off topic Frage an BB

Geschrieben von Georg am 01. September 2003 08:42:43:

Hallo BB,


Wegen des Textes den du da vorgestern geschrieben hast.

Wärend der Deflation in den 30ern
brach die Versorgung mit Lebensmitteln in Nordamerika zusammen.
Auch in Kanada standen Männer auf den Strassen mit Pappeschildern um den Hals:
"Mache jede Arbeit für 1 Dollar täglich".
Wegen Geldmangels der Bevölkerung (Käufer) konnten die Farmer ihre Produkte nicht mehr auf den Markt bringen, weil die Transportkosten höher waren, als der Erlös.
Rinder wurden massenweise getötet und die Äcker blieben unbestellt.
Hunger landesweit war die Folge.
Rettung aus der deflationären Abwärtsspirale:
Krieg.
Das war das mittelfristige Programm der Regierung Roosevelts.
Anders liess sich die karastrophale Lage nicht mehr remedieren.
Die Rüstungsprogramme liefen ab ´37 bereits auf vollen Touren.
...während der deutsche Michel noch fest träumte.
Dann erklärte man Deutschland den Krieg - und WIR hatten angefangen, gell?

(1)
Laut herrschender Geschichtsmeinung bzw. meinen Kenntnissen ist es doch so, dass die US-Wirtschaft erst nachdem Roosevelt dazu im Parlament eine Mehrheit hatte, also erst nach Pearl Habour auf Krieg umgestellt worden sein soll. Selbst Rommel soll den USA dafür Respekt gezollt haben, dass sie ihre Wirtschaft so schnell auf Krieg umstellen konnten und so schnell so viele Rüstungsgüter erzeugen konnten. Deutschland jedoch soll sich bereits von 1933 an auf den Krieg vorbereitet haben.
Siehst du das also anders?
Hast du da andere Infos?


(2)
Noch einmal zu dem Text

"...und der Hunger herrscht auf den Fluren..."


Glaubst du also dann, dass sich der Satz aus der Prophezeiung von Premol, auf die Deflation der 30er Jahre in Nordamerika (in Europa waren die Transportwege damals ja nicht so lang) bezieht, oder auf eine neuerliche Krise der industriellen Landwirtschaft in Frankreich vor dem WK III beziehen?


liebe Grüße

Georg




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