Re: Um was es ging.

Geschrieben von Guerrero am 26. Februar 2003 14:42:18:

Als Antwort auf: Firmenleiter und andere leit(d)ende Angestellte geschrieben von franke43 am 26. Februar 2003 11:54:55:

>Hallo spanischer Krieger
>>Buen dìa XI.
>>Klar, als Firmenleiter in der Automobilindustrie habe ich
>>von Marktwirtschaft und deren Zusammenhänge keine Ahnung.
>Du hast sicher Ahnung davon, nämlich aus der Praxis des
>"Alltagsgeschäfts". Aber gerade in deiner leidenden äh
>leitenden Funktion hast Du Dich auf Gedeih und Verderb
>zu einem treibenden Teil des Systems gemacht. Daher könnte
>es möglich sein, dass Du in Deinen Gedankengängen zur
>Tauglichkeit oder Nichttauglichkeit des marktwirtschaft-
>lichen Systems innerlich gefangen, also unfrei und
>parteiisch bist. Du siehst also eher das halbvolle als
>das halbleere Glas.
>>Kannst du mich bitte aufklären, wie unser System funktioniert?
>Kannst Du mir erklären, welche Autotypen Ihr bewerbt,
>also an die Leute bringen wollt:
>Die energiesparenden, sicheren, umweltfreundlichen
>Hybridmodelle oder Elektroautos mit 3 l/100 km oder
>sogar gar keinem Verbrauch an fossilem Brennstoff ?
>Oder die umweltsäuischen Benzinfresser mit 280 km/h
>Höchstgeschwindigkeit und 300 kW oder mehr unter der
>Motorhaube`?
>Also mal ehrlich:
>Wie "weise" und global langfristig ist Eure Markt-
>strategie angelegt ?
>Wollt Ihr nur - wie es das System verlangt - möglichst
>viel möglichst oft und möglichst mit hoher Gewinnmarge
>verscherbeln, oder wollt Ihr den Markt im Hinblick
>auf unsere gemeinsamen Lebensgrundlagen beeinflussen,
>auf dass die Käufer nachhaltige Produkte erwerben
>und der sinnlosen Verschwendung entsagen ?
>Also schlichtweg und rundum:
>Zu wieviel "Weisheit" und Gewissensentscheidung vor
>den kommenden Generationen ist das Dir geläufige
>Vermarktungs- und Marktwirtschaftsmodell fähig
>und willens ?
>Dabei habe ich "Outsourcing" und das grossangelegte
>Sozialdumping durch Verlegung möglichst vieler
>Arbeitsprozesse in "Niedriglohnländer" - also
>nichtsozialverträgliches Verhalten - bereits weit
>aussen vorgelassen.
>Und ich will mich ausdrücklich für den Gebrauch
>angelsächsischer Ausdrücke entschuldigen. Das ist
>sonst bei mir nicht Ouzo, alte Foris wissen das.
>Aber ich kann jetzt nicht lang überlegen, was
>"Outsourcing" in einem ordentlichen Deutsch
>heisst.
>Wehe dem, der mich jetzt persönlich wieder mal als
>"Linken" beschimpft (der ich nicht bin), statt auf
>meine Sachfragen einzugehen.
>Gruss
>Franke 43

Buen dìa Franke 43.
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Stimme dir in allem zu.
Damit rennst du bei mir offene Türen ein!
Aber wenn ich den Job an den Nagel hänge wird nicht`s besser.


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Zurück zum Thema.

Was ich sage ist:

1. Gesetze der Marktwirtschaft sind Gesetze der Marktwirtschaft.
Die sind nicht zu ändern. Sonst wäre es keine Marktwirtschaft.

Auch die "Mächtigen" sind unter diesen Gesetzen. Richten sie sich nicht danach
bricht das System zusammen.(Und das wird bald geschehen, was gut ist)

2. Jede Produktion von Waffen ist Geld zum Fenster hinausgeworfen.
Diese Produktion wird bezahlt. Von wem oder was?

Der einzige mögliche Gewinn wäre durch eine Anwendung dieser Waffen gegeben.
Wenn also die USA 200 000 000 000 Dollar investiert in den Krieg gegen den
Irak (und das ist das Thema) und dann für mehr als diese Summe Gewinn dadurch herausbekommt.

Die dauernden Behauptungen:

Die USA braucht den Krieg um zu überleben
und, egal was auf der Welt negatives passiert,
da steckt der USA - Geheimdienst und ähnliche dahinter
geht mir auf den Geist.
Das ist alles, um was es mir ging in meiner Antwort an XI.
(Bin auch nur ein Mensch dem mal was auf den Geist geht)

Saludos

Guerrero





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