Must-read-link zum Thema Wirtschaft, @Johannes .....
Geschrieben von NoPasaran am 17. Januar 2005 19:23:47:
Als Antwort auf: Re: Must-read-link zum Thema Wirtschaft ..... geschrieben von Johannes am 16. Januar 2005 20:56:20:
Hallo Johannes,
wie gesagt, daß ich 9/11 hier noch mal in's Spiel brachte, geht auf den Telepolis-Artikel von Norbert Rost zurück. Das war der Hauptpunkt, der 9/11-Zusatz kam mir im Zusammenhang mit ebenden in diesem Telepolis-Artikel geschilderten Umständen, und zwar als logische Folge. Die Herrschaften, die da dahinterstecken, die wissen schon, warum sie das tun.
Daß Du vor allem auf den 9/11-Punkt angesprungen bist, hat mich im ersten Moment reichlich verblüfft, weil das bei mir wirklich nur ein Drüberstreuer war, nicht das zentrale Anliegen, aber dann war's auch irgendwie wiederum klar. Was jetzt kommt, kann unter Umständen als äußerst unfein und/oder übergriffig bewertetet werden, aber irgendwie hab' ich das Gefühl, ich sollte das aussprechen: Also zumindest mir stellt sich das so dar, daß die wahrnehmungsmäßige Panzerung Deines Realitätstunnels hinsichtlich nicht in's Muster passender Tatsachen um eine ganze Ecken massiver ist, als ich das bis zum Lesen Deiner Antwort einschätzte.
Ich hab' nicht vor, Dich zu missionieren, und das ist vermutlich bis sehr wahrscheinlich das letzte Mal, daß ich mich hier so ausführlich über 9/11 auslasse, vorbehaltlich der Äußerns sarkastischer Kommentare, aber sowas ist naturgemäß bei weitem kürzer. Die Antwort war viel, viel kürzer gedacht urspünglich, aber beim Schreiben hat sich das Ding verselbständigt, und jetzt ist daraus eine nette kleine Zusammenstellung interessanter Tatsachen zum Thema 9/11 geworden, die in der Öffentlichkeit außerhalb der Zirkel, die dezidiert rauszukriegen versuchen, was da tatsächlich abgelaufen ist, so gut wie nicht bekannt sind. Ich hab' gegenüber IT Oma mal gesagt, ich müsse mich über etwas ärgern, damit ich zu schreiben anfange - okay, ich hab' da was geschrieben. Und jetzt zur eigentlich Antwort - den ursprünglichen Telepolis-Artikel gelesen zu haben ist übrigens kein Fehler, er spannt den Kontext nochmal etwas weiter auf. Für die, die ein Stichwort brauchen, um die Verbindung zwischen den großen Kapitaleignern - nämlich: Den wirklich großen. Dieter Bohlen spielt nicht in dieser Liga, auch Erivan Haub nicht, noch nicht mal die Gebrüder Albrecht - um die Verbindung zwischen den großen Kapitaleignern und 9/11 herzustellen zu können, empfiehlt sich als Katalysator der schöne Firmenname "Carlyle Group".
Ich mein', man muß sich einfach im Klaren darüber sein, daß unser Wirtschaftssystem, weltweit, früher oder später - und damit meine ich einen Zeitrahmen von in Jahren eher einstellig - sauber zusammenkrachen wird, und unser Wirtschaftssystem ist, spätestens seit dem Scheitern der Alternative Kommunismus, der ich, wie ich ausdrücklich betonen möchte, keine Träne nachweine, geprägt durch das, was sich am anschaulichsten mit 'Corporate America' beschreiben läßt. Material dazu hier und hier, beispielsweise, und des weiteren, falls jetzt jemand aufjault, weil ich einen Link auf einen Artikel des "Altstalinisten" Jürgen Elsässer setze, daß Alan Greenspan derartiges natürlich nicht von sich geben würde.
Übrigens am Rande: Die FED ist keine staatliche Zentralbank, die FED ist in Privatbesitz. Wer nicht imstande ist, sich die Konsequenzen dieser Tatsache auszurechnen, dem ist grundlegendes politisches Verständnis abzusprechen. Sorry, ist so. Ab einem gewissen Zeitpunkt ist der Zustand des Hypnotisiert-Seins durch unsere lieben Medien keine Entschuldigung mehr, und das umsomehr bei Leuten Deiner intellektuellen Kapazität, lieber Johannes.
Was nun 9/11 betrifft:
Nicht als große Verschwörung, wo Hunderte Leute dichthalten müssen, sondern quasi als Selbstläufer, den man nur mal kurz anzustoßen braucht und der dann alleine läuft.Das mit den hunderten Leuten, die dicht halten müssen, das klingt zwar gut, wenn man ein passendes Argument braucht, um sich nicht eingestehen zu müssen, daß jemand, der derartiges qua grundlegender Glaubenssätze einfach nicht tun können darf, das Ungeheurliche dann doch veranstaltet, aber dadurch wird's nicht richtiger, das Argument, schlicht und ergreifend. Das ist ein typischer Fall der Anwendung von Occam's Razor dort, wo gar nix zu rasieren ist. Wer so argumentiert, hat - vermutlich - relativ wenig Ahnung davon, wie man verdeckte Aktionen des Kalibers 9/11 aufzieht.
Ich empfehle nochmal dringend die Lektüre des Buches Crossing the Rubicon vom Michael C. Ruppert: In diesem Buch - in bin inzwischen zu etwa 4/5 durch damit, und okay, das ist englisch, es ist ein bißchen Arbeit, das zu lesen, verglichen mit deutschen Büchern - in diesem Buch wird minutiös nachvollzogen, wie 9/11 gefingert wurde, denn der Autor ist, wie auch schon anglegentlich bemerkt, ein Ex-Polizeidetektiv, und der zieht das Ding halt auf wie eine kriminalpolizeiliche Ermittlung. Was dabei rauskommt, ist - vorbehaltlich dessen, worauf ich da im letzen Fünftel des Buches eventuell noch stoße -, daß der Kreis derer, die wirklich kompletten Überblick hatten, sehr, sehr klein war/ist - zwanzig, dreißig Leute vielleicht, aber das auch schon maximal. Das läuft, analog zu 'divide et impera', nach dem Muster 'compartmentalized knowledge' - die meisten Beteiligten kennen nur einen kleinen Ausschnitt des Ganzen, wissen gerade das, was sie brauchen, um ihren Part spielen zu können. Den Überblick über das Ganze hat nur eine kleine Gruppe.
Und es wurde alles getan, um die Sache in der Optik der Öffentlichkeit zu vernebeln bis zum es-geht-nicht-mehr, inklusive der Kean-Commission, die einen aber schon ätzend an die Warren-Kommission erinnert - wie wir alle wissen, wurde JFK von einem durchgeknallten Einzelgänger, der "lone nut" Lee Harvey Oswald ermordet, so das Ergebnis der Warren-Kommission, bis dann in den späteren Siebzigern eine zweite Kommission zu dem Schluß kam, daß da wohl doch höchstwahrscheinlich eine Verschwörung am Werk war, das Ganze aber schon zu weit zurückliege, um es noch aufklären zu können. Merkwürdig nur, daß einer der zentralen Hauptzeugen, der (Ex-)CIA-Mann David Ferrie, am Abend vor seiner anberaumten Aussage vor der zweiten Komission Sebstmord beging - oder begangen wurde.
Die Abhandlung von 9/11 lief nach so ziemlich dem gleichen Strickmuster - was nicht sehr verwundert, denn es besteht begründeter Anlaß zur Annahme, daß die Kennedy-Ermordung und 9/11, auch bei einer zeitlichen Differenz von etwa vierzig Jahren, letzlich aus der nämlichen Ecke kamen.
Es gibt ein paar Dinge, die ich selber erst nach der Lektüre dieses Buches wirklich kapiert habe, beispielsweise das Ding mit den Anthrax-Briefen: Daß das Anthrax US-homegrown war, hat sich ja, zumindest andeutungsweise, bis in den Medien-Mainstream rumgesprochen; ansonsten blieb's da aber eher rätselhaft. In Wirklichkeit waren das primär Warnschüsse vor den Bug in Richtung bestimmter Leute im US-Kongress, beispielsweise die demokratischen Senatoren Tom Daschle, damals noch Mehrheitssprecher, und Pat Leahy, Vorsitzender des Justizausschusses, beide sehr einflußreich im Senat, Tom Daschle bekam den sozusagen massivsten Anthrax-Brief, und das Ganze bedeutete: 'Keiner ist sicher vor Terror, auch Du nicht' und/oder 'Wenn Du anfängst, jetzt einen Baum aufzustellen gegen Patriot Act & Co, dann könnte das für Dich unter Umständen eher unerfreuliche Folgen haben'. Daß dabei mal als allererstes ein Journalist aus Florida, der mit dem Ganzen wahrscheinlich nicht viel zu tun hatte, über die Klinge springen mußte, damit die Sache überhaupt Öffentlichkeit bekam - well, who cares, them damned pawns, we've got plenty more of them where they came from, oder so. Aber die Sache geht noch weiter:
Da gibt's nämlich noch die Causa Paul Wellstone R.I.P., demokratischer Senator aus Minnesota, der kurz vor den midterm elections gegen Ende 2003 bei einem bis heute ungeklärten und sehr dubiosen Flugzeugabsturz um's Leben kam. Vielfliegerschicksal, könnte man sagen, wären da nicht ein paar andere interessante Begleitumstände: Wellstone war schon Bush pere ein Dorn im Auge - Zitat: If Cynthia McKinney was loudmouthed and pushy, then Paul wellstone was ten times worse.That might be why George Bush Sr. once referred to him as a "chickenshit" -, und er war der prononcierteste Gegner des ganzen Gebushels im US-Kongress. Zwei weitere dissidente Stimmen, Cynthia McKinney (D) und Bob.Barr (R), beide aus Texas, konnten, unter kräftiger Mithilfe des AIPAC a.k.a. 'American Israel Public Affairs Committee', schon bei den primaries aus dem Rennen geworfen werden. Bei Wellstone ging das nicht, und so mußte das amerikanische Analogon dessen, was beim KGB 'mokryje dela', die Abteilung für 'Nasse Sachen' hieß, bemüht werden. Zwei Mitglieder des Kongresses haben Mike Ruppert - off the record, of course - bestätigt, es sei für sie klar, daß Paul Wellstone ermordet wurde: Der hätte Andere auf eine Anti-Bush-Schiene mitziehen können. Mit besagtem Fluzeugabsturz war das Thema erledigt, und zwar abschließend.
Was den Absturz selbst betrifft: Es ist bis heute ungklärt, was da wirklich passiert ist. Die Maschine verschwand im Landeanflug plötzlich vom Radar, plumps. Es sieht möglicherweise so aus, als ob plötzlich die gesamte Elektronik des Flugzeuges schlagartig versagt hätte. Das ist übrigens genau das, was an Wirkung von den EMP-Waffen zu erwarten wäre, an denen das Pentagon dem Vernehmen nach ja fleißig bastelt.
Weiter im Text, betreffend jene Spinner, die schon wieder davon faseln, daß Bush auch die Wahlen 2004 geklaut hätte, wenn denn schon kein zweites 9/11 passiert wäre, wie von den Spinnern allgemein erwartet. Ich zitiere aus einem weiteren Artikel in der Telepolis:
So eindeutig die diesjährige Wahl in den USA letztlich auch ausgefallen zu sein scheint, sind doch schon während der Wahlnacht einigen Zweifel gekommen, woran es wohl lag, dass die ersten Hochrechnungen in den drei entscheidenden Staaten Florida, Ohio und Pennsylvania noch recht deutlich für Kerry ausgefallen waren - und er letztlich doch nur Pennsylvania gewinnen konnte. Schließlich ist man nicht zuletzt aus Deutschland gewohnt, dass bereits die ersten Hochrechnungen recht genaue Ergebnisse liefern und Abweichungen von über einem Prozentpunkt schon mehr als ungewöhnlich sind.So wurden zum Beispiel in Utah aufgrund der sogenannten exit polls (Wählerbefragungen) Hochrechnungen produziert, die maximal um 0,3 Prozentpunkte vom tatsächlichen Endergebnis abwichen. (Für die Neugierigen: Bush erzielte in Utah 71,1% der Stimmen.) In den genannten drei Staaten lag die Abweichung etwas höher: zwischen 5 und 6,5 Prozentpunkten. Jeweils zu Gunsten von Bush. Waren die Hochrechnungen noch von einem Sieg Kerrys in allen drei Staaten ausgegangen, wurden die Zahlen nach tatsächlicher Auszählung schnell korrigiert.
Auf den ersten Blick klingt das alles ein wenig unwahrscheinlich: Gerade in drei Staaten, die als entscheidend für den Ausgang der Wahl galten, waren offensichtlich die Hochrechnungen falsch. Wie groß ist schon die Wahrscheinlichkeit, dass per Zufall in allen drei Staaten Bush derart drastisch zulegt? 1:250 Millionen, sagt Professor Steven F. Freeman von der University of Pennsylvania. Nicht nur das, auch seien die Hochrechnungen allem Anschein nach auf einer vernünftigen Datenbasis erhoben worden. Wo könnte dann der Fehler liegen? Ob Walden O'Dell, Chef des Wahlmaschinenherstellers Diebold, einfach nur sein Versprechen eingelöst hatte, sicherzustellen, dass Ohios Wählerstimmen auch wirklich an den Präsidenten gehen? (Selbst die FAZ berichtete - zwei Monate später.) [Emphasis von mir, NoPasaran]
Dann noch ein Thema: Der Absturz der einen Maschine über Pennsylvania, United Airlines Flug 93, angeblich verursacht durch den tapferen Einsatz amerikanischer Patrioten, die die bösen, bösen teppichmesserbewehrten islamistischen Selbstmordattentäter im Cockpit angriffen, let's roll, und dadurch offenbar den Absturz der Maschine verursachten, so man der offiziellen Lesart folgt. Das hat nur einen Schönheitsfehler: Wenn ein Vogel dieses Kalibers einfach abstürzt, dann gibt's mehr oder minder ein großes Loch im Boden, wie mir mein Cousin Peter versichert, der für alles unterhalb der großen kommerziellen Airliner die entsprechenden Pilotenlizenzen hat, Lear Jets und ähnliches, sich also da ein wenig auskennen dürfte. (Nämlicher Peter sagte mir übrigens, daß, was immer da in's Pentagon geflogen sei, das keinesfalls eine Boeing 767 gewesen sein könne, da hätte er ausreichend Photos gesehen von wie das ausschaut, wenn so was runterkomt, das sähe anders aus. Wie auch immer .....)
Der Punkt mit Pennsylvania ist nun der, das es als Ergebnis der Absturzes von UA 93 ein Trümmerfeld von mehreren Quadratmeilen Größe gab, eines der beiden Triebwerke des Vogels wurde in einer Entfernung von acht Meilen von der Absturzstelle - sprich dem Zentrum des großen Trümmerfeldes - gefunden. So schaut das nun normalerweise nicht aus, wenn ein großer Vogel geradewegs abstürzt, siehe oben. So schaut's aber sehr wohl aus, wenn ein Vogel dieser Größenordnung von einer Rakete getroffen, sprich abgeschossen wird. Nur, daß die offizielle Version halt so viel schöner, patriotischer, und damit propagandistisch verwertbarer daherkommt .....
So viel Unklarheiten, und nun auch noch als direkte Fragen an Dich, Johannes:
Wieviel weißt Du über die Stabsübungen/Manöver 'Vigilant Guardian', 'Vigilant Warrior' und 'Northern Vigilance', die just am oder um den 11.09.2001 stattfanden, wobei dank 'Northern Vigilance' der Großteil der an der Nordostküste der USA stationierten Abfangjäger weit in den Norden verlegt worden war, um dort nach einem über den Nordpol kommenden russischen Nuklearangriff Ausschau zu halten, und in deren Rahmen teilweise ausgerechnet am Morgen des 11.09.2001 sowohl 'echte' Flugzeugentführungen mit 'entführt' spielenden echten Maschinen stattfanden als auch 'Übungsmaterial' in das Radarsystem der FAA eingespielt wurde, Maßnahmen, die eine effektive Reaktion der entsprechenden Behörden schlicht und ergreifend durch die allgemeine Verwirrung verhinderten, weil sich plötzlich ein paar der 'Übungsvögel' als echte (Selbst?)mordbomber entpuppten ? Wieviel weißt Du da drüber, Johannes ? Was weißt Du über die FEMA-Übung Tripod II, die für ausgerechnet den 12.09. 2001 am Pier 92 des New Yorker Hafens angesetzt war, mit dem Nebeneffekt, daß sich schon am Tag zuvor jede Menge Katastrophenschutzpersonal in New York, genauer Downtown Manhattan, vor Ort befand - praktisch, nicht wahr ?
Und wer war für die Koordination all diese Übungen verantwortlich ? Bruder Cheney komma Dick, wen wundert's. Ich würd' noch nicht mal sagen, daß Dabbljuh der Gestörte wirklich voll eingeweiht war - der wußte zwar vermutlich, daß irgendwas im Busch war, apartes Wortspiel, aber den haben diejenigen, auf die's wirklich ankam, für den Morgen des 09.11. eher in Richtung Florida verfrachtet, 'for pet goat stories', damit er im Zweifelsfall keinen Blödsinn machen könne.
Was weißt Du über die Tatsache, daß das Standardprocedere für das Starten von Abfangjägern im Falle von Problemen mit zivilen Jets, etwas, das sozusagen automatisch, ohne besondere Befehle von oben, in der Zeit von Herbst 2000 bis Ende Juni 2001 in siebenundsechzig Fällen problemlos funktionierte - Stichwort: Der Absturz von Payne Stewarts Lear-Jet, was zwar schon 1999 passierte, aber da war eben die alte Regelung noch in Kraft -, par ordre du Mufti alias Rumsfeld komma Donald zum 01.07.2001 durch eine neue Order ersetzt wurde, derzufolge für das Starten von Abfangjägern - das Starten allein, 'scrambling fighter jets', von Abschießen ist hier nicht die Rede - des Befehls des Verteidungsministers bedarf, was sehr praktisch ist, wenn in so einer Situation grad niemand zu diesen Befehlen Befugter verfügbar ist.
Was weißt Du darüber, Johannes ? Und ich versteig' mich hier zu einer Prognose: Rumsfeld war/ist aller Wahrscheinlichkeit nach einer des innersten Kreises, und es wird schwierig sein, ihn abzusägen, auch wenn der Großteil des Militärs in den USA inzwischen nichts lieber möchte als das. Der weiß einfach zu viel - und deswegen, vermute ich, wird der noch hübsch lang im Amt bleiben. Okay, ich kann mich auch täuschen - aber schau' mer mal .....
Und weiter im Text: Was ist eigentlich aus den vollmundigen Ankündigungen geworden, man werde den Tätern über die Insider-Trading-Geschichten auf die Spur kommen ? Und da gibt's noch wilde weitere Stories - man lese Mike Rupperts Buch. Es gibt eine Grauzone zwischen der Wall Street und der CIA - die hat gut abgesahnt damals.
Und dann ist noch etwas witzig: Mike Ruppert geht wirklich auf den Punkt, wo immer das möglich ist, und in einer ganzen Menge von Fällen kann er direkt nachweisen, wer an bestimmten Punkten wichtige Arbeit sowohl im Vorfeld als auch in der Nachbereitung des Ganzen geleistet hat. Man nehme als Beispiel das FBI: Da gab's ja ausreichend Stories, daß Leute aus eher unteren Rängen einerseits schon vor dem 11.09. Alarm geschlagen hatten - beispielsweise Coleen Rowley -, oder aber auch danach - siehe Sibel Edmonds -, und daß die entweder - wie im Fall Coleen Rowley - abgeblockt wurden oder - wie im Fall Sibel Edmonds - mundtot gemacht.
Der Punkt ist nun: Sei es beim FBI, sei es beim Militär - beispielsweise General Richard Myers, inzwischen Chef der Joint Chiefs of Staff, oder General Ralph Eberhardt, zur Zeit der Anschläge Chef des NORAD -, sei es sonstwo, die Leute, bei denen sich mehr oder minder zweifelsfrei nachweisen läßt, daß ihr Verhalten die Anschläge vom 11.09.2001 begünstigt bis ermöglicht hat, wurden in der Folge von 9/11 alle satt befördert. Schon bißchen happig, das .....
Ja, Johannes, das sind alles Informationen, die der/dem, die/der sich kundig machen will, zur Verfügung stehen. Was weißt Du darüber ?
Und das ist nur, was ich mir jetzt so aus dem Stand aus dem Gedächtnis ziehe. Da gibt's noch so einiges mehr, und vor allem detaillierteres Material. Lesen bildet, und zwar ungemein .....
Sollte es wirklich so sein, daß Du halt in einem Ambiente aufgewachsen bist, in dem die Idee von den guten, guten Amerikanern, die uns vor den bösen, bösen Russen beschützen, derartig common sense war, daß es Dir bis heute nicht gelungen ist, dieses Denkmuster mal zumindest ein bißchen zu hinterfragen ?
Aber ich will nicht zu angriffig sein. Es gibt auch noch Leute, die wissen, von wo die wahre Gefahr droht.
Wobei ich mir in einem allerdings sicher bin, nämlich, daß Du in dem Punkt nur die Kommunismus-Paranoia teilst, und nicht auch die Mafia-Connections .....
- Re: Must-read-link zum Thema Wirtschaft, @Johannes ..... Johannes 17.1.2005 19:57 (5)
- Re: Must-read-link zum Thema Wirtschaft, @Johannes ..... Röde Orm 17.1.2005 20:33 (4)
- Re: Must-read-link zum Thema Wirtschaft, @Röde ..... NoPasaran 17.1.2005 22:29 (2)
- Re: Must-read-link zum Thema Wirtschaft, @Röde ..... detlef 18.1.2005 00:39 (0)
- Re: Must-read-link zum Thema Wirtschaft, @Röde ..... Röde Orm 17.1.2005 22:59 (0)
- Re: Must-read-link zum Thema Wirtschaft, @Johannes ..... Johannes 17.1.2005 20:51 (0)