Die kath. Kirche ist überflüssig o.t.

Geschrieben von Neo23 am 18. Juli 2003 22:28:33:

Als Antwort auf: Endlich Schluss mit den Lügen über die kath. Kirche! geschrieben von Zwobbel am 16. Juli 2003 10:16:51:

>Zunächst mal muß man trennen zwischen Dingen, die unveränderlich zum Glaubensgut gehören, Dingen die aus menschlicher Klugheit eingeführt wurden und primitiver Lügenpropaganda der Kirchenfeinde.
>Zunächst der Schwachsinn, der ständig wiederholt wird aber doch nicht wahrer wird:
>Absoluter Gehorsam. Dieser wird nur Gott geschuldet!!! "Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen". (Deshalb lassen meine Frau und ich uns z.B. auch nicht von der Pharmaindustrie ins Schlafzimmer hinein regieren.)
>Eigentlich leugnen die Leute überhaupt jede Gehorsamspflicht und tarnen das mit dieser Formulierung. Ohne Gehorsam geht es aber nicht. Wir sind dazu allerdings verpflichtet, ohne das Hirn auszuschalten, aber auch ohne sich selbst zu überschätzen, als ob man alles selbst besser wissen könne. Jesus hat aber den Aposteln verheißen, das der Hl. Geist sie in die ganze Wahrheit einführen wird.
>Die Kirchensteuer (die es nur in Deutschland gibt) und das Geld von Mussolini sind Wiedergutmachungszahlungen, weil der Staat der Kirche eine Unmenge von zeitlichen Gütern gestohlen hatte, mit der sie Priester, Ordensleute und Arme(!) versorgte. Ich bin allerdings kein Freund der Kirchensteuer, da die Wiedergutmachung mittlerweile abgeschlossen sein müßte. Erfunden aber vom Staat als Versuch sich reinzuwaschen.
>Verfolgung Andersdenkender
>Meistens wurden die Rechtgläubigen verfolgt. Es fing schon bei Athanasius an und das ist heute immernoch so. Das bedeutet, das sich Feinde Christi und seiner Wahrheit die Struktur der Kirche zu eigen gemacht haben um gegen sie zu agieren. Wer gleich "umkippt" wird seine Ansicht auch nicht ernst meinen. Gerade der Fall Galileo wird völlig verzerrt dargestellt. Dazu werde ich einen link suchen. Er wurde in einem nomalen Haus arretiert und hatte außerdem allen möglichen Schwachsinn behauptet den auch heute noch niemand glaubt.
>Intoleranz
>was bitte soll denn alles toleriert werden??? Toleranz ist ein selten dämliches Modewort und Totargument! Niemals kann man die Sünde tolerieren, denn diese zieht den Menschen nach unten. Aber die Gegner unterlassen gerne den Hinweis, das die Kirche immer nach dem Motto gehandelt hat: Hasse die Sünde aber liebe den Sünder.
>Ausmordung von Abweichlern
>Das ist nun einfach eine dumme Lüge! Hört sich schön reißerisch an dieses Bild-Zeitungs-Niveau. Und weil keiner Ahnung von Kirchengeschichte hat kann man es behaupten ohne das es widerlegt wird. Interessanterweise fallen gerade die national Gesinnten darauf herein, obwohl sie gelernt haben, wie viele Geschichtslügen über die deutsche Geschichte existieren und wie Helden zu Verbrechern gemacht werden und Verbrecher zu Helden.
>Die folgenden Dinge sind biblisch und wer behauptet Christ zu sein sollte die entsprechenden Stellen in der Bibel kennen:
>Weihnachtsfest, Himmelfahrt, Ostern, das Letzte Abendmahl bei dem Jesus selbst sprach "Das ist mein Fleisch...das ist mein Blut" und dann den Aposteln gab,
>sind geschichtliche Ereignisse im Leben Jesu und auch nicht christliche Quellen berichten über Jesu Leben.
>Jeden Kritiker der nicht wenigstens das Evangelium kennt und es trotzdem nicht lassen kann seinen Hassgeifer auf uns zu sabbern fordere ich auf erst zu lesen!
>Die nordischen Götzenheiden behaupten nun es wären abgekupferte Feste. Dazu Zitat:
>"...Die Hypothese, ein germanisches Fest, das Julfest, sei christlich ausgefüllt und umfunktioniert worden, war von Germanentümlern und zuletzt von übereifrigen NS-Volkskundlern immer wieder zu hören. Jedoch: Das Julfest, das skandinavische Mittwinterfest wird erst im Jahre 940 (also im Mittelalter!) von Hakon dem Guten von Mitte/ Ende Januar auf den Tag des Christfestes am 25. 12. verlegt. Der christliche Herrscher verlegte damit den Mittwinterschmaus, zu dem er seine Lehensleute wohl einzuladen hatte, vom alten Julfest- und Mittwinter-Termin nämlich Mitte/ Ende Januar auf den 25. Dezember vor, nicht umgekehrt.
>...
>Der Name des Festes "Weihnachten" sei ein "altes deutsches Wort", das die "Geweihten Nächte" um die Wintersonnenwende herum bezeichne. Kahl: "Diese Nächte um den 21. Dezember erschienen unseren germanischen Vorfahren geweiht, weil in dieser dunkelsten Zeit des Jahres der lebensspendende, lebenssichernde Umschlag erfolgt: eben die Wintersonnenwende, mit der der Sieg der Wärme über die Kälte sich anbahnt."
>Oft schon wurde behauptet, "Weihnachten" sei ein Plural und beziehe sich auf "geweihte Nächte" zwischen Wintersonnenwende und Jahreswechsel. "ze den wihen nahten" laute dies geheimnisvolle heidnische Wort ursprünglich. Aber daß eine falsche Behauptung immer wieder wiederholt wird, macht sie noch lange nicht wahr. Bisher konnte das Wort nirgends in "heidnischem" Gebrauch belegt werden. 813 war das Christfest von der Mainzer Synode zum verbindlichen Feiertag auch in Deutschland erklärt worden, nachdem es bereits 381 durch Konzilsbeschluß als allgemeines kirchliches Fest dogmatisiert worden war. Der erste Beleg des deutschen Wortes "Weihnachten" für das Christfest findet sich aber erst im Mittelhochdeutschen, in der Einzahl bei dem bayrischen Spruchdichter Spervogel, in einem Gedicht von 1190, also ca. 1000 Jahre nachdem Christen in Mainz und Trier, in Augsburg und anderswo lebten und begannen, ihre Feste zu feiern. ..."
>Quelle:
>http://www.religio.de/dialog/496/496s18.html
>Auch sehr gut:
>http://www.religio.de/dialog/199/16_08-12.htm



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