Vorwarnzeit bei der Entdeckung eines Himmelskörpers (Schauungen & Prophezeiungen)

Keynes @, Montag, 30.03.2015, 09:45 (vor 2209 Tagen) (4166 Aufrufe)

Ein Gruss an Alle!

Eine Analyse zum prophezeiten Himmelskörper:
Seit einigen Monaten forsche ich für mich selber in diese Richtung und habe einiges
neues erfahren unter Anderem auch mit 4 Astronomen(!) gesprochen.

Ich fange einfach mal so an, aus den Schauungen kann man ein „ungefähres“ Bild zeichnen wenns um den prophezeiten Himmelskörper/Asteroiden geht. Wir können anhand der Schauungen zumindest etwas sehr wichtiges, vielleicht das Wichtigste überhaupt, feststellen, nämlich seine Größe!
(Ich will jetzt keine Schauungsauschnitte hier reinkopieren, ich denke den Meisten sind sie ohnehin schon bekannt)
Aus den Schauungen kann man derzeit sagen dass es sich um „eher“ großes Objekt handeln muss, weitaus Größer als die gegenwärtigen Kometen die hin und wieder der Erde nahekommen, Bsp. Aphophis.
Und genau in seiner Größe liegt der Knackpunkt, denn die Regel ist einfach: desto größer, umso früher die Entdeckung im Normalfall! Das gilt auch für uns in diesem Fall und ist sehr wichtig da man somit die Vorwarnzeit etwas dehnen könnte.

Was sagten die Astronomen.
Ich sprach mit 4 Astronomen, 2 waren Berufsastronomen während die
anderen 2 Hobbyastronomen sind, der Eine sogar seit fast 25 Jahren.
Ich ging nie auf unser Szenario darauf ein sondern wollte mich nur über einen möglichen
Asteroiden erkundigen. Auf die Gefahr hin als Nibiriuspinner abgestempelt zu werden nahm ich als Beispiel einen hypotetischen Asteroiden mit einer ungefähren Größe von rund 10km im Durchmesser an.

So, meine Frage schließlich ob ein solches Objekt ab 10km Durchmesser in unser inneres Sonnensystem eindringen könnte ohne dabei rechtzeitig entdeckt zu werden wurde abgewiesen, da alle Vier meinten ab dieser Größe es ziemlich unmöglich sei dass ein Asteroid ins Sonnensystem eindringt ohne dabei vermutlich schon etliche Jahre vorher entdeckt zu werden.
Einer meinte sogar eine Vorwarnzeit von rund zehn Jahren wäre schon verdammt knapp!
Dies wurde mir von allen Astronomen bestätigt, es herrscht sogar ein richtiger Wettlauf um die Entdeckung von neuen Objekten. Zudem gibt es neben etlichen Hobbyastronomen auch eben staatliche Sternwarten und dann noch die Weltraumteleskope die vollkommen unabhängig von allen Zuständen auf der Erde beobachten können und weit früher Alarm schlagen können.
Schließlich wurde ich noch auf die eher geringe Geschwindigkeit von eindringenden
Objekten verwiesen die einen schnellen und somit unbemerkten Anflug unmöglich macht.

Also machte ich eine eigene Rechnung, ich guckte mir noch die Liste von einigen
bereits bekannten Objekten und deren Geschwindigkeit an:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_bemerkenswerter_Asteroiden
Wenn man sich dort einige Objekt anschaut dann merkt man dass desto weiter draußen die
Objekte kreisen umso langsamer sie sind, kaum über 10km/s!
(Ich dagegen nahm für meine Rechnung bereits eine Anfangsgeschw. von 20km/s an.)

Ich nahm die Entfernung zwischen Erde und Neptun an (dem letzten Planeten, ohne Pluto zu zählen)
Entfernung Neptun – Erde = ~30 AE (astronomische Einheiten)
1 AE = Entfernung Sonne – Erde => 150 Mio. km
150 Mio. x 30 = 4,5 Mrd. km Abstand.

Kometengeschw. = 20km/s entspricht 72.000 km/h
4,5 Mrd. km / 72.000 km = 62.500 Std. = 2604 Tage = rund 7 Jahre Anflugzeit

Damit war auch klar was die Astronomen meinten, wir schieben im Grunde eine
Vorwarnzeit von fast 10 Jahren vor uns her!
Das Szenario falls zb. ein gewaltiger Vulkanausbruch über etliche Jahre die Atmosphäre so eintrüben sollte dass eine Sicht auf alle Sterne von der Erde aus unmöglich ist wäre unmöglich, weil durch die Eintrübung mit Sicherheit auch das Weltklima für Jahre zum Erliegen käme (Temperatursturz etc.) was jedoch allen Schauungen entspricht!

Ich hoffe dass jetzt einiges klar ist und dass wir wohl kein Jahr X bis zur Mitte des nächsten Jahrzehnts erwarten können.

Schöne Grüße Keynes

=> Link unten! (und Diese sind Sandkörner im Vergleich)
http://www.pravda-tv.com/2013/06/zwei-objekte-aus-der-oortschen-wolke-bewegen-sich-ins-sonnensystem/


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