Getreidelagerung

Geschrieben von Tahca Ushte am 07. März 2006 10:03:08:

Hallo Leute

Ihr müsst mir jetzt mal helfen, da ganz aktuell:-)

Man liest viel Widersprüchliches bezüglich Lagerfähigkeit von Getreideprodukten.

Einmal soll es Tonkrüge geben, wo das Getreide noch nach 2000 Jahren genießbar ist – auch keimfähig?

Andererseits gibt es folgende Empfehlungen:

Wichtig ist jedoch, dass Getreide und Getreideprodukte
luftig gelagert werden. Die Produkte müssen atmen
können, d.h. es muss ein Sauerstoffaustausch möglich
sein. Darum niemals Plastiktüten oder
Kunststoffbehälter als Vorratsbehältnisse verwenden!

Richtiger Umgang mit Getreide und Getreideprodukten

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Die richtige Lagerung von Dinkel Getreide im Haushalt.
Bei sachgemäßer Vorratshaltung kann das ganze Getreidekorn mindestens ein Jahr ohne Qualitätsverlust gelagert werden. Zwei wichtige Voraussetzungen sind hierfür notwendig:

Das Getreide muß trocken gelagert sein.

Feuchte Getreidekörner sind ein guter Nährboden für Schimmelpilze und Schadinsekten, die das Getreide verderben. Zudem muß das Getreide für den Mahlvorgang trocken sein, da sonst das Mahlwerk verklebt und es dann keine Mahlleistung mehr erbringen kann. Trocken genug ist das Getreide, wenn es auf einer harten Unterlage durch Druck hörbar zerbricht.

Das Getreide muß luftig gelagert werden.

Die Körner müssen atmen können, d.h. es muß Sauerstoffaustausch möglich sein. Darum niemals Plastiktüten oder Kunststoffbehälter als Vorratsgehäuse benutzen! Geeignet sind Silos, Jute- oder Leinensäcke, ein offener Karton oder Holzkisten. Bei längerer Lagerung sind die Körner ab und an zu wenden.

Die Lagertemperatur sollte nicht über 20°C liegen.

Es empfiehlt sich, frisch gemahlenes Getreide gleich weiterzuverarbeiten

Newstartcenter

Basey schreibt hingegen hier:

manchmals denke ich dass ich es es wirklich
uebertrieben habe. im excel kontollierter inventar ist
die ungefaehre summe von 8.300KG diverse trocken und
in stickstoff verpackte getreide (weizen, gerste,
roggen, hirse, hafer, reis) und bohnen (mind 6 sorten)
alles in 2 kunstoff schichten in 32 200L stahltonnen
eingeschlossen mit deckel, dichtung und schliessring
festgeschraubt fuer ca 15-20 jahre gegen ungeziefer,
nagertiere oder sogar sintflut, als vorrat oder ggf
saat... 3 tonnen hochgestapelt auf industrielle
palleten in lagerhalle stahlregalen.

Basey

Ja was denn nun? Geht das mit Stickstoff - wo bekommt
man es her - wie muss man das anwenden?

Oder doch besser in Säcke mit bekanntem Risiko und
geringer Aufbewahrungsdauer belassen?

Sind solche Behälter für Stickstoffanwendungen zweckmäßig?

Milan Transportbehälter
aus Kunststoff, wasserdicht,
Maße: ca. 120cm x 55cm x 55cm

Zu kaufen bei Militärbestände

Ich bitte um klare Antworten auf meine Fragen, gerade im Bezug auf Stickstoff. Da ich selbst einmal Tiere züchtete, die Getreideprodukte wie Gerste, Weizen, Hülsenfrüchte etc. als Nahrungsgrundlage hatten, weiß ich schon, dass man Getreideprodukte trocken und luftig lagern muss. Dafür hatte ich extra Holzboxen, die an der Vorder- und Hinterseite ein feinmaschiges Metallgitter hatten. Ich will jetzt aber kein Gefieder züchten, sondern Getreide für den Ernstfall einlagern. Bitte nur qualifizierte Antworten oder gar keine. Auf Halbwissen oder Angelesenes aus google habe ich nämlich überhaupt keinen Bock mehr. Ich will es echt wissen, weil ich in genau 2 Monaten einen Getreidevorrat anlegen werde. Es geht hier nicht um Theorie, sondern um die Praxis. Deshalb wären genau solche Antworten die richtigen – und dafür sei mein Dank gewiss. Pardon für die harten Worte, aber an dieser Stelle muss es mal sein.

Also noch einmal die spezifischen Fragen:
Welche Behälter
Bezugsquellen für Stickstoff für unsere Zwecke
Welche Mengen: Verhältnis Aufbewahrungsbox - Getreidemenge - Stickstoffmenge
Wie anzuwenden, damit das auch ein Depp wie ich es verstehe

Viele Grüße
T.U.


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