Re: Überlebensprüfung - mozart ein deutscher? - erbitte hilfe von historiker

Geschrieben von hasel am 30. Januar 2006 19:44:

Als Antwort auf: Re: Überlebensprüfung - mozart ein deutscher? - erbitte hilfe von historiker geschrieben von BBouvier am 30. Januar 2006 19:31:27:

>Du vermischst unzulässig (teils spätere!) Staatsgrenzen
>mit Volkszugehörigkeit der dort Wohnenden.

hi,

mir ist das dilemma schon klar. (siehe meine zweite antwort)
wie ist eine volkszugehörigkeit begrenzt? durch sprache? durch traditionen? durch kulturelles erbe? es hat sich soviel vermischt und bekriegt und vereint und entzweit... was ist das deutsche volk? ist das nicht in jeder epoche anders?

mich würde interessieren, ob sich ein österreicher heute zum deutschen volk gehörig fühlt. und ein schweizer aus der deutschen schweiz? die (2) österreicher, die ich kenne, betonen in diesem zusammenhang stehts, dass sie österreicher sind.

die sprache ist sicher (mehr oder weniger klar ;-) immer deutsch, aber gilt das auch für kultur und zugehörigkeitsgefühl?

ich muss grad dran denken, dass mozart sich über solch eine frage vielleicht gar sehre belustigt hätte... die kleinstaaterei und die spaltung in fürstentümer und kirchendingsda... vielleicht hat man im 18. JH gar nicht so global gedacht?

hab noch ein bischen gesurft....wikipedia bzw. der verfasser des mozart-artikels drückt sich übrigens elegant um die bewußte definition.*g*

beste grüße
zeitreisen wären klasse...

hasel


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