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Gespräche eines Vierjährigen mit seiner Mutter (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 27. November 2015, 12:32 (vor 1393 Tagen)7506 mal gelesen
bearbeitet von Taurec, Mittwoch, 30. August 2017, 17:19

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Hallo!

Eine Mitleserin hat mir vor zwei Wochen (und später ergänzend) die Aussagen ihres viereinhalbjährigen Sohnes mitgeteilt, die dieser in Gesprächen quasi „einstreut“.

Diese Aussagen übersteigen im Grunde, was in Kleinkindern typischerweise vorgeht und was man in diesem Alter wissen kann, so daß hier die Wahrscheinlichkeit einer intuitiv-hellseherischen Begabung gegeben ist.
Inhaltlich fügen sich die Aussagen recht gut in das ein, was wir hier behandeln.

Es folgen ein paar Gesprächsprotokolle aus den verschiedenen Emails. Fette Hervorhebungen interessanter Stellen stammen von mir.

1. Vor ca. Ende Oktober im Auto nach dem Kindergarten:
„Mama, ich brauche einen Sorgenfresser“
– „Worüber machst du dir denn Sorgen“
„Über das Feuer, das sich überall ausbreitet“
– „Wo wird es sein, das Feuer!“
– „Überall im Land, in allen Städten und Dörfern“

„Feuer“ ist für uns nichts neues. Zuletzt haben Tribun und Annika über Brände berichtet.

2. Im Juli zu Mittag:
Nachrichten im Radio über Krems (an der Donau). Aussage des Kindes:
„In Krems sind überall Panzer“

Anmerkung: Die Familie stammt nicht aus Krems/dem Waldviertel, sondern aus dem Süden Österreichs. Daß ein Vierjähriger von Krems etwas weiß, geschweige denn, wo es liegt, ist eher unwahrscheinlich.

Die Aussage paßt inhaltlich zum Waldviertler, der z. B. sagte: „Ende der fünfziger Jahre hatte ich eine Einzelvision. Ich sah die Russen wieder hier einziehen; sie nisteten sich am Übungsplatz ein und verschanzten sich nachher auf den östlich und südlich vorgelagerten Hügelketten. Sie erschienen mir dabei außergewöhnlich hektisch und gereizt. Mir fielen bei ihnen keine sonderlich neuen Waffen auf. An größere Kampfhandlungen konnte ich mich bei uns nicht erinnern.“

Darüber hinaus wähnt der Waldviertler u. a. im Raum Krems eine Panzerschlacht mit vielen Toten, ohne daß er dazu konkret etwas gesehen hätte. Er folgert dies aus dem Lärm, den er in seiner Gegend vernimmt (also wohl eher keine Panzerschlacht, sondern etwas größeres).

3. Am 23. September vor dem Einschlafen:
„Mama, was wird denn morgen für ein Tag sein“
– „Ein ganz normaler, schöner Tag“
„Morgen kommt die alte Hexe Boleon/Poleon/Bolion/Polion/Bolyon/Polyon(?)“
– „Woher kommt sie denn“
– „Vom allerschönsten Ort, den es gibt, schöner als man es sich vorstellen kann“
– „Und wie sieht sie aus“
„Eine wunderschöne junge Frau, die schon uralt ist“
– „Und wie wird das für uns sein“
– „Es wird wunderschön sein, sie schüttet nur Liebe über uns aus“

Die Aussage ist für unser Szenario ohne inhaltlichen Belang.
Ich halte sie aber für außerordentlich und für einen Beleg der Qualität der „Antennen“ dieses Kindes.

Wir haben hier eine Art „Volksetymologie“ vor uns.
In der Johannesoffenbarung 9,11 steht:

„Sie haben über sich als König den Engel des Abgrundes, dessen Name ist auf hebräisch ‚Abaddon‘ und auf griechisch ‚Apollyon‘„

Hier haben wir es aber mit „Pollyon“ zu tun.
Die Vorsilbe „a-“ ist im Griechischen eine Verneinung. „Pollyon“ ist also das positive Gegenteil des Engels der Unterwelt/des Todes.

Tatsächlich erklären sich die Etymologen „Apollyon“ anders, nämlich als Zusammensetzung von „apó“ („weg“, „ver-“) und „óllyon“ („zerstörend“). Der Name bedeutet „der Zerstörer“.
Das tut hier aber wenig zur Sache, da eine solche Abweichung von der regulären Grammatik zur Chiffrierung einer Information durchaus legitim ist.
Zudem darf man von einem Vierjährigen keine Kenntnis des Altgriechischen verlangen. ;-) Die Aussage an sich und daß sie darüber hinaus schlüssig daherkommt, ist bemerkenswert. Die Information und das Wort sind wohl übersinnlichen Ursprungs.

„Pollyon“ als positives Gegenstück des Engels der Unterwelt/des Todes entspricht dem „Engel der oberen Ebenen/des Lebens“.
Entsprechend haben wir hier eine Frau, die Liebe ausschüttet.
Diese ist wiederum (eine „Hexe“, also „Zauberin“) uralt und hat Entsprechungen in allen Kulturen:
Maria bei den Christen, Isis in Ägypten, bzw. allgemein diverse Muttergöttinen, die mal als eine Figur, mal aufgespalten in mehrere Göttinnen auftreten.
Es ist das urgeistige Prinzip der Urmutter, der Himmelskönigin, des weiblichen Prinzips an sich. Abdrushin hat darüber einen Aufsatz verfaßt.
Insofern ist die Aussage des Kindes erstaunlich tiefgründig.

Was das mit dem 24. September zu tun hat, erschließt sich mir nicht.

4. Am 23. September beim Abendessen:
„Mama, muß ich morgen in den Kindergarten“
– „Ja sicher mußt du morgen in den Kindergarten“
– „Aber dann komm ich nicht mehr nach Hause“
– „Wieso kommst du nicht mehr nach Hause“
„Du kannst mich nicht mehr abholen“
– „Warum denn nicht“
„Es ist zuviel Nebel, man kann nicht rausgehen“

Das scheint mir ein Element zu sein, das so ähnlich üblicherweise in Schauungen zur Finsternis auftritt.

5. Im Juli beim Mittagessen:
– „Der Papa muß heute in der Arbeit aufpassen“
– „Warum muß der denn aufpassen“
– „Da ist ein Mann, der hat ein Messer“
– „Wie sieht der Mann denn aus“
– „Er hat dunkle Haare und ist klein, aber schon erwachsen“
– „Und was macht der Papa“
– „Er muß kämpfen, seine Kollegen helfen ihm“
– „Und was passiert dann“
– „Der Mann wird besiegt“

Diese Episode kann als Beleg der Präkognivität gelten.
Was sich tatsächlich zutrug, war folgendes:
„Als er [der Vater] am Abend nach Hause kam, schüttelte er nur den Kopf und erzählte, daß ein Jugendlicher aus Afghanistan (klein, dunkelhaarig, gab an 15 zu sein, mein Mann meinte, er sei bestimmt schon 21), den er damals betreute, ausrastete und meinen Mann und die Kollegen mit dem Messer bedrohte. Es ist zu keinem Kampf gekommen, aber die Polizei mußte gerufen werden.“

6. Aus einer Email vom 15. November:
„Mir sind früher bereits Äußerungen von ihm aufgefallen, aus denen zu erkennen war, daß er einfach ‚mehr‘ weiß. Er nimmt feinste Stimmungen wahr, kann aus ihm bekannten aber auch aus fremden Personen mehr herauslesen, als denen oder mir oft lieb ist. Es ist mir nicht peinlich, zuzugeben, daß ich ihn manches Mal bei einer Bauchentscheidung zu Rate ziehe.
Interessant ist auch sein Interesse an allem Alten.
‚Mama, ich interessiere mich für alles Alte.‘
‚Ja, ich weiß, ich finde es auch schön.‘ (Ich in dem Wissen, daß es wieder wie ‚früher‘ werden wird.)
Aber ich frage ihn: ‚Warum interessiert es dich denn, das Alte?‘
Er: ‚Weil es später wie früher sein wird.‘ Da ist man dann sprachlos. Vielleicht hat er auch nur eine sehr gute empathische Gabe. Auf alle Fälle verlangte er vor ca. zwei Wochen von mir, ich solle ihm ein Bild einer alten Mühle ausdrucken. Ich suchte ihm eine schöne bei Google Bilder heraus. Nichts paßte ihm, erst als er eine schematische Darstellung der technischen Konstruktion einer Wassermühle entdeckte, meinte er, die müsse er ‚studieren‘ (wortwörtlich).“

7. Aus einer Email vom 21. November:
„Beim Essen erzählte ich meinem Mann, der am Vormittag unterwegs gewesen war:
‚In Brüssel wird schon alles gesperrt, sogar die U-Bahn.‘ (Für uns auch deshalb relevant, weil mein Cousin, seine Frau und ihr Baby dort wohnen)
[Das Kind daraufhin:] ‚Bei uns wird auch bald alles gesperrt sein wegen (und jetzt kommt’s!!!) wegen die obamischen Waffen‘ (!!!)

So etwas hat er von uns bestimmt nie gehört, wir reden auch nicht von Obama, wenn dann immer nur verallgemeinernd von ‚den Amerikanern‘.

Ich frage ihn: ‚Wie sehen sie aus, die Waffen?‘
‚Das wißt ihr doch selber.‘
Ich hake nach: ‚Wie sehen sie aus, sind die Waffen Menschen?‘
Er: ‚Reden wir jetzt nicht mehr drüber.‘

Das hat er noch nie gesagt, und normaler Weise merke ich auch, wann ich zu fragen aufhören muß, aber heute wollte ich es wissen.

Ich: ‚Sag mir das noch, dann bin ich still.‘
Er: ‚Die Waffen sind..., sie sind alle schwarz.‘

Es ist gut möglich, daß er im Fernsehen oder Radio nebenbei mal das Wort „Obama“ aufgeschnappt hat, ohne es einordnen zu können. Vielleicht weiß er sogar, daß Obama schwarz ist und so werden aus „obamischen Waffen“ auch „schwarze Waffen“.
Als Information könnte dahinter stehen, daß die Amerikaner etwas anstellen, das bei uns zu Terrorwarnungen, Sperrungen usw. führt, das ganze durch kindlichen Geist zu dieser Aussage verdichtet.

Nachwort: Daß die Aussagen von einem Kleinkind stammen, ist durchaus kein Indikator für Unsinn, sondern vielmehr das Gegenteil, weil wir es hier mit einer kindlichen, ursprünglicheren, noch unverstellten und durch die Prägungen der Zivilisation noch weitgehend unverzerrten Wahrnehmung zu tun haben. Erst später, mit der Entwicklung des Verstandes legt dieser sich wie eine erstickende Decke auf die natürlichen geistigen Sinne und der Alltag saugt einen auf.
Analog treten z. B. bei Kindern in frühen Lebensjahren auch öfter (aber nicht häufig) Fälle auf, daß diese Erinnerungen aus vergangenen Leben schildern, was sich spätestens mit der Einschulung wieder legt. Das Erinnerte wird wieder vergessen.
Andersherum darf man von Kleinkindern sicher keine präzisen Schauungsdarstellungen nach wissenschaftlichen Maßstäben erwarten. Die Dinge werden freiheraus geäußert. Nachhaken bringt in der Regel nicht viel.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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