Dann versuche ich mal den Faden aufzugreifen

Geschrieben von franke43 am 30. Mai 2002 13:40:16:

Als Antwort auf: Infos zu Israel geschrieben von Gaia am 30. Mai 2002 12:23:34:

Hallo

Um Johannes Wunsch Rechnung zu tragen, werde ich versuchen, jede
Schuldzuweisung zu unterlassen. Johannes weiss aber, dass ich
fest glaube, dass das allerhöchste und letztinstanzliche
Verfügungsrecht über Israel/Palästina nur Gott im Himmel hat
und keine von Menschen eingerichtete Instanz.


>
>Da viele es nicht wissen, möchte ich die Zugehörigkeit Palästinas offen legen. >Dieses war und ist das Gebiet, welches ursprünglich, vertraglich geregelt, >britisches Hoheitsgebiet (unter Verwaltung).

Was bedeutet in Palästina "ursprünglich" ? Ursprünglich war es das
Gebiet der Philister (Küstenstreifen), Kanaanäer und Jebusiten,
wie im AT ausdrücklich erwähnt ist. Noch weiter zurück (Steinzeit)
reichen unsere Textquellen nicht.

>Bezugsquelle: "Wörterbuch der Sicherheitspolitik der NATO/Bundeswehr"
>
>Palästina wurde 1916 unter die Verwaltung Großbritanniens gestellt.

Ja, im Rahmen der Kämpfe des 1. Weltkriegs, bei denen die Briten
erfolgreich gegen die Türkei vorgingen.

>Hintergrund:
>Lange vor Ausbruch der israelisch-palästinensischen Konfrontation war der Nahe >Osten Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen, in denen sich arabische >Eliten und europäische Kolonial-Mächte um Land und Vormachtstellung >bekämpften.

Stimmt auffallend. Diese Kämpfe begannen im Jahr 1096 mit dem ersten
Kreuzzug. Im ersten Weltkrieg fandf eine Neuauflage statt, weil die
Türkei mit Deutschland alliiert und damit ein Kriegsgegner des Britischen
Imperiums war.

>Am 16. Mai 1916 hatten sich die europäischen Alliierten mit dem geheimen Sykes->Picot-Abkommen auf eine Aufteilung des arabischen Staates geeinigt. Dabei >wurden:
>* Mesopotamien, Süd-Syrien und Ägypten zur britischen Einflusssphäre erklärt,
>* Die Verwaltung des internationalen Mandatsgebietes Palästina Großbritannien übertragen,
>* Der Maghreb und Syrien, Libanon und Süd-Anatolien zu französischen Einflusssphären und
>* Armenien und Istanbul Russland zugeschlagen.

Die Ententemächte begannen die Beute zu verteilen. Wo soll da die
höhere Moral sein ?

>Lediglich Teile der arabischen Halbinsel sollten einen unabhängigen Staat >bilden. Dieses Abkommen riss tiefe Wunden in die gesamte arabische Welt. >Verstärkt wurde dieser Zustand durch die in kurzem Abstand (2. Nov. 1917) >folgende Erklärung des britischen Außenministers Balfour, den Juden eine >Heimstätte in Palästina zuzusichern. Manifestiert wurden die Pläne schließlich >auf der Konferenz von San Remo (19.-26.04.1920). Nachdem der Völkerbund am >24.Juli 1922 unter der Auflage der Verwirklichung der den Juden eingeräumten >Rechten durch Großbritannien zustimmte und die Türkei ein Jahr später alle >Rechte in den arabischen Provinzen aufgab, wurden die Regelungen >völkerrechtlich wirksam. Damit war die politische Vorstellung eines Gesamt->Arabiens zunächst nicht mehr realisierbar.

Das ist aber eine Ad-hoc-Politik, so wie die Mächte- und Interessen-
politik immer war und wohl auch immer sein wird. Schon lang vorher
passierte in der Region ähnliches. Etwa in den Kreuzzügen, in denen
das Land erst christlich besetzt (1099) und später wieder aufgegeben
(1187) wurde. Oder schon vorher:

Besetzung durch Israel ca. 1400 v.Chr.
Besetzung durch Assyrien (Syrien) 717 v.Chr. (Nordteil)
Besetzung durch Babylonien (Irak) 587 v.Chr. (Südteil)
Besetzung durch das Königreich Persien 517 v.Chr.
Besetzung durch Makedonien unter Alexander (ab 333 v.Chr.)
Befreiung durch die Makkabäer zur Zeit von Antiochos IV.
Epiphanes
Besetzung durch die Römer irgendwann unter Lucullus, Crassus
oder Pompeius (Jahreszahl im Moment vergessen)
Wiederbesetzung durch die Römer (10. Legion) im Jahr 70 n.Chr.
Niederschlagung des Bar-Kochba-Aufstandes ca. 138 n.Chr. und
endgültige Deportation der Juden
Besetzung durch die Araber kurz nach 632 n.Chr.

Welchen Rechtszustand, und aus welcher Zeit, will man da als
die völkerrechtlich korrekte "Norm" nehmen ??

Daher wird es so ablaufen, wie es Walther von der Vogelweide
in seinem Palästinalied geschrieben hat:

"Got muoss es zer rehte scheiden
durch diu sînen namen drî"

>Die Länder Arabiens blieben allerdings einig in der Ablehnung eines jüdischen >Staates im arabischen Raum.

Womit sie ihre Geschichtslosigkeit unter Beweis stellen, weil
sie die Geschichtszustände der vorislamischen Zeit einfach nicht
anerkennen.

>Mit der Ausrufung des Staates Israel (1948) kam es zum ersten Nahost-Krieg. >Der von den Vereinten Nationen (VN) geplanten Teilung Palästinas in einen >jüdichen und palästinensischen Staat mit gemeinsamer Wirtschaftszone kam Ben >Gurion am 14. Mai 1948 mit der Proklamation des Staates Israel zuvor. Israel >ging als Sieger aus dem Krieg hervor und konnte sein Territorium weiter >ausdehnen, wurde nach dem Waffenstillstandsabkommen mit Ägypten (24. Febr. >1949), Libanon (23. März 1949), Transjordanien (3. April 1949) und Syrien
>(20. Juli 1949) als 59. Mitglied in die VN aufgenommen.

Dass Israel den Krieg und noch einige spätere gewonnen hat, das
kann man eigentlich als Zeichen werten, dass der oberste Herr
des Heiligen Landes für Israel streitet.

>Der "Sechs-Tage-Krieg" (1967), indem Israel im Kampf gegen Ägypten, Jordanien >und Syrien die Sinai-Halbinsel, das West-Jordan-Gebiet, die Golan-Höhen und >den Gaza-Streifen eroberte, leitete eine neue Etappe des Nahost-Konflikts ein:

Wobei das unerwartete Waffenglück Israels eigentlich wieder als
eine Art Gottesurteil interpretiert werden könnte.

>Mit diesen Eroberungen entstanden neue territoriale Probleme und bis heute >ungelöste Grenzfragen und mit ihnen ethnische und religiöse Widersprüche, die >den Verlauf des Nahost-Konflikts wesentlich beeinflussen sollten. Einer der >Versuche, verlorenes Terrain zurückzugewinnen, war der Jom-Kippur- oder >Ramadan-Krieg (6.-26. Okt. 1973), als Ägypten und Syrien zum Schlag gegen >Israel ausholten. Wenn gleich die Araber auch diesen Krieg nach anfänglichen >Schlachtenglück verloren, war Israels Nimbus der Unbesiegbarkeit verloren >gegangen.

Trotzdem stritt auch hier offenbar der Gott Israels für sein
Volk mit, sonst wäre Israel spätestens da platt gemacht worden.

>Nach der Nahost-Friedenskonferenz in Genf (21.-22. Dez.1973), einem zweiten >Truppenentflechtungsabkommen (Sinai-Abkommen, IX 1975), dem historisch >bedeutsamen Besuch des ägyptischen Staatspräsidenten Anwer Sadat in Jerusalem
>(19.-20.Dez. 1977) und dem Camp-David-Verhandlungen (6.-17. Sept. 1978) war >der Weg frei für einen ägyptisch-israelischen Friedensvertrag, der am 26. März >1979 in Washington unterzeichnet wurde.

Womit Israel deutlich bewiesen hat, dass man nicht daran interessiert
ist, nichtbiblisches Land auf Dauer zu behalten.

>Die mit Ende des Golf-Konflikts (1990-1991) neu >entstandene Situation war >Ausgangslage der bislang umfassendsten >Friedensinitiative im Nahen Osten. So >wurde am 6. März 1991 in der "Erklärung von Damaskus" nicht nur die weitere >Zusammenarbeit Ägyptens, Syriens und der 6 Mitgliedsstaaten des Golf->Kooperationsrates beschlossen, sondern auch die Forderung nach einer >internationalen Palästina-Konferenz erhoben. Am 18. Oktober 1991 kam es in >Jerusalem schließlich zu einer gemeinsamen Erklärung der Vereinten Staaten von >Amerika (USA) und der Sowjetunion (UdSSR) zur Einberufung einer Nahost->Friedenskonferenz zum 30. Oktober 1991 in Madrid. Dabei stand vor allem der >Modus der palästinensischen Beteiligung an
>Verhandlungen im Vordergrund. Zum Durchbruch kam es erst 1993. Nachdem das >israelische Parlament, die Knesset, am 19. Januar 1993 Kontakte zur PLO >legalisiert hatte, begannen am darauf folgenden Tag Geheimverhandlungen >zwischen Israel und der PLO in Oslo. Am 12. Februar 1993 wurde eine >Übereinkunft über den ersten Entwurf einer israelisch-palästinensischen >Grundsatzerklärung erzielt. Diese wurde am 13. September 1993 in Washington >unterzeichnet. Die Prinzipienerklärung war im Wesentlichen die Etablierung des >Regimes "Land für Frieden". Nach einer langen Phase der Stagnation in den >Friedensbemühungen, ausgelöst unter anderem durch eine forcierte und >unnachgiebige Siedlungspolitik durch Benjamin Netanjahu, erlangte der >Friedensprozess nach Amtsübernahme des israelischen Regierungschef Barak im >Sommer 1999 neue Dynamik. (letzter Eintrag) Die Jahre 2000 bis 2002 sind noch >nicht dokumentiert.

Hätte Arafat damals die Angebote von Barak angenommen, wäre das
Problem heute endlich vom Tisch. Aber Hochmut kommt vor dem Knall.

>Zu keinem Zeitpunkt wurden die Verwaltungsrechte und -pflichten von >Großbritannien aufgehoben und ich finde es traurig, dass Großbritannien >als "kleiner Bruder" von den Vereinigten Staaten von Amerika es nicht für >notwendig erachtet, in diesen schwelenden Konflikt einzugreifen.

Wer verbrennt sich schon gern die Finger ? Die ehemalige Kolonialmacht
hat sich in den ehemaligen Kolonien (z.B. Indien) in der auflösungs-
phase des Empire ordentlich die Finger verbrannt.

>Für >diejenigen unter uns, die mit dem vorangegangenen Text nicht umgehen >können/wollen, sei nur noch einmal kurz gesagt, dass Palästina das ältere >Recht auf einen eigenen Staat hat als die Israelis (politisch gesehen sowie >geschichtlich).

Das ist ein ausgemachter Schmarrn. Das entscheidet sich einzig und
allein daran, wie weit man in der Geschichte zurückgehen will, und
das ist eine willkürliche Wahl. Geht man ins 19. Jahdt. zurück,
dann müsste dsie Osmanische Herrschaft wieder eingesetzt werden.
Geht man bis ins 12. Jahdt. zurück, dann wäre es ein christliches
Königreich Jerusalem. Geht man bis ins 5. Jhdt. zurück, dann wäre
es ein Teil des frühbyzantinischen (oströmischen) Reiches. Geht
man bis in die Zeit von David und Salomo zurück, landet man bei
einem israelischen Reich, dass grösser war als das heutige Israel
einschl. "besetzter" Gebiete".

Also wie weit muss man zurüchgehen, um die geschichtliche
"Wahrheit" zu finden, von der aus der augenblickliche Zustand
gemessen werden darf ??

>Das aggressive Verhalten von Israel gegenüber der arabischen Liga, Palästina >und der restlichen zivilisierten Welt beweist wieder einmal, dass Vernunft >gegen Größenwahn keine Chance hat, selbst dann nicht, wenn der größte Feind
>(Ägypten) sich für ihn einsetzt und seine eigene Machtstellung (in der >arabischen Liga) dadurch verliert. Israel hat es in seiner ganzen Geschichte, >die es vorzuweisen hat (seit 1948), nicht geschafft, sich als so genannter >zivilisierter Staat (Mitglied der VN) zu beweisen. Das beste Beispiel dafür >ist der Konflikt mit Palästina. Die wahrscheinlichen Chancen Israels eines >Angriffes der arabischen Liga zu überstehen (siehe momentan schwelender >Konflikt), dürfte mehr als gering sein.

Als einzige funktionierende Demokratie könnte Israel sich sehr wohl
als zivilisierter Staat zeigen, wenn es nicht ständig durch den
alltäglichen Terror daran gehindert würde. Aber damit sind wir schon
wieder im Bereich der Schuldzuweisungen angelangt.

>Allein das gewaltige Potential Ägyptens und Syriens und Palästina
>(Untergrundkämpfer der PLO) kann Israel nicht standhalten. Selbst bei einem >Verzicht auf ABC-Waffen (was nicht auszuschließen ist) kann Israel dem nichts >entgegensetzen, da die USA und Großbritannien sich in diesen Konflikt nur als >Vermittler einschalten würden, jedoch nicht mit militärischen Interaktionen.

Genau wie 1948, 1967 und auch 1973 würde sich aber ein anderer
einschalten. Die bisherigen Ergebnisse legen dies nahe.

>Selbst wenn die USA sich auf die Seite von Israel schlagen sollten, würde >ihnen die arabische Liga die Ölzufuhr abschneiden und würde ein >wirtschaftliches Desaster auf dem amerikanischen Kontinent auslösen.

Das wäre wahrscheinlich (aber ich will das nicht herbeireden) das
Ende der arabischen Herrschaft über die arabischen Ölquellen. Und
damit auch das Ende des Weltfriedens und der Beginn des WK3 im
Sinne dieses Forums.

>Das ist mit einer der wichtigsten Gesichtspunkte, warum sich die USA auf keine >Seite der Konflikt-Parteien stellen und lediglich den erhobenen Zeigefinger >gegenüber Israel präsentieren. Sollte Israel sein wahnwitziges Vorhaben in die >Tat umsetzen, Palästina einzukesseln bzw. einzuzäunen, wird die arabische Liga >das sich nicht gefallen lassen.

Hat Israel eine andere Chance auf inneren Frieden als die rigorose
physische Trennung der Konfliktparteien ?

>Palästina gilt als "anerkannter Staat" in der arabischen Liga. Die >Beurteilung, inwieweit der persönliche Konflikt des israelischen >Ministerpräsidenten Sharon und des PLO-Chefs Arafat eine Rolle spielt, sei >Weltsicherheitsexperten überlassen. Eine mögliche Entschärfung im Konflikt >Israel-Palästina ist nicht mit Waffengewalt durchsetzbar oder durch mögliche >verschleierte diplomatische Lösungen, sondern der Ansatz dafür sollte in der >Gründung Palästinas als souveräner Staat gesucht werden.

Annehmbare Grenzen orausgesetzt hätte das längst Wirklichkeit
sein können (vgl. Barak).

>Eindeutig wie jeder Staat dieser Welt sollten die Grenzverhältnisse geklärt >sein und Grenzkontrollpunkte eingerichtet werden, wo Personen nach >Staatszugehörigkeit kontrolliert werden und nicht nach Religion. Das Einzige, >was immer wieder Palästinenser antreibt, zu etwaigen Selbstmordanschlägen, ist >der Egoismus Israels, Palästina nicht als eigenen Staat zu akzeptieren.

Würden die Palis nicht ständig den Zankapfel Jerusalem (El Kuds)
hochhalten, wäre alles schon längst gegessen. Hebron oder
Jericho wären auch Hauptstädte mit alter Geschichte.

>Selbst wenn Israel es sich zur Aufgabe macht, palästinensisches Gebiet für >sich zu beanspruchen und es evt. sogar in die Tat umsetzt, wird genau damit >das Gegenteil erreicht. Natürlich ist das kein Garant dafür, dass es nicht >umgedreht (Israel akzeptiert souveränen Staat) genauso ist, dass der Terror >weitergeht.

Da sehen wir´s mal wieder. Erst mal hat Israel die Gebiete in einem
regelrechten Waffengang erobert und so viel militärische Möglichkeiten,
um die Gebiete jederzeit wieder besetzen zu können, wie Beispiele beweisen.
Dann: womit belohnen eigentlich die Palis eventuelles Entgegenkommen,
wenn sogar hier geschrieben wird, dass "das kein Garant dafür [ist], dass es nicht umgedreht .....dass der Terror weitergeht" ???

Also: warum sollte man nachgeben, wenn der Erfolg nicht garantiert ist ?


>Dann wäre aber die
>Glaubwürdigkeit der PLO in Frage gestellt und sie hätte nicht mehr mit der >Unterstützung der arabischen Liga zu rechnen.

Erst dann ? Die haben schon lange keine Glaubwürdigkeit mehr.

>Die Selbsternennung Israels zum eigenen Staat 1948 auf palästinensischem >Gebiet ohne die Zustimmung Großbritanniens war einer der größten politischen >Fehler.

Auf welchem Gebiet genau ?? Geschichtlicher Abriss siehe oben.

>Zumindest hätten die israelischen Führer die Genehmigung zur Gründung des >eigenen Staates einholen müssen, um so den gesamten Nahost-Konflikt zu >verringern.

Offenbar hatten sie die Genehmigung von "ganz oben". Und einen sehr
guten Grund nach dem Holocaust.

>Der Hass der arabischen Liga, insbesondere Ägyptens und Syriens, begründet >sich darauf, dass die arabische Liga übergangen worden ist.

In der Weltpolitik sind praktisch alle schon irgendwann mal übergangen
worden. Wenn man das immer zum Anlass für jahrzehntelangen Hass
nehmen wollte ....

>Das jetzige Israel hat nun die Möglichkeit, diesen Fehler von damals zu >korrigieren, in dem es Palästina den eigenen Staat in Zusammenarbeit mit der >VN gründen lässt.

Hätte unter Barak geschehen können, wenn Arafat gewollt hätte.

>Es würde zum allgemeinen Ansehen Israels gegenüber der arabischen Liga und der >zivilisierten Welt beitragen.

Zum Ansehen ja, aber auch zur Sicherheit ?

>Doch diese Entscheidung wird nicht von uns oder >irgendjemand anderem in >dieser Welt gefällt,

Richtig:

Warum nur toben die Heiden im Zorne, und warum halten die Völker
stolzen Rat ... ?

>sondern sie kann nur vom Ministerpräsidenten Sharon und seinem >Ministerkabinett umgesetzt werden. Doch solange palästinensische >Selbstmordattentäter und israelische Panzer nicht gestoppt werden,

Richtig: Attentäter UND Panzer müssen gestoppt werden.

>vermag auch dieses Kabinett nicht diesen Schritt zu gehen. Das Tragische an >der Geschichte ist, dass die ganze Welt zusieht und nur mit dem Kopf >schüttelt. Politisches Engagement hört nicht vor der eigenen Haustür auf, >sondern ist global. Der ursprüngliche Weltfriede, in jeglicher Form, kann nur >erreicht werden, wenn man seine eigenen politischen Ziele auch einmal >zurücksteckt.

Es scheint so, als ob der Nahostkonflikt dazu bestimmt wäre, über
das Streben nach dem Weltfrieden in einen neuen Weltkrieg
reinzurutschen. So sagen viele Prophezeiungen.

>Selbst wenn wir dieses israelisch-palästinensische Problem >weltgemeinschaftlich lösen - was wird uns als nächstes erwarten?

Dem stolzen Rat der Völker scheint die Zustimmung von ganz
oben zu fehlen.

>
>Gaia

Franke 43


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