei, nach bekannten Persönlichkeiten der Geschichte
oder Monarchen zu fahnden, denn falls "eine Zierde seiner Zeit" -
dann kennt den doch jedes Schulkind:
Und zwar bereits positiv!

Allerdings kommt womöglich Nostradamus selbst in Betracht,
denn bis zum heutigen Tage wird er angezweifelt, öffentlich nur am Rande wahrgenommen,
als "Spinner und Scharlatan" betrachtet, er wurde und wird verfälscht,
sein Werk war zeitweise gar verboten...in Schulbüchern kommt er überhaupt nicht vor.

An ihn - oder eine vergleichbare Figur - wäre daher zu denken.
An Jemanden, der "nach 1/2 1.000 Jahren" glänzend rehabilitiert wird.
Jemand, den vorher Niemand nie so richtig "auf dem Schirm" hatte.
Wobei der Betreffende allerdings auch noch gar nicht gelebt haben könnte.

Gruß,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Die Zierde seiner Epoche

BBouvier @, Sonntag, 11.12.2016, 20:19 vor 1546 Tagen @ Eyspfeil (5202 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Sonntag, 11.12.2016, 20:48

<"Wird damit womöglich die Rückkehr zur Monarchie gedeutet ...?">

Hallo, Eyspfeil!

Ohne Störung sieht der Zyklus eines Volkes, das sich
zum Staat erfolgreich durchbeißt, so aus:
=>
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=379553

Polen gehört(e) beispielsweise nicht dazu und wurde definiert
durch die Bewohner dieses Landstriches und die Grenzen seiner Nachbarn.
Und auch der Balkan hat es nie geschafft.

Zyklus:
Bauern-Großbauern (typisch Odysseus)-Ritter-Burgberg+Marktflecken-
Fürsten-Hansestadt-"Fugger/Geld"-Bildung-Großstädte (Ende der Epoche Kultur)
"Revolution"-Technik&Geld" (Crassus)-Vermassung in Megametropolen (Rom/Alexandria/Ephesus/Athen/Babylon)
Imperatoren (Alexander der Große)-Spätblüte-Vergehen

So etwa.
Das Bild der Geschichte, das Schulen vermitteln, ist insofern irrig.
Kein allgemeines Aufwärtsstreben der "Menschheit", sondern immer nur
der selbe Zyklus des Wachsens und Vergehens von Regionen und Völkern.
Die äußere Erscheinungsform entspricht dabei dem Seelenzustand
der jeweiligen Völker und ist gleich:
Dorisch-jonisch-korinthisch = römisch-gotisch-Barock!
Nur das Genie der Völker Mitteleuropas hat in ihrer Phase
"Technik&Geld", was "Technik" betrifft, es diesbezüglich ein Stück
weiter gebracht als andere Völker.
Und das war´s auch schon.

Im übrigen steht in Vers III/94 kein armes Wort von:
"Rückkehr zur Monarchie". Ganz abgesehen davon, daß derlei
unmöglich ist ... das gliche einer Eiche, die sich in einen
Setzling oder eine Eichel zurück verwandeln würde.

Sondern dort steht, daß man einst 500 Jahre später (ab wann?)
erkennt, daß damals Jemand die Zierde seiner Epoche gewesen war.

Und insofern ist es völlig müßig, nun rumzuraten,
ob das vielleicht Goethe sein könnte, Voltaire,
Kaiser Wilhelm, Henry IV, Leibnitz, Clausewitz,
Friedrich der Große, Konrad Lorenz oder Einstein:
Da wird Jeder seinen eigenen Favoriten haben.

Grüße,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Grossmacht

Malbork @, Sonntag, 11.12.2016, 20:50 vor 1546 Tagen @ BBouvier (5215 Aufrufe)

Polen gehört(e) beispielsweise nicht dazu und wurde definiert
durch die Bewohner dieses Landstriches und die Grenzen seiner Nachbarn.

Hallo Bouvier,

ich nehme mal an, den zitierten Leckerbissen da oben hast Du extra fuer mich gelegt, gelle? Darf ich mal prusten? Das Koenigreich Polen kann in der Zeit zwischen dem Sieg bei Grunwald 1410 und dem Sieg bei Wien 1683 aber ohne weiteres als europaeische Grossmacht bezeichnnet werden. Wie Du da auf die Frechheit kommst zu behaupten, es haette keinen Staat Polen gegeben, bleibt wohl dein Geheimnis.

Mit freundlichem Gruss
Malbork

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Hallo, Malbork!

BBouvier @, Sonntag, 11.12.2016, 21:07 vor 1546 Tagen @ Malbork (5181 Aufrufe)

Zwar nur eine recht unwesentliche Arabeske in meinem Schreiben, jedoch ...
Ich bin nicht ganz so unbelesen in Geschichte, wie Du vielleicht annimmst.
In der Schlacht am Kahlenberg vor den Toren Wiens
im Herbst 1683 wurden die belagernden Türken geschlagen.
Und zwar von Truppen aus Venedig, Bayern, Sachsen, Franken,
Schwaben, Baden, Oberhessen und auch Polen.
Und - ja - das Oberkommando hatte König Sobieski.
Na und?
Allerdings wollte ich auf etwas ganz anderes exemplarisch
hinweisen.
Nämlich doch nur hierauf:
=>
[image]

Grüße!
BB

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Momentaufnahme

Malbork @, Sonntag, 11.12.2016, 21:33 vor 1546 Tagen @ BBouvier (5182 Aufrufe)

[image]

Grüße!
BB

Hallo Bouvier,

nun, er (Sobieski) kam aber mit der damals als allgemein anerkannten Wunderwaffe daher, naemlich den Fluegelhusaren. Eine der wohl besten Kavallerieformationen ueberhaupt und wohl die ueberragende Formation des 17. Jahrhunderts. Die Geschichtsforscher sind sich einig, ohne den Frontalangriff der Fluegelhusaren auf das Heerlager der Tuerken, waere Wien gefallen.
Nun, ihr konntet eure Macht genauso wenig halten, wie wir unsere.

[image]

Und jetzt seid ihr faktisch ein von Moslems besetztes Land.

Lieben Gruss :-)
Malbork

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Ich muß wohl etwas klarstellen!

Leserzuschrift @, Sonntag, 11.12.2016, 22:37 vor 1546 Tagen @ Leserzuschrift (5359 Aufrufe)

Hallo!

Manche Leser scheinen zu meinen, ich wollte sämtliche Aussagen, die sich auf vor 2066 beziehen für ungültig erklären. Aber genau wie es für 2066 astrologische Konstellationen gibt, gibt es auch für andere Jahre astrologische Konstellationen. Manchmal ist halt mehr los, manchmal weniger. 2066 ist mehr los und falls Nostradamus tatsächlich auf jenes Jahr abzielen wollte, dann sah er das auch so.

Das heißt aber nicht, daß die am 12. Januar 2020 stattfindende Konjunktion zwischen Saturn und Pluto nicht mehr das Ende des uns bekannten Finanzsystems anzeigen würde. Die Konjunktion zwischen Saturn und Pluto wiederholt sich alle 33 bis 37 Jahre.

Hauptsächlich verursacht sie Ängste, die von Machtpolitikern ausgenutzt werden:

http://meridian-magazin.de/095/

Die Saturn-Pluto-Konjunktion am 12. Januar 2020 ist besonders, weil gleichzeitig noch Sonne und Merkur dazu in Konjunktion stehen, die Konjunktion so verstärken, zwei Tage vorher eine Mondfinsternis stattfindet, die man als Teil der Konjunktion ansehen kann, weil die Sonne da nur zwei Grad weniger weit im Steinbock steht, und weil am 26. Dezember 2019 erst eine Sonnenfinsternis stattfindet (also am Anfang des Steinbocks) und 2020 weitere Planeten über den Anfang des Steinbocks gehen werden. Das wird also eine ganz heftige Variante der Saturn-Pluto-Konjunktion. Vor allem Leute, die Anfang der 1990er Jahre geboren wurden, werden heftig betroffen sein. Die werden das schon 2019 spüren. Außerdem kriselt das Finanzsystem jetzt schon, also ist es eine vernünftige Schlußfolgerung, daß die Plutokraten (Pluto) auf den Boden der Tatsachen (Saturn) zurückgeholt werden. Manche amerikanische Astrologen vermuten, daß Donald Trump zu der Zeit als Präsident Mist bauen wird und tatsächlich Unternehmen ins eigene Land zurückzwingen und auch die Mauer zu Mexiko hochziehen wird. In den folgenden Jahren bis 2025 wechseln die langsamen Planeten die Zeichen, also werden wir dann viel Neues sehen, das ausprobiert werden muß, weil es so wie bisher nicht weitergehen kann.

Es ist nur so, daß die Welt deswegen nicht einfach aufhört, sondern weiterexistiert. Deshalb muß es weiterhin Ereignisse auf der Welt geben, die weiterhin durch astrologische Konstellationen angezeigt werden.

Darum halte ich weiterhin am Arktischen Krieg in den späten 2040ern fest. In den 2020ern und den 2040ern gibt es besonders langanhaltende Sonnenfinsternisse. Das macht um 2030 und in den späten 2040ern auch noch Naturkatastrophen besonders wahrscheinlich.

Desweiteren erwarte ich eine größere Katastrophe 2090. Bei der Datierung hat mir Nostradamus geholfen. Genau wie bei der einer Katastrophe 2047. Auch an denen halte ich noch fest. Aber warum sollte zwischen den beiden Terminen weniger passieren als jetzt? Die Konstellationen für August 2066 weisen auf einen größeren Einschnitt hin. Sogar die Wiedereinführung der Monarchie (vielleicht als Reaktion auf eine Katastrophe?) halte ich da für plausibel.

Weitere Jahre habe ich mir noch nicht angesehen. Mit den mundanen Konstellationen allein kommt man nicht weit. Passende Nostradamusverse oder bekannte Führungspersonen, die von den Transiten persönlich betroffen sein werden, sind mindestens zusätzlich erforderliche Hinweise.

Aufklärerischer Gruß,
Ranma

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Und wie verhielten sich die Konstellationen in der Vergangenheit?

WernerH @, Montag, 12.12.2016, 00:48 vor 1545 Tagen @ Leserzuschrift (5262 Aufrufe)
bearbeitet von WernerH, Montag, 12.12.2016, 00:53

Hallo Forumsgemeinschaft,

"Manche Leser scheinen zu meinen, ich wollte sämtliche Aussagen, die sich auf vor 2066 beziehen für ungültig erklären. Aber genau wie es für 2066 astrologische Konstellationen gibt, gibt es auch für andere Jahre astrologische Konstellationen."

Potzblitz, diese Ekenntnis erschütert mein Gemüt.


"Manchmal ist halt mehr los, manchmal weniger. 2066 ist mehr los und falls Nostradamus tatsächlich auf jenes Jahr abzielen wollte, dann sah er das auch so."

Sagt wer noch außer dir?


"Das heißt aber nicht, daß die am 12. Januar 2020 stattfindende Konjunktion zwischen Saturn und Pluto nicht mehr das Ende des uns bekannten Finanzsystems anzeigen würde. Die Konjunktion zwischen Saturn und Pluto wiederholt sich alle 33 bis 37 Jahre.

Hauptsächlich verursacht sie Ängste, die von Machtpolitikern ausgenutzt werden:

http://meridian-magazin.de/095/"

Ängste werden auch von liebestollen Ehemännern entfacht, von prestigesüchtigen Chefs oder von profilneurotischen Foristen.


"Die Saturn-Pluto-Konjunktion am 12. Januar 2020 ist besonders, weil gleichzeitig noch Sonne und Merkur dazu in Konjunktion stehen, die Konjunktion so verstärken, zwei Tage vorher eine Mondfinsternis stattfindet, die man als Teil der Konjunktion ansehen kann, weil die Sonne da nur zwei Grad weniger weit im Steinbock steht, und weil am 26. Dezember 2019 erst eine Sonnenfinsternis stattfindet (also am Anfang des Steinbocks) und 2020 weitere Planeten über den Anfang des Steinbocks gehen werden. Das wird also eine ganz heftige Variante der Saturn-Pluto-Konjunktion."

Uiuiui - da mache ich mir schon jetzt ins Hemd.
Diese astrologischen Platitüden kann man bitte gerne in dafür vorgesehene esoterische Dunkelkammern absondern, aber bitte nicht in ein Schauungsforum, es sei denn man erklärt, was "inhaltlich" damit gemeint ist!!!


"Vor allem Leute, die Anfang der 1990er Jahre geboren wurden, werden heftig betroffen sein. Die werden das schon 2019 spüren."

Und wie erklärt man das Schicksal der Anfang der 90er Geborenen, die zwischen 2017 und 2018 sterben???

"Außerdem kriselt das Finanzsystem jetzt schon, also ist es eine vernünftige Schlußfolgerung, daß die Plutokraten (Pluto) auf den Boden der Tatsachen (Saturn) zurückgeholt werden."

Würg - das ist allerübelste Profanastrologie auf Bildzeitungs-Niveau!!!


"Manche amerikanische Astrologen vermuten, daß Donald Trump zu der Zeit als Präsident Mist bauen wird und tatsächlich Unternehmen ins eigene Land zurückzwingen und auch die Mauer zu Mexiko hochziehen wird."

Ja und???


"In den folgenden Jahren bis 2025 wechseln die langsamen Planeten die Zeichen, also werden wir dann viel Neues sehen, das ausprobiert werden muß, weil es so wie bisher nicht weitergehen kann."

Doch es kann so weitergehen und das wird es auch. Auch mit Neuem wird es immer weitergehen.


"Es ist nur so, daß die Welt deswegen nicht einfach aufhört, sondern weiterexistiert. Deshalb muß es weiterhin Ereignisse auf der Welt geben, die weiterhin durch astrologische Konstellationen angezeigt werden."

Persil wäscht so weiss, weisser geht es nicht. Und weil es weisser nicht geht, wäscht Persil so weiss.


"Darum halte ich weiterhin am Arktischen Krieg in den späten 2040ern fest. In den 2020ern und den 2040ern gibt es besonders langanhaltende Sonnenfinsternisse. Das macht um 2030 und in den späten 2040ern auch noch Naturkatastrophen besonders wahrscheinlich."

Ja klar, das werden wir dann im Forum ab 2020 mal so richtig ernst diskutieren, irgendwie, wenn du weißt, was ich meine, oder vielleicht auch nicht. Spätestens in den 30ern und 40ern ist es dann soweit.


"Desweiteren erwarte ich eine größere Katastrophe 2090."

Gut, verlegen wir also die Diskussion in die 90er Jahre, in welchem Altersheim treffen wir uns?


"Bei der Datierung hat mir Nostradamus geholfen."

Grüße mir den alten Kumpel von mir, der muss mir noch einen ausgeben, als wir damals im Bordell .. ach was, die alten Geschichten aus dem 16. Jahrhundert will ich hier nicht aufwärmen.


"Genau wie bei der einer Katastrophe 2047. Auch an denen halte ich noch fest. Aber warum sollte zwischen den beiden Terminen weniger passieren als jetzt? Die Konstellationen für August 2066 weisen auf einen größeren Einschnitt hin. Sogar die Wiedereinführung der Monarchie (vielleicht als Reaktion auf eine Katastrophe?) halte ich da für plausibel."

Gnade, Gnade, Gnade - ich gebe auf. Du hast gewonnen!


"Weitere Jahre habe ich mir noch nicht angesehen. Mit den mundanen Konstellationen allein kommt man nicht weit. Passende Nostradamusverse oder bekannte Führungspersonen, die von den Transiten persönlich betroffen sein werden, sind mindestens zusätzlich erforderliche Hinweise."

Ja, finde ich auch. Höhere geistige Tätigkeiten will ich dir nicht weiter vorwerfen oder zumuten. Mir reicht's.


Aufklärerischer Gruß,
Ranma


Selig sind die geistig Armen ...

Gruß
WernerH

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