In eigener Sache (Freie Themen)

Frank Zintl @, Freitag, 19. Juli 2019, 10:59 vor 125 Tagen 1141 mal gelesen

Hallo

Es ist schon seltsam:

Im biblischen Prophezeiungsforum bin ich rausgeflogen. Ich war denen
als Katholik zu wenig biblisch. Was die mit mir veranstaltet haben,
hätte unserer unheiligen Inquisition vor 500 Jahren alle Ehre gemacht.
Die haben mir einen Häresieprozess gemacht, nur eben ohne Folter.

Hier wird man stattdessen angeblafft, wenn man überhaupt irgendwelche
christlichen Tendenzen mitbringt. Ich weiss nicht ob es genauso wäre,
wenn ich z.B. gläubiger Muslim wäre. Die werden ja heute fast überall
hofiert.

So gesehen ist mir klar, dass dieses Forum und das christliche nicht
mehr, wie noch vor 20 Jahren, unter einem gemeinsamen Prophezeiungsdach
koexistieren können wie zu Huberts Zeiten.

Frank

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Religion

Luzifer, Österreich, Freitag, 19. Juli 2019, 12:27 vor 125 Tagen @ Frank Zintl 848 mal gelesen

Hallo Frank,

Ich denke eher nicht, dass Religion generell ein Problem darstellt. Nur filtert sie eben die Sicht, sowohl derer, die „sehen“, als auch derer die lesen und „interpretieren“. Deswegen ist man halt recht geschwind am Holzweg.

Ps: Meine Weltsicht ist auch im weitesten Sinne christlich, nur eben mit einem ordentlichen Schuss Gnosis, denn nur dann wird nämlich ein Schuh draus für mich. Und den Baustein, nämlich alles was eben Richtung Gnosis geht, haben „unsere Kirchen“ gut zu verstecken gewusst. Dadurch wurde es eine Leidens- und Jammerlappenreligion.

Beste Grüße
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

Das hast Du gut erkannt

Antitaurec @, Himmel, Freitag, 19. Juli 2019, 12:33 vor 125 Tagen @ Frank Zintl 928 mal gelesen

Hallo Frank,

So gesehen ist mir klar, dass dieses Forum und das christliche nicht
mehr, wie noch vor 20 Jahren, unter einem gemeinsamen Prophezeiungsdach
koexistieren können wie zu Huberts Zeiten.

Das hast Du gut erkannt. Es ist sogar noch schlimmer: Das frühere Prophezeiungsforum hatte sich sogar praktisch in drei Foren aufgespalten: Prophezeiungsforum (weiterhin und unter der Leitung von Johannes bis Anfang dieses Jahres), Weltenwende-Forum und Zukunftsforum (heutzutage Das neue Zukunftsforum). Darüber hinaus werden bzw. wurden die eben aufgezählten Foren noch von Personen bevölkert, die eigentlich Mitglieder in dem Gelben Forum und/oder in dem Finanzcrash Forum sind oder waren und die keine Ahnung von der Prophetie haben bzw. gehabt haben.

Im Prophezeiungsforum wurden die Prophetie und andere Themen ohne wissenschaftlichen Anspruch behandelt. Dies ist heutzutage auch im Das neue Zukunftsforum der Fall, in dem die Prophetie zusätzlich noch mit deutschtümelnden, esoterischen, braun-esoterischen und braunen Inhalten vermengt wird (nach dem Motto: Nur Wissen aus den Nonmainstream-Medien ist wahr).
Bleibt das Weltenwende-Forum: Es möchte sich zwar den Anspruch geben, wissenschaftlich zu arbeiten. Dies tut es jedoch nicht, wenn Indizien, ja sogar Indizienketten, daß etwas gefälscht, abgekupfert und/oder erdacht wurde, von der Foren-Leitung als Negativ-Beweis bzw. Falsifikation definiert werden. Derartiges ist in der Wissenschaft eigentlich nicht zulässig. Bleibt von diesem Forum im Grunde genommen nur noch die umfangreiche Sammlung von Prophetien und Schauungen übrig.

Aufgrund des eben dargestellten Sachverhaltes haben schon einige Leute überlegt, ein weiteres Forum zu eröffnen, in dem sowohl für Leute des katholischen Glaubens Platz ist als auch die Prophetie wirklich wissenschaftlich behandelt wird. Nur ist alles eben eine Frage der Zeit, die man für die Betreuung eines derartigen Forums benötigen würde.


Gruß

Antitaurec

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Blanker Unsinn

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 19. Juli 2019, 12:42 vor 125 Tagen @ Antitaurec 915 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Freitag, 19. Juli 2019, 12:47

Hallo, Adler!

Bleibt das Weltenwende-Forum: Es möchte sich zwar den Anspruch geben, wissenschaftlich zu arbeiten. Dies tut es jedoch nicht, wenn Indizien, ja sogar Indizienketten, daß etwas gefälscht, abgekupfert und/oder erdacht wurde, von der Foren-Leitung als Negativ-Beweis bzw. Falsifikation definiert werden. Derartiges ist in der Wissenschaft eigentlich nicht zulässig.

Von Wissenschaft hast Du offenbar keine Ahnung.

Laß es mich mal umformulieren:
Indizien, daß etwas gefälscht ist, wären als Falsifikation also nicht hinreichend.
Ein vollendeter innerer Widerspruch: Etwas Falsches ("Falsifiziertes") sei also nicht falsch, wenn Indizien auf das Gefälschtsein hinweisen.

Sag' mal, geht's eigentlich noch?

Mit diesem erkenntnistheoretischen Rückgratbruch kannst Du durchaus ein weiteres Prophezeiungsforum als Totgeburt neben den bereits bestehenden vieren eröffnen. :lol:

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Kein blanker Unsinn

TaurecAntichrist @, Himmel, Freitag, 19. Juli 2019, 13:22 vor 125 Tagen @ Taurec 825 mal gelesen

Hallo Taurec,

Ein vollendeter innerer Widerspruch: Etwas Falsches ("Falsifiziertes") sei also nicht falsch, wenn Indizien auf das Gefälschtsein hinweisen.

Sag' mal, geht's eigentlich noch?

Diese Frage solltest Du Dir stellen. Im "jemandem das Wort im Mund verdrehen" bist Du echt ein Experte. Du hättest nämlich folgendermaßen umformulieren müssen: Etwas sei also nicht falsch, wenn Indizien auf das Gefälschtsein hinweisen. Somit liegt kein vollendeter innerer Widerspruch vor. Ein Indiz ist nämlich kein Beweis. Du hättest eben nicht so viel Oswald Sprengler und Julius Ebola lesen sollen.

Übrigens: Hochmut kommt vor dem Fall.


Gruß

Antitaurec

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Schreib keinen Stuß

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 19. Juli 2019, 13:37 vor 125 Tagen @ TaurecAntichrist 797 mal gelesen

Hallo!

Schon Deine Namenswahl macht deutlich, daß von Dir nichts konstruktives zu erwarten ist. Dem entsprechend landest Du im Spamfilter, wenn es so weitergeht.

Du hättest nämlich folgendermaßen umformulieren müssen: Etwas sei also nicht falsch, wenn Indizien auf das Gefälschtsein hinweisen.

Mitnichten. Beide Sätze sind inhaltlich gleichwertig.

Möglicherweise meinst Du: "Etwas sei nicht bereits falsch, wenn Indizien auf das Gefälschtsein hinweisen."

Die Fragen sind:
1. Was würde denn Deines Erachtens noch fehlen, um eine Fälschung zu begründen?
2. Was betrachtest Du überhaupt als Fälschungsindiz, nämlich:
2a. in meinem Sinne, damit überhaupt klar ist, ob Du mich und meinen Ansatz verstanden hast, was ich stark bezweifle.
2b. in Deinem Sinne, damit klar ist, was für Dich eine Fälschung ist.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Das alte Prophezeiungsforum, hat sich erneut gespalten, vielleicht ist die neu säkulare Abspaltung ja was für dich

Explorer, Freitag, 19. Juli 2019, 14:14 vor 125 Tagen @ Antitaurec 896 mal gelesen

Hallo Adler,

Das frühere Prophezeiungsforum hatte sich sogar praktisch in drei Foren aufgespalten: Prophezeiungsforum (weiterhin und unter der Leitung von Johannes bis Anfang dieses Jahres), Weltenwende-Forum und Zukunftsforum (heutzutage Das neue Zukunftsforum). Darüber hinaus werden bzw. wurden die eben aufgezählten Foren noch von Personen bevölkert, die eigentlich Mitglieder in dem Gelben Forum und/oder in dem Finanzcrash Forum sind oder waren und die keine Ahnung von der Prophetie haben bzw. gehabt haben.

Im Prophezeiungsforum wurden die Prophetie und andere Themen ohne wissenschaftlichen Anspruch behandelt. Dies ist heutzutage auch im Das neue Zukunftsforum der Fall, in dem die Prophetie zusätzlich noch mit deutschtümelnden, esoterischen, braun-esoterischen und braunen Inhalten vermengt wird (nach dem Motto: Nur Wissen aus den Nonmainstream-Medien ist wahr).
Bleibt das Weltenwende-Forum: Es möchte sich zwar den Anspruch geben, wissenschaftlich zu arbeiten. Dies tut es jedoch nicht, wenn Indizien, ja sogar Indizienketten, daß etwas gefälscht, abgekupfert und/oder erdacht wurde, von der Foren-Leitung als Negativ-Beweis bzw. Falsifikation definiert werden. Derartiges ist in der Wissenschaft eigentlich nicht zulässig. Bleibt von diesem Forum im Grunde genommen nur noch die umfangreiche Sammlung von Prophetien und Schauungen übrig.

Aufgrund des eben dargestellten Sachverhaltes haben schon einige Leute überlegt, ein weiteres Forum zu eröffnen, in dem sowohl für Leute des katholischen Glaubens Platz ist als auch die Prophetie wirklich wissenschaftlich behandelt wird. Nur ist alles eben eine Frage der Zeit, die man für die Betreuung eines derartigen Forums benötigen würde.

Das alte Prophezeiungsforum, wurde ja geschlossen, aber daraus sind erneut zwei neue Foren hervor gegangen.

Die Bibeltreuen haben sich hier versammelt: http://biblischesprophezeiungsforum.de/
Dort wird es dir wohl nicht gefallen.

Die eher säkularen, sind jetzt in diesem neuen Forum: http://prophezeiungsforum.freeforums.net/board/1/prophezeiungen
Dort wird noch etwas wenig geschrieben, im vergleich zu den Bibeltreuen. Ich vermute mal, du kannst dort Diskussionen starten und führen, wie es dir gefällt.

Grüße Explorer

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Umgang mit wiederkehrenden Trollen

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 20. Juli 2019, 07:03 vor 124 Tagen @ Taur_ecderSperrer 731 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Samstag, 20. Juli 2019, 07:27

Hallo!

P.S.: Die obige Mitteilung wurde zum zweiten Mal geschrieben. Taurec, das ist sehr schwach von Dir, daß Du diese an Explorer gerichtete Mitteilung gelöscht hast. Des weiteren hast Du anscheinend nicht verstanden, daß ich beim erstmaligen Schreiben der obigen Mitteilung bewußt den Nicknamen Btaurec gewählt habe.

Ich habe Dir gestern geschrieben:
"Schon Deine Namenswahl macht deutlich, daß von Dir nichts konstruktives zu erwarten ist. Dem entsprechend landest Du im Spamfilter, wenn es so weitergeht."

Meiner Ankündigung folgend habe ich beschlossen, Dich vom weiteren Schreiben hier abzuhalten, solange Du nicht gewillt bist, Dir einen anderen Namen zu geben, der mich nicht verballhornt. Das ist der einzige Grund.
Folglich habe ich Deine Nutzerdaten dem Spamfilter hinzugefügt und werden Deine Beiträge, solange sie nicht der von mir als Forumsleiter gewünschten Form entsprechen, kommentarlos löschen.
Das selbe würde ich übrigens tun, wenn nicht ich, sondern ein anderer Nutzer das Ziel Deiner Geringschätzung wäre. Du stellst damit unter Beweis, daß Du eben in keiner Weise gewillt bist, "auf die sachliche Ebene zurückzukehren", sondern gezielt ad personam schreibst. Folgendes (von mir meiner Ankündigung gemäß gelöschte) ist also völliger Schwachsinn:

[...] daß ich beim erstmaligen Schreiben der obigen Mitteilung bewußt den Nicknamen Btaurec gewählt habe. Und zwar, weil ich Dir damit andeuten wollte, bei meinen Mitteilungen hier wieder auf die sachliche Ebene zurückkehren zu wollen.

Daß Du Dir selbst nicht zu blöd bist, so einen widersinnigen Müll zu schreiben, wundert mich. Der Grund ist vermutlich ein generelles charakterliches Defizit, welches Dich solche Umgangsformen für normal halten läßt, was mich wiederum in meiner Entscheidung bekräftigt.

Du könntest sogar jetzt noch Dein Nutzerkonto "Adler" nutzen, das ich aus unerfindlichen Gründen bislang nicht gesperrt habe. Die im Konto registrierte E-Mailadresse ist dieselbe, mit der Du als Gast schreibst. Wenn Du es nicht schaffst, die Forumsfunktionen zu nutzen und z. B. selbst ein neues Paßwort anzufordern, ist das Dein Problem.

Deine sonstigen Unterstellungen sind völlig belanglos.

Ein Kommentar zur Technik: Solange das Forum für Gastbeiträge geöffnet ist, besteht für mich derzeit technisch die einzige Möglichkeit, Trolle und andere unerwünschte Nutzer herauszuhalten, darin, sie über ihre übermittelten Nutzerdaten (IP-Adresse, E-Mailadresse, User-Agent) komplett von jeglichem Zugriff auf die Seite kategorisch auszuschließen. Anders als zu Zeiten, als nur registrierte, nicht gesperrte Nutzer schreiben konnten, besteht die einzige Möglichkeit, Leute hinauszuwerfen, darin, ihnen sogar noch das Lesen zu verbieten.
Die Mängel dieser Methode werden an Deiner Deine völlige Respektlosigkeit zur Schau stellenden Wiederkehr offenbar: eine Änderung der Nutzerdaten reicht, um die Sperre zu umgehen. Zur Behebung dieses Mangels werde ich demnächst eine Funktion implementieren, an der ich seit kurzem programmiere, über deren letztendliche Einführung ich aber noch in der Abwägung begriffen war, weil man sich seitens der Betroffenen durchaus dem Vorwurfe der Zensur ausgesetzt sehen könnte. Gastbeiträge werden dann nur noch "moderiert" möglich sein, was heißt, daß sie von mir erst gegengelesen und freigeschaltet werden müssen. Wegen grober Formfehler (siehe hierzu die Forumsregeln) oder offensichtlicher menschlicher Herabwürdigung einer sachlichen Diskussion abträgliche Beiträge werden dann von mir nicht durchgewunken werden.
Dies wird die Forumsdiskussion durchaus verlangsamen, da Beiträge nur noch erscheinen, sobald ich zum Lesen komme. Abhilfe würde nur eine Registrierung als Vollnutzer verschaffen. Die Minderheit jener Gäste, die hier sachliche Beiträge verfassen will, darf sich bei Trotteln wie Dir bedanken.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Richtig so!

Kinder von Atlantis @, Rodgau, Samstag, 20. Juli 2019, 17:59 vor 124 Tagen @ Taurec 597 mal gelesen

Taurec :ok2:

Richtig so, man kann anderer Meinung sein und nicht die selben Ansichten teilen. Aber man sollte fair und sachlich bleiben. Wenn mir die Argumente fehlen, dann schweige ich lieber und zwar aus Respekt für mein gegenüber.

Im Grunde sind wir doch alle aus dem selben Grund hier, weil wir glauben das unsere Zukunft von anderen gesehen worden ist... unabhängig von Wahrheit oder Fälschung.

KvA

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Begründung der Schauungs- und Prophezeiungsforschung

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 19. Juli 2019, 20:42 vor 125 Tagen @ Antitaurec 711 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Freitag, 19. Juli 2019, 22:41

Hallo!

Bleibt das Weltenwende-Forum: Es möchte sich zwar den Anspruch geben, wissenschaftlich zu arbeiten. Dies tut es jedoch nicht, wenn Indizien, ja sogar Indizienketten, daß etwas gefälscht, abgekupfert und/oder erdacht wurde, von der Foren-Leitung als Negativ-Beweis bzw. Falsifikation definiert werden. Derartiges ist in der Wissenschaft eigentlich nicht zulässig. Bleibt von diesem Forum im Grunde genommen nur noch die umfangreiche Sammlung von Prophetien und Schauungen übrig.

Falsifikation hat methodisch an dieser Stelle eigentlich nichts verloren. Es geht hier nämlich nicht um die Widerlegung empirischer Beobachtungen und darauf gegründeter Behauptungen durch Gegenbeispiele und Widersprüche zu anderen Beobachtungen, wie es in der empirischen Wissenschaft der Fall ist, wo diese Methode der Theorieprüfung zur Anwendung kommt.

Prophezeiungen sind dagegen Behauptungen, die ohne empirische Grundlage in der Sinnenwelt aufgestellt werden. Sie lassen sich durch keine Gegenbeobachtung widerlegen, da sie nicht die Gegenwart, sondern die Zukunft betreffen und zumeist zu abstrakt sind, um mit der Gegenwart hinreichend sicher in Verbindung gebracht zu werden. Die Methode des Falsifizierens greift hier nicht, weil es sich letztlich um die Wiederlegung negativer Tatsachen handeln würde.

Beispiel:
"Beweise mir gefälligst, daß Putin nicht der Antichrist ist!" (Denkbar im Rahmen einer Diskussion über die 1999-Deutung des Nostradamusverses X/72.)
Oder:
"Beweise mir gefälligst, daß nicht Gott zum Seher XY gesprochen hat!"
Oder:
"Beweise mir, daß Maria S. keinen Terroranschlag in der Türkei gesehen hat!"

In jedem dieser Fälle ist die Satzlogik umgkehrbar, so daß sich beispielsweise auch formulieren ließe: "Widerlege mir, daß Seher XY das gesehen hat!"
Eine solche Falsifikation ist praktisch nicht möglich. Leute, die solches verlangen, betreiben eine Umkehr der Beweislast, um Kritiker mundtot zu machen und fröhlich Unsinn in die Welt setzen zu können.
Eine Widerlegung ist nur in manchen Fällen möglich, nämlich wenn der Inhalt eines Textes offensichtlich mit unserem Weltwissen unvereinbar ist, sprich erkennbarer Unsinn behauptet wird.

Das Vorgehen, das bei Schauungen und den Verbreitern von Prophezeiungen angebracht ist, bedeutet, daß die Bringschuld bei denen liegt, die solche Texte als echt behaupten wollen. Sie müssen also selbst den positiven Nachweis erbringen, daß einem Bericht eine Schauung zugrundeliegt oder eine Prophezeiung präkognitive Grundlagen hat. Es handelt sich um eine Verifizierung, also das Gegenteil einer Falsifizierung. Das ist äußerst schwierig, da Schauungen nur letzthinnig bewiesen sind, sobald sie eingetroffen sind. Um Aussagen dennoch als präkognitiv erhärten zu können, hat Alexander Gann Argumente aufgestellt:

  • Bereits eingetroffene Schauungen des selben Sehers
  • Übereinstimmung der Aussagen mit den unabhängigen Schauungen anderer (nachgewiesener) Seher
  • Inhaltliche Übereinstimmung der Schauungen mit der Realität in Belangen, die der Seher vor dem Schauungserlebnis nicht wissen konnte. (Umgekehrt wäre ein eklatanter Widerspruch der Aussage mit der Realität ein Kontraindikator für das Vorliegen einer echten Schauung im Sinne einer Falsifikation der Aussage durch Beobachtungen in der Sinnenwelt.)

An dieser Stelle soll nicht diskutiert werden, ob diese Argumente ausreichend sind oder sich noch weitere finden lassen, was zweifelsohne eine interessante Diskussion wäre und ein richtiger Schritt vorwärts innerhalb der Schauungsforschung, wenn die Formulierung weiterer Argumente gelänge. Sie dienen an dieser Stelle nur als Beispiele einer positiven Beweisführung mittels Indizien. Ein Indizienbeweis ist, anders als Du es darstellst, eine zulässige Art der Beweisführung.

Ob es die Prophezeiungsgläubigen schaffen, die entsprechenden Argumente für ihre Säulenheiligen beizubringen, ist allerdings nicht mein Problem. Wenn sie es nicht schaffen (was bei nahezu allen Texten vor den Feldpostbriefen der Fall ist), bleibt ihnen eben nur der unbelegte Glaube.

Als Grundkriterium, um überhaupt potentielle Schauungen von irgendwelchen anderen Texten unterscheiden zu können, habe ich für mich selbst formuliert und hier immer wieder dargelegt, daß eine bestimmte Grundqualität des Berichtes vorliegen muß: Es muß sich erkennbar um die Beschreibung einer Wahrnehmung handeln, weil Schauungen nichts anderes als Wahrnehmungen sind. Der Seher muß also beschreiben können, wann er ein Schauung hatte und wie sie für ihn sinnes- und empfindungsmäßig aussah. Da es offenbar auch Eingebungen in Form "stillen Wissens" oder als fremd empfundener Gedanken gibt, muß der Empfänger in solchen Fällen darlegen können, wann er eine Eingebung hatte und was genau sie von seinen eigenen Gedanken unterschied.
In jedem Falle muß es wie bei einer Zeugenaussage vor Gericht möglich sein, die Wahrnehmung von der persönlichen Interpretation zu trennen!
Wenn jemand (wie Maria S. bzw. Rubenstein) einen entsprechenden Bericht nicht beibringen kann, ist die Person gefälligst auch nicht als Seher zu betrachten.
Daß ältere Prophezeiungen diesem Kriterium nicht genügen, ist wieder nicht mein Problem. Dieses Vorgehen ist aber mitnichten unwissenschaftlich.

Werden Texte den Anforderungen an Schauungsberichte nicht gerecht, sind sie als literarisch zu betrachten. Dann greift die Methodik der Quellen- und Textkritik. Diese ist bei Wikipedia wie folgt definiert:
"Die Textkritik oder textkritische Methode (von altgriechisch κρίνω krínō 'unterscheiden, aussondern, auswählen') ist eine Methode, mit der Einflüsse der Entstehung und Überlieferung auf die Gestalt überlieferter Texte herausgearbeitet werden."
Und zur Quellenkritik:
"Die Quellenkritik versucht festzustellen, unter welchen Umständen eine Geschichtsquelle entstanden ist, insbesondere wer sie wann hergestellt hat und mit welcher Motivation."
Der Wikipediaartikel schränkt die Textkritik auf verschiedene Fassungen ein und desselben Textes ein. Dies läßt sich für unsere Zwecke abwandeln. In diesem Sinne läßt sich der ganze Stoff des Prophezeiungskanons als verschiedene Fassungen ein und derselben "großen Weissagung" betrachten, wie es Arthur Hübscher in seinem gleichnamigen Buche gemacht hat.

Bei der Untersuchung von Prophezeiungen geht es also zusammengefaßt um die Untersuchung der Frage, welche Einflüsse weltanschaulicher Art, welche Motivation des jeweiligen Autors und welche literarischen Vorlagen bei der Abfassung von Prophezeiungstexten und der weiteren Tradierung im Strome der "großen Weissagung" zum Tragen kamen. Notwendigerweise geht es also darum, religiöse Motive und Glaubensauffassungen zu identifizieren, die Intention des Autors in seiner jeweiligen Zeit (z. B. die Manipulation einer Papstwahl bei Pseudo-Malachias) und die älteren Prophezeiungen, die als Vorlagen plagiiert wurden. Durch die Aufstellung der Genealogie der Deckungen und Abwandlungen lassen sich im Idealfall komplexe Beziehungsgeflechte der Texte untereinander bilden, z. B. wenn bestimmte Formulierungen und Satzkonstruktionen nur leicht verändert vorkommen. Prophezeiungsgläubige und Sammler wie Berndt sind indes geneigt, solche Entsprechungen der Quellen als Bestätigung ("das selbe gesehen") aufzufassen, während sie in Wirklichkeit auf Textverwandtschaft hinweisen.

Zu den axiomatischen Prämissen dieses Vorgehens gehört, daß die Prophezeiungen eben nicht präkognitiven Ursprungs sind, sondern als eine Gattung in die Zukunft gerichteter Märchen betrachtet werden müssen, die von Menschen für Menschen formuliert wurden. Statt "es war einmal", lautet es "es wird einst sein". Die Irrealität ist aber in beiden Fällen die selbe. Natürlich muß der Empfänger den Eindruck haben, es wäre Wirklichkeit, wie auch Kinder den Einruck haben müssen, es sei einst geschehen. Sonst zündet die Moral der Geschichte nicht.
Was wir hier eigentlich betreiben sollten, ähnelt in dieser Hinsicht, was die Gebrüder Grimm mit der Sammlung, dem textkritischen Vergleich und der Edition der Volksmärchen getan haben.
Dir mag dieses Axiom nicht gefallen. Es ist aber alles andere als unwissenschaftlich, da Wissenschaft stets von Axiomen ausgeht. Wissenschaftlich ist dies völlig legitim und setzt die Anhänger des gegenteiligen Paradigmas, daß es sich in der Regel um Offenbarungen des Göttlichen handele, die echte Zukunft kündeten, erheblich unter Druck. Sie müssen natürlich, wie Du es tust, die Gegenposition grundsätzlich in Zweifel ziehen und ihre Daseinsberechtigung zu untergraben trachten, weil sie dem wasserfesten Nachweis eines Plagiates rein gar nichts entgegensetzen können außer blindem Glauben und störrischer Wiederholung ihrer Behauptungen.

Der Vorwurf, den sich dieses Forum am ehesten machen lassen muß, ist dieser, daß wir dem hier formulierten Ansatz in der Regel selbst nicht gerecht werden, teils weil die Diskussionen immer wieder von Leuten bzw. Trollen, die aus reiner Unkenntnis und Verständnisunfähigkeit immer wieder dümmliche Positionen einbringen oder charakterschwach auf Personen statt auf Sachen und Ideen hin argumentieren, schön ins Belanglose manipuliert werden.
Anders als Du es darstellst, liegt es also nicht am Ansatz, sondern gerade an der Nichtverwirklichung desselben.

Daneben ist Methodenkritik natürlich erwünscht, was allerdings voraussetzt, daß man die Methode begriffen hat, nicht weltanschaulich voreingenommen ist und konstruktiv mitarbeiten will. Drei Voraussetzungen, die Du offenbar nicht erfüllst.

Übrigens ist es auch bei der text- und quellenkritischen Analyse von Prophezeiungstexten grundsätzlich möglich, daß präkognitive Elemente gefunden werden, nämlich dann, wenn man über Aussagen stolpert, die sich nicht per Plagiat, religiöse Prägung, zeitgenössische und sonstige Ideen erklären lassen. Präkognition war zu allen Zeiten möglich, so daß sie sich auch in alten Texten niedergeschlagen haben kann. Der Ansatz, zunächst mit der nötigen Strenge alle menschlichen Einflüsse auszusieben, ehe man zum Übermenschlichen kommt, ist aber angesichts der Natur dieser Texte nicht weniger als angebracht.

Gruß
Taurec

P.S.: Diesen Text will ich nicht als Einschränkung des Forumsthemas begriffen wissen. Es geht hier nur um dessen "harten Kern", nicht aber um freie Themen, wo grundsätzlich alles angesprochen werden kann, solange man sich nicht die Rübe in weltanschaulich-religiösen Zwistigkeiten einschlägt.


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Probleme mit Allzugläubigen

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 19. Juli 2019, 13:06 vor 125 Tagen @ Frank Zintl 735 mal gelesen

Hallo!

Im biblischen Prophezeiungsforum bin ich rausgeflogen. Ich war denen
als Katholik zu wenig biblisch. Was die mit mir veranstaltet haben,
hätte unserer unheiligen Inquisition vor 500 Jahren alle Ehre gemacht.
Die haben mir einen Häresieprozess gemacht, nur eben ohne Folter.

In Johannesens Prophezeiungsforum haben sie nach der Trennung in Prophezeiungsforum und Zukunftsforum so ab 2004/2006 noch eine radikal-fundamentalistische Umdrehung zugelegt, wohin Johannes ohnehin immer wollte. Sein "Nachfolger" im "Biblischen Prophezeiungsforum", der bermerkenswert naiv und wohl weder theologisch noch in Prophezeiungen ein Durchblicker ist, betreibt das natürlich weiter, und das wohl auf einer wegen Unkenntnis und Unerfahrenheit noch rigideren Schiene.
Das große Problem dieser Foren lag und liegt darin, daß sie auf eine bestimmte Glaubenswahrheit so starr und engstirnig fixiert sind, daß sie stets nur die gegenseitige Bestätigung ihrer Glaubenssätze erfahren und anstreben. Richtig ist nur, was dazu paßt. Da können sich selbst gemäßigtere Christen nicht halten, geschweige denn Kritiker der organisierten Religion an sich.

Daß Du da hinausgeflogen bist, ehrt Dich im Grunde sogar.

Hier wird man stattdessen angeblafft, wenn man überhaupt irgendwelche
christlichen Tendenzen mitbringt. Ich weiss nicht ob es genauso wäre,
wenn ich z.B. gläubiger Muslim wäre. Die werden ja heute fast überall
hofiert.

Du kannst davon ausgehen, daß einem Mohammedaner aus nachvollziehbaren Gründen hier noch viel schärferer Wind entgegenkäme, wenn er seinen Glauben aktiv verbreiten und als unhinterfragbare Wahrheit darstellen würde.

Darum geht es im allgemeinen: Leute, die sich dezidiert als "religiös" betrachten, statt wie der normal-vernünftige Mensch eine spirituell-religiöse Ader zu haben, ohne erkenntnismäßig auf eine Lehre völlig fixiert zu sein, errichten um ein im Grunde menschengemachtes Dogmengebäude einen sakrosankten Panzer, um geglaubte Wahrheiten zu schützen, die um ihrer selbst Willen richtig sein müssen. Das passiert, wenn man sich auf eine Gruppe und ihre Richtung als die allein heiligmachende fixiert.
Solche Leute mit Alleinvertretungsanspruch der Wahrheit rufen andere religiöse Frömmler auf den Plan, die eine andere absolute Wahrheit haben und sich natürlich angegriffen fühlen (z. B. tauchen hier in letzter Zeit Heiden auf, die ihren christlichen Erbfeind wittern).
Auch für Leute, die keinen religiösen Fimmel haben, ist die Frömmlerfraktion gleich welcher Couleur auf Dauer inakzeptabel, weil Dispute irgendwann gegen eine Wand laufen, an der eigene Glaubenssätze stützende Aussagen normativ als richtig postuliert werden, weil sie zum Glaubenssystem passen (klassischer Zirkelschluß). Tatsächlich ist jede dieser Aussagen, weil sie von Menschen in die Welt gesetzt wurden, angreif- und hinterfragbar. Man befindet sich dann aber in einem religiösen Verteidigungsmodus, der echte Erkenntnis behindert.

Obwohl ich selbst durchaus weltanschauliche Präferenzen habe, sind diese eigentlich möglichst herauszuhalten, wenn es um die Führung des Forums geht. Man könnte sagen, statt eine Richtung zu diskriminieren, geht es mir hier darum, eine bestimmte Sorte Menschen auszuschließen, die in ihrer Denkweise weltanschaulich verbohrt ist. Das kann grundsätzlich alle überhaupt nur vorstellbaren Formen der Weltanschauung betreffen, z. B.:

  • alle erdenklichen Religionen
  • Atheisten
  • Schulphysiker, die Einstein und Hawking verehren.
  • Physiker, die das Plasmauniversum bevorzugen.
  • Wilhelm-Reich-Anhänger
  • Freie-Energie-Apostel
  • Döbereiner-Astrologen
  • Remote-Viewer
  • Eiszeitanhänger
  • Polsprunganhänger
  • Nibiruanhänger
  • New-Age-Apologeten
  • Alienentführte
  • Windowsnutzer
  • Linuxnutzer
  • Dieselfahrer
  • Elektroautofahrer
  • Freudianer
  • Jungianer
  • Veganer
  • ...

In jeder dieser Richtung mag es Leute geben, die so darauf fixiert sind, sich so stark mit ihren Ideen verwechseln, daß sie keinen Widerspruch dulden und zu missionieren beginnen, wenn sie mit Kritik konfrontiert werden.
Umgekehrt kann oder sollte man hier ungeachtet des weltanschaulichen Hintergrundes einen Platz finden, wenn man sich selbst nicht tödlich ernst nimmt und sich dessen eingedenk ist, daß man falsch liegen könnte.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Damit bist du nicht alleine

Kinder von Atlantis @, Rodgau, Freitag, 19. Juli 2019, 15:52 vor 125 Tagen @ Frank Zintl 685 mal gelesen

SERVUS,

tja, mit der Einstellung und Ansichten hat man überall relativ wenig Freunde. Es gibt immer wieder Leute die sich davon gestört fühlen. Und es gibt auch Leute und ausgesprochene Experten überall die einem die pure Freude am mitmachen und mitgestalten durch vermeidlich besseres Wissen beeinträchtigen. Das heißt aber nicht gleich das alle so sind.

Abgesehen davon wollen auch viele davon nichts wissen, das wir uns auf dem besten Weg befinden unsere Welt und uns selbst zu zerstören. Denn der s.g. Messias kommt ja nur deswegen um der Welt den Frieden zu bringen - das heißt mit anderen Worten der Mensch ist selber nicht dazu in der Lage.

Christlich sein - das ist heute kein Vergleich zu damals. Heute sind wir die die (echten) Christen, zu wenige, zu altbacken (konservativ) und langweilig.

KvA

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Vermeidlich

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 19. Juli 2019, 15:59 vor 125 Tagen @ Kinder von Atlantis 675 mal gelesen

Hallo!

Und es gibt auch Leute und ausgesprochene Experten überall die einem die pure Freude am mitmachen und mitgestalten durch vermeidlich besseres Wissen beeinträchtigen.

Wenn Du damit meinst, daß sich besseres Wissen vermeiden läßt, handelt es sich zweifellos um einen freudschen Verschreiber der besseren Sorte! :ok2:

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

Schöner tippfehler

Kinder von Atlantis @, Rodgau, Freitag, 19. Juli 2019, 16:47 vor 125 Tagen @ Taurec 632 mal gelesen

:-D

Das Problem liegt hier überwiegend am Smartphone. Entweder an der bescheuerten Autokorrektur und/oder Tippfehler und dann kommt erschwert hinzu das meine Grammatik nicht die schönste ist.

Aber danke für die Info! Im übrigen habe es allgemein bezogen und nicht explizit jemanden oder irgendwo.

KvA

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Lesen bildet:

BBouvier, Freitag, 19. Juli 2019, 18:11 vor 125 Tagen @ Kinder von Atlantis 692 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Freitag, 19. Juli 2019, 18:38

<" (Der) Messias kommt ja nur deswegen um
der Welt den Frieden zu bringen
.">

Hallo, KvA!

Genau!! :ok:
=>
Nach der Wiederkehr Jesu herrscht endlich Frieden!
(etwa, wie auf einem gigantischen Friedhof, nämlich)

Und zwar kommt gem. Offenbarung, Kap.19 (Johannes von Patmos)
Jesus, der seinen neuen Krieg führt, vom Himmel herbeigeflogen,
als rächender Zorn Gottes in Person, er hat ein blutgetränktes Hemd an,
(zünftig, als geschlachtetes Opferlamm gem. Kap. 5)
er trägt ein scharfes Schwert sowie eine Eisenbarre,
und damit haut er alle Ungläubigen platt
(also die Inder, Türken, Indianer, Eskimos, Faschisten, Zeugen Jehowas,
Juden, Aborigines, Kommunisten, Maoris, Buddisten, Neger (sofern keine Katholiken),
Mormonen, Freikirchler, Konfuzianer, Sozialisten, Hinduisten,
pauschal eine gute Milliarde Chineser, Moslems, Frauen und Kinder, Kranke und Alte,
Behinderte und Ungeborene, Arbeitslose und Kleinsparer, Sportler
und Veganer, Gärtner und Verheiratete etc. =>, etc. =>
alles und Alle werden von Jesus einheitlich des Fortschrittes
und des Friedens wegen platt gehauen ... )
... und die wohl recht wenigen Überlebenden
(= alles fromme Katholiken mit Papstdiplom) kommen gem. Kap. 20 dann ganz groß raus
und mit Jesus (als dessen Minister mit Dienstwagen und Pensionsanspruch?)
an die Weltregierung.

Das alles - und noch viel mehr -
behauptet jedenfalls Johannes von Patmos, der nur versehentlich
wegen seiner Namensgleichheit mit dem Jünger Jesu "Johannes"
in die Bibel reingerutscht ist.

Lesen bildet:
https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/offb19.html

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

teile aber die blutrünstige Auffassung nicht

Kinder von Atlantis @, Rodgau, Freitag, 19. Juli 2019, 18:44 vor 125 Tagen @ BBouvier 640 mal gelesen

Wenn der wirklich bis unter den Zähnen bewaffnet ist und alles kurz und klein Haut sowie es in der Offenbarung steht ohne wenn und aber, steht das zum völligen Widerspruch zu seinen eigenen Lehren.

Am Ende wäre es genauso wie du es beschrieben hast ziemlich sehr viel Platz frei. Der größte Teil der Menschen verfault unter freien Himmel auf den Schlachtfeldern.

Deswegen teile ich diese Art von einem der alles niedermäht nicht.

Klar - manche Freiheit muss erkämpft werden und das manchmal doch nicht ganz ohne Tropfen Blut. Es muss aber immer als letztes Mittel bleiben.

Und ungläubig.... in der Kirche sind mehr scheinheilige Vertreter als irgendwo sonst - der brav Abends mit seinen Kindern betet wenn sie zu Bette gehen, ist da doch viel besser dran.

Avatar

Ja, und?

BBouvier, Freitag, 19. Juli 2019, 19:22 vor 125 Tagen @ Kinder von Atlantis 638 mal gelesen

<"Wenn der wirklich bis unter den Zähnen bewaffnet ist
und alles kurz und klein Haut sowie es in der Offenbarung steht
ohne wenn und aber, steht das zum völligen Widerspruch
zu seinen eigenen Lehren
.">

Hallo, KvA!

Ja, und?
Derlei hat bisher doch noch nie Jemanden gestört. :prost:

Im 17. Jahrhundert stand in Frankreich auf privaten Bibelbesitz
teilweise die Todesstrafe ... und nun rate mal, wieso wohl?

https://www.google.de/search?q=Dragonaden&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwiLnrDdv8HjAhXJzKQKHZ0mBuIQ_AUIEigC&biw=1120&bih=534

"Dragonaden":
=>
https://de.wikipedia.org/wiki/Dragonaden

Grüße,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Einseitig...

alexandra @, Innsbruck, Freitag, 19. Juli 2019, 20:37 vor 125 Tagen @ BBouvier 655 mal gelesen

Hallo ihr Lieben,

ich finde nicht ganz okay, daß immer nur das Übelklingendste (mir kommt vor, wie es halt grad persönlich in den Kram passt) zitiert wird. In der Bibel steht weit mehr als nur die Offenbarung. Der Großteil in den Schriften sind wohlmeinende, tröstende und aufklärende Worte... Der am häufigsten genannte Satz aus der Bibel (ca. 7000x) ist: "Fürchtet euch nicht!"...gefolgt von "Liebe deinen Nächsten" Außerdem: wir alle wissen mittlerweile, daß - je nachdem, welcher Zeitgeist grad herrschte - im Laufe der Jahrtausende dies und das verbrochen wurde - und zwar vom MENSCHEN höchstpersönlich - nicht von Gott - und auch nicht Gott gewollt... also bitte laßt die Kirche im Dorf ;-)

Ich habe als Kind von unserem Pfarrer und Religionslehrer über Jesus, seinem Leben und Wirken gehört, und ich muß sagen, Jesus tröstete mich in vielen, langen, dunklen Stunden. Ich war aufmüpfig, stellte die "schlimmsten" Dinge an, machte all das was man nicht tun sollte, und zwar immer und immer wieder, was in meiner Familie und auch im Umfeld nicht sonderlich gut ankam. Oft schleppte ich schwerste "unverzeihbare" Schuld mit mir herum... und es gab für mich nur noch Jesus, dem ich alles anvertrauen konnte, der mich verstand und mir auch verzeihen konnte. Ohne ihm wäre ich früher oder später unter der Last meiner vermeintlichen Sünden zusammengebrochen...

Bei uns gab es in der Kirche und im Religionsunterricht keinen Totschlag, keinen Mord und keinen Hass. Unser Pfarrer hat keine Offenbarung gepredigt. Von der habe ich erst im Erwachsenenalter dann gehört!

Unser Pfarrer hat von Gott und von Jesus gesprochen, von Liebe, Menschlichkeit, Hoffnung und Mut! Es gibt also auch diese Seite der Religion! "Das Gute behaltet, das Schlechte verwerfet!" Warum machen es soo viele dauernd umgekehrt??

Schönen Abend an alle, liebe Grüße aus Innsbruck!
alexandra

Avatar

Na und?

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 19. Juli 2019, 22:17 vor 125 Tagen @ alexandra 661 mal gelesen

Hallo!

ich finde nicht ganz okay, daß immer nur das Übelklingendste (mir kommt vor, wie es halt grad persönlich in den Kram passt) zitiert wird. In der Bibel steht weit mehr als nur die Offenbarung. Der Großteil in den Schriften sind wohlmeinende, tröstende und aufklärende Worte...

Darum geht es aber gar nicht, sondern um KvAs infantile Erwartung des Messias:

Denn der s.g. Messias kommt ja nur deswegen um der Welt den Frieden zu bringen :flower:

Was sonst noch tolle Sachen in der Buchsammlung stehen, interessiert in diesem Zusammenhnag nicht, sondern nur der Schlußteil, von dem sich die christliche Endzeitprophe im Wesentlichen ableitet und darin insbesondere Kapitel 19,11ff:

11Und ich sah den Himmel offenstehen, und siehe, ein weißes Pferd, und der auf ihm sitzt, heißt „Treu und Wahr“, und in Gerechtigkeit richtet und kämpft er. 12Seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Diademe. Er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt als er selber. 13Er ist umkleidet mit einem Gewand, das mit Blut getränkt ist, und sein Name heißt: „Der Logos – das Wort – Gottes.“ 14Die Heerscharen im Himmel zogen hinter ihm her auf weißen Pferden, gekleidet in hell leuchtendes und reines Byssus-Linnen. 15Aus seinem Mund geht ein scharfes [zweischneidiges] Schwert, um damit die Völker zu schlagen. Er wird sie leiten mit eisernem Stab, und er tritt die Kelter des glühenden Zornweins Gottes, des Allherrschers. 16Auf seinem Gewand und an der Hüfte trägt er als Namen geschrieben: „König der Könige und Herr der Herren!“ 17Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen, der rief mit lauter Stimme allen Vögeln zu, die oben am Himmel flogen: „Kommt und findet euch ein zum großen Mahle Gottes! 18Ihr sollt Fleisch verzehren von Königen und Fleisch von Heerführern, Fleisch von Mächtigen und Fleisch von Pferden und von denen, die auf ihnen sitzen, Fleisch von allen, von Freien und Sklaven, Kleinen und Großen!“ 19Und ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen gegen den, der auf dem Pferde saß, und gegen sein Heer. 20Da wurde das Tier ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der die Zeichen tat vor ihm, mit denen er jene verführte, die das Malzeichen des Tieres nahmen und sein Bild anbeteten. Lebend wurden sie beide in den Feuersee geworfen, der von Schwefel brennt. 21Die übrigen aber wurden getötet vom Schwert, das aus dem Munde dessen kommt, der auf dem Pferde saß, und alle Vögel fraßen sich satt an ihrem Fleische.

Daß das mit dem ursprünglichen Jesus nicht übereinstimmt, ist klar. Hier haben wir den bereits nach wenigen Jahren von seinen Anhängern verklärten Jesus vor uns, der nur ein Spiegelbild der Weltherrschafts- und Alleinvertretungsansprüche der christlichen Nation ist, die vom ursprünglichen Jesus offenbar nichts gelernt hat, sondern nun in Neuauflage die jüdischen Auserwähltheitsgelüste lebt.
Die gesamte obige Klamotte, inklusive der Wiederkehr Jesu selbst, ist eine irreale Endzeiterwartung, die dem großen Gründungsmythos der magischen Kultur entspricht. Darauf sind die dortigen "Nationen" als in der Zukunft liegende irrationale Klammer ausgerichtet (magische Völker wie Juden, Moslems und Christen konstituieren sich unabhängig von Blut und Boden als "Religionsnationen", deren Angehörigkeit sich durch das Bekenntnis zur jeweiligen Wahrheit bestimmt). ⇒ Frieden für alle Schafe, die das richtige Lamm anmähen, den Rest zur gerechten Schlachtbank.
Für uns hier sollte es eigentlich keine Rolle spielen. Daß die Offenbarung im abendländischen Religionsunterricht ausgespart wird, ist nur konsequent und zeugt von der instinktiven Erkenntnis ihrer Bedeutungslosigkeit für unsere Kultur.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“

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Offenbarung

Luzifer, Österreich, Freitag, 19. Juli 2019, 23:12 vor 125 Tagen @ Taurec 633 mal gelesen

Hallo und guten Abend

Daß die Offenbarung im abendländischen Religionsunterricht ausgespart wird, ist nur konsequent und zeugt von der instinktiven Erkenntnis ihrer Bedeutungslosigkeit für unsere Kultur.

Mein Elternhaus war absolut nicht religiös, dennoch bin ich in einem erzkatholischen Ort aufgewachsen und habe selbstredend den Religionsunterricht besucht. Ich würde auch bestätigen, dass das kein Nachteil war. Uns wurde damals noch ein recht bodenständiges Ethik- und Werteset mitgegeben, das ich im Wesentlichen auch heute noch so sehe. Die katholische Religion sah ich positiv und so im Kleinen, also was so in den Landgemeinden geschieht auch heute noch, ich wüsste echt nicht, was daran auszusetzen wäre. Es passt zu uns, Religion und Menschen passen hier zusammen. Es ist weit besser, als der aktuelle Mainstream, der heute so propagiert wird, mit Hausfrauen-Eso und New Age, meist Hauptsache östlicher Denkschule.

Inzwischen habe ich mich schon mit allerlei religiösen Texten (und nicht nur mit denen), gleich welcher Herkunft beschäftigt, weil ich fest überzeugt bin, dass in der ganzen Spreu fast überall etwas verborgen ist, das unbedingt wert wäre, sich zu erarbeiten, zu verstehen und dann zu verinnerlichen (nur beim letzten nützt es).

Die Offenbarung verstehe ich nicht, ganz und gar nicht. Sie erscheint mir vollkommen düster und finster. Ein typischer Text eines moralsauren Menschen, der den strafenden Gott predigt. Oder von jemanden, der einen Dämon am anderen Ende des Drahtes hatte. Vielleicht bin ich dafür auch nur zu blöde, jedenfalls alles, was mir jemals in Bezug auf den Allerhöchsten so an "Übernatürlichem" begegnet ist, steht dem Wortsinn der Offenbarung diametral gegenüber. Und Dinge herauszulesen und reinzuinterpretieren, die so nicht dastehen ist absolut nicht meins. Vielleicht kann ich mich auch nicht in die Zeit und die Menschen damals hineinversetzen und verstehe es deswegen nicht, aber bei anderen Texten ist mir das aber möglich. Nun gut.

Und einmal war ich vor wenigen Jahren bei einer Bergmesse hier im Ort (Ist echt nett, da hat man bereits ein Bier auf der Bank vor sich, bevor es losgeht, eventuell schon eins oder zwei getrunken, man sitzt am Berg im Freien, also so gefällt es mir). Ich habe keine Schauungen, was ich aber kann, ist den Menschen in ihr Innerstes zu blicken (und das kann man wunderbar nachprüfen, weil man es ja nachfolgend an den "Taten" erkennt, ob man richtig liegt oder nicht und praktisch immer liege ich richtig dabei).

Jedenfalls hatte der Pfarrer einen "Schatten", mehr als das, eine ziemlich dunkle Seele, etwas das ich nur sehr selten sehe und das mir ins "geistige" Auge springt. In der Form haben das vielleicht einer oder zwei von tausend Menschen. Und was brachte der Typ dann bei der Bergmesse. Einen vollkommen unverständlichen Teil der unverständlichen Offenbarung. Für mich passte das zu seinem Charakter. Und verstanden hat den sicher keiner.


Beste Grüße
Franz


Quod est inferius, est sicut id quod est superius, et quod est superius, est sicut id quod est inferius, ad perpetranda miracula rei unius.

Tiefgründig

Kinder von Atlantis @, Rodgau, Freitag, 19. Juli 2019, 23:21 vor 125 Tagen @ Taurec 626 mal gelesen

Bemerkswerter und tiefgründiger Abschlusstext... Bedeutungslosigkeit unserer Kultur.

Alle Achtung! Das klingt mir so vertraut im Moment... es könnte fast aus dem Munde gewisser deutscher Politiker sein.

Respekt

KvA

der Dativ ist dem Genitiv sein Tod

Ulrich ⌂, Germering, Samstag, 20. Juli 2019, 01:57 vor 125 Tagen @ Kinder von Atlantis 613 mal gelesen

Hallo KvA,

Bedeutungslosigkeit unserer Kultur.
[...]... es könnte fast aus dem Munde gewisser deutscher Politiker sein.

gibst Du hier den Forrest Gump, oder gelingt es Dir wirklich nicht, den Unterschied zwischen "Bedeutungslosigkeit unserer Kultur" und "Bedeutungslosigkeit [der "Offenbarung"] für unsere Kultur" zu erkennen?

Lauf, Forrest, lauf!
Ulrich

achso...

Kinder von Atlantis @, Rodgau, Samstag, 20. Juli 2019, 02:39 vor 125 Tagen @ Ulrich 587 mal gelesen

mmh.. also ich meinte es ursprünglich anderes gelesen und verstanden zu haben.

Aber danke nochmal für das darauf aufmerksam machen.
KvA

zur Offenbarung noch etwas...

alexandra @, Innsbruck, Samstag, 20. Juli 2019, 08:21 vor 124 Tagen @ Taurec 616 mal gelesen

Hallo Taurec, hallo Alle,

naja, die Offenbarung ist so ein Kapitel für sich. Es haben sich schon ungemein viele Leute damit beschäftigt. Vor vielen vielen Jahren, als sie auch mich beschäftigte (da gab es noch kein Internet), ich stöberte in Bibliotheken und sprach mit echt vielen Theologen, mir wurden da dann die verschiedensten Deutungen mitgeteilt, keine stellte mich "zufrieden"... was ist darin jetzt Symbolik, was nicht, und und und... ich selbst kam auf keinen grünen Zweig und irgendwann sagte ich mir, okay, dann muß man das halt inzwischen so stehen lassen...

Die Worte darin klingen freilig in der heutigen Zeit etwas gar radikal und brutal, aber hier habe ich schon ein gewisses Verständnis, im Zusammenhang mit dem damaligen Geschehen: es wurden Menschen fröhlich gesteinigt, gekreuzigt, gefoltert, den Löwen zum Fraß vorgeworfen! Früher ging es ja generell nicht grad unblutig her... und wie soll man eine "Warnung" anders gestalten? Wenn alles Liebe Freude Eierkuchen ist, wird keiner "umkehren", wozu dann auch? ;-)

Mittlerweile gibt es wie ich gesehen habe, ein paar neue, interessante "Auslegungen" der Offenbarung. Vielleicht häng ich mich da wieder ein bisschen dahinter. Ganz und gar ad acta legen werde ich sie jedenfalls nicht. Auch aus einem Nostradamus ist man ja bis heute noch nicht ganz schlau geworden... warum es mit der Offenbarung anders handhaben?

Schöne Grüße! alexandra

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"Apokalypse" = "Entschleierung" ... DE PERSECUTIO CHRISTIANORUM HIC PATIO!

BBouvier, Samstag, 20. Juli 2019, 12:40 vor 124 Tagen @ alexandra 716 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Samstag, 20. Juli 2019, 12:58

<"... es wurden Menschen fröhlich gesteinigt, gekreuzigt, gefoltert,
den Löwen zum Fraß vorgeworfen!
">

Allo, Alexandra!

Völlig richtig!
Und hier nimmt sich Gott eben ein Beispiel an den Menschen,
läßt seinem rasenden Zorn freien Lauf, er schickt Jesus
in blutbesudeltem Hemde auf die Erde, auf daß er alle
Nichtkatholiken keule und metzgere.

<"wie soll man eine "Warnung" anders gestalten?">

Hinweis:
Bei dem Text, den sich da Johannes von Patmos ausgedacht hat,
handelt es sich nicht um eine "Warnung".
"Apokalypse" = "Entschleierung" - hier im allgemeinen
als "Offenbarung" bezeichnet.

Johannes von Patmos ist der Meinung, diese schwer pathologischen Behauptungen
als extra ihm vom Himmel gesandte Prophezeiung verbreiten zu müssen.

Meine ganz persönliche Auffassung:
Dieser Herr war psychisch massiv gestört
(wie nicht wenige Christen damals, auf die späteren Säulenheiligen sei hingewiesen)
und hatte schwer eins anner Waffel.
Und irgendwann sind seine hysterisch-bigotten Tiraden den rechtschaffenden Bürgern
derart auf den Geist gegangen, daß der zuständige und sehr liberale Legat bzw. Statthalter
gar mehr nicht anders konnte, als ihm des lieben Friedens wegen
die kleine Ägäisinsel Patmos (ca. 6x7 Kilometer) als Wohnort zuzuweisen.
=>
Woraufhin sich Johannes mit Badehose und Liegestuhl an den Strand dort begab,
ein selbstgemaltes Pappeschild um den Hals - und allen
- ob sie das nun auch selbst lesen konnten oder auch nicht -
erklärte, dort stünde:
"DE PERSECUTIO CHRISTIANORUM HIC PATIO!"
("Ich leide hier unter der Christenverfolgung!")

Oder so.
Ich mein´ ja auch nur ... :cool:

Grüße,
BB


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Christenverfolgung

Frank Zintl @, Sonntag, 21. Juli 2019, 23:41 vor 123 Tagen @ BBouvier 559 mal gelesen

Hallo

Johannes war auf Patmos ein Opfer der zweiten aktenkundigen
grossen Christenverfolgung, die der Kaiser Domitian, Bruder
des netten, aber früh verstorbenen Titus, angeordnet hatte.
Die erste war die berühmte unter Nero.

Frank

Avatar

... und nun, liebe Kinder, erfinden wir uns eine fromme Christenverfolgung!

BBouvier, Montag, 22. Juli 2019, 00:07 vor 123 Tagen @ Frank Zintl 616 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Montag, 22. Juli 2019, 16:01

Hallo

Johannes war auf Patmos ein Opfer der zweiten aktenkundigen
grossen Christenverfolgung, die der Kaiser Domitian, Bruder
des netten, aber früh verstorbenen Titus, angeordnet hatte.
Die erste war die berühmte unter Nero.

Frank

Hallo, Frank!

Zwar hat es unter Domitian (gest. 96) gar keine
Christenverfolgung gegeben, aber 200 Jahre später kann sich
Tertullian immerhin sehr gut eine denken. :lehrer:
(Nero (gest. 68), einige Jahre zuvor, scheidet mangels Christen
und auch Motiv eh völlig aus.

Jedoch kann ich mit folgendem dienen, das Deine Behauptung stützt:
(Jacobus de Voragine)
=>
Kaiser Domitian ließ Johannes ergreifen und vor den Toren Roms
an der Porta Latina in einen Kessel voll siedenden Öls tauchen.
Doch Johannes entstieg dem Kessel unverletzt und frisch
wie aus einem belebenden Bad!
Da Johannes auch jetzt nicht von seinen Predigten lassen wollte,
schickte ihn der Kaiser in die Verbannung nach Patmos,
wo Johannes in Einsamkeit lebte und seine Offenbarung verfasste.

Nach dem Tode Domitians im September 96
wurde Johannes freigelassen und kehrte nach Ephesus zurück.
Als er die Stadt betrat, trug man ihm
- tot auf einer Bahre - Drusiana entgegen,
die ihm freundschaftlich verbunden war und von ganzem Herzen
seine Wiederkehr erwartet hatte.
Da ließ Johannes die Bahre niedersetzten,
den Leichnam aufbinden und sprach:
"Mein Herr Jesus Christus erwecke dich, Drusiana:
Steh auf und geh in dein Haus und bereite mir etwas zu essen!
"
Da stand sie auf, wie vom Schlaf erwacht,
und kochte ihm sogleich ein leckeres Süppchen
.

Jawohl! :ok:

Grüße,
BB


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<"Kindlein, liebet euch untereinander!">

BBouvier, Montag, 22. Juli 2019, 03:37 vor 122 Tagen @ BBouvier 606 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Montag, 22. Juli 2019, 03:44

Nachtrag:

Und dann wissen wir von Johannes von Patmos noch,
nachdem er seine persönliche Ölverkochung in Rom
sowie eine Christenverfolgung Kaiser Domitians
(die es so zwar ebenfalls nie gegeben hat, was jedoch völlig irrelevant ist)
wunderbarerweise dennoch überlebt hatte
(rund 300 Jahre später, durch den Heiligen Hieronymus nämlich)
folgendes :
=>
Als Johannes schon in hohem Alter war,
da mochte er nicht mehr reden,
als dass er zu jedem seiner Schritte sprach:
"Kindlein, liebet euch untereinander!"

So daß, wenn Johannes des abends mit obiger Süppchen-Drusania
im Stadtpark Ephesus´ lustwandelte, fromme Christen,
die ihn trotz nicht stattfindender Christenverfolgung andächtig beobachteten,
folgendes hörten:
=>
Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander,Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander,Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander,Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander,Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander,Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander,Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander,Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander,Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander,Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander,Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander,Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander,Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander,Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander,Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander,Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander, Kindlein, liebet euch untereinander...
... etc. - an Anzahl jeweils abhängig von der Tagesform des frommen Paares.

:alt:

Gruß,
BB


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Offenbarung - ein geistliches Buch

Filmegucker @, Samstag, 20. Juli 2019, 19:17 vor 124 Tagen @ Taurec 648 mal gelesen

Gute Abend!

Ist das Schwert aus dem Mund nicht Worte, die das Böse besiegen?

Ist das Fleisch nicht die Überreste der menschlichen Würde der Starken auf der Erde, die das antichristliche System unterstützt haben?


Grüße!

falsche Zahlen

Ulrich ⌂, Germering, Samstag, 20. Juli 2019, 01:45 vor 125 Tagen @ alexandra 608 mal gelesen

Hallo Alexandra,

Der am häufigsten genannte Satz aus der Bibel (ca. 7000x) ist: "Fürchtet euch nicht!"...gefolgt von "Liebe deinen Nächsten"

Du hast großzügig "aufgerundet":

"Die Suche in der Lutherbibel nach „Fürchte dich nicht!“ bringt gerade mal 60 Treffer. (0 für „Hab keine Angst!“)
...
... Das kann sich sowohl an eine als auch an mehrere Personen richten: „Fürchte dich nicht“ oder „Fürchtet euch nicht“.
Wir kommen auf 63 Treffer für den Singular und 41 für den Plural. Macht zusammen 104 Treffer. Hilft kaum.
In der englischen King-James-Bibel ist es nicht besser: 63 mal „fear not“, 0 Treffer für „do not be afraid“, „do not fear“, etc.
...
Um auch abweichende Formulierungen mit dem gleichen Sinn zu erfassen, habe ich alle Zeitwörter gesammelt, die auf Griechisch, Hebräisch oder Aramäisch „sich fürchten“, „sich grauen“ oder „(sich) erschrecken/Angst machen“ bedeuten. Diese Wörter habe ich dann im Urtext gesucht. (War deutlich schwieriger, als es klingt!) Das Ergebnis:

Solche Verben kommen nur 357 mal in insgesamt 328 Bibelversen vor.

Wohlgemerkt: Dabei geht es nur um Zeitwörter, die „sich fürchten“ bedeuten können, NICHT um die verneinte Wendung „keine Angst haben“ oder den Aufruf „Hab/Habt keine Angst“. Die tatsächliche Zahl muss also deutlich kleiner sein."
https://biblio-blog.de/bibel-365mal-fuerchte-dich-nicht/

Damit liegt die Häufigkeit der Redewendung "Fürchte(t) Dich/Euch nicht" mit ihren maximal 328 Belegen weit hinter der Redewendung "mit der Schärfe des Schwertes (לְפִי חֶרֶב ləfî ḥæræv) schlagen / erschlagen", die ca. 400mal zu finden ist.
( https://www.bibelwissenschaft.de/wibilex/das-bibellexikon/lexikon/sachwort/anzeigen/details/heer/ch/ec6dfe73eff3df038413098950576d10/ )

Zum Fürchten...
oder doch nicht, denn "...wir alle wissen mittlerweile, daß - je nachdem, welcher Zeitgeist grad herrschte - im Laufe der Jahrtausende dies und das verbrochen wurde..."

... wozu dann 400mal mit einem "heiligen" Buch dazu ermuntern?

Gruß
Ulrich

keine falschen Zahlen

alexandra @, Innsbruck, Samstag, 20. Juli 2019, 07:35 vor 124 Tagen @ Ulrich 595 mal gelesen

Hallo Ulrich,

die Textanalyse wurde mit gabek durchgeführt (https://www.gabek.com/).
Die Projektspeicherung ist mir leider verlorengegangen, aber bald bekomme ich sie wieder, dann kann ich mit den ganz genauen Zahlen dienen... es waren aber über 7000x die "Fürchtet euch/dich nicht" beinhalteten. "Liebe deinen Nächsten" kam mit ungefähr 3000x erst sehr weit dahinter...

Schöne Grüße! alexandra

@Alexandra

Ulrich ⌂, Germering, Samstag, 20. Juli 2019, 09:41 vor 124 Tagen @ alexandra 581 mal gelesen

Hallo Alexandra,

die Textanalyse wurde mit gabek durchgeführt (https://www.gabek.com/).

warum das Rad neu erfinden?

"BibleWorks 10":
http://www.bibleworks.com
http://www.bibleworks.com/content/full.html

... aber bald bekomme ich sie wieder, dann kann ich mit den ganz genauen Zahlen dienen... es waren aber über 7000x die "Fürchtet euch/dich nicht" beinhalteten. "Liebe deinen Nächsten" kam mit ungefähr 3000x erst sehr weit dahinter...

man wird sehen, ob Du diese beiden Unsinns-Zahlen dann richtigstellen wirst.

Gruß
Ulrich

Ich war auch mal wie Fank Zintl

Stefan Müller @, Samstag, 20. Juli 2019, 09:34 vor 124 Tagen @ Frank Zintl 705 mal gelesen

Sehr geehrter Herr Zintl und auch alle anderen Forumsnehmer,

mir ging es in einem früheren Lebensabschnitt ähnlich.
Aufgewachsen bin auf dem Papier katholisch, real war ich im letzten letzten Jahrzehnt etwas das man einen atheistischen Materialisten
nennen könnte, genau das was eben aktuell vom System und seinen neuen Hohepriestern den sogenannten Wissenschaftlern propagiert wird.
Ich machte dann ab 2008 eine schwere Krisenzeit durch und begann mich wieder mehr
für die christliche Religion im allgemeinen zu interessieren, hatte dann
im gleichen Jahr noch Kontakt zu den evangelikalen Sieben Tage Adventisten.
Ich wardann auch z.B.: im Februar 2010 im Kloster Eggenfelden für eine Woche zu Gast.
Das war für mich eine schöne Zeit, die allerdings schon deswegen nicht mehr wiederholbar wäre, da das Kloster im Jahr 2013 aufgrund von Personalmangel schließen musste.
In dem Zeitraum von 2008 - 2010 war es dann aber immer mehr so das mich gewisse Vorstellungen sehr bedrückten, z.B.: dass die R.K. aufgrund von Priestermangel immer mehr zugrunde geht
und in Deutschland aussterben wird und der Islam aufgrund der Geburtenraten immer mehr sich ausbreiten wird.
Wohlgemerkt war das noch in einer Zeit in der Exzesse wie im Jahr 2015 noch unvorstellbar waren.
Ich besuchte dann im Jahr 2011 mehrere Meditationsseminare bei einem "Nichtscharlatan" und durfte dann in Folge dessen so etwas wie so eine Art spirituelles Erwachen erleben.
Die Gottesliebe durfte ich schon vor 2011 erfahren, aber ich war dann trotzdem umso mehr im Gefängnis gewisser kirchlicher Glaubenssätze gefangen.
Durch die Erlebnisse des Jahres 2011 gelang es mir auf einmal mich von diesen Glaubenssätzen innerhalb eines Augenblicks zu befreien und am 21. Juni 2011 aus der RK
feierlich auszutreten.
Ich muß dazusagen das ich dann aber in Folge dessen auf so einer Art New Age Trip war,
alles war nur noch Licht und Liebe und von irgendwelchen dunklen Verschwörungstheorien wollte ich damals nichts wissen.
Im Jahr 2012 begann ich dann die gechannelten Bücher einer gewissen Eva Maria Ammon zu lesen (Tatort Jesus) und mir wurde klar das die Kirche selbst ein genialer Trick von Satan war um das Wirken Jesu Christi zu torpedieren und zu zerstören.
Der Jehova aus dem alten Testament beispielsweise hat dermaßen niedere Charakterzüge,
das man sich eigentlich denken kann um was es sich da in Wahrheit handelt.
Ich kann auch den Youtuber Edi Maurer sehr empfehlen er hat sich zur Aufgabe gemacht noch einmal genau aufzuzeigen wie das wahre Urchristentum schon sehr früh von der satanischen Staatskirche zerstört wurde, recht brutal eigentlich durch das Abschlachten sämtlicher Anhänger, Folterungen waren natürlich auch ganz groß in Mode.
Lieber Herr Zintl ich möchte ihnen nicht zu Nahe treten und ich möchte auch sicher nicht behaupten das mein Schicksal in der Endzeit besser sein wird als Ihres, aber die eigene Fähigkeit zwischen Gut und Böse unterscheiden zu können dürfte halt schon eine absolute
Grundvoraussetzung sein um auf die neue Erde gehen zu können und wenn sie noch glauben das eine Kirche die so viele Verbrechen begangen hat und unschuldigen lichtvollen Menschen schwerstes Leid zugefügt hat wie absolut keine andere Organisation in der Geschichte der Menscheit, auch nicht der Islam !, irgendwie von einer göttlichen Natur oder Abstammung wäre, dann glaube ich das wie es immer so schön heißt Sie eben einfach noch nicht so weit sind, ich selbst bin es ja vielleicht in Wahrheit auch noch nicht.


Mit freundlichen Grüßen,


Stefan Müller

@Stefan

Ulrich ⌂, Germering, Samstag, 20. Juli 2019, 09:51 vor 124 Tagen @ Stefan Müller 653 mal gelesen

Hallo Stefan,

Im Jahr 2012 begann ich dann die gechannelten Bücher einer gewissen Eva Maria Ammon zu lesen (Tatort Jesus) und mir wurde klar das die Kirche selbst ein genialer Trick von Satan war um das Wirken Jesu Christi zu torpedieren und zu zerstören.

Vom Regen in die Traufe...

"Spiritualität, Lebenshilfe, Chakra - die Chakren, Channelings, Esoterik, kosmische Gesetze Eltern-Sein, Kinder, Lichtarbeit, Lichtarbeiter, Reinkarnation, Kindererziehung, Indigo-Kids, Psychologie, Poesie + Gedichte, Jesus, Merkabah, Aufstieg, Lichtkörper-Prozess, Lichtnahrung, Engel, Vegetarismus, Onlinebuch, Magnified Healing®, REIKI, REIKI für Kinder, Essener Schriftrollen Hermes Trismegistos, hermetische Gesetze, Prägung des Unterbewusstseins Merkaba - Atmung, Sananda Jesus, Lady Rowena, Quan Yin, Lady Nada, Maha Chohan, Isis, Lady Portia, Lady Rowena, violette Flamme, Saint Germain, 33 Reden von Saint Germain Ancient-Master- Healing, aufgestiegene Meister, weiße Bruderschaft, vegetarische Rezepte, selbst channeln lernen Lightarian Angel Links™, Lightarian Clearing™, Lightarian Rays™, Lightarian Source Link™, Delphin-Kristallpalast-Ermächtigung, Metatron, Miranlaya aufgestiegene Meister, Links, Maria Magdalena, Lichtnetz für eine neue Erde Delfine, Kristallpalast.."
(http://www.omkara.de/index.htm)

Phantastisch, das ersetzt das Maggi-Kochstudio und den Thermomix: Alles in einen Topf geben, umrühren, gären lassen bis es blubbert und fertig.

Gruß
Ulrich

@KvA

Ulrich ⌂, Germering, Samstag, 20. Juli 2019, 12:12 vor 124 Tagen @ Kinder von Altantis 624 mal gelesen

Hallo KvA,

Da Fehlt noch: Muskatnuss, Herr Müller!

Danke für den Hinweis. Ein Prise Muskatnuss, und dem Aufstieg in die Sphären steht nichts mehr im Wege:

"Myristicin ist Bestandteil im ätherischen Öl einiger Gewürzpflanzen. Es ist enthalten in der Muskatnuss (Myristica fragrans)... Myristicin wirkt halluzinogen. ... Während Mescalin und MMDA verboten sind, ist die Muskatnuss frei verkäuflich. Das stark psychoaktive, myristicinhaltige Öl befindet sich in einer rechtlichen Grauzone." *
https://de.wikipedia.org/wiki/Myristicin

Gruß
Ulrich

* Kinder, macht das nicht zuhause nach!

Muskatnüsse kauen

Frank Zintl @, Samstag, 20. Juli 2019, 12:31 vor 124 Tagen @ Ulrich 654 mal gelesen

Hallo

Man kann Muskatnüsse kauen und wird dann eine
Wirkung feststellen. Aber die Nüsse vorher
zerkleinern, sonst dankt der Zahnarzt.

Frank

Bitterböses Christentum, pfui schäm dich...

Kinder von Altantis @, Rodgau, Samstag, 20. Juli 2019, 11:44 vor 124 Tagen @ Stefan Müller 624 mal gelesen

Oh ja,
unsere Christentum (unsere Religion) ist sowas von abartig böse und falsch, das man sich dafür unendlich schämen muss ein Abhänger diese Religion zu sein. Da möchte mehr Erbrechen am Tag, als man Nahrung zu sich aufnimmt.

Ja, unsere Religion und deren Praktiken waren seit den Anfängen nicht astrein und es wurden sehr viele Fehler gemacht und heute ist es auch nicht wesentlich besser. War es früher die s.g. heilige Inquisition, die Kreuzzüge und die Ablassbriefe und und...
Sind es heute hinter verschlossenen Türen, die dunkle Bankgeschäfte, Kindesmissbrauch, verdeckter Menschenhandel mit allen was dazugehört.

Tja, man sollte eben nie vergessen das in diesem gesamten (Macht)Gebilde immer noch Menschen zu Gange sind, die zuerst so auch in der Politik ihre eigenen Interessen vertreten und nach Aussen es so kommunizieren als käme es von gesamten Verein.

Der Islam ist meiner Meinung nach definitiv nicht viel besser. Und im Gegensatz zu den Christlichen missionieren sehr erfolgreich mit dem Schwert. Ihre erfolgreiche Expansion geht nur darauf zurück andere Kulturen massiv zurückzudrängen, teilweise ganz zu zerstören und im ungünstigsten Fall ganz zu vernichten. Der Buddhismus im Norden von Inden der bis nach Afghanistan reichte drohte durch die komplette Vernichtung.

Letztlich ist der Islam keine bessere Religion.

Was am Ende nach dem Weltenwandel herauskommt, so habe ich Hoffnung das der Glaube an ein höheres und ursprüngliches Wesen in seiner Gesamtheit deutlich reiner und friedlicher ist als in den letzten Jahrtausenden.

KvA

Christentum und Islam

Frank Zintl @, Samstag, 20. Juli 2019, 12:18 vor 124 Tagen @ Kinder von Altantis 631 mal gelesen

bearbeitet von Frank Zintl, Samstag, 20. Juli 2019, 12:25

Hallo

Ich behaupte dass das Christentum, so wie Jesus es gepredigt
hat, viele Pferdelängen besser ist als der Islam.

- Hier Vergebung, Versöhnung, Umkehr und Nächstenliebe

- Dort Rache, Strafe, Schwertmission, Verachtung der Ungläubigen

Am Anfang hat das Christentum friedlich missioniert. Paulus und
Konsorten sind durch die halbe damals bekannte Welt auf Sandalen
gelatscht, haben überall Predigten abgehalten und friedlich
Anhänger um sich geschart und neue Gemeinden gegründet.

Der Islam hat vom ersten Augenblick an und auf Geheiss des
falschen Propheten Mohammed mit dem Schwert, mit Drohung und
Gewalt missioniert. Wo man "Ungläubige" toleriert hat, etwa in
Spanien, hat man von ihnen die Dhimmisteuer (Schutzgeld)
erpresst.

Im Christentum ist die Unsitte der Schwertmission erst dann
aufgetreten, als der Islam es vorgemacht und die halbe damals
christliche Welt aufgerollt hatte. Ganz Nordafrika war vorher
christlich, in Alexandria sass ein Patriarch.

Die bösen Kreuzzüge waren natürlich durch und durch schlecht
und satanisch und nicht etwa die viel zu späte Antwort auf die
militärische Expansion des Islam. Desgleichen die Reconquista
in Spanien, die mehrere Jahrhunderte gedauert hat.

Als Papst Urban auf der Synode in Clermont zum ersten Kreuzzug
aufrief ("Deus lo vult"), war dem einiges vorangegangen. Die
ursprünglich innerasiatischen Türken hatten den Nahen Osten
unterjocht und waren dabei zum Islam übergetreten und sahen sich
damit als die neuen Wächter der Religion, die die Araber in
dieser Aufgabe abgelöst hatten.

1071 begannen sie einen siegreichen Feldzug gegen das Kaiserreich
Byzanz, welches dann den (unorganisierten) Westen zu Hilfe rief.
Der Westen bewilligte zögerlich diese Waffenhilfe, wohl in der
Hoffnung die Kirchenspaltung des grossen Schisma von 1054 damit
rückgängig machen zu können.

Der Osten von Byzanz, in den die Türken unter ihrem Anführer Alp
Arschlo... äh Arslan eindrangen - das war das alte KERNLAND der
frühchristlichen Paulusmission. Dort waren die ältesten Gemeinden
ausserhalb von Syrien/Palästina.

Die Exzesse der Kirche im Mittelalter und in der frühen Neuzeit
kann man nicht entschuldigen, muss aber berücksichtigen dass die
"christliche" Welt damals unter einem ständigen militärischen Druck
eines Islam stand, der sich damals nicht durch friedliche
Einwanderung und Unterwanderung ausbreitete, sondern ganz offen im
Sinne des Propheten mit Feuer und Schwert.

Dazu trat ab 1518 oder spätestens 1519 die Schwächung durch den
innerkirchlichen Streit in der Reformation, der zur Aufsplitterung
der abendländischen Kirchen führte. Was bei den Türken sofort
notiert wurde. 1517 begann langsam und zögerlich Luthers Reformation,
am Anfang als innerkirchliche Reformbewegung. 1524/5 waren dann die
Volkserhebungen, die wir Bauernkriege nennen und die das stärkste
Land von Europa im Innern schwächten. 1526 überfielen die Türken
Ungarn, 1529 standen sie zum ersten Mal vor Wien. Heute sind sie
und ihre GLaubensgenossen längst überall mittendrin.

Man war im katholischen Lager der Auffassung, dass man diese Misere
zumindest teilweise der Reformation zu verdanken hatte, und verhielt
sich in den folgenden 200 Jahren dementsprechend, nach aussen gegen
die Lutherischen und Reformierten, nach innen gegen wirkliche oder
vermeintliche Abweichler. Das führte wie hinlänglich bekannt erst zur
Volkserhebung in den reformierten Niederlanden und dann zum längsten
der europäischen Kriege - dem 30-jährigen. Die Türken waren dankbar
und hatten bis 1683 Oberwasser.

Leute, die an nix oder an Odin und Thor glauben, interessiert diese
Vorgeschichte weniger. Das ist mir völlig klar.

Frank

Ich weiß schon das der Islam auch ein großes Übel ist

Stefan Müller @, Samstag, 20. Juli 2019, 18:32 vor 124 Tagen @ Kinder von Altantis 595 mal gelesen

Lieber KvA,

ich hatte mal den Koran und fand den
Inhalt dermaßen grenzdebil, das ich das
Buch trotz der schönen Gestaltung in den Müll warf.
Ich möchte mal sagen mindestens zur Hälfte
Channelings von "Dunkelwesen".
Es ist mir auch bewusst das sagen wir mal
eine nicht allzu geringe Minderheit
der weltweiten Muslime mich für so eine Aussage körperlich attakieren
oder sogar töten würde.
Wenn es Euch beruhigt die Schlachter 2000 Bibel
und die katholische Herder Bibel stehen bei mir
immer noch im Bücheregal.
Wenn ich Zeugen Jehovas treffe suche ich mittlerweile
nicht mehr ein Streitgepräch.
Im Internet manchmal schon noch, gewisse Hemmschwellen sind halt
in diesem Bereich für mich noch nicht so vorhanden.

Gruß Stefan

Noch eine Anmerkung zu Jesus Christus

Stefan Müller @, Samstag, 20. Juli 2019, 18:46 vor 124 Tagen @ Stefan Müller 655 mal gelesen

Da die beiden Herren viele meiner Aussagen auch als starke Feinschaft
gegen das Christentum empfinden, möchte ich hier noch sagen,
ich liebe Jesus Christus sehr, er ist für mich das höchste Lichtwesen das jemals
auf Erden inkarniert war.
Manche Konfessionen der heutigen Zeit sind mir möglicherweise auch noch ein wenig sympathisch wie z.B.: die Amischen in Pennsylvania oder die Waldenser, aber von der Anzahl her sind es halt nicht mehr wirklich viele.

Gruß Stefan

Mach dir kein kopf

Kinder von Altantis @, Rodgau, Samstag, 20. Juli 2019, 19:08 vor 124 Tagen @ Stefan Müller 564 mal gelesen

Also im Grunde ist es mir egal voran du glaubst und wenn es die heilige Mickey Mouse ist. Hauptsache du bleibst in deinen Herzen eine Treue und ehrlichen Seele. Steht zu deiner Überzeugung und Gott ist mit dir.

KvA

Die Essenz dieser Religions-Diskussion

Mitleser @, Samstag, 20. Juli 2019, 13:04 vor 124 Tagen @ Frank Zintl 652 mal gelesen

Hallo Forum,

diese wortreiche Diskussion kann man auf wenige Fakten reduzieren:

1) Siehe mein Beitrag hier
Die dortigen Kernaussagen (Quellen fett markiert) sollten jedem halbwegs denkfähigen Menschen zur Unterscheidung genügen und zur Erkennnis, dass die darauf basierenden Ethiksysteme gegensätzlicher nicht sein könnten.

Denn Gott ist "Logos" (irreführend mit "Wort" übersetzt) lt. Joh. 1:1-4 und das wahrscheinlich einzig Absolute, ändert also weder Meinung noch das Ethik-System.

2) Die Lehre des Marcion (ca. 85-145), des ersten christlichen Kirchenlehrers
Ein Fast-noch-Zeitzeuge, dem über 3-400 Jahre die halbe damalige Christenheit folgte, lehrte ganz einfach: "Jahwe ist Satan". Was in Joh. 8:44 auch ganz eindeutig steht, von den Amtskirchlern jedoch wider die Lehre strikt ignoriert wird.

In Nicäa 325 hatte dieser blutrünstige, rachsüchtige Wüstendämon ("Auge um Auge") die Christenheit übernommen, als sie von seinem Imperium Romanum aufgesogen wurde.

Und von nun an ging's bergab.

Seitdem glauben fast alle, "Gott" hätte seine Meinung geändert. Wie krank und absurd ist das denn?

3) Matthäus 21:27 erklärt Zweifler auf
Dort steht sinngemäß, dass niemand den Vater kannte, bevor der Sohn (Jesus Christus) inkarnierte, wobei Jesus nicht ein einziges Mal von "Jahwe" oder "El Shaddai" (= Teufel) sprach, wie sich Jahwe selbst in der Thora nennt. Jesus sprach immer nur vom "Vater".

Soweit die Fakten! Das erspart langes Gelaber.

Und es erklärt, warum die vermeintliche Kirche Christi im Dienste des Teufels stand und heute z.B. als Förderer des Völkermordes an den weißen Völkern immer noch steht.

All das ändert aber kein Jota an der Lehre des Jesus von Nazareth.

Grüsse vom Mitleser

Wurzel allen Übels...

Kinder von Atlantis @, Rodgau, Samstag, 20. Juli 2019, 13:39 vor 124 Tagen @ Mitleser 661 mal gelesen

Jetzt überlegt doch mal, das Alte Testament kommt aus dem Judentum, und das wiederrum wurde Niederschreiben während der Gefangenschaft in Babylon! Diese ganze Zahlenmystik der Kabbala geht zurück auf der Errungenschaft und Wissen der Babylonier und die wiederum der alten Sumerer.

Die Vermutung liegt nahe das die gesamte Niederschrift gezielt indoktriniert worden ist von ihren Hausherrn. Aber selbst davor, waren die Israeliten über 400 Jahre in Ägypten. Der eigene Rahmen ihrer Geschichten dürfte deutlich geringer gewesen sein.

So und wer ist hier jetzt der Urheber des Ganzen? ... die Kirche ist wenn dann nur der verlängerte Arm von einem Konstrukt das den Menschen von seinen ersten bis zum letzten Atemzug manipuliert.

Das gleiche System ist auch im Islam zu Gange.

Der wahre und einzige Gott, der den Menschen wohlgesonnen ist - steht mehr im Hintergrund.

KvA

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