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Der Waldviertler hält sich selbst für den künftigen Kaiser (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 16. Juli 2013, 18:08 (vor 2663 Tagen) @ LevArris12929 mal gelesen

Hallo!

Der Grund ist wahrscheinlich, daß der Waldviertler alle Szenen aus seinem eigenen Körper sah, sowohl jene, die sich in seinem Dorf abspielten, als auch jene, welche nicht zu seinem Umfeld zählen und die er nie selbst erleben kann, z. B. die Kaiserkrönung.

Halten wir mal fest, was der Waldviertler über den Kaiser sagt:

„Deutscher Kaiser wird ein niederösterreichischer Bauer; er ist knapp etwas älter als unser derzeitiger Finanzminister.“

Der Waldviertler ist ein niederösterreichischer Bauer. Die Aussage stammt von 1976. Der damalige Finanzminister war Hannes Androsch, geboren 1938, im selben Jahr wie der Waldviertler (der wohl noch ein paar Monate älter ist).

"‚Kaiser von Deutschland“ hat als Schulbub noch die Reden von Hitler im Radio gehört.’"

Das ergibt sich rein rechnerisch aus dem Geburtsjahr 1938.

„Kaiser von Deutschland wird einer der Kämpfer.“

Diese Interpretation ergibt sich aus den Schauungen des Waldviertlers, in denen er sich inmitten der Kämpfe sah:
"Diese Zeit kenne ich, wie schon erwähnt, meist aus der Sicht wie ich sie selbst, mit dem eigenem Körper, erleben werde. Ich weiß deshalb genau, wie dieser Kampf endet, wie es nach dieser Katastrophe in Deutschland aussieht. Ich kämpfe da selbst auf Seite der Deutschen gegen die räuberischen Truppenreste und weiß, was mir alles zustößt. Die hartnäckigsten und verschlagensten sind die Ostdeutschen. Eine schwerwiegende Verletzung bekomme ich erst nachher."

Und zu guter Letzt:
"Bei der besagten Krönung bin ich selbst dabei. Deshalb weiß ich auch, wer Deutscher Kaiser wird. Werde aber nie einen genaueren Kommentar geben. Drei Männer sitzen mit dem Rücken nach Süden an einer Wand, in der Mitte der, der Deutscher Kaiser wird, einer wird österreichischer, der andere, soviel ich mich erinnern kann, ungarischer. Daß dem soviel beigemessen wird, wundert mich."

Zwei sieht er neben sich und der mittlere, der deutsche, aus dessen Augen er sieht, ist er selbst.

Natürlich ist es für den Waldviertler völlig unmöglich, eine ihm fremde Person zu erkennen. Wenn er also sagt, er wüßte, wer deutscher Kaiser werde, so ist ihm das nur möglich, weil er sich selbst als Kaiser sah!

Völlig zurecht geht er davon aus, daß ihm das niemals jemand glauben würde, weswegen er zeitlebens Stillschweigen darüber wahrte.

=> Ich sag's doch: Die Aussagen des Waldviertlers sind überhaupt nur brauchbar, wenn man massiv an ihnen herumbiegt und ihnen praktisch Gewalt antut, was freilich bei manchem Unmut hervorrufen wird. Als Datierungshilfe sind die Aussagen völlig unbrauchbar.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“


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