Re: Überhaupt nicht seltsam

Geschrieben von JeFra am 12. Juli 2004 07:50:28:

Als Antwort auf: Überhaupt nicht seltsam geschrieben von Swissman am 12. Juli 2004 01:59:44:


Unglücklicherweise hatte ich den Text nicht zwischengespeichert, sodass er, als eine Sicherung herausflog, ins Daten-Nirwana verschwand. :-(

Wie schon einmal gesagt: GNU emacs macht das automatisch, wenn Sie den Text wirklich als Datei produzieren und nicht einfach in irgendeinem Puffer zusammentippen. Schlimmstenfalls verlieren Sie 5 Minuten.

Ich werde bei Gelegenheit versuchen, ihn nochmals zusammenzubekommen.

Würde mich auch interessieren, aber ein Link auf die Quelle zu Ihrem Material würde genügen.

"Eugenik" ist ebenfalls eine schwere Sünde!

Das glaube ich nicht. Was soll dagegen sprechen, lieber gesunde und intelligente Menschen zu «produzieren» als körperliche und geistige Krüppel? Sicher ist Abtreibung in so einem Fall ein problematisches Instrument, aber was würden Sie beispielsweise bei einer Diagnose wie Tay-Sachs-Syndrom machen, wo ein früher und qualvoller Tod auf jeden Fall feststeht?

Sie gab an, Angst gehabt zu haben, "ein Monster" zur Welt zu bringen!!

Das haben aber anscheinend viele Christen genauso gesehen. Ich glaube, schwer mißgebildete Kinder wurden oft nicht getauft. Mein Großvater besaß ein Buch mit den Sagen der Region, im späten 19. Jhdt von einem anscheinend christlichen Autor zusammengestellt. Das Buch hatte auch ein Kapitel mit Berichten über spektaktuläre Mißbildungen. In einem Fall kam ein Kind ohne Beine mit einem langen zylindrischen Kopf mit einem Zyklopenauge zur Welt, dem die Geschlechtsteile (oder was man dafür hielt) von der Stirn hingen. Kommentar des Sagenexperten: Man verzichtete billigerweise darauf, das Kind (oder Wesen/Monster, daran kann ich mich nicht mehr erinnern, im Unterschied zu dem «billigerweise») zu taufen.


Und die Behinderten wird man damals sicher meist ins Armenhaus oder ins Kloster abgeschoben haben.


Ich habe schon meine Gründe dafür, dass ich die meisten pränatalen Untersuchungsmethoden schlicht und einfach verbieten würde.

Ich würde mir nicht die Möglichkeit verbauen, eine Krankheit wie Chorea Huntington auszurotten.

Und wenn es keinen Anschlag gibt, auch gut: Dies "beweist" dann aus paranoider Sicht erst recht, dass die USA selbst hinter dem Terrorismus stecken.


Wenn Bush die Wahlen gewinnt, wird es heissen:"Seht her, Bush hat gemerkt, dass wir ihn ertappt hatten. Ein weiterer Anschlag hätte hätte auch der allgemeinen Öffentlichkeit (die nicht ganz so intelligent ist, wie wir selber) die Augen geöffnet. Daher haben "sie" Bush angewiesen, den bereits geplanten Anschlag ausfallen zu lassen."


Falls der Sieger aber Kerry heisst, bietet sich die folgende Erklärung an: "Weil Bush die in ihn gesetzten Erwartungen nicht erfüllt hat, hat man ihn im Regen stehen lassen und ihm nicht mittels Wahlkampf-Terror geholfen, um ihn durch Kerry zu ersetzen." Ich wäre noch nicht einmal sehr erstaunt, wenn nach ein paar Wochen jemand "entdecken" würde, dass Bush doch eigentlich "einer von uns" war, der "sie" im Rahmen seiner Möglichkeiten behindert hat, vielleicht sogar auspacken wollte, und darum weg musste...


Da lege ich mich schon dahingehend fest, daß mir Bush immer noch lieber als Kerry ist. Ob es Ratzinger gelungen ist, Kerry zu verhindern, wird sich zeigen. Bei den OBL zugeschrieben Anschlägen muß man freilich meiner Meinung nach immer von der Möglichkeit ausgehen, daß da interessierte amerikanische oder israelische Kreise ihre Hände im Spiel hatten, auch wenn man das im Einzelfall nicht mit Sicherheit sagen kann.


mfG,
JeFra


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