Umgang mit Nibiru (vormals "Frage betrifft nicht diesen Thread") (Übersinnliches & Paranormales allgemein)

Gunther Külls @, Donnerstag, 06. Dezember 2018, 22:05 vor 364 Tagen 2803 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Freitag, 07. Dezember 2018, 07:40

[Verschoben von 51471]

Hallo Taurec,

ich dachte nicht das es einen sooo großen Feedback auf meine Frage gibt so das ich mir überlegt habe ob ich noch einen Post abgebe.

Der Post ist weil ich es nicht besser wusste in diesem Thread gelandet, sollte eigentlich eine allgemeine Frage sein.
Deswegen sollte sich keiner in diesem Thread kritisiert fühlen.

Es geht eigentlich darum wie Malcoms Meinung über Nibiru, der eine glaubt daran, der andere nicht etwas angegriffen wurde....
In meinen Worten: Alter Hut, schon wieder,... wie auch immer.

Ich denke das Nibiru kein alter Hut ist, sondern von seiner Wahrscheinlichkeit ernst zu nehmen ist.
Das die vielen FakeVideos auf YouTube die Glaubwürdigkeit mindern ist denke ich gewollt.

Wenn ich Gedanken und Vorstellungen über Nibiru äußere hätte ich hier doch große Bedenken diese neutral austauschen zu können.

Trotzdem ein paar Fakten zu Nibiru:

- Eine Zwergensonne (Roter/Brauner) strahlt nur mit ca. 0,01 x der Sonnenenergie

- Die Masse ist zwischen 0,4-0,6 der Sonnenmasse und hat demzufolge nur ca. 0,7-0,8 x den Sonnendurmesser von 1,4 Mil. km

- Bei einem Durchmesser von max. 1 Mil. km wäre er bis zu 300.000.000 Mil. km nicht viel Größer wahrzunehmen als der Mars/Venus.

- Der Asteroidengürtel ist ca. 150.000.000 Mil km (1 AU) von der Erde entfernt.

- Sollte sich das Nibirusystem mit Trabanten im inneren Sonnensytem aufhalten (Asteroidengürtel) wird es frühestens 1 Jahr vorher mit bloßem Auge sichtbar.

Also kurz gesagt die Viedeos im Internet sind alle als Fake anzusehen.

Was aber nicht heißt das ich nicht an ihm zweifel. Er ist halt noch nicht zu sehen.

Er wurde in folgenden Jahren gesehen und taucht öfter auf als geglaubt:

364 v Chr. im Zusammenhang Grosser Erdbeben
113 n Chr. im Zusammenhang Erdbeben Palästina, wird gerne auf 115 Datiert
589 n Chr. auch Erdbeben...
1066 n Chr. wird hier bei einer Sichtungsdauer von 70 Tagen dem Komet Halley zugeschrieben. Dieser hat für gewöhnlich nur eine sichtbarkeitsdauer von durchschnittlich 35 Tagen oder weniger.
1540 n Chr. das Jahr der Großen Dürre. Ist schwer aber nicht unmöglich Infos im Netz zu finden.

Wenn man sich die Zeitabtände anschaut, sind es immer so 477 Jahre. Auch der Halleysche Komet schwankt in den Umlaufzeiten (75-77 Jahre)
Bedingt durch die Ablenkung des letzen Umlaufs.

Wann kommt er also vermutlich wieder?
2017 - Also schon ein Jahr überfällig...

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Astronomisches

Luzifer, Österreich, Donnerstag, 06. Dezember 2018, 22:38 vor 364 Tagen @ Gunther Külls 2594 mal gelesen

Hallo Gunther,

also ein brauner Zwerg wäre kaum unerkannt geblieben. Ich habe zahllose Nächte mit dem Teleskop verbracht und den Sternenhimmel beobachtet.

Das Lichtsammelvermögen steigt mit dem Quadrat der Öffnungsweite, bereits ein 20 cm Teleskop, das man heute bereits recht erschwinglich erstehen kann, erreicht das 1.000 fache Lichtsammelvermögen des blosen Auges. Und seit es die Digitalfotografie gibt, kann man mit Amateurmitteln Sterne noch in der Andromedagalaxie in 2 Mio. Lichtjahren Entfernung aufs Bild zaubern, weil man einen Film oder einen Chip kummulativ belichten kann, was beim Auge nicht geht. Und da gibt es eine unglaublich große Menge an Amateurastronomen und Sternguckern. Daneben gibt es die Großteleskope und mehrere Beobachtungsprogramme mit Großfeldoptiken und Großgerät, die den Himmel systematisch nach Kometen überwachen. Außerdem sind die Teleskope nicht auf das sichtbare Licht beschränkt, sondern es gibt welche vom Radiobereich über Infrarot bis Röntgen und Gamma. Dh. es ist sehr unwahrscheinlich, dass man einen selbstleuchtenden Körper nicht erkennen würde.

Was meiner Meinung nach möglich wäre, ist Nemesis. Dh. ein ausgebrannter Begleitstern der Sonne, ein Neutronenstern, oder ein abgekühlter weißer Zwerg. Einen solchen würde man nicht sehen, der würde sich nur über seine Schwerkraftwirkung bemerkbar machen und bei einer entsprechend ausgeprägten elliptischen Bahn könnte dieser in regelmäßigen Abständen natürlich für Turbulenzen in der Oortschen Wolke sorgen, die aber viel weiter entfernt als der Asteroidengürtel ist.
In der Geologie gibt es einen recht exakten ca. 26 Mio. Jahre Zyklus mit Massenaussterben, Impakten und Supervulkanismus einhergehend. Das bedarf einer Erklärung und Nemesis ist dabei nicht die Gewagteste.

Nur als Erklärung für die Weltenwende sollte Nemesis ausfallen, da nach dem geologischen Zyklus schon noch ein paar Millionen Jahre bis dahin sind.


Beste Grüße
Franz


beste Grüße
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

Equipment (Brille für den Astronomischen durchblick)

Gunther @, Freitag, 07. Dezember 2018, 01:45 vor 364 Tagen @ Luzifer 2505 mal gelesen

bearbeitet von Gunther, Freitag, 07. Dezember 2018, 01:55

Hallo Luzifer,

ich habe nicht das nötige Kleingeld um mir ein 860 nm Teleskop zu kaufen oder zu bauen.
Zumindest nicht ein so großes wie es sich der Vatikan geleistet hat.
Lucifer 1 und Lucifer 2.
Die können weiter sehen als wir mit den Augen.

Das die Trabanten (Nemesis/Nibiru/Planet X) wie man sie auch nennen will existieren denke ich werden die meisten nicht ausschliessen.

Es geht doch darum wann er wieder in Erdnähe kommt.
In hundert, tausend oder 10000 Jahren.
Und wie wahrscheinlich ist eine Begegnung zu unserer Zeit.

Bei einer Umlaufzeit von 10000 Jahren mache ich mir wenig Gedanken darüber, auch nicht bei 3200/3600 Jahren.
Denn wenn er da ist müssen wir genau zum selben Zeitpunkt im selben Bahnabschnitt/Umlaufbahnschnittpunkt sein wie er.

Wenn ich einen Abstand von weniger als 0,5 AU (150.000.000 Mio km) als unkritisch für einen Vorbeiflug / FlyBy annehme wo relativ wenig Anziehungskräfte wirken und Minderschwere Erdbeben und Vulkanausbrüche zu erwarten sind, würde ich bei 2 x 1 AU x Pi = Umlaufbahn Erde den 'worst case Bereich' auf 1/12 der Umlaufbahn eingrenzen.
Ca. 78 Mio km.

Wenn es also kritisch wird und wir nicht total synchron mit dem, ich nenne es mal 'Trabanten System' sind, würde eine Annäherung auf minimale Distanz nur ca alle 477x12= 5724 Jahre ergeben.

Die alte Zeitrechnung nach jüdischer Zählung ergäbe für das Jahr 2018 die 5778.
12 Apostel, 12 Sternkreiszeichen, zwölf zyklen....

Die Juden haben doch nach der Sintflut angefangen zu zählen oder wann genau?
Hab ich nicht recherchiert.

Wir würden uns also in dem 12tel befinden in dem die Annäherung des Systems am nähesten ist.

Das der Vatikan oder die Regierung nicht alle Leute vorher auf den Schoss nimmt, den Termin und das Ausmaß der Dinge, was kommt erzählt, würde ich nicht ganz ausschliessen.
Schliesslich sind in diesem Zusammenhang Hungersnöte und andere Folgen zu erwarten.

Siehe Jahr 113, 589, 1066, 1540,...2020?

Nur eben diesmal in einem etwas größerem Ausmaß. Wenn es weniger schlimm als Früher wäre dann würden wir doch die Informationen kriegen und beruhigt zu Bett gehen.

Der Nahrungsmittelvorrat des Bundes wird mit jährlich 15 Mio. Eur gesichert.
Insgesammt sind Lebensmittel für 200 Mio Eur laut dem Bund für Katastrophenfälle gelagert.

Genial... kann gar nichts passieren, man muss nur für 2-3 Wochen einen kleinen Vorrat Lebensmittel vorhalten bis die staatliche 'Notfall'-Versorgung anläuft.

Jetzt hab ich nochmal alle meine Bekannten gefragt wer Vorsorge betreibt und in welchem Maß.

Es sind vielleicht 10-15 Prozent!

Wie im Mittelalter, man lebt von der Hand im Mund. Und wenn schlechte Zeiten kommen zieht man in Gruppen durchs Land.

Muss mann aber heute nicht mehr. Weil der Staat vorsorgt. 200.000.000,00 €ur Lebensmittel.

Wenn wir von 20 % der Bevölkerung ausgehen das sie siche für 4-6 Wochen versorgen können bleiben 80 % = 82.000.000 / 100 *80 = 65,6 Mio Leute von denen vielleicht 1/3 für ein bis zwei Wochen Nahrung etc. Zuhause hat.

Es bleiben also über 40 Mio Menschen übrig denen nach ein paar Tagen das essen ausgeht.
Und wer hungert wird 'wild'

Jetzt greift die staatliche Vorsorge und nimmt uns unsere Sorgen ab. Denn wir sind ja mit dem Universum eins.

200.000.000 EUR / 40.000.000 BÜRGER (HARZ/FLÜCHTLING,...) = 5 EUR

Soviel dann doch? Ist das nicht übertrieben viel? Die Regierung sollte doch etwas sparsamer sein.

Also 5 EUR reichen nicht wirklich lange, wahrscheinlich kürzer als die Anlaufzeit zur Versorgung dauert. Wenn es Sie überhaupt gibt... bei den Zahlen?

Es wird die Horden geben wie von Irlmeier Beschrieben und das im ganzen Land.

Schaut auf das was Ihr habt und versteckt es, beschützt es wie einen roten edelstein.
Damit Ihr lange etwas davon habt und zur richtigen Zeit...

LG Gunther

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Alternative Fakten

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 07. Dezember 2018, 10:05 vor 364 Tagen @ Gunther 2545 mal gelesen

Hallo!

Im wesentlichen sind diese Behauptungen zirkelmäßig auf sich selbst zurücklaufende Folgerungen die sich aus der letztlich falschen Annahme der Existenz Nibirus ableiten.

Lucifer 1 und Lucifer 2.

Schon weil die Teleskope wie der Teufel heißen, müssen sie also exklusiv zur Beobachtung verheimlichter Himmelskörper existieren?

Es ist übrigens eine Falschbehauptung, das LUCIFER-Teleskop dem Vatikan zuzuschreiben, siehe Large Binocular Telescope.

"Some fringe reporting has incorrectly conflated the shared geographic location of the Vatican Advanced Technology Telescope (VATT) with the LBT's LUCIFER acronym. This has led to some erroneous reporting of hidden agendas being held by the Vatican."

"LUCIFER" (Large Binocular Telescope Near-infrared Spectroscopic Utility with Camera and Integral Field Unit for Extragalactic Research), angegesichts dieses langen Begriffs ein sehr willkürliches Akronym, ist das Nahinfrarotinstrument des LBT-Teleskops.

Das vatikanische Teleskop liegt in einem anderen Gebäude, rund 250 Meter weiter westlich. Am LBT-Teleskop mit "LUCI" ist der Vatikan allerdings in keiner Weise beteiligt.

Daran zeigt sich exemplarisch, wie schwammig und "phantasievoll" Nibirujünger mit Fakten umgehen, um ihre Ideen zu plausibilisieren.

Die können weiter sehen als wir mit den Augen.

Und offenbar auch weiter als alle anderen, die über unsatanische Teleskope verfügen.

Das die Trabanten (Nemesis/Nibiru/Planet X) wie man sie auch nennen will existieren denke ich werden die meisten nicht ausschliessen.

Das schließe ich schon aus, nämlich weil Du Nibiru mit Planet X (der allerdings nicht viel besser ist, weil er durch dieselben absurden Theorien verbrannt wurde) und Nemesis gleichsetzt.

Es geht doch darum wann er wieder in Erdnähe kommt.

Das leitet sich aus der irrealen Annahme ab, daß er bereits einmal in Erdnähe gewesen sei.
Weil "Nibiru" (wie für Jupiter nicht untypisch) laut den Sumerern jährlich gesichtet wurde, ist Sitchins Konstrukt eines 3.600-jährigen Zyklus eigentlich leicht als Erfindung erkennbar.
Es gibt überhaupt keinen historischen, bzw. aus der antiken Literatur plausibel ableitbaren Beleg für wiederholte Begegnungen mit dem fiktiven Planeten Nibiru.
Deine Berechnungen sind daher ebenfalls, da auf irrealen Annahmen beruhend, "Kokolores".

Das der Vatikan oder die Regierung nicht alle Leute vorher auf den Schoss nimmt, den Termin und das Ausmaß der Dinge, was kommt erzählt, würde ich nicht ganz ausschliessen.

Der Vatikan weiß überhaupt nichts. Warum sollten die dortigen Wissenschaftler einen nichtexistenten Planeten sichten und sich durch dessen Bekanntgabe noch lächerlicher machen, als die Kirche heutzutage ohnehin schon ist? ;-)

Was die staatliche Vorsorge betrifft, ist Dir wiederum zuzustimmen. Diese könnte allerdings schon aus anderen Gründen als den fiktiven Nibiru zu prekären Situationen führen.

Gruß
Taurec

P.S.: Deine völlige Negierung jeglicher Kommasetzung und der Unterscheidung zwischen "das" und "daß" kommt der Lesbarkeit Deiner Beiträge übrigens nicht gerade zugute.


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Zugeständnis

Gunther @, Samstag, 08. Dezember 2018, 03:14 vor 363 Tagen @ Taurec 2272 mal gelesen

Hallo Taurec,

Copy und Paste ist manchmal fatal. Ich gebe zu das nicht alle Daten von mir sind und ich sie nicht durchgehend überprüft habe.

Ich hätte nach einer überprüfung nicht das Jahr 1540 genannt sondern das Jahr 1545.
Eine 'dreytägige Verdunklung der Sonne' hat am 23. April - 25. April 1545 stattgefunden.
Demnach am Tage 'der Schlacht bey Mühlberg'.

Kepler der zu dieser Zeit lebte ging davon aus, das es sich um eine kometische Masse
handle.

Die Sterne waren zur Mittagszeit zu sehen und das über Deutschland, Frankreich und England. Diese Länder werden in der Chronik die ich gefunden habe erwähnt.

Die Sonne war ganz trüb, glanzlos und rötlich wurde berichtet.

Ich passe in Zukunft besser auf was ich schreibe und prüfe die Quellen vorher.

Und bitte nicht wieder so doll schimpfen. Mein Schwerpunkt ist die Mathematik, Physik,... aber nicht die Grammatik der deutschen Sprache.
Wegen Kommafehlern kritisiert zu werden - Wegen sowas u. anderem kam meine Frage auf 'Der Umgangston hier im ist mir ein Rätsel...'

Danke für deine Umfassense Reflektion meines Posts.
Wir wachsen an (oder mit) den Aufgaben, mit denen wir konfrontiert werden.

Schönen Gruß
Gunther

Ach ja, die Quelle der Chronik...

https://books.google.de/books?id=1O1bAAAAcAAJ&pg=PA594&lpg=PA594&dq=chronik+komet+595&source=bl&ots=MjW-g0lQMR&sig=4tm7wS7idMBnDb7Fgzdo_h0j3nI&hl=de&sa=X&ved=2ah...

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Sintflutimpakte

BBouvier, Freitag, 07. Dezember 2018, 13:45 vor 364 Tagen @ Gunther 2475 mal gelesen

<"Die Juden haben doch nach der Sintflut angefangen zu zählen
oder wann genau?
">

Hallo, Gunther!

Eine "Sintflut", von der weltweit die Mythen (fast) aller Völker künden,
wurde wahrscheinlich durch Impakte ausgelöst und wird von Geologen
https://www.amazon.de/die-Sintflut-gab-doch-historischen/dp/3426266601
auf etwa 9.000 "vor" (!) datiert.

Etwas völlig anderes:
Die Thora wurde jedoch erst ab 450 v. Chr. verfaßt:
Achteinhalb Jahrtausende (!) später.
Massiv beeinflußt durch babylonisches Gedankengut, haben sich damals
deren Autoren eine jüdische Geschichte erbastelt.
:tonne:

Da hat Niemand vor rund 11.000 (!) Jahren damit begonnen,
irgendetwas "zu zählen".

Grüß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Jüdische Zeitrechnung

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 07. Dezember 2018, 14:14 vor 364 Tagen @ BBouvier 2547 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Freitag, 07. Dezember 2018, 14:29

Hallo!

Eine "Sintflut", von der weltweit die Mythen (fast) aller Völker künden,
wurde wahrscheinlich durch Impakte ausgelöst und wird von Geologen
https://www.amazon.de/die-Sintflut-gab-doch-historischen/dp/3426266601
auf etwa 9.000 "vor" (!) datiert.

Von Tollmanns Sintflutdatierung zu unterscheiden ist die mythologische Sintflut bei den Juden. Die jüdische Zeitrechnung ist fiktiv und basiert auf der spekulativen Rückrechnung bis zum Schöpfungsdatum, das sie im Jahre 3761 v. Chr. nach unserem Kalender ansetzen. Die Sintflut wird auf diesem fiktiven Zeitstrahl im Jahre 1656 jüdischer Zeitrechnung bzw. 2104/2103 v. Chr. angesetzt.

Interessant nebenbei bzw. bei der Recherche gefunden: um 2250 v. Chr. trat das sogenannte "4,2-Kilojahr-Ereignis" ein, dessen Folgen um 2150 v. Chr. in Mesopotamien zur vollen Entfaltung kamen und sich nicht etwa durch Fluten, sondern extreme Dürre auszeichneten. Die Klimaveränderungen waren aber weltweit, trugen u. a. zum Fall des alten Reiches in Ägypten bei (wobei die Ägypter im Kulturzyklus damals auch reif für den Niedergang waren), beendeten die frühen Kulturen in China (dort durch Temperaturstürze und Überschwemmungen) und ließen die Gletscher in Kanada erneut nach Süden vorstoßen. Irgendwas scheint da gewesen zu sein, so daß die nachträgliche Datierung der Sintflut ans Ende dieses kulturarmen "dunklen Zeitalters" vielleicht kein gänzlicher Zufall ist, sondern auf einer diffusen kollektiven Erinnerung an üble Zeiten der Urjuden fußen könnte.

Jedenfalls ist die Behauptung, die Juden hätten "nach der Sintflut zu zählen angefangen", also nicht etwa die Zeitrechnung nach der Sintflut generiert, sondern beginnen lassen, völlig aus der Luft gegriffen.

Da das Schöpfungsdatum auf spekulativer Rückrechnung basiert, ist das derzeitige jüdische Jahr 5779 und irgendwelche auf dieser Grundlage herbeiphantasierten Zahlenspielereien ohne jeglichen Sinn und Bedeutung.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Sintflut

Gunther @, Freitag, 07. Dezember 2018, 20:58 vor 364 Tagen @ Taurec 2369 mal gelesen

Hallo Taurec,

das Datum der Zeitzählung habe ich ja schon mehr oder weniger als Frage hingestellt, weil ich mir nicht sicher war wann die Zeitrechnung begann.

Ich habe ein E-Book bei Google unter folgendem link gefunden:

https://books.google.de/books?id=PxJkAAAAcAAJ&pg=PP5&lpg=PP5&dq=Chronica+oder+Sammlung+alter+und+neuer+Nachrichten+von+den&source=bl&ots=-HoUAL4gq-&sig=LuBBjMo-rodjwikQsr2s9...

Dort wird gleich am Anfang des Kapitel 1 über eine Sintflut im Jahr 1657 erzählt bei dem nur 8 Seelen überlebten. Noah wird dort auch erwähnt.

Hat die jüdische Zeitrechnung 1657 Jahre vor der Sintflut begonnen?

Ich würde mich über Infos zu den Bezügen freuen.

Grüße von Gunther

Genesis

Tacitus, Freitag, 07. Dezember 2018, 21:47 vor 363 Tagen @ Gunther 2376 mal gelesen

Hallo,

das alte Testament ist mehr oder weniger eine chronologische Geschichtsschreibung und es wurde kapitellang peinlich genau "dokumentiert", wer wen in welchem Alter gezeugt hat.
Daraus ergibt sich folgendes Bild
[image]
(...anklicken, um es groß zu sehen)

Gruß

T.

Start der Zeitenrechnung

Gunther @, Samstag, 08. Dezember 2018, 02:08 vor 363 Tagen @ Tacitus 2282 mal gelesen

Hi Tacitus,

die Tabelle sagt ja das selbe wie die Chronik die ich als Link eingestellt habe.
1657 (oder ca.) Sintflut, Zeitenrechnung ab der Zeit Adam.

Danke für die Info. Jetzt kann ich die Datumsangaben richtig zuordnen :-)

Gruß
Gunther

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mythische Fabelfiguren

BBouvier, Samstag, 08. Dezember 2018, 00:28 vor 363 Tagen @ Gunther 2310 mal gelesen

<"Dort wird gleich am Anfang des Kapitel 1 über eine Sintflut
im Jahr 1657 erzählt bei dem nur 8 Seelen überlebten
.">

Hallo, Gunther!

"Dort" wird nicht "eine" Sintflut erwähnt
sondern auf das Alte Testament abgehoben:
Auf die (!) Sintflut.

Erstes Buch Mose:
"An jenem Tag ging Noach mit seiner Frau,
mit seinen Söhnen Sem, Ham und Jafet
und mit den Frauen seiner Söhne in die Arche
."

Also vier Männer nebst deren Frauen = Acht Personen.
Offenbar laut dem Erzähler 1.657 Jahre nach der Schöpfung.

Hingewiesen sei darauf, daß es einen historischen Adam,
einen Noah, eine solchen "Mose", einen Abraham,
einen David, einen Saul, Kain&Abel, einen Salomo, etc. nie gegeben hat:
Das alles sind rein mythische Sagenfiguren wie beispielsweise
Gilgamesch, Jason, Odysseus, Agamemenon, Romulus, Herkules, Siegfried,
Hagen, etc., um exemplarisch nur einige zu nennen.

Gruß,
BB


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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Nibiru

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 07. Dezember 2018, 09:27 vor 364 Tagen @ Gunther Külls 2681 mal gelesen

Hallo, Gunther!

Nibiru ist eigentlich schon ein alter Hut, vor allem nachdem (Beginnend wohl mit "Zetatalk" Anfang der 2000er Jahre) wiederholt angebliche Sichtungen gemeldet und Naherwartungsprophezeiungen verbreitet wurden, ohne daß natürlich je etwas geschah. Der Begriff "Nibiru" ist verbrannt und hoffnungslos diskreditiert.

Dahingegen stehen Fragen nach einem großen Himmelskörper jenseits der bekannten Planeten des Sonnensystems auch im Fokus der Wissenschaft (bei den Nibirubehauptungen handelt es sich in der Tat nicht um Wissenschaft, sondern um eine new-age-geprägte Ersatzreligion).

Solche Theorien sind nicht zuletzt wegen des rund einen Dutzends Schauungen über eine Nahbegegnung mit einem Himmelskörper prinzipiell diskutabel.

Dabei den Begriff "Nibiru" nicht zu verwenden, gebietet sich allein schon, um sich nicht selbst jegliche Glaubwürdigkeit zu entziehen und in die Ecke der Spinner zu stellen.

Bereits die Bezeichnung "Nibiru" ist ein absurdes Konstrukt eines Amerikaners, das auf historischer, mythologischer und linguistischer Unkenntnis beruht, siehe "Nibiruunsinn" und "zu Zecharia Sitchin".
"Nibiru" bezeichnete in der sumerischen Literatur den Planeten Jupiter. Sitchins Herleitung eines hypothetischen weiteren Planeten Nibiru auf Grundlage der sumerischen Literatur ist sachlich falsch. Alle Nibirutheorien gehen auf diese falsche Grundlage zurück und sind unweigerlich ebenfalls falsch.

Sobald jemand "Nibiru" sagt, schwingt sofort irrationaler Glaube mit, was nicht besser wird durch das bei "Nibirujüngern" vorzufindende Bestreben, ihn herbeizureden und mit gefälschten Beweisen oder hanebüchenen Verzerrungen der Realität belegen zu wollen.

Trotzdem ein paar Fakten zu Nibiru

Es gibt tatsächlich keine "Fakten" zu Nibiru.

Die ersten drei Punkte (Zwergsonne, Masse, Durchmesser) betreffen meines Erachtens die gemutmaßten (aber nicht faktisch belegten!) Eigenschaften des theoretischen Trabanten unserer Sonne irgendwo im Bereich der Oortschen Wolke. Deren Zutreffen ist nicht auszuschließen.
Die Entfernung des Asteroidengürtels ist geschenkt.

Sollte sich das Nibirusystem mit Trabanten im inneren Sonnensytem aufhalten (Asteroidengürtel) wird es frühestens 1 Jahr vorher mit bloßem Auge sichtbar.

Sätze, die mit "sollte" beginnen, können schon per se keine Fakten enthalten.

Also kurz gesagt die Viedeos im Internet sind alle als Fake anzusehen.

Ja, auf jeden Fall.

Er ist halt noch nicht zu sehen.

Folglich läßt er sich auch nicht mit Fakten belegen. Im Wesentlichen ist der "Himmelskörper im äußeren Sonnensystem" (ob "Planet X/IX" zutrifft, ist ebenfalls fraglich, weil sich mit "Planet" spezielle Definitionsmerkmale verbinden, die auf braune Zwerge nicht zutreffen) ein Modell, um nicht erklärbare Beobachtungen an bekannten Objekten im Sonnensystem zu erklären. Er ist sozusagen nur als Negativbild vorhanden, als Loch im Modell des Sonnensystems, dessen Grenzen durch die Irregularitäten in den Bahndaten bemessen werden.

Er wurde in folgenden Jahren gesehen und taucht öfter auf als geglaubt:

364 v Chr. im Zusammenhang Grosser Erdbeben
113 n Chr. im Zusammenhang Erdbeben Palästina, wird gerne auf 115 Datiert
589 n Chr. auch Erdbeben...
1066 n Chr. wird hier bei einer Sichtungsdauer von 70 Tagen dem Komet Halley zugeschrieben. Dieser hat für gewöhnlich nur eine sichtbarkeitsdauer von durchschnittlich 35 Tagen oder weniger.
1540 n Chr. das Jahr der Großen Dürre. Ist schwer aber nicht unmöglich Infos im Netz zu finden

Jetzt wird es absurd.
Sichtungen in Zusammenhang mit Erdbeben sind nicht nachgewiesen. Sollte es solche Berichte geben, ist höchst wahrscheinlich, daß es sich um eines der vielen abergläubischen Vorzeichen handelt, die in der antiken Literatur zusammen mit Ereignissen überliefert werden. Der moderne Abendländer hat leider ein Problem mit der Märchenhaftigkeit antiker Geschichtsschreibung, wenn er seine rationalen Maßstäbe an diese Kulturen anlehnt.

So gibt es z. B. in der antiken Vorzeichensammlung des Julius Obsequens, die auch Nostradamus beeinflußt hat, zu verschiedenen Jahren angebliche, tatsächlich aber irreale "Sichtungen". Obsequens hat die Vorzeichen im wesentlichen aus dem Werk "Ab urbe condita libri" des römischen Historikers Livius destilliert.

  • "In Lavinium wurde eine leuchtende 'Fackel' am Himmel gesehen." (167 v. Chr.)
  • "In Formiae wurden bei Tage zwei Sonnen gesehen." (163 v. Chr.)
  • "In Lanuvium umgaben zwischen der dritten und der fünften Stunde zwei verschiedenfarbige Kreise die Sonne, der eine mit einer roten, der andere mit einer weißen Linie. 32 Tage lang leuchtete ein Stern." (147 v. Chr.)
  • "In Praeneste wurde eine brennende 'Fackel' am Himmel gesehen, es donnerte aus heiterem Himmel." (137 v. Chr.)
  • "In Gallien wurden drei Sonnen und drei Monde gesehen." (122 v. Chr.)
  • "Zur dritten Stunde des Tages verdunkelte eine Sonnenfinsternis das Licht." (104 v. Chr.)
  • "Am Tage erschien der Mond mit einem Stern von der 3. bis zur 7. Stunde." (104 v. Chr.)
  • "In Picenum wurden drei Sonnen gesehen." (104 v. Chr.)
  • "Eine 'Fackel' erschien am Himmel und der ganze Himmel schien zu brennen." (94 v. Chr.)
  • "Man sah eine 'Fackel' am Himmel." (92 v. Chr.)
  • "Bei Sonennaufgang schoß ein Feuerball aus südlicher Richtung unter ungeheurem Getöse des Himmels hervor." (91 v. Chr.)
  • "Am selben Ort [Stratopedon] fiel ein ungeheur großer Stern vom Himmel." (88 v. Chr.)
  • "Eine 'Fackel' wurde am Himmel nach Westen eilen gesehen. Drei Sonnen schienen, und um die unterste Sonne leuchtete ein Kranz ähnlich einem Ährenkranz in die Umgebung, und später, nachdem die Sonne in einen Kreis zurückgeführt worden war, war viele Monate hindurch ihr Licht trübe." (44 v. Chr.)
  • "Als dies durch Opfer entsühnt wurde, wurden um die dritte Stunde des Tages drei Sonnen gesehen, die sich bald in einen Kreis zusammenzogen." (42 v. Chr.)

Wenn solche Gerüchte irgendeine Relevanz haben sollen, dürfen sie nicht nur in einzelnen Meldungen an einzelne Orte gebunden sein, sondern müssen in verschiedenen Kulturen weltweit nachweisbar sein. Nur dann ist auszuschließen, daß es sich um singulären Aberglauben handelt, der irgendwelche Ereignisse (Erdbeben etc.) in einen Zusammenhang mit den Göttern stellt.

Der Punkt zum Halleyschen Kometen ist nicht schlüssig, weil:
1. Das Jahr 1066 zur Umlaufdauer des Kometen paßt (zuvor 989, danach 1145 usw.). Es muß sich also um den Halleyschen Kometen gehandelt haben, der damals gesichtet wurde. Es gibt nämlich in diesem Zeitfenster keine unabhängige zweite Sichtung, die Halley sein könnte, wenn die historisch belegte Nibiru zugeschrieben wird.
2. Die Dauer der Sichtbarkeit von der jeweiligen Nähe der Erde zum Kometen abhängt.

Die Dürre 1540 ist ebenfalls nicht schlüssig. Das Ereignis scheint nur auf Europa beschränkt gewesen zu sein. Ein Himmelskörper (über dessen Sichtung für 1540 keine Berichte vorliegen) hätte, falls überhaupt, weltweite Auswirkungen zeitigen müssen und zwar nicht lediglich "Dürren". Wie soll ein Himmelskörper durch seine bloße Anwesenheit irgendwo im Sonnensystem irdische Dürren auslösen? Ist es nicht sinnlos, bliebige Katastrophen, die in das gewünschte Zeitfenster von 477 Jahren passen, willkürlich "Nibiru" zuzuschreiben, ohne dabei auf naturwissenschaftliche Erklärungszusammenhänge zu achten?

Mit solchen hanebüchen konstruierten "Beweisen", als Tatsachen behauptet ("Er wurde in folgenden Jahren gesehen und taucht öfter auf als geglaubt.") diskreditieren sich "Nibirujünger" nicht nur regelmäßig selbst, sondern ziehen auch ernsthafte Diskussionen über mutmaßliche Himmelskörper im äußeren Sonnensystem und Planetennahbegegnungen in Lächerliche. (Ich gehe mal davon aus, daß diese Auflistung vermeintlicher historische Begegnungen nicht auf Deinem Mist gewachsen ist, sondern von irgendwem im Netz behauptet und kopiert wurde.)

2017 - Also schon ein Jahr überfällig...

Bitte nicht die übliche Naherwartung! :-(

Was Du als "schlechte Gesprächskultur", "Haßkampagnen", "Mobbing", "Vorurteile", "pauschale Darstellung als Vollhorst" bezeichnest, ist wohl eher das subjektive Empfinden der harten Kante, die in diesem Forum traditionell gegenüber Unsinn gefahren wird, der von irrationalen und meist unbelehrbaren Gläubigen über weltliche Themen vertreten wird. Das macht wesentlich die Qualität des Forums im Vergleich zu anderen aus, wo man bei Unsinn nicht Aufklärung erhält, sondern Applaus.
Dir hat wohl schlicht nicht gefallen, daß diesmal eines Deiner Themen betroffen war.
Man kann es eigentlich auch nur persönlich nehmen, wenn man sich selbst (als Kopfmensch) allzu sehr mit seinen Ideen identifiziert, so daß der Selbstwert von deren Richtigkeit abhängig gemacht wird.

Sobald man übrigens mit belastbaren Argumenten ankommt, die sich nicht beim Morgenkaffee beiseitewischen lassen, findet man hier durchaus Anklang. Bei manchen abgedroschenen Ideen, die schon seit 20 Jahren erfolglos durchgekaut werden, ist das wohl per se nicht möglich. Dabei handelt es sich gewiß nicht um "Vorurteile", eher um begründete "Nachurteile". Die Behauptungen sind halt schlicht Unsinn und postulieren Irreales.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Dunkle Materie

Tacitus, Freitag, 07. Dezember 2018, 10:15 vor 364 Tagen @ Gunther Külls 2479 mal gelesen

Hallo Gunther,

es gibt zwar viele "Prophezeiungen zu Nibiru", bzw. zu irgendetwas von außerhalb unseres bekannten Sonnensystems, das "plötzlich auftaucht", aber das "Prophezeite" ist alles recht nebulös und lässt keine allgemein gültige Interpretation zu.

Andererseits gibt es trotz aller wissenschaftlich-astronomischen Aufgeklärtheit noch "dunkle Flecken" im wahrsten Sinne dieses Wortes, nämlich die erst in diesem Jahr gemachte Entdeckung von einer sehr großen Ansammlung von "dunkler Materie" im Sonnensystem.

Nach einer wissenschaftlichen Arbeit zu diesem Thema gab es viele aufgeregte Artikel zu einem "Sturm", bzw. gar "Hurrikan aus dunkler Materie", der gerade durch unser Sonnensystem fliegt und der ca. die 10-milliardenfache Sonnenmasse besitzt (siehe z.B. Artikel in der SZ, auf scinexx.de, im Focus usw.).
Natürlich gibt es auch dazu Stimmen, die diese "Schreckensnachricht eines Hurrikans aus dunkler Materie" relativieren, bzw. sogar als lächerlich bezeichnen, allen voran natürlich wieder mal der Psiram sehr nahe stehende ""Astrodictium simplex" vom "scienceblog". Zitat aus dem Artikel:

Und vor allem: Im Gegensatz zum starken Wind eines Hurrikans der jede Menge Schaden auf der Erde anrichten kann, ist dunkle Materie komplett harmlos. Sie wechselwirkt so gut wie gar nicht mit dem Rest der normalen Materie, also der Materie aus dem die Erde und wir Menschen bestehen.

Wer nun gewohnt ist, selber zu denken, statt sich selber so nennenden "Experten" zu vertrauen, sollte bei diesem Satz eigentlich stutzig werden, denn gerade wegen ihre Wechselwirkung mit der sichtbaren Materie geht ja die Astronomie davon aus, dass es diese dunkle Materie geben muss, siehe z.B. auf scinexx.de:

[Dunkle Materie...] Ihr Schwerkrafteinfluss hält Galaxien zusammen und prägt auch die Bewegung von Sternansammlungen im Umfeld unserer kosmischen Nachbarschaft

Oder, ein bißchen "profaner", aus der SZ

Es muss da draußen also noch mehr geben, viel Masse, deren Schwerkraft auch an den sichtbaren Himmelsobjekten zerrt.

Der wissenschaftliche Artikel, auf den sich diese ganzen "Schreckensnachrichten" beziehen, ist übrigens hier zu finden und die einfachste Methode, diese "Wolken aus dunkler Materie" zu finden, sind Wärmebildaufnahmen, wie sie von LUCIFER 1 und 2 gemacht werden können, weil diese "Dunkelnebel" natürlich kälter erscheinen als das "normale" Universum.

Aus diesen Gründen (...und wegen der tatsächlich mehr als seltsamen Himmelserscheinungen, die ich auch persönlich seit längerer Zeit beobachte) erscheint mir eine vorurteilsfreie Diskussion zu diesem Thema durchaus angebracht.

Deswegen auch danke an @Taurec für diesen Thread.

Schönen Gruß,

Tacitus

Persönliche Beobachtungen

Tacitus, Freitag, 07. Dezember 2018, 21:22 vor 363 Tagen @ Tacitus 2446 mal gelesen

Hallo,

was mir seit Längerem auffällt:
Das Licht der "Sonne" kommt oft aus der falschen Richtung, sowohl morgens als auch bei Sonnenuntergang, z.B. ist die Morgenröte nicht nur im Osten, sondern da ist manchmal auch ein durchgehendes Morgenorange im Westen.
Abends oft das Gleiche: Im Westen ein orange-rot-farbiger und im Südosten ein spektakulär roter "Sonnen"untergang.
Es kommt natürlich auf die Wolken an, aber da gibt´s zur Zeit genug und dieses "Phänomen mit dem zweiten Licht" dauert länger, 10-20 Minuten etwa. Das beobachte ich seit ca. einem Jahr und es wird häufiger.

Und die anderen "Phänomene", die sich seit Jahren häufen, wie Überschwemmungen, Erdbeben- und Meteoritenzunahme, Vulkanaktivitäten usw. lassen mich dann schon überlegen, ob an diesem unsichtbaren und plötzlich im Sonnensystem auftauchenden Irgendwas etwas dran sein könnte.

Für mich sieht das so aus, als wäre dieser momentane "Hurrikan aus Dunkler Materie" (10-Milliardenfache Sonnenmasse!) dieser "Nibiru", "Herr aus den Lüften" oder wie auch immer er genannt wurde, falls das in grauer Vorzeit schon mal vorgekommen ist.

"Umweltverschmutzung" und "Klimawandel" können nicht zu Phänomenen wie Zunahme an Meteoriten- und Erdbeben- und Vulkanaktivitäten und zu "Nebensonnenuntergängen" führen.
Auch haben wir momentan keine Magnetfeldschwankungen mehr, weil es inzwischen eine akute Magnetfeldinstabilisierung ist!

Ein Hurrikan aus dunkler Materie (mit 10.000.000.000-facher Sonnenmasse), der da angesaust kommt, passt für die momentane globale Lage wie Faust auf Auge.

Meine Erklärung für die "Nebensonnen":
Das ist die dunkle Materie-Wolke, die das Licht der Sonne reflektiert und dadurch für die gegenüberliegenden Wolkeneffekte verantwortlich ist.

Dunkle Materie ist unsichtbar, aber "verübt" Effekte durch seine Gravitationskraft und es scheint so, als hätte es auch eine gewisse "Reflexionskraft", wodurch die Nebensonnen entstehen (und übrigens auch Polarlichter an Orten, wo es sie bis vor 5-6 Jahren noch nicht gab).

WENN man eine logische Erklärung für die weltweite Zunahme an wirklich einschneidenden Umweltkatastrophen sucht, ist die Überlegung, dass "da draußen" irgendetwas mit gewaltiger Kraft zieht, einleuchtend.

Momentan haben wir sowas im SonnenSystem, nicht irgendwo in fernen Galaxien (...hab´ ich´s schon gesagt? 10-milliardenfache Sonnenmasse hat dat Ding, das sind ca. 333.000.000.000.000.000 Erdmassen! ...ob die wohl Gravitationskräfte auslösen? (evtl. sogar auf die Wolkendecke, weil es neuerdings ganz seltsame Wolkenformationen gibt?)

Nun ja, diesen dunklen Materiestrom kreuzt die Erde regelmäßig und wenn das schon früher vorgekommen ist, sind dann aller Wahrscheinlichkeit nach die Mythologien mit "Zeus und dem Kampf der Titanen", "Nibiru", "Krishna-Kämpfe", "Kali-Yuga", "Sintflut" usw. entstanden (...und eventuell auch die Warnungen, das dat Ding wiederkommt!).

Gruß,

Tacitus

Nicht wirklich

offtopic, Freitag, 07. Dezember 2018, 23:02 vor 363 Tagen @ Tacitus 2376 mal gelesen

Hallo,

das ist ja kaum auszuhalten hier...

Zunächst mal die 10 Milliardenfachen Sonnenmassen... Hat irgendjemand auch nur annähernd in Physik aufgepasst? Scheint wohl nicht so zu sein, denn schon ein Eindringen einer Masse von nicht mal einer Sonnenmasse wäre katastrophal für das Sonnensystem. Die Sonne (mit eben EINER Sonnenmasse) ist alles, worum sich unser Sonnensystem dreht und auch ausgerichtet ist, und dann kommt mal ein Sturm mit Milliarden an Sonnenmassen daher? Hallo? Wer den Artikel auch nur gelesen hat, hat erfasst, dass sich dies auf den sogenannten S1-Strom bezieht, der aus ca. 30.000 Sonnen besteht und wir sind mittendrin. Das heißt, die Masse kommt nicht von außen frisch rein, sondern war schon immer da.

Die zwei Sonnen, oder mehr kommen aufgrund des Halo-Effekts zusammen.

Grüße

OT

Einheiten

Gunther @, Samstag, 08. Dezember 2018, 02:27 vor 363 Tagen @ offtopic 2300 mal gelesen

Hi offtopic,

es klingt schon ein wenig übertrieben mit den Zahlenangaben.
Vielleicht ist ja eine Einheit verwechselt worden?

Die Angaben über die Lebensdauer von Adam 930 Jahre, Set 912, Enosch 905 Jahre.
Jetzt mal im Ernst.
Kennt irgend jemand von euch einen Menschen der über 900 Jahre alt ist?
Eine Einheiten Verwechslung fällt mir schwer zu erkennen.

cJ(ahre) (centi) oder dJ(ahre) (dezi)... hab ich noch nicht verwendet.
Wenn es diese Bezeichnungen neuerdings gibt habe ich etwas dazugelernt.

Tacitus, bitte geb doch ein kurzes Feedback damit wir das besser verstehen können.

Vielen Dank
Gunther

Einheiten und Altersangaben

Tacitus, Samstag, 08. Dezember 2018, 09:43 vor 363 Tagen @ Gunther 2224 mal gelesen

Hallo Gunther,

die Zeittafel, die ich Dir verlinkt habe, zeigt die "chronologische" Abstammung der Stammväter Israels, so wie sie im Talmud und im alten Testament geglaubt wird.

Ob man nun diese hohen Altersangaben dadurch erklärt, dass die Tage früher vielleicht kürzer waren und erst durch einen Kataklysmus sich die Erddrehung verlangsamte oder ob man glauben mag, diese Kinder Gottes haben sich so gut ernährt oder hatten eine bessere Genetik oder ein Jungbrunnenelixier (...vielleicht bekamen sie "Manna"?) wäre alles Spekulation und ist deswegen nicht diskutierbar.

Eine unbestreitbare Tatsache scheint aber zu sein, dass viele Talmudisten, Kreationisten und andere diese Zahlenangaben insoweit ernst nehmen (...glauben), als dass sie sagen, Gott habe Adam vor ca. 6000 Jahren erschaffen und die Sintflut habe vor ca. 4000 Jahren stattgefunden.

Ich wollte mit dieser Schautafel nicht behaupten, dass es so gewesen wäre, sondern Dir nur ein Mittel zur Hand geben, die biblische Zeit"rechnung" zu verstehen.

Gruß,

T.

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US-Rülpser

BBouvier, Samstag, 08. Dezember 2018, 13:22 vor 363 Tagen @ Gunther 2309 mal gelesen

Hi offtopic

Hallo, Gunther!

Hinweis:
Die Verwendung des primitiven US-Rülpsers "hi", mit dem sich die dortige Unterschicht
unverfroren anpöbelt ... anstelle einer höflich-kultivierten Anrede,
ist hier nicht üblich.

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Bist Du ein Roboter?

bGunther @, Samstag, 08. Dezember 2018, 15:00 vor 363 Tagen @ BBouvier 2283 mal gelesen

Hi(allo),

was hier so üblich ist muß ich noch bzw. werde ich mir noch erlernen.
Als primitiver, rülpsender möchte ich mich zu einem höflich kultivierten entwickeln.
Entwicklung bedeutet Veränderung, Veränderung schliesst auf Leben.

Stillstand geht in die Richtung 'Absterben / Versterben'

Griaßle
Gunther

(Wenn Griaßle auch primitiv rülpserisch ist - dann belehre mich und ich werde Meine primitive Sprache erweitern.)

Zitate aus den bereits verlinkten Artikeln + Verdeutlichung

Tacitus, Samstag, 08. Dezember 2018, 09:30 vor 363 Tagen @ offtopic 2303 mal gelesen

bearbeitet von Tacitus, Samstag, 08. Dezember 2018, 09:45

Hallo OffTopic,

schwer verständlich, was hier für Dich nicht auszuhalten ist, denn ich habe nur aus den angegebenen Quellen zitiert, da könntest Du das alles selber nachlesen, aber ich zitiere mal aus der SZ (-> https://www.sueddeutsche.de/wissen/astrophysik-sturm-aus-dunkler-materie-zieht-durchs-sonnensystem-1.4212480):

Astrophysiker vermuten, dass derzeit ein Sturm aus Dunkler Materie durch das Sonnensystem zieht
Schätzungen belaufen sich auf zehn Milliarden Sonnenmassen unsichtbarer Masse, die der S1-Strom mit sich bringt

Auszug aus scienxx (-> https://www.scinexx.de/news/kosmos/sonnensystem-sturm-aus-dunkler-materie/):

Ein Strom aus Dunkler Materie weht mitten durch unser Sonnensystem
Das aber bedeutet, dass unser Sonnensystem ständig von einem unsichtbaren, nicht direkt nachweisbaren Sturm aus Dunkler Materie durchweht wird
Demnach fliegt unser Sonnensystem mitten in diesem gewaltigen Strom aus 30.000 Sternen und noch viel mehr Dunkler Materie

Dort ist auch ein schönes Bildchen, wie dieses Kreuzen des S1-Streams abläuft (...das orange Sternchen ist unsere Sonne):
[image]
Das dicke Ende kommt also erst noch, wie man unschwer erkennen kann.

Oder direkt aus dem wissenschaftlichen Artikel drüber (-> https://arxiv.org/pdf/1807.09004.pdf):

[Summary] The S1 stream, recently discovered in the SDSS-Gaia dataset, hits the Solar system almost head-on in a low inclination, counter rotating Orbit
its progenitor is believed to be a dwarf galaxy of mass 10hoch10 solarmasses in stars and DM

@OffTopic: Nachdem Du mir die Arbeit gemacht hast, das alles zu zitieren, was Du selber aus den verlinkten Artikeln herauslesen hättest können, bitte ich nun auch um eine Stellungnahme dazu.

Und zu meinen eigenen Beobachtungen, die Du mit "Halos" erklären willst:
Da habe ich meiner Meinung nach deutlich genug ausgeführt, dass ich keine "Nebensonne" beobachtet habe, sondern gegenüber liegende "Nebensonnenuntergänge", und das lässt sich mit Halos nicht erklären!
(...übrigens habe ich diese Beobachtung bereits gemacht, als ich von diesem S1-Stream noch gar nichts wissen konnte, weil dieser wissenschaftliche Artikel erst im Juli 2018 erschienen ist, aber das habe ich oben indirekt auch schon erläutert, Zitat: "Das beobachte ich seit ca. einem Jahr und es wird häufiger.")
Und da man mit den meisten Bildermachapparaten nur in eine Richtung Bilder machen kann, ist es schwierig, ein Bild von diesem Phänomen zu machen, aber es gibt Videos, wo ähnliche Phänomene gezeigt werden ...kurze Suche...: hier https://www.youtube.com/watch?v=qYbX7NNQhVI, oder hier https://www.youtube.com/watch?v=SQOz3pdNxJ8 wird das gefilmt, was ich auch selber nun schon häufiger beobachtet habe: Ein dem Sonnenuntergang gegenüberliegender zweiter Sonnenuntergang)

Und noch was: Wie ich oben auch schon zitiert habe, sagt der Astro-Physiker "Astrodictium Simplex":

...dunkle Materie [ist] komplett harmlos. Sie wechselwirkt so gut wie gar nicht mit dem Rest der normalen Materie, also der Materie aus dem die Erde und wir Menschen bestehen.

Nun sagst DU aber:

...schon ein Eindringen einer Masse von nicht mal einer Sonnenmasse wäre katastrophal für das Sonnensystem

Hat da nun der Experte vom scienceblog recht oder Du?

Mit Bitte um eine weitere Antwort,
Gruß

T.

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Deine angebliche Wolke dunkler Materie

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 08. Dezember 2018, 15:15 vor 363 Tagen @ Tacitus 2245 mal gelesen

Hallo!

Diese vermeintliche Wolke stopfen wir ganz schnell wieder in die Mülltonne, in die sie hineingehört.

Auszug aus scienxx (-> https://www.scinexx.de/news/kosmos/sonnensystem-sturm-aus-dunkler-materie/):

Ein Strom aus Dunkler Materie weht mitten durch unser Sonnensystem
Das aber bedeutet, dass unser Sonnensystem ständig von einem unsichtbaren, nicht direkt nachweisbaren Sturm aus Dunkler Materie durchweht wird
Demnach fliegt unser Sonnensystem mitten in diesem gewaltigen Strom aus 30.000 Sternen und noch viel mehr Dunkler Materie

Dort ist auch ein schönes Bildchen, wie dieses Kreuzen des S1-Streams abläuft (...das orange Sternchen ist unsere Sonne):
[image]
Das dicke Ende kommt also erst noch, wie man unschwer erkennen kann.

Oder direkt aus dem wissenschaftlichen Artikel drüber (-> https://arxiv.org/pdf/1807.09004.pdf):

[Summary] The S1 stream, recently discovered in the SDSS-Gaia dataset, hits the Solar system almost head-on in a low inclination, counter rotating Orbit
its progenitor is believed to be a dwarf galaxy of mass 10hoch10 solarmasses in stars and DM

Deiner Abbildung zu entnehmen hat der Strom eine Ausdehnung von vielen tausend Lichtjahren. Mir anderen Worten: Das Sonnensystem liegt zwar im Zentrum des Stroms, allerdings konzentrieren sich nicht alle 10.000.000.000 Sonnenmassen in unserem Sonnensystem.

Nachweisbar wird der Strom dunkler Materie anhand eines Verbandes aus rund 30.000 Sternen, die einer vor Urzeizen von der Milchstraße geschluckten Zwerggalaxie entstammen und die sich mit anderer Geschwindigkeit und auf einer speziellen Bahn bewegen (besagter S1-Strom). Und dieser gewaltige, tausende Lichtjahre durchmessende Strom führt die dunkle Materie, um die es geht, angeblich mit sich.

"Schätzungen belaufen sich auf zehn Milliarden Sonnenmassen unsichtbarer Masse, die der S1-Strom mit sich bringt."

Das Sonnensystem wird nur von einem Bruchteil dieser Materie getroffen. Eine Auswirkung auf die Erde ist daher auszuschließen.


Lest um Himmels Willen die vermaledeiten Artikel ordentlich und phantasiert nicht wild und bar jeglicher wissenschaftlicher Hintergrundkenntnis die unsäglichsten Katastrophen herbei!

Dieses Forum ist nicht die Märchenrunde im Kindergarten!

Daß Offtopic das nicht aushält, ist völlig nachvollziehbar.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Der 10-milliardste Bruchteil von 10 Milliarden Sonnenmassen ist EINE Sonnenmasse.

Tacitus, Samstag, 08. Dezember 2018, 15:49 vor 363 Tagen @ Taurec 2209 mal gelesen

Hallo Taurec,

ich zitiere aus https://arxiv.org/pdf/1807.09004.pdf):

stars in S1 impact on the Solar system at very high speed almost head-on. A coherent stream of DM associated with S1 hits the Solar system slap in the face.

Und wie man in Fig.2 sehen kann, ist der größte Teil dieser Masse innerhalb von 2 Kiloparcel neben dem Sonnensystem, das sind zwar immerhin ~8000 Lichtjahre (...4000 bis zum Zentrum), aber selbst wenn nur der 10-milliardste Teil dieser Masse mit der Erde interagiert, ist das eine ganze Sonnenmasse!

Zitat @OffTopic:

...schon ein Eindringen einer Masse von nicht mal einer Sonnenmasse wäre katastrophal für das Sonnensystem

Gruß,

T.

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Falsche Einschätzung der Dimensionen

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 08. Dezember 2018, 16:17 vor 363 Tagen @ Tacitus 2256 mal gelesen

Hallo!

Du machst Dir offenbar keine Vorstellung über die Dimensionen des Universums.

Ein Lichtjahr umfaßt 9.500.000.000.000 Kilometer.
Allein bis zum benachbarten Sonnensystem (rund 4 Lichtjahre) sind es 38.000.000.000.000 Kilometer.
Du könntest also die Sonne 27.285.443 mal perlenkettenartig aneinanderreihen, um die Distanz bis dortin zu füllen.
Um die 10.000.000.000 Sonnenmassen auf diese Art zu "verbrauchen", müßtest du lediglich eine Sonnenperlenkette von 1.466 Lichtjahren bilden.

Stellen wir eine ähnliche Rechnung mal mit einem Kubiklichtjahr an. Das wären 90.250.000.000.000.000.000.000.000 Kubikkilometer.
Das Volumen der Sonne beträgt 1.410.440.011.000.000.000 Kubikkilometer.
In einem Kubiklichtjahr bringst du also in Sonnendichte 63.987.124 Sonnen(massen) unter. Um 10.000.000.000 Sonnenmassen auf diese Art zu "verbrauchen", bräuchtest Du also lediglich 156 Kubiklichtjahre.
Das ist ein Bruchteil des viele tausend Lichtjahre (30.000 Sterne mit entsprechendem Abstande zueinander) umfassenden S1-Stromes. Entsprechend dünn ist die dunkle Materie verteilt, abhängig von den tatsächlichen Ausmaßen des Stromes (über die ich auf die Schnelle keine Daten gefunden habe).

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Nachtrag

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 08. Dezember 2018, 16:33 vor 363 Tagen @ Taurec 2245 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Samstag, 08. Dezember 2018, 16:50

Hallo!

Der Aufenthalt des Sonnensystems im Strom ist übrigens nichts neues, vgl.:

http://www.astronomy.com/news/2018/11/a-dark-matter-hurricane-is-storming-past-earth

"And our paths will intersect for millions of more years."

Das geht nicht erst seit gestern so, sondern dürfte die reine bisherige Existenzdauer der Menschheit (2 Millionen Jahre?) um ein Vielfaches übersteigen.
(Zur Abschätzung: Die Sonne umrundet das Milchstraßenzentrum in rund 250 Millionen Jahren ein Mal. Die Aufenthaltsdauer innerhalb eines tausende Lichtjahre umfassenden Stromes ist im Zigmillionenjahresbereich zu bemessen.)

Die Wissenschaftler schließen einen Einfluß auf Sonne, Erde und das Leben auf ihr aus. Würde es aber einen solchen geben, wäre er bereits seit vielen Millionen Jahren wirksam und würde den von uns gar nicht als besonders erkennbaren Normalzustand darstellen. Vermeintliche Phänomene (falls sie überhaupt existieren), die angeblich jetzt erst auftreten, können nicht mit diesem Strom in Verbindung stehen (die wissenschaftliche Unbelegtheit der Interaktion der dunklen Materie mit der Welt der klassischen Physik mal außen vor gelassen).

So viel dazu.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Vermutung

WielandSchmied, Dienstag, 11. Dezember 2018, 21:31 vor 359 Tagen @ Taurec 2187 mal gelesen

Hallo Taurec!
Ich habe im Internet leider nichts gefunden, wie lange sich die Erde bereits in dem S1 Stream befindet. Aber lt. der Darstellung muss es schon einige Zeit sein. Nun wir wissen, seit ca. 34 Millionen befindet sich die Erde im sogenannten Känozoische Eiszeitalter. Eventuell könnte der S1 Stream die Ursache dafür sein.
Liebe Grüße
Heinz

Verständnisfrage

Tacitus, Dienstag, 11. Dezember 2018, 22:26 vor 359 Tagen @ WielandSchmied 2121 mal gelesen

Hallo WielandSchmied.

...lt. der Darstellung muss es schon einige Zeit sein.

Beziehst Du Dich auf diese vereinfachte Darstellung auf scienxx:
[image]
Wenn ja, solltest Du Dir auch die veranschaulichende Grafik weiter oben dazu ansehen:
[image]
Dort wird deutlich, dass dieser S1-Stream nicht in einer Ebene mit der Bewegungsebene unseres Sonnensystems liegt, was das Bild aber dann ganz anders aussehen lässt?

Am besten wäre für die Abschätzung der "intersections" (=Kreuzungen der Bahnen) m.E. immer noch die Fig.2 in der PDF auf https://arxiv.org/pdf/1807.09004.pdf.
Leider lässt sich diese Fig.2 hier nicht einbinden und es gibt sie auch sonst nirgends (hab´ sie gesucht), also muss man sich schon die Mühe machen, diese PDF mal wenigstens kurz anzusehen und dort ergibt sich m.E. ein ganz anderes Bild, welches sich mit Deiner Vermutung von den 34 Millionen Jahren nicht gut in Einklang bringen lässt.

[Ganz davon abgesehen, dass Taurec doch hinreichend erklärt hat, dass uns diese Gravitationskraft der dunklen Materie nichts ausmacht, aber wir nähern uns nun eben den Sternen in dieser Zwerggalaxie!]

Gruß,

T.

Noch eine Verständnisfrage

Tacitus, Dienstag, 11. Dezember 2018, 22:45 vor 359 Tagen @ Taurec 2157 mal gelesen

Hallo Taurec,

Du bittest doch immer wieder darum, Themen, die schon hinreichend durchgekaut wurden, nicht immer wieder neu zu bringen, sondern zuerst einmal die Forumsuche zu bemühen.

Das habe ich gemacht und hatte das auch schon angesprochen, denn 2011 wurde das Johannislicht schon näher von Gerhard und Ulrich besprochen (hiermit nochmalig von mir verlinkt), Auszüge:

"Im kommenden Jahrtausend aber wird auch der Norden dauernd mit Licht erfüllt sein. Wenn die Nordlichter sich über den Äquator bewegen und dem Südpol zustreben, dann wird die Elektronenwelle vom Kern der erdmagnetischen Ausstrahlung getroffen werden und sich verflüchtigen, was den Stillstand eurer Maschinen und das Versagen der Atomwaffen herbeiführen wird....

"Hier seine Aussagen in Kürze:
• Radikale Änderungen in der Natur
• Stürme werden katastrophal werden
• Erdbeben werden sich häufen und große Regionen zerstören
• Meere werden Tieflandgebiete überfluten
• Das Zeitalter des Eisens wird ins Nichts stürzen
• Das künstliche Licht wird aufhören, euch zu Diensten zu sein
• Bevor die Zerstörung der Erde entfesselt wird, wird das Universum in Unordnung geraten.
• Das Sonnenlicht wird merklich schwächer werden
Das erste Zeichen werden die Feuergarben des Jupiter sein
Am Abendhimmel erscheint ein Licht, das den Mond verschwinden lässt
Im Äther werden Blitze aufleuchten, die den Dunkelnebel sehen lassen
Am vierten Tage nach der Finsternis wird auf Erden eine Aschendecke liegen wie bei Neuschnee im Winter
Am siebten Tage wird diese Asche vom Erdboden aufgenommen sein und eine Fruchtbarkeit erzeugen, wie sie die Menschen nicht kennen."

Im Kern laufen die Aussagen darauf hinaus, dass sich eine "Dunkelwolke" ***) zwischen die Erde und die Sonne schiebt. Diese Wolke hat einen materiellen Aspekt (sie führt ganz am Ende zu einem Staubfall auf die Erde), sie hat einen energetischen Aspekt (der eben zur Veränderung der elektrischen und magnetischen Potentialfelder auf der Erde führt), und sie hat einen spirituellen Aspekt (brauch ich jetzt nicht weiter auszuführen ...). Die verschiedenen Wirkungen (Kälte, Überschwemmungen, Erdbeben, Probleme mit der Elektrizität, Veränderungen im Verhalten der Menschen - wir kennen letzteres ja von der Sonnenaktivität her) kumulieren für die Dauer von 3 Jahren, zum Schluß sieht man die Sonne nicht mehr richtig, drei Tage sind totale Finsternis. In dieser Endzeit taucht auch ein Komet auf.

***) es darf hier erwähnt werden, dass die Physiker seit einiger Zeit an "Schwarze Löcher", an "Dunkle Energie" sowie an "Dunkle Materie" glauben. Diese Modelle und VORSTELLUNGEN (mehr sind es nicht!) entspringen einer gewissen Hilflosigkeit. Sie weisen darauf hin, dass "da draußen" "etwas" ist, das aber noch nicht voll verstanden wird. Über den Hilfsbegriff "Dunkelwolke" braucht man sich deswegen nicht aufregen ...

Mit dem in diesem Jahr entdeckten "Hurrikan aus dunkler Materie" haben wir nun neue FAKTEN, die mit Worten von Johannes Friede VOLLKOMMEN übereinstimmen.

Warum werden diese Sachen so konsequent ignoriert und sogar noch ins Lächerliche/in den Bereich der Dummheit verschoben?

Gruß,

T.

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"Hurrikan aus dunkler Materie" ?

BBouvier, Mittwoch, 12. Dezember 2018, 01:09 vor 359 Tagen @ Tacitus 2201 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 12. Dezember 2018, 01:31

<"Mit dem in diesem Jahr entdeckten "Hurrikan aus dunkler Materie"
haben wir nun neue FAKTEN, die mit Worten von Johannes Friede VOLLKOMMEN übereinstimmen.
">

Hallo, Tacitus!

Zu "Friede":

Gegen/ab 1932 erhält (angeblich?) ein anonymes Medium mystische Durchgaben
eines angeblichen Mönches Johannes Friede,
der angeblich von 1204 bis 1237 lebte und der angeblich wiederum mit
Johannes von Patmos in enger geistiger Beziehung stehe.
Die Gesamtduchgaben umfassen 500 DIN-A4-Seiten in Kurrentschrift.
Details hier:
=>
https://schauungen.de/wiki/index.php?title=Johannes_Friede

Das alles gleicht durchaus "Lorber" oder "Bertha Dudde"
und ist insofern mehr als fragwürdig.
Zitat:
"Der ORION aber wird seinen Lichtstrahl drei Monate lang
auf die Erde senken und den Weg weisen zur Ruhestätte
des größten und erhabensten Menschen, der je auf Erden wandelte.
Denn die stoffliche Hülle des JESUAE VON NAZARETH
ruht heute noch unversehrt in der unbekannten Felsenhöhle
seiner Geburt und wird als Beweis für die Gläubigen des dritten Jahrtausends
durch drei Seher wieder aufgefunden werden.
Die Lebenden werden seine Urlehre in Frieden verkünden
und das tausendjährige Reich des MESSIAS errichten
im Lichte wahrer Bruder- und Schwesterliche
zur Ehre des Schöpfers und zum Heile der gesamten Menschheit
."
... und so weiter und so weiter =>

Was Du da zitierst:
- entspricht rundweg nur dem europäischen Prophezeiungskanon
und ist überhaupt nichts neues :flower:
- dieser wurde bestenfalls(!) von einem erdnahen Geistwesen (dümmlich),
... "hier meldet sich ein 800 Jahre alter Geist!", nur repetiert
- hat mit (D)einem "Hurrikan aus dunkler Materie" nun rein nichts (!) zu tun

Deine fixe Idee :lehrer: , in die Du Dich da verrannt hast,
nervt mittlerweile nicht wenig. :trost:

Nachtrag zu "Friedes" Lichtstrahl aus dem Sternbild ORION:
=>
Wieder einmal zeigt sich, daß es gar nicht so leicht ist,
Schauungen zu fälschen bzw. da mal versehentlich keinen Unsinn zu schreiben.
Ein "Sternbild" ist nämlich insofern eigentlich eine
schiere Fiktion, weil es sich dabei nicht um leuchtende
Objekte handelt, die sich auf einer Ebene befinden
wie die Leuchtpunkte auf dem Ziffernblatt einer Uhr.
Vielmehr gleicht es einem halben Dutzend Bojen,
die völlig willkürlich auf einem riesengroßen See
verstreut sind, und bei denen ein Betrachter nur deswegen
ein "Muster" erkennt, weil er sie aufgrund der Perspektive
vor seinen (!) Horizont projeziert.
Bellatrix (γ Orionis), der dritthellste Stern im Orion,
ist ein rötlich leuchtender Stern in 243 Lichtjahren Entfernung.
ε Orionis, der mittlere der Gürtelsterne ist ein
1342 Lichtjahre (!!) entfernter bläulich-weißer Überriese.
Es gibt insofern so ein "Sternbild" doch überhaupt nicht!

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Aus älteren Beiträgen

Tacitus, Mittwoch, 12. Dezember 2018, 06:42 vor 359 Tagen @ BBouvier 2121 mal gelesen

Hallo BBouvier,

nur kurz, weil ich gleich zur Arbeit muss, verweise ich auf den
grundsätzlichen Beitrag zu Astronomie aus 2009
und auf den
Beitrag von Gerhard aus 2011

Nach der Krise löst sich die Wolke auf und die Erde gerät wieder in einen "Lichtstrahl" der vom "Orion" kommt. Hier werden manche Leser anfangen zu lachen, doch setzt sich allmählich in Kreisen der Wissenschaft die Erkenntnis durch, dass Einflüsse von außerhalb des Sonnensystem eine größere Rolle spielen als gedacht

und

Der Text erhält nach meiner Einschätzung seinen Wert allein aus der merkwürdigen Hineinflechtung physikalischer Sachverhalte. Das ist eine Vermischung, die sich in der europäischen Geistesgeschichte seit nun bald 200 Jahren immer mehr verstärkt. Sie ist dann erstaunlich, wenn durch sie Sachverhalte vorweggenommen werden, die die Physik selbst erst zeitlich später "realisiert".

Später mehr.

Noch kurz anmerken möchte ich, dass ich Dein Verhalten sehr seltsam finde, wenn Du von meinen Einwänden "genervt" bist.

Warum äußerst Du kein Genervtsein, wenn hier völlig themenfremde und teils haarsträubende esoterische Themen angesprochen werden?

Wenn man allerdings physikalisch-astronomische Sachverhalte, die in "Prophezeiungen (oder meinetwegen auch "Schauungen) der offiziellen Physik/Astronomie vorweggenommen wurden, thematisiert, reagiert Du "genervt"? Warum soll das hier nicht diskutiert werden?`

Gruß,

T.

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Kein Überschneidungsbereich zwichen dunkler Materie und Friedes Dunkelwolke

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 12. Dezember 2018, 09:32 vor 359 Tagen @ Tacitus 2110 mal gelesen

Hallo!

Ich rechne damit, daß Du Dir aus dem Friedetext eine Reihe Elemente herausgreifst und sie mit Deiner fixen Idee zu einem wissenschaftsfernen Potpourri verrührst, das Du dann als Fakten behauptest – das aber schlicht nur, weil Du Deine eigenen Einfälle nicht hinterfragen und Dich der Suggestivkraft Deiner Wunschvorstellungen nicht entziehen kannst.

Um es nochmal deutlich zu sagen: Eine Verbindung zwischen der "dunklen Materie" und dem Friedetext läßt sich nur unter massiver Vergewaltigung der physikalischen, theoretischen Grundlagen herstellen, welche die Physik zur dunklen Materie erarbeitet hat.

Auch Gerhard hatte es offenbar zumindest damals nicht verstanden, da er zum Begriff "Dunkelwolke" in einer Fußnote die Begriffe "schwarze Löcher", "dunkle Energie", "dunkle Materie" anspricht, ohne auf deren Aussagegehalt innerhalb der physikalischen Modelle zu achten. Sie sind nicht deswegen schwarz und dunkel, weil sie von anderen Körpern ausgesandtes Licht verdunkeln würden (wie es Teil der Friedeaussagen ist), sondern weil sie selbst kein Licht aussenden und daher unsichtbar sind.
Allein anhand des Wortbestandteils "dunkel-" leitet er eine Ähnlichkeit ab, ohne darauf zu achten, daß die Dunkelwolke bei Friede mit den Körpern des Sonnensystems in eine physikalische Interaktion tritt, die dunkle Materie per se nicht herstellen kann.
Dann fabuliert er, "dunkel" brächte die Hilflosigkeit zum Ausdruck, daß etwas "da draußen" sei, das man nicht verstünde. Das ist allerdings kein Freifahrtschein, in den Begriff alle erdenklichen eigenen Vorstellungen und Wünsche hineinzulesen! Außer dem oberflächlichen Worte "dunkel", jeweils unter völlig verschiedener und inkompatibler Bedeutung, haben die physikalischen Konzepte und Friedes Vorstellung nichts gemein.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Dass "dunkle Materie" an sich nichts verdunkelt, ist mir inzwischen klar

Tacitus, Mittwoch, 12. Dezember 2018, 09:48 vor 359 Tagen @ Taurec 2132 mal gelesen

bearbeitet von Tacitus, Mittwoch, 12. Dezember 2018, 10:11

Hallo,

per E-Mail habe ich bereits ziemlich genau erklärt bekommen, was Du gerade ausgeführt hast; da ich kein Einverständnis habe, diese E-Mail zu veröffentlichen sei nur gesagt, dass der Schreiber durchaus physikalische und astronomische Kenntnisse hat. Er erklärte mir u.a., dass der Begriff "dunkel" in "Dunkler Materie" nichts mit "dunkel" im Sinne von "verdunkelnd" zu tun habe, sondern eher dem Begriff "mysteriös" gleichzusetzen sei, was ich soweit nachvollziehen kann.

Was aber dann wiederum dazukommt, ist die Bewegung und die Gravitationskraft dieser "Zwerggalaxie", denn wenn diese den Weg unseres Sonnensystems kreuzt, nimmt es ja eine Menge Material aus der Oortschen Wolke mit (...das lässt sich wegen der Anziehungskraft auch gar nicht vermeiden).

Und da gibt es eben nicht nur Asteroiden und Kometen, sondern auch eine Menge Staub, der quasi in Verbindung mit der Anziehungskraft dieses Dunkelnebels die bei Johannes Friede angesprochenen "Dunkelnebel-Effekte" durchaus hervorrufen kann.

Dieser Zusammenhang sollte Dir aber vollkommen klar sein, wenn Du nicht bei Dir nicht zusagenden Argumenten vollkommen die Augen verschließen würdest.

Und von wegen "hellster Stern am Himmel"... ich fühle mich in der Gesellschaft von Gerhard, Ulrich und den anderen, die seit Jahren auf Dinge wie "Dunkelnebel", "Magnetfeldschwankungen" und Erdbeben-/Meteoritenzunahme hinweisen, durchaus gut aufgehoben.

Gruß,

T.

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Falsche physikalische und astronomische Vorstellungen

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 12. Dezember 2018, 10:58 vor 359 Tagen @ Tacitus 2150 mal gelesen

Hallo!

Was aber dann wiederum dazukommt, ist die Bewegung und die Gravitationskraft dieser "Zwerggalaxie", denn wenn diese den Weg unseres Sonnensystems kreuzt, nimmt es ja eine Menge Material aus der Oortschen Wolke mit (...das lässt sich wegen der Anziehungskraft auch gar nicht vermeiden).

Diese "Zwerggalaxie" war vor Milliarden Jahren eine Zwerggalaxie. Sie ist nur noch als Relikt in Form des S1-Stromes vorhanden, dessen 30.000 (bekannten) Sterne sich von den Milliarden der Milchstraße, von deren Gesellschaft sie umgeben sind, nur dadurch abheben, daß sie andere Bewegungsvektoren und eine andere Geschwindigkeit haben.
Eine Interaktion mit der Oortschen Wolke wäre nur dann anzunehmen, wenn ein Stern in große Nähe zum Sonnensystem käme. Du machst Dir wiederum eine falsche Vorstellung von den räumlichen Dimensionen und den anzusetzenden Zeitspannen. Wenn ein Stern des S1-Stromes in Nähe der Oortschen Wolke wäre, so wäre uns dieser schon längst bekannt. Auch in den nächsten Jahrzehntausenden wird uns kein Stern nahe genug kommen, wie diese Grafik der Distanzveränderung sonnennaher Sterne in den nächsten 80.000 Jahren zeigt:

[image]
(Quelle)

Und da gibt es eben nicht nur Asteroiden und Kometen, sondern auch eine Menge Staub, der quasi in Verbindung mit der Anziehungskraft dieses Dunkelnebels die bei Johannes Friede angesprochenen "Dunkelnebel-Effekte" durchaus hervorrufen kann.

Nein, kann das ist auszuschließen.

  • Sterne des S1-Stromes gelangen auf absehbare Zeit nicht in Nähe der Oortschen Wolke.
  • Auch darüber hinaus ist kein Stern bekannt, der die Oortsche Wolke im Augenblick stören würde (wobei über einen braunen Zwerg diskutiert wird, der aber nicht nachgewiesen wurde).
  • Auch mindestens in den nächsten 80.000 Jahren gelangt kein anderer, nicht dem S1-Strome angehörender Stern in Stördistanz.
  • Eine physikalisch nachvollziehbare Erkärung für die Entstehung Deiner angeblichen "Dunkelnebeleffekte" wird von Dir nach wie vor nicht geliefert. Es ist eine rein gefühlsmäßige Behauptung mit riesigen logischen Löchern, über die Du mit Gedankensprüngen hinweggehst.

Das ganze ist (wenigstens für mich, der ich Deine Gedanken nun schon seit Tagen hin und herwende) derart offensichtlich, daß mich wundert, wie Du diese Theorie noch immer vertreten kannst. Es ist kaum anders möglich, als daß Du grundlegende Zusammenhänge nicht herstellen kannst und Dir fundamental falsche Vorstellungen über die räumlichen und zeitlichen Dimensionen machst.
Dir ist offenbar nicht klar, bzw. Du begreifst wohl die logischen Konsequenzen dieser Feststellungen nicht:

  • daß der S1-Strom tausende Lichtjahre umfaßt
  • seine Sterne jeweils mehrere Lichtjahre (typische Distanz von Sternen zueinander) voneinander entfernt sind
  • der S1-Strom zumindest auf Ebene der Milchstraße völlig in der Mehrheit der Milchstraßensterne "versinkt"
  • wir diesem Strome schon seit hunderrtausenden Jahren wenigstens nahe sind (bzw. uns zumindest in seinen äußeren Ausläufern schon seit Menschengedenken befinden) und gravitative Wechselwirkungen der Sterne seit jeher das Gravitationsgefüge unserer kosmischen Nachbarschaft bestimmen
  • sich in den letzten zigtausend Jahren und in den nächsten zigtausend Jahren nur marginal und für die Wahrnehmung der Menscheit unendlich langsam etwas ändern wird
  • der Strom überhaupt nicht den Weg unseres Sonnensystems kreuzt. Diese Begrifflichkeit ist angesichts der tausende Lichtjahre umfassenden Dimensionen des Stromes, der das Sonnensystem weiträumig umfängt, bzw. über Jahrmillionen umfangen wird, völlig unangebracht. Eine Bahnkreuzung/Störung liegt schlicht nicht vor. Selbst in den dichtesten Bereichen des Stromes wären dessen nächste Nachbarn so weit von uns entfernt (Lichtjahre!), daß eine Störung auszuschließen ist.

Dann fabulistert Du wieder von der "Anziehungskraft dieses Dunkelnebels" und schnellst, obwohl Du behauptest, daß es Dir "inzwischen klar sei" wieder auf Deine alte Theorie zurück. So kommst Du entegegen Deiner eigenen Behauptung nicht von der falschen Annahme weg, daß die dunkle Materie mit unserem Sonnensystem interagieren würde.

Und von wegen "hellster Stern am Himmel"... ich fühle mich in der Gesellschaft von Gerhard, Ulrich und den anderen, die seit Jahren auf Dinge wie "Dunkelnebel", "Magnetfeldschwankungen" und Erdbeben-/Meteoritenzunahme hinweisen, durchaus gut aufgehoben.

Darauf weise ich ebenfalls hin. Im Falle dieser Diskussion sind aber Deine Grundannahmen und alle sich daraus ergebenden Folgerungen falsch. Deine Theorie ist nicht tauglich, in Schauungen oder Prophezeiungen genannte Phänomene zu erklären. Sie ergibt von vorne bis hinten keinen Sinn.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Gliese 710

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 12. Dezember 2018, 11:10 vor 359 Tagen @ Taurec 2320 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Mittwoch, 12. Dezember 2018, 11:22

Hallo!

In Zusammenhang mit der Frage einer Störung der Oortschen Wolke durch relativ nahe vorbeiziehende Sterne:

Gliese 710

Der Stern ist derzeit 62 Lichtjahre entfernt, wird aber in rund 1.400.000 Jahren in weniger als einem Lichtjahr an der Sonne vorbeiziehen.

"Damit ist er in einem Zeitintervall von ±10 Millionen Jahren der Stern, dessen Kombination aus Masse und Nähe unser Sonnensystem am stärksten stören wird."

"Die letzte starke Perturbation unseres Systems war das Dreisternsystem Algol, das vor 7,3 Millionen Jahren in einer Entfernung von 9,8 Lichtjahren vorbeizog. Trotz seiner relativ weiten Entfernung war Algols Störungswirkung aufgrund seiner großen Masse (zusammen 5,8 Sonnenmassen) und seiner langsamen Begegnungsgeschwindigkeit relativ stark."

"Gliese 710 hat das Potenzial, die angenommene Oortsche Wolke stark genug zu stören, dass ein Regen von Kometen in das innere Sonnensystem gelangen wird. Dabei steigt auch das Risiko der Erde, von einem Kometen getroffen zu werden."

Da ist in frühestens 1,4 Millionen Jahren (zuzüglich der Zeit, die Kometen in das innere Sonnensystem benötigen würden) eine Möglichkeit.

Bis dahin ist eine vergleichbare Störung, z. B. durch den S1-Strom, nicht zu erwarten, schon gar nicht in unserer Epoche.

Siehe hierzu die Schlußfolgerung in der dem Gliese-710-Artikel zugrundeliegenden Arbeit, in der die potentielle Störung der Oortschen Wolke durch Sternenbewegungen der nächsten 10 Millionen Jahre prognostiziert wurde: "One star, Gliese 710, is estimated to have a closest approach of less than 0.4 pc 1.4 Myr in the future, and several stars come within 1 pc during a +/-10 Myr interval. We have performed dynamical simulations that show that none of the passing stars perturb the Oort cloud sufficiently to create a substantial increase in the long-period comet flux at Earth's orbit."

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Man muss es wohl echt erst per E-Mail gesagt bekommen...

offtopic, Mittwoch, 12. Dezember 2018, 20:24 vor 359 Tagen @ Tacitus 2258 mal gelesen

Hallo,

per E-Mail habe ich bereits ziemlich genau erklärt bekommen, was Du gerade ausgeführt hast; da ich kein Einverständnis habe, diese E-Mail zu veröffentlichen sei nur gesagt, dass der Schreiber durchaus physikalische und astronomische Kenntnisse hat. Er erklärte mir u.a., dass der Begriff "dunkel" in "Dunkler Materie" nichts mit "dunkel" im Sinne von "verdunkelnd" zu tun habe, sondern eher dem Begriff "mysteriös" gleichzusetzen sei, was ich soweit nachvollziehen kann.

Hatte ich bereits am 8.12 an Taurec wegen deinen Tiraden geantwortet, aber anscheinend bedarf es irgendeiner E-Mail, dass du etwas glaubst.

Das macht dann eigentlich jede weitere Diskussion überflüssig, da du dadurch nur zeigst, dass du die Antworten im Forum noch nicht mal richtig liest, verstehst, geschweige denn ihnen erlaubst, dein schon festgelegtes Weltbild auch nur annähernd zu gefährden.

Jetzt mal Hand aufs Herz: du rennst einer Idee hinterher, weil sie dir schlüssig erscheint aufgrund verschiedenster Fetzen, die willkürlich zusammengefügt wurden, weil sie scheinbar so schön zueinander passen. Man fügt ein Puzzle jedoch nicht mit dem Hammer zusammen, auch wenn es verlockend ist.

Wie BB schon ausführte, gibt es Sternbilder nur zu einer gewissen Zeit an einem bestimmten Ort. Jeder hat im übertragenen Sinne auch seine eigene Sternkarten. Erlaube dir doch mal auch, zu versuchen, wie die deine von ganz anderer Warte aus gesehen aussähe und ob sie dann immer noch so schlüssig wäre.

Vielleicht erkennst du dann, dass BB nicht von physikalischen Diskussionen genervt ist, sondern von deiner Unfähigkeit, die Perspektive deines festbetonierten Standpunktes auch nur im Millimeterbereich zu verschieben.

Grüße

OT

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So baut man sich eine Theorie die stimmt

Luzifer, Österreich, Mittwoch, 12. Dezember 2018, 22:46 vor 358 Tagen @ Tacitus 2175 mal gelesen

bearbeitet von Luzifer, Mittwoch, 12. Dezember 2018, 23:03

Hallo Tacitus,

Prämisse 1: Algol = Dämon auf Arabisch (Sterne haben häufig arabische Namen, damals waren die vorne in der Wissenschaft, ähmn ja)

Prämisse 2: Die Oortsche Wolke existiert tatsächlich (ist derzeit auch nur hypothetisch)

Prämisse 3: Der Abstand der Erde zur Oorthschen Wolke beträgt ca. 1,6 Lj = 15.137.168.756.129,28 km

Prämisse 4: Der Körper braucht Zeit hierher, also wäre die Bahnstörung heute = dann wäre der Einschlag viel später

Prämisse 5: Vorbeiflug Algols vor ca. 7,3 Megajahren

Prämisse 6: v = s/t (das stimmt vermutlich)

________________________________________________

--> Schluss: Der Körper wurde von "Algol" vor 7,3 Mio. Jahren aus der Bahn geworfen und bewegte sich mit einer Geschwindigkeit von ca. 240 km/h im Mittel (wenn ich mich nicht verrechnet habe). Zwar ein bisschen langsam für einen Kometen, aber passt genau, will heißen schlägt bald ein. Und wenn der schon Algol heißt, also klar.

In den oben angeführten Prämissen war nichts angeführt, was nicht den Befunden entspricht und der Schluss ist trotzdem falsch, weil das Ei gefunden wurde (über die Berechnung von v), das man selber versteckt hat.

Will heißen, man muss sehr vorsichtig sein, bei solchen Spekulationen, selbst wenn keine ominöse Dunkle Materie im Spiel ist, die auch nur Hypothese ist.

Schönen Abend
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

@Tacitus

Ulrich ⌂, Germering, Samstag, 15. Dezember 2018, 01:42 vor 356 Tagen @ Tacitus 2218 mal gelesen

Hallo Tacitus,

Und von wegen "hellster Stern am Himmel"... ich fühle mich in der Gesellschaft von Gerhard, Ulrich und den anderen, die seit Jahren auf Dinge wie "Dunkelnebel", "Magnetfeldschwankungen" und Erdbeben-/Meteoritenzunahme hinweisen, durchaus gut aufgehoben.

Es steht Dir nicht zu, mir das Wort im Mund zu verdrehen, und in "meiner Gesellschaft" würdest Du nach spätestens fünf Minuten weinend weglaufen.

Falls neben all den schwülstigen Beiträgen von Nabelschau-Mystagogen noch Bedarf an Quellenforschung bestehen sollte: Für mich verdichteten sich die Hinweise, dass der "Johannes Friede"-Text nicht, wie im Nachwort behauptet, von einem "schlichten Handwerker" stammt, sondern von Max Prantl ( https://www.astro.com/astrowiki/de/Max_Prantl ).

Falls Gerhard noch mitliest und an weiteren Recherchen interessiert ist, gebe ich dazu gerne Auskunft, habe jedoch keinerlei Antrieb, das mit Dir zu erörtern.
Bin zwar kein Christ, aber die Sache mit den Perlen und den Schweinen leuchtet mir ein.

"Wer sich über Kritik ärgert, gibt zu, daß sie verdient war."
Publius Cornelius Tacitus

Gruß
Ulrich

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Da stimmt überhaupt nichts "vollkommen überein"!

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 12. Dezember 2018, 08:54 vor 359 Tagen @ Tacitus 2126 mal gelesen

Hallo!

Mit dem in diesem Jahr entdeckten "Hurrikan aus dunkler Materie" haben wir nun neue FAKTEN, die mit Worten von Johannes Friede VOLLKOMMEN übereinstimmen.

Nein. Du hast trotz allen Mühens das Prinzip der dunklen Materie immer noch nicht verstanden und hältst "dunkle Materie" für verfinsternde Materie, statt für das, was sie im physikalischen Modell tatsächlich darstellt: unsichtbare Materie, die mit der sichtbaren Materie in keinerlei die Optik beeinflussende Interaktion tritt.
(Dunkle Materie wird lediglich im großen Maßstab durch ihre Masse mit der Entstehung von Gravitationslinseneffekten in Verbindung gebracht, was allerdings nur bei Objekten von Galaxiengröße eine Rolle spielt.)
Die "dunkle Materie" ist entgegen Deiner Unterstellungen physikalisch überhaupt nicht dazu in der Lage bzw. gemäß dem physikalischen Modell gar nicht dazu gedacht, das Sonnenlicht zu schwächen, den Mond verschwinden zu lassen, einen "Dunkelnebel" zu bilden usw.

Warum werden diese Sachen so konsequent ignoriert und sogar noch ins Lächerliche/in den Bereich der Dummheit verschoben?

Mir wird immer offenbarer, daß Du wohl tatsächlich nicht der hellste Stern am Himmel bist. ;-)

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

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Quantitativ gewaltiger Rechenfehler

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 08. Dezember 2018, 18:22 vor 363 Tagen @ Taurec 2258 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Samstag, 08. Dezember 2018, 18:52

Hallo!

Stellen wir eine ähnliche Rechnung mal mit einem Kubiklichtjahr an. Das wären 90.250.000.000.000.000.000.000.000 Kubikkilometer.

Ich habe hier leider die Länge eines Lichtjahres nur zum Quadrat genommen, und damit kein Kubiklichtjahr, sondern ein Quadratlichtjahr berchnet. :schüchtern:

Ein Kubiklichtjahr umfaßt sagenhafte 857.375.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 Kubikkilometer.
Darin bringt man 607.877.678.818.911.000.000 Sonnen unter, also das 60.787.767.882-fache der besagten zehn Milliarden Sonnenmassen. Die Dichte der dunklen Materie ist also noch unvorstellbar viel geringer als von mir zunächst angenommen.

Nachdem das Ausmaß des Stromes laut Originalveröffentlichung der Untersuchung grob 4.000 x 6.000 x 3.000 Parsec (3,26 Lichtjahre) beträgt, also 13.000 x 19.600 x 9.800 Lichtjahre, bzw. 2.494.510.272.000 Kubiklichtjahre, läßt sich die Lächerlichkeit der Behauptung nachvollziehen.
Auf ein Kubiklichtjahr kommen demnach rund 250 Sonnenmassen dunkler Materie.

Das Volumen des Sonnensystems bis zum Neptun (30 AE) und vereinfacht als Kugel gedacht betrüge 7.952.156.404.399.160.000.000.000 Kubikkilometer. Das ist der 107.816.667.127.636-te Teil eines Kubiklichtjahres.

Innerhalb der Sphäre des Sonnensystems halten sich also abschätzungsweise (und jetzt kommt's!) 0,00000000000231365923141266 Sonnenmassen dunkler Materie auf.
Das sind 4.601.868.211.279.780 Tonnen oder 0,0000008 Erdmassen. :lol2:

Damit sollte diese Angelegenheit erledigt sein.

Die Fehleinschätzung ist keine Folge von Dummheit, sondern der generellen Unfähigkeit des Menschen, mit sehr großen Zahlen umzugehen. Man muß es herunterrechnen, um eine konkrete Vorstellung zu bekommen!

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

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Nun gut

offtopic, Samstag, 08. Dezember 2018, 18:29 vor 363 Tagen @ Tacitus 2202 mal gelesen

Hallo Tacitus,

zu dem Dunkle-Materie-Strom hat Taurec mittlerweile schon alles gesagt. Das mit der einen Sonnenmasse bezog sich auf einen Körper dieser Masse, der ins Sonnensystem eindringt, nicht auf einen Strom, dessen Masse sich auf ca. 2 kpc (ca. 6520 Lichtjahre) Breite und ein Vielfaches an Länge verteilt. Zum Vergleich: das Sonnensystem, nimmt man jetzt zur Vereinfachung Plutos mittlere Umlaufbahn als Maßstab, hätte dann einen Durchmesser von knapp 11 Lichtstunden. Weiter verteilt sich die gravitative Einwirkung nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich, so dass am Schluss viel zu wenig übrig bleibt, was uns da gefährlich werden könnte, daher fand ich den Beitrag mit "16 Milliarden Sonnenmassen, das dicke Ende kommt noch" einfach nur Bild-Zeitungs-Niveau.

Und zu meinen eigenen Beobachtungen, die Du mit "Halos" erklären willst:
Da habe ich meiner Meinung nach deutlich genug ausgeführt, dass ich keine "Nebensonne" beobachtet habe, sondern gegenüber liegende "Nebensonnenuntergänge", und das lässt sich mit Halos nicht erklären!

Ok, das verlinkte ist tatsächlich kein Halo. Dennoch, was ist logischer? Davon auszugehen, dass das ein atmosphärisches Phänomen ist, oder dass ein Partikelstrom bestehend aus Dunkler Materie dafür verantwortlich ist (welcher, wie zu selbst angeführt hattest, ja nicht wechselwirkt ;-) )? In beiden verlinkten Videos herrscht eine ähnliche Bewölkung vor, Abendrot und die zweite scheinbare Lichtquelle ist jeweils hinter den Wolken. Auch auf deinem verlinkten Bild an Taurec herrscht Abendrot und ähnliche Bewölkung. All das macht ein atmosphärisches Phänomen immer wahrscheinlicher, da sich ein bestimmtes Muster zu ergeben scheint.

Grüße

OT

Haloerscheinung zu Beginn der Raunächte

rauhnacht, Samstag, 22. Dezember 2018, 11:54 vor 349 Tagen @ offtopic 2289 mal gelesen

Hallo,
gestern Nacht , Wintersonnwende ( dieses Jahr zur ominösen Uhrzeit 23:23 Uhr :lol2: ) gabs eine Haloerscheinung um den Mond.
Zufallsentdeckung meines Mannes, der mich (übelst müde) dann vom Sofa hoch trieb. War nicht ganz einfach zu sehen, da der Kreis sehr groß war. Solch großen Kreis hatte ich noch nie gesehen.
Was erstmal bedeutet, dass es wohl regnen wird.

Raunächtliche liebe Grüße

Rauhnächte

offtopic, Samstag, 22. Dezember 2018, 23:54 vor 348 Tagen @ rauhnacht 2220 mal gelesen

Hallo rauhnacht,

gestern Nacht , Wintersonnwende ( dieses Jahr zur ominösen Uhrzeit 23:23 Uhr :lol2: ) gabs eine Haloerscheinung um den Mond.

Schade, das hätte ich gerne gesehen. Richtig schöne Halos sind selten, aber bei uns ist es seit Tagen komplett bewölkt bei häufigem Regen :-|

Zufallsentdeckung meines Mannes, der mich (übelst müde) dann vom Sofa hoch trieb. War nicht ganz einfach zu sehen, da der Kreis sehr groß war. Solch großen Kreis hatte ich noch nie gesehen.

Verzeih es ihm bitte, ich hoffe, der Anblick hat dich fürs Aufwecken entschädigt.

Was erstmal bedeutet, dass es wohl regnen wird.

Da liegst du durchaus richtig. Ob es jedoch regnet, hängt vom Tiefdruckgebiet ab, das durch das Halo angekündigt wurde. Mittlerweile wirst du es ja wissen...

Raunächtliche liebe Grüße

Liebe Grüße zurück,

Als Kind und noch als Teenager liebte und fürchtete ich diese Nächte (meine Mutter warnte mich immer vor fremden Frauen, die nah gesehen keinen Kopf haben, die kommen, weil in diesen Nächsten der Schleier der uns vom Jenseits trennt, dann am dünnsten und durchlässigsten wäre).

Auch wenn nicht mehr passiert in dieser Zeit, hat mich das dennoch sehr geprägt und für das Vorhandensein anderer Dinge als nur das Sichtbare meine Antennen und das Radar sehr gut ausgerichtet. Ich hauche einen Kuss ins Jenseits zu meiner Mutter, frohe Weihnacht und viel Glück auf deiner Reise.

OT

Hochwasserwarnung

rauhnacht, Sonntag, 23. Dezember 2018, 19:03 vor 348 Tagen @ offtopic 2229 mal gelesen

Hallo offtopic,

Was erstmal bedeutet, dass es wohl regnen wird.


Da liegst du durchaus richtig. Ob es jedoch regnet, hängt vom Tiefdruckgebiet ab, das durch das Halo angekündigt wurde. Mittlerweile wirst du es ja wissen...

Nu regnet es hier seit Samstag heftig. Fürs Gebiet (Zuflüsse, Neckar, Rhein) sind wir bereits an der Hochwasserwarnung und dies, obwohl diese ja nun wirklich wenig Wasser hatten.
Ist doch auch mal gut zu wissen, dass solch Halos Wetteranzeiger sind.

Und so ansonsten "als Grüße von Frau Holle".......Hmmmmm, mal weiter sehen...

Besinnliche Grüße
Rauhnacht

Auch bei mir regnet es

Ranma, Montag, 24. Dezember 2018, 17:28 vor 347 Tagen @ offtopic 2022 mal gelesen

Hallo!

Auch bei mir regnet es. Schon seit Wochen mit nur gelegentlichen Unterbrechungen von wenigen Stunden. Der Boden wird nicht mehr trocken und bei mir im Keller steht Wasser. Das ist nicht wegen eines Halos um den Mond interessant, sondern weil ich in einem sehr trockenem Gebiet wohne. Hier fällt normalerweise während der Adventszeit kein Niederschlag. Beim jetzigen dürfte es sich daher um die Auswirkungen der Vulkanausbrüche im Sommer handeln. Deren Aschewolken sollten so langsam in den höheren Luftschichten über Europa ankommen und dort als Kondensationskeime dienen. Es wird also noch Wochen bis Monate so weitergehen.

Gruß,
Ranma

bezug zu halos?

offtopic, Donnerstag, 27. Dezember 2018, 03:22 vor 344 Tagen @ Ranma 1913 mal gelesen

Hallo,

warum, warum klinkst du dich in eine Unterhaltung ein, die etwas völlig Anderes zum Thema hat und du dann auch noch dreisterweise daherkommst mit "Das ist nicht wegen eines Halos um den Mond interessant"? Das nennt man eine Unterhaltung kapern und ist weder nett noch erwünscht und auch das einzige Mal, dass ich darauf eingehe. Es ging um Halos und um nix anderes.

OT

Bezug zu Nibiru?

Ranma, Donnerstag, 27. Dezember 2018, 11:55 vor 344 Tagen @ offtopic 1997 mal gelesen

Hallo!

Das nennt man eine Unterhaltung kapern und ist weder nett noch erwünscht und auch das einzige Mal, dass ich darauf eingehe. Es ging um Halos und um nix anderes.

Das ist nicht wahr! Es ging um Nibiru bevor Du genau das getan hast, was Du nun mir vorwirfst!!! (Was abgesehen von dem Vorwurf nicht falsch ist, weder nicht nett noch unerwünscht, sondern exakt die Weise wie ein Forum funktioniert.)

Gruß,
Ranma

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Wie bitte?

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 27. Dezember 2018, 13:04 vor 344 Tagen @ Ranma 2057 mal gelesen

Hallo!

Das ist nicht wahr! Es ging um Nibiru bevor Du genau das getan hast, was Du nun mir vorwirfst!!! (Was abgesehen von dem Vorwurf nicht falsch ist, weder nicht nett noch unerwünscht, sondern exakt die Weise wie ein Forum funktioniert.)

Eigentlich hat Tacitus das Thema gekapert, indem er seine ohne Zusammenhang zu Nibiru stehende Theorie eingebracht hat. Aber sei's drum. Das war der Ausgangspunkt. Tacitus' Dämmerungserscheinung schrieb Offtopic einem Haloeffekt zu. Daraufhin äußerte Rauhnacht etwas zu einem jüngst beobachteten Haloeffekt als mutmaßliches Zeichen nahenden Regens, den Offtopic des Regens wegen nicht beobachten konnte.
Das bewegt sich in der typischen Dynamik eines Forums, in welcher sich das Ursprungsthema in den Subfäden graduell verschiebt.
Ob Dein zur angeblichen Unzeit abgesoffener Keller, noch im Rahmen der Diskussionsentwicklung ist, ist durchaus fraglich. Wenn Offtopic hier einen Bruch sieht, kann ich es nachvollziehen.

Was hier aber eigentlich darunterliegt:
Du hast hier im Laufe der Zeit durch Deinen Diskussionsstil (der u. a. solche thematischen Brüche provoziert) nicht wenige Leute gegen Dich aufgebracht, die nun allergisch auf Dich reagieren. Du zerredest Themen so weit, bis niemand mehr etwas von der Diskussion hat. Das war (im Sinne eines "Wehret den Anfängen!") der eigentliche Grund für Offtopics Eingabe, die eine Abwehrreaktion gegen jemanden war, den er in seinen Interaktionen nicht mehr sehen will.
Mit Deinem unreflektierenden Rechtfertigungsreflex, der stets weiter zum Zerreden beiträgt und die Situation nicht zu entschärfen geeignet ist, sammelst Du darüber hinaus keine positiven Punkte.
Entweder hast Du sehr wohl Ahnung, wie ein Forum funktioniert, und unterminierst dies absichtlich, oder Du hast eben keine Ahnung, wie ein Forum funktioniert und wann Du Dich zurückhalten solltest. Themen, in denen Du auftrittst, werden irgendwann zu Therapiesitzungen für Ranmas Probleme oder durch Deine Selbstdarstellung erdrückt. Irgendwas werde ich mir da überlegen müssen.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Ranma war nie etwas anderes als ein Troll

Deutscher im Exil @, Donnerstag, 27. Dezember 2018, 20:54 vor 344 Tagen @ Taurec 2017 mal gelesen

Hallo Taurec,

ohne Ihnen widersprechen zu wollen, gebe ich den schönen Spruch zu bedenken, den ich hier - BB wird es mir wohl nachsehen - im Original widergebe und der m.E. auf diese Situation perfekt paßt:

Never assume malice when stupidity will suffice

Ich glaube weniger, daß Ranma sich der intellektuellen Mühe hingibt, Wege zu finden, Fäden zu zerfleddern, sondern ich schätze ihn eher als Instinktmensch ein, der das um der eigenen Selbstbestätigung willen ganz "automatisch" und eher unbewußt macht. Was aber am Ergebnis nichts verbessert.

Auf Ranma als Troll hatte ich schon frühzeitig hingewiesen hier und hier.

Als langjähriger Leser und gelegentlicher Schreiber erlaube ich mir daher die Meinung, daß der Verlust von Ranma ein Gewinn für das Forum wäre.

Irgendwas werde ich mir da überlegen müssen

Eine sehr gute Idee. Und seien Sie bitte nicht zu zurückhaltend, wie sonst so oft.

Mit den besten Wünschen für ein gesundes und friedliches 2019 (Ranma inklusive)
Deutscher im Exil
wo die totalitärste aller Staatsdoktrin genannt "Islam"
in Verkleidung einer Religion als solche nicht akzeptiert wird

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Trollschranken

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 28. Dezember 2018, 00:59 vor 343 Tagen @ Deutscher im Exil 2033 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Freitag, 28. Dezember 2018, 01:04

Hallo!

Ich glaube weniger, daß Ranma sich der intellektuellen Mühe hingibt, Wege zu finden, Fäden zu zerfleddern, sondern ich schätze ihn eher als Instinktmensch ein, der das um der eigenen Selbstbestätigung willen ganz "automatisch" und eher unbewußt macht. Was aber am Ergebnis nichts verbessert.

So sehe ich es auch.

Irgendwas werde ich mir da überlegen müssen

Eine sehr gute Idee. Und seien Sie bitte nicht zu zurückhaltend, wie sonst so oft.

Die Frage ist eher, wie man in einem offenen Forum unliebsamen Trollen konsequent Barrieren in den Weg legt. Die derzeit verfügbaren softwareseitigen Einstellungsmöglichkeiten habe ich gerade ausgeschöpft.
Für die Allgemeinheit ist davon lediglich relevant, daß (als mehr psychologische Schwelle) die Angabe einer E-Mailadresse durch Gäste, welcher sich Ranma notorisch verweigert hat, von nun an obligatorisch ist. Das ist eine generelle Maßnahme im Anbetracht mehrerer Trollfälle im Laufe des sich neigenden Jahres. Ich muß davon ausgehen, daß jemand, der sich trollisch verhält und sich zugleich weigert, valide Kontaktdaten anzugeben, nichts gutes im Schilde führt. Auch kann auf "Instinktmenschen", denen es an Reflexion und Selbstbeherrschung gebricht, die Netzanonymität wie ein Freifahrtschein wirken, die Sau rauszulassen, weil ihre Charakterschwäche nicht wie sonst üblich durch Benachteiligung aus der Umgebung in sozialverträgliche Bahnen gepresst wird.

Sollten hier unter Umgehung der vorgenommenen Maßnahmen weitere Beiträge Ranmas erscheinen, geschieht dies gegen meinen Willen und wird zeitnah gelöscht. Diese Entscheidung war überfällig.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Danke

offtopic, Freitag, 28. Dezember 2018, 02:20 vor 343 Tagen @ Taurec 1924 mal gelesen

Hallo Taurec,

ich begrüße deinen Schritt und halte ihn auch für sinnvoll, jedoch wird dies nicht das ursprüngliche Problem Ranmas lösen, einfach nicht zu wissen, wann welche Beiträge passen. Das Thema Vulkanismus und Wetter wäre durchaus dikussionswürdig, jedoch nicht in dem Subthema, das ich mit rauhnacht hatte. Dort war es einfach unangebracht. Aber das weißt du ja sowieso. Das Problem ist einfach, das dann Leuten wie Ranma nahezubringen. Ranma sehe ich nicht als unerwünscht an oder dumm, sondern einfach als jemanden, der emphatisch auf dem Level eines Ziegelsteins konkurriert.

Ich hätte gerne Diskussionen mit ihm, da er durchaus das Zeug dafür mitbringt, jedoch nicht zu diesem Preis. Dafür ist mir dann doch meine Zeit zu schade. Und ja, ob seines Intellekts, umso mehr erstaunt und verärgert seine konsequente Missachtung.

Mal schauen, was daraus wird...

Beste Grüße

OT

Nochmal...

offtopic, Freitag, 28. Dezember 2018, 02:38 vor 343 Tagen @ Ranma 1914 mal gelesen

Hallo Ranma,

jetzt gehe ich kurz doch darauf ein, jedoch allgemein. Bei dem Beitrag über die Erscheinung der drei Sonnen ging es durchaus auch darum, warum oder wie diese Erscheinung zustandekommt. Da wäre ein Einwand wie z. B. "ja, wegen Vulkanismus" durchaus möglich gewesen.

In dem Faden mit rauhnacht ging es um Halos im Allgemeinen und um das Betrachten derselben, jedoch nicht um das Warum der Gründe, warum es grad regnet. Auch nicht, ob es in deiner Region regnet. Und dann auch noch das Thema, nämlich Halos, einfach mal beiseite zu schieben für deine Sorgen mit

"Das ist nicht wegen eines Halos um den Mond interessant".

... ehm, so nicht. Was zur Hölle willst du dann in einem Faden über Halos? Das hat mich richtig angepisst, weil es auch noch so richtig arrogant rüberkommt. Aber das kann ich im Boxring wieder abbauen, den Ärger über dich.

Hast du wirklich so wenig Einfühlungsvermögen, diesen Unterschied zu bemerken? Hättest du das als eigenen Faden aufgemacht, ginge das ja.

Denk drüber nach. Schöne Zeit Dir!

OT

PS: ach ja: vergiß die e-mail adresse nicht :-D

edit: Typos

Von Grollen und Wollen der dollen Trolle

Fenrizwolf, Freitag, 28. Dezember 2018, 06:37 vor 343 Tagen @ offtopic 1999 mal gelesen

Hallo!

Auf die Gefahr hin, nun manchen Unmut auf mich zu ziehen, möchte ich doch kurz anmerken, daß ich Ranma für keinen echten Troll halte.

Mit Dummheit ist er ganz sicher auch nicht geschlagen, aber sonderbar ist er zweifellos.

Wollte er allein Schaden anrichten, würden wir nicht episch lange Texte ohne wahre Kontroverse von ihm finden.

Er mag mit seiner Art anstoßen und mit ausufernden Widersprüchen geistige Kapazitäten binden, aber für eine absichtsvolle Destruktivität wäre das doch viel zu ineffektiv.

Eigentlich sehe ich seinerseits keine offensichtliche Provokation, gezieltes Lenken von Themen in heikle, zeitgeistlich nicht opportune Bereiche, oder Beleidigungen, die jemanden nötigen würden, gesichtswahrend kontern zu müssen.

Es ist eher so, daß Dispute mit ihm zu keinem Konsens führen, weil an den Punkten, wo er Menschliches, allzu Menschliches offenbaren müßte, als Abwehrhandlung ganz neue unerwartete Register zieht.

Wie stellt man ein Phantom, daß sich nicht fangen lassen will? Hinterherrennen ermüdet.

Mir scheint es eher so, als fände er hier thematische Schnittmenge und vermeintlich geeignetes geistig, soziales Substrat für sein selbst persönliches Kommunikationsbedürfnis, das prinzipiell etwas weniger auf Empathie zu fußen scheint.

Vielleicht wäre er sogar dankbar dafür, zu erfahren, wie er sich denn bestmöglich, seinen Fähigkeiten entsprechend, bereichernd einbringen kann.

Im Denken und Empfinden scheint ihm keine Konfektionsgröße aus der Kleiderkammer zu passen.

Ich glaube sogar, daß hinter seiner vermeintlichen Großspurigkeit keine typische solche Geisteshaltung steckt.

Echte Trolle gibt es hier im Verborgenen auch: das sind jene, die versuchen, einen aufs drakonisch strafbewährte Glatteis zu locken, sobald sie in Beiträgen nationalsozialistisches Gedankengut oder Antisemitismus vermuten.

Damit diese Ermittlungsarbeit im Verborgenen geschehen kann, und man im Falle einer Antwort evtl. zusätzlich noch eine belastbare Mail-Adresse erhält, geschieht dies dann per E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen

Fenrizwolf

Halb so wild...

offtopic, Samstag, 29. Dezember 2018, 01:49 vor 342 Tagen @ Fenrizwolf 1884 mal gelesen

Hallo Fenrizwolf!

Auf die Gefahr hin, nun manchen Unmut auf mich zu ziehen, möchte ich doch kurz anmerken, daß ich Ranma für keinen echten Troll halte.

Das kann jeder für sich halten, wie er will.

Mit Dummheit ist er ganz sicher auch nicht geschlagen, aber sonderbar ist er zweifellos.

Nein, dumm ist er ganz sicher nicht, aber sonderbar ganz sicher, vielleicht sogar mehr sonderbar, als ihm gut tut. Aber das ist seine Sache.

Er mag mit seiner Art anstoßen und mit ausufernden Widersprüchen geistige Kapazitäten binden, aber für eine absichtsvolle Destruktivität wäre das doch viel zu ineffektiv.

Warum sollte man jemanden dulden, der geistige Kapazitäten der Leute bindet, indem er ausufernde Widersprüche erzeugt? Muss ich das dulden, nur weil es für eine Trollaktivität zu ineffektiv wäre? Wirklich? Muss ich die Schläge einer Frau einfach hinnehmen, weil solange sie mir nicht in die Eier tritt, das ja ineffektiv ist?

Es ist eher so, daß Dispute mit ihm zu keinem Konsens führen, weil an den Punkten, wo er Menschliches, allzu Menschliches offenbaren müßte, als Abwehrhandlung ganz neue unerwartete Register zieht.

Also siehst du ja, dass die Diskussionen zu nichts führen... und seine Reaktion ist nicht Vermeidung des allzu Menschlichen, ganz im Gegenteil, sondern das allzu Menschliche zieht ihn an, wenn es um Geltungsbedürfnis usw geht.

Wie stellt man ein Phantom, daß sich nicht fangen lassen will? Hinterherrennen ermüdet.

Ranma ist nie weggerannt. Ganz im Gegenteil. Er stellt sich den Fragen, rennt diesen jedoch davon.

Mir scheint es eher so, als fände er hier thematische Schnittmenge und vermeintlich geeignetes geistig, soziales Substrat für sein selbst persönliches Kommunikationsbedürfnis, das prinzipiell etwas weniger auf Empathie zu fußen scheint.

Das kommt meiner Meinung nach der Sache näher...

Vielleicht wäre er sogar dankbar dafür, zu erfahren, wie er sich denn bestmöglich, seinen Fähigkeiten entsprechend, bereichernd einbringen kann.

Das nehme ich dir sogar ab, jedoch sollte man nicht zu 100% beratungsresitent sein, sollte das eines seiner Anliegen sein.

Echte Trolle gibt es hier im Verborgenen auch: das sind jene, die versuchen, einen aufs drakonisch strafbewährte Glatteis zu locken, sobald sie in Beiträgen nationalsozialistisches Gedankengut oder Antisemitismus vermuten.

Alle sind gleich, nur diese sind gleicher...

Liebe Grüße

OT

Es kann nur besser werden

Fenrizwolf, Samstag, 29. Dezember 2018, 03:19 vor 342 Tagen @ offtopic 1912 mal gelesen

Hallo offtopic!

Mir ging es gar nicht darum, für Ihn Partei zu ergreifen. Ich hinterfrage zu oft die Intentionen anderer und frage nach dem Warum, auch wenn es nicht meine Aufgabe ist.

Nur ist es wirklich nicht unsere Aufgabe, dem hinterher zu spüren was er uns verschweigt.

Zum Erwachsensein gehört es nun mal, sein eigenes Wirken zu hinterfragen, wenn man nicht nur bei einzelnen wiederholt aneckt.

Daß wohl einige auf Dauer arg genervt waren, ist mir nicht entgangen. Und es ist freilich in seiner eigenen Verantwortung, darauf entsprechend mit anderem Verhalten zu reagieren.

Mir ist als Diskussionspartner auch nicht wohl zu Mute, wenn mein - an sich eh schon weitgehend anonymes - Gegenüber mich sogar über sein Geschlecht im Unklaren läßt.

Die Intensität seines Bedürfnisses nach Selbstschutz stand in keinem plausiblen Verhältnis zur Exponiertheit seiner Thesen.

Zudem stieg seine Aktivität in einer Zeit, in der das Forum mangels Zugang von Fachbeiträgen naturgemäß etwas verödete.

Mein eigener Wille zur Erforschung höherer Ordnung und Präkognition im Besonderen, ist prinzipiell ungebrochen, aber dieses Stakkato unwillkommener profaner Ereignisse hat mich allein schon in der emotionalen Aufarbeitung ins Soll gebracht.

Ich wünsche mir, daß wir in absehbarer Zukunft wieder mit Neugierde und Elan fruchtbare Diskussionen über Bedeutsames jenseits des Offensichtlichen führen können.

Mich würde es momentan kaum mehr schrecken, wenn hier tatsächlich spukhaft Gegenstände durch den Raum schwebten.

Mit besten Grüßen

Fenrizwolf

Regenbogen?

Sarah, Samstag, 08. Dezember 2018, 10:10 vor 363 Tagen @ Tacitus 2245 mal gelesen

Hallo Tacitus,

Das Licht der "Sonne" kommt oft aus der falschen Richtung, sowohl morgens als auch bei Sonnenuntergang, z.B. ist die Morgenröte nicht nur im Osten, sondern da ist manchmal auch ein durchgehendes Morgenorange im Westen.
Abends oft das Gleiche: Im Westen ein orange-rot-farbiger und im Südosten ein spektakulär roter "Sonnen"untergang.
Es kommt natürlich auf die Wolken an, aber da gibt´s zur Zeit genug und dieses "Phänomen mit dem zweiten Licht" dauert länger, 10-20 Minuten etwa. Das beobachte ich seit ca. einem Jahr und es wird häufiger.

Ich kenn das auch und zwar ist mir das beim Sonnenuntergang schon öfters aufgefallen, ich glaub 2017, und exakt mit den von dir beschriebenen Himmelsrichtungen. Hab das einmal sogar fotographiert, sieht auf meinem gemachten Foto aber ein wenig wie ein Regenbogen aus. Also der Sonnenuntergang war im Westen und der 2.Sonnenuntergang, der phasenweise wie ein Regenbogen aussah, im Südosten. Könnte es denn nicht ein Phänomen sein, ähnlich wie bei einem Regenbogen? (Eigene Bilder kann man hier wohl nicht hochladen :-( )

Meine Erklärung für die "Nebensonnen":
Das ist die dunkle Materie-Wolke, die das Licht der Sonne reflektiert und dadurch für die gegenüberliegenden Wolkeneffekte verantwortlich ist.

Lg,
Sarah

Kein Regenbogen

Tacitus, Samstag, 08. Dezember 2018, 10:59 vor 363 Tagen @ Sarah 2221 mal gelesen

bearbeitet von Tacitus, Samstag, 08. Dezember 2018, 11:12

Hallo Sarah,

ich habe dieses Phänomen seit dem Sommer sehr oft beobachtet und Du weißt ja, dass dieses Jahr wenig Regen war. Hier (Nordbayern) war zwar oft eine geschlossene Wolkendecke, aber Regen war keiner da und dieser gegenüberliegende Sonnenuntergang ging manchmal von N-O-O bis S-S-O, also eine beleuchtete Wolkendecke von ~ 50-60 Grad, wie man es eben von einem Sonnenuntergang kennt:
[image]
Vom Licht am Horizont her ungefähr so, aber nicht gar so spektakulär und ohne eine direkte Lichtquelle ausmachen zu können.

Interessant sind auch die Kommentare unter den Videos, die ich oben schon verlinkt habe (Two Light Source´s in Sky und Two Sunsets?), Beispiele:

I even see the light source in the North North East sky hours and hours after sunset South West.London Uk.Nothing to do with moon 100%

we see the same kinds of sunsets from the lake over here in Ctown

I've seen that for 2 years a light source in the East when sun is setting in West! No one listens!

I've seen it too recently. Crazy.

usw.

Ich beobachte das inzwischen lange genug, um eine "normale und vernünftige" Erklärung mit Sicherheit ausschließen zu können, aber an eine/n Planeten/Mini-Stern/Zwerggalaxie a la Nibiru/Herkobulus so wie wir uns das vorstellen, kann ich nicht glauben.
(Edit: Allerdings spricht der Artikel über diesen S1-Stream von einer "dwarf-galaxy", was "Zwerggalaxie" bedeutet, aber eben nicht wie "Nibiru" oder Herkobulus ein Mini-Stern mit ein paar Trabanten, sondern ca. 30.000 Sterne mit nem Haufen Dunkler Materie bei...)

Genauer: Ich glaube nicht, dass "da draußen" irgendetwas Materielles ist, das Licht abgibt und für diese eigenartigen Beleuchtungsphänomene verantwortlich ist, aber seit ich das mit dem "Dunkle-Materie-Hurrikan" gelesen habe, erscheint mir die Erklärung sehr einleuchtend, dass diese "Wolke aus unsichtbarer Materie" das Licht der Sonne reflektiert und dadurch eben für -immer der Sonne gegenüber liegende- zweite "Sonnen"untergänge verantwortlich ist.

Und das Bild dieses S1-Streams zeigt deutlich, dass wir erst in den vorderen Ausläufer dieses S1-Streams "eingetaucht" sind, was natürlich ein paar Jahre gedauert hat. (Deswegen auch die seit Jahren zunehmenden Naturereignisse wie Meteoriten, Erdbeben, Vulkanausbrüche und zunehmend starke Magnetfeldverschiebungen.)

Meine Prognose ist, dass es nun allmählich immer dusterer wird, je weiter wir in diesen S1-Stream eintauchen und dass es irgendwann auch Nachts ein dauerndes Zwielicht (!) geben wird, also einen anhaltenden Dämmerzustand (...was ja recht gut zur momentanen menschlichen Mentalität passen würde). Und irgendwann in den nächsten Jahren werden die Gravitationskräfte dieses "Streams" dann sehr heftig an der Erde zerren, denn das ist keine Entwicklung, die Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte dauert, denn wir sind mittendrin im Anfang dieses Streams.

Hab´ ich eigentlich schon gesagt, dass das dicke Ende erst noch kommt?
[image]

Gruß,

T.

doppelter Sonnenuntergang

Sarah, Samstag, 08. Dezember 2018, 17:53 vor 363 Tagen @ Tacitus 2234 mal gelesen

Hallo,

ja, ich weiß genau, was du meinst. Ich hab das auch beobachtet. Nur meine Physik-Kenntnisse gehen gegen Null, deswegen bin ich bei so etwas immer sehr unaufgeregt und vermute stets ein mir nicht bekanntes, einfach zu erklärendes Phänomen.

Es wäre gut, wenn das vielen Leuten auffallen würde.....

Lg,
Sarah

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Diffuse Streuung und falsche Zeit-/Distanzvorstellungen

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 08. Dezember 2018, 19:51 vor 363 Tagen @ Tacitus 2244 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Samstag, 08. Dezember 2018, 19:57

Hallo!

erscheint mir die Erklärung sehr einleuchtend, dass diese "Wolke aus unsichtbarer Materie" das Licht der Sonne reflektiert und dadurch eben für -immer der Sonne gegenüber liegende- zweite "Sonnen"untergänge verantwortlich ist.

Nein, sie ist ja deswegen unsichtbar/dunkel, weil sie eigenes Licht weder abgibt, noch reflektiert.

Wenn man dies und die aberwitzig lächerlich geringe Dichte der hypothetischen dunklen Materie im Sonnensystem (der Bruchteil einer Erdmasse innerhalb der Neptunbahn!) mal außen vor läßt, würde die gleichmäßig-diffuse Verteilung der dunklen Materie auch für eine gleichmäßig-diffuse Streuung des Sonnenlichtes sorgen. Der Effekt wäre vergleichbar jenes der Rayleigh-Streuung, die für die Färbung des Tageshimmels verantwortlich ist. Das Resultat wäre ein Leuchten des Nachthimmels, nicht jedoch spezifische Doppelungseffekte der noch scheinenen Sonne, die mehr einem Spiegeleffekt ähneln. Ich vermute, das Phänomen ist ein inneratmosphärisches und hängt womöglich irgendwie mit der Reflektion des Sonnenlichts durch höhergelegene Wolkenschichten zusammen.

Und das Bild dieses S1-Streams zeigt deutlich, dass wir erst in den vorderen Ausläufer dieses S1-Streams "eingetaucht" sind, was natürlich ein paar Jahre gedauert hat.

Ja, nämlich ein paar Millionen Jahre. Die Sonne braucht (30.000 LJ Bahnradius, 250 Millionen Jahre) für ca. 800 Lichtjahre eine Million Jahre. So läßt sich abschätzen, daß die Durchquerung des ganzen S1-Stromes zwischen 17 und 26 Millionen Jahre dauert (dessen Eigenbewegung allerdings nicht einbezogen, weil ich seine Richtung und Relativgeschwindigkeit nicht kenne). Etwaige sich daraus ergebende Folgen würden aber seit jeher die Menschheitsgeschichte oder zumindest die bekannte Weltgeschichte überschatten und kämen uns völlig normal vor.

Deswegen auch die seit Jahren zunehmenden Naturereignisse wie Meteoriten, Erdbeben, Vulkanausbrüche und zunehmend starke Magnetfeldverschiebungen.

Davon abgesehen, daß die Zunahme der Naturereignisse eine völlig unbelegte, rein subjektive Behauptung ist, kann dies nachgewiesenermaßen nicht der Fall sein.

Meine Prognose ist, dass es nun allmählich immer dusterer wird, je weiter wir in diesen S1-Stream eintauchen und dass es irgendwann auch Nachts ein dauerndes Zwielicht (!) geben wird, also einen anhaltenden Dämmerzustand (...was ja recht gut zur momentanen menschlichen Mentalität passen würde). Und irgendwann in den nächsten Jahren werden die Gravitationskräfte dieses "Streams" dann sehr heftig an der Erde zerren, denn das ist keine Entwicklung, die Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte dauert, denn wir sind mittendrin im Anfang dieses Streams.

Nein, einfach nein.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Ganz genau!

offtopic, Samstag, 08. Dezember 2018, 21:32 vor 362 Tagen @ Taurec 2195 mal gelesen

Hallo Taurec,

ganz recht, man kann die Dunkle Materie eben nicht sehen (daher ja auch der Name) und somit kann diese auch nichts verdunkeln. Versuch das aber mal manchen Menschen klarzumachen. Da ist mehr als nur ein Gedanke falsch abgebogen und Tacitus erscheint mir da auch gar nicht willens, sein jeglichen physikalischen Gesetze verzerrendes Weltbild auch nur überdenken zu wollen.

Beste Grüße

OT

Jetzt hab´ ich nochmal drüber nachgedacht...

Tacitus, Samstag, 08. Dezember 2018, 13:35 vor 363 Tagen @ Tacitus 2278 mal gelesen

Hallo,

entschuldigt bitte, dass ich mich da gerade so festbeiße und kleine Materialschlachten liefere, aber wenn schon alles so perfekt zusammenpasst...

@Tannenbaum hat hier von den "Posaunen der Apokalypse" berichtet, ich bin in diesem Beitrag kurz darauf eingegangen, Auszug:

nach dem Anhören könnte ich mir nun vorstellen, dass diese Töne vom Eintritt in diese "Dunkle-Materie-Wolke" kommen.

Um die physikalischen Effekte beim Eintritt in was immer für ein Medium zu verstehen, muss man wissen, dass an jeder "Oberfläche" (...auch an der "Oberfläche" dieses gigantischen S1-Streams) eine Art Oberflächenspannung besteht; aus einem Beitrag, den ich mal geschrieben habe:

Nicht die Moleküle in einem Medium reflektieren das Licht, sondern die „Hülle“, also die Oberflächenspannung/Grenzschicht der unterschiedlichen Medien, im einen Fall Wasser-Luft, im anderen Fall Luft-Vakuum und bei einer Fata-Morgana feuchteLuft-trockeneLuft. Aber: Es "spiegeln" bei der FataMorgana eben nicht die Wasserdampf-Teilchen, sondern die Oberfläche der "Hülle" der feuchteren Luftschicht!

Bei dieser Dunkelwolke hatten wir nun beim Durchqueren der Grenzschicht zum Vakuum die "Posaunentöne", die vor ein paar Jahren (...scheinbar um 2012-13 rum) weltweit hörbar waren und bei dem, was nunmehr die zweiten "Sonnenuntergänge" auslöst, handelt es sich um die Reflexion der Strahlen der Sonne an der Grenzschicht unseres Erd-Magnetfeldes zum Rand dieser Dunkel-Wolke.

So ziemlich stelle ich mir das nun vor und das Magnetfeld scheint momentan noch das Schlimmste abzuhalten, bis es wohl irgendwann kollabiert und dann ist wohl erst mal Feierabend.

Gruß,

T.

P.S.: Und jetzt bitte nicht ewig über Interferenzen grübeln, sondern auch mal drin baden, z.B. mit Hiromi Uehara: Firefly oder auch mit Tchaikovsky - Hymn of the Cherubim - USSR Ministry Of Culture Chamber Choir

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Hör' bitte mit diesem Unsinn auf!

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 08. Dezember 2018, 15:54 vor 363 Tagen @ Tacitus 2321 mal gelesen

Hallo!

entschuldigt bitte, dass ich mich da gerade so festbeiße und kleine Materialschlachten liefere, aber wenn schon alles so perfekt zusammenpasst...

Nein, da paßt überhaupt nichts zusammen! Es handelt sich um ein dünnes Feld dunkler Materie, das sich über tausende Kubikparsec erstreckt. Wie dem physikalischen Modell zu dunkler Materie zu entnehmen ist, reagiert sie kaum mit der Sphäre der herkömmlichen Materie. Ihre Wirkung ist rein gravitativ, nachdem sie als Modell zur Lösung gravitativer Probleme überhaupt erst erfunden wurde. Die eigentliche Natur dieser Materie, die als Lückenfüller lediglich postuliert wurde, um Widersprüche im herrschenden Bild des Kosmos zu lösen, ist völlig unbekannt. Möglicherweise existiert sie überhaupt nicht, weil die physikalischen Modelle an anderer Stelle falsch sind.
Weder ist dunkle Materie für irgendwelche Töne, noch für angebliche (von mir allerdings nicht beobachtete) Lichtphänomene verantwortlich.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Bedingungslose geistige Kapitulation

Luzifer, Österreich, Samstag, 08. Dezember 2018, 17:23 vor 363 Tagen @ Taurec 2271 mal gelesen

Hallo Taurec,

Völlig korrekt, man hat die dunkle Materie "erfunden", weil genau die Kinematik der Sternbewegungen um das Zentrum der Milchstraße bei Berechnung ein falsches Ergebnis bringen würde.

Als man die Beschleunigung der Ausdehnung des Alls gemessen hat hat man die Dunkle Energie "erfunden".

So und jetzt besteht unser Universum aus ca. 72% dunkler Energie aus 23% dunkler Materie und nur zu ca. 5% aus "normaler Materie".

Also zu 95 % aus Dingen mit exotischen Eigenschaften, die wir nicht kennen.

Also ich glaube ja eher der dunklen Energie und Materie ist das Schickal des Äthers bestimmt. Man wird beide nicht mehr zur Erklärung brauchen.

Nur derzeit sagt uns die Astrophysik, dass wir nur 5% dessen kennen, was existiert, also sehr unbefriedigend diese Situation.

Beste Grüße
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

Abschließende Bemerkungen

Tacitus, Sonntag, 09. Dezember 2018, 10:03 vor 362 Tagen @ Taurec 2197 mal gelesen

Hallo Taurec,

ich möchte bitte noch eine Sammelantwort zu Deinen Beiträgen schreiben und damit abschließend Stellung nehmen, da Du mich ja gebeten hast, "mit diesem Unsinn aufzuhören".

Ihre Wirkung ist rein gravitativ, nachdem sie als Modell zur Lösung gravitativer Probleme überhaupt erst erfunden wurde.

1.: Die Dunkle Materie wurde nicht "erfunden", sondern von Astrophysikern "postuliert", was m.E. ein gewaltiger Unterschied ist.
2.: Genau wegen dieser "rein gravitativen Wirkung der dunklen Materie" bin ich zu den Überlegungen gekommen, die ich weiter oben zur Diskussion stellte, aber dazu komme ich weiter unten nochmal genauer.

Entsprechend dünn ist die dunkle Materie verteilt, abhängig von den tatsächlichen Ausmaßen des Stromes (über die ich auf die Schnelle keine Daten gefunden habe)

Dann halte ich mal fest, dass Du zwar keine Daten über die tatsächlichen Ausmaße hast, mir aber trotzdem Rechnungen im Trilliardenbereich aufstellst und dann zu Ergebnissen kommst, wie

Innerhalb der Sphäre des Sonnensystems halten sich also abschätzungsweise (und jetzt kommt's!) 0,00000000000231365923141266 Sonnenmassen dunkler Materie auf.

Übrigens möchte ich bei Deiner Rechnung auf Deine haarsträubenden Voraussetzungen hinweisen, wenn Du davon ausgehst, die Gravitationskraft unserer Sonne gehe nur 30 AE weit:

Das Volumen des Sonnensystems bis zum Neptun (30 AE)...

Tatsächlich geht die Gravitationskraft unserer Sonne aber bis zur Oortschen Wolke und sogar noch darüber hinaus und da sind wir dann im Bereich von weit über 10.000 AE, also ca. 1,6 Lichtjahren.

Und die Gravitationskraft unserer kleinen Sonne(-nmasse) hört ja nicht bei der Oortschen Wolke auf, aber ab dort wirkt dann schon die Gravitationskraft von Proxima Centauri (...der mehr als 2 Lichtjahre von der Oortschen Wolke entfernt ist).

Wenn also EINE Sonnenmasse mit ihrer Gravitationskraft weit über ein Lichtjahr hinaus wirkt, wie weit werden dann wohl 10 Milliarden Sonnenmassen wirken? Eventuell vielleicht weiter als 1000 Lichtjahre?

Und zu Deinem Zitat aus astronomy.com:

..our paths will intersect for millions of more years.

Du weißt aber schon, dass "intersect" = die Bahn kreuzen/die Bahn schneiden bedeutet, was aber etwas ganz anderes bedeutet, als sich Millionen Jahre in diesem Strom aufzuhalten!

Ich vermute, das Phänomen ist ein inneratmosphärisches und hängt womöglich irgendwie mit der Reflektion des Sonnenlichts durch höhergelegene Wolkenschichten zusammen.

Ist Dir bekannt, dass die Erde keine Scheibe ist?
Ein Flacherdler könnte so wie Du argumentieren, aber jemand, der weiß, dass die Erdoberfläche gekrümmt ist, sollte dann auch erklären können, wie die Sonnenstrahlen der untergehenden Sonne denn bitte überhaupt in den gegenüberliegenden Erdschatten gelangen können, um dort an irgendwelchen hochliegenden Wolkenschichten reflektiert werden zu können?
(Und außerdem sollte jeder, der sich mit Reflexionen ein wenig auskennt, wissen, dass man Reflexionen nicht mit "kt" sondern mit "x" schreibt!)

So läßt sich abschätzen, daß die Durchquerung des ganzen S1-Stromes zwischen 17 und 26 Millionen Jahre dauert (dessen Eigenbewegung allerdings nicht einbezogen, weil ich seine Richtung und Relativgeschwindigkeit nicht kenne)

Die Geschwindigkeit und die Bewegungsrichtung dieses Streams ist allerdings in den meisten Artikeln, die ich verlinkt habe, genau angegeben, sie beträgt ca. 500km/s, entgegengesetzt zu unserer Bewegung, die ca. 240km/s beträgt.

Davon abgesehen, daß die Zunahme der Naturereignisse eine völlig unbelegte, rein subjektive Behauptung ist, kann dies nachgewiesenermaßen nicht der Fall sein.

Ich würde ja nun gerne um diesen Nachweis bitten, doch dürfte Dir dieser sehr schwer fallen, weil es diesen gar nicht geben kann (...wie sollte dieser denn möglich sein??)

Und zu meiner "völlig unbelegten, rein subjektiven Behauptung" zur Zunahme der globalen Naturkatastrophen eine Auswahl an Statistiken, bzw. erst einmal einen Artikel:
Is The Number Of Earthquakes Increasing?, Auszug:

What do the hard numbers tell us?
Well, when you take a look at the numbers it quickly becomes clear that the number of earthquakes is increasing.

Statistiken dazu:
Anzahl der Naturkatastrophen weltweit:
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Anzahl der Erdbeben über Magnitude 6:
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Zunahme der Meteoriten in den USA:
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Zunahme von Meteoriten im Golf von Mexico
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Anzahl Erdbeben über Magnitude 4:
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Anzahl Erdbeben mit Magnitude 6-8:
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[image]
Die Anzahl der Naturkatastrophen in Deutschland:
[image]
(...es gibt natürlich auch viele russische Statistiken mit dem gleichen Ergebnis, die ich aber wegen der kyrillischen Beschriftung nicht verlinke, es gibt ja genug andere)

Aufgrund dieser Statistiken kann ich Deine reine Behauptung, die Zunahme an Naturkatastrophen sei von mir "eine völlig unbelegte und rein subjektive Behauptung", natürlich nicht nachvollziehen.

Ich verweise dazu auch noch auf die YouTube-Kanäle Last Messages, Planet Earth, End-Time-Signs und World of Sings. Auf diesen Kanälen werden weitestgehend unkommentiert die globalen Naturkatastrophen gezeigt und ich verfolge diese Kanäle seit langem. Ergebnis: Was auf unserer Erde momentan (...seit Jahren) passiert, ist mit Statistiken gar nicht mehr erfassbar, weil es sowohl bei Dürren, als auch bei Überschwemmungen und Erdbeben exponentielle Zunahmen gibt, die uns unsere Regierungen auch gar nicht sagen wollen und zu sagen, es gäbe keine Zunahmen an globalen Naturkatastrophen ist einfach nur falsch.

Die Gravitationskraft von 10-Milliarden Sonnenmassen unsichtbarer dunkler Materie wäre meines Erachtens -wie inzwischen deutlich genug ausgeführt- eine relativ logische Erklärung für diese seit Jahren zu beobachtende Zunahme der weltweiten Naturkatastrophen.

Gruß,

T.

"Erklärung" zu einem "Dunkelnebel" aus einer Schauung

Tacitus, Sonntag, 09. Dezember 2018, 12:45 vor 362 Tagen @ Tacitus 2295 mal gelesen

Aus einer ca. 60 Jahre alten Schauung:

Infolge der Schwächung des Sonnenlichtes wird es nur noch trübe Tage geben, die sich von Monat zu Monat immer mehr dem Halbdunkel nähern, aus dem ein Nordlicht hervorleuchten wird, wie es sonst nur in den nördlichen Erdzonen naturgesetzlich erscheint.

Siehe dazu z.B. Northern Lights Seen In Unusual Places oder A New Kind of Northern Light | SciShow News oder Northern Lights in Edinburgh/Schottland und unter der Suche "Northern Lights in England" gibt es dutzende weitere Aufnahmen, u.a. von RT (russian today).

Nicht als Schreckmittel sollen meine Worte gelten, sondern um euch vorzubereiten auf das gewaltige Naturschauspiel

Daher seht zu, was in Erscheinung tritt! Eine Welt, von der nur noch die Menschenkreaturen der Vorzeit berichten könnten, strahlt ihre verheerenden Kräfte aufs neue ins Menschenreich, das Licht aber scheint in die Finsternis, um sie zu durchdringen und aufzulösen. Wer aber vermag heute noch an das zu glauben, was die Lichtträger des Messias-Reiches in ihrer mystischen Sprache einer kommenden Menschheit offenbarten? Ganz wenige sind es, die noch ohne Selbstsucht dem Willen Gottes dienen und auf die Stimme des Herzens horchen. Daher glaubet mir, daß sich die Menschheit am Wege zum Abgrund befindet, ohne zu bedenken, daß eine Welt im Anrücken ist, die alle Mächte dieser Erde erschüttern wird, wobei ihr Einfluß ein ungeheures Chaos im Geistesleben der Menschen erzeugen wird.

Die Erde wird nur mit einem gewissen Maße von Elektronenkräften beladen, um den Ausgleich mit den Lichtstrahlungen der Sonne zu bewirken, da sonst eine Verbrennung der Materie einträte. Von diesem Vorrat schöpft die Menschheit immer mehr Kräfte ab, um ihre Maschinen und Apparate in Bewegung zu setzen. Da der Zweck der Elektrizität der Ausgleich zwischen Licht und Kraft ist und diese Aufgabe vom Menschen unterbunden wird, so werden eines Tages sämtliche elektronischen Kräfte versagen und im Äther wird ein Weltgebilde auftauchen, das zwar nicht im Lichte schwebt, aber im Kraftbereiche einer Elektronenwelle. Dieser gegenüber wird sich nun die Erdelektrizität als zu schwach erweisen, um das Gebilde nach dem Gesetze der negativen Abstoßung aus der Erdbahn zu treiben. Damit aber wird dem Erdreich das Sonnenlicht verdeckt, was wiederum zum gänzlichen Erlahmen der elektrischen Kräfte führt.

Wenn aber das lebenspendende Sonnenlicht unterbunden sein wird, so werden Menschen mit zerrütteten Nerven den Verlauf des großen Ereignisses am Firmament kaum mehr überstehen, wogegen Menschen mit gesunden Sinnen die Erscheinung als Naturschauspiel empfinden und keiner Sinnestäuschung anheimfallen werden.

Wenn die Sonnenflecke zunehmen, so bedeutet dies eine Verlustanzeige von Energie durch das Versagen der Erdelektrizität. Was das Menschenauge auf der Sonnenfläche erblickt, ist in Wirklichkeit eine Widerspiegelung von Dunkelnebeln, die zwischen Sonne und Erde getreten sind

Schon in allernächster Zeit werden Himmelserscheinungen sichtbar werden, die für die Wissenschaft ein Rätsel darstellen. Denn das Licht wird nicht in gewohnter Weise dort strahlen, wo der Lichtkegel der Sonne zu finden ist, sondern in verschiedenster Art leuchten,

Wer glaubt, daß sein Verstand ohne Gotteslicht ausreichen wird, um sich des Schreckens zu erwehren, wenn der Große Bär wie ein Riese am Firmament auftritt, der geht irre! Nicht im Wachbewußtsein vollzieht sich das Gefühl des Schreckens, sondern im Unterbewußtsein, welches dem Tagesbewußtsein empfinden läßt, was da kommt, ohne daß es der Verstand begreift


Und noch ein paar Worte aus der gleichen Quelle für @Sarah & @eFish,
weil es da um den "Verstand" geht:

Durch die geistige Verbindung mit den Astralkräften dieser außerstofflichen Welten wurde die menschliche Glaubenskraft in das Reich der „Okulis" getrieben und es entstand die Lehre vom Unbewußten des Menschenverstandes, der sich in das Tagesbewusstsein und das Unterbewußtsein teilt.
Die damalige Wissenschaft entdeckte, daß der Mensch außer den fünf Sinnen des Wachbewusstseins noch zwei weitere Sinne des Unterbewußtseins besitzt, die er durch die Kraft des Glaubens an das Reich des Übersinnlichen so stark zu entwickeln vermag, daß sie sich mit dem geistigen Auge und Ohre der menschlichen Natur selbst dem Tagesbewußtsein bemerkbar machen können.
Die heutige Wissenschaft nennt diesen Vorgang „Telepathie", weil das Unterbewußtsein durch das Kleinhirn die im Äther strahlenden Geistschwingungen aufzunehmen imstande ist, ähnlich wie im Rundfunkgerät die Schallwellen übertragen werden.
Und nun zu den Suchenden nach Licht und Kraft, damit sie erfassen, warum das Gotteslicht heute im Sinne der menschlichen Denkweise strahlt, was vielleicht so manchen in zu wenig andachtsvolle Stimmung versetzt: Zu allen Zeiten und in allen Kulturen erschien das Urlicht in der Geistnatur der Menschheit, niemals jedoch als ein Traumgebilde menschlicher Phantasie. Im Gegenteil, je klarer, desto natürlicher erscheinen himmlische Begriffe im Menschengeist, der vom Gotteslichte erhellt wird. Somit stellt alles, was okkulte oder dogmatische Lehren verbreitet, nur ein menschliches Geistgebilde dar. Das Gotteslicht selbst hingegen ist die Vollendung der höchsten Vernunft im Menschen, aus der ohne Lüge und Irrtum das Wissen vom geistigen All quillt. Unwissenheit und Lüge sind negative Geistfunken, die sich im Menschengehirn einnisten, wenn die geistige Wahrheit durch Irrlehren aller Art gebannt wird

(Quelle dieser Auszüge)

Wenn irgendjemand da noch weiter diskutieren möchte: Gerne,
ansonsten bin ich dann wie @OffTopic auch wieder auf Tauchstation.

Gruß,

T.

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Nichts mitgenommen

Taurec ⌂ @, München, Sonntag, 09. Dezember 2018, 14:16 vor 362 Tagen @ Tacitus 2285 mal gelesen

Hallo!

Dann halte ich mal fest, dass Du zwar keine Daten über die tatsächlichen Ausmaße hast, mir aber trotzdem Rechnungen im Trilliardenbereich aufstellst und dann zu Ergebnissen kommst, wie ...

Das ist irrelevant. Hier habe ich die Dimensionen des Stromes gemäß den Abbildungen in der von Dir verlinkten Antwort zugrundegelegt.

"Nachdem das Ausmaß des Stromes laut Originalveröffentlichung der Untersuchung grob 4.000 x 6.000 x 3.000 Parsec (3,26 Lichtjahre) beträgt, also 13.000 x 19.600 x 9.800 Lichtjahre, bzw. 2.494.510.272.000 Kubiklichtjahre, läßt sich die Lächerlichkeit der Behauptung nachvollziehen."

Der Rest ist simple Volumenberechnung mit sehr großen Zahlen. Die Zahl 0,00000000000231365923141266 Sonnenmassen ist korrekt. Sie variiert allenfalls marginal, abhängig vom Grade der Vereinfachung der Zahlen durch Rundung, nicht jedoch hinsichtlich der grundsätzlichen Dimensionen.

Die Gravitationskraft der Sonne spielte zu keiner Zeit eine Rolle. Die Neptunbahn habe ich lediglich zugrundegelegt, weil dies der äußerste zweifellos als Planet klassifizierbare Himmelskörper ist. Ob man nun eine weitere Bahn, die Heliopause oder die Oortsche Wolke als Grenze ansetzt, ändert am Ergebnis nichts.

Wenn also EINE Sonnenmasse mit ihrer Gravitationskraft weit über ein Lichtjahr hinaus wirkt, wie weit werden dann wohl 10 Milliarden Sonnenmassen wirken? Eventuell vielleicht weiter als 1000 Lichtjahre?

Geht der unreflektierte Schmarrn schon wieder los? Die 10 Milliarden Sonnemassen verteilen sich über 13.000 x 19.600 x 9.800 Lichtjahre. Natürlich wirken sie "weiter als 1.000 Lichtjahre". Daneben übersiehst Du, daß sich innerhalb dieses Raumes nicht nur die 30.000 Sterne der ehemaligen Zwerggalaxie, sondern auch zig Milliarden "reguläre" Sonnenmassen der 300 Milliarden Sterne umfassenden Milchstraße befinden. Das relativiert die Bedeutung der 10 Milliarden Sonnenmassen weiter.

Du weißt aber schon, dass "intersect" = die Bahn kreuzen/die Bahn schneiden bedeutet, was aber etwas ganz anderes bedeutet, als sich Millionen Jahre in diesem Strom aufzuhalten!

Nein, tut es nicht. Die Sonne kreuzt die Bahn natürlich, weil sie nicht Teil des Stromes ist. Sie hält sich während dieser Zeit im Bereich des Stromes auf.
Die Tatsache, daß wir nicht erst plötzlich in den letzten Jahrzehnten in diesen Strom geraten sind, sondern uns im Zeitrahmen geologischer Epochen schon darin befinden, irgnorierst Du absichtlich völlig, weil es Deiner (ebenfalls falschen) Theorie der zunehmenden Naturkatastrophen nicht entspricht.

Und zu meiner "völlig unbelegten, rein subjektiven Behauptung" zur Zunahme der globalen Naturkatastrophen eine Auswahl an Statistiken, bzw. erst einmal einen Artikel:
Is The Number Of Earthquakes Increasing?, Auszug:

What do the hard numbers tell us?
Well, when you take a look at the numbers it quickly becomes clear that the number of earthquakes is increasing.


Statistiken dazu [...]

Die Statistiken bilden nicht die tatsächliche Zahl der Naturereignisse ab, sondern folgen der besseren Registrierung derselben. Diese geht einher mit der zunehmenden Bevölkerungsdichte und Zahl der potentiell betroffenen Menschen, mit der Vernetzung der Menschheit, besseren Nachrichtenübermittlung und dem dichteren Netz wissenschaftlicher Meßstationen.
Sehr wichtig und nicht zu vergessen: Die Schadensmeldungen (z. B. im zweiten der von Dir verlinkten Diagramme) entsprechen natürlich nicht den Anzahl der Schadensereignisse, sondern korrelieren direkt mit der Zunahme der Zahl der meldenden Personen an Versicherungen! Der Anstieg der Kurve seit ca. 1960 bildet also lediglich das Wachstums des Versicherungswesen ab. :lol2:
Nicht zuletzt ist die rückwirkende Registrierung und Bemessung von Erdbeben wissenschaftlich nicht belastbar. Eine Statistik "Magnitude 6.0 and greater Earthquakes since 1900" ist schlicht Unsinn, wenn es vor 1935 (Entwicklung der Richterskala) gar keine einheitliche Erdbebenskala, geschweige denn ein dem heutigen vergleichbar dichtes Netz Seismographen gab.
Sämtliche Erdbebengrafiken sind unter diesen Aspekten zu betrachten, ebenso die Darstellung der Naturkatastrophen in Deutschland, die direkt von der Münchener Rück, einer Versicherung stammt. Damit wollen sie, dem Laien das Zustandekommen solcher Statistiken nicht offensiv auf die Augen bindend, natürlich die scheinbar (!!!) wachsende Relevanz einer Versicherung gegen Naturkatastrophen belegen.

Die Grafik "Earthquake Trend, Magnitude 6.0+ Quakes, 10-Year Averag", die 1982 beginnt und ab 1992 einen sichtbaren Satz nach oben macht, stellt vermutlich die erhöhte Zahl der Erdbeben dar, die nach Öffnung des Ostblocks aufgrund der Einbindung russischer Messungen registriert wurden.

Die Grafik "No. of Fireballs (USA)" ist kaum ernstzunehmen. Eine Quelle wird nicht angegeben, lediglich auf diffuse "AMS" und "NASA Data" verwiesen. Was wurde wie wo von wem gemessen?
Das selbe gilt für die noch weniger belegte Grafik "Zunahme von Meteoriten im Golf von Mexico", die lediglich auf highcharts.com ("Highcharts: "Interactive JavaScript charts for your webpage") verweist.
Man sollte sich überlegen, ob ein etwaiger Anstieg solcher Beobachtungen nicht auf der zunehmenden Verbreitung von Handykameras und Dashcams beruht, während Meteore früher entweder nicht nachweisbar zufällig beobachtet bzw. nicht von einer wachsenden Zahl Menschen nachträglich auf Aufnahmen gesehen wurden. Früher wurde ein Meteor vielleicht von einer Handvoll Menschen beobachtet und gemeldet, heute hat man gleich mehrere hundert, die mit einer Kamera daraufhalten.

Aufgrund dieser Statistiken kann ich Deine reine Behauptung, die Zunahme an Naturkatastrophen sei von mir "eine völlig unbelegte und rein subjektive Behauptung", natürlich nicht nachvollziehen.

Das wundert nicht. Du scheinst Dich des von Dir herbeigewünschten Ergebnisses wegen von minderwertigen Statistiken belügen lassen zu wollen.

Auf diesen Kanälen werden weitestgehend unkommentiert die globalen Naturkatastrophen gezeigt und ich verfolge diese Kanäle seit langem.

Ja, leider. Die Betreiber dieser Kanäle und der von Dir verlinkten Internetseiten befinden sich inklusive Dir selbst in einer Filterblase der selektiven Wahrnehmung und anschauungsmäßigen Voreingenommenheit. Da werden auf Grundlage wissenschaftsferner aber im wissenschaftlichen Duktus vorgebrachter Behauptungen Katastrophen herbeiphantasiert.

Ergebnis: Was auf unserer Erde momentan (...seit Jahren) passiert, ist mit Statistiken gar nicht mehr erfassbar

Das meine ich auch. Mit ernsthaften, Verzerrungen herausfilternden und unzureichende Datengrundlagen nicht heranziehenden Statistiken ist ein Anstieg der Naturkatastrophen nicht erfaßbar.

Die Gravitationskraft von 10-Milliarden Sonnenmassen unsichtbarer dunkler Materie wäre meines Erachtens -wie inzwischen deutlich genug ausgeführt- eine relativ logische Erklärung für diese seit Jahren zu beobachtende Zunahme der weltweiten Naturkatastrophen.

Nein. Ich habe Dir eigentlich sämtliche Deiner Prämissen zur Wolke dunkler Materie plausibel als falsch widerlegt. Du weigerst Dich aber, dies anzuerkennen und beharrst lernrestitent auf Deinen falschen Annahmen, die Du mit halbgaren Spekulationen untermauerst.
Daher weiß ich es sehr zu schätzen, daß Du dazu "abschließende Bemerkeungen" getätigt hast.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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