ganz richtig ist das aber auch nicht (Freie Themen)

Nullmark @, Mittwoch, 14. Oktober 2020, 00:46 (vor 50 Tagen) @ Bea254 mal gelesen

Hallo zusammen.

Die Schneidkanten des Baggergebisses :-D können schon mal aus anderem Material bestehen, die auch auf Aluminium aufgetragen/angeschraubt werden können - eine Frage der Gewichtsersparnis und der Kosten. https://www.freepatentsonline.com/DE112013000307.html
Aber das war wohl bei dem angenommenen Alter des Artefakts noch nicht drin.

Ein abgefallenes Teil einer Me262 halte ich auch für nicht sehr wahrscheinlich. Die Me-262 wurde etwa ab 1941 gebaut. Das Artefakt wurde 1974 gefunden und wäre demnach etwas mehr als dreißig Jahre alt. So vergammelt, wie das Teil aussieht, sollte es aber viel älter sein - zumal es im Sand gefunden wurde. Bei der Sache gibt es mir zu viele Unstimmigkeiten als da eine halbwegs tragfähige Hypothese möglich wäre. Von dem gefundenen Steinbeil z. B. redet niemand mehr. Warum nicht?

***
Laut Lars Fischinger wurde im Jahre 2012 von der Firma Hydro https://www.hydro.com/de-DE erneut eine Materialprobe des Objektes untersucht, nachdem definitiv feststand, dass die rumänischen Ergebnisse erfunden waren.
Laut Analysebericht Nr. 2012-1677-1 der Firma besteht die Probe aus:
Aluminium 87,285 %, Kupfer 4,20 %, Silizium 2,93 %, Zinn 2,00 %, Zink 1,89 %, Eisen 1,19 %, Blei 0,33 %, Nickel 0,093 %, Mangan 0,035 %, Magnesium 0,018 %, Chrom 0,008 %, Titan 0,010 %, Gallium 0,008 %, Zirkonium 0,002 %, Cadmium 0,001 %

Der Untersuchungsbericht stellt zum Ergebnis unter anderem fest:
Die hohen Anteile von Kupfer, Zink und Magnesium sind Belege für eine hochfeste (aushärtbare) ,Flugzeug’-Legierung. Die Beimengungen an Eisen und Blei lassen auf evtl. Recycling (‚Sekundäre Gußlegierung’) schließen. Der Bleigehalt deutet auf eine fräsbare Al-Cu-Si-Zn-Legierung hin.

Quelle:
https://atlantisforschung.de/index.php?title=Interview_mit_Lars_A._Fischinger_zum_%27Objekt_von_Aiud%27

So sehr viel Spielraum für Spekulationen ist da nicht drin.

Da in diesen Kreisen gerne mal „geflunkert“ wird, habe ich die Fima, die nach meinen Recherchen tatsächlich Norsk Hydro ASA heißt, um eine Verifikation des Vorgangs gebeten.
Sobald ich eine Antwort habe, werde ich sie hier einstellen.

Gruß 0,- M


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