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Berndts ausführliche Befragung der Irlmaierzeugin (Zuban-Schachtel usw.) (Schauungen & Prophezeiungen zum Weltgeschehen)

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 06. April 2012, 23:40 vor 2663 Tagen 13586 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Mittwoch, 30. August 2017, 14:45

Hallo!

Untig Berndts kompletter Beitrag von vorhin aus dem Patroneforum.

Die Aussagen der Zeugin halte ich nach diesem Bericht eigentlich für höchstwahrscheinlich originalgetreu, d. h. von Irlmaier.

Für Irlmaier (Antichrist usw.) sind das recht ungewöhnliche Töne.

Die Antichristsache halte ich komplett für Irlmaiers Glaubensauffassung und mit entsprechender Überzeugung wiedergegeben. (Das behaupte ich, auch wenn Irlmaier offenbar alle für blöd hielt, die den Antichriten bestreiten.)

Man beachte die Deutung der drei Achter!

Meinungen?

Gruß
Taurec

(Unterhalb der Doppelline ist alles Berndts Wortlaut.)

Quelle: http://das-neue-zukunftsforum.info/index.php/topic,6514

==========
Hi Foris,

ich habe nun besagte Irlmaier-Zeugin Frau G. aufgesucht, mich mit ihr 1,5 Stunden unterhalten, das gesamte Gespräch auf Tonträger, und 3 Minuten auf Video aufgezeichnet. (Ton und Bild werden aber zunächst nicht veröffentlicht, sondern nur ggf. auf Vorträgen gezeigt.)

Hier mein Bericht (copyright 2012 by Stephan Berndt). Das Gespräch verlief tlw. etwas sprunghaft. Mit „...“ habe ich keine Auslassungen gekennzeichnet, sondern Sätze, die sie einfach abbrach.:

Glaubwürdigkeit der Zeugin Frau G.:

Es steht für mich außer Frage, dass diese Frau Alois Irlmaier persönlich erlebt hat – wenn nicht, so verfügt diese Hausfrau „normaler“ Bildung über eine hervorragende Schauspielerausbildung und hat selbst intensive Irlmaier-Studien betrieben ... was kompletter Blödsinn wäre ... .
Ihre Aussagen über Irlmaier bezieht sie primär aus 3 Quellen: Erstens persönliches Erleben Irlmaiers als etwa 8jähriges Kind, zweitens Erzählungen ihrer Eltern aus dieser Zeit, als sie in der Schule war (Irlmaier kreuzte offenbar oft vormittags auf), drittens Aufzeichnungen ihrer Mutter, die diese anfertigte WÄHREND Irlmaier sprach! Diese Aufzeichnungen sind leider bei einem Wohnungsbrand im Jahre 1996 vernichtet worden. Frau G. hat darin aber zuletzt 1988/1989 gelesen und seinerzeit auch mit ihrer Mutter darüber gesprochen. ... Somit hätten wir eine akzeptable Erklärung dafür, warum sie etliches nach so langer Zeit noch so gut erinnert. Zu ihrer Mutter – das am Rande – hatte sie ein sehr innigliches, freundschaftliches Verhältnis ... so Frau G.

Hier zunächst die Interviewsequenz, den ich auf Video habe, um etwaigen Kritikern das „Maul“: zu stopfen:

Ich frage: „Was sagen Sie den Leuten, die das nicht glauben können?“ [„Zubanschachtel“, Irlmaiers (angeblich) hochpräzisen Vorausschauungen, usw.]
Sie lacht: „Ja, das haben wir schon heut’ früh g’habt. Heut’ ist a Gast ab’greist, und dann ham wir halt über Sie g’sprochen, und über ihr Buch. Der ist aus Berlin g’wesen, und dann hab ich ihm halt erzählt, wie ich den Irlmaier kenneng’lernt hat, also als Kind, dass mich der so fasziniert hat, und was meistens halt faszinierend war, dass sich auch die Voraussagen a von unserer Familie ... dass das immer eingetroffen ist. Und dann hat eben der Mann g’sagt: „Das kann ich gar nit glauben, dass’ das gibt. “. Weil er ist dafür zu realistisch, er ist so realistisch, und ... Was will ich da sagen? ... Dasselbe wie der Irlmaier: „Wenn’s des nit glaubst, dann glaubst es halt nit. Du siegst nachher scho, wenn’s d auf Schnauze fällst.“ [lacht] ... Berlin geht total kaputt ...

Hier weitere Zitate, denen nach sie Irlmaier persönlich erlebte:

[Geld abholen mit „Pappdeckel“] „Da warn’ wir sogar mal beieinander g’setzt beim Haus. Und dann ... wenn er so g’schaut hat [seitlich zur Seite], dann war er wieder weg. “ ... [ging er in eine Art Trance]

[Zubanschachtel ... meine Frage: Hat er bei Ihnen geraucht?: [Sie antwortet auf meine Frage impulsiv] „Na, der hat nicht geraucht. Der hat nicht geraucht [Die Familie war strikt Nichtraucher! Offenbar hat Irlmaier nur DORT nicht geraucht.], der hat das bloß als Beispiel herg’nommen, dass des die Größe vom Telefon hat. Ich hab’ des alles nachgelesen bei der Mama. [Achtung! Handy (Zuban...) nicht mit Kreditkarte (Pappa...) verwechseln] Ich tät das a nicht mehr wissen. Aber das hat Mama halt auf’gschrieben g’habt. Das war so 88/89. ... Also mir raits [ich bereue] nur, dass i nit mehr g’lesen hab. Da ist echt noch mehr drin g’standen. Das tut mir echt leid ... hätte ich’s besser gehütet.
Da [„Zubanschachtel“ oder I-Pad] hat er immer so g’macht. [Sie macht eine wischende Handbewegung, wie man es auf Touchscreens macht. Ich frage nach. Sie antwortet impulsiv]. Jaaaa. Da ist er so g’sitzt, da hat er geschaut, [sie bestätigt noch einmal die Handbewegung ... demnach war sie doch dabei! ... und Irlamier hat gesagt:] „Da ham sie so a schwarzes Kastl.“.

... Man verzeihe der Dame, dass sie letzte Einzelheiten etwas durcheinander brachte.

Ja mei, und dann beim Wasser. Sie sollten die Händ’ gesehen haben, wie dies alles dunkel geworden ist, als wenn das Blut g’stockt hat, so richtig dick is des g’wordn. ... Der hat koa nix braucht. Der hat bloß so [gesagt]: „Da is’! Da!“ ... [verdeutlicht Armhaltung] und dann is alles [die Adern] ganz dunkel g’worn.

Der hat so ganz hell ... der hat so tolle Augen g’habt, ganz faszinierende Augen. Und die san dann so irgendwie türkis, so meerblau, anders blau geworden. Die Farbe von seinen Augen hat sich total geändert. [Bei den Visionen!] Und dann hat er gesagt [zu der zukünftigen Sonne]: „Wenn ich so in die Sonne schaue, die kann man direkt anschauen, die ist soooo mmmild und soooo hellll.“ [Das betont sie alles sehr gefühlvoll, als ob Irlmaier selbst davon beeindruckt war.]

Also das mit dem Seier [Küchensieb] war ja a a Schau. Da nimmt er a Seier, nimmts so, hält die Hand drauf, geht so hoch, und das Wasser bleibt wie ein Tropfen in seiner Hand drin. Und der Seier ist da unten. Faszinierend war des. ... Und halt dann a die blauen Hände, immer mit die Adern. Bei dem hat man genau g’sehen, wie die Adern laufen, und das war wie wenn das Blut darinnen gestockt, ganz dunkel.

Also es war schon echt faszinierend mit dem Irlmaier. Der hat unsere ganze Zeit vorausgesehen. Alles, wie’s jetzt kommt. ... Wenn man dem in die Augen g’schaut hat, wenn man dem ins Gesicht g’schaut hat, so etwas gutmütiges, vertrauensvoll, so richtig liab war der Mensch.

Antichrist
Das wichtigste Ergebnis dieses Interviews war neben der Erhärtung der Glaubwürdigkeit der Zeugin, dass Irlmaier den ANTICHRISTEN vorausgesagt hat (haben soll – aber ich verzichte hier nachfolgend auf den Konjunktiv).
Dies ist in sofern sehr wichtig, als dass es für Irlmaier KOMPLETT NEU ist, und andererseits die Sache mit der Nummer zum Zahlen in einen eindeutigen Kontext stellt. Die Sache mit der Nummer, die man braucht um zu zahlen, gehört eindeutig in die Zeit des Antichristen, etwa 2 Generationen nach der Dreitägigen Finsternis. (Wer mit dem „Antichrist“ nicht klarkommt lese z. B. „Gesichte über das Ende der Zeiten“ von Hildegard von Bingen. Ich werd’ das nicht weiter kommentieren. Mir ist völlig schnuppe, wer das nicht kapiert, nicht wahrhaben will, nicht glauben kann oder sonst was).
Das heißt, vor dem Krieg und der 3TF wäre NICHT mehr mit diesem Nummern-Zahlungssystem zu rechnen, das sowohl Bargeld ALS AUCH Kartengeld überflüssig machen würde. Damit entfiele ein mehrjähriges Zeitfenster, dass zur Einführung dieses Systems sicherlich nötig wäre.

Zitate:

Ein böser Mann, GANZ [betont] a böser Mann reißt die Herrschaft an sich ... weltweit ... und die 888 das sind die Tage, wo der finstere Mann, also wo die Welt noch mehr in die Dunkelheit gestoßen werd ... wo der Mann die Herrschaft hat.

Drum [wegen der Sachen aus der Apokalypse] hat er gesagt: Erzählt’s nicht. Behalt’s für euch. Mama hat es ja in seinem Beisein geschrieben. Dann haben sie es mit der Offenbarung in der Bibel verglichen ... Und dann hat er gesagt: „Aber des tuts bloß niamanden erzählen.“. Meine Eltern haben a g’wusst, dass er als verrückt hingestellt wird, und zu der Zeit hat er sowieso mit niamand mehr g’redt – zu niamandem [betont das niamanden] mehr was g’sagt.

Und dann hat er a gesagt, von dene Leit, die ausschaun wie die Herndl [Hörner] aufhabn’, in der Kirche die Hörner aufhaben, also die ... dabei sind das doch die Bischofsmützen, wenn man die so von der Seitn sieht, schaut das aus wie Hörner. Die sind a mit dem schwarzen Mann. [Wohl eher so gemeint, dass sie im Geiste des Antichristen sind, was auch in anderen katholischen (!) Neuoffenbarungen gesagt wird. Nochmals der Antichrist käme erst Jahrzehnte NACH der Dreitägigen Finsternis.]

Und dann hat er hat auch gesagt: „Wir haben einmal überhaupt kein Geld mehr. ... Und dann ist es so, wenn der finstere Mann die Regierung hat, dann kriegt a jeder a Nummer, und dann braucht er a koa Geld mehr, weil dann wird durch die Nummer das Geld abgebucht.

Das Letzte, was ich bei ihr [Mutters Heft] gelesen hab ... das war dann 1988/1989 ... da haben wir noch drüber g’red über den Irlmaier, und da hat sie mir eben wieder ihr Heft’l gzeigt. Und da hat sie immer Anmerkungen gemacht, was der Irlmaier gesagt hat, und was in der Offenbarung [des Johannes] gstanden is. ... Da haben sie [Mutter und Irlmaier] drüber geredet. ... Schade, da sind Sachen drin gestanden ...

Nahost/Israel
Auf Gründen der political correctness fasse ich hier nur zusammen: Israel würde Krieg mit seinen Nachbarn haben, und die Nachbarn (Palästinenser, Araber mit israelischem Pass ... who knows?) würden irgendwann die Oberhand bekommen, was den Israelis gar nicht gut bekäme ... (nach der 3TF und dann ohne Support durch die USA?). Enden soll das damit, dass viele oder der größte Teil der Juden zum Christentum übertreten, bzw. KATHOLIKEN WERDEN. ... Auch das findet sich in wenigstens einer anderen katholischen (?) Prophezeiung wieder. ...

Zu anderen Autoren und Journalisten:

Aber der [W. J. Bekh] hat ja nicht so richtig Wahres g’schrieben. ... Aber was Irlmaier immer g’sagt hat, dass die, wenn er eanen was erzählt hat, dass sie dann ganz verdreht schreiben. Dass sie es gar nicht richtig ... weil sie’s ihm einfach nit glauben. [... was sich ja bis heute bis ins Nachbarforum fortsetzt.]

Aber i versteh des nit, warum die [anderen Autoren] des nit a g’wusst haben, das hat er ja normalerweise allen erzählt. Bloß des von der Bibel hat er gesagt, sagts bloß nicht weiter, weil die erklären mich ja sowieso schön für blöd. Drum haben wir a nie mit jemandem ...

Sonstige Aussagen:

Dass mit der offenen Grenze hat er auch gesagt. ... Mein Vater hat gesagt – da war ich in der ersten oder zweiten Klasse – mein Vater war so weitdenkend, da hat er gesagt: „Das Dirndl muss nachher sowieso Französisch lernen, und andere Sprachen“. Dann hat der Irlmaier gesagt: „Das ist ganz gut, weil dann eh keine Grenzen mehr san.“ Wenn i mal das Alter hab, wo man Sprachen lernt, gibt’s keine Grenzen mehr ... also zu der Zeit. ... Aber das stimmt nicht, das ist später kemman. Denn da war i scho verheiratet.
Ich: Mit den Zeitangaben hat er sich manchmal vertan.
Sie: Das war genauso wie mit den Russen, da hat er a g’meint, die kommen gleich. Und da hat mei Vater g’sagt: Wir haben jetzt erst einen Krieg gehabt. Lass die Russen erst einmal g’scheit schnaufen, lass uns schnaufen ...

Aber der Irlmaier hat a g’sagt, dass wenn man viel betet – dass das alles mit dem Schöpfer zusammenhängt – wenn man viel betet, kann ma vui [viel] aufheben, was eigentlich bevorsteht. Und nach’m Irlmaier hätt’ das alles schon viel früher sein müssen.

Ich erzähle vom Bayerischen Rundfunk und dass die Journalistin nicht Irlmaiers 1949er Voraussage vom „Umschwung“ in Osteuropa glauben wollte bzw. nicht überprüfte. Da fällt sie mir ins Wort:“ Ja genau, des hat er a g’sagt. An des kann i mi a no erinnern. ... Genau, des hat er a g’sagt.“

Ich zitiere aus ihrem Brief vom 10. Februar: Von den Soldaten kommt keiner mehr heim, auch die nicht, die uns zur Hilfe kommen. ... Dann frage ich: Wer soll das sein?
Sie: Keine Ahnung. Es müssen mit Schlitzaugen irgendjemand sein. Wir vermuten Chinesen ... also haben wir damals gesagt. ... Er hat auch gesagt, die Chinesen kaufen bei uns alles auf, und die lassen sich das nicht nehmen – oder so quasi kaputtmachen. [Ich frage nach, ob Irlmaier das wirklich gesagt hat. Sie wiederholt ihre Aussage.]


Dann hat sie noch mal bestätigt, dass auch wir Deutschen eine „totale Armut“ bekommen, den Gelben Strich hat sie bestätigt, und dass der Saurüssel sicher ist.

Gruß
Stephan


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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mild und hell

BBouvier @, Samstag, 07. April 2012, 00:41 vor 2663 Tagen @ Taurec 9585 mal gelesen

"Und dann hat er gesagt [zu der zukünftigen Sonne]:
„Wenn ich so in die Sonne schaue, die kann man direkt anschauen,
die ist soooo mmmild und soooo hellll.“

In den römischen Annalen nach 535 ist zu lesen,
dass der Himmel jahrelang hell-tübe-dauerbedeckt war,
und dass man direkt in die Sonne blicken konnte,
die wie ein helles Silberstück über dem Dunste stand.

Die Lehrmeinung z.Zt. besagt, 535 brach bei Java
ein riesiger Vulkan aus.
(Womöglich der Tambora, wie erneut 1815.)
Weltweit seinerzeit:
- Dürre
- Missernten
- Hungernöte
- Untergang einiger Staaten/Völker
- Völkerwanderungen

Gruss,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Datierung

rauhnacht @, Samstag, 07. April 2012, 17:45 vor 2662 Tagen @ Taurec 9401 mal gelesen

Hallo Taurec,
Kannst Du mir mal helfen? Nach mehrmaligem Lesen ist mir nicht klar, wo in dem Interview die definitiven Aussagen sein sollen, aus denen Stephan Brandt die Geschichte mit der "Zahlungsart" und dem Antichrist 3 Generationen hinter den 3 TF ansiedelt. Oder hab ich da vorher schon mal was wichtiges verpasst?
Grüße, Rauhnacht

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Zum Antichristen

Taurec ⌂ @, München, Montag, 09. April 2012, 22:02 vor 2660 Tagen @ rauhnacht 10041 mal gelesen

Hallo Taurec,
Kannst Du mir mal helfen? Nach mehrmaligem Lesen ist mir nicht klar, wo in dem Interview die definitiven Aussagen sein sollen, aus denen Stephan Brandt die Geschichte mit der "Zahlungsart" und dem Antichrist 3 Generationen hinter den 3 TF ansiedelt. Oder hab ich da vorher schon mal was wichtiges verpasst?
Grüße, Rauhnacht

Hallo!

Den Antichristen nimmt er (nunmehr auch) aus Irlmaiers Aussage:
"Ein böser Mann, GANZ [betont] a böser Mann reißt die Herrschaft an sich ... weltweit ... und die 888 das sind die Tage, wo der finstere Mann, also wo die Welt noch mehr in die Dunkelheit gestoßen werd ... wo der Mann die Herrschaft hat."

Die Zahlungsart aus seinen früheren Befragungen der Zeugin:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=15327

"Geld hast Du keins mehr in der Tasche. Hast eine Nummer an Dir. Wenn Du die nicht hast, kannst Du nichts mehr kaufen oder verkaufen. Auf der ganzen Welt ist das so. Es ist dann gut, wenn Du die Gottesmutter angebetet hast. Bei uns geht alles drunter und drüber. Die Regierung fällt auch. Die Not ist ganz schlimm. Lug und Betrug regieren."

Und die zwei Generationen stammen nicht von Irlmaier, sondern sind Berndts Überzeugung.

Die führt er z. B. auf die Marienerscheinung von La Salette zurück:
Zuvor Aussagen über Kirchenverfolgung, Verwüstung der Erde und Triumph des Christentums. Dann:
"Dieser Friede unter den Menschen wird aber nicht von langer Dauer sein. 25 Jahre reichlicher Ernten werden sie vergessen lassen, daß die Sünden der Menschen die Ursachen aller Strafen sind, die über die Erde kommen. Ein Vorläufer des Antichrist wird mit seinen Truppen aus vielen Völkern wider den wahren Christus, den alleinigen Retter der Welt, kämpfen."

Und Hepidanus von St. Gallen, der aber eine Fälschung von frühestens 1866 ist und kein Mönch von 1083:
"Den furchtbaren Kämpfen, welche hiermit verbunden sind, wird eine Reihe
von glücklichen Jahren folgen. Es wird dann ein Mann aufstehen, der sich dem Laufe der Dinge
entgegenstemmt, und seinem Anhange wird es gelingen, eine neue Ordnung ins Dasein zu rufen. Diese
wird aber nicht von langer Dauer sein, indem der Untergang alles Lebenden dann vor der Türe steht."

Und Spielbähn:
"In Deutschland aber wird nach einer greulichen
Verwirrung ein Mann (der große Monarch) aufstehen, der wird Kaiser werden
und von einem Reiche aus Osten (d. V.: Oostenrejik, Österreich) kommen;
und er wird jener sein, auf den die Welt schon lange mit Sehnsucht gehofft
hat. Er wird alle Feinde demütigen, namentlich wilde Scharen aus dem
Osten. Und er wird überall wieder den wahren Glauben herstellen und mit
noch einem anderen großen Manne (dem Papst) die Welt in Frieden regieren.
Doch dann ist das Ende nahe!"

Diese angeblichen Spielbähnaussagen stammen von Ellerhorst und finden sich in den ursprünglichen Spielbähnveröffentlichungen von Schrattenholz, soweit ich weiß, allerdings nicht.
Die Spielbähnaussagen selbst sind eine Erfindung von Schrattenholz aus den 1840er Jahren. Die Herkunft der obigen Aussagen ist also unbekannt und wahrscheinlich eine dem ohnehin schon falschen Spielbähn angehängte Fälschung.

Berndts Schlußfolgerungen sind also recht dünn fundiert...

Und Nostradamus Brief an Heinrich:
"Dann wird aus dem Stamm jener, die so lange unfruchtbar war, der Mann hervorsprießen, geboren am 50. Breitengrad, der die ganze christliche Kirche erneuern wird. Es wird zum großen Frieden kommen, zur Einigkeit und Eintracht der Kinder, die durch Grenzen verwirrt und getrennt gewesen sind."

"Dann beginnt die grosse Herrschaft des Antichristen im Reich des Attila und Xerxes (Russland/Persien). In riesiger, unübersehbarer Zahl werden seine Anhänger heranstürmen. Das wird so schlimm, daß die Ankunft des heiligen Geistes, der am 48. Grad herabsteigt, eine allgemeine Flucht auslöst. Man flieht vor den Greueln des Antichristen. Er führt Krieg gegen den Königlichen, der zum großen Stellvertreter Christi wird, und gegen seine Kirche. Er wird in einer Zeit herrschen, die ihn begünstigt. Zuvor aber kommt es zu einer Sonnenfinsternis. Es wird die dunkelste und finsterste seit Erschaffung der Welt..."

Die Zitate stammen aus Berndts Buch "Prophezeiungen zur Zukunft Europas und reale Ereignisse".

Darüber hinaus beruft sich Berndt auf einen rein religiösen (und nicht in unserem Sinne prophetischen, d. h. präkognitiven!) Text von Hildegard von Bingen.

Anscheinend ignoriert Berndt neuere Erkenntnisse, bzw. ist geneigt, Quellen als echt anzunehmen, die wir hier als Fälschungen betrachten, weil er von der Grundannahme ausgeht, daß der Antichrist eine reale Person und dem entsprechende Aussagen also valide wären.

Tatsächlich ist der Antichrist als Person - nicht zu verwechseln mit einer gegen das Christentum gerichteten Geisteshaltung, die sehr wohl real ist - ein Mythos, der im Laufe des ersten Jahrtausends als eine Art Spiegelfigur zu Jesus ausgearbeitet und zwischen 949 und 954 vom Mönch Adso in seine finale Form gebracht wurde. Seitdem gehen alle Antichristdarstellungen, wahrscheinlich auch die Hildegard von Bingens (einen Textvergleich habe ich jedoch nicht gemacht), im wesentlichen auf Adso zurück.

Der Antichrist (und alles was dranhängt: Zahl, Zeichen des Tieres usw.) ist somit eine Legende, die für endzeitliche Weissagungen zur Standardeinrichtung geworden ist. Dasselbe gilt für den großen Monarchen, die Kirchenverfolgung, den anschließenden Triumph der Kirche und wahrscheinlich in gewissem Maße auch für die dreitägige Finsternis und anderes. Das sind Motive, die aus älteren Weissagungen übernommen wurden/werden und sich dadurch auf jüngere Schauungen, bzw. deren Deutung und Tradierung auswirken.
Die genaue Grenze des Übergangs vom Mythos zu echten Schauungen, also zum Beispiel die Unterscheidung, welche Aussagen zum Kaiser tatsächlich auf den Mythos des großen Monarchen zurückgehen, ist gar nicht möglich und die Basis echter präkognitiver Informationen ist wahrscheinlich eher dünn. Das ist ein Pferdefuß unseres ganzen Themas, der meines Erachtens noch gar nicht umfassend aufgearbeitet wurde.

Was Nostradamus zum Antichristen schreibt, ist demnach vom Mythos beeinflußt und natürlich auch Irlmaiers Aussagen laut der neuen Zeugin.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Nostradamus-Antichrist

BBouvier @, Montag, 09. April 2012, 22:48 vor 2660 Tagen @ Taurec 9256 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Montag, 09. April 2012, 22:57

<"Was Nostradamus zum Antichristen schreibt,
ist demnach vom Mythos beeinflußt
und natürlich auch Irlmaiers Aussagen laut der neuen Zeugin.
">

Hallo, Taurec!

Nostradamus kennt nicht "den Antichristen".
Das ist schlicht seine Bezeichnung für Jemanden,
der sich antichristlich verhält.

Beispiel: X/66, Zeile 3:
"König Reb werden haben einen (!) derart falschen Antichristen..."
=>
Als "König" werden die Rebellen haben ...

Und dieser Vers beschreibt den Freimaurer Washington
und dessen Reb(ellion),
insbesondere dessen Übergang über den Delaware am ersten Weihnachtstag 1776
und die kriegsentscheidende Niederlage der Briten bei Trenton.
=>
Die Geburt der USA!

(Allgeier phantasiert da was vom Chef der Sowjetunion :-D )

Gruss,
BB


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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

passt

Elfe @, Dienstag, 10. April 2012, 00:43 vor 2660 Tagen @ BBouvier 8968 mal gelesen

Hallo BB,

das würde ja gut passen, denn das zweite Tier aus Offenbarung 13 wird nicht selten als die USA interpretiert!

:flower: :waving: Elfe

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Re: Nostradamus-Antichrist

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 10. April 2012, 02:16 vor 2660 Tagen @ BBouvier 8969 mal gelesen

Hallo!

Nostradamus kennt nicht "den Antichristen".
Das ist schlicht seine Bezeichnung für Jemanden,
der sich antichristlich verhält.

Danke. Das liest sich im Brief jedoch anders, sofern richtig übersetzt nämlich als das Auftreten des und nicht eines Antichristen. Unterschied er zwischen dem Oberbösewicht und kleineren, ihm nacheifernden Epigonen, bzw. hat er das Symbol des Antichristen in den Versen als Chiffre für entsprechend Gesinnte benutzt?

Gruß
Taurec


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1776

BBouvier @, Dienstag, 10. April 2012, 12:51 vor 2660 Tagen @ Taurec 9233 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 10. April 2012, 13:03

Unterschied er zwischen dem Oberbösewicht und kleineren,
ihm nacheifernden Epigonen, bzw. hat er das Symbol des Antichristen
in den Versen als Chiffre für entsprechend Gesinnte benutzt?

Gruß
Taurec

Hallo, Taurec!

In den Versen taucht der Begriff "Antechrist" zweimal auf.
Den Freimaurerchef Washington benennt er so in X/66.
Und die Schlacht bei Trenton dort - 1776 - ist das
offizielle Gründungsjahr der USA!
Fernau bezeichnet in "Hallelujah!" die USA als Pest der Welt.
Der Inhalt des anderen Verses (VIII/77) ist mit einiger Sicherheit
noch nicht erfüllt und kommt mit Krieg, Blut, Hagelschlag etc.
endzeitlicher Vorstellung durchaus nahe.

Gruss,
BB


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Bezug zur Offenbarung

Elfe @, Dienstag, 10. April 2012, 00:20 vor 2660 Tagen @ Taurec 9239 mal gelesen

Hallo Taurec,

vielen Dank für die Texte!

Der Antichrist (und alles was dranhängt: Zahl, Zeichen des Tieres usw.) ist somit eine Legende, die für endzeitliche Weissagungen zur Standardeinrichtung geworden ist. Dasselbe gilt für den großen Monarchen, die Kirchenverfolgung, den anschließenden Triumph der Kirche und wahrscheinlich in gewissem Maße auch für die dreitägige Finsternis und anderes. Das sind Motive, die aus älteren Weissagungen übernommen wurden/werden und sich dadurch auf jüngere Schauungen, bzw. deren Deutung und Tradierung auswirken.

In der Offenbarung kommen fast alle Bilder und Symbole der "weltlichen" Schauungen vor: Erdbeben, Finsternis, Dürre, Fluten, Verfolgung und vieles mehr. Der "Antichrist" entspricht dem Drachen, der alten Schlange und den beiden Tieren. Sie symbolisieren die Gegenspieler.

Wenn also die Seher äußern, dass sich nach der Finsternis eine antichristliche Macht erheben wird, so gibt es hier meines Erachtens auch einen direkten Bezug zur Offenbarung. Nämlich Offb. 13, 13 ff. (unten fett). Hier ist die Rede von einer Täuschung: durch die großen Zeichen, Feuer vom Himmel (Ursache für eine erste Finsternis? Eine weitere Finsternis später?) kommt das Tier überhaupt erst an die Macht. Es ist aber noch nicht das Ende. Erst jetzt folgt die Zeit mit dem Malzeichen, ohne dass niemand kaufen oder verkaufen kann. Und dies wiederum deckt sich mit den Zitaten, die Du aufgeführt hast und die auch zu den neueren Irlmaier-Ausführungen passen.
Wenn ich schreibe, dass sich diese Aussagen decken, so meine ich damit nicht, dass sie abgeschrieben wurden.

Hierzu passen übrigens einige Aussagen dieses Fadens https://schauungen.de/forum/index.php?id=11433 , insbesondere ein Beitrag von ITOma https://schauungen.de/forum/index.php?id=11501

Nichts ist wie es scheint.

Viele Grüße, Elfe


Das Tier aus der Erde
11 Und ich sah ein anderes Tier aus der Erde aufsteigen, und es hatte zwei Hörner gleich einem Lamm und redete wie ein Drache. 12 Und es übt alle Macht des ersten Tieres vor seinen Augen aus und macht, daß die Erde und deren Bewohner das erste Tier anbeten, dessen Todeswunde geheilt wurde. 13 Und es tut große Zeichen, so daß es sogar Feuer vom Himmel auf die Erde herabfallen läßt vor den Menschen. (Matthäus 24.24) (2. Thessalonicher 2.9) 14 Und es verführt die Bewohner der Erde durch die Zeichen, die vor dem Tiere zu tun ihm gegeben sind, und es sagt den Bewohnern der Erde, daß sie ein Bild machen sollen dem Tier, welches die Wunde vom Schwert hat und am Leben geblieben ist. 15 Und es wurde ihm verliehen, dem Bilde des Tieres einen Geist zu geben, so daß das Bild des Tieres auch redete und bewirkte, daß alle getötet wurden, die das Bild des Tieres nicht anbeteten. 16 Und es bewirkt, daß allen, den Kleinen und den Großen, den Reichen und den Armen, den Freien und den Knechten, ein Malzeichen gegeben wird auf ihre rechte Hand oder auf ihre Stirn, (Offenbarung 19.20) 17 und daß niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, welcher das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. 18 Hier ist die Weisheit! Wer Verstand hat, der berechne die Zahl des Tieres, denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist 666.

http://www.bibel-online.net/buch/schlachter_1951/offenbarung/13/#1

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"Der Kommunismus hat Recht, weil er wahr ist."

BBouvier @, Dienstag, 10. April 2012, 00:53 vor 2660 Tagen @ Elfe 9095 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Dienstag, 10. April 2012, 00:59

Weisst Du, Elfe! -

Ich bestreite rundweg, dass Jemand 2.000 Jahre in die Zukunft
sehen kann und dann dort auch noch völlig irrelevante gesellschaftspolitische Gegebenheiten.
Wie beispielsweise eine schnöde Verkaufsverordnung.

Es handelt sich dabei meiner Meinung nach schlichtweg
um die ergänzte Repetition alter babylonischer Endzeitmythen -
nur eingekleidet in pseudochristliche Hüllen.
Johannes echot ja irrig ebenfalls dümmlich die Danielfälschung!
Und damit ist ja schon bewiesen, dass er dazu
rein gar nichts gesehen haben kann!

Die folgende, fast 1.700 Jahre dauernde indoktinierende Wiederholung
ex Kathedra hat diese "christlichen" Symbolschwadronaden
nicht nur in den frommen Gemütern der Katholiken sicher
verankert, womit sie Eingang in Prophezeiungen fanden -
darüberhinaus bemüht sich der heutige forschende Leser,
sie nunmehr gar rein irdisch-materiell zu interpretieren
und vermeint daher, jüngere "Prophezeiungen" stützten wohl
Johannes und seine Texte.

Und damit schliesst sich der Kreis:
"Der Kommunismus hat Recht, weil er wahr ist."

Grüsse!
BB


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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Warum nicht 2000 Jahre?

nickela @, Dienstag, 10. April 2012, 01:03 vor 2660 Tagen @ BBouvier 8898 mal gelesen

Hallo BB,

ohne jetzt die Offenbarungs- und Danielargumente aufgreifen zu wollen... Warum ist es deiner Meinung nach nicht möglich bzw. unwahrscheinlich, dass eine Prophezeiung 2000 Jahre oder mehr überbrückt? Warum "nur" Jahrzehnte oder Jahrhunderte?

Schöne Grüße

Nickela


Et ess wie et ess, et kütt wie et kütt onn et hat noch emmer jot jang.

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sehr sehr unwahrscheinlich

BBouvier @, Dienstag, 10. April 2012, 01:46 vor 2660 Tagen @ nickela 9059 mal gelesen

Hallo BB,

ohne jetzt die Offenbarungs- und Danielargumente
aufgreifen zu wollen...
Warum ist es deiner Meinung nach nicht möglich bzw.
unwahrscheinlich, dass eine Prophezeiung 2000 Jahre
oder mehr überbrückt?
Warum "nur" Jahrzehnte oder Jahrhunderte?

Schöne Grüße

Nickela

Hallo, Nickela!

Mal abgesehen von Nostradamus, der wenigstens
450 Jahre hat sehen können, ist mir kein Fall bekannt,
der Ereignisse benennt, die weiter als bestenfalls
250 Jahre in der Zukunft liegen.

Kein alter Ägypter, kein Grieche, kein Römer,
kein Kelte, kein Germane, kein mittelalterlicher Mensch -
Niemand aus der Renaissance Italiens -
Niemand (!) bis vor etwa 200 Jahren hat jemals auch nur
ansatzweise etwas von
den grossgeologischen, menschheitsvernichtenden Geschehnissen
gesehen und gewusst.
(Nostradamus ausgenommen - 1555 )

Jedoch wird von Johannes von Patmos behauptet,
er habe en Détail eine Verkaufsverordnung (!)
fast 2.000 Jahre vorher gesehen.
Nööö ...

Bei so 200 Jahren ist wohl selbst bei Grosskatastrophen
eine natürliche Grenze.

Grüsse!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Offenbarung

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 10. April 2012, 02:14 vor 2660 Tagen @ Elfe 9019 mal gelesen

Hallo!

In der Offenbarung kommen fast alle Bilder und Symbole der "weltlichen" Schauungen vor: Erdbeben, Finsternis, Dürre, Fluten, Verfolgung und vieles mehr. Der "Antichrist" entspricht dem Drachen, der alten Schlange und den beiden Tieren. Sie symbolisieren die Gegenspieler.

Die Deutung als Antichrist war erst möglich, nachdem die Antichristlegende entstanden war. Das bezog man nachträglich auf die genannten Symbole und faßte es im Sinne eines Zirkelschlusses als Bestätigung auf.
Letztlich ist die Offenbarung aus sich heraus unverständlich und ohne den richtigen "Schlüssel" liest man nur das heraus, was man als eigene Konzeption hineinlegt. Auf diese Art finden die Menschen seit 2000 Jahren ihre Ideen glänzend bestätigt.

Woran sollte dieser "Schlüssel" erkennbar sein? Womöglich ist die Offenbarung ähnlich intuitiv verschlüsselt wie Nostradamus, so daß man selbst bei einer richtigen Deutung nicht in der Lage ist, diese zu bestätigen. Das schränkt die Nützlichkeit ziemlich ein.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

unglaubwürdig?

Elfe @, Dienstag, 10. April 2012, 23:04 vor 2659 Tagen @ Taurec 9105 mal gelesen

Hallo Taurec,

Letztlich ist die Offenbarung aus sich heraus unverständlich und ohne den richtigen "Schlüssel" liest man nur das heraus, was man als eigene Konzeption hineinlegt. Auf diese Art finden die Menschen seit 2000 Jahren ihre Ideen glänzend bestätigt.

Woran sollte dieser "Schlüssel" erkennbar sein? Womöglich ist die Offenbarung ähnlich intuitiv verschlüsselt wie Nostradamus, so daß man selbst bei einer richtigen Deutung nicht in der Lage ist, diese zu bestätigen. Das schränkt die Nützlichkeit ziemlich ein.

einige Symbole der Offenbarung werden im Text selber erklärt ("und der sprach zu mir", siehe Textausschnitt unten), so dass es nicht immer Interpretationsspielraum gibt.
Mit Nostradamus aus meiner Sicht nicht zu vergleichen.


Es spielt doch gar keine Rolle, was wir über die Offenbarung denken. Entscheidend ist doch, dass Irlmaier sich mit ihr beschäftigt hat.

"Drum [wegen der Sachen aus der Apokalypse] hat er gesagt: Erzählt’s nicht. Behalt’s für euch. Mama hat es ja in seinem Beisein geschrieben. Dann haben sie es mit der Offenbarung in der Bibel verglichen ... Und dann hat er gesagt: „Aber des tuts bloß niamanden erzählen.“. Meine Eltern haben a g’wusst, dass er als verrückt hingestellt wird, und zu der Zeit hat er sowieso mit niamand mehr g’redt – zu niamandem [betont das niamanden] mehr was g’sagt."
https://schauungen.de/forum/index.php?id=15904

Macht ihn das nun unglaubwürdiger?
Er zumindest hatte wohl diese Sorge.

Viele Grüße, Elfe


Offb. 17
Die große Hure Babylon
1 Und es kam einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach: Komm! ich will dir das Gericht über die große Hure zeigen, die an vielen Wassern sitzt, (Offenbarung 15.1) 2 mit welcher die Könige der Erde Unzucht getrieben haben und von deren Wein der Unzucht die Bewohner der Erde trunken geworden sind. 3 Und er brachte mich im Geist in eine Wüste. Und ich sah ein Weib auf einem scharlachroten Tiere sitzen, das voll Namen der Lästerung war und sieben Köpfe und zehn Hörner hatte. 4 Und das Weib war mit Purpur und Scharlach bekleidet, und übergoldet mit Gold und Edelsteinen und Perlen; und sie hatte einen goldenen Becher in ihrer Hand, voll von Greueln und der Unreinigkeit ihrer Unzucht, (Jeremia 51.7) 5 und an ihrer Stirne einen Namen geschrieben, ein Geheimnis: Babylon, die Große, die Mutter der Huren und der Greuel der Erde. 6 Und ich sah das Weib trunken vom Blut der Heiligen und vom Blut der Zeugen Jesu; und ich verwunderte mich gar sehr, als ich sie sah. (Offenbarung 18.24) 7 Und der Engel sprach zu mir: Warum verwunderst du dich? Ich will dir das Geheimnis des Weibes sagen und des Tieres, das sie trägt, welches die sieben Köpfe und die zehn Hörner hat. 8 Das Tier, welches du gesehen hast, war und ist nicht mehr, und es wird aus dem Abgrund heraufkommen und ins Verderben laufen; und die auf Erden wohnen, deren Namen nicht geschrieben sind im Buche des Lebens von Grundlegung der Welt an, werden sich verwundern, wenn sie das Tier sehen, daß es war und nicht ist und da sein wird. 9 Hierher, wer Verstand, wer Weisheit hat! Die sieben Köpfe sind sieben Berge, auf welchen das Weib sitzt, (Offenbarung 13.18) 10 und sind sieben Könige. Fünf sind gefallen, der eine ist da, der andere ist noch nicht gekommen; und wenn er kommt, darf er nur eine kleine Zeit bleiben. 11 Und das Tier, das war und nicht ist, ist auch selbst der achte und ist einer von den sieben und läuft ins Verderben. 12 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, sind zehn Könige, welche noch kein Reich empfangen haben; aber sie erlangen Macht wie Könige auf eine Stunde mit dem Tier. (Offenbarung 13.1) 13 Diese haben einerlei Ansicht, und ihre Macht und Gewalt übergeben sie dem Tier. 14 Diese werden mit dem Lamm Krieg führen, und das Lamm wird sie besiegen (denn es ist der Herr der Herren und der König der Könige) und mit ihm die Berufenen, Auserwählten und Getreuen. (Offenbarung 19.14) (Offenbarung 19.16) 15 Und er sprach zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, wo die Hure sitzt, sind Völker und Scharen und Nationen und Sprachen. (Jesaja 8.7) (Jeremia 47.2) 16 Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, und das Tier, diese werden die Hure hassen und sie einsam machen und nackt und ihr Fleisch verzehren und sie mit Feuer verbrennen. 17 Denn Gott hat ihnen ins Herz gegeben, seine Absicht auszuführen und ihr Reich dem Tier zu geben, bis die Worte Gottes erfüllt sein werden. 18 Und das Weib, das du gesehen, ist die große Stadt, welche königliche Macht über die Könige der Erde besitzt. (Offenbarung 18.10)
http://www.bibel-online.net/buch/schlachter_1951/offenbarung/17/

Danke!

Mirans @, Baden-Württemberg, Dienstag, 10. April 2012, 23:25 vor 2659 Tagen @ Elfe 8827 mal gelesen

– kein Text –


"Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere." - Albert Einstein
http://psiram.com/index.php?lang=de

Dajjal = Antichrist

Mirans @, Baden-Württemberg, Dienstag, 10. April 2012, 10:59 vor 2660 Tagen @ Taurec 9081 mal gelesen

Hallo,

und wie erklären sich die Gemeinsamkeiten des Antichristen mit dem Dajjal (Daddschal) der islamischen Eschatologie?
Haben die Muselmanen etwa europäische/christliche Quellen kopiert?

http://de.wikipedia.org/wiki/Daddschal

Gruß
Mirans


"Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere." - Albert Einstein
http://psiram.com/index.php?lang=de

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Duales Weltbild fordert einen Gegenspieler

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 10. April 2012, 12:50 vor 2660 Tagen @ Mirans 9100 mal gelesen

Hallo!

Die Seele der Völker des arabischen Kulturkreises (zu dem auch die Juden und frühen Christen gehören) ist dual. Spengler hat das meines Wissens als erster (?) erkannt und beschrieben.
(Habe ich hier schon mal angedeutet.)

Das heißt, ihr Weltgefühl und ihr Weltbild spannen sich zwischen Gegensätzen auf und zwar im Grunde dem Gegensatz von Geist uns Seele, wobei Geist das Leben der Kreatur ist und Seele der ihr von Gott eingehauchte höhere Bestandteil. Das eine ist irdisch/weltlich, das andere göttlich. Daraus ergeben sich weitere Gegensätze, z. B. der zwischen der augenblicklichen Welt und der Welt nach dem jüngsten Gericht, dem Reich Gottes.
Der Sohn Gottes erfordert als seinen polaren Widerpart eben einen Herren der Welt und der islamische Messias einen weltlichen, die göttliche Lehre ins Gegenteil verkehrenden Antimessias.
Ob die Überlieferungen tatsächlich abgeschrieben sind oder nicht, ist also sekundär. Wären sie es nicht, so hätte sich die islamische Tradition eben eine erfinden müssen.

Die Überlieferungen enthalten also keine Schauungen, sondern einem bestimmten Weltgefühl entsprungene religiöse Offenbarungen (die, selbst wo es tatsächliche höhere Eingebung war, nur interpretiert werden konnten, wie es dem eigenen Weltgefühl entsprach). Indem das Christentum sich über Rom im Abendland verbreitete, haben sich solche Vorstellungen bei uns bis heute erhalten, obwohl sie unserem Weltgefühl zuwiderlaufen. Unbewußt haben die Menschen das nebenbei immer empfunden, weshalb sich alle germanischen Völker durch protestantische Bewegungen von diesem Einfluß freizumachen versuchten.

Das sagt natürlich nichts über die tatsächliche Existenz von Wesen aus, die gegen die Schöpfungsgesetze handeln und die Menschen in diese Richtung versuchen wollen. In den monotheistischen Religionen des Orients ist dies nur in eine strikt dualistische Form gebracht worden, die in ihren äußersten Ausprägungen, der Erwartung eines körperlich auftretenden Bösewichtes, als nicht real abgewiesen werden müssen.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Der (mythische) Weltmonarch

Theodor @, Dienstag, 10. April 2012, 15:47 vor 2659 Tagen @ Taurec 8886 mal gelesen

Hallo!

Die Seele der Völker des arabischen Kulturkreises (zu dem auch die Juden und frühen Christen gehören) ist dual.

Hallo Taurec,

dem Ad-Daggal- bzw. Antichrist(en)-Mythos liegen zahlreiche antike Mythologeme zu Grunde. In Babylon wird Tiamat von Marduk besiegt, in Kanaan tötet Baal die Schlange Lotan, bei den Parsen heißt der Bösewicht Angra Mainyu, im Norden spricht man z.B. von der Midgardschlange usw. Das Motiv ist der altbekannte Widerstreit zwischen hell und dunkel, Sommer und Winter, Himmel und Erde, hellem und dunklem Sternenhimmel...

Die wichtigste Neuerung beim Antichristen ist wohl, daß der Vertreter des Dunkelreiches zum Schatten Christi, des Messias, des Basileos Basileon wird. Der irdische Schatten des Basileos ist der Tyrannos, der Schreckenskönig (Roy deffraieur), der Herr der Schrecken, dessen Friedensreich immer auf dem Friedhof der Völker beruht. Er ist der Kernschatten des Sohnes, der Sonne, die dunkle Sonne für diejenigen, die das Licht nicht ertragen können, damit auch sie es bekennen mögen, im dunklen Zwilling Christi. Seine An-Wesenheit verfinstert die Sonne, den Sohn im Bewußtseinslicht seiner Zeitgenossen! Denn er erblickt das Licht der Welt zu Zeiten einer Sonnenfinsternis.

L'an mil neuf cens nonante neuf sept mois,
Du ciel viendra vn grand Roy deffraieur:
Resusciter le grand Roy d'Angolmois,
Auant apres Mars regner par bon heur.

(X, 72).

„Innerhalb eines Jahres wird die Weltmonarchie im eigentlichen und genauen Sinn des Wortes begründet. Die Keime des Krieges sind mit der Wurzel ausgerissen. Ein letztes Mal tritt die allgemeine (UN-)Friedensliga zusammen, und nach einer begeisterten Huldigung an den großen Friedensbringer löst sie sich, als überflüssig geworden, auf. Im neuen Jahr seiner Herrschaft erläßt der Römische und Welt-Kaiser ein neues Manifest: „Völker der Erde! Ich habe euch den Frieden versprochen, und ich habe ihn euch geschenkt.“ (Wladimir Solowjew: Kurze Erzählung vom Antichrist, München 1977, S. 25)

Mit freundlichen Grüßen:

Vom Theodor

Judentum=Christentum=Islam

Baldur @, Dienstag, 10. April 2012, 13:33 vor 2660 Tagen @ Mirans 9030 mal gelesen

Hallo, Mirans,

das zeigt doch nur, dass alle diese drei Religionen des nahen Ostens, die von einem einzigen *Gott* (dem jeweils Ihrigen, natürlich) ausgehen, eine einzige, gemeinsame Wurzel haben. Nicht umsonst ist der jüdisch-christliche Abraham der islamische Ibrahim in Personalunion.

Da ich beim Besuch des Ehepaars Stoiber bei Herrn Ratzinger wieder sehen konnte, wie brav Katholikinnen eine schwarze Kopfbedeckung tragen müssen, kann man das islamische Kopftuch aus dieser Sicht kaum hinterfragen.

Und es wird wieder mal deutlich, dass die Glaubensvorstellungen aus dieser Beduinen-Ecke des Globus doch wenig überraschend äusserst ähnlich sind, bei aller Entschiedenheit, die aufgewandt wird, sich künstlich abzugrenzen. Und etwa aus christlicher Sicht zu behaupten, Allah sei halt nur so ein völlig ungöttlicher Wüstengeist, wie uns im Religionsunterricht vorgemacht wurde, uns welches Muslime selbstverständlich vehement bestreiten.

Ohne auf die Frage einzugehen, wer denn dieser Herr Zebaoth oder dieser Herr Jahwe sein kann, oder alias Jehova, der, wie es geschrieben steht, bekanntlich ganze Generationen samt Vieh morden liess und überhaupt recht gewalttätig vom Himmel herabwütete.....angeblich....

Beste Grüsse vom Baldur

Das heißt aber andererseits, nach der 3tf...

Eyspfeil @, Dienstag, 10. April 2012, 17:37 vor 2659 Tagen @ Taurec 8958 mal gelesen

Hallo!

"Und dann hat er hat auch gesagt: „Wir haben einmal überhaupt kein Geld mehr. ... Und dann ist es so, wenn der finstere Mann die Regierung hat, dann kriegt a jeder a Nummer, und dann braucht er a koa Geld mehr, weil dann wird durch die Nummer das Geld abgebucht."

daß wir uns ganz flugs von der anfänglichen Steinzeit, also gleich nach der 3tf wieder
wandeln in eine Technologie-Gesellschaft bzw. die Mikrochips, iPads, PCs, Smartphones
etc. bald danach wieder fröhliche Urständ feiern werden.

Denn Irlmaier sah hier ja (naja durch den Filter seiner Bekannten gesprochen),
das Geld werde "abgebucht durch die Nummer".

Also dauert das Zurück zur Natur, mit Pfeil und Bogen & auch Windmühlen, wie von
Wizard gesehen, vermutlich nur ein Zeitraum von etwa einer Generation, sprich
für maximal 20-30 Jahre.
=> Die Elektronik und damit der ganze moderne
Globalisierungs-Wahnsinn wird also zurückkehren? :schief:
Wieder schneller, höher, weiter?

Grüße,
Eyspfeil

Mythos und Schauungen

rauhnacht @, Dienstag, 10. April 2012, 23:42 vor 2659 Tagen @ Taurec 9157 mal gelesen

Hallo Taurec,
vielen Dank für die Einstellung der Texte und Deinen Erläuterungen.

Die genaue Grenze des Übergangs vom Mythos zu echten Schauungen, also zum Beispiel die Unterscheidung, welche Aussagen zum Kaiser tatsächlich auf den Mythos des großen Monarchen zurückgehen, ist gar nicht möglich und die Basis echter präkognitiver Informationen ist wahrscheinlich eher dünn. Das ist ein Pferdefuß unseres ganzen Themas, der meines Erachtens noch gar nicht umfassend aufgearbeitet wurde.

Der Übergang vom Mythos zu echten Schauungen, sehr schwieriges Thema!

Grundsätzliches: Es ist an zu nehmen, dass das Phänomen der Präkognition zu allen Zeiten schon auftrat. Es ist an zu nehmen, dass in einer Vielzahl vergangener Kulturen Weltenwenden in kleineren und größeren Maßstäben stattfanden. Ob Texte zu solchen Geschehen oder das Wissen darüber tatsächlich jeweils VORHER schon existent waren oder aber erst im Nachhinein entstanden, wissen wir nicht. Ich denke jedoch, dass es unseren Vorfahren da gar nicht anders ging wie uns. Das Anerkennen des Phänomens lernt man aus Erfahrung, sofern einem diese zu teil wird oder glaubts halt eben, weil man will oder aus Kulturkreisgründen soll. Aus diesen beiden Zugängen entsteht ein Kreislauf, der sich jeweils gegenseitig bestätigt, der aber natürlich auch der jederzeit möglichen Täuschung Raum gibt.
Weltenwendenmythen sind eigentlich immer in Glaubensformen eingebettet. Für mich gar nicht erstaunlich (heute!!! wie früher) Aus diesem Umstand zu schließen, sie seien vorwiegend der Aufrechterhaltung der jeweiligen Glaubensform geschuldet, halte ich für ebenso leichtfertig, wie die 1 zu 1 Übernahme symbolträchtiger Bilder.
Nach diesem Geschwafel etwas konkreter Überlegungen zu dieser Irlmaier Sache:
Stefan Berndts Untermauerungen sind mir zu dünn um daraus eine Datierung zu schließen. Ich teile Deine Auffassung, wobei ich durchaus glaube, dass Hildegard von Bingen tatsächlich Visionen hatte, diese jedoch zu deuten und auseinander zu wurschteln, halte ich für fragwürdig. Ich finde es sehr komisch, dass diese immerhin sehr fundamentalen Geschichten erst jetzt kommen. Allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass es auch einem Seher wie ihm so gehen kann, dass er tatsächlich manches nicht an die große Glocke hängt „ Mir glaubt ja eh schon keiner „
Dass es nach den weltweiten Katastrophen dann jedoch recht schnell zu der Implantierung ect. kommt, kann ich mir nun aber gar nicht so recht vorstellen. Die vermeintliche Bestätigung aus der Johannes Apokalypse, die auch ich da sofort mit Erschrecken noch einmal gelesen habe ( Gruß an Elfe), hoffe ich als Umkehrschluß deuten zu können. Solange mir sich da nichts eindeutigeres dar tut, mag ich so was nicht glauben. Die ganze Geschichte mit dieser detailierten Zahlungsart findet sich meines Wissens nur in der Johannes Offenbarung, wobei ich sagen muss, dass ja nun ausgerechnet dieses Detail sich dadurch hervorhebt, dass es damals ein wenig abwegig war, solches zwischen so allgemein vertrautere Bilder von Krieg, Seuchen, Erdbeben und fallende Sterne zu stellen und wir mit Sicherheit wissen, dass diese Passage zumindest etliche hundert Jahre nicht mehr gefälscht wurde. In diesem Zusammenhang rettet mich der Umstand, dass bei Johannes AUCH die 144000 mit einem „Mal“ gezeichnet sind, sie tragen nämlich den Namen des Lammes und des Vaters auf ihrer Stirn. Für mich relativiert sich da diese Merkwürdigkeit.
Der Antichrist ist meines Erachtens keine Legende, wie ich auch schon mal geschrieben habe: Ich meine, dies ist ganz einfach eine Bezeichung, die als Bild für einen Menschen steht, der mit seinen Taten in extremer Form entgegen ethischen Vorstellungen und Glaubensdogmen dieses unseren christlichen Abendlandes wirkt und in seiner Leugnung Gottes oder seinem Widerstand gegen diesen ( Damit kein Missverständnis aufkommt, ich meine natürlich hier die christliche Vorstellung Gottes) besonders hervorstechend ist. Somit gibt oder gab es da so manchen.
Da sich diese Bezeichnung auch in jüngeren Schauungen, wie z.B. Nostradamus oder den Feldpostbriefen wieder findet, halte ich dies für zutreffend. Ich frage mich gerade, wie wohl Bouvier solch einen Menschen nennen würde, wenn er denn eine Schau dazu hätte.
Mit freundlichen Grüßen, Rauhnacht

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Antichrist - die 35.

BBouvier @, Mittwoch, 11. April 2012, 00:14 vor 2659 Tagen @ rauhnacht 9408 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 11. April 2012, 00:38

<"Da sich diese Bezeichnung auch in jüngeren Schauungen,
wie z.B. Nostradamus oder den Feldpostbriefen wieder findet,
halte ich dies für zutreffend.
">

Hallo, Rauhnacht!

In den Feldpostbriefen kommt zwar der Begriff
"Antichrist" vor, jedoch nur als Repetition einer abstrusen Idee,
der würde einst - als Spiegelbild Jesu -
sicherlich mal am 24. Juni geboren.
Am Johannestag!
=>
Wenn "Markus" auf Ostern fällt.
Was nur alle 100 Jahre mal passiert:
=>
"Darauf kannste noch lange warten!"

Bauernspruch:
"Wenn dann der Markustag am Osterfest,
der Antoniustag am Pfingstfest
und der Johahnnestag am Fronleichnam fällt,
geht ein Wehschrei durch die ganze Welt.
"

Und Nostradamus nennt z.B. den Oberfreimaurer Washington (!)
als einen der bei ihm vorkommenden "Antichristen".

Beides also untermauert definitiv nicht,
ein/der Antichrist herrsche hinnieden
zur Zeit der Wiederkehr Jesu als blutiges Lamm
verkleidet auf einer Wolke.
Oder überhaupt! :tonne:

Von mir aus mag man Mao, Stalin, Lenin,
Roosevelt, Washington, Luther, Henry IV,
Manson, einen beliebigen Papst, Bin-Laden,
Robespierre, etc. etc. =>
als einen "Antichristen" bezeichnen.

Aber das ist doch etwas völlig anderes!

Gruss,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Lämmer? weil grad Ostern ist??

rauhnacht @, Mittwoch, 11. April 2012, 00:51 vor 2659 Tagen @ BBouvier 8892 mal gelesen

Hallo BBouvier,


Beides also untermauert definitiv nicht,
ein/der Antichrist herrsche hinnieden

> zur Zeit der Wiederkehr Jesu als blutiges Lamm
[quote]verkleidet auf einer Wolke.
[/quote]
Hab ich ja auch gar nicht gesagt! Ich redete über den Antichrist und nicht über Bildfolgen, die sich aber wohl bei Dir fast reflexhaft einstellen, so schnell, wie Du da antwortest.

Aber das ist doch etwas völlig anderes![/b]

Ja! Eben.

Gruß

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der Panther aus dem Meer

BBouvier @, Mittwoch, 11. April 2012, 13:37 vor 2659 Tagen @ rauhnacht 8834 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 11. April 2012, 13:54

Hab ich ja auch gar nicht gesagt!

Hallo, Rauhnach!

Eben!

Ich redete über den Antichrist und nicht über Bildfolgen...

Eben! (s.o.)
Meine Rede:
Es geht doch nicht, dass man sich aus einem religiösen Text,
der durchgängig aus symbolischen Bildern besteht
(Weib/Schlange/roter Drache/Abgrund/Wehe/Geist des Lebens/
Altar Gottes/Panther/Brunnen des Abgrunds/grosser Ofen/
Lamm Gottes/schwarzes Pferd/sechstes Siegel/versiegelte Knechte/
fliegender Adler/neues Jerusalem/Heuschrecken/verspeistes Büchlein/
zwei Fackeln/4 Engel, die an den Euphrat gebunden/Weib in der Wüste/
Bildnis, das redet/Tier aus dem Meere ..... etc. etc ... => )

... sich einen der dort auftauchenden Begriffe
herauszupicken - nämlich obiges Tier aus dem Meere,
das aussah, wie ein Panther (Off. Kap. 13) -
und dann phantasieren, das sei ja wohl der Antichrist!

Nochmal, und ganz langsam:
Ein "Antichrist" taucht in der ganzen Offenbarung
doch überhaupt nicht auf!

Erst Mönch Adso ist auf diese irrwitzige Idee verfallen.

Und es geht doch wirklich nicht an, im ersten Schritt
diesen Panther, der mit 7 Köpfen und 10 Hörnern
aus dem Meere steigt, in einem ersten Schritt als:
"Ach ja! - Das ist ja wohl der Antichrist!" zu bezeichnen.
Und in einem weiteren dann, den als künftigen Politiker zu identifizieren.
Und ihn dann auch noch - wie Du oben forderst -
aus dem vorliegenden Gesamttext der Lämmer, Drachen,
Engel, Posaunen, Malzeichen, befeckten Weibern etc.
herauszulösen und den Panther als singulär zu betrachten,
weil sonst ja klar und deutlich wäre, dass es sich dabei
um eine rein religiöse Chiffre nur handelt.

Gruss,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Die Sache mit dem Pferdefuß

rauhnacht @, Mittwoch, 11. April 2012, 23:10 vor 2658 Tagen @ BBouvier 8969 mal gelesen

Hallo B.Bouvier,


Es geht doch nicht, dass man sich aus einem religiösen Text,
der durchgängig aus symbolischen Bildern besteht
(Weib/Schlange/roter Drache/Abgrund/Wehe/Geist des Lebens/
Altar Gottes/Panther/Brunnen des Abgrunds/grosser Ofen/
Lamm Gottes/schwarzes Pferd/sechstes Siegel/versiegelte Knechte/
fliegender Adler/neues Jerusalem/Heuschrecken/verspeistes Büchlein/
zwei Fackeln/4 Engel, die an den Euphrat gebunden/Weib in der Wüste/
Bildnis, das redet/Tier aus dem Meere ..... etc. etc ... => )

... sich einen der dort auftauchenden Begriffe
herauszupicken - nämlich obiges Tier aus dem Meere,
das aussah, wie ein Panther (Off. Kap. 13
und dann phantasieren, das sei ja wohl der Antichr) -i
st!

Hmm, halt ich durchaus für möglich, dass Du da recht hast!

ABER: Dann, geht es AUCH nicht, dass man sich aus einem Text, der vermeintlich Schauungen von einer Person XY, wie z. B. Die Feldpostbriefe zum Inhalt hat aus all den teils sehr detailierten Passagen
sich eben jene herauspickt. „In dieser Zeit, sagt er, wird der Antichrist geboren im äußersten Rußland, von einer Jüdin, er tritt aber erst in den fünfziger Jahren auf. Dann sagt er, an dem Tage, wo Markustag auf Ostern fällt.“
und dann zu phantasieren, dieses sei nur den „irrwitzigen Ideen“ des Mönch Adso zu schulden und habe mit echter Schauung aber rein gar nichts zu tun.

Ich meine, dass Begrifflichkeiten, die einmal geschaffen wurden, wie eben z. B. Die Des Antichristen ja „nur“ Bezeichnungen sind. Die Definition solcher Begriffe ist durchaus nicht einem Jeden durch die Jahrhunderte hindurch per Auslegungswörterbuch eindeutig, sondern vermatscht sich und ist für jeden individuell und verändert sich gemeinhin sogar bei ein und derselben Person im Laufe ihres Lebens. Mein Bemühen ging dahin, für diese Begrifflichkeit den kleinsten gemeinsamen Nenner zu suchen, wobei ich hier natürlich auch schon wieder geschlampert habe und dies weder noch einmal erwähnt und es ja auch nur MEINEM Verständnis entspringt.


Wenn nun ein Mensch eine Schau hat von Gesteinsbrocken, die auf die Erde fliegen oder von Erdbeben, ist es vergleichsweise leicht, dies in allgemein verständliche Worte zu kleiden. Dass Vokabular, welches ihm zur Verfügung steht reicht annähernd aus und man wird im leichter „glauben“, obwohl auch dieses Bilder sind, die in zahlreichen Mythen und religiösen Texten auftauchen.Man glaubt ihm eher; eben darum, weil dies dem auch NICHT religiös ausgerichteten Menschen als möglich erscheint.
Versuche mal das Bild „eines gaaanz bösen Menschen, wider Gott gerichtet und womöglich auch sonst zahlreichen Attributen der Definition des „Antichristen“teilhaftig, in Worte zu kleiden. Was wäre sinnreicher als dies eben mit DEM Wort zu bezeichnen, dass Dir aufgrund Deiner kulturellen Prägung in den Sinn kommt. Ja, klar, Dir wohl eher nicht, weil Dir das blutige Lamm auf der Wolke in Deiner Schau fehlt. Tja, nun, ich meine, das fehlte dem „spinnaden Franzosen“ ( Feldpostbriefe) oder Nostradamus wohl auch, weswegen bei denen von dem Lamm, Jesus, Messias nichts steht. Wäre es anders, welchen Sinn hätte es gemacht just dieses weg zu lassen, wo das doch das Bild schlüssiger, religiös geprägt auch glaubhafter gemacht hätte. Wenn sie also „abgeschrieben“, beeinflusst oder wie auch immer irrig, mangels echter Schau, Falsches da aufgenommen hätten, dann ja wohl sehr viel wahrscheinlicher Beides. Ist aber nicht so.

Also: Meiner Logik entzieht sich Dein Ausschlußverfahren, was mir im übrigen nun schon zum Zweiten Mal passiert. Und würde ich Deiner Logik; bei der Sache zu DEN nicht veränderbaren Schauungen Und nun dieser Geschichte des Antichristen folgen, würde ich konsequenterweise und bis zum Ende gedacht , auch die letztlich verbliebenen noch anerkannten Seher in die berühmte Tonne treten. Es wundert mich, dass Dir dass mit Deiner Logik nicht passiert. Ich vermute, Logik ist eben nicht alles.

Und nur damit Du oder irgendwer mich hier nicht falsch verstehst, ich verstehe diese Diskussion, als Diskussion.
Mit freundlichen Grüßen, Rauhnacht

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Antichrist in den Feldpostbriefen

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 12. April 2012, 00:02 vor 2658 Tagen @ rauhnacht 9383 mal gelesen

bearbeitet von Forumsleiter, Donnerstag, 12. April 2012, 00:55

Hallo!

Die Angaben über den Antichristen in den Feldpostbriefen lassen sich leicht auf ältere Motive zurückführen.

"...alles wird Millionär, und soviel Geld gibt's, daß man's beim Fenster rauswirft und klaubt’s niemand mehr auf. Der Krieg geht unter der Fuchtel weiter und es geht den Leuten nicht schlecht, aber sie sind nicht zufrieden. Unter dieser Zeit, sagt er, wird der Antichrist geboren im äußersten Rußland, von einer Jüdin, und er tritt erst in den fünfziger Jahren auf. Dann sagte er, an dem Tage, wo Markustag auf Ostern fällt."

1. Geboren in den 20ern (Inflation!), tritt auf in den 50ern, d. h. mit 30 Jahren wie Jesus = dualistische Jesusspiegelung.
2. Von einer Jüdin geboren, wie Jesus. Vielleicht steht dahinter auch der Gedanke, daß der Antichrist jenen entstammen müsse, die den echten Messias ans Kreuz schlagen ließen. Im Grunde ebenfalls eine Spiegelung.
3. Markustag auf Ostern: Hier schon mal erwähnt. Im Grunde eine alte Volkssage, in einem Jahre mit einem solchen Datum (sozusagen am "St. Nimmerleinstag") begänne des Wehklagen der Welt (= Geburt/Auftreten des Antichristen).
4. Den Topos "im äußersten Rußland" kann man ebenfalls der Antichristsage zuordnen. Daß er aus dem Osten käme, wurde schon im dritten Jahrhundert über Nero (als Vorläufer) und den Antichristen selbst erzählt. Siehe hier. Seitdem kam er wechselweise mal aus Persien, mal war er Araber, Sarrazene, später Türke, usw. Für die Franzosen des 11. Jahrhunderts war der Antichrist Deutscher (eben im Osten). Das ist alles in dicken Kapiteln bei Arthur Hübscher "die große Weissagung" nachzulesen. Und diese Idee, der Antichrist käme pauschal aus dem Osten, wurde in Abwandlung mit Bezug auf Russland vom Feldpostbrieffranzosen erzählt. Dieser war nicht nur Seher, sondern auch grundsätzlich im Weissagungsgebiet bewandert.

Diese Stelle in den Feldpostbriefen geht eben nicht auf eine echte Schau zurück (wie manches andere in den Briefen), sondern auf die Antichristlegende, die ein reines Märchen ist.

(Und der Mönch Adso hat den Antichristen nicht erfunden, sondern aus den ihm bekannten Antichristsagen eine Synthese gebildet, die für die nachfoldende abendländische Überlierferung prägend war. Das war für die Überlieferungskette praktisch wie ein Flaschenhals.)

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Antwort zweiter Teil

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 12. April 2012, 00:30 vor 2658 Tagen @ rauhnacht 8970 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Donnerstag, 12. April 2012, 00:38

Hallo!

Wenn nun ein Mensch eine Schau hat von Gesteinsbrocken, die auf die Erde fliegen oder von Erdbeben, ist es vergleichsweise leicht, dies in allgemein verständliche Worte zu kleiden. Dass Vokabular, welches ihm zur Verfügung steht reicht annähernd aus und man wird im leichter „glauben“, obwohl auch dieses Bilder sind, die in zahlreichen Mythen und religiösen Texten auftauchen.Man glaubt ihm eher; eben darum, weil dies dem auch NICHT religiös ausgerichteten Menschen als möglich erscheint.
Versuche mal das Bild „eines gaaanz bösen Menschen, wider Gott gerichtet und womöglich auch sonst zahlreichen Attributen der Definition des „Antichristen“teilhaftig, in Worte zu kleiden. Was wäre sinnreicher als dies eben mit DEM Wort zu bezeichnen, dass Dir aufgrund Deiner kulturellen Prägung in den Sinn kommt. Ja, klar, Dir wohl eher nicht, weil Dir das blutige Lamm auf der Wolke in Deiner Schau fehlt. Tja, nun, ich meine, das fehlte dem „spinnaden Franzosen“ ( Feldpostbriefe) oder Nostradamus wohl auch, weswegen bei denen von dem Lamm, Jesus, Messias nichts steht. Wäre es anders, welchen Sinn hätte es gemacht just dieses weg zu lassen, wo das doch das Bild schlüssiger, religiös geprägt auch glaubhafter gemacht hätte. Wenn sie also „abgeschrieben“, beeinflusst oder wie auch immer irrig, mangels echter Schau, Falsches da aufgenommen hätten, dann ja wohl sehr viel wahrscheinlicher Beides. Ist aber nicht so.

Die Möglichkeit, daß jemand eine echte, präkognitiv gesehene Person aufgrund ihrer Eigenschaften mit dem "Symbol" des Antichristen versieht, ist natürlich zu beachten. Wenn er für seine Beschreibung aufgrund der eigenen Religion auch noch die bekannte Antichristlegende verwendet, wird es sehr schwierig, das Reale vom über Generationen Ausgedachten zu unterscheiden. Das ist ja der Pferdefuß.
Kann man die Angaben als durch die Weitergabe und Interpretation über Jahrhunderte immer wieder abgewandelte und verfälschte Sagenmotive identifizieren, lassen sie diese Elemente herauslösen und man kommt vielleicht zu einem wahren Kern.
Von der Antichriststelle in den Feldpostbriefen scheint mir faktisch nichts übrigzubleiben. Keine Information, von der sich auf eine tatsächliche Person schließen ließe.

(Wir haben das mal auf Ben Gurion hingebogen, indem wir eigentlich textwidrig annahmen, er wäre nicht in den 20ern geboren und träte in den 50ern auf, sondern wäre früher geboren und träte in seinen 50ern auf. Sein Geburtsjahr 1886 hatte tatsächlich Ostern auf dem Markustag und er war Jude. So paßte es halbwegs. Diese Deutung will ich heute aber wieder ausschließen.)

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Sage und Realität

Mirans @, Baden-Württemberg, Donnerstag, 12. April 2012, 11:05 vor 2658 Tagen @ Taurec 8805 mal gelesen

Die Möglichkeit, daß jemand eine echte, präkognitiv gesehene Person aufgrund ihrer Eigenschaften mit dem "Symbol" des Antichristen versieht, ist natürlich zu beachten. Wenn er für seine Beschreibung aufgrund der eigenen Religion auch noch die bekannte Antichristlegende verwendet, wird es sehr schwierig, das Reale vom über Generationen Ausgedachten zu unterscheiden. Das ist ja der Pferdefuß.
[...]

Hallo,

der Hinweis auf ein in vielen Kulturkreisen beschriebenen „Antichristen“ im Dunstkreis von Sagen, Märchen, Mythen und Allegorien ist per se
nicht hinreichend, um die Existenz eines oder des zukünftigen realen Antichristen zu falsifizieren.

Es widerspräche ja auch jeder Geschichtserfahrung, behaupten zu wollen, die Kette der Schurken nach ... Adolf, Stalin, Pol Pot,...
nähme irgendwann einmal ein Ende.
Gerade das wäre ja ein frommes Märchen.

Gruß
Mirans


"Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere." - Albert Einstein
http://psiram.com/index.php?lang=de

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Märchen-Spruch-abgeschrieben

BBouvier @, Donnerstag, 12. April 2012, 00:46 vor 2658 Tagen @ rauhnacht 8877 mal gelesen

„In dieser Zeit, sagt er, wird der Antichrist geboren
im äußersten Rußland, von einer Jüdin,
er tritt aber erst in den fünfziger Jahren auf.
Dann sagt er, an dem Tage, wo Markustag auf Ostern fällt.

Hallo, Rauhnacht!

Bei Nostradamus ist Washington einer der bösen Buben.
Und womöglich taucht irgendwann ja auch in Russland
so einer mal auf?
Damit habe ich überhaupt kein Problem.

Falls "der Franzose" den "Rübezahl" genannt hätte,
dann ginge auch auch Niemand davon aus,
so ein Rotschopf mit Keule entwiche real einem Märchen.

Im übrigen muss ich wiederholen,
dass diese Ostern-Markussache ein Bauernspruch ist,
der sich darauf gründet, dass sich mal Jemand
gedacht hat, der Antichrist werde sicherlich
einst als Spiegelbild Jesu an einem 24. Juni geboren.
Den Teil kannste also echt schon mal knicken.
Und diese "Jüdinmutter" ebenfalls:
Das ist nämlich bei Adso abgekupfert.
=>
Und diese beiden Sachen sind schon mal keine "Schauung".
Womit auch der Rest dort sehr sehr fraglich ist.

Grüsse!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Markustag / Johannistag

nickela @, Donnerstag, 12. April 2012, 00:57 vor 2658 Tagen @ BBouvier 8939 mal gelesen

Im übrigen muss ich wiederholen,
dass diese Ostern-Markussache ein Bauernspruch ist,
der sich darauf gründet, dass sich mal Jemand
gedacht hat, der Antichrist werde sicherlich
einst als Spiegelbild Jesu an einem 24. Juni geboren.

Hallo BB,

damit da nichts durcheinandergerät: Markustag ist der 25. April, der 24. Juni ist der Johannistag. Von daher taugt zumindest das nicht für als "Spiegel-Argument".

Gruß

Nickela


Et ess wie et ess, et kütt wie et kütt onn et hat noch emmer jot jang.

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24. Juni

BBouvier @, Donnerstag, 12. April 2012, 01:03 vor 2658 Tagen @ nickela 8989 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 12. April 2012, 01:11

...damit da nichts durcheinandergerät: Markustag ist der 25. April,
der 24. Juni ist der Johannistag.
Von daher taugt zumindest das nicht für als "Spiegel-Argument"
.

*seufzz*

Gestern erst geschrieben:
https://schauungen.de/forum/index.php?id=16004
=>
Bauernspruch:
"Wenn dann der Markustag am Osterfest,
der Antoniustag am Pfingstfest
und der Johahnnestag am Fronleichnam fällt,
geht ein Wehschrei durch die ganze Welt.
"

Da hat man sich gedacht, da werde wohl mal
der Antichrist geboren!

Wenn Markus auf Ostern fällt:
Dann fällt Fronleichnam auf den 24. Juni!!

Und so ein Jahr ist eben sehr sehr (!) selten.

Gruss,
BB


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Stimmt, sorry !

nickela @, Donnerstag, 12. April 2012, 01:12 vor 2658 Tagen @ BBouvier 8792 mal gelesen

– kein Text –


Et ess wie et ess, et kütt wie et kütt onn et hat noch emmer jot jang.

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Null Problemo! : - )

BBouvier @, Donnerstag, 12. April 2012, 01:13 vor 2658 Tagen @ nickela 8862 mal gelesen

Beste Grüsse auch!

BB


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nochmal Antichrist

Taurec ⌂ @, München, Mittwoch, 11. April 2012, 00:45 vor 2659 Tagen @ rauhnacht 9021 mal gelesen

Hallo, Rauhnacht!

Die ganze Geschichte mit dieser detailierten Zahlungsart findet sich meines Wissens nur in der Johannes Offenbarung, wobei ich sagen muss, dass ja nun ausgerechnet dieses Detail sich dadurch hervorhebt, dass es damals ein wenig abwegig war, solches zwischen so allgemein vertrautere Bilder von Krieg, Seuchen, Erdbeben und fallende Sterne zu stellen und wir mit Sicherheit wissen, dass diese Passage zumindest etliche hundert Jahre nicht mehr gefälscht wurde.

Die Rede ist allerdings nur von einem Zeichen an Stirn und Hand, ohne welches Handel unmöglich wird.
Die Deutung (!) als technisches Merkmal ist eine Frucht unserer technischen Zivilisation.
Am anderen Ende des Deutungsspektrums könnte eines Geisteshaltung (Stirn) und Verhaltensweise (Hand = Handeln) stehen, die eine Teilnahme an der (Konsum)Gesellschaft aufgrund innerer, eigener Widerstände unmöglich macht, weil man im Gegensatz zu allen anderen sich nicht hat korrumpieren lassen (oder irgendeine andere, weniger materielle Deutung).

Der Antichrist ist meines Erachtens keine Legende, wie ich auch schon mal geschrieben habe: Ich meine, dies ist ganz einfach eine Bezeichung, die als Bild für einen Menschen steht, der mit seinen Taten in extremer Form entgegen ethischen Vorstellungen und Glaubensdogmen dieses unseren christlichen Abendlandes wirkt und in seiner Leugnung Gottes oder seinem Widerstand gegen diesen ( Damit kein Missverständnis aufkommt, ich meine natürlich hier die christliche Vorstellung Gottes) besonders hervorstechend ist. Somit gibt oder gab es da so manchen.
Da sich diese Bezeichnung auch in jüngeren Schauungen, wie z.B. Nostradamus oder den Feldpostbriefen wieder findet, halte ich dies für zutreffend. Ich frage mich gerade, wie wohl Bouvier solch einen Menschen nennen würde, wenn er denn eine Schau dazu hätte.

Klar. Menschen, die gegen die christliche Lehre denken und handeln und daher Antichristen sind, gibt es zweifelsohne und zwar in der Mehrzahl; heutzutage sogar so viele, insbesondere in höheren Schichten, daß man unsere Gesellschaft allgemein als antichristlich bezeichnen kann. Insofern ist die Zeit des Antichristen schon längst angebrochen.

Den (definites Pronomen!) Antichristen als einen mit -1 multiplizierten Jesus (wie der in den Feldpostbriefen gemeinte), sozusagen Sohn des Satans, um den Menschen nicht zu erlösen, sondern zu versündigen, den gibt es nicht. Auf den können wir lange warten. Er ist eine Spiegelung dualistischen Weltempfindens.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Re Taurec

rauhnacht @, Mittwoch, 11. April 2012, 01:24 vor 2659 Tagen @ Taurec 8889 mal gelesen

HalloTaurec,


Den (definites Pronomen!) Antichristen als einen mit -1 multiplizierten Jesus (wie der in den Feldpostbriefen gemeinte), sozusagen Sohn des Satans, um den Menschen nicht zu erlösen, sondern zu versündigen, den gibt es nicht. Auf den können wir lange warten. Er ist eine Spiegelung dualistischen Weltempfindens.

Dies ist Deine Interpretation zu DEM Antichrist in den Feldpostbriefen. Wie der Verfasser dieser Briefe dies empfand und was er dazu gesehen hat, wissen wir beide nicht. Wobei sinngemäß natürlich das Bestreben des/ eines Antichristen die Menschen wider Gott zu versündigen und nicht zu erlösen zum Bild gehört. Und solange wir in einer von uns als dualistisch wahrgenommenen Welt leben, ist dies auch keineswegs lediglich eine Spiegelung.
Grüße

Der Antichrist - ein Mensch

Mirans @, Baden-Württemberg, Mittwoch, 11. April 2012, 10:56 vor 2659 Tagen @ Taurec 8903 mal gelesen

Hallo,

Den (definites Pronomen!) Antichristen als einen mit -1 multiplizierten Jesus (wie der in den Feldpostbriefen gemeinte), sozusagen Sohn des Satans, um den Menschen nicht zu erlösen, sondern zu versündigen, den gibt es nicht. Auf den können wir lange warten. Er ist eine Spiegelung dualistischen Weltempfindens.

Gruß
Taurec

Sehr richtig, denn in den Hadithen der Sunna (= islamische Rechtsnorm) wird ausdrücklich gesagt, dass der Antichrist kein Satan
(also negative Spiegelung Gottes), sondern ein Mensch ist.
Auch sein Äußeres wird detailliert beschrieben: Groß, rote, krause Haare, ein Fehler am Auge etc.
Woher kennt man diese Details? Womit wir wieder beim Thema Schauungen ankommen.

http://umma.ws/artikel/antichrist/

Gruß
Mirans


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an Dogmen zu zweifeln, ist verboten

BBouvier @, Mittwoch, 11. April 2012, 15:39 vor 2658 Tagen @ Mirans 9006 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Mittwoch, 11. April 2012, 15:45

<"Woher kennt man diese Details?">

Hallo, Mirans!

Ist doch ganz einfach.

Weil es dort eben so gedruckt zu lesen steht!
Und nicht anders:
=>
"Der Antichrist (Dajjal) ist der Mensch,
dessen Erscheinen keinem Zweifel unterliegt."

Grüsse,
BB


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Noch etwas habe ich im Scharnier gefunden

BBouvier @, Mittwoch, 11. April 2012, 20:41 vor 2658 Tagen @ BBouvier 8970 mal gelesen

Der islamische Antichrist -
der ist auf alle Fälle auf dem rechten Auge blind.
Oder aber vielleicht auch auf dem linken.
Keinesfalls jedoch auf beiden!
Da ist man sich ganz (!) sicher.

Und seine Macht wird sich über die ganze Erde erstrecken.
Jedoch natürlich nicht über Mekka und Medina.
Vielleicht aber auch nicht über Jerusalem?
Da ist man sich ein wenig unsicher.

Aber sicher ist man sich:
"Er (der Antichrist) wird zu sich einen kräftigen jungen Mann rufen
und wird ihn auf einmal in zwei Hälften zerschneiden.
Dann wird er sich an ihn wenden,
und der wird wieder zum Leben erwachen
."
Sowie:
" Er (Jesus)wird auf die Erde östlich von Damaskus herabsinken,
sich stützend auf die Flügel von zwei Engeln.
... und Jesus wird den Antichrist töten.
"

Gruss,
BB


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Nochmal Antichrist

EinMensch @, Dienstag, 17. April 2012, 08:48 vor 2653 Tagen @ Taurec 8911 mal gelesen

Hallo,

Rudloph Steiner beschreibt DEN Antichristen als sich tatsächlich materialisierende Wesenheit mit den ausschließlichen Eigenschaften: pure, von jeglicher Emotionalität befreite Rationalität mit übermenschlicher Intelligenz und absoluter Gewissenlosigkeit. Er nennt diese verkörperte Wesenheit Ahriman.
Und so soll er, Steiner nach, aussehen bzw. wirken:

[image]

das klingt nach...

Buffy441 @, Dienstag, 17. April 2012, 10:53 vor 2653 Tagen @ EinMensch 8878 mal gelesen

Hallo,

Rudloph Steiner beschreibt DEN Antichristen als sich tatsächlich materialisierende Wesenheit mit den ausschließlichen Eigenschaften: pure, von jeglicher Emotionalität befreite Rationalität mit übermenschlicher Intelligenz und absoluter Gewissenlosigkeit. Er nennt diese verkörperte Wesenheit Ahriman.
Und so soll er, Steiner nach, aussehen bzw. wirken:

[image]

Das klingt nach dem Profil eines Psychophaten, keine Emotion, allerdings sehr intelligent, und Gewissenlosigkeit geht ja mit Emotionslosigkeit einher.

(bitte bei Psychophat nicht gleich an Mörder denken, echte Psychophaten morden nur wenn sie darin einen Vorteil sehen und lassen sich nicht erwischen).

Dazu muss man wissen dass laut Studien diese Fehlfunktion immer gehäufter Auftritt und man das dann als Bedrohung des Glaubens ansehen kann, den ein Psychophat rationalisiert alles.

Nur zur Richtigstellung

Theodor @, Dienstag, 17. April 2012, 14:28 vor 2652 Tagen @ EinMensch 9068 mal gelesen

Hallo,

Rudloph Steiner beschreibt DEN Antichristen als sich tatsächlich materialisierende Wesenheit mit den ausschließlichen Eigenschaften: pure, von jeglicher Emotionalität befreite Rationalität mit übermenschlicher Intelligenz und absoluter Gewissenlosigkeit. Er nennt diese verkörperte Wesenheit Ahriman.
Und so soll er, Steiner nach, aussehen bzw. wirken:

[image]

Hallo throne,

vielen Dank für den Hinweis auf Rudolf Steiner! Das von Dir eingefügte Bild ist eine künstlerische Darstellung von "Ahriman". (= geistige Wesenheit)

Bitte nicht mit dem (oder den) Antichristen verwechseln.

Der Begründer der Anthroposophie möchte das Wissen über die Inkarnation Ahrimans aufgrund einer geistigen Zukunfts(schau) gewonnen haben.

"Und ebenso wie es gegeben hat eine fleischliche Inkarnation Luzifers, wie es gegeben hat eine fleischliche Inkarnation des Christus, so wird es, ehe auch nur ein Teil des dritten Jahrtausends der nachchristlichen Zeit abgelaufen sein wird, geben im Westen eine wirkliche Inkarnation Ahrimans: Ahriman im Fleische. Dieser Inkarnation Ahrimans im Fleische kann nicht etwa die Erdenmenschheit entgehen. Die wird kommen. Es handelt sich nur darum, daß die Erdenmenschheit ihre richtige Stellung finden muß zu dieser ahrimanischen Erdeninkarna­tion.

In alledem, was auf diese Art vorgeht, wenn sich solche Inkarna­tionen vorbereiten, muß hingesehen werden auf dasjenige, was nach und nach in der Menschheitsentwickelung hinführt zu solchen Inkar­nationen. Solch eine Wesenheit wie Ahriman, die sich eine gewisse Zeit nach der unsrigen hier auf der Erde in der westlichen Welt inkar­nieren will, bereitet ihre Inkarnation vor. Eine solche Wesenheit wie Ahriman, der auf der Erde inkarniert werden will, lenkt gewisse Kräfte in der menschlichen Entwickelung so, daß sie dieser Wesen­heit zu ihrem ganz besonderen Vorteil gereichen. Und schlimm wäre es, wenn die Menschen schlafend dahinleben würden und gewisse Erscheinungen, die im Menschenleben vor sich gehen, nicht so neh­men würden, daß sie in ihnen erkennen können eine Vorbereitung für die fleischliche Inkarnation des Ahriman. Nur dadurch werden die Menschen die rechte Stellung finden, daß sie erkennen: In dieser oder jener Tatsachenreihe, die der menschheitlichen Entwickelung angehört, muß man erkennen, wie Ahriman vorbereitet sein irdisches Dasein. Und heute ist es an der Zeit, daß einzelne Menschen wissen, welche von den Vorgängen, die um sie herum sich abspielen, Machinationen Ahrimans sind, die - ihm zum Vorteil - seine demnächstige irdische Inkarnation womöglich vorbereiten.

Am günstigsten würde es ja zweifellos für Ahriman sein, wenn er es dahin brächte, daß die weitaus größte Anzahl der Menschen keine Ahnung hätte von dem, was eigentlich zur Begünstigung seines Da­seins hinführen könnte; wenn die weitaus größte Anzahl von Men­schen so dahinleben würde, daß diese Vorbereitungen für die Ahri­maninkarnation abliefen, aber die Menschen sie für etwas Fortschritt­liches, Gutes, der Menschheitsentwickelung Angemessenes hielten. Wenn sich gewissermaßen Ahriman in eine schlafende Menschheit hereinschleichen könnte, dann würde ihm das am allerangenehmsten sein. Deshalb müssen diejenigen Ereignisse aufgezeigt werden, in denen Ahriman arbeitet für seine künftige Inkarnation."

(GA 191, 1.11.1919)

Etwaige Beschwerden bitte direkt an Rudolf Steiner richten.

Grüße:

Theodor

Beweisbarkeit mythologischer Figuren

Baldur @, Dienstag, 17. April 2012, 15:01 vor 2652 Tagen @ Theodor 8856 mal gelesen

Hallo, Theodor,

bei solchen unwiderlegbaren Behauptungen kriege ich immer Flausen im Kopf :-).

Im katholischen Bereich gibt es sogar ganze Werke, die sich mit Namen und Funktionen von Dämonen und Co. beschäftigen. Und natürlich auch von Erzengeln und deren Hierarchien, Aufgaben, Naturell und Co., was wiederum auf jüdische Vorstellungen zurückgeht.

Da frage ich mich dann immer, woher wissen die das alles ? Wodurch werden diese *Informationen* geliefert ?

Ja, das ist halt irgendwie überliefert - nix gwiass woass mer net.....

Und soetwas wird dann allen Ernstes für bare Münze verkauft. Niemand kann schliesslich beweisen, dass es den Pumuckl nicht gibt.

Über Engel werden unzählige Bücher geschrieben - und verkauft, es werden Seminare abgehalten - und besucht. Obwohl von den Kunden im Regelfall niemand in der Lage ist, sie zu sehen, und die aufgestellten Behauptungen zu plausibilisieren.

Da beginnt dann die Sphäre des Glaubens.....

Beste Grüsse vom Baldur

Schamanische Kenntnisse

ricaro @, Dienstag, 17. April 2012, 17:22 vor 2652 Tagen @ Baldur 8776 mal gelesen

Guten Tag!
Hat hier jemand Kenntnisse/Erfahrungen mit Schamanismus?
Es wäre interessant zu erfahren inwieweit präkognitive
Erfahrungen aus diesem Bereich bekannt sind.
Ich habe heuer einen "Traum" gehabt, indem mir ein Tier in
den linken Arm gesprungen ist und ich es wie ein Baby hielt
(u.a.). Da ich nicht wußte um welche Art von Lebewesen es sich
handelte forschte ich. Und siehe da: es war ein Otter.
Außerdem ermittelte ich, daß es mein Totemtier ist.
Schon seltsam.
Wie Baldur schrieb ist die Schwelle der Erkenntnis bei ca.
12 Monaten angesiedelt - das kann ich aus eigenen Erfahrungen
nur bestätigen. Wer darüber hinaus "sieht" scheint besonders
erwählt zu sein.

Gruß ricaro

Zustimmung

Theodor @, Mittwoch, 18. April 2012, 10:34 vor 2652 Tagen @ Baldur 8871 mal gelesen

Hallo Baldur,

vielen Dank für Deine besten Grüße! Wenn ich Deine Meinung in mir leben lasse, so ist da soviel Engagiertes, Berechtigtes, Vernünftiges und Intelligentes. Was soll ich darauf noch schreiben? Denn „wenn alles richtig wäre, könnte es keine Wahrheit mehr geben.“ Friedrich Georg Jünger

Es grüßt Dich freundlich

der Theodor

Antichrist = Bilanz

throne @, Dienstag, 17. April 2012, 23:19 vor 2652 Tagen @ Theodor 8885 mal gelesen

bearbeitet von throne, Dienstag, 17. April 2012, 23:26

...ich werde gleich den Reißer wieder relativieren. ;-)

Hallo Theodor,
selbstverständlich auch vielen Dank, für Deine Bezugnahme.
Bedauerlich ist, dass aus dem Zitat nicht deutlich wird, welches nun die Voraussetzungen sind, die die Entität Ahriman benötigt, um sich zu verstofflichen. Darauf möchte ich nun näher eingehen. Es handelt sich um die pervertierte, ins Negative, in eine lebensfeindliche Art umgeschlagene Effizienz einer Bilanz. Kaufkraft vor Lebenskraft statt Lebenskraft vor Kaufkraft. Überzogene, in diesem Fall unmenschliche, Entscheidungen zugunsten einer Profitoptimierung. Das Lebendige, das Emotionale in seiner natürlichen Form, rückt in den Hintergrund.
Rationalität in ihrer ausgeprägtesten Form finden wir bei Rechenmaschinen. Nun wird unser Leben (bzw. die Ökonomie einer globalisierten Welt) mittlerweile zum großen Teil von HTF-Rechnern (High-Frequency-Trading) an der Börse bestimmt. Algorithmen handeln.
Menschen sind desweiteren längst zu Steuernummern degeneriert und die lebenden Organismen hinter den Ausweisen digital erfasst.
Dies wird, wie alles, irgendwann einem Höhepunkt in seiner Entwicklung entgegengehen.
Die voll durchrationalisierte Welt von Morgen, der Traum aller Bankbesitzer, ist die ultimative Nährlösung für den ultrarationalen Genius.
Effizientes Banking ohne Bargeld.
Effizientes Marketing durch Manipulation der Kaufentscheidung.
Effizientes Morden durch Roboter und Drohnen.
Effizientes Amlebenhalten durch medizinisches Gerät.
Matrix.

Sich an diesem Punkt auszuschließen bedeutet, einen Ort zu finden, an dem man unabhängig von der vernetzten Welt eigene Nahrung produziert und christlich lebt. Jegliche weltliche Abhängigkeit würde registriert werden. Man müsste weiterhin auf jegliche Staatszugehörigkeit und derlei Illusionen verzichten (Länder, im üblichen nationalen Sinne, könnte es zu diesem Zeitpunkt evt. schon gar nicht mehr geben, oder sie sind Augenwischerei, da im Prinzip bei digitaler Erfassung aller Daten für einen Computer unrelevant).

throne

"Inkarnations-Vorbereitungsmaßnahmen Ahrimans" (winzige Auswahl, lt. Steiner)

Theodor @, Mittwoch, 18. April 2012, 10:04 vor 2652 Tagen @ throne 9696 mal gelesen

Hallo throne,

vielen Dank für Deine gute Zusammenfassung, sehr eloquent!

Bedauerlich ist, dass aus dem Zitat nicht deutlich wird, welches nun die Voraussetzungen sind, die die Entität Ahriman benötigt, um sich zu verstofflichen.

Anbei eine kurze Auswahl von ahrimanischen „Inkarnations-Vorbereitungsmaßnahmen“, die Steiner in dem Vortrag vom 1.11.1919 anspricht:

„Er [Ahriman] möchte gewissermaßen die Menschen so stark in der Dumpfheit erhalten, daß sie nur das Mathematische der Astronomie begreifen.“

Ahriman möchte es dahin bringen, „daß es für das öffentliche Leben genügt, wenn dafür gesorgt wird, daß die Menschen wirtschaftlich zufriedengestellt werden.“

Ich glaube, daß viele Europäer sich etwas auf ihre Zivilisation zugute tun werden dann, wenn sie sagen können: Wir sind doch keine Menschenfresser! - Aber Seelenfresser und Geistesfresser, das sind die Europäer mit ihrem amerikanischen Anhang!

Alles dasjenige, was die Menschen spalten kann in Menschengruppen, was sie entfernt von dem gegenseitigen Verständnis über die Erde hin, was sie auseinanderbringt, das fördert zu gleicher Zeit Ahrimans Impulse.

Heute gibt es Menschen mit den verschiedensten Parteimeinungen und Parteilebensauffassungen... Dann werden sie das Entgegengesetzte beweisen, der eine dieses, der andere jenes, die eine Gruppe dieses, die andere Gruppe jenes; und da man beides beweisen kann, so werden die Menschen übergehen zu Haß und Erbitterung, ...

Aber was dabei in Betracht kommt, das ist, daß diejenigen am meisten die Inkarnation des Ahriman vorbereiten, die vor den Menschen immer wiederum predigen: Ihr braucht nichts weiter, als im Evangelium zu lesen! ... Dasjenige, was heute vielfach im positiven Christentum der äußeren Welt verbreitet wird, das ist eine Vorbereitung für die Inkarnation des Ahriman. Und aus gar manchem, was mit der Anmaßung auftritt, die Vertretung der recht-gläubigen Kirche zu sein, sollte man heute eigentlich hören eine Vorbereitung des Werkes des Ahriman.

Diese «Konservenbüchsen der Weisheit», [Akten, Archive, Bibliotheken, Internet als Wissenspeicher; Anm d. Zit.] das ist dasjenige, was besonders ein gutes Förderungsmittel für Ahriman ist.
Die Art, wie das getrieben wird, aber auch vieles andere, was ähnlich ist, was eigentlich nur in die Welt gesetzt wird, aber einen Sinn nur hätte, wenn sich die Menschen dafür interessieren würden, für das sie sich aber eigentlich nicht interessieren, sondern das eigentlich nur in einer von den Menschen getrennten Weise vorhanden ist, findet sich auf allen Gebieten.

Mit der Statistik und mit den Zahlen hat Ahriman ein ganz besonders leichtes Spiel;... Die Zahlen sind es, durch welche die Menschen in einer Richtung verführt werden, durch die Ahriman am besten seine Rechnung findet für seine künftige Inkarnation im 3. Jahrtausend.

Mit freundlichen Grüßen:

Theodor

Anmerkung zu Ausschlusskriterien zum Antichrist

rauhnacht @, Donnerstag, 12. April 2012, 12:54 vor 2658 Tagen @ rauhnacht 9017 mal gelesen

Hallo ,

Antichrist
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Begriff Antichrist (aus: griechisch αντί (antí), »gegen«(im altgriechischen »anstelle«) und griechisch Χριστός (Christós),»der [von Gott] Gesalbte«) entstammt der Bibel. Er kommt nur in zwei Briefen von Johannes fünfmal vor: 1. Johannes 2,18. 22. 4,3 und 2. Johannes 1,7:

1. Joh 2,18; 1. Joh 2,22; 1. Joh 4,3; 2. Joh 1,7.

Unter anderen Bezeichnungen dagegen wird der Antichrist im Alten Testament und im Neuen Testament oft erwähnt.

Der von Taurec und B.Bouvier als DAS Argument schlechthin genannte Mönch Adso hat lediglich eine aus seinem Verständnis heraus „Zusammenfassung“ geschrieben, c. 950. Da gab es vor ihm so einige, die sich da Gedanken machten und auch nach ihm. Aus dieser einen Fassung zu schließen, DANNACH wäre lediglich alles von ihm beeinflusst worden und Alles was in einen Zusammenhang zu ihm zu werten sei, könne man darum getrost verwerfen, ist ein völliger Trugschluß.
Überlegungen und die Suche nach Erkenntnisgewinn zur Gesamtthematik Endzeit, Christus und Antichrist sind wohl nicht Inhalt dieses Forums. Für mich persönlich kann ich die Leugnung der Antichristen aus zutiefst empfundener Glaubenserkenntnis nicht hinnehmen. Mein Glaube steht hier jedoch nicht zur Debatte und ist auch nicht Inhalt der Diskussion.
Zur Diskussion in einem Schauungsforum müssen aber Bewertungskriterien und Ausschlußargumentationen stehen. Wenn man also aus ansonsten „noch“ anerkannten Schauungen, wie den Feldpostbriefen eben just diesen Passus rausschmeißen will, wohlgemerkt mit einer sehr weit herausgelehnten Sichtweise „DAS war keine Schau!“, muss man mir schon ein bißchen mehr bieten, wie ein Textstudium zu Mönch Adso.

Grüße

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Liebe Kindlein, ihr habt gehört, dass der Widerchrist kommt

BBouvier @, Donnerstag, 12. April 2012, 13:55 vor 2658 Tagen @ rauhnacht 8884 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 12. April 2012, 14:13

Der Begriff Antichrist... kommt nur in zwei Briefen von Johannes... fünfmal vor:
1. Joh 2,18
1. Joh 2,22;
1. Joh 4,3;
2. Joh 1,7.

Natürlich.
Eben!
An vier Stellen.

Aber eben nicht in der Offenbarung (!)
von der Manche ausgehen, es handele sich dabei
um Prophethie 1:1 auf Schauungsgrundlage!

Na, dann werde ich mal die obigen Stellen zitieren:

1.
Liebe Kindlein... und wie ihr gehört (!) habt,
dass der Widerchrist kommt, so sind nun viele (!)
Widerchristen geworden ...

2.
Das ist (= so einer ist ein) der Widerchrist,
der den Vater und den Sohn leugnet.

3.
... Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen...
der (= wer) da nicht bekennt ... das ist der Geist
des Widerchrists ... ist jetzt schon in der Welt.

4.
Denn viele Verführer sind in die Welt gekommen,
die nicht bekennen Jesum Christum ... Das ist der
Verführer und der Widerchrist.

Obige religiöse Erbauungsschwadronaden
als Beleg für die künftige Existenz einer realen Person
- Mutter Jüdin
- mit Zähnen geboren
- einäugig
- rothaarig
- Wunder wirkend
- Tote erweckend
- von Jerusalem aus die Welt regierend
(ausgenommen Mekka und Medina)
- in Russland geboren
- von Jesus bei seiner Wiederkunft erschlagen
etc. etc.
heranziehen zu wollen, scheint mir nun wirklich
nicht zielführend zu sein.

Hierzu:
"... kann ich die Leugnung der Antichristen
aus zutiefst empfundener Glaubenserkenntnis nicht hinnehmen.
"

Tja.
Da kann man wohl nichts machen.
Glücklicherweise ist in der BRD der Glaube an den obigen Antichristen
bislang noch nicht per Gesetz verfügt.

<"Da gab es vor ihm so einige, die sich da
(zum Antichristen) Gedanken machten.
">

Na und??

Gruss,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Nur Antichrist & das Lamm mit Hörnern

Eyspfeil @, Donnerstag, 12. April 2012, 20:01 vor 2657 Tagen @ BBouvier 8868 mal gelesen

Hallo BBouvier!

"Der Begriff Antichrist... kommt nur in zwei Briefen von Johannes... fünfmal vor:
1. Joh 2,18
1. Joh 2,22;
1. Joh 4,3;
2. Joh 1,7.

Natürlich.
Eben!
An vier Stellen.

Aber eben nicht in der Offenbarung (!)
von der Manche ausgehen, es handele sich dabei
um Prophethie 1:1 auf Schauungsgrundlage!"

Der Begriff Antichrist viermal, aber in der Offenbarung gibts noch den
Drachen aus dem Meer mit den sieben Köpfen und den zehn Hörnern.

Welcher wohl für einen widerchristlichen Staatenbund steht.

Und das Lamm mit den zwei Hörnern, das wohl wie ein Lamm redet, seine
Macht aber von dem erwähnten Drachen erhielt.

Da sollte man doch unterscheiden zwischen einem Antichristen, der eben
bloß nicht nach christlichen Wertemaßstäben lebt & handelt, und dem
sog. "falschen Christus", der diesem "Lamm" ähnlich sieht.
Das Lamm an sich steht für Jesus - das Lamm mit den Hörnern
tarnt sich nur als Lamm, ein Wulf im Schafspelz also.
Und womöglich als zukünftiger Chef eines Staatenbundes,
wieder mal Europa betreffend.
Die "888", eigentlich kabbalistisch die Zahl Gottes,
nur zur Tarnung?

Herzliche Grüße,
Eyspfeil

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heiteres Menagerieraten

BBouvier @, Donnerstag, 12. April 2012, 21:18 vor 2657 Tagen @ Eyspfeil 8771 mal gelesen

<"...aber in der Offenbarung gibts noch den
Drachen aus dem Meer mit den sieben Köpfen und den zehn Hörnern.
">

Hallo, Eispfeil!

Genau das habe ich kommen sehen
und vorhin mit Taurec darüber telephoniert. : - )

Du sagst es:
Aber eben nicht nur den!
Da gibt es ja noch ein Lamm, das eigentlich gar kein Lamm ist,
einen ganz bösen Drachen, des weiteren einen roten Drachen
(Kap. 12) - dann einen grossen Drachen, der vielleicht identisch sein mag
mit dem roten Drachen, eine alte Schlange,
und dann natürlich noch ein weiteres Lamm, von dem
wir mal annehmen wollen, dieses sei ein so richtig gutes Lamm,
dann noch den oben bereits genannten Panther .....
Und so weiter und so weiter. =>


Der einzige, der mir bei der Aufzählung dieser
veritablen Menagerie noch fehlt, das ist unser Hamper! :yes:
Ja! - falls ein Hamper (!) dort vorkäme - ei! -
dann wäre ich mir recht sicher, der könnte womöglich
der Antichrist selber sein!

Aber so??

Sag mal:
Geht´s eigentlich noch? :-)

Herzliche Grüsse Dir!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Diese Imperatur kommt, vor oder nach der 3tf

Eyspfeil @, Freitag, 13. April 2012, 02:03 vor 2657 Tagen @ BBouvier 9083 mal gelesen

bearbeitet von Eyspfeil, Freitag, 13. April 2012, 02:17

Hallo BBouvier!

"Hallo, Eispfeil!

Genau das habe ich kommen sehen
und vorhin mit Taurec darüber telephoniert. : - )

Du sagst es:
Aber eben nicht nur den!
Da gibt es ja noch ein Lamm, das eigentlich gar kein Lamm ist,
einen ganz bösen Drachen, des weiteren einen roten Drachen
(Kap. 12) - dann einen grossen Drachen, der vielleicht identisch sein mag
mit dem roten Drachen, eine alte Schlange,
und dann natürlich noch ein weiteres Lamm, von dem
wir mal annehmen wollen, dieses sei ein so richtig gutes Lamm,
dann noch den oben bereits genannten Panther .....
Und so weiter und so weiter. =>


Der einzige, der mir bei der Aufzählung dieser
veritablen Menagerie noch fehlt, das ist unser Hamper! :yes:
Ja! - falls ein Hamper (!) dort vorkäme - ei! -
dann wäre ich mir recht sicher, der könnte womöglich
der Antichrist selber sein!

Aber so??

Sag mal:
Geht´s eigentlich noch? :-)

Herzliche Grüsse Dir!
BB"

Ähem, glaubt Ihr absolut an gar nichts in der Offenbarung?
Niente, null, alles phantasiert?
Geht schon noch bei mir: Manches mag zwar Sinnbild und
Symbol drin sein, und solche Schriften mögen noch weit
älteren Aufzeichnungen bzw. Überlieferungen entnommen sein.

Aber selbst wenn Du absolut germanisch bleiben willst:
Die Edda hat schließlich ebenfalls ihren Weltuntergang,
nur kommt dort natürlich kein Antichrist oder Hörnerlamm
und dergleichen vor, eben weil sie viel älter als "nur"
2000 Jahre alt ist.

Also für mich ist die Idee eines späten imperialen Weltreiches
schon glaubhaft, und dieser rote Drache könnte ein Symbol sein
für eine kommende sozialistische Imperatur, vermutlich auf
europäischem Boden. Weil Europa stets Mittelpunkt der Geschichte
gewesen ist in den letzten 2000 Jahren.
Also Prophetie ist schließlich auch, was ich selber weiß, nicht
nur was ich irgendwo aus Mythen und Schriften zusammenpuzzlen
muß, ob es denn wahr sei oder nicht.;-)

Und nicht zwingend vor der 3tf, sondern erst ca. 50 Jahre danach.
Vergiß nicht die "neuesten" Aussagen Irlmaiers.
Irreführend ist in dem Text nur, was nun Irlmaier gesagt haben soll,
was die Bekannte Irlmaiers&Berndts, und was Berndt.

Das große Fragezeichen ist halt, wo denn die Technologie nach der
3tf herkommen soll, mit der alle weltweit nummeriert werden.
(Irlmaier sagt wörtlich: Abgebucht)
=> Spricht eher dafür, das die Chose unmittelbar bevorsteht...
Bis 2014/15 sollen alle Handys mit NFC-Chips ausgestattet werden.
(= Near Field Communication) Was auf 'deutsch' Transponder heißt:
Dann soll an der Kasse mit dem Handy bezahlt werden, die Haustür
mit dem Handy geöffnet werden, und das Auto damit gestartet werden.
Die U-Bahntickets bezahlt werden, der Taxifahrer...usw.

Könnte doch sein, daß die Wallstreet kollabiert, und dann per
Machtumschwung zugunsten der östlichen Hemisphäre
(zunächst ohne einmarschierende Soldaten)einfach das
Bargeld abgeschafft wird! Die EU ist dann halt eine EUdSSR.
Und bezahlt wird mit den Dingern, die inzwischen
jeder am Ohr hat, sogar Kinder.
Der Weltoktober soll doch mit der modernsten Technologie
ausgestaltet werden (sagte Gorbatschow anläßlich der
Münchener Sicherheitskonferenz im Februar),
nicht wie in der DDR 1.0, wo man
15 Jahre auf seinen Trabi warten mußte.

Im 3.Reich mußte doch auch jeder einen Volksempfänger
im Haus haben, was damals technologisch den heutigen
Smartphones entsprach; das Radio gab es nicht mal
zehn Jahre 1933.

Ich plaudere gerade ein bißchen aus dem Nähkästchen, aber Fakt ist,
wir sind durch die lange Friedenszeit einfach völlig verwöhnt.
Nur 70jährige wissen hier noch, was Diktatur oder Notstand ist.
Vage Hinweise auf einen Diktator noch vor dem Russeneinmarsch
gibt es z.B. von der Stuttgarter Lehrerin.

Das ist auch ein wenig blöde hier im Forum: Es ist so schnelllebig,
daß pro Gesprächsfaden gerade zwei bis drei Tage diskutiert wird,
und dann landet die Schau praktisch im digitalen Nirwana, weil
kaum einer Zeit hat, stundenlang im Archiv zu kramen. :schief:

Herzliche Grüße,
Eyspfeil

Selbsterfüllende Prophezeiung

Bernhard_Berlin @, Freitag, 13. April 2012, 11:01 vor 2657 Tagen @ Eyspfeil 8877 mal gelesen

Guten Tag allerseits,

wie schon zuvor bei Diskussionen zu diesem Thema möchte ich nochmal auf das Phänomen der selbsterfülldenden Prophezeiung hinweisen:

Wenn der Glaube an den Mythos des Antichristen nur weit genug verbreitet ist, dann wird es so einen Antichristen früher oder später auch geben.

Nichtgläubige erklären das Erscheinen des Christus ebenso, nachdem Jesaja und viele andere Propheten ihn immer wieder angekündigt hatten und die Hoffnung auf ihn im Volke Israel Allgemeingut geworden war. Es kam einfach irgendwann einer, der die bestehende Erwartungshaltung erfüllt hat und deswegen als Christus identifiziert wurde. Wenn Jesus von Nazareth das nicht gewesen wäre, hatte das Volk früher oder später jemand anderen für den Christus gehalten. Und der wäre es historisch ebenso geworden.

Wenn also nach der 3TF das Volk wieder stark zum Glauben zurückkehrt und sich ggf. die Interpretation durchsetzt, die 3TF im Lichte der Offenbarung zu betrachten (was wohl kaum vermeidlich wäre nach einem solchen Ereignis) und nun dessen harrt, was man noch zu geschehen erwartet, dann wäre es nur eine Frage der Zeit, bis irgendeine Persönlichkeit oder Staat als "Antichrist"/"Lamm"/"Drache" identifiziert würde. Wenn der Papst oder andere Kirchenoffiziellen das dann noch absegnen, wäre es sogar offiziell.

Es gibt schließlich auch Geschehnisse, die eintreten, weil sie vorhergesagt wurden und nicht nur Schauungen, die geschaut wurden, weil sie irgendwann geschehen werden.

Beste Grüße,
Bernhard aus Berlin

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Hamper im Pfeffer

BBouvier @, Freitag, 13. April 2012, 11:05 vor 2657 Tagen @ Eyspfeil 8884 mal gelesen

Das große Fragezeichen ist halt,
wo denn die Technologie nach der 3tf herkommen soll,
mit der alle weltweit nummeriert werden.

Hallo, Eyspfeil!

Der böse Hamper im Pfeffer, das ist obiges "soll"!
Metaphysisch bin ich der Off. gar nicht so abhold.
Jedoch bereits die bei Daniel anbschriebenen
Monate zeigen, dass das Eis doch recht dünn ist.

Abgesehen davon hat z.B. Jeder US-Mensch bereits
eine Nummer. => Sozialversicherung.

Gib mir einen beliebigen Begriff der Gegenwart:
Und ich finde ihn doch in der Off. !

Man musss nur ein wenig wollen.

Gestern im Fernsehen hat Jemand den US-Präsidenten
Busch bei Nostradamus gefunden.
Irgendwo steht dort "Schatten":
Und ein Busch werfe doch Schatten. :-D

So etwa.

Grüsse!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Re: Ära und Nummerierung

Eyspfeil @, Freitag, 13. April 2012, 17:57 vor 2656 Tagen @ BBouvier 8907 mal gelesen

bearbeitet von Eyspfeil, Freitag, 13. April 2012, 18:21

Hallo BBouvier!

"Hallo, Eyspfeil!

Der böse Hamper im Pfeffer, das ist obiges "soll"!
Metaphysisch bin ich der Off. gar nicht so abhold.
Jedoch bereits die bei Daniel anbschriebenen
Monate zeigen, dass das Eis doch recht dünn ist.

Abgesehen davon hat z.B. Jeder US-Mensch bereits
eine Nummer. => Sozialversicherung.

Gib mir einen beliebigen Begriff der Gegenwart:
Und ich finde ihn doch in der Off. !

Man musss nur ein wenig wollen.

Gestern im Fernsehen hat Jemand den US-Präsidenten
Busch bei Nostradamus gefunden.
Irgendwo steht dort "Schatten":
Und ein Busch werfe doch Schatten. :-D

So etwa.

Grüsse!
BB"

Klar, auf der Grundlage von irgendwelchen Mythen können wir hier
nicht reden, da interpretiert jeder etwas anderes hinein, und
speziell bei der Offenbarung endet alles in einem Glaubensstreit.
Ist ja oft genug so abgelaufen. :schief:

Die Nummerierung aller für Sozialversicherung & Bank,
nicht nur in den USA, hat schon in den
50er Jahren weltweit durchgegriffen,
abgesehen von Neuguinea vielleicht.

Irlmaier sprach jedoch wortwörtlich von der Abschaffung
des Bargeldes, und daß durch eine Nummer abgebucht werde.
Es sind Aussagen, die er nicht für eine Veröffentlichung
freigeben wolle.
Man lese sich den Text genau durch, vorausgesetzt natürlich,
Berndt hat hier absolut wahrheitsgetreu interpretiert.

Und da die jetzige Technologie optimal für solch ein Vorhaben
wäre (der Mikroprozessor wurde erst 1975 erfunden,
die Bankkarte gibts seit etwa 1982),
kann ich mir kaum eine weltweite Nummerierung vorstellen
in einer Zeit (nach der 3tf), in der wieder mit Pfeil und
Bogen geschossen wird, siehe Wizard.

Auch die Tätowierung, wie bei römischen Sklaven (und wieder
in der Offenbarung :-D ) scheidet aus, da mit dieser
Methode nix abgebucht wird.
Sklaven durften gar nichts kaufen auf dem Markt, sie bekamen
alles was sie brauchten 'daheim' bei ihrem Herrn.

Höchstens 50-60 Jahre nach der 3tf, wenn man wieder kräftig
aufgeholt hat kann ich mir dies vorstellen.
Man braucht für die Hersellung von Chips
Elektronenmikroskope, Kunststoffproduktion, damit Erdölförderung,
seltene Erden, Programmierer und damit absolute Logiker, pipapo.

Also die Nummerierung von Menschen ist etwas
zeitloses, was es schon immer gab, siehe römische Sklaven
oder siehe die Volkszählung der Juden durch Herodes.
Dagegen eine völlig unpersönliche und automatische
Abbuchung und damit auch Registrierung & Zählung
von Menschen nicht!

Insofern hast Du wieder recht: Ein mutmaßlicher Imperator
könnte die Zählung sowohl "altertümlich" also per
Tätowierung durchführen, und auch auf HiTec-Basis jetzt.

Es ist halt undenkbar, daß in einem quasi mitteralterlichen
Kirchenstaat (technischer Stand von maximal ca. 1750)
dann sich einfach so alles von der Jetztzeit
repetieren wird, so nach dem Motto "war irgendwas"?

Herzliche Grüße,
Eyspfeil

3fT

Baldur @, Freitag, 13. April 2012, 18:48 vor 2656 Tagen @ Eyspfeil 8854 mal gelesen

Hallo, Eyspfeil,

Irlmaier sprach jedoch wortwörtlich von der Abschaffung
des Bargeldes, und daß durch eine Nummer abgebucht werde.
...> kann ich mir kaum eine weltweite Nummerierung vorstellen
in einer Zeit (nach der 3tf), in der wieder mit Pfeil und
Bogen geschossen wird, siehe Wizard.

Höchstens 50-60 Jahre nach der 3tf, wenn man wieder kräftig
aufgeholt hat kann ich mir dies vorstellen.
Man braucht für die Hersellung von Chips
Elektronenmikroskope, Kunststoffproduktion, damit Erdölförderung,
seltene Erden, Programmierer und damit absolute Logiker, pipapo.

nehmen wir zum Vergleich die Ruinen der deutschen Städte im Mai 1945. Das dürfte wohl als Vergleich taugen.

Wenn man unberücksichtigt lässt, dass unter alliierter Verwaltung Mangel zunächst gewollt war und künstlich erzeugt wurde (wie man aus der Tatsache schliessen kann, dass bis zuletzt die Versorgung der Bevölkerung so einigermassen klappte, aber plötzlich zusammenbrach, als die Sieger doch völlig sicher und unbehelligt auf ihren riesigen Vorräten und Lagerhallen sassen), findet man spätestens ab ca. 1949 eine Rückkehr zu halbwegs geordneten Verhältnissen, und 1955 dürfte das Vorkriegsniveau des täglichen Lebens wieder erreicht oder sogar schon überschritten worden sein. So grob.
Ich nehme an, das trifft auch auf Hiroshima und Nagasaki zu.

Der verheerende Krieg hat also die technische Innovation nur kurz ausgesetzt, aber die Kontinuität nicht unterbrochen.

So kann es wieder sein. Aus Irlmaiers Aussage schliesse ich daher, dass es keineswegs einen langjährigen, jahrzehntelangen Dämpfer auf das Niveau von 1802 n.Chr. oder 21632 v.Chr. geben wird, sondern allenfalls eine schleichende Zeit des Niedergangs ala DDR 1.0, gefolgt von einer organisatorischen Umwälzung, aber dass es eben gar keine 3fT geben wird, gar keinen Weltuntergang ala Offenbarung, dass das alles nur blosse persönliche Erwartungen waren, aber keine echten Schauungen.

Sonst wäre doch der geschaute ? Fortgang der Mikroelektronik nicht erklärbar.

Beste Grüsse vom Baldur

Wenn du konsequent wärest

Mirans @, Baden-Württemberg, Freitag, 13. April 2012, 22:04 vor 2656 Tagen @ Baldur 8749 mal gelesen

Hallo Baldur,

wenn du konsequent wärest, würdest du doch am besten hier gar nicht mehr schreiben, beschäftigen wir
uns doch durchweg mit unbeweisbaren Hirngespinsten, Mythen umd Märchen.

Gruß
Mirans


"Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere." - Albert Einstein
http://psiram.com/index.php?lang=de

Spinnereien a.d.Tonne gegen konkrete Fakten

Baldur @, Freitag, 13. April 2012, 22:46 vor 2656 Tagen @ Mirans 8836 mal gelesen

bearbeitet von Baldur, Freitag, 13. April 2012, 23:02

Hallo, Mirans,

ich denke, wir sind hier in einem Forum, in dem sich diskutierte Aussagen an der Vernunft messen lassen müssen.

Und nicht in einem Forum für irgendwelches - pardon - dummes, unidentifizierbares Religions-Geschwurbel aus Zeiten, in denen die Bildung der Durchschnittsbewohner kaum über der von Schnittbrot lag. Auf die die ZItate zugeschnitten waren.

Ich habe genügend Aussagen miterleben dürfen, die mir bewiesen haben, daß es Präkognition gibt.

Beispiel:

1) Person A wird innerhalb eines halben Jahres in einem anderen Land namens B wohnen, das keinen freien Zuzug kennt. Theoretisch erreichbare Wahrscheinlichkeit 24:7000. Durch Verlosung von Aufenthaltsbewilligungen gegeben.
Ergebnis: zu 100% eingetreten.

2) Person C wird nicht, wie von den Ärzten belegt, innert Stunden sterben, sondern noch Jahre lebenswertes Leben vor sich haben. Völlig unwahrscheinlich, die Diagnose ist zwingend. Der für jeden sichtbare Zustand ebenso (desolat). Realität: die Vorhersage ist eingetreten, Überlebenszeit mehr als drei Jahre. Genesung soweit, daß med. Gutachter sagte, die Person war doch nie krank.

3) Person D wird in 2.5 Jahren eine Aufenthaltsbewilligung für Land E bekommen, was äusserst schwierig ist. Zu 100% eingetroffen.

4) Person F wird einen Rechtsstreit entgegen aller zu erwartender Umstände glimpflich überstehen, es wird aber den Betrag X kosten. Ergebnis: der Betrag wurde bis ins Detail erreicht, der Prozeß gewonnen (Aussichten vorher: verschwindend gering).

usw.

DAS sind Aussagen, die uns weiterbringen. Darüber lohnt es sich, Forschung zu betreiben. Aus solchen Quellen lasse ich mir gerne Aussagen gefallen.

Eebenso Schauungen von Leuten, die nachweislich bereits Szenarien sahen, die später eingetroffen sind. Gleich welchen Inhalts.

Alles andere ist, mit Verlaub, Zeitverschwendung für weltfremde Realitätsverweigerer.

Wenn jemand Aussagen schrulliger, erfolg- und bedeutungsloser Leute ernst nimmt, die sich auf ein "ihr werds scho no seng, wo des hinführn wärd", oder *mei, des ko nia ned wos wärn*, ist das meinetwegen Privatsache, aber nicht mein Ding. Tut mir leid.

Vielleicht bist ja Du hier falsch ?

Beste Grüße vom Baldur

Sprachduktus

Mirans @, Baden-Württemberg, Freitag, 13. April 2012, 23:12 vor 2656 Tagen @ Baldur 8923 mal gelesen

Hallo Baldur,

dein hämischer, negativistischer Sprachduktus ist schon beeindruckend!
Aber nicht unbedingt im positiven Sinn.

Gruß
Mirans


"Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere." - Albert Einstein
http://psiram.com/index.php?lang=de

häme

detlef @, Freitag, 13. April 2012, 23:18 vor 2656 Tagen @ Mirans 8820 mal gelesen

[häme]ja, du armer kerl musst dich jetzt fast so fuehlen, als haette ein gewisser Mirans auf deinen beitrag geantwortet...[/häme]

doppelgrins,detlef

Häme 2

Mirans @, Baden-Württemberg, Freitag, 13. April 2012, 23:35 vor 2656 Tagen @ detlef 8752 mal gelesen

Hallo detlef,

lo me gusta.

"vierfach grins"

Gruß
Mirans


"Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere." - Albert Einstein
http://psiram.com/index.php?lang=de

Häme oder Erwartung einer Qualifikation

Baldur @, Samstag, 14. April 2012, 13:45 vor 2656 Tagen @ Mirans 8935 mal gelesen

Hallo, Mirans,

zur Kategorie Mondsperlingen, es steht geschrieben, und Co. fällt mir leider nichts anderes ein.

Und mir will absolut nicht einleuchten, wieso eigentlich jeder einen Gebrauchtwagen gründlich prüft, sich Immobilien 5-10 mal vor dem Kauf ansieht, sich vor der Behandlung durch einen bestimmten Arzt mal über seine Erfolgsquote umhört, aber irgendwelche Aussagen über die Zukunft völlig kritiklos gelten läßt, und sie für sich als relevant übernimmt, sie sogar für andere als wichtig bezeichnet, ohne mal nach vorherigen Treffern zu fragen, oder über die mögliche Realität nachzudenken.

Ich dachte auch lange, daß Fatima*3*, weil es so in etlichen Büchern stand, den 3.Weltkrieg vorhersagen würde. Dann wird durch die hiesige Diskussion klar, daß diese Aussagen jedoch zwischenzeitlich veröffentlicht und widerlegt wurden. Also bin ich der Ansicht, daß man ab da nicht mehr unbeeindruckt weitermachen kann und sagen, ich hab mich aber dran gewöhnt, und ich glaub halt lieber da dran, und ich ignoriere jetzt alle Tatsachen, die mir nicht in den Kram passen. Oder zu glauben, daß der Vatikan vorsätzlich Lügen verbreitet :-), das geht nun gar nicht.

Jede Beschäftigung mit einem Thema sollte doch bitteschön wie unter verständigen Erwachsenen geführt werden, und nicht wie unter trotzigen Kindern. Und Ergebnisse sollten beachtet werden.

Nicht umsonst fragte ich nach einem eingetretenen Punkt aus religiösen Erscheinungen. Dabei stellte sich heraus, daß die Aussage über den 2.Weltkrieg gar nicht lange vorher belegbar ist, ganz im Gegenteil. 1941 wurde sie nachweisbar gemacht, also mittendrin - jede Beweiskraft ist dahin.

Wenn Irlmaier selbst gesagt haben soll, über die Beschäftigung mit dem Offenbarungstext doch bitte lieber nicht zu reden, liegt das vielleicht ganz einfach daran, daß er selber nicht ernsthaft davon ausging, der Text/das Geschilderte sei brauchbar oder zutreffend, aber wollte halt nicht unhöflich sein und interpretierte halt mal so etwas mit, schließlich war er ja nicht nur Sehender, sondern zugleich gläubiger Katholik. Sollen wir das wirklich auf eine Stufe setzen mit den sonst bezeugten Aussagen über konkrete Volltreffer?

Wenn BB mühevoll und fundiert die Fragwürdigkeit des Begriffs Antichrist belegt, kann man nicht mehr sagen, in den Feldpostbriefen steht eingetroffenes drin, also muß auch der Antichrist real sein - dann muß man diese Aussage stattdessen hinterfragen und als irrelevant ausklammern. Als widerlegt.

Wenn Dir ein Gärtner, der an sich wunderbare Sachen anbietet, fünf Jahre hintereinander etwas verkauft, das bei Dir im Garten aber nicht aufgeht und anwächst - gehst Du die nächsten Jahre wieder hin und nimmst sein Zeug unbeeindruckt weiter mit ? Oder beschränkst Du Dich lieber auf seine Schnittblumen und Blumenvasen, aber gehst in eine andere Baumschule ?

Darauf kommts doch an.

Ich wäre der letzte, der eine eingetretene Vorhersage madig machen würde. Nur hat mir eben noch niemand eine entsprechend belastbare Prophezeiung nennen können, weswegen wir uns damit befassen sollten.
Außer nichtssagenden Allgemeinplätzen und abstrakter Symbolik gibt es überhaupt rein gar nichts nachweisbares. Mir ist das zu wenig, und ich empfinde es durchaus als Zumutung, wenn derlei als gleichberechtigt mit zeitlich definierten Sachaussagen gelten soll - oder sogar noch überlegen.

Es gibt auch Leute, die malen mit Hingabe farbige (angebliche) Seelenbilder, Auragramme. Sollen sie, ich habe nichts dagegen. Aber ohne mir einen Beweis vorzulegen, daß das schon einmal etwas Nachprüfbares gebracht hat, ist es doch nichts weiter als ein bloßer Zeitvertreib ohne Anspruch auf Brauchbarkeit.

Dafür sollte uns in Anbetracht der vielen realen aufziehenden Probleme unsere Freizeit zu kostbar sein.

Beste Grüße vom Baldur

Menschen zählen kann man auch "archaisch"

Eyspfeil @, Montag, 16. April 2012, 18:14 vor 2653 Tagen @ Baldur 8652 mal gelesen

Hallo Baldur!

"So kann es wieder sein. Aus Irlmaiers Aussage schliesse ich daher, dass es keineswegs einen langjährigen, jahrzehntelangen Dämpfer auf das Niveau von 1802 n.Chr. oder 21632 v.Chr. geben wird, sondern allenfalls eine schleichende Zeit des Niedergangs ala DDR 1.0, gefolgt von einer organisatorischen Umwälzung, aber dass es eben gar keine 3fT geben wird, gar keinen Weltuntergang ala Offenbarung, dass das alles nur blosse persönliche Erwartungen waren, aber keine echten Schauungen.

Sonst wäre doch der geschaute ? Fortgang der Mikroelektronik nicht erklärbar."

Moment mal, da gibts absolut nirgends eine Schauung über einen "Fortgang der Mikroelektronik",
von mir schon gar nicht. Nur eine Hypothese war das von mir.

Denn: Menschen zählen, numerieren, das konnte man wie die Geschichte lehrt, schon im
Alten Rom. Die Sklaven wurden dort tätowiert, sodaß sie nicht kaufen konnten.
Eine Volkszählung ging schon von Herodes aus, im besetzten Israel vor 2000 Jahren.
=> Man kann also auch auf "archaische" Art und Weise zählen und braucht dafür
kein Motherboard und kein EiPad.

Die 3tf wurde jedoch von einer ganzen Heerschar von Sehern gesehen, sie ist
sozusagen ein Markenzeichen für einen echten Seher. Insbesondere von Irlmaier.

Wenn nach dieser 3tf alles so weiterliefe wie gehabt, nach ein paar Jahren
Kunstpause, dann würde sie überhaupt keinen Sinn machen.

Grüße,
Eyspfeil

am Sinn scheiden sich die Geister

Baldur @, Montag, 16. April 2012, 18:44 vor 2653 Tagen @ Eyspfeil 8858 mal gelesen

Hallo, Eyspfeil,

Moment mal, da gibts absolut nirgends eine Schauung über einen "Fortgang der Mikroelektronik",
von mir schon gar nicht. Nur eine Hypothese war das von mir.


ich habe die Aussagen Berndts über die jüngst aufgetauchten Erinnerungen an Irlmaiers aber so verstanden, eben eine technische Ausrichtung anstatt einer primitiven Billiglösung.

Denn: Menschen zählen, numerieren, das konnte man wie die Geschichte lehrt, schon im
Alten Rom. Die Sklaven wurden dort tätowiert, sodaß sie nicht kaufen konnten.
Eine Volkszählung ging schon von Herodes aus, im besetzten Israel vor 2000 Jahren.
=> Man kann also auch auf "archaische" Art und Weise zählen und braucht dafür
kein Motherboard und kein EiPad.

Theoretisch natürlich - nur, hätte ein totalitäres System ohne Hochtechnologie derart einfachen Zugriff auf die Menschen ? Ich denke mir, diese Wahrscheinlichkeit ist gering, und die Interpretation einer Handy-Abbuchungs-Funktion & Co. wäre wesentlich passender.


Die 3tf wurde jedoch von einer ganzen Heerschar von Sehern gesehen, sie ist
sozusagen ein Markenzeichen für einen echten Seher. Insbesondere von Irlmaier.

Wenn nach dieser 3tf alles so weiterliefe wie gehabt, nach ein paar Jahren
Kunstpause, dann würde sie überhaupt keinen Sinn machen.

Jetzt haben wir einen Knackpunkt: selbst, wenn es die 3fT mal geben sollte - wer sagt denn, dass sie eine (impliziert: göttliche) Funktion erfüllen ?
Nur, weil sie gesehen wurden, und sie vielleicht eintreffen, beweist das noch lange keinen tieferen, dahinterliegenden Sinn....insbesondere die biblisch-christliche Komponente.

Aus der Sinnfrage würde ja abgeleitet, es sei jetzt vorher schlecht, und müsse durch einen grossen Rumms wieder zurechtgerückt werden. Durch einen quasi heilsamen Eingriff. Und hinterher sei dann alles endlich gut.

Das möchte ich sehr in Zweifel ziehen. Sollte es die 3fT analog Irlmaier tatsächlich geben, halte ich das für eine natürliche Begebenheit, und hinterher werden die Leute nicht so viel anders sein als jetzt. Wenn es dann vielleicht auch hoffentlich nichtmehr die krassen Auswüchse in den Extremen gibt.

Wir werden sehen, oder auch nicht. Wir sitzen ja in der ersten Reihe und sind mittendrin, statt nur dabei :-)

Die grössere Gefahr sehe ich darin, dass man selbst in den kommenden Monaten und Jahren vor allem finanziell abgezockt, abgegriffen, in die Defensive gedrängt und ausgeplündert wird. Wenn man quasi auf der Parkbank wohnt, wird einen auch ein Himmelszauber nicht mehr beeindrucken, der Fall ist nur noch marginal, dann.

Hoffen wir, dass es anders kommt.

Beste Grüsse vom Baldur

Symboltriefende *Aussagen* ohne Zeitbezug sind wertlos

Baldur @, Freitag, 13. April 2012, 16:07 vor 2656 Tagen @ Eyspfeil 8864 mal gelesen

bearbeitet von Baldur, Freitag, 13. April 2012, 16:25

Hallo, Eyspfeil,

Ähem, glaubt Ihr absolut an gar nichts in der Offenbarung?
Niente, null, alles phantasiert?

Genau. Beduinenmärchen am nächtlichen Lagerfeuer für kindliche Gemüter.

Geht schon noch bei mir: Manches mag zwar Sinnbild und
Symbol drin sein, und solche Schriften mögen noch weit
älteren Aufzeichnungen bzw. Überlieferungen entnommen sein.

Aber

Nix aber.
Mit solchen Wischiwaschisymbolen hätte jegliche Aussage vor keinem Gericht auf der ganzen Welt, selbst im tiefsten Afrika, irgendeinen Wert.

Die Edda hat schließlich ebenfalls ihren Weltuntergang,

ich bin mir absolut sicher, dass der Weltuntergang irgendwann kommt. Ich würde darauf jede Wette eingehen. Vermutlich in den nächsten 10 Milliarden Jahren, oder auch deren 30. Da wird es einmal passieren. Nur - was hat das für uns für einen Nutzen ?

könnte ein Symbol sein
für eine kommende sozialistische Imperatur,

Nehmen wir mal eine fiktive Person, die im Jahr 1900 auf die Welt kam, in Deutschland meinetwegen. Sagen wir, in der Gegend südlich von Bromberg, bei Danzig. Und die hat vom Religionslehrer gesagt bekommen, dass einstmals die Welt gar schröckelig hinweggeoffenbart werden täte.
Und diese Person, nennen wir sie Fürchtegott Leichtimglauben, hat fürderhin immer Angst, das zu erleben - frei nach den Zeugen Jehovas, das Ende ist nahhhhhhhhh.

Diese Person erlebt als Jugendlicher den ersten Weltkrieg, Hunger, den Verlust der Heimat, die Flucht/Vertreibung, dann flieht sie, sagen wir, nach Breslau, siedelt dort neu, erlebt die Inflation, die Weltwirtschaftskrise, erlebt den 2.Weltkrieg, gerät in russische Kriegsgefangenschaft nach Sibirien, kehrt von dort 1955 heim, verliert derweil abermals die Heimat, bleibt dann südlich von Leipzig hängen, bis das Dorf abgebaggert wird, zieht nach Bautzen um, und stirbt mit 88 Jahren ebenda.

Dieses Leben hat doch derart viele Katastrophen, Leiden und Schreckliches mitgemacht, dass dagegen die kurzen Wirrnisse der Offenbarung ein Klacks wären - kurz und schmerzlos.

Was machte es für diesen Menschen für einen Sinn, sich über die Offenbarung Gedanken zu machen, wenn um ihn herum vermutlich Hunderte zu Tode kamen, und der Rest des Lebens fahlgrauer Sozialismus war ? Ganz ohne religiöses Gedöns und symbolhafte Angstmacherei - da hatten die Schrecken Gesichter und Namen.

Da braucht man auf keine Imperatur mehr zu spekulieren, wenn man so etwas erlebt hat.

Die Dinge, die uns wirklich betreffen, sind doch viel konkreter, wichtiger, und schlimmer, als ein Symbolgeschwurbel, das mal vor 2000 Jahren irgendjemand aufkritzelte, von dem wir nichts wissen.

Und darüber sollen wir uns ernsthaft auch nur ansatzweise Gedanken machen ?

Nee....- ne ?

Beste Grüsse vom Baldur

Ist ein Zukunftsforum hier

Eyspfeil @, Freitag, 13. April 2012, 17:37 vor 2656 Tagen @ Baldur 9138 mal gelesen

Hallo Baldur!

"Was machte es für diesen Menschen für einen Sinn, sich über die Offenbarung Gedanken zu machen, wenn um ihn herum vermutlich Hunderte zu Tode kamen, und der Rest des Lebens fahlgrauer Sozialismus war ? Ganz ohne religiöses Gedöns und symbolhafte Angstmacherei - da hatten die Schrecken Gesichter und Namen.

Da braucht man auf keine Imperatur mehr zu spekulieren, wenn man so etwas erlebt hat."

Na klar, jedoch befinden wir uns in einem Zukunftsforum, in dem über zukünftige Ereignisse
und Imperaturen diskutiert wird.
Unsere Großeltern haben alle die letzte erlebt (und ein paar Gleichaltrige die DDR),
und allein durch das nach wie vor herrschende Zinseszins-System wird sich, abgesehen
von geschauten Impakten, auf kurz oder lang das nächste Unheil zusammenbrauen.

Gruß,
Eyspfeil

unsere Zukunft - eben - genau

Baldur @, Freitag, 13. April 2012, 18:23 vor 2656 Tagen @ Eyspfeil 8840 mal gelesen

Hallo, Eyspfeil,

Na klar, jedoch befinden wir uns in einem Zukunftsforum, in dem über zukünftige Ereignisse
und Imperaturen diskutiert wird.

ja, aufgrund von belastbaren, sinnvollen, belegbaren, konkreten Aussagen, die unsere Zukunft betreffen, oder die unserer unmittelbaren Nachkommen.

Nicht aber doch von Imperaturen (Antichrist, Zeichen des Tieres, blahsülz) und Ereignissen (Lamm beisst unter Trompetenklang Skorpion blutig in den Stachelschwanz), die sowohl inhaltlich als auch zeitlich völlig unbestimmt sind, und nur in uralten religiösen Schriften seit 80 Generationen nichteintreffenderweise herumgeistern.

und allein durch das nach wie vor herrschende Zinseszins-System wird sich, abgesehen
von geschauten Impakten, auf kurz oder lang das nächste Unheil zusammenbrauen.


Genau aus diesem Grunde habe ich ja versucht, zu verdeutlichen, dass ein Durchschnittsbürger alle möglichen Schwierigkeiten erleben wird, die man sowohl aus der Geschichte analog als auch in einer Kausalkette logisch ab- und herleiten kann.
Wofür wir eigentlich gar keine Schauung bräuchten. Aber niemals gar nie nicht hat ein Durchschnittsbürger irgendwas erlebt, was die Religionsgläubigen so tausendfach und unbeirrt erwarteten und prophezeiten. Und immer wieder prolongierten, bis heute und in alle Ewigkeit.

Aber weil das so ist, macht doch der grübelnde Rückgriff auf nebulös-bildhaftes Religionsgeschwafel, das beweisbar seit 80 Generationen nicht ein einziges Mal auch nur im Ansatz eintrat, so gar keinen Sinn. Während sich um uns herum erkennbar derweil ein gewaltiges Potential an unheilvoller Zukunft zusammenbraut, das uns mit grosser Wahrscheinlichkeit in unserer Lebensspanne voll treffen wird.

Nur halt nicht als fieser Antichrist daherkommend, sondern als nächtlicher Einbrecher, kulturbereichernder Vergewaltiger, pöbelnder Zuwanderer, rücksichtsloser Steuereintreiber, oder kopfschüttelnder Bankangestellter am Schalter nach Deiner Frage nach Auszahlung von ehemaligen Guthaben.....

Beste Grüsse vom Baldur

Letztendlich Glauben an schon EINGETROFFENE Ereignisse

Eyspfeil @, Montag, 16. April 2012, 18:30 vor 2653 Tagen @ Baldur 8840 mal gelesen

Hallo Baldur!

"Hallo, Eyspfeil,

Na klar, jedoch befinden wir uns in einem Zukunftsforum, in dem über zukünftige Ereignisse
und Imperaturen diskutiert wird.

ja, aufgrund von belastbaren, sinnvollen, belegbaren, konkreten Aussagen, die unsere Zukunft betreffen, oder die unserer unmittelbaren Nachkommen.

Nicht aber doch von Imperaturen (Antichrist, Zeichen des Tieres, blahsülz) und Ereignissen (Lamm beisst unter Trompetenklang Skorpion blutig in den Stachelschwanz), die sowohl inhaltlich als auch zeitlich völlig unbestimmt sind, und nur in uralten religiösen Schriften seit 80 Generationen nichteintreffenderweise herumgeistern."

Es geht hier halt um den Glauben, daß geschaute Ereignisse bereits eingetroffene
Ereignisse sind. Und wenn zudem bestimmte Ereignisse noch von einem großen
Prozentsatz von Sehern in verblüffender Ähnlichkeit geschildert werden, dann
potenziert sich die Wahrscheinlichkeit des Eintreffens.

Und da Russeneinmarsch, Kometenimpakt, Brand von Paris und Finsternisse zu
den Schwerpunkten der Schilderungen gehören, halten die meisten hier
das Eintreffen ebendieser Ereignisse für wahrscheinlich.

Also für mich auch der Mühlhiasl, den es vermutlich gar nicht gegeben hat
und deshalb zur Volkssage zugerechnet wird, sozusagen ein kollektiver
Volksmund: Da wurden eindeutig drei verschiedene Kriege vorhergesagt,
und zwei sind eingetroffen. Ebenso ein strenger Herr, der den Leuten
die Haut abzieht (vermutlich Hitler) und Geldscheine mit einer 'Fledermaus'
darauf, auch eingetroffen damals.
Diese Aussagen waren lange vor den 20er, 30er Jahren im Umlauf.

Herzliche Grüße,
Eyspfeil

Masse machts ?

Baldur @, Montag, 16. April 2012, 19:06 vor 2653 Tagen @ Eyspfeil 8885 mal gelesen

Hallo, Eyspfeil,

Es geht hier halt um den Glauben, daß geschaute Ereignisse bereits eingetroffene
Ereignisse sind. Und wenn zudem bestimmte Ereignisse noch von einem großen
Prozentsatz von Sehern in verblüffender Ähnlichkeit geschildert werden, dann
potenziert sich die Wahrscheinlichkeit des Eintreffens.

ich habe daheim einen halben Laufmeter von Vorhersageliteratur. Meist gedruckt von 18xx bis 1990.
Von den gemachten Aussagen ist eigentlich nichts eingetroffen, man sollte die Bücher alle wegschmeissen. Zeitangaben, Detailerwartungen, alles Pustekuchen und Quatsch.

Ausnahmen, wie so oft genannt: Feldpostbriefe (aber auch nicht präzise, nur in Teilen), Wudy, Irlmaier (wiederum zeitlich daneben und betreffend Zukunftsvorhersage ab 1960 kaum herausragend).

Masse ist da nicht klasse. Ganz im Gegenteil.

Und: wer ist eigentlich Seher ?

Ich las kürzlich an einem Küchenfachgeschäft eine Plakataufschrift: Selber Kochen ist wieder *in*.

Klar. Sagt das Geschäft, weil es ihr Geschäft ist - ist es aber wirklich so ? Für mich klar nein, Catering nimmt zu, ich selber koche auch immer weniger bis gar nicht mehr. Die Aussage ist Wunschdenken, aber keine Realität.
Sie ist subjektiv, nicht objektiv.

So ist es auch bei der Bezeichnung Seher.

Ich habe noch nirgends einen Beleg gefunden, wieso Kugelbeer, der Ötztaler Kathi usw. Seherqualitäten zugesprochen werden konnten. Ich habe keinerlei Treffer gefunden. Wieso gelten sie trotzdem als Seher ? Wieso gilt die Johannesoffenbarung als verlässliche bzw. ernstzunehmende Schauung ? Noch ist nichts davon eingetroffen, davor wohl auch nicht. Das einzige, was man diskutieren könnte, ist die örtliche Einnistung des Zionismus nach dem 2.WK.

Und da Russeneinmarsch, Kometenimpakt, Brand von Paris und Finsternisse zu
den Schwerpunkten der Schilderungen gehören, halten die meisten hier
das Eintreffen ebendieser Ereignisse für wahrscheinlich.

Gut, die Russen finden sich in den Feldpostbriefen, bei Irlmaier und beim Waldviertler.
Der Impakt wird von uns hier vermutet anhand der Schauungen (Erdrinden-Platzer, Waldviertler, Feuerspeiende Berge im Chiemgau, Feldpostbriefe, Utting).

Brand von Paris: Irlmaier, und evtl. Lied der Linde.

Finsternisse: Irlmaier, Lied der Linde. Vielleicht Wudy, aber nicht sicher.

Soooo breit ist das also gar nicht, es sind vielmehr einzelne Fundstellen bei einzelnen Sehern, die Übereinstimmungen bringen. Die geben auch Sinn.

Aber die Masse an Prophezeiungsliteratur war ärgerliche Zeitverschwendung. Null Treffer.

Ich wehre mich ja gar nicht gegen die Vorstellung des Zeitplans und der ungefähren Kausalkette, die klingt ja sehr logisch. Aber trotzdem sollten wir auch Aussagen von qualifizierten Sehern hinterfragen, weil niemand davon immer 100%ig fehlerfrei liegt. Trefferquoten von 85-90% gelten als absolute Spitzenklasse.

Und wenn Irlmaier angedichtet wurde, nur geweihte Kerzen würden brennen, was in der urspünglichen Textstelle gar nicht vorkommt, dann muss diese Hinbiege- und Einfärbetendenz einem zu denken geben, und eine gewisse Filterfunktion auslösen.

Aus meiner Sicht der Dinge jedenfalls.

Der Waldviertler war ja nicht umsonst stinkesauer, weil er sagte, er sei massiv falsch wiedergegeben worden, und die Bekhschen Fabulierungen kennen wir ja alle zur Genüge.

Den wahren Kern zu finden, erfordert Arbeit, und einen durchaus kritischen Geist.

Also für mich auch der Mühlhiasl, den es vermutlich gar nicht gegeben hat
und deshalb zur Volkssage zugerechnet wird, sozusagen ein kollektiver
Volksmund: Da wurden eindeutig drei verschiedene Kriege vorhergesagt,
und zwei sind eingetroffen. Ebenso ein strenger Herr, der den Leuten
die Haut abzieht (vermutlich Hitler) und Geldscheine mit einer 'Fledermaus'
darauf, auch eingetroffen damals.
Diese Aussagen waren lange vor den 20er, 30er Jahren im Umlauf.


Ich sammle alte RM-Geldscheine, aber eine Fledermaus ist mir noch nicht aufgefallen. Muss mal stärker darauf achten.

Gefühlsmässig stimme ich diesem Volksglauben doch genauso zu, aber wenn ich die Multikultimaulkorbentwicklung und den Staatsterrorismus, diese tägliche Regierungskriminaltät sehe, frage ich mich, ob das alles nur Verheissungen sind, die eben nicht eintreten, und wir uns dereinst im 1984er Gulag wiederfinden - und der verheissene Retter in der Not ein Wunsch- und Trugbild bleibt, ein Hollywood-Thema ohne Entsprechung in der Realität.

oder, so wie Rosalinde Haller schreibt (www.hellsehen.net), einen 500 jährigen Zyklus Europas nach unten......na, denn, Prost-Mahlzeit....

Beste Grüsse vom Baldur

Wunschdenken auf jeden Fall

Buffy441 @, Montag, 16. April 2012, 23:15 vor 2653 Tagen @ Baldur 8702 mal gelesen

Natürlich ist es Wunschdenken dass etwas passiert, dass liegt daran dass sich die Leute noch nie so machtlos gefühlt haben wie heute.

Muss man doch erstmal die richtigen Leute auf seine Seite bringen um eine Regierung erfolgreich zu stürzen.

Man sieht ja das es das heute nicht mehr gibt, unser Weltpolizist Amerika entscheidet wer lebt oder stirbt.

Das Volk hat nichts mehr zu melden. Und da kann ich mir nur wünschen dass das Fass irgendwann überläuft.

Ich könnte auf vieles Verzichten wenn ich dafür meine Freiheit wiederbekäme, ich brauche keine Technik kein Internet oder Fernsehen, ich könnte auch leben wie im 19. Jahrhundert und glücklich sein, und deshalb ist die 3TF für mich eine sehr wünschenswerte mögliche Zukunft, (eine massive Sonneneruption plus Versagen des Erdmagnetfelds und Bum erst mal eine Weile keinen Strom mehr)

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Fledermausgeld und gestrenger Herr

Taurec ⌂ @, München, Montag, 16. April 2012, 21:06 vor 2653 Tagen @ Eyspfeil 9231 mal gelesen

Hallo!

Also für mich auch der Mühlhiasl, den es vermutlich gar nicht gegeben hat
und deshalb zur Volkssage zugerechnet wird, sozusagen ein kollektiver
Volksmund: Da wurden eindeutig drei verschiedene Kriege vorhergesagt,
und zwei sind eingetroffen. Ebenso ein strenger Herr, der den Leuten
die Haut abzieht (vermutlich Hitler) und Geldscheine mit einer 'Fledermaus'
darauf, auch eingetroffen damals.
Diese Aussagen waren lange vor den 20er, 30er Jahren im Umlauf.

Das Fledermausgeld kommt erstmals 1951 bei Adlmaier in seinem Heft über Irlmaier vor.
In der ersten Mühlhiaslquelle von 1923 ist es noch nicht vorhanden.
Das gleiche gilt für den "gstrengen Herren".

=> Definitiv nicht Mühlhiasl (zumindest, was bis 1923 unter Mühlhiasl kirsierte), sondern eher eine Fälschung, vermutlich aus der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Beduinen

Mirans @, Baden-Württemberg, Freitag, 13. April 2012, 17:46 vor 2656 Tagen @ Baldur 8852 mal gelesen

... Beduinenmärchen am nächtlichen Lagerfeuer für kindliche Gemüter.

Hallo Baldur,

was hast du eigentlich gegen Beduinen?
Von denen kann unsere verweichlichte Gesellschaft noch einiges lernen!

Gruß
Mirans


"Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere." - Albert Einstein
http://psiram.com/index.php?lang=de

nix hab ich gegen Beduinen

Baldur @, Freitag, 13. April 2012, 18:36 vor 2656 Tagen @ Mirans 8781 mal gelesen

... Beduinenmärchen am nächtlichen Lagerfeuer für kindliche Gemüter.


Hallo Baldur,

was hast du eigentlich gegen Beduinen?
Von denen kann unsere verweichlichte Gesellschaft noch einiges lernen!


Hallo, Mirans,

ich vertrete allen Ernstes die Auffassung, dass gewisse Auswüchse der sogenannten westlichen Gesellschaften sogar vom fundamentalistischen Islamismus was lernen könnten - nämlich etwas Rückbesinnung auf die familiäre Herkunft und Zusammenhalt, auf die Durchsetzung von Recht und Gesetz mit fühlbar abschreckenden Mitteln, und auf eine gewisse Ordnungs- und Disziplinaufrechterhaltungsfunktion.

Vermutlich hat jede Kultur ihre eigenen Werte, und wenn es nur die sprichwörtliche Ganovenehre wäre.

Aber darum geht es ja gar nicht, sondern um die Frage, ob die jahrtausendealten Vorstellungen eines kleinen Teils der damaligen dortigen Bevölkerung für uns heute überhaupt irgendeine Leitfunktion haben können.

Oder ob wir uns nicht lieber fragen sollten, mal selbst normativ nachzudenken, oder mit heutigen Mitteln nachzuforschen (Nahtodeserfahrungen), um uns unsere eigene Meinung zu bilden.

Die sprichwörtliche bildhafte Ausdrucksweise und die blumige, masslose Übertreibung von orientalischen Märchen ist doch legendär. Wieso soll man also von dort stammende Uralt-Schriften plötzlich ernst nehmen und als wahr ansehen ?

Ich sehe dazu nirgends ein Argument, wieso das alles ernstzunehmen wäre. Da macht es für mich keinen Unterschied, ob das räumlich nun aus Judäa stammt, oder aus dem heutigen Saudi-Arabien, oder aus der Gegend des toten Meeres, oder sonstwoher aus dieser geographisch-ethnischen Umgebung Babylons. Das hat doch mit Atze aus Wanne-Eickel echt nix zu tun. Oder mit Makoto und Yoko aus Osaka.

Im Gegensatz dazu ist der deutsche Kleingeist derart phantasielos und obrigkeitsergeben, dass man irgendwelche im Jahre 3455 ausgegrabenen Akten einer muffigen Amtsstube einer ehemals betriebenen BRDDR-Behörde mit 100%iger Sicherheit als authentisch annehmen kann.

Das wollte ich ausdrücken - oder so halt. Du weisst schon.... :-)

Beste Grüsse vom Baldur

Knackpunkt voll erwischt

Baldur @, Donnerstag, 12. April 2012, 16:52 vor 2657 Tagen @ rauhnacht 8872 mal gelesen

Zur Diskussion in einem Schauungsforum müssen aber Bewertungskriterien und Ausschlußargumentationen stehen. Wenn man also aus ansonsten „noch“ anerkannten Schauungen, wie den Feldpostbriefen eben just diesen Passus rausschmeißen will, wohlgemerkt mit einer sehr weit herausgelehnten Sichtweise „DAS war keine Schau!“, muss man mir schon ein bißchen mehr bieten, wie ein Textstudium zu Mönch Adso.

Hallo, Rauhnacht,

äusserst berechtigt.

Wenn wir einerseits konkrete Aussagen für glaubwürdig halten, die im gleichen Kontext mit *Meinen-Sichsodenken-Hörensagen-Glaubensgeschwurbel* einhergehen, und man dann Passendes vom Störenden filtert, ist das ein angreifbares Unterfangen.

Wenn man - analog zu Deinen Glaubensüberzeugungen - beispielsweise davon zutiefst überzeugt ist, dass gewisse Erscheinungen keinesfalls so, wie geschildert, eintreten können (manegls Glaubens), dann stellt sich die Frage nach der Glaubwürdigkeit des Sehers insgesamt (auch bei Irlmaier, bei der Ötztalkathi sowieso).

Aber auch anders herum kann man es betrachten: angenommen, jemand ist altersdement, und hat Namen vergessen, erkennt Verwandte nicht mehr. Wenn diese Person aber sagt, heute ist aber ein schöner, sonniger Tag, wenn es tatsächlich so ist, dann hat diee wenigstens partiell ein *normales* und glaubwürdiges Wahrnehmungsvermögen, welches halt partiell beeinträchtigt ist. Validierung heisst das offenbar bei Pflegeberufen, um bei Dementen Sinnvolles vom Gesponnenen zu trennen.

Ähnliches versucht BB und andere bei den Schauungen - die persönlichen Komponenten von objektiver Wahrnehmung zu separieren.

Und dann macht es doch wieder Sinn. Auch wenn es unbefriedigend scheint, bloss besseres haben wir dummerweise nicht.
Aus diesem Grunde bin ich ja der Auffassung, man sollte primär lebende Seher berücksichtigen und darüberhinaus auch selbst gezielt versuchen, zu sehen. Wie auch immer.....damit wir nicht hauptsächlich diese haarigen Vielleicht-oder-auch-nicht-Geschichten mit Interpretations- und Validierungsbedarf heranziehen müssen.

Beste Grüsse von Baldur

zum Thema Nostradamus-Antchrist

Leserzuschrift, Freitag, 13. April 2012, 21:52 vor 2656 Tagen @ Taurec 9031 mal gelesen

Hallöle!

Da ich mich astrologisch sehr gut auskenne, möchte ich noch mal darauf hinweisen (und anregen), dass Nostradamus auch Astrologe war. Sofern seine Texte "echt" sind, beinhalten sie wahrscheinlich teilweise auch astrologische Hinweise.

Es liegt wohl allein an der Übersetzung der Originaltexte. Allgeier hat es mal versucht, auch eine astrologische Sicht mit einzubeziehen. Nehme ich seine Übersetzungen, dann werden einige Konstellationen sichtbar, die sich mit den Prophezeiungen decken (und in den kommenden Jahren eintreten). Ob dies dann wirklich eine wahre Bedeutung findet sei oder muss dahingestellt sein, aber sollte nicht völlig ausser Acht bleiben, da Nostradamus eben selbst Astrologe war!


Als Astrologe muss er eigentlich auch die besonderen Konstellationen, die große Veränderungen anzeigen, gesehen haben. Hierzu noch mal etwas zur Anregung:

Diese Konstellationen (natürlich plus/minus einiger Jahre) waren grob(!) um 1800 (Französische Revolution), um 1930 (Faschismus /Kommunismus) und genau "jetzt" um 2020 (??? / Gemeinschaft/Spiritualität/ ???).

Bei den zwei bisherigen Zeitabschnitten entstand ziemlich schnell eine völlig andere Gesellschaft. Es ging immer um eine Art Befreiung aus alten Umständen. Allerdings kamen am Ende immer eher "antichristliche Wesen" hervor, zumindest was dann fast ganz Europa bzw. direkt Frankreich auch betraf (Napoleon + Hitler - Stalin hat Frankreich nicht in Beschlag genommen).

Somit könnte(!) auch diesmal (spätestens um 2020) der "dritte Antichrist" entstehen, der aber auch dann Frankreich (und Europa) ein drittes Mal stark "bedrängen" sollte.

Der einzige der übrigens evtl. noch zum Nostradamusvers über 1999 passen könnte ist für mich der Herr Putin. Sein Horoskop (sofern es richtig ist) beschreibt einen sehr autoritären Machtmenschen, was also passen könnte. Er kommt auch aus dem Osten. Dies ist und bleibt aber noch nur eine Vermutung (Interessant? - Putin und Rasputin??).

Wie kann jemand Europa und Frankreich bedrohen? - In den zwei Fällen zuvor war Europa, grob gesehen, stets stark geschwächt bzw. fast zusammengebrochen. Dazu passt jetzt die aktuelle wirtschaftliche Bedrohung und der mögliche Zerfall für Europa ab 2013. Sehr viele Länder haben übrigens ab Ende 2012 und besonders 2013 sehr schwierige astrologische Konstellationen, die zum Teil denen zum Ende der DDR ähneln. (Ach ja, wenn Frau Merkel mit ihrer aktuellen Regierung bis zur nächsten "normalen" Bundestagswahl durchhält, wäre das schon eine ziemlich aussergewöhnliche Leistung!)


Nun, ich bin selbst gespannt und hoffe das dies alles nur Vermutungen bleiben.


Herzliche und anregende Grüße vom Mitleser (der mit den 2m großen Wesen) ;-)


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Horoskope und Deutungen Allgeiers

BBouvier @, Freitag, 13. April 2012, 22:27 vor 2656 Tagen @ Leserzuschrift 8902 mal gelesen

<"...dass Nostradamus auch Astrologe war.">

Hallo!

Ja.
Er hat sich in Astrologie versucht.
Allerdings sind ihm beim Erstellen persönlicher
Horoskope bereits zu Lebzeiten
ganz eklante, massive Fehler unterlaufen:
Falsche Planeten in falschen Tierkreiszeichen - etc.
Er hatte offenbar überhaupt keine korrekte Ephemeridentabelle!
Wohl nicht nur deswegen waren seine auf Basis
Astrologie erstellten Horoskope durchweg irrig.

<"Sofern seine Texte "echt" sind, beinhalten sie wahrscheinlich
teilweise auch astrologische Hinweise.
">

Ich lese bei ihm mehrfach Planetenstände
in Tierkreiszeichen, die jedoch derart diffus
und doppeldeutig sind, dass sie bestenfalls
im nachhinein zugeordnet werden könnten.
Und selbst das ist bis zum heutigen Tage nirgends gelungen!


<"Nehme ich seine (Allgeiers) Übersetzungen,
dann werden einige Konstellationen sichtbar,
die sich mit den Prophezeiungen decken
(und in den kommenden Jahren eintreten)
.">

Allgeiers "Übersetzungen" sind mit Vorsicht zu geniessen.

<"Als Astrologe muss er eigentlich auch
die besonderen Konstellationen,
die große Veränderungen anzeigen, gesehen haben.
">

Nööööö!
"Muss" er auf Horoskopbasis überhaupt nicht.

<"Somit könnte(!) auch diesmal (spätestens um 2020)
der "dritte Antichrist" entstehen, der aber auch dann Frankreich
(und Europa) ein drittes Mal stark "bedrängen" sollte.
">

Auf welcher Basis kommen Sie denn auf "2020"?
Und wo lesen Sie etwas von 2 weiteren "Antichristen"?

<"Der einzige der übrigens evtl. noch zum Nostradamusvers
über 1999 passen könnte ist für mich der Herr Putin.
">

Seufzz.
Ich wüsste nun nicht, dass Putin 1999 vom Himmel
gekommen wäre.
Und auch nicht, dass er das frz. Königshaus Angoulème-Valois
begründet hätte.
Und schon gar nicht, dass Putin 1999 nach einem Krieg
seine Präsidentschaft angetreten hätte.
Zeile eins X/72 ist auf Latein zu lesen.
Und dort steht weder etwas von Putin,
noch etwas von "1999"!
Den Vers haben wir hier längst geknackt.
Er handelt von Henry IV als Stammvater der Bourbonen
(Haus Angoulème-Valois) und seinen Regierungsanteritt
im Juli (7. Monat) 1589:
"Nicht vor xxx9"

<"Sein (Putins) Horoskop (sofern es richtig ist)
beschreibt einen sehr autoritären Machtmenschen..
.">

Statistisch dürfen rund 10% "Machtmenschen"
=> Achter im Enneagramm
sein.
Und eigentlich jeder Politiker in Führungsstellung.
Völlig nichtssagend.


<"In den zwei Fällen zuvor (1800/1930) war Europa,
grob gesehen, stets stark geschwächt bzw. fast
zusammengebrochen.
"

Das stimmt doch überhaupt nicht!
Weder grob, noch fein gesehen.

<"...das dies alles nur Vermutungen bleiben.">

Allerdings.
Und zwar recht dürftige.
Sie mögen allerdings diesen Unsinn gern
bei Allgeier abladen.

Gruss,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

zum Thema Horoskope und Deutungen Allgeiers (Zusendung von Vorgestern)

Leserzuschrift, Montag, 16. April 2012, 17:46 vor 2653 Tagen @ BBouvier 8932 mal gelesen

Hallöle!

Also, zunächst ist es schade, die Astrologie völlig ausser Acht lassen zu wollen - aber egal. Und ich bezog mich hauptsächlich auf Allgeiers Übersetzungen und Deutungen, die er übrigens selbst auch teils mit Fragezeichen schreibt. Natürlich auch in einer bestimmten Zeit geschrieben, wobei sicher einiges nicht mehr passen kann. Aber ich möchte hier einen Beitrag leisten, die Prophezeiungen allgemein in ein mögliches Zeitfenster bringen zu können.


Was Nostradamus betrifft, weiss eigentlich niemand(!) genau, wie er gearbeitet hat, woher auch!

Nur, wenn er gut war und auch einige astrologische Dinge in den Texten verwertet hat, dann kann das natürlich ein guter Astrologe besser erkennen als einer, der sich darin nur wage auskennt. Vielleicht kann jemand ja mal die "astrologischen" Verse benennen und es findet sich jemand zur Deutung von Zeiträumen -grins-.

Übrigens sind alle(!) Übersetzungen mit Vorsicht zu geniessen, eben weil eigentlich alles erst im nachhinein gedeutet werden kann. Gibt es denn irgendeine Prophezeiung, die man zuvor kannte und die in den letzten Jahren wirklich genau eingetroffen ist? Wohl kaum!

Ich habe die Allgeier Übersetzungen mal als Anregung genommen und gesehen, dass sich da aktuell astrologisch passende Verse ergeben (bin selbst Astrologe). Natürlich muss man diese dann abwarten, aber so ist es mit allen Prophezeiungen.
Wenn man dort vom dritten Antichrist spricht, muss es vorher zwei gegeben haben. Und ich halte die Theorie mit Napoleon und Hitler sehr passend. Sprechen nicht auch Nostradamus Briefe von drei Antichristen? Nur wer kann der dritte sein, der Europa, dann insbesondere auch Frankreich bedroht und ebenso einen Bezug zu Russland (Norden?) hat? - Aktuell käme da Putin nur in Verdacht. Und hier geht es astrologisch dann nicht allgemein um Politiker, sondern eben genau um seine Person. Was den Vers X/72 betrifft, da könnte man etwas passendes auslegen, wenn man es auf 1999 beziehen würde.

Desweiteren wird auch in den Briefen von 73 Jahren und 7 Monate gesprochen. Das könnte im Frühjahr 2019 Israel betreffen. Jedenfalls astrologisch passend.

Was die Zeiten um 1800 und 1930 betrifft, gingen hier u.a. Zeiten der Unruhen und Wirtschaftkrisen voraus, die ich als Schwächung betrachte.

Aktuell und bis um 2020 sind wir astrologisch in einer, wie beschrieben, Umbruchphase, die den genannten vorherigen Zeiten ähnelt und ebenso wahrscheinlich mit diktatorischen Begebenheiten endet.

Bis zur französischen Revoltuion war übrigens Pluto im Steinbock - wie heute und dies bis 2024! Um 1930 war Uranus im Widder - wie heute (der Eintritt war fast genau zur Fukushima-Katastrophe) und dies bis 2019!

Ob dies wirklich alles eine Bedeutung findet kann niemand beurteilen, das kann man halt nur abwarten. Aber so ist es mit allen Prophezeiungen und Ahnungen und Sehungen.

Ich möchte auch daran erinnern, nicht immer alles wortwörtlich zu deuten oder in gut und schlecht für immer(!)abzutun.


Ich rege hinzu auch nur an und erinnere, ich gestehe allerdings nach Allgeiers Angaben, weil ich keine anderen hierzu zur Verfügung habe, an folgende Verse:

- V/25: Mars, Sonne,Venus im Löwen(?) wäre im Sommer 2015 gegeben (Iranischer Angriff auf Europa??)

- VIII/2: Mars und Sonne im Löwen(?) = 2015, sogar in Konjunktion im Sommer 2017!(Feuer vom Himmel in Südwestfrankreich???)

- VI/24: Mars und Jupiter in Konjunktion im Krebs(?) = um den 22. Juli 2013 (Krieg?)

- IV/86: Saturn und Sonne im Wassermann(?) = Anfang 2021,2022,2023 (neuer Kaiser???)

- X/67: hier geht es um ein Erdbeben im Mai , wobei die Angaben nicht genau passen, aber ungefähr (für die damalige Zeit aber gerade noch verzeilich) = Mai 2020


Rein astrologisch und aktuell gesehen, wird ab Juni diesen Jahres einiges in Bewegung kommen und das Frühjahr 2013 sehr interessant. Aber damit lasse ich das Thema jetzt auch. Es ist sowieso vieles in allen Fachzeitschriften nachzulesen.

Es geht auch nicht unbedingt darum, genau zu wissen was passiert. Was ist eigentlich, wenn die Dinge geschehen, ohne das besagte Vorzeichen eingetreten sind??? Nein, es geht doch darum, wozu die Dinge geschehen sollen. Warum ein mögliches Wunder am Himmel, warum für viele ein gemeinsames Schicksal, eigentlich damit wir endlich aufhören uns gegenseitig das Leben schwer zu machen!

Friedliche Grüße
Mitleser


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heiteres Sterneraten : -)

BBouvier @, Montag, 16. April 2012, 19:10 vor 2653 Tagen @ Leserzuschrift 9050 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Montag, 16. April 2012, 19:39

Hallöle!

Also, zunächst ist es schade, die Astrologie
völlig ausser Acht Was Nostradamus betrifft,
weiss eigentlich niemand(!) genau,
wie er gearbeitet hat, woher auch
!

Ach nee!
Vielleicht sollten Sie mal die Verse 1 und 2
der ersten Centurie lesen.

Nur, wenn er (als Astrologe) gut war ...

Sicherlich meinen Sie "falls".
Als Astrolge hat Nostradamus ein wenig
dilettiert und sich damit bis auf die Knochen blamiert.

"Vielleicht kann jemand ja mal die "astrologischen" Verse benennen..."

Ich sicherlich nicht.
Das müssen Sie schon selber machen.

"Gibt es denn irgendeine Prophezeiung,
die man zuvor kannte und die in den letzten Jahren wirklich genau eingetroffen ist?
Wohl kaum!
"

Falls Sie Nostradamus meinen: Natürlich!
Das Ende der SU nach 73 Jahren und 7 Monaten.
Im Juni 1991.


"Wenn man dort vom dritten Antichrist spricht,
muss es vorher zwei gegeben haben.
"

Richtig.
Und einer war der Freimaurer Washington. (Vers X/66)

"Und ich halte die Theorie
mit Napoleon und Hitler sehr passend.
"

Ich nicht.
Weil einer - der Dritte - (Vers VIII/77)
... 27 Jahre voller Blut dauert sein Krieg ...
noch aussteht, Washington bereits vergeben ist,
und der Begriff nur 2x auftaucht.
Ich wüsste auch nicht, inwiefern Napoleon oder Hitler
denn antichristlich gewesen wären.

"Sprechen nicht auch Nostradamus Briefe von drei Antichristen?"

Welche Briefe denn?
Bitte gegebenenfalls sebst recherchieren und zitieren.
Solche Vermutungen mit Fragezeichen sind wenig hilfreich.

"Nur wer kann der dritte sein, der Europa,
dann insbesondere auch Frankreich bedroht
und ebenso einen Bezug zu Russland (Norden?) hat?
"

Wie kommen Sie denn auf diesen schrägen Trichter?
In Vers VIII/77 steht von alledem doch kein armes Wort!

"Aktuell käme da Putin nur in Verdacht."

*seufzz*
Geht´s eigentlich noch? :-D

"Was den Vers X/72 betrifft,
da könnte man etwas passendes auslegen,
wenn man es auf 1999 beziehen würde.
"

Na - denn man los, mit passend Zurechtbiegen.

"Desweiteren wird auch in den Briefen von 73 Jahren und 7 Monate
gesprochen. Das könnte im Frühjahr 2019 Israel betreffen.
Jedenfalls astrologisch passend."

Sie dürfen obige Zeitangabe doch nicht aus den vorangehenden
und folgenden Sätzen herauslösen und sich dann etwas
zusammenphantasieren.
Es handelt sich dabei um die Dauer der kommunistischen
Herrschaft in Russland.

"Bis zur französischen Revoltuion
war übrigens Pluto im Steinbock - wie heute und dies bis 2024!
Um 1930 war Uranus im Widder - wie heute
(der Eintritt war fast genau zur Fukushima-Katastrophe)
und dies bis 2019!
"

Die Tsunami-Welle in Japan?
Doch nicht Ihr Ernst -oder?

Ich möchte auch daran erinnern, nicht immer alles wortwörtlich
zu deuten oder in gut und schlecht für immer(!)abzutun
.

Wenn Sie nun auch noch die Güter hätten,
auszuführen, was für einen Inhalt diese
Leersprechblase wohl haben könnte?


Ich rege hinzu auch nur an und erinnere,
ich gestehe allerdings nach Allgeiers Angaben,
weil ich keine anderen hierzu zur Verfügung habe,
an folgende Verse:
- V/25: Mars, Sonne,Venus im Löwen(?) wäre im Sommer 2015 gegeben (Iranischer Angriff auf Europa??)
- VIII/2: Mars und Sonne im Löwen(?) = 2015, sogar in Konjunktion im Sommer 2017!(Feuer vom Himmel in Südwestfrankreich???)
- VI/24: Mars und Jupiter in Konjunktion im Krebs(?) = um den 22. Juli 2013 (Krieg?)

Zu obigen:
- "Mars" kann dort auch "Krieg" bedeuten.
- der Mars steht doch alle zwei Jahre im Löwen!
- dort steht, Mars und Jupiter hätten Konjunktion.
Und auch das passiert alle zwei Jahre!
Und in Zeile zwei, der/ein unheilvoller Krieg fände im Krebs statt.
=> 22.06 - 22.07

Die Zeilen 3 und 4 scheinen, auf den künftigen Imperator
hinzuweisen:
"Ein wenig später wird der neue König gesalbt,
Der für lange Zeit die Erde befrieden wird."

Sie hätten den Vers lesen sollen.
Dann wäre Ihnen klar gewesen, dass das
wohl schwerlich nächstes Jahr sein kann.


" - IV/86: Saturn und Sonne im Wassermann(?) = Anfang 2021,2022,2023 (neuer Kaiser???)"

Ja, das ist denkbar.
Dort steht allerdings, der Saturn stünde
in einem Wasserzeichen. ("=>en eau")
=> Wasserzeichen: Krebs, Skorpion, Fische
Und nicht, er stünde im Wassermann!
Weswegen uns das überhaupt nicht weiter bringt.


"- X/67: hier geht es um ein Erdbeben im Mai ,
wobei die Angaben nicht genau passen,
aber ungefähr (für die damalige Zeit
aber gerade noch verzeilich) = Mai 2020"

Ich hatte schon gefürchtet, dass dieser Vers kommen würde.
Na, dann werde ich mal die Stelle zitieren:
"Saturn, Widder (oder Steinbock?), Jupiter, Merkur im Stier
Venus auch Krebs, Mars im 5. oder auch 7. Tage
eines Monates oder aber Tierkreiszeichens =>
Die Nonen: der 5. Tag des Monats
oder der 7. Tag im März, Mai, Juli, Oktober ... "

Ihr obiger Mai 2020 ist da genau so (un)wahrscheinlich,
wie glatt ein halbes Tausend fast beliebig
anderer Varianten, die man sich aus den Bruchstücken
dort oben zusammenbauen kann.
Saturn (Angst-Zwang-Druck) kann rein symbolisch gemeint sein,
Widder oder Steinbock? das ist völlig ungewiss,
Venus auch im Krebs? - oder Merkur im Stier
und Venus ebenfalls? - Mars = Krieg oder Planet?
Dann der oder das im 5. oder 7. Tag im Monat oder in einem Tierkreiszeichen??
Der Mars zeitgleich im Krebs?
etc. etc. =>


"... und das Frühjahr 2013 sehr interessant."

Derlei höre ich bereits seit langen Jahrzehnten.
Und es war immer völlig richtig!

"Es geht auch nicht unbedingt darum,
genau zu wissen was passiert
".

Mir schon.
Nur ist der Erfolg recht ungewiss.

"Was ist eigentlich, wenn die Dinge geschehen,
ohne das besagte Vorzeichen eingetreten sind
???"

Das kommt ganz darauf an, was Sie als "Vorzeichen"
ansehen. Vor dem blutigen Teil des Geschehens
sicherlich der Finanz- und Wirtschaftskollaps.
Vor dem Imperator sicherlich der Feldzug.
Und die 3FT wiederum sicherlich nicht vor diesem.

" ... es geht doch darum, wozu die Dinge geschehen sollen."

Aber ganz bestimmt nicht!
Ich allerdings -ich weiss es ganz genau:
Dem Grossen, Fliegenden Spaghettimonster -
dem wurde nicht ausreichend Ketschup geweiht!

Ach so?
Sie wissen es also doch?
=>
<"... damit wir endlich aufhören uns
gegenseitig das Leben schwer zu machen!
">

Abermilliarden Menschen sollen wegen dieses
hehren Zieles elendlich verrecken.
Auf göttlischen Ratschluss hin.
Genau! - Da hat wirklich was!

Beste Grüsse,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

astrologi, blenni, barbari

Mirans @, Baden-Württemberg, Montag, 16. April 2012, 20:25 vor 2653 Tagen @ BBouvier 8864 mal gelesen

Hallo BB,

Hallöle!

Also, zunächst ist es schade, die Astrologie
völlig ausser Acht Was Nostradamus betrifft,
weiss eigentlich niemand(!) genau,
wie er gearbeitet hat, woher auch
!

Ach nee!
Vielleicht sollten Sie mal die Verse 1 und 2
der ersten Centurie lesen.

nicht zu vergessen Vers VI-100, wo Nostradamus die Astrologen in einem
Atemzug mit Blödmännern und Barbaren ("astrologi, blenni, barbari") nennt:

http://www.davan-vorlesungen.de/html/body_bannspruch.html

Gruß
Mirans


"Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere." - Albert Einstein
http://psiram.com/index.php?lang=de

Nostradamus hatte astrologische Kenntnisse, war aber kein Astrologe

Eyspfeil @, Montag, 16. April 2012, 17:19 vor 2653 Tagen @ Leserzuschrift 8839 mal gelesen

Hallo Mitleser!

"Da ich mich astrologisch sehr gut auskenne, möchte ich noch mal darauf hinweisen (und anregen), dass Nostradamus auch Astrologe war. Sofern seine Texte "echt" sind, beinhalten sie wahrscheinlich teilweise auch astrologische Hinweise."

Nostradamus hatte sicherlich astrologische Kenntnisse aufgrund seiner Ausbildung
(u.a. in einem Kloster im heutigen Belgien), verachtete aber Astrologen.
Seine Centurien erpendelte bzw. errechnete er innerhalb eines magischen Zirkels,
bzw. Pentakels.

"Dazu passt jetzt die aktuelle wirtschaftliche Bedrohung und der mögliche Zerfall für Europa ab 2013. Sehr viele Länder haben übrigens ab Ende 2012 und besonders 2013 sehr schwierige astrologische Konstellationen, die zum Teil denen zum Ende der DDR ähneln."

Da Du, wie Du behauptest, astrologisch Dich sehr gut auskennst, dann kannst
Du uns sicherlich mitteilen, welche Länder ab wann "sehr schwierige astrologische
Konstellationen aufweisen."

Namhafte Astrologen haben uns nämlich schon unzählige Male den Zusammenbruch
vorausgesagt, und sind bis jetzt immer falsch gelegen.
Bestes Beispiel ist die Jahrtausendwende, die völlig ereignislos
verstrichen war.

Grüße,
Eyspfeil

Unklarheiten bei Berndt, hast recht...

Eyspfeil @, Mittwoch, 11. April 2012, 18:15 vor 2658 Tagen @ rauhnacht 8861 mal gelesen

bearbeitet von Eyspfeil, Mittwoch, 11. April 2012, 18:30

Hallo Rauhnacht!

"Und dann hat er a gesagt, von dene Leit, die ausschaun wie die Herndl [Hörner] aufhabn’, in der Kirche die Hörner aufhaben, also die ... dabei sind das doch die Bischofsmützen, wenn man die so von der Seitn sieht, schaut das aus wie Hörner. Die sind a mit dem schwarzen Mann. [Wohl eher so gemeint, dass sie im Geiste des Antichristen sind, was auch in anderen katholischen (!) Neuoffenbarungen gesagt wird. Nochmals der Antichrist käme erst Jahrzehnte NACH der Dreitägigen Finsternis.]

Und dann hat er hat auch gesagt: „Wir haben einmal überhaupt kein Geld mehr. ... Und dann ist es so, wenn der finstere Mann die Regierung hat, dann kriegt a jeder a Nummer, und dann braucht er a koa Geld mehr, weil dann wird durch die Nummer das Geld abgebucht."

Schon merkwürdig: Einerseits zitiert Berndt regelrecht Irlmaier, indem er sagt, der
Antichrist KÄME erst Jahrzehnte NACH der 3tf, aber er zitiert nicht, wo Irlmaier
dies sagt, an welcher Stelle.
Also doch nur Berndts Mutmaßung?

Und in Sachen Nummer: Eine "Abbuchung", und dies "weltweit", funktioniert doch
höchstens mit der derzeitigen digitalen Technologie, also damit sollte der
schwarze Mann demnächst kommen, *grusel*.
Die digitale Technologie wurde ab 1971 entwickelt.
Die Apollo-Missionen wurden ergo noch analog durchgeführt.

=> Also Irlmaier erwähnt (nach bisherigem Wissensstand)
mit keinem armen Wort, daß die Abschaffung des Bargeldes etc.
NICHT vor der 3tf kommt!
Ist deshalb nicht ausgeschlossen, daß ein Diktator und
die Abschaffung des Bargeldes uns demnächst ins Haus steht.
In Griechenland bspw. muß jede Zahlung ab 1000 € bargeldlos
abgewickelt werden, seit ca. einem Jahr.

Oder aber eine völlig neue Technologie nach 2020 (nach der 3tf),
die wir nicht kennen.
Hatte da mal einen Traum, konkret ab 2020 wurde mir mitgeteilt.
Vielleicht mit Tesla- oder Schauberger-Maschinen mit Energie
aus dem All, oder so.

Der Nachteil der digitalen Hochtech ist doch ihre extreme
Komplexität (und damit Empfindlichkeit)
und ihre Anfälligkeit für kriminelle Angriffe.

Was vielleicht kommt ist eine mehr simple
robuste, wetterfeste und
dennoch zuverlässige Technik.
Also nach der 3tf natürlich.;-)

Grüße,
Eyspfeil

Jetzt noch drei Achter

Eyspfeil @, Dienstag, 10. April 2012, 17:23 vor 2659 Tagen @ Taurec 9122 mal gelesen

Hallo Taurec!

"Ein böser Mann, GANZ [betont] a böser Mann reißt die Herrschaft an sich ... weltweit ... und die 888 das sind die Tage, wo der finstere Mann, also wo die Welt noch mehr in die Dunkel-heit gestoßen werd ... wo der Mann die Herrschaft hat."

Also zwei Achter und ein Neuner, für den Kriegsausbruch.
Drei Neuner für den Frieden.
Und jetzt auch noch drei Achter, wann der ganze böhße Kerl kommt.
Aber ob das wirklich alles bloße Jahrezahlen sind? Vielleicht 2088?
Zwei Generationen nach der 3tf, könnte hinhauen.

Und andererseits, zur Beruhigung die Aussage des Meisters, daß
die totale Nummerierung bzw. Abschaffung des Bargeldes nicht
vor der 3tf eintritt.

Dies verkürzt das Zeitfenster doch erheblich, sonst müßten
wir diesen Puffer zusätzlich vor uns herschieben.

Grüße,
Eyspfeil

Achter und Neuner

ITOma @, Mittwoch, 18. April 2012, 22:29 vor 2651 Tagen @ Eyspfeil 8982 mal gelesen

"Ein böser Mann, GANZ [betont] a böser Mann reißt die Herrschaft an sich ... weltweit ... und die 888 das sind die Tage, wo der finstere Mann, also wo die Welt noch mehr in die Dunkel-heit gestoßen werd ... wo der Mann die Herrschaft hat."

Also zwei Achter und ein Neuner, für den Kriegsausbruch.
Drei Neuner für den Frieden.
Und jetzt auch noch drei Achter, wann der ganze böhße Kerl kommt.
Aber ob das wirklich alles bloße Jahrezahlen sind? Vielleicht 2088?


Hallo Eyspfeil und Taurec,

Ich würde spontan meinen, das sind Tage, nicht Jahre.

  • Der "ganz böse Mann" ergreift die Macht am Tag 1
  • und herrscht 888 Tage lang
  • dann, am Tag 889 nach seiner Machtergreifung, bricht der Krieg aus
  • und 110 Tage später endet er, nämlich am Tag 999.

Beweisen kann ich das aber nicht...

Grüße
ITOma

das ist dann nach 2100

Baldur @, Mittwoch, 18. April 2012, 22:48 vor 2651 Tagen @ ITOma 8842 mal gelesen

Hallo, ITOma,

wenn wir

...von dene Leit, die ausschaun wie die Herndl [Hörner] aufhabn’, ....Die sind a mit > dem schwarzen Mann. .... Nochmals der Antichrist käme erst Jahrzehnte NACH der > Dreitägigen Finsternis.

Und dann hat er hat auch gesagt: „Wir haben einmal überhaupt kein Geld mehr. ... Und > dann ist es so, wenn der finstere Mann die Regierung hat, dann kriegt a jeder a > > > > Nummer, und dann braucht er a koa Geld mehr, weil dann wird durch die Nummer das > > > Geld abgebucht.

ernst nehmen, dann wäre das in jedem Fall lange nach uns allen.....

Und wenn man sich vergegenwärtigt, was schon heute alles weltweit so an der Macht sitzt, frägt man sich, was da denn noch so viel schlimmer kommen soll......als Mielke und Monti....

Beste Grüße vom Baldur

Ne, ne, das erleb ich noch...

ITOma @, Mittwoch, 18. April 2012, 23:07 vor 2651 Tagen @ Baldur 8922 mal gelesen

wenn wir

...von dene Leit, die ausschaun wie die Herndl [Hörner] aufhabn’, ....Die sind a mit > dem schwarzen Mann. .... Nochmals der Antichrist käme erst Jahrzehnte NACH der > Dreitägigen Finsternis.

Und dann hat er hat auch gesagt: „Wir haben einmal überhaupt kein Geld mehr. ... Und > dann ist es so, wenn der finstere Mann die Regierung hat, dann kriegt a jeder a > > > > Nummer, und dann braucht er a koa Geld mehr, weil dann wird durch die Nummer das > > > Geld abgebucht.


ernst nehmen, dann wäre das in jedem Fall lange nach uns allen.....

Hallo Baldur,

wieso denn erst nach 2100?
Selbst das MIT rechnet in seiner neuen Studie mit einem weltweiten wirtschaftlichen Totalkollaps und nachfolgender massiver Bevölkerungsabnahme bis 2030 (lt. deren Grafik Kollaps etwa 2015, dann 15 Jahre Massensterben).
Das sind ideale Bedingungen für die Machtergreifung dieses bösen Weltherrschers.

Ich halte es darum durchaus für möglich, daß ich den Beginn der Besserung noch erlebe.;-)

Und wenn man sich vergegenwärtigt, was schon heute alles weltweit so an der Macht sitzt, frägt man sich, was da denn noch so viel schlimmer kommen soll......als Mielke und Monti....

Da ist noch 'ne Menge Spielraum, leider.

Grüße
ITOma

eigenes Nachdenken vs. Vorhersage

Baldur @, Donnerstag, 19. April 2012, 10:28 vor 2651 Tagen @ ITOma 8781 mal gelesen

Hallo, ITOma,

Selbst das MIT rechnet

gut, das sind Überlegungen. Schon der Club of Rome konnte sich vor 40 Jahren nicht vorstellen, dass derart viele Erdenbürger wie derzeit immer noch völlig problemlos (**) ernährt und mit Energie versorgt werden können.

(**problemlos natürlich nicht in den typischen Hungergebieten Afrikas, aber das ist ja klar keine Unmöglichkeit, sondern Folge der lokalen politisch/gesellschaftlichen Eigenheiten).

Mir leuchten die Argumente absolut ein, gerade gestern/heute gab es wieder entsprechende Beiträge im Gelben Forum. Allein schon die Unmöglichkeit der Fortsetzung exponentiellen Wachstums erzwingt irgendwann eine Trendwende, aber die Höhe der Fahnenstange ist kaum zu prognostizieren.

Gefühlsmässig sehe ich das genauso kritisch und erwarte einen entsprechenden Einbruch.

Nur steht die Aussage Irlmaiers dem insoweit entgegen, als er den sprichwörtlichen Tiefpunkt erst in Generationen angesiedelt haben soll.

Jetzt steht fest, dass die Zeitangaben noch nie stimmten, und dass man aus der Armutsentwicklung durchaus auch eine Abfolge wie diese herauslesen kann:

Blasenkollaps, Kreditkrise, Ausbuchungswettlauf
Wirtschaftseinbruch
Kältewinter
Bürgerkrieg
Russeneinmarsch
geologisches, tektonisches und/oder astronomisches Ereignis
Verdunkelung
drastischer Bevölkerungsschwund
jahrzehntelanger Niedergang, Einkehr von Armut kontinuerlich ab Punkt 1
Tiefpunkt mit herausragend bösem Despoten nach Jahrzehnten

Würde sich logisch unterbringen lassen.

Allerdings stünde dies im Gegensatz zur verheissenen Ordnung der Dinge gemäss Lindenlied nach den trendbrechenden Ereignissen.

Da ist noch 'ne Menge Spielraum, leider.


Gut, wo liegt der mögliche Rahmen an Perversität, die noch ohne Aufruhr hingenommen würde ?

Wäre künftig ein *Ivan der Schreckliche*, ein Pol Pot 2, ein Stalin 2, in unseren Gefilden wieder denkbar ? Ich fürchte, wohl ja, auch wenn ich es mir nicht vorstellen mag, denn jeder Despot bezieht seine Macht nur aus dem willigen Erdulden der Masse und dem unterstützenden Zutun seiner Helfer (Stasis, Folterknechte etc.).

Wie das Beispiel der DDR 1.0 zeigte, war die Mielke-Bautzen-Despotie problemlos durchführbar.
Nach der drastischen Schilderung von Irlmaier müsste aber vermutlich mit wesentlich stärkerer Bösartigkeit gerechnet werden.
Allerdings: wogegen wäre die Bösartigkeit gerichtet ? Kriegerisch gegen andere Staaten, gegen die Natur (nukleare oder bilogisch-chemische Untaten), gegen die Bürger (Enteignung, Folter, Unterdrückung), oder aber lediglich ideologisch gegen praktizierende (katholische) Christen ?

Ich meine, das bleibt durchaus unklar.

Bleibt die vorausgesagte Einkehr von Armut. Die ist bereits ab dem Kippen der wirtschaftlichen Situation zu erwarten, würde sich aber kontinuierlich fortsetzen.

Nach der von Irlmaier selbst gemachten Einschränkung (sagts bloss nix) messe ich dieser isolierten Aussage per Saldo wenig bis keine Bedeutung bei. Der Rest reicht vollauf....

Beste Grüsse von Baldur

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Nochmal: nicht von Irlmaier!

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 19. April 2012, 10:50 vor 2651 Tagen @ Baldur 8990 mal gelesen

Hallo!

Nur steht die Aussage Irlmaiers dem insoweit entgegen, als er den sprichwörtlichen Tiefpunkt erst in Generationen angesiedelt haben soll.
...
Tiefpunkt mit herausragend bösem Despoten nach Jahrzehnten

Nein, Irlmaier hat desgleichen nie gesagt. Das ist Berndts Idee! (Hier und hier schon geschrieben.)
Irlmaier tappte hinsichtlich des Datums der ganzen Angelegenheit völlig im Dunkeln. Und vom Antichristen hat er doch überhaupt nichts gesehen.
Kannste in die Tonne kloppen, den Postfinsternisdespoten. => :tonne:

Gruß
Taurec

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888 Tage herrscht der böse Mann

BBouvier @, Donnerstag, 19. April 2012, 08:29 vor 2651 Tagen @ ITOma 9280 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 19. April 2012, 08:34

<"...a böser Mann reißt die Herrschaft an sich
... weltweit ...
und die 888 das sind die Tage, wo der finstere Mann,
also wo die Welt noch mehr in die Dunkel-heit gestoßen werd
... wo der Mann die Herrschaft hat."
>

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Hallo Eyspfeil und Taurec,

Ich würde spontan meinen, das sind Tage, nicht Jahre.

  • Der "ganz böse Mann" ergreift die Macht am Tag 1
  • und herrscht 888 Tage lang
  • dann, am Tag 889 nach seiner Machtergreifung, bricht der Krieg aus
  • und 110 Tage später endet er, nämlich am Tag 999.

Beweisen kann ich das aber nicht...

Grüße
ITOma

Hallo, ITOma!

Die Vorstellung, ein böser und finsterer Mann könne weltweit
überraschend die Herrschaft an sich reissen, halte ich schlicht
für das infantil-unreflektierte Echo auf falsch interpretierte
Bibelsymbolik - gewürzt mit einem kräftigen Schuss
Tadaso - ähhhh - Adso natürlich.

Mal ganz langsam:
Ein ganz finsterer Mann beherrscht also urplötzlich
Mexiko, Brasilien, die Türkei, Kanada, Indonesien, Schweden,
Russland, Indien, China, Korea, die USA, Australien,
Japan, Argentinien, Neusseland, Ägypten, den Iran,
Israel, Syrien, Italien, Frankreich, Norwegen,
Vietnam, Finnland, Pakistan, Luxemburg ... =>
etc. etc. ?

Das klappt weder in 30 noch in 130 Jahren.
Und nach den Impakten, dem Kollaps jeglicher Infrastruktur,
den verheerenden Tsunamis, den völlig neuen Küsten etc.,
zerfällt die Welt einstweilen nicht nur in eine Art
regionaler "Stammesgebiete", sie ist auch wieder auf die Grösse
des 19. Jahrhunderts angeschwollen:
Willst Du Tante Frieda in Niederbrombach besuchen,
dann musst Du dort halt selber hingehen:
20 Kilometer fünf Stunden hin.
Und 20 Kilometer 7 Stunden (wegen der Blasen) zurück.
Da reisst auch kein Übermensch von einem Tage auf den anderen
die Weltherrschaft an sich.

Zu den Zahlen.
Irlmaier:
"Ich sehe ganz deutlich drei Zahlen, zwei Achter und einen Neuner.
Was das bedeutet, weiß ich nicht ...
"

Der Russische Feldzug beginnt nach unseren Erkenntnissen
etwa Ende der 2. Augustwoche und endet Mitte Oktober:
=> +- 60 Tage.
Rill (Feldpostbriefe) nennt 57 Tage.

Obige "888" sind sicherlich keine Dauer-Tage.
Und schon gar nicht, die eines weltbeherrschenden "Antichristen".
Und der führte auch nicht am Ende seiner Herrschaft
überraschend einen Feldzug aus Russland heraus
gegen Zentraleuropa:
Denn er herrschte doch bereits weltweit.

Irlmaiers Zahlen sind Chiffren.
888, beispielsweise, wären 3x "H" im Alphabet.
Die "888" stehen symbolisch FÜR die Tage, etc. ... =>

Im übrigen hat diese obigen Passagen,
die angeblich so oder ähnlich einstmals von Irlmaier
gesagt worden sein sollen, RichardS sehr treffend
und nachvollziehbar kommentiert.

Grüsse!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Zahlenspielereien

ITOma @, Donnerstag, 19. April 2012, 21:57 vor 2650 Tagen @ BBouvier 9014 mal gelesen

Hallo BB,

Mal ganz langsam (wie Du so schön sagst):

Die Vorstellung, ein böser und finsterer Mann könne weltweit
überraschend die Herrschaft an sich reissen, halte ich schlicht
für das infantil-unreflektierte Echo auf falsch interpretierte
Bibelsymbolik

Von "überraschender", "urplötzlicher" Machtergreifung ist bei Irlmaier nicht die Rede, und bei mir auch nicht. Ich halte das durchaus für möglich und zwar nach reiflicher Überlegung

Ein ganz finsterer Mann beherrscht also urplötzlich
Mexiko, Brasilien, die Türkei, Kanada, Indonesien, Schweden,
Russland, Indien, China, Korea, die USA, Australien,
Japan, Argentinien, Neusseland, Ägypten, den Iran,
Israel, Syrien, Italien, Frankreich, Norwegen,
Vietnam, Finnland, Pakistan, Luxemburg ... =>
etc. etc. ?

Das klappt weder in 30 noch in 130 Jahren.

Oh doch. Dafür muß er nur die UN, den IMF oder besser noch die Bilderberger entsprechend manipulieren. Die zentral in Brüssel (von Funktionären ohne jede Legitimation des Volkes!) regierten EU-Länder machen es ihm bestimmt nicht schwer. Und die anderen Länder sind nach einem globalen Finanzkollaps zu sehr mit ihren eigenen Problemen beschäftigt, um Widerstand leisten zu können.

Willst Du Tante Frieda in Niederbrombach besuchen,
dann musst Du dort halt selber hingehen:
20 Kilometer fünf Stunden hin.
Und 20 Kilometer 7 Stunden (wegen der Blasen) zurück.
Da reisst auch kein Übermensch von einem Tage auf den anderen
die Weltherrschaft an sich.

In meinen Schauungen habe ich nicht gesehen, daß die Leute zu Fuß 5 Stunden laufen. Es gibt Pferde, Fahrräder, Fuhrwerke und Eisenbahnen, sowie an den Küsten und auf hoher See jede Menge Handelsschiffahrt.

Auch im 19.Jahrhundert sind die Herrscher nicht 5 Std. zu Fuß gelaufen, die Welt war zu 90% bekannt und kartiert und die Kolonien wurden bereits erfolgreich bewirtschaftet und ausgeplündert. Heute ist sie zu 100% bekannt und kartiert, und daran wird sich auch nichts ändern, wenn mal der Strom ausfällt. Die Tribute und Abgaben werden vielleicht ein wenig länger brauchen als heute, bis sie eintrudeln. Aber sonst ändert sich für die Herrschenden nichts, nur die Untertanen haben es schwerer, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, weil sie vielleicht nicht mehr so mobil und weltweit vernetzt sind.

Und nach den Impakten, dem Kollaps jeglicher Infrastruktur,
den verheerenden Tsunamis, den völlig neuen Küsten etc.,
zerfällt die Welt einstweilen nicht nur in eine Art
regionaler "Stammesgebiete", sie ist auch wieder auf die Grösse
des 19. Jahrhunderts angeschwollen:

Du gehst offenbar davon aus, daß dieser "ganz böse Mann" erst nach der 3tF und den Flutkatastrophen auftritt. Meiner Meinung nach ist das aber keineswegs sicher. Es könnte durchaus sein, daß der "finstere Mann" vorher auftritt, etwa im Anschluß an einen weltweiten Finanzkollaps.

Zu den Zahlen.
Irlmaier:
"Ich sehe ganz deutlich drei Zahlen, zwei Achter und einen Neuner.
Was das bedeutet, weiß ich nicht ...
"

Er weiß nicht, was "889" bedeutet. Aber er weiß: "die 888 das sind die Tage, wo der finstere Mann, also wo die Welt noch mehr in die Dunkelheit gestoßen werd ... wo der Mann die Herrschaft hat." und "der dritte Neuner (999) bringt den Frieden."

Und ich habe eben den Verdacht, daß die 888, die 889 (898, 988) und die 999 (alles Zahlen von Irlmaier!) zusammengehören.


Der Russische Feldzug beginnt nach unseren Erkenntnissen
etwa Ende der 2. Augustwoche und endet Mitte Oktober:
=> +- 60 Tage.
Rill (Feldpostbriefe) nennt 57 Tage.

Aber die Erkenntnisse beruhen auf Schätzungen anhand von Getreidereifung, Klima u.ä., sind also recht vage.

Und wo in den Feldpostbriefen nennt Rill 57 Tage? Das schreibt nur Bekh, der eine angebliche mündliche Information eines Gesprächspartners von Rill aus dessen lückenhafter Erinnerung wiedergibt: "Der dritte Krieg würde 28 oder 58 Tage dauern. Ich habe es nicht mehr in Erinnerung."

Obige "888" sind sicherlich keine Dauer-Tage.

Irlmaier scheint anderer Meinung gewesen zu sein: "die 888 das sind die Tage, wo der finstere Mann, also wo die Welt noch mehr in die Dunkelheit gestoßen werd ... wo der Mann die Herrschaft hat."

Und schon gar nicht, die eines weltbeherrschenden "Antichristen".

Den Antichristen hast Du da hinein interpretiert. Irlmaier sagt nichts von einem Antichristen, er redet nur von einem "ganz bösen Mann". Und ich habe auch keinen Antichristen erwähnt. Zur Weltbeherrschung siehe oben.

Und der führte auch nicht am Ende seiner Herrschaft
überraschend einen Feldzug aus Russland heraus
gegen Zentraleuropa:
Denn er herrschte doch bereits weltweit.

Wer sagt denn, daß der "ganz böse Mann" den Feldzug aus Russland heraus gegen Zentraleuropa führt? Irlmaier sagt das nicht, und ich auch nicht. Es könnte durchaus sein, daß der Krieg aus Russland heraus gegen ihn geführt wird.

Das würde allerdings implizieren, daß wir hier in Deutschland gegen ein Russland kämpfen, das uns aus den Klauen des "finsteren Mannes" befreien will - eine Lage, die leider gut zu meinen Befürchtungen bezüglich des so hochgelobten Monarchen paßt. Ich bin mir aber bewußt, daß nicht nur Leo de Gard mich dafür steinigen wird ;-)

Irlmaiers Zahlen sind Chiffren.
888, beispielsweise, wären 3x "H" im Alphabet.
Die "888" stehen symbolisch FÜR die Tage, etc. ... =>

Das hat Irlmaier aber offenbar nicht so gesagt. Es ist Deine Interpretation, aber es ist nicht die einzig denkbare.

Im übrigen hat diese obigen Passagen,
die angeblich so oder ähnlich einstmals von Irlmaier
gesagt worden sein sollen, RichardS sehr treffend
und nachvollziehbar kommentiert.

Na, wenn Du den Kommentar von RichardS so toll findest, solltest Du auch nicht (siehe oben!) Bekh mit 57 anstatt 58 Tagen zitieren, und diese Aussage so darstellen, als ob Rill sie in den Feldpostbriefen geschrieben hätte. Wo bleibt eigentlich der tadelnde Kommentar von RichardS dazu?

Grüße
ITOma

Avatar

58 Tage - nicht 57

BBouvier @, Donnerstag, 19. April 2012, 22:24 vor 2650 Tagen @ ITOma 8902 mal gelesen

Hallo, ITOma!

Nicht schlecht pariert.

Hierzu:
<"solltest Du auch nicht (siehe oben!) Bekh
mit 57 anstatt 58 Tagen zitieren,
und diese Aussage so darstellen,
als ob Rill sie in den Feldpostbriefen geschrieben hätte.
">

Du hast völlig recht!
Das hat Rill gesagt und nicht in einem der Briefe geschrieben.
Mit "Rill (Feldpostbriefe)",
meinte ich den Rill der Feldpostbriefe.
=>
Andreas Rill erzählte in seinem Heimatdorfe,
der dritte Krieg würde 28 oder 58 Tage dauern.
Er habe die Zahl nicht mehr genau in Erinnerung.

Netzfund:
"Rill nahm die Prophezeiungen des Unbekannten nicht ernst,
auch nicht jene, in denen von einem dritten Weltkrieg die Rede war.
Er würde 28 oder 58 Tage dauern: 'Ich habe es nicht mehr in Erinnerung', entschuldigte sich der Bayer,
als er am 7. August 1947 dem aus seinem Heimatdorf stammenden
Pater Balthasar Gehr von den merkwürdigen Äußerungen
des Fremden berichtete."

Nicht "Bekh".

Liebe Grüsse!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Weil Du mich (in)direkt ansprichst...

RichardS @, Freitag, 20. April 2012, 12:43 vor 2650 Tagen @ ITOma 8893 mal gelesen

bearbeitet von RichardS, Freitag, 20. April 2012, 12:53

Na, wenn Du den Kommentar von RichardS so toll findest, solltest Du auch nicht (siehe oben!) Bekh mit 57 anstatt 58 Tagen zitieren, und diese Aussage so darstellen, als ob Rill sie in den Feldpostbriefen geschrieben hätte. Wo bleibt eigentlich der tadelnde Kommentar von RichardS dazu?

Hallo ITOma!

Die Antwort von BB zum Thema "57 oder 58 Tage? - Und wer sprach oder schrieb davon?" enthebt mich der Klärung, ob ich diesbezüglich "tadelnd" eingreifen müsste.

Aber Du magst Deine Randbemerkung allgemeiner verstanden haben, und darum gebe ich Dir auch eine allgemeine Antwort:

Ich versuche in meinem Leben mehr und mehr, pragmatisch zu sein. Das ist gesünder.

Und das gilt auch bezüglich dieses Forums, seiner Themen und gewisser Streitkonstellationen hier.

Beispiel:
Du hast offensichtlich meine Kommentare bezüglich des Autors S. Berndt und seiner jüngsten Entdeckung gelesen. Diese zwingen Dich innerlich aber ganz offensichtlich nicht dazu, mir zu widersprechen. Sie hindern Dich andrerseits aber auch nicht, eben selber das zu tun, wovor ich gewarnt habe - nämlich das von S. Berndt Dargestellte in seinem Inhalt als eine absolute Wahrheit aufzugreifen, um Deine eigenen Interprationen dranzuhängen. Zusammengenommen ergibt sich daraus: Abgesehen von obiger Randbemerkung, ignoriest Du mich und meine Argumente. (Mich zu ignorieren, ist Dein gutes Recht.)

Und ebenso halte ich es mit Dir, wenn Du
- trotz meiner Warnung, jedes einzelne Wort der von S. Berndt aufgetanen Frau für bare Münze (= Irlmaiers Originalworte) zu nehmen, eben genau das tust, und
- hierbei selbst den leisesten Versuch, Deine Gläubigkeit bezüglich dieser wohl auch Dir unbekannten Frau uns zu begründen, unterlässt.

Dann (!) ignoriere auch ich Dich wie Du mich.

Denn ich bin kein Missionar.

Mein Pragmatismus hat noch einen zweiten Teil:

Ich weiß, dass wir uns im Bereich der Schauungen und Prophezeiungen auf einem schwankenden Boden bewegen. Darum ziehe ich mir all das als positive (teils vorläufige) Ergebnisse heraus, was nach meinen reiflichen Überlegungen, die teils immanent erfolgen, teils unter vergleichender Berücksichtigung des von mir beobachteten Weltgeschehens, sowie nach meinem Gefühl und meiner Intuition (auf die ich zu hören versuche) für mich übrig bleibt. Das andere grenze ich aus (Forumsjargon: kommt in die Tonne) und manchmal, wenn es meine Kondition erlaubt und ich mich im Interesse der geistigen Hygiene dieser kleinen Forumsgemeinde innerlich gezwungen sehe, werfe ich mich gegen das, was ich für geistigen Unrat halte.

Die Meßlatte, wo bei mir der geistige Unrat anfängt, ist beim Thema Schauungen sehr großzügig ausgelegt. Ob ein russischer Feldzug dereinst 28 oder 57 oder 58 Tage dauern wird, steht da für mich auch gar nicht zur Debatte. Es genügt mir, dass, wenn es zu meinen Lebzeiten zu so einem Feldzug kommen sollte, dieser Feldzug laut obigen Zahlenangaben vergleichsweise kurz sein wird, bei geschicktem und klugem Verhalten und mit etwas Glück ist er also eventuell überlebbar. Und das Beste daran ist: Wenn es zu diesem Feldzug kommen sollte, dann weiß ich (!) mit innerster Gewissheit (!), dass das, was laut Schauungen danach geschehen soll, mit höchster Wahrscheinlichkeit dann (!) auch Realität wird, auf die ich mich und die meinen und die, die in meiner Umgebung leben, so gut es geht vielleicht einstellen kann. Sollte der Feldzug nach 27 Tagen nicht beendet sein (und ich das dann überhaupt zeitnah erfahren), dann werde ich so nebenbei die Tage bis zum 57. oder 58. Tag zählen und im Übrigen sind meine Gedanken dann u. a. ganz sicher bereits bei den 3fT, wobei ich auch hier die Zahl 3 nicht unbedingt ernst nehme (aus reinem Selbsterhaltungstrieb). Ebenso werde ich nicht durchs Dorf rennen, wenn der 58. Tag angebrochen ist und lauthals schreien: Hurra, der Krieg ist aus! (Da warte ich lieber darauf, dass dereinst ein Bote herbeigeritten kommt, um unseren Bürgermeister zu informieren.) Wenn die moderne Physik von Unschärferelationen spricht, warum sollte es dann auf dem Gebiet der Schauungen (ich meine der echten Schauungen, nicht der gewähnten oder gar gefälschten) anders sein? Das ist sogar mehr als nur eine Frage der Pragmatik.

Also ignoriere ich Dich in Deiner Exegese der Worte der uns unbekannten 70-Jährigen, die S. Berndt der Öffentlichkeit präsentiert, nicht nur, weil auch Du mich in meinen Warnungen davor ignorierst, sondern ich ignoriere Deine Exegese von Zahlenreihen wie 888 und dergleichen auch, weil ich derlei Geistesakrobatik für sinnlos und Geistes- und Zeitverschwendung halte. Alles was Du Dir an Interpretation aus diesen Zahlenreihen aus den Fingern saugst, in Verbindung mit dem 1 ganz bösen finsteren Mann vor oder nach den 3 finsteren Tagen, ist für mich und mein praktisches Leben wertlos.

Ach, wenn Du nur Recht hättest und ich Deinen Interpretationen / Spekulationen glauben dürfte! Der Pragmatiker in mir hüpfte vor Freude in die Luft. Der ganze Spuk soll nur 888 Tage dauern? Das sind ja nicht einmal drei Jahre! Wenn ich bedenke, wie viele Jahre und Jahrzehnte Menschen politische Willkür, Terror, Unterdrückung und Ausbeutung erleiden müssen, mussten und müssen - dann sind 2 bis 3 Jahre finstere, globale Diktatur (= das Weltbild, das uns jetzt nach Deinen Worten auf Basis der Worte der Berndtschen 70-Jährigen erschrecken soll) grad mal die Hälfte der Zeit, die im letzten Jahrhundert ein einziger Weltkrieg andauerte! Da bin ich ja schon länger Mitglied dieses Forums. Von Dir ganz zu schweigen. Das überstehen wir beide doch mit einem Klacks!

Meine Zeit, meine Kondition, mein guter Wille ist begrenzt: Darum kommentiere ich nicht alles, was ich, im Unterschied zu anderen, für geistigen Unrat halte. Aber wenn ich es tue, dann lege ich bisweilen auf Verstand und Logik und zwingendes, schlüssiges Argumentieren höchsten Wert, mit Null-Toleranz. Auch darin folgt mir nicht jeder.

Pragmatische Grüße
Richard

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666, 888

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 20. April 2012, 13:21 vor 2650 Tagen @ ITOma 9071 mal gelesen

Hallo!

Irlmaier scheint anderer Meinung gewesen zu sein: "die 888 das sind die Tage, wo der finstere Mann, also wo die Welt noch mehr in die Dunkelheit gestoßen werd ... wo der Mann die Herrschaft hat."

Die Formulierung bei Berndt, "die 888, das sind die Tage...", scheint mir darauf hinzudeuten, daß Irlmaier, bzw. die Zeugin die 888 zuvor bereits in einem anderen Zusammenhang genannt hat. Sonst hätte sie nicht so beiläufig von der 888 gesprochen, als ob sie bekannt wäre.
In keiner anderen Irlmaierquelle kommt diese Zahl vor. Das heißt, Irlmaier hatte entweder eine neue, spätere Schau dazu oder er hat sich irgendwas zusammenphantasiert.
Da gleichzeitig vom "bösen Mann" (zweifelsohne vom Antichristen inspiriert) und dem Zahlungssystem (Malzeichen an Hand, Stirn, nicht kaufen/verkaufen) die Rede ist, liegt eine irgendwie geartete Verbindung zur 666 nahe. Hat sich die Frau vielleicht falsch erinnert und die Verbindung zur Bibel nicht gerafft, so daß aus 666 in ihrer Erinnerung (mit Irlmaiers Achtern und Neunern im Hinterkopf) 888 wurde? Jedenfalls wäre es keine Schau, sondern eine der üblichen Fabulierungen, die sich die Leute bezüglich der Offenbarung seit Jahrtausenden liefern.
Falls es eine Schau gab und sich Irlmaier (bzw. die Zeugin) dazu geäußert haben, hätte ich gerne die Beschreibung dieser Schau und der Umstände, in denen die 888 darin vorkommt. Ohne dieses ist die Aussage, bzw. die Zahl für uns ohne Wert, weil sie uns als Teil eines, wie ich bereits mehrfach schrieb, abzulehnenden christlichen Märchens präsentiert wird.

Wer sagt denn, daß der "ganz böse Mann" den Feldzug aus Russland heraus gegen Zentraleuropa führt? Irlmaier sagt das nicht, und ich auch nicht. Es könnte durchaus sein, daß der Krieg aus Russland heraus gegen ihn geführt wird.

Das würde allerdings implizieren, daß wir hier in Deutschland gegen ein Russland kämpfen, das uns aus den Klauen des "finsteren Mannes" befreien will - eine Lage, die leider gut zu meinen Befürchtungen bezüglich des so hochgelobten Monarchen paßt. Ich bin mir aber bewußt, daß nicht nur Leo de Gard mich dafür steinigen wird ;-)

Ja, ich nämlich auch. ;-) Der Imperator ("Monarch" ist was anderes) hat seine Regierungszeit erst nach dem Feldzug. Vor Ende des Feldzuges ist er in den Schauungen allein dafür bekannt, am Rhein gegen die Russen zu kämpfen.
Sein Regierungssystem entsteht erst nach dem Sieg über die Russen und kann also nicht von den Russen bekämpft werden.
Bitte nichts wild durcheinanderwerfen!

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Ergänzung

Keynes @, Freitag, 20. April 2012, 15:01 vor 2649 Tagen @ Taurec 8829 mal gelesen

Hallo Taurec,

Nostradamus erwähnt in seinem Brief an Heinrich folgendes,
uns bereits Bekanntes:

Dann beginnt sich das
große Reich des Antichristen nach "Arda" und "Zerás" in großer und unzähl-
barer Menge auszubreiten. (Wiederkommen der SU) Dies dermaßen, daß die Ankunft des Heiligen Geistes, ausgehend vom 24. Grad, eine Wanderung verursachen wird, und
den Antichristen mit seinen verabscheuungswürdigen Taten vertreibend.

Dieser führt Krieg gegen den Königlichen - den großen Stellvertreter von Jesus Christus - und gegen dessen Kirche und dessen Herrschaft während
die- ser Zeit und bis zur günstigen Gelegenheit. Dies wird vor einer
Sonnenfinsternis glücken, der dunkelsten und schwärzesten, die es seit der
Erschaffung der Welt


Wer ist dieser Königliche?
Wenn es der Papst ist, wieso tituliert Nostradamus ihn dann als den Königlichen?


Grüsse Keynes

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48 Breitengrad, Persien und der Papst

BBouvier @, Freitag, 20. April 2012, 16:56 vor 2649 Tagen @ Keynes 9422 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Freitag, 20. April 2012, 17:04

<"Dann beginnt sich das große Reich des Antichristen
nach "Arda" und "Zerás" in großer und unzählbarer Menge auszubreiten.
Dies dermaßen, daß die Ankunft des Heiligen Geistes,
ausgehend vom 24. Grad, eine Wanderung verursachen wird,
und den Antichristen mit seinen verabscheuungswürdigen Taten
vertreibend.
Dieser führt Krieg gegen den Königlichen
- den großen Stellvertreter von Jesus Christus -
und gegen dessen Kirche und dessen Herrschaft während
dieser Zeit und bis zur günstigen Gelegenheit.

Dies wird vor einer Sonnenfinsternis glücken,
der dunkelsten und schwärzesten,
die es seit der Erschaffung der Welt.
">

Hallo, Keynes!

Lasse mich mal diese Stelle sauber übersetzen:
(im Netz ist alles mögliche an Unsinn zu finden)
=>
"Daraufhin wird das grosse Imperium des Antichristen beginnen,
nach Atila (Attila=Russland) und Zerses (Xerxes=Persien)
hinabsteigen in grosser Zahl und unzählbar derart,
dass das Kommen des Heiligen Geistes,
vom 48. Grad aus zu Werke gehend, Auswanderung machen wird,
vertreibend die Gräuel des Antichristen:
(Dieser) Krieg führend gegen den Königlichen, der (!) Stellvertreter Jesu Christi
sein wird und gegen dessen Kirche und dessen Herrschaft
während dieser Zeit und in vorteilhafter Zeit.

Und dem voran geht eine dunkelste und finsterste
Sonnenfinsternis die jemals gewesen seit Erschaffung der Welt
bis hin zum Tode und Leiden Jesu Christi und von damals bis heute,
und es wird sein im Monat Oktober, dass eine derartige Verschiebung
veranstaltet wird, dass man meinen könnte, die Schwerkraft
der Erde hätte ihre natürliche Bewegung verloren ... "

Leider ist auch auf frz. die Sprachstruktur
nicht viel besser. Ich habe bewusst darauf verzichtet,
(um?)deutend in "verständliches" Deutsch umzuformulieren.

Wer der königliche ist?
Ich meine, der hier.
Der, mit der dicken Krone auf dem Kopfe:
=>
[image]

Hier die Krone des Johannes Paul II.
=>
[image]

Die Tiara gleicht der Krone der Perserkönige.

Gruss,
BB


Gruss,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Auch die Khasaren stammen praktisch von Attila ab!

Georg @, Freitag, 20. April 2012, 17:07 vor 2649 Tagen @ BBouvier 8877 mal gelesen

Auch die Khasaren bzw. die khasarischen Banker stammen praktisch von Attila ab!


mfG Georg

königl. Gesinnung

throne @, Samstag, 21. April 2012, 23:05 vor 2648 Tagen @ Keynes 8633 mal gelesen

Hallo,
meiner unherheblichen Meinung nach, ist mit dem Königlichen einer gemeint, der DIE wahre königliche Gesinnung besitzt. Der Gegenpart ist dann wahrscheinlich Banker oder PR-Mann, also Politiker, also ein Wesen allerniedrigster Gesinnung.
throne

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Otto Dosenkohl aus Niederbrombach

BBouvier @, Sonntag, 22. April 2012, 00:36 vor 2648 Tagen @ throne 8811 mal gelesen


meiner unherheblichen Meinung nach,
ist mit dem Königlichen einer gemeint,
der DIE wahre königliche Gesinnung besitzt.
Der Gegenpart ist dann wahrscheinlich Banker
oder PR-Mann, also Politiker,
also ein Wesen allerniedrigster Gesinnung.
throne

Hallo, Throne!

Dort steht:
"...vertreibend die Gräuel des Antichristen:
Krieg führend gegen den Königlichen,
der Stellvertreter Jesu Christi sein wird
und gegen dessen Kirche und dessen Herrschaft."

Und rein nichts von Jemandem mit einer bestimmten "Gesinnung".
Und genausogut könnte man sich zurechtdenken,
der "Gegenpart" des Papstes könne ja auch der
Onkel Hugo Hampers sein.
Oder Otto Dosenkohl aus Niederbrombach.

Derlei wilde Vermutungen bringen uns
nun wirklich nicht weiter.

Grüsse auch!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Re@ITOma: Eisenbahnen gesehen??

Eyspfeil @, Samstag, 21. April 2012, 03:45 vor 2649 Tagen @ ITOma 8825 mal gelesen

bearbeitet von Eyspfeil, Samstag, 21. April 2012, 03:52

Hallo ITOma!

"In meinen Schauungen habe ich nicht gesehen, daß die Leute zu Fuß 5 Stunden laufen. Es gibt Pferde, Fahrräder, Fuhrwerke und Eisenbahnen, sowie an den Küsten und auf hoher See jede Menge Handelsschiffahrt."

Moment mal, Eisenbahnen? Das ist ja die seherische Ecke des >>Monats!
Das würde heißen, die Dampfkraft lebt unbeirrt fort, wir sind also
technisch gesehen auf dem Stand Mitte des 19.Jahrhunderts.
Bevor Siemens seine ersten elektrischen Eisenbahnen konstruierte,
also so um 1870 herum. Genaueres steht bei Wikipedia.

Aber elektrisch waren die Bahnen nicht? Sonst hätten wir 20 Jahre später
dann wieder den Mikroprozessor zu Lande, im Wasser und in der Luft.
Und natürlich zu Hause.
Im Grunde genommen hat uns die Elektrifizierung/Elektronik dahingebracht,
wo wir heute gelandet sind. Also die völlige Abkehr von der Natur (obwohl
die Franz.Rev. anfangs das Gegenteil propagiert hatte),
und damit auch Religion - diese total kafkaske Welt eben,
diese Unfähigkeit zur Autharkie und damit letztlich
beinahe orwellschen Unfreiheit.
Aus der wir nicht mehr herauskönnen,
es sei denn wir werden 'herausgeholt'
durch die geschauten Ereignisse, wie auch immer...
lassen wir uns überraschen.;-)

"Auch im 19.Jahrhundert sind die Herrscher nicht 5 Std. zu Fuß gelaufen, die Welt war zu 90% bekannt und kartiert und die Kolonien wurden bereits erfolgreich bewirtschaftet und ausgeplündert. Heute ist sie zu 100% bekannt und kartiert, und daran wird sich auch nichts ändern, wenn mal der Strom ausfällt. Die Tribute und Abgaben werden vielleicht ein wenig länger brauchen als heute, bis sie eintrudeln. Aber sonst ändert sich für die Herrschenden nichts, nur die Untertanen haben es schwerer, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, weil sie vielleicht nicht mehr so mobil und weltweit vernetzt sind."

Selbstbestimmt = authark! Das Lernen ist schwer, aber wir müssen es eben lernen,
oder draufgehen. Aber an sich gibt es nur noch ein autharkes Leben, kein kafkaeskes
mehr wie jetzt. Der Deutsche wartet an der roten Ampel, auch wenn minutenlang kein
Auto durchfährt. Das sind die Symptome dieser Krankheit. Eigentlich haben wir noch
viel Zeit, die wir danach nicht mehr haben werden.:-D

"Und nach den Impakten, dem Kollaps jeglicher Infrastruktur,
den verheerenden Tsunamis, den völlig neuen Küsten etc.,
zerfällt die Welt einstweilen nicht nur in eine Art
regionaler "Stammesgebiete", sie ist auch wieder auf die Grösse
des 19. Jahrhunderts angeschwollen:

Du gehst offenbar davon aus, daß dieser "ganz böse Mann" erst nach der 3tF und den Flutkatastrophen auftritt. Meiner Meinung nach ist das aber keineswegs sicher. Es könnte durchaus sein, daß der "finstere Mann" vorher auftritt, etwa im Anschluß an einen weltweiten Finanzkollaps."

Bei "La Salette" ist von einem "Vorläufer des Antichristen" die Rede, der 25 Jahre
nach der Zerstörung von Paris auftritt, also damit vereinfacht ebenso lange nach
der 3tf. Wenn da schon "Vorläufer" steht, dann ist quasi jeder böhse Diktator
ala Hitler, Stalin, Mussolini ein solcher Vorläufer. Ein Mensch also, der
widerchristlich handelt und dazuhin noch ein politischer/militärischer
Führer ist, wie offenbar in der Botschaft von La Salette beschrieben.

Also mittendrin in einer Serie von Impakten (wie BBouvier beschreibt) halte ich es auch für
eher unwahrscheinlich, daß sich so einer dann Gehör verschaffen würde. Und auch
kaum nennenswerte Macht.

Aber wir wissen nicht, ob der Finanzkollaps eben vor oder nach Impakt(en)
stattfindet. Möglich ist aeben: Finanzkollaps - Inflation - Machtergreifung
schwarzer Mann (in Rußland oder aber Frankreich, Revolution!) - Impakte -
Russeneinmarsch - Monarch greift ein - 3tf - Monarch konsolidiert seine
Macht, schwarzer Mann besiegt.

Oder aber der Rabenschwarze kommt überhaupt nicht vor der 3tf,
sondern wie bei La Salette durchgegeben (von der Muttergottes
für die katholisch gebliebenen :-D ) erst 25 Jahre danach
(= "Herrschaft des Menasse", ist stimmig mit anderen Prophs).

Herzliche Grüße,
Eyspfeil

einmisch@BB&ITOma: Zeitalter der Imperatur, BBouvier!

Eyspfeil @, Samstag, 21. April 2012, 01:16 vor 2649 Tagen @ BBouvier 8842 mal gelesen

bearbeitet von Eyspfeil, Samstag, 21. April 2012, 01:44

Hallo BBouvier!

"Hallo, ITOma!

Die Vorstellung, ein böser und finsterer Mann könne weltweit
überraschend die Herrschaft an sich reissen, halte ich schlicht
für das infantil-unreflektierte Echo auf falsch interpretierte
Bibelsymbolik - gewürzt mit einem kräftigen Schuss
Tadaso - ähhhh - Adso natürlich."

Mal ganz langsam:
Ein ganz finsterer Mann beherrscht also urplötzlich
Mexiko, Brasilien, die Türkei, Kanada, Indonesien, Schweden,
Russland, Indien, China, Korea, die USA, Australien,
Japan, Argentinien, Neusseland, Ägypten, den Iran,
Israel, Syrien, Italien, Frankreich, Norwegen,
Vietnam, Finnland, Pakistan, Luxemburg ... =>
etc. etc. ?

Tschuldigung, daß ich mich da einmischen will,
huch, ich tue es schon.
Kommt vielleicht darauf an, was man unter "plötzlich"
versteht? Nehmen wir als Beispiel Hitler: Der war 1918
außer in ein paar Münchner Kneipen nur wenigen Leuten
bekannt, auch 1923-1924 nach seinem Festungs-Aufenthalt
nur ein paar politisch Interessierten.
Erst Anfang der 30er Jahre wurde er immer bekannter,
nachdem seine Partei bekannt wurde. Bis er am 30.1.1933
die Macht über ganz D übernommen hatte.

Fakt ist: Wir wissen nicht, welcher unbekannt unter
uns Lebende später mal Kanzler, König, Papst werden wird.

Außerdem, wer sagt, daß er weltweit über die von Dir
aufgezählten Länder die Macht übernimmt?
Könnte ja sein, daß es ähnlich wie in den 30ern abläuft,
also nur in Frankreich, oder nur in Rußland.

So wie es bei Irlmaier "klingt", meinte er zunächst nur
den Einfluß oder eine Machtübernahme in einem bestimmten
Land. Hitler war auch weltweit bekannt und gefürchtet,
ebenso Stalin.

"Das klappt weder in 30 noch in 130 Jahren.
Und nach den Impakten, dem Kollaps jeglicher Infrastruktur,
den verheerenden Tsunamis, den völlig neuen Küsten etc.,
zerfällt die Welt einstweilen nicht nur in eine Art
regionaler "Stammesgebiete", sie ist auch wieder auf die Grösse
des 19. Jahrhunderts angeschwollen:
Willst Du Tante Frieda in Niederbrombach besuchen,
dann musst Du dort halt selber hingehen:
20 Kilometer fünf Stunden hin.
Und 20 Kilometer 7 Stunden (wegen der Blasen) zurück.
Da reisst auch kein Übermensch von einem Tage auf den anderen
die Weltherrschaft an sich."

In 30 Jahren nicht, und nach den Impakten, da gebe ich Dir recht.
Aber in 130 Jahren? Da sind die Karten völlig anders gemischt,
und da liegt womöglich wieder eine lange Friedens-Ära dazwischen.

Man holt aber, vom Mittelalter allmählich auf, und die Entfernungen
werden dann wieder kürzer. Da die Welt schon bekannt war,
wird sie dann auch wieder bekannt werden.
Pferde wirds sicher geben, Kutschen ebenfalls, vielleicht sogar
mit Gummireifen, und ITOma hat schließlich Fahrräder gesehen
als Fortbewegungsmittel.

Zu den Zahlen.
Irlmaier:
"Ich sehe ganz deutlich drei Zahlen, zwei Achter und einen Neuner.
Was das bedeutet, weiß ich nicht ... "

Der Russische Feldzug beginnt nach unseren Erkenntnissen
etwa Ende der 2. Augustwoche und endet Mitte Oktober:
=> +- 60 Tage.
Rill (Feldpostbriefe) nennt 57 Tage.

"Obige "888" sind sicherlich keine Dauer-Tage.
Und schon gar nicht, die eines weltbeherrschenden "Antichristen".
Und der führte auch nicht am Ende seiner Herrschaft
überraschend einen Feldzug aus Russland heraus
gegen Zentraleuropa:
Denn er herrschte doch bereits weltweit.

Irlmaiers Zahlen sind Chiffren.
888, beispielsweise, wären 3x "H" im Alphabet.
Die "888" stehen symbolisch FÜR die Tage, etc. ... =>

Im übrigen hat diese obigen Passagen,
die angeblich so oder ähnlich einstmals von Irlmaier
gesagt worden sein sollen, RichardS sehr treffend
und nachvollziehbar kommentiert.

Grüsse!
BB"

Die 888 müssen keine Dauertage sein, aber Hitler führte
schon in der Endphase seiner Herrschaft einen Krieg,
man kann sich natürlich über die wahren Drahtzieher
dieses 2.Wks streiten. Und Hitler war in Europa und den
USA gefürchtet!
Ok, n'büschen ein komischer Vergleich, aber wir haben heute
wenn man es genau betrachtet, ebenfalls eine gewaltige
Gleichschaltung in der Gesellschaft, auf eine amerikanische
Manier. Milliarden von Menschen bewegen ihre Körper im Takt
völlig geistloser Techno-Beats, und Milliarden laufen durch die
Straßen mit dem iPhone & Co. am Ohr...
Künftig sollen Büros etc. auf gemeinsame Rechenzentren
zugreifen, die sogenannte Cloud.
Die Globalisierung bewirkt doch durch die zunehmende Vernetzung
& Mobilität + Medienpräsenz parallel dazu eine Gleichschaltung.

=> Immer kleinere, unwichtigere Ereignisse lösen immer größere
Wellen aus.
Und die Konsequenz wäre, daß ein potentieller Imperator heute
noch wesentlich mehr Macht hätte als in vergangenen Epochen.

Ist so ein Despot oder Tyrann völlig "außerhalb dieser Welt",
der sich diese Totalverblödung mal zunutze machen könnte?
Das muß auch nicht gleich einer sein, sondern zunächst mehrere,
wieder das Beispiel 30er Jahre mit Hitler, Franko und Mussolini,
und später dann bleibt einer übrig, der noch mehr Macht hat
über viele Länder.

Da gibts etwa schon Sachen wie "Dream-Apps"; man wird also übers
Handy mit bestimmter Musik geweckt oder in den Schlaf gesäuselt,
mit dem Versprechen, daß man damit glücklich und auch noch reich
werden soll. Solch eine Verblödung gab es weder in Orwells Roman
noch bei den römischen Prüdern im untergehenden Reich.:schief:

Du betonst doch selbst immer wieder, daß das Zeitalter der
Imperatur vor der Tür steht, um nicht zu sagen, der zweite
Durchgang nach ebenden 30er Jahren.

--
"Lfd. Nr.8
Erreiche, dass die Bevölkerung glaubt,
es wäre völlig normal und zeitgemäß,
dumm, vulgär und ungebildet zu sein."

Erreiche, daß die Bevölkerung glaubt,
das Techno- und Elektrogerülpse wäre
die völlig normale, klassische Musik.:-D

Herzliche Grüße,
Eyspfeil

Hitler wurde von Hintergrundfinanzquellen ganz massiv gepuscht

Georg @, Samstag, 21. April 2012, 08:58 vor 2649 Tagen @ Eyspfeil 8857 mal gelesen

Hallo beisammen,

1)
Hitler wurde von Hintergrundfinanzquellen ganz, ganz massiv gepuscht.
Anders wäre dieser Blitzaufstieg völlig unmöglich gewesen.

2)
Vielleicht sind mit ganze Welt ja nicht die ganze Welt im eigenlichen Sinn,
sondern nur alle sogenannten westlichen Länder, die am westlichen Finanzsystem hängen gemeint?


mfG Georg

Avatar

Markenzeichen

BBouvier @, Samstag, 21. April 2012, 09:26 vor 2649 Tagen @ Georg 8840 mal gelesen

Vielleicht sind mit ganze Welt ja nicht ... eigenlichen Sinn,
sondern nur ... Finanzsystem hängen gemeint
?

Genau, Georg!
Oder auch nicht.
=>
Schräge Behauptungen, die Du mit einem Fragezeichen
am Ende widerrufst, sind mittlerweile offenbar Dein Markenzeichen.

Gruss,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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weltweiter Imperator?

BBouvier @, Samstag, 21. April 2012, 09:19 vor 2649 Tagen @ Eyspfeil 8909 mal gelesen

<"Du betonst doch selbst immer wieder, daß das Zeitalter der
Imperatur vor der Tür steht..."
>

Stimmt, Eyspfeil!

Für Deutschland.
Und wommöglich für Frankreich.
Da im Zyklus auf "Republik" folgend.

Lies doch bitte noch einmal, was
ich überhaupt geschrieben hatte:
=>
Ein weltweiter (!) Imperator ist schlicht
unmöglich, und der dürfte aus der Offenbarung
entwischt sein. Da war "die Welt" das Mittelmeer.
Und damals auch so gemeint.

Gruss,
BB


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- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Tanzen & Technokratie

throne @, Samstag, 21. April 2012, 22:53 vor 2648 Tagen @ Eyspfeil 8661 mal gelesen

bearbeitet von throne, Samstag, 21. April 2012, 23:10

Hallo Eyspfeil,
mir scheint, Du verwechselst da was. Getanzt wurde schon zu allem möglichen. Ob´s nun Buschtrommeln, Tablas oder Bassboxen waren ist völlig unerheblich.
Es geht um was anderes. Es geht um die Machtübernahme eines sich von der Natur abkoppelnden Lebens durch Büro-und Technokraten, was schlicht unmöglich ist, weil wir Teil der Natur sind und diese zwar ohne uns, wir aber nicht ohne sie leben können. Es sei denn als degenerierter untoter Energiespender der einfach nur eine gewisse Leistung erbringt und sonst zu nichts weiter fähig ist und eine genormte Betriebsdauer angezüchtet bekommen hat.
In den USA gibt es schon länger eine Tanz-Steuer für Lokale in denen getanzt werden darf.
Tanzen ist subversiv. [Edit: Achtung Zynismus. ]

throne

Armut & Zeitplan

Baldur @, Mittwoch, 18. April 2012, 20:54 vor 2651 Tagen @ Taurec 8908 mal gelesen

Hallo,

Untig Berndts kompletter Beitrag von vorhin aus dem Patroneforum.

wo der finstere Mann, also wo die Welt noch mehr in die Dunkelheit gestoßen werd

Dann hat sie noch mal bestätigt, dass auch wir Deutschen eine „totale Armut“ bekommen, .....

das ist, wenn wir die Äusserungen ernst nehmen wollen, vielleicht der Hauptinhalt, das Hauptproblem.
Wir haben also bis irgendwann mit den 3 finsteren Tagen zu rechnen, und hernach gehts noch mal zwei Generationen lang in die Volldiktatur.
Und wir kriegen echte Armut ins Land.

Dies wäre ein völliger Widerspruch zum Lied der Linde, wonach mit einer schlagartigen, aber evtl. langsamen Besserung *hernach* zu rechnen sei. Der neue Alleinherrscher wäre kein Antichrist, sondern würde vielmehr aufräumen, und ordnen.

Da beißt sich was.

Ist aber auch egal, denn die ganzen Ereignisse sind völlig fraglich, der Armutszustand aber schiene gewiß, und wir könnten und vorsichtshalber (das meine ich jetzt nicht unbedingt als zynische Floskel) schon mal einen Strick einfetten.

Was hätten wir denn beim Überleben der Großereignisse für eine Perspektive, wenn wir wüßten, es ist keineswegs vorbei, sondern geht erst jetzt so richtig runter in die Grütze ?

Mir ist schon klar, daß weder Geschichte noch Schicksal oder Vorsehung auf unsere Wünsche Rücksicht nehmen, aber das wäre - falls zutreffend - eine sonst nirgends so deutlich erscheinende Mad-Max-Szenerie, halbwegs, wenigstens.

Man kann sie auch theoretisch herleiten und begründen, ich zweifle sie auch nicht gurndsätzlich an, finde aber den Widerspruch zur sonstigen Hoffnung (buchstäblich HOFFNUNGSSTERN im Lindenlied), die sich dann aber total zerschlagen und ins Gegenteil verkehren müßte.

Der Hinweis auf den Klimawandel deutet meiner Ansicht nach auch auf einen unerwartet langen Zeithorizon, der für uns alte Säcke gar nicht mehr relevant ist.

Enden soll das damit, dass viele oder der größte Teil der Juden zum Christentum übertreten, bzw. KATHOLIKEN WERDEN. ... Auch das findet sich in wenigstens einer anderen katholischen (?) Prophezeiung wieder. ...


Hm, wenn ich alles obige von Irlmaier glauben möchte - welchen Grund gäbe es hingegen für ein solches, absolut unerklärliches Verhalten ?
Da glaube ich eher an die muslimischen Zwangsbekehrungen im Pariser sportstadion, als an solches katholisches Wunschdenken (sagts nix, die halten mich eh für blöd....war das der Hinweis auf das Dilemma zwischen Realität und Erwartungshaltung ?)

Der Armutsaspekt scheint mir derzeit der bedrohlichste zu sein, auch wenn er sich genau im Lindenlied wiederfindet (bis mit einmal endet Deine Kraft, Deutschlands Elend ist der Welt Ruin).

Na, die Uckermurksel wird es schon schaffen.....

Beset Grüße vom Baldur

Ich halte nicht viel von Prophezeiungen...

Buffy441 @, Mittwoch, 18. April 2012, 22:24 vor 2651 Tagen @ Baldur 8825 mal gelesen

bei dir die kath. Kirche die Guten sein sollen, sie sinds einfach nicht, im Gegenteil, ich war mal auf einer Seite wo man lang und breit dargelegt hat warum die kath. Kirche die Verkörperung des Bösen ist, einige Beispiele sind das sie das Geld der Katholiken nehmen und sich damit bereichern, von Missbrauch braucht man gar net reden, das weiß eh alles ein jeder.

Und auch die Juden (zumindest Israel) sind nicht das gelbe vom Ei) und die Moslems sind zum Teil auch fehlgeleitet. Ich glaube nur Prophezeiungen die Gott eben nicht mit einer bestimmten Religion verbinden sind auch wirklich ernstzunehmen.

Das heißt für mich der Mensch muss zwar bekehrt werden um das Paradies zu erhalten aber nicht zu einer bestimmten Religion sondern einfach zum guten, wären alle Menschen gut, dann würden wir schon im Paradies leben.

Ob wir aber diesen geistigen Aufstieg machen liegt alleine an uns.

keine wenn-dann Aussage, sondern Istbeschreibung

Baldur @, Mittwoch, 18. April 2012, 22:41 vor 2651 Tagen @ Buffy441 8807 mal gelesen

Hallo, Buffy,

die religiösen Anklänge bei Irlmaier empfinde ich auch als äußerst störend und angreifbar, was auch auf den Rest abfärbt, aber die Figur des *bösen* Imperators und die Armut als solche beschreibt er - trotz des Hinweises aufs vielleicht mögliche Wegbeten :-) (BB liegt derweil flach am Boden und krümmt sich...)- als unzweifelhafte Zustände hzw. Tatsachen.

Und wären demnach Schauungen, keine bloßen, dümmlichen Prophezeiungen, die man einfach in den Eimer schmeißen kann.

Aus den Berndtschen Aussagen ergibt sich ein Widerspruch zur bisherigen, allgemeinen Erwartung einer gedeihlichen Entwicklung *nachher*. Im Prinzip stehen sie im Gegensatz zur ganzen bisherigen Irlmaier-Szenerie.

Beste Grüße vom Baldur

Eine Bitte speziell an Dich, Baldur

RichardS @, Donnerstag, 19. April 2012, 01:51 vor 2651 Tagen @ Baldur 8977 mal gelesen

die religiösen Anklänge bei Irlmaier empfinde ich auch als äußerst störend und angreifbar, was auch auf den Rest abfärbt, aber die Figur des *bösen* Imperators und die Armut als solche beschreibt er - trotz des Hinweises aufs vielleicht mögliche Wegbeten :-) (BB liegt derweil flach am Boden und krümmt sich...)- als unzweifelhafte Zustände hzw. Tatsachen.

Hallo Baldur!

Die von Taurec zum wiederholten Male hier eingestellten Aussagen eines S. Berndt aus einem anderen Forum, in welchem dieser eine Gemengelage von Erinnerungen einer Frau (die als Kind den ihre Eltern besuchenden Irlmaier erlebte) und seinen Interprationen eben dieser Erinnerungen von sich gibt, müssen Dich schon sehr beschäftigen. Denn Du zerbrichst Dir hier nicht zum ersten Mal den Kopf darüber. Allerdings stets in einer dermaßen naiven und gläubigen Weise, dass es schon weh tut, zumal speziell Du Dich an anderen Stellen in diesem Forum des öfteren ganz anders zu präsentieren Dich bemühst. Es wäre zu mühsam, Dich jedes Mal darauf aufmerksam zu machen, aber hier will ich es doch mal tun. Nimm obig fett und zum Teil farblich Hervorgehobenes also als bloßes Beispiel für Deine unzulässige Ineinssetzung von (definitiven / verifizierbaren) Aussagen eines Irlmaier mit den von S. Berndt kolportierten Aussagen einer Frau, die S. Berndt kürzlich aufgetan hat und die sich S. Berndt gegenüber offenbart haben soll mit ihren Erinnerungen - Erinnerungen, die sich nach eigener Aussage teils darauf stützen sollen, dass sie vor Jahrzehnten als Kind Irlmaier als Gast ihrer Eltern erlebt habe, teils darauf, dass sie damailige Gespräche ihrer Eltern über Irlmaier aufgeschnappt habe, und teils darauf, dass sie mit ihrer Mutter über deren Aufzeichnungen von Gesprächen mit Irlmaier in den fünfziger Jahren später in den den achtziger oder neunziger Jahren nochmal diskutiert habe. All das ist sicher für den einen oder anderen Menschen sehr interessant und womöglich auch ein ausreichend illustrer Stoff für S. Berndt, um in Bälde ein weiteres Buch für den Markt zu verfertigen, um an seinem "Profil" als Irlmaier-Experte zu feilen - aber: behaupte Du nicht einfach, dass, was Frau XY behauptet (laut Behauptung oder weitergehender schlüssiger oder phantasiereicher Interpration des S. Berndt), eine Aussage sei, die wir ab sofort brühwarm als Aussage eines Mannes nehmen müssten, der längst tot ist und sich schon deshalb nicht wehren kann, kurz: der eine längst in Verwesung übergegangene Leiche ist, über die sich jeder, wenn er es denn will, geschäftsmäßig hermachen kann. Ein bisschen Liebe zur Wahrheit / Genauigkeit sollte schon noch erbringbar sein, gerade in diesem Forum. Also: Ein S. Berndt behauptet, dass eine uns nicht namentlich bekannte Frau erinnere, vor 50 oder 60 oder ... Jahren als Kind mal gehört und später nochmal darüber diskutiert zu haben, dass... Wer sich dann noch für das Zeugs interessiert - böser Imperator, Armut und was sonst noch Fürchterliches oder Absonderliches oder Ergötzliches dereinst sich ereignen mag, wenn auch wir längst wie Irlmaier das Zeitliche gesegnet haben - bitte schön, der soll das gerne ventilieren. Aber juble nicht in schafsmäßiger Manier dieses Zeug dem Irlmaier unter. Nicht, dass Irlmaier keinen Mist verzapft hätte, aber das ist nicht Irlmaiers Mist. Das wird nur von anderen neuerdings so behauptet. Wenn Du das bedenkenlos nachplapperst und brühwarm und in Deinen Schreibfloskeln eins zu eins als wahr übernimmst, betreibst Du im Übrigen nur das Geschäft eines anderen, der solche geistigen Folgen seiner Öffentlichkeitsarbeit möglicherweise gerne registriert.
Ich wäre Dir im Übrigen verbunden, wenn Du mir in einer etwaigen Erwiderung zum Thema selbst nichts auseinandersetzen würdest. Aufgrund seines Entstehungsprozesses interessiert mich das nämlich nicht, es ist mir mangels praktischer wie theoretischer Relevanz keinen Gedankengang wert.

Grüße an den kritischen (?) Baldur
Richard

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Irmaiers religiöse Überzeugungen und Berndts Interpretation

Taurec ⌂ @, München, Donnerstag, 19. April 2012, 09:39 vor 2651 Tagen @ RichardS 9213 mal gelesen

Hallo!

Nimm obig fett und zum Teil farblich Hervorgehobenes also als bloßes Beispiel für Deine unzulässige Ineinssetzung von (definitiven / verifizierbaren) Aussagen eines Irlmaier mit den von S. Berndt kolportierten Aussagen einer Frau, die S. Berndt kürzlich aufgetan hat und die sich S. Berndt gegenüber offenbart haben soll mit ihren Erinnerungen - Erinnerungen, die sich nach eigener Aussage teils darauf stützen sollen, dass sie vor Jahrzehnten als Kind Irlmaier als Gast ihrer Eltern erlebt habe, teils darauf, dass sie damailige Gespräche ihrer Eltern über Irlmaier aufgeschnappt habe, und teils darauf, dass sie mit ihrer Mutter über deren Aufzeichnungen von Gesprächen mit Irlmaier in den fünfziger Jahren später in den den achtziger oder neunziger Jahren nochmal diskutiert habe.

Richtig.
Was Irlmaier über den "bösen Mann" und die Bezahlnummer gesagt hat (ich gehe davon aus, daß er irgendwas dergleichen privat erzählt hat), waren keine Schauungen von ihm, sondern seine Interpretation der Offenbarung und Antichristgeschichten.
Keine Irlmaierschau, sondern religiöse Überzeugungen, die für uns ohne Wert sind.

Andere Sachen wie die Mobiltelefone mit Berührfeld, die als "Zubanschachtel" mit wischender Handbewegung beschrieben werden, kann man wohl als echte Schau betrachten, weil Irlmaier die Beschreibung eines gesehenen Bildes, bzw. einen Vergleich mit einem Gegenstand geliefert hat. Daraus läßt sich schließen, daß er etwas gesehen und sich nicht angelesen hat.

Und das muß klar und deutlich gesagt werden: Irlmaier hat überhaupt nicht gesagt, daß der "böse Mann" mit seinem Zahlungssystem nach der dreitägigen Finsternis käme. Das ist allein auf Berndts Mist gewachsen! Die Sätze, die in eckigen Klammern stehen, sind ebenfalls Berndts Kommentare. Er konnte sich offenbar nicht zurückhalten, die Aussagen der Frau kommentiert zu präsentieren und den Leser gleich in Richtung seiner Interpretation zu drängen.

Daher ist es auch richtig, wenn Baldur von berndtschen Aussagen spricht:

Aus den Berndtschen Aussagen ergibt sich ein Widerspruch zur bisherigen, allgemeinen Erwartung einer gedeihlichen Entwicklung *nachher*. Im Prinzip stehen sie im Gegensatz zur ganzen bisherigen Irlmaier-Szenerie.

Daß wir zwei Generationen nach der Finsternis den Antichristen bekämen, ist eine von Berndt nicht gut belegte, im Grunde an den Haaren herbeigezogene berndtsche Idee, für deren Verbreitung er Irlmaier nutzt.

Die Bestürzung über Irlmaiers und Berndts Glaubensauffassungen, ist eigentlich nicht angebracht.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Danke

Baldur @, Donnerstag, 19. April 2012, 10:49 vor 2651 Tagen @ RichardS 8836 mal gelesen

bearbeitet von Baldur, Donnerstag, 19. April 2012, 11:15

Hallo, Richard,

gut, Taurec stellte die Aussagen ausdrücklich zur Diskussion.

Dazu nahm ich sie als Grundlage her und setzte zwangsläufig voraus, dass wir sie in diesem Sinne und in diesem Rahmen mal ernstnehmen - zur Diskussion.

Du hast völlig recht, dass dies im beanstandeten Satz

> > die religiösen Anklänge bei Irlmaier empfinde ich auch als äußerst störend und angreifbar, was auch auf den Rest abfärbt, aber die Figur des *bösen* Imperators und die Armut als solche beschreibt er - trotz des Hinweises aufs vielleicht mögliche Wegbeten :-) (BB liegt derweil flach am Boden und krümmt sich...)- als unzweifelhafte Zustände hzw. Tatsachen.

von mir völlig unsauber ausgedrückt wurde, und ich unkritisch den Eindruck mitgetragen habe, die Aussage wäre authentische Tatsache. Dafür möchte ich mich entschuldigen.

Deine Kritik ist auch grundsätzlich völlig berechtigt.

Allerdings hätte sie zur Folge, dass wir uns dann im Prinzip mit gar keinen üblichen Quellen mehr auseinandersetzen dürften, denn alle Überlieferungen sind angreifbar, zweifelhaft, unbeweisbar, usw.

Nachtrag: wenn man Berndt vorwiegend geschäftliche Motive unterstellt, muss man dies auch mit allen Veröffentlichungen tun, incl. Adlmaier, auch solchen aus der religiösen Ecke, und das sind praktisch alle vor 1945. Sebst die Feldpostbriefe haben diesen religiösen roten Faden (Antichrist etc.), auch wenn sie nicht dadurch initiiert wurden.

Und wir wären genau an dem Punkt, der mir schon länger im Kopf herumgeht: lieber setze ich mich mit Aussagen von lebenden *Informationsquellen* auseinander, selbst wenn sie vorgeblich mit unbeweisbaren Wesenheiten in Verbindung stehen wollen, denn dies ist immerhin ein aufrecht bestehender Kontakt, in dem man nachfragen kann, ausschliessen, verifizieren, in dem man Forschung betreiben kann. Und zeitnahe Treffer verlangen, um sich weiterhin damit auseinanderzusetzen.

Literaturquellen bieten keinerlei Möglichkeit, Unklarheiten abzugrenzen, oder Mehrdeutigkeiten einzugrenzen, ausser durch eigene Beurteilung auf Sinnhaftigkeit. Dafür sind sie für mannigfatige Manipulationen bekannt, so dass sich Original und verbogene/eingefärbte Überlieferung nicht mehr erkennen lassen. Und letztlich wertlos werden.

Die angebliche Konferenz in der angeblichen Stadt mit den vier Türmen ist ein tolles Beispiel dafür.

Konsequenterweise müsste Taurec dann 95% seiner Sammlung löschen, und nur noch Aussagen von lebenden Sehenden stehen lassen.

Nicht, dass Irlmaier keinen Mist verzapft hätte, aber das ist nicht Irlmaiers Mist. Das wird nur von anderen neuerdings so behauptet.

Das wiederum ist völlig offen. Wir können nicht beweisen, dass es den Pumuckl nicht gibt. Allerdings können wir solche Betrachtungen als sinnlos ausklammern.

beste Grüsse zurück vom Baldur

Dank zurück

RichardS @, Donnerstag, 19. April 2012, 15:33 vor 2650 Tagen @ Baldur 8839 mal gelesen

bearbeitet von RichardS, Donnerstag, 19. April 2012, 15:44

Hallo Baldur!

Danke, dass mein zugegeben deutlicher Einspruch heute Nacht nicht zu weiteren Konflikten in einem ohnehin wenig ersprießlichen Thema führt. Diesen Dank meine ich ernst. Deine Reaktion empfinde ich als wohltuend.

Trotzdem erlaube ich mir einige Bemerkungen zu Deinen.

Hierzu:

Nicht, dass Irlmaier keinen Mist verzapft hätte, aber das ist nicht Irlmaiers Mist. Das wird nur von anderen neuerdings so behauptet.


Das wiederum ist völlig offen. Wir können nicht beweisen, dass es den Pumuckl nicht gibt. Allerdings können wir solche Betrachtungen als sinnlos ausklammern.

Das stimmt nicht. Es handelt sich um Aussagen des S. Berndt, der seine Aussagen (= Deutungen und Schlussfolgerungen aus seinen Deutungen) teilweise auf Aussagen einer uns nicht bekannten Frau stützt, die wiederum sich an Aussagen ihrer Eltern über deren Gast, Irlmaier, bzw. an selbst als Kind Erlauschtes erinnert. Diese meine Behauptung muss nicht "bewiesen" werden, dieser faktische Vorgang (soweit er denn der Wahrheit entspricht) ist den Darstellungen des S. Berndt selbst zu entnehmen. Allenfalls ist mein Wörtchen "Mist" eine Wertung (und zwar des inhaltlich Vorgetragenen: also der zumindest für mich und meine theoretischen wie praktischen Interessen unproduktiven Gemengelage aus einem teils behauptetem Vermögen zu wortgetreuen Erinnerungen einer inzwischen wohl ca. 70-Jährigen insbesondere aus deren Kindheit sowie Erinnerungen an Gesprächen mit deren Eltern und aus damit hinein gestreuten Deutungen und Schlussfolgerungen des in Bezug auf "Prophezeiungsthemen" einschlägig vorbelasteten S. Berndt - eine Gemengelage, die zur ersatzreligiösen und geradezu lächerlichen Exegese auch noch Wort für Wort (!) nur jene anregen kann, denen die herkömmlichen Offenbarungstexte beispielsweise der Bibel nicht genügen).

Pumuckel ist vermutlich ein allerliebster Kerl - in diesem Vergleich. Und ich nehme mal an, dass ein Kind, welches den lustig findet, seinen Geist nicht unbedingt verschwendet. Selbst wenn es den allerliebsten Kerl nur in seiner und anderer Phantasie geben sollte.

Hierzu:

"Allerdings hätte sie zur Folge, dass wir uns dann im Prinzip mit gar keinen üblichen Quellen mehr auseinandersetzen dürften, denn alle Überlieferungen sind angreifbar, zweifelhaft, unbeweisbar, usw."

Siehe oben. Wir dürfen, müssen aber nicht - uns geistig (ab)lenken / (irre)führen lassen. Jeder entscheidet selbst, was er für produktiv hält. Allerdings: Tritt er mit anderen in Dialog, sollte er begründen (können), worin das (auch für andere) wichtig und von Wert ist, also nicht geistig minderwertig, ablenkend und Zeitverschwendung. Eine geistige Auseinandersetzung mit Nicht-Eindeutigem (also den von Dir zitierten "Quellen") kann das Ziel haben, zur erwünschten positiven Klärung zu gelangen (Idealfall), oder es soll geistigen Unsinn abwehren (Abwehrkämpfe sind ermüdend, nicht produktiv; insbesondere BB tut sich in diesem Forum diese Aufgabe seit Jahren an). Im konkreten Fall, der Berndtschen Vorankündigungen eines neuen "Werks", werte ich zumindest meine Auseinandersetzung mit den vor Erscheinen hingeworfenen Brocken unter die Rubrik geistigen Abwehr. Und werde mich hüten, das vorgesetzte Gebräu inhaltlich mehr als in der Vergangenheit bereits geschehen auseinanderzunehmen - denn eines muss jedem klar sein, der sich diesbezüglich mit inhaltlichen Beiträgen, mit positiv gemeinten Interpretationen oder mit inhaltlichen Zweifeln engagiert: er leistet für den Autor und dessen Verleger unentgeltliche Arbeit; der Autor (lies den von Taurec eingestellten Berndtschen Folgebeitrag hier mal unter diesem Aspekt!) kann über solche "Hinweise", sofern sie ihm zupass kommen, an einigen Dingen, Ungereimtheiten, Widersprüchen etc. pp. noch etwas herumfeilen und so dafür sorgen, dass das spätere Werk vielleicht nicht allzu lächerlich und unglaubwürdig und vor allem nutzlos für die Menschheit erscheint. Ich schließe nicht aus, dass S. Berndt neben der Reklame für sein neues Buch aus eben diesem Zweck seine Art der Vorankündigungen betreibt: er erhält aus den angeregten Diskusionen noch den einen oderen Hinweis zur Korrektur oder weiteren phantasievollen Ergänzung.

Hierzu:

"Nachtrag: wenn man Berndt vorwiegend geschäftliche Motive unterstellt, muss man dies auch mit allen Veröffentlichungen tun, incl. Adlmaier, auch solchen aus der religiösen Ecke, und das sind praktisch alle vor 1945. Sebst die Feldpostbriefe haben diesen religiösen roten Faden (Antichrist etc.), auch wenn sie nicht dadurch initiiert wurden."

Einige andere Autoren und Herausgeber hatten es teilweise ganz sicher faustdick hinter den Ohren. Adlmaier gehört auf alle Fälle dazu. Hier genügt mir, was ich vor langer Zeit schon hier mal im Forum aufgriff. Dass er eine Passage aus den Feldpostbriefen zielgerichtet, d. h. mit voller Absicht falsch und sinnwidrig zitierte, um den Leser auf seine geistige Linie einzustimmen. Damals fragte ich rhetorisch hier im Forum: Wenn ein Mann schon dermaßen entstellend, falsch und sinnwidrig zitiert, obwohl ein kritischer Leser durch Textvergleich immerhin noch die Möglichkeit hätte, ihm, Adlmaier, hier auf die Schliche zu kommen - wie skrupel- und bedenkenlos muss ein solcher Mann dann erst mit Aussagen von jemanden umgehen, die nur er allein in seinem Buch wiedergibt, ohne dass er also mit dem Rest-Risiko konfrontiert wäre, der offenen Lüge bzw. der tendenziösen Umformulierung, der missbräuchlichen Weglassung oder phantasievollen Hinzufügung überführt zu werden?

Darum ganz deutlich: Trotz all dieser Probleme dürfen wir nicht alle "Veröffentlichungen" in denselben Topf werfen. Schon gar nicht deshalb, weil ihr Kauf Geld kostet und dem Verkäufer zu Einnahmen verhilft. Eine Leistung, wenn sie anderen nützt, sollte auch honoriert werden. Ich bin kein Sozialist. Außerdem sind manchmal, mitunter auch bei guten Büchern, die Einnahmen nicht einmal kostendeckend, geschweige ein Beitrag zum bescheidenen Lebenserhalt. Und bei Veröffentlichungen wie beispielsweise den Feldpostbriefen verbietet sich jeder Gedanke, dass hier irgendwer ein Geschäft anvisierte. Die Motive sind hier ideeller, vom Verfasser der Feldpostbriefe an seine Familie zu Hause ganz zu schweigen. Wenn mir das Wort "geschäftsmäßig" in forumsrelevanten Zusammenhängen einfällt, dann nur, weil und sofern ich den Eindruck habe, dass der Zweck, eine Einnahme zu generieren, auf die Geburt bzw. Qualität des Vorgesetzten einen erheblichen, wenn nicht entscheidenden Einfluss hat.
Auch hielte ich es für überzogen, also über das Ziel hinausschießend, einem Text nur deshalb schon misstrauen zu wollen, weil er (auch) religiöse Bezüge oder Begriffe wie "Antichrist" enthält. Wer Quellen wegen religiöser Bezüge von vornherein kategorisch ablehnt, verhält sich in meinen Augen spiegelbildlich zu jenen Religionsvertretern, die jeden bekämpfen und aburteilen, der ihre Religion nicht heiß und innig bejaht und zur Grundlage von allem und jedem macht.
Zur Entstehungszeit einer Quelle, die man m. E. immer im Auge behalten sollte: Adlmaier hatte z. B. immer noch das Risiko, dass er Irlmaier phasenweise zu einer Zeit veröffentlichte, in der Irlmaier noch lebte. Irlmaier hätte, wenn er sich in wesentlichen Dingen falsch dargestellt gesehen hätte und es dann gewollt und für angebracht gehalten hätte, zu seinen Lebzeiten dagegen einschreiten können. Darum betrachte ich auch all die Zeitungsartikel, die zu Irlmaiers Lebzeiten selbst noch erschienen (damit meine ich die, die zu dessen Lebzeiten tatsächlich erschienen! nicht irgendwelche Jahrzehnte später aufgetauchten, obskuren Internetfundstücke, über die eine nach immer Neuem gierende Gemeinde sich hermachen kann), für im Wesentlichen brauchbar, für eine für uns brauchbare Grundlage, mit der sich jeder mal eine gewisse Zeit beschäftigen kann, bis die Sache eben, salopp gesagt, auch für ihn abgenagt ist.

Ja, und hier kommen wir zu S. Berndt, dem ehemaligen Prophezeiungsforscher und heutigen Büchermacher, der seit längerem ganz auf das "Produkt" Irlmaier setzt. Irlmaier als Marke hat natürlich ein Problem: Irlmaier ist schon lange tot, sein Leben, seine Persönlichkeit, seine Erfolge und Misserfolge sowie seine Aussagen, original oder wie auch immer in Zeitungen und Büchern festgehalten oder kolportiert, liegen vor, und das heutige Interesse an Irlmaier, im Grunde ohnehin höchstens auf Bayern reduziert, speist sich außer aus dem kleinen Kreis von Prophezeiungsinteressierten höchstens noch aus Kreisen der am bayerischen Brauchtum Interessierten. Ich kann verstehen, dass das für S. Berndt, der vor Jahren aus Hamburg nach Bayern umzog und hier gelegentlich über Land tingelt, um einen Vortrag über Irlmaier zu halten, ein Problem ist. Er soll, wenn ich richtig informiert wurde, davon ja auch leben wollen. Insofern ist es natürlich ein "Glücksfall", wenn es ihm gelingt, doch noch einen "Zeugen" oder eine Zeugin" aufzutun (nein, nicht von Jehova, sondern von Irlmaier), der oder die den großen Hellseher Bayerns tatsächlich noch mit eigenen Augen sah und vor allem mit eigenen Ohren hörte. Ich bin mir sicher, dass sich S. Berndt sehr anstrengte, einen solchen "Glücksfall" aufzutun, und ich persönlich wäre nicht überrascht, wenn diese Frau, mit der er jetzt arbeitet, nicht der letzte "Glücksfall" wäre. Allein die Zeit könnte mit der Zeit für S. Berndt ein Problem werden. Aber noch geht es - rein rechnerisch. Und was sollte S. Berndt sonst tun, als Zeugen zu finden, um neues, frisches Material zu kreieren, bisher Ungehörtes, noch nie Gelesenes, überraschendes Material, das Irlmaier in einem ganz neuen, zumindest ergänzenden Licht erscheinen lässt, den kleinen großen Bayern als plötzlich wieder brandaktuell. Insofern sollten wir uns mit S. Berndt freuen und hoffen, dass er uns auch in den nächsten Jahren mit weiterem Frischfleisch versorgt. Denn das ist gerade auf dem Bücher- und Unterhaltungsmarkt bekanntlich schnell verderblich.

Kurz: Aus dem von S. Berndt im Vorfeld Vorgetragenen - inhaltlich wie in seiner Form - erwarte ich mir keine Erkenntnis für meinen Kopf oder für mein Leben (und dabei bin ich, als Bayer, sogar an bayerischem Brauchtum interessiert). Und ich kann zwar nachvollziehen, warum ein S. Berndt handelt wie er es tut, aber auch durch die Reflexion seiner naheliegenden Motivation kann ich seinen "Ergebnissen" kein Quentchen mehr Reiz abgewinnen (bei Brauchtum stehe ich auf wirkliches Brauchtum, bei Schauungen auf Schauungen und nicht auf Heiligenverehrung). Und die persönliche Art von S. Berndt ist für mich ohnehin indiskutabel, ich zitiere nur folgende Passage aus dem Eingangsbeitrag dieses Fadens:

"Hier zunächst die Interviewsequenz, den ich auf Video habe, um etwaigen Kritikern das „Maul“: zu stopfen:"

Die Sprache ist Ausdruck der Gesinnung.
Man sollte S. Berndt allein lassen, bzw. unter seinesgleichen.

Grüße
Richard

Gutes Argument

Mirans @, Baden-Württemberg, Mittwoch, 18. April 2012, 22:54 vor 2651 Tagen @ Buffy441 8807 mal gelesen

Hallo Buffy,

... ich war mal auf einer Seite wo man lang und breit dargelegt hat
warum die kath. Kirche die Verkörperung des Bösen ist ...

Das ist natürlich ein unwiderlegbares Argument, dass du mal auf einer Seite warst, wo ... etc.

Gruß
Mirans


"Die Herrschaft der Dummen ist unüberwindlich, weil es so viele sind, und ihre Stimmen zählen genau wie unsere." - Albert Einstein
http://psiram.com/index.php?lang=de

Du hast mich vermutlich missverstanden

Buffy441 @, Donnerstag, 19. April 2012, 10:34 vor 2651 Tagen @ Mirans 8838 mal gelesen

Ich meinte nicht dass ich sie selbst für böse halte, sonst hätte ich auch Quellen angeführt aber die halte ich auch für fragwürdig.

Aber wie hier schon nach mir auch gepostet wurde, gehts nur darum dass einige Seher bzw. die die ihre Schauungen interpretieren, da ihre eigene religiöse Überzeugung mit reinbringen, wir haben Schauungen von den verschiedensten Orten der Welt, die sich alle in den weltlichen Punkten gleichen, erst wenns um die Religion geht, ist bei jedem die eigene die richtige.

Ich meine ich sehe alles und kann mir durchaus vorstellen dass es Gott gibt und er ein Gericht über uns halten wird, aber das is nicht jedermanns sache.

Ich hab letztens nach der 3TF gegooglet und fand dazu dann die offizielle Aussage einer japanischen Prinzessin, die zwar wiederrum, weltlich das selbe vorhersagt (sogar mit Datum 22.12.12) aber sie glaubt an Aliens und eine Zivilisation im inneren der Erde, was für die meisten von uns hier wiederum lächerlich erscheint.

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Kaoru wandert mit ihrem 3. Auge in der 5. Dimension

BBouvier @, Donnerstag, 19. April 2012, 14:46 vor 2650 Tagen @ Buffy441 9019 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 19. April 2012, 14:57

Ich hab letztens ... gegooglet und fand dazu dann die offizielle Aussage einer japanischen Prinzessin ...">

Ach, Buffy!

Das muss aber nun wirklich nicht sein!
Oder?
Gleich oben auf Seite eins bei Google hast Du nämlich
lesen können:
=>
"Mein Name ist Prinzessin Kaoru Nakamaru aus Japan.
[image]
1976 hatte ich eine fantastische spirituelle Erfahrung.
Seitdem hat sich mein drittes Auge geöffnet,
sodaß ich mit den UFO-Menschen kommunizieren konnte,
und auch im Inneren der Erde
gibt es eine sehr hoch entwickelte Zivilisation.
Besonders der Leiter der Bibliothekare
im Inneren der Erde mit dem ich auch kommuniziere
und von dem ich all diese Informationen habe.
Ich bin überzeugt, für 3 Tage ab dem 22. Dezember 2012,
wenn die Erde in die fünfte Dimension wandert,
da gibt es einen Ort genannt “Nuru”,
wenn wir durch diesen Ort reisen, werden wir für 3 Tage,
3 Nächte, nicht in der Lage sein, Elektrizität zu benutzen."

Und so weiter, und so weiter.

Und derlei mutest Du unserem Forum zu!


Grüsse auch,

Oberprinzessin Hugine, Gräfin von Monte-Berge und königlich-schweizer Flotillenadmirälin, Schanelle de Balla-Balla


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Was würden wir blöd schauen wenn die am Ende recht behält :-)))

Buffy441 @, Donnerstag, 19. April 2012, 19:09 vor 2650 Tagen @ BBouvier 8940 mal gelesen

– kein Text –

Avatar

falls die am Ende recht behält?

BBouvier @, Donnerstag, 19. April 2012, 19:38 vor 2650 Tagen @ Buffy441 8837 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 19. April 2012, 19:58

Diese "Prinzessin aus (!) Japan" - nicht japanische Prinzessin! -
die von sich behauptet, sie komme aus einer verbotenen Burg
Chinas:
=>
"...werden wir für 3 Tage,
3 Nächte, nicht in der Lage sein,
Elektrizität zu benutzen.
"

Das passiert, falls der Leiter der Bibliothekare
im Inneren der Erde mit dem sie kommuniziert,
recht hat.
Sie zitiert ihn doch nur.

Und ich habe dazu vorhin in Foren besorgte
Kommentare gelesen, Weihnachten 2012
werde dann womöglich ein wenig kühl,
und dass sich Kleinkinder dort womöglich erkälten möchten:
In der 5. Dimension.

Mich selbst tangierten 3 Tage ohne Strom nicht weiter.
Dann rasierte ich mich eben nass.

Gruss,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

am nach oben offenen Gaga-Meter

Baldur @, Donnerstag, 19. April 2012, 19:35 vor 2650 Tagen @ BBouvier 8788 mal gelesen

Hallo, BB,

objektiv betrachtet, rangiert die Dame aber keineswegs höher oder tiefer am nach oben offenen Gaga-Meter als die anderen, bekannten *inspirierten* Prophezeiungen.

Ob es Himmelsbewohner sein sollen, oder halt mal Erdinnenbewohner, muß aus logischer Sicht gleichwertig sein, denn beides ist irdischerseits unmöglich, wird aber für andere Dimensionen (feinstofflich) als möglich postuliert. Nichts davon ist derzeit beweisbar.

Sie sagt, für drei Tage fiele in Kürze der Strom aus - eine vergleichbare Aussage habe ich (ohne Zeitangabe, nur situationsgleich) als von Irlmaier stammend im Hirne abgespeichert. Ließe eine massive Erdmagnetfeldstörung vermuten.

Meinst Du, die Bibliothekare nuscheln, und sie hat nur Nibiru nicht korrekt verstanden ? :-) :-) Immerhin würden sie, wenn es denn so käme, nutzbringende Informationen liefern, statt sich wie angebliche Mariengestalten über die Schlechtigkeit der Menschheit auszulassen.

Wer volkstümlich einen Petrus an der Himmelspforte für möglich erachtet, darf sich über einen Erdinnenbibliothekar in Japan nicht aufregen .-)

Auch in Japan gibt es ein paar Katholiken, und daher dürfte die Vorstellung von drei finsteren Tagen auch dort zumindest als Mythos bekannt sein.

Nehmen wir es sportlich und wie Stefan Lottozahlen-Parlow - Ende 2012 wissen wir es, ob wir die Tonne um ein Detail wieder leeren müssen.

Arigato, gosaimasda.........

Vielleicht muss man ja unterscheiden zwischen

Georg @, Donnerstag, 19. April 2012, 02:44 vor 2651 Tagen @ Buffy441 8782 mal gelesen

Hallo beisammen,

Vielleicht muss man ja unterscheiden zwischen einfachen,
gläubigen Menschen und dem hierarchischen Kirchensystem.

Es heißt ja auch in der Prophezeiung von La Salette

Rom wird der Sitz des Antichristen


Was die Qullen meinen:

Die Menschen werden wieder gläubig,
glauben wieder an Gott.

Ein gereinigtes Christentum erlebt einen
Aufschwung.

Ob, die Amtskirche das in der jetztigen Form überlebt?
das wird man sehen.

Da muss der Einfluss durch Logen und Freimaurerei aus jüngere Zeit
verschwinden, etc....

Da wird's auch nicht 1 zu 1 zurückgehen ins 19. Jhd
mit dem Christentum.

Viele Dogmen werden hinterfragt werden...

etc...


mfG Georg

Re: "Armut" etc. danach

Eyspfeil @, Donnerstag, 19. April 2012, 17:26 vor 2650 Tagen @ Baldur 9082 mal gelesen

bearbeitet von Eyspfeil, Donnerstag, 19. April 2012, 17:54

Hallo Baldur!

"Hallo,

Untig Berndts kompletter Beitrag von vorhin aus dem Patroneforum.

wo der finstere Mann, also wo die Welt noch mehr in die Dunkelheit gestoßen werd

Dann hat sie noch mal bestätigt, dass auch wir Deutschen eine „totale Armut“ bekommen, .....

das ist, wenn wir die Äusserungen ernst nehmen wollen, vielleicht der Hauptinhalt, das Hauptproblem.
Wir haben also bis irgendwann mit den 3 finsteren Tagen zu rechnen, und hernach gehts noch mal zwei Generationen lang in die Volldiktatur.
Und wir kriegen echte Armut ins Land."

Relativ zur Jetztzeit schon, wir leben im Vergleich zu unseren Vorfahren, die
höchstens einmal in der Woche Fleisch aßen (abgesehen von der Oberschicht) wie
die Maden im Speck. Dazu kommt der ganze HiTec-Kram, den es dann auch nicht
mehr geben wird.

"Dies wäre ein völliger Widerspruch zum Lied der Linde, wonach mit einer schlagartigen, aber evtl. langsamen Besserung *hernach* zu rechnen sei. Der neue Alleinherrscher wäre kein Antichrist, sondern würde vielmehr aufräumen, und ordnen.
Da beißt sich was."

Nur auf den ersten Blick: Es wird etwas fundamental anders werden, wahrscheinlich auf
den Glauben gemünzt, also daß hernach wieder "ein Hirt und eine Herde" sein werden,
die Globalisierung aufgehört hat, und dergleichen.
Spielen natürlich wieder meine eigenen Vorstellungen mit rein, die Frage
immer wieder: Was wollt Ihr glauben, was kömmt?

"Ist aber auch egal, denn die ganzen Ereignisse sind völlig fraglich, der Armutszustand aber schiene gewiß, und wir könnten und vorsichtshalber (das meine ich jetzt nicht unbedingt als zynische Floskel) schon mal einen Strick einfetten."

Abwarten und Tee trinken. Jeder Vorteil hat mindestens einen Nachteil - und umgekehrt.
Neue Ära, neue Vorteile (mehr Platz, mehr Autharkie),
neue Nachteile also kein EiPad mehr.
Vielleicht wird dann tatsächlich vom
Imperator vorgeschrieben, an was wir
glauben müssen, ähnlich wie im MA.

Was hätten wir denn beim Überleben der Großereignisse für eine Perspektive, wenn wir wüßten, es ist keineswegs vorbei, sondern geht erst jetzt so richtig runter in die Grütze ?

"Mir ist schon klar, daß weder Geschichte noch Schicksal oder Vorsehung auf unsere Wünsche Rücksicht nehmen, aber das wäre - falls zutreffend - eine sonst nirgends so deutlich erscheinende Mad-Max-Szenerie, halbwegs, wenigstens."

Man muß halt wieder richtig anpacken, aber meinst Du (MadMax anspielend) es läuft so,
wie es sich Tina Turner vorgestellt hat? Das ist ein ScienceFiction-Film.
Die Amerikaner haben eine lebhafte Phantasie, wenn es ums Thema Apokalypse geht.
Kennst Du den Streifen "Dune, der Wüstenplanet"?

"Man kann sie auch theoretisch herleiten und begründen, ich zweifle sie auch nicht gurndsätzlich an, finde aber den Widerspruch zur sonstigen Hoffnung (buchstäblich HOFFNUNGSSTERN im Lindenlied), die sich dann aber total zerschlagen und ins Gegenteil verkehren müßte."

Jetzt wart doch erst mal die Inflation ab, die sich noch gar nicht warmgelaufen hat.
Das Problem sind die Eliten, die auch mit 10€/Liter Benzin das System
aufrechterhalten, und der Rest muß mit immer weniger überleben.
Also die letzten Jahre dieser Ära.
Typisch deutsch (mich mit eingeschlossen): Man schlägt sich mit den Problemen
späterer Zeiten & Generationen herum, und nicht mit den gegenwärtigen.:schief:

"Der Hinweis auf den Klimawandel deutet meiner Ansicht nach auch auf einen unerwartet langen Zeithorizon, der für uns alte Säcke gar nicht mehr relevant ist."

Wieso? Vermutlich durch Himmelskörper und 3tf ganz plötzlich ausgelöst?
Tja, dann mal ein ECHTER Klimawandel,
und kein nur herbeigeredeter (bzw. in Statistiken getürkter),
zum Zwecke der (Selbst)Kontrolle der Bevölkerung.

Der Schriftsteller Golo Mann meinte einmal, es wären immer die ganz
plötzlichen unerwarteten Ereignisse in Europa, nach denen sich die
Geschichte in eine andere Richtung wendet, so sinngemäß.

"Enden soll das damit, dass viele oder der größte Teil der Juden zum Christentum übertreten, bzw. KATHOLIKEN WERDEN. ... Auch das findet sich in wenigstens einer anderen katholischen (?) Prophezeiung wieder. ..."

Das wäre für DICH freilich die eigentliche Katastrophe...:-D


"Hm, wenn ich alles obige von Irlmaier glauben möchte - welchen Grund gäbe es hingegen für ein solches, absolut unerklärliches Verhalten ?
Da glaube ich eher an die muslimischen Zwangsbekehrungen im Pariser sportstadion, als an solches katholisches Wunschdenken (sagts nix, die halten mich eh für blöd....war das der Hinweis auf das Dilemma zwischen Realität und Erwartungshaltung ?)

Der Armutsaspekt scheint mir derzeit der bedrohlichste zu sein, auch wenn er sich genau im Lindenlied wiederfindet (bis mit einmal endet Deine Kraft, Deutschlands Elend ist der Welt Ruin).

Na, die Uckermurksel wird es schon schaffen....."

Beset Grüße vom Baldur

Sagt nicht nur Irlmaier, sondern eine ganze Reihe von Sehern und Propheten,
seit dem Mittelalter. Was sollen wir sagen? Wir werden sehen...
War es nicht Handwercher, oder das Lindenlied? "Die "Inkunabeln des Hl. Franziskus"
wären gefragt, d.h. Armut, denn Franziskus war arm, kam aber aus reichem Hause
(wir jetzt noch im Kontrast zum "Danach")...

Mfg,
Eyspfeil

Was man glaubt, was nicht

nickela @, Samstag, 21. April 2012, 03:35 vor 2649 Tagen @ Baldur 8687 mal gelesen

Enden soll das damit, dass viele oder der größte Teil der Juden zum Christentum übertreten, bzw. KATHOLIKEN WERDEN. ... Auch das findet sich in wenigstens einer anderen katholischen (?) Prophezeiung wieder. ...


Hm, wenn ich alles obige von Irlmaier glauben möchte - welchen Grund gäbe es hingegen für ein solches, absolut unerklärliches Verhalten ?
Da glaube ich eher an die muslimischen Zwangsbekehrungen im Pariser sportstadion, als an solches katholisches Wunschdenken (sagts nix, die halten mich eh für blöd....war das der Hinweis auf das Dilemma zwischen Realität und Erwartungshaltung ?)

Hallo zusammen,

das ist ein Aspekt, der mir hier im Forum komisch vorkommt: Weltbeben, Polsprung, sprunghaftes Kontinentalverschieben, Versinken von halb Kalifornien und England... Das erscheint vielen hier glaubhaft. Aber eine Massenbekehrung zum Katholikentum, das geht nicht, nein...

Antiklerikales Wunschdenken ist das. Ein Brett vor dem Kopf ach so weltoffener Geister. Das nervt.

Mir erscheint es wesentlich wahrscheinlicher, dass nach einer Katastrophe neue Religiosität um sich greift und Sinnleere im Leben der Menschen füllt, als dass die Geologie entgegen aller fundierten Erkenntnisse rumtobt. Und wenn schon neue Religiosität, warum dann nicht kanalisiert von einer hierarschich organisierten Kirche, die sich neuen weltlichen Machthabern andienen und von denen gefördert werden könnte. DAS halte ich für wahrscheinlicher als kontinentalüberflutende Tsunamis und Co.

Gruß

Nickela


Et ess wie et ess, et kütt wie et kütt onn et hat noch emmer jot jang.

Sicher, daß die um sich greift hinterher..

Eyspfeil @, Samstag, 21. April 2012, 04:10 vor 2649 Tagen @ nickela 8896 mal gelesen

Hallo Nickela!

"Hallo zusammen,

das ist ein Aspekt, der mir hier im Forum komisch vorkommt: Weltbeben, Polsprung, sprunghaftes Kontinentalverschieben, Versinken von halb Kalifornien und England... Das erscheint vielen hier glaubhaft. Aber eine Massenbekehrung zum Katholikentum, das geht nicht, nein...

Antiklerikales Wunschdenken ist das. Ein Brett vor dem Kopf ach so weltoffener Geister. Das nervt.

Mir erscheint es wesentlich wahrscheinlicher, dass nach einer Katastrophe neue Religiosität um sich greift und Sinnleere im Leben der Menschen füllt, als dass die Geologie entgegen aller fundierten Erkenntnisse rumtobt. Und wenn schon neue Religiosität, warum dann nicht kanalisiert von einer hierarschich organisierten Kirche, die sich neuen weltlichen Machthabern andienen und von denen gefördert werden könnte. DAS halte ich für wahrscheinlicher als kontinentalüberflutende Tsunamis und Co.

Gruß

Nickela"

Die Wahrheit ist vermutlich: Es wird beides kommen, also die Tsunamis und die
Massenbekehrungen, also falls man die wenigen Überlebenden als Massen bezeichnen
will.

Meine alten Eltern erzählen mir von völlig anderen Verhältnissen in den 50er
Jahren: Da wären die Kirchen voll gewesen, die Moral eine ganz andere gewesen.
Obwohl es damals auch ein paar Leute gab, die ein Luderleben geführt haben.
Aber so eine Beliebigkeit, also Freiheit ohne Verantwortung,
das war damals nicht. Was natürlich den Nachteil hatte, daß
Verschiedenes strenger gehandhabt wurde.

Das ist doch beinahe zwingend logisch: Nach einem Wahnsinns-Krieg mit Millionen
von Toten und Verkrüppelten besinnen sich die Überlebenden zunächst und backen
"kleinere Brötchen", viele finden den Weg zurück zur Religion.
Etwa 20 Jahre später werden dann schon die ersten wieder frecher und
fordern mehr "Freiheit und Demokratie" etc.,
in unserem Beispiel die sog. 68er.

Und stell Dir vor, es versinken dann wirklich halbe Kontinente, und die Welt
bebt und wird finster, dann marschieren auch noch Russen in den Westen ein...
Also ich bin kein Heiliger, aber ich bin nicht naiv & mach mir vor,
ich bliebe einfach der Gleiche, was auch komme...

Herzliche Grüße,
Eyspfeil

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