Re: Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann ??

Geschrieben von Descartes am 18. April 2002 14:09:33:

Als Antwort auf: Wer hat Angst vor dem schwarzen Mann ?? geschrieben von franke43 am 18. April 2002 13:19:32:

>Hallo Descartes, Renatus Cartesius - oder
>vielleicht Mr. Spock ??
>Nun, es mag schon sein, dass hier einige unnötig Angst vor dem
>schwarzen Mann haben.
>Wenn (FALLS) er aber wirklich kommt, was machst Du dann ?
>Einige von uns werden antworten: "Dannlaufen wir davon" und
>genau das versuchen. Wie erfolgreich, das mag die Zukunft weisen.
>Wir sind uns wohl alle einig, dass es am besten ist, wenn der
>schwarze Mann nicht kommt. Sonderlich wahrscheinlich ist es ja
>auch nicht. Trotz allem Irrsinn in der Weltpolitik werden die
>Politiker nicht nur von der Gier getrieben, sondern auch von
>der Angst. Einen WK1 und WK2 hat diese Angst aber nicht
>verhindert.
>So langweilig kann der Alltaggar nicht sein, dass er nicht
>einem WK3 bei weitem vorzuziehen wäre. Trotzdem haben im
>eventuellen Ernstfall diejenigen die besseren Karten, die
>mit dem Ernstfall gerechnet und sich vorbereitet haben.
>Gruss
>Franke 43

Bonjour, Monsieur!

Leider glaube ich nicht, daß wirklich die meisten deinen Standpunkt vertreten!

Gegen eine vernünftige Vorsorge oder Skepsis ist ja auch nichts einzuwenden!
Nur hege ich berechtigte Zweifel daran, daß das Auflisten und der Versuch der Interpretation der "Prophezeiungen" denjenigen, die daran glauben, eine gewissen Startvorteil verschaffen werden!

Ich selbst denke nicht, daß es zu wirklichen allumfassenden Vernichtungen im Bereich ME's innerhalb der nächsten 50 Jahre kommen wird (dazu haben zu viele zu viel zu verlieren). In Zeiten wie diesen neben einer Moschee oder einer Synagoge zu wohnen stelle ich mir allerdings auch nicht sonderlich beruhigend vor - und bin deshalb auch absolut gegen jeglichen multikulturellen Wahnsinn, wie ihn die Linken so gerne propagieren.

Aber zurück zu den "Prophs". Wie ich schon seit längerem feststelle, neigt ihr (zumindest etliche) dazu, euch selbst fertigzumachen oder unsinnige Entscheidungen zu treffen, weil ihr glaubt, eindeutige Zeichen erkannt zu haben und somit handeln müßtet. Ein gewisser Triggereffekt (einer schreibt was, die anderen überbieten sich daraufhin in der Erwartung möglicher apokalyptischer Szenarien) ist ebenfalls häufig anzutreffen.

Wenn man hinter jeder Ecke einen Gewaltverbrecher vermutet, geht man womöglich gar nicht mehr aus dem Haus - aber soweit soll's doch wohl nicht kommen, daß ihr tagtäglich mit vollen Hosen im Versteck hockt!

Viele wieder können es scheint's gar nicht mehr erwarten, bis was passiert - die klammern sich offenbar an jede Hoffnung, daß es bald ordentlich kracht - allerdings eine einigermaßen perverse Hoffnung.

Aber die grundsätzliche Frage: Weshalb sollten denn Prophezeiungen überhaupt existieren - die Realzukunft hängt von so vielen Kleinigkeiten ab, die unmöglich zu erahnen und erst recht nicht vorherzusehen sind!

Und nochwas - es sollen auch gar nicht wenige wegen ihrer Affinität zu estoterischem oder religiösem Unsinn schon übergeschnappt sein!

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