Re: Analyse der Schau an BBouvier - Offene Zukunft und Möglichkeiten

Geschrieben von BBouvier am 20. Februar 2004 14:24:25:

Als Antwort auf: Re: Analyse der Schau an BBouvier - Offene Zukunft und Möglichkeiten geschrieben von Lydia am 20. Februar 2004 12:33:14:

Liebe Lydia!


Ich stimme Dir im Grossen und Ganzen zu.
Erlaube bitte eine zusätzliche Bemerkung:

""""Da die Zukunft unbestimmt ist und die Menschen
jederzeit vollen Einfluß..."""

Sehr richtig, das!
Jedoch:
Die Seher sehen doch die Ergebnisse
der vorherigen Entscheidungen!
Sonst machten wir wohl besser den Laden hier gleich dicht.

Herzlich,
BB


>Lieber BBouvier!
>Das mit der Einschätzung der Prophezeiungen ist auf den ersten Blick wirklich sehr schwierig. Zum einen gibt es so viele verschiedene Prophezeiungen. Nun kann man die zusammenfassen und vereinheitlichen, wie Du es z.B. getan hast und was ich sehr gut finde. Dann gibt es da noch die vielen verschiedenen Meinungen, die sich dazumischen, z.B. das mit dem Jahr 2012, wobei es da auch inzwischen Korrekturen gibt und gesagt wird, dass das Jahr 2012 lediglich ein zeitlicher Übergang in eine neue, spirituellere, d.h. weniger materialistisch ausgerichtete Epoche ist. Dann gibt es die Theorie mit der Hohlen Erde, wo sogar konkrete Eingänge ins Innere der Erde genannt werden (kann man es überprüfen? Abgesehen davon deckt sich das mit der indischen Mythologie, die auch von einem hohlen Mond ausgeht, was auch immer davon zu halten ist).
>Auf der Webseite http://www.sabon.org/prophezeiungen/ steht wiederum das:
>"Da die Zukunft unbestimmt ist und die Menschen jederzeit vollen Einfluß auf ihr Geschick haben, sind diese Gesichte nicht als Ablaufszenarien und genaues Vorauswissen anzusehen. Einige prophezeite Situationen treten ein, viele aber auch nicht. Das hängt mit den verschiedenen Dimensionen zusammen, in denen wir gleichzeitig leben. Speziell die Endzeitvisionen sind nicht besonders ernst zu nehmen. Wer William Bramley kennt, der weiß, daß diese Apokalypsen von den Besitzern und Schöpfern des Menschen regelmäßig neu ausgestreut werden. Der Grund ist die bewußte Unterdrückung ihrer Erdenrasse, damit jene ihre gegenwärtige Sklaverei vergißt und von einem Armageddon und einer Goldenen Zeit danach träumt, die nie kommen wird. Mediale Kommunikationen mit Geistwesen deuten an, daß es einen Dritten Weltkrieg nicht geben wird. Es wird aber eine neue und spirituellere Zeit anbrechen, weil wir Menschen und unsere Mutter Erde das so wollen. Noch sind viele in tiefem Schlaf, aber einige Erwachte arbeiten schon am wahren »Goldenen Zeitalter« ohne vorangehende Zerstörung des Planeten."
>Und auf der anderen Seite glaubten die Menschen beim Heranrücken des Jahres 1000 ebenso an einen Weltuntergang und an Katastrophen. Oberflächlich betrachtet, traten diese nicht ein, aber tiefer gesehen dann doch, nur eben nicht gleich, sondern viele Jahre später (30-jähriger Krieg, 1. und 2. WK u.v.a.)
>Das Universum jedenfalls ist ein offenes System, in dem eine Seele und ein Geist existieren. Die Offenheit ist bedingt durch die Raum-Zeit-Unabhängigkeit von Energie. Dadurch ist zum einen die Zukunft offen (es kann sich in Raum und Zeit alles Mögliche manifestieren oder herauskristallisieren, wobei a) auf raumzeitunabhängiger Ebene alle Möglichkeiten nebeneinander existieren --> s. Quantentheorie, und b) auf raumzeitabhängiger Ebene sich die Möglichkeiten, nun Körper genannt, verdrängen und nicht mehr beliebig nebeneinander und zusammenpassen --> s. klassische Physik). Andererseits determinieren jedoch die bereits vorhandenen Inhalte in Seele und Geist die Zukunft wiederum. D.h. am Ende ergibt sich eine Mischung aus (es ist bein bißchen wie bei den imaginären Zahlen mit einem reellen und einem imaginären Anteil) einer offenen, freien und einer determinierten, schicksalhaften Komponente der Wirklichkeit.
>Das heißt, es gibt dann so 50% Vorherbestimmtes und 50% Freiraum (was natürlich auch schwanken kann).
>Ich denke nun, dass jeder Einzelne auf die ersten 50% achten muss (oder kann) (das ist das Umfeld, das für den Moment nicht Änderbare) und die 50% Freiraum für sich nutzen kann, um seine Visionen, seine Vorstellungen, seine ureigenen Prophezeiungen zu verwirklichen.
>Das zeigt, wie unglaublich wichtig es ist, dass nicht nur die Prophezeiungen gesehen werden, die dann eine allgemeine Lethargie auslösen, sondern dass jeder Mensch vielmehr endlich seine 50% Vorstellungs- und Handlungsfreiheit mit hinein, mit ins Spiel und ins Geschehen bringt. Denn das geht!
>Ich denke mal, wenn man nichts tut und seine 50% Handlungsfreiheit nicht nutzt, dass dann die Prophezeiungen eintreten - weil man ja nichts getan hat!
>
>beste Grüße
>Lydia
>(PS: Katzenhai hatte recht, die Prophezeiungen zeigen, was man wissen soll. Damit es einen dann nicht im Schlafe trifft.)



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