Re: Irak, Folge 154.....
Geschrieben von katzenhai2 am 24. August 2003 00:03:41:
Als Antwort auf: Re: Irak, Folge 154..... geschrieben von Zappa am 23. August 2003 12:49:24:
Wollte nur kurz darauf hinweisen, daß genau dieses Szenario in einer RemoteViewing-Session eines Viewers vorkam, die ich hier noch während des Krieges postete:
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Angesichts eines drohenden Krieges zu Beginn des Jahres 2003 begann ich am 15.01.2003 mit einem sehr aktuellen Projekt: mich interessierte die nahe Zukunft des Irak, die weltpolitische Entwicklung hinsichtlich einer drohend und immer stärker heraufziehenden Kriegsgefahr. Wir haben auf dieses Ziel lediglich zwei Sitzungen abgehalten. Angesichts dieser doch dürren Basis, legte ich unsere Ergebnisse damals in den Hauptaussagen offen, und bat andere Viewer via internet ebenfalls Kontrollsitzungen zu diesem Target durchzuführen. Die Koordinaten waren:894270
871411
084371.Das Target hieß: „Wie sich der gegenwärtige amerikanisch-britische Truppenaufmarsch im Nahen Osten im Jahr 2003 weiterentwickelt.“
Ich möchte die Sitzung, die ich damals als viewer blind durchführte, in Auszügen widergeben, (mir ist bewusst, wie sehr man sich mit Prognosen über zukünftige Ereignisse auf Glatteis begibt!) da ich die erhobenen Ergebnisse hinsichtlich ihrer Aussagen, wie auch der unbewusst oft zutreffenden Wortwahl als sehr interessant werten möchte. Zudem tauchten durch diese Sitzung gerade wieder neue und hochinteressante Fragen auf.
Um 22:33 Uhr begannen wir mit Stufe 1. Ich schilderte meinen Zustand mit „noch interessiert“ und „neutral“. Als Carola mich nach Vorahnungen befragte, schrieb ich „was Aktuelles“ nieder und strich es aus, um mir selbst zu verdeutlichen: „dieser Eindruck genießt nicht länger Priorität.“ Das Ideogramm bestand aus einer auffallend welligen Linienführung. Mit dem ersten Kontakt schrieb ich zunächst „viel Energie, viele Menschen“ heraus. Die Linie war ein „wirrwarr“, „nicht stringent“ und „verschlungen“, lief aber zu Anfang und scheinbar im „Inneren wie auf einer Schnur“. An Auls tauchten „Panzer“ und „V1“ auf. Ich strich beide aus. Es schien mir um den Verlauf eines Prozesses zu gehen, um die „Abfolge eines Ereignisses“. Innerhalb dieses Verlaufes gab es dann aber eine „Trendwende“, einen „Eckpunkt“ und insgesamt war da eine gehörige Portion „Dynamik“, ein „Absturz“, ein „Abfall“ zum Ende hin, wie auch eine „unvorhersehbare Entwicklung“. Als Fazit dieser Stufe 1 notierte ich: „Interessant – viele Wendungen.“
Carola ging aufgrund meines Zielkontaktes sofort in Stufe 2 über. Bedeutsam waren Anmerkungen wie: „viele Lügen“, „jemand fordert das Schicksal heraus“, „Prozess eröffnet neue Möglichkeiten“ und etwas entsteht hier erst in den Gedanken, wird aber in die Wirklichkeit übergehen“. Es ging um „Ideen“, die „gegen die Freiheit des Einzelnen stehen“ und es war „menschengemacht“.
Stufe 3 erfuhr ein AUL nach „World Trade Center“. Das basierte auf meiner Erkenntnis, das „Ereignis käme unvermittelt“, erführe einen „raschen und starken Anstieg“, „bevor es ebenso plötzlich abstürzen“ würde. Mehr und mehr drängte sich ein Bild vieler Menschen auf, die ich als „Amis“ deklarierte. Mit diesen Menschen tauchte plötzlich eine „Rakete“ auf und eine Erinnerung an „Bomberpiloten“, die etwas ängstlich in ihren „Cockpits sitzen“. Da waren „Apparaturen“, alles war sehr „technisch“, da war „Zerstörung“ durch „herabfallende Teile“. Der gesamte Prozess erinnerte an „rise and fall“. Aber auch „Panzer“ waren da, die schossen „ballistisch“ und „viele Männer“.
In Stufe 4 ging es um die Gefühle vor Ort. Ich notierte „Enttäuschung“, „Tatendrang“, „Tod“, aber auch „Erfolg“ und „american dream“.
Zweck, Plan und Konzept fühlten sich an, als würde jemand „Auto fahren, ohne Lenkrad“ in der Hand“. Da wird „viel Gas gegeben, aber man hat es nicht in der Hand“. „Jemand will etwas unbedingt erreichen, bekommt aber etwas anderes heraus.“ Es war wie ein „Naturgesetz“, es ging um „Macht“ wo der „Mensch denkt und Gott lenkt“. Es ging um einen „Irrtum“. Jemand hat einen „Plan“ und „glaubt an den“ und seine „Idee“. Er ist aber „dumm“, denn die „Entwicklung ist schlicht unsteuerbar“ und „wird sich als solche erweisen“. Es war wie ein Bummerang, wie eine „Lehre an den Initiator“.
Insgesamt war diese Stufe vom tiefen Eindruck einer hochdynamischen und instabilen Entwicklung geprägt, die weitaus mehr Wirbel und Überraschungen haben wird, als es zunächst angedacht war. Es würde zwar der „Plan zum Ziel gelangen“, jedoch mit einem „Missverhältnis von Aufwand und Nutzen“. Bis zu diesem „Endpunkt“, der mit „Zerstörung“ und „Technik“ verbunden war, gab es wieder „viele Wendungen“. Das „Ergebnis wird erreicht“, jedoch „unbefriedigend“, „anders als gedacht“ und „ernüchternd“.
In Stufe 5 ging es hauptsächlich um die Menschen. Da agierten „Amerikaner, Chinesen, Europäer“ und „Mongolen“ in einer Art „kosmischen Spiel“. Da waren „herrschsüchtige“ und „Geschäftemacher“, die „glaubten, zu entscheiden“. Als der Begriff der Mongolen auseinandergenommen wurde (eine sehr gute Reaktion des Monitors, schaut man sich die Auflistung der „Teilnehmer“ genauer an!), entpuppten sich die vermeindlichen Steppenreiter als „Juden“ „Araber“, „Islamisten“, und „Afrikaner“.
Es ging um „Forscher, Politiker“ und „Idealisten“.
Wieder war von „Zerstörung“ die Rede und „fliegende Körper zerschmettern am Boden“. Die „stürzten urplötzlich hernieder“, „vernichteten alles“ im „Irak“ (!).
Dann war ich in der Szenerie. Über mir flogen Raketen mit lautem Triebwerk. Ich fühlte die Bestürzung. Sie nahm fast den Atem, hing überall in der Luft. Da waren „Menschen“, die „wurden zu Geistwesen“ und mich erinnerte das trotzdem wieder an das „World Trade Center“, obwohl ich sah, nicht dort zu sein.
Carola bat mich, zu klären, welches Datum wir hätten. Ich konnte nichts sagen. Ich wußte es nicht. Sie sagte: „Fliege bitte in der Zeit zurück bis zum heutigen Tag!“
Da stand ich am gleichen Ort, nur war die Bestürzung im Vergleich zu eben, so weit entfernt.
„Ich bin da. Hier ist nichts mehr. Alles ruhig!“
„Nun reise bitte von heute an zwei Monate in die Zukunft!“
Ich stand allerdings nicht mehr in der Ebene, sondern sah mich plötzlich in einem engen Raum, einem Hinterzimmer. Ein dicklicher Mann mit weißem Haar redete auf die Anwesenden ein. Er hatte beinahe eine Glatze, trug einen grauen Anzug und schien eine gleichberechtigte Stellung unter ihnen zu haben. Alle waren unterschiedlicher Meinung. Sie stritten. Es gab keine Einigung. Augenscheinlich war diese Sitzung nicht öffentlich und mir schien, es ginge darum, jeweils die anderen zu überzeugen. Zigarrettenqualm hing in der Luft.
Das entsprach aber nicht den „inneren Wahrheiten“ dieser von außen sehbaren Vorgänge. Er war mächtiger, er hatte mehr Einfluss. Er sprach ruhig und eindringlich. Aber im Gegensatz zu seinen Worten, drehten sich seine Gedanken nur um „Strategie“, „Vormacht“ und „wie diese durchzusetzen ist“.
Mir erschien die Diskussion in diesem Raum wie ein abgekartertes Spiel. Der Mann erschien jovial, demokratisch und zeigte sich Argumenten gegenüber aufgeschlossen. Tief in seinem Inneren aber, war er erfüllt mit kriegerischen, machtpolitischem Kalkül. Da waren keine humanen Intentionen. Der Ablauf war eine scheindemokratische Farce.Schon kurz darauf beendeten wir diese Sitzung.
War das der Vorgeschmack, der vielbeschworenen „pax americana“? Nichts schien im nachhinein besser in diese Szenerie zu passen, als der Aufbau und die spätere Durchsetzung einer neuen Weltordnung im mittleren Osten unter Vorwand demokratischer Ambitionen. Werden die USA die Staatengemeinschaft in der UNO für ein Angriffsmandat unter diplomatischen Druck setzen? Wird die Legitimierung des Waffenganges in verschlossenen Räumen hinter den Augen der Weltpresse herbeigeholt? Genau so sah das aus: ein mächtiger Mann setzt andere Kraft seiner Autorität und Weisungsbefugnis in Zugzwänge.
Mein Fazit bestand mit aller Vorsicht darin, zu beschreiben, es ginge um einen „Prozess“, die „Entwicklung einer Sache“, die „viel Energie fresse“ und „scheitere, wie sie ursprünglich angedacht war“, weil sie „völlig unplanbar sei“, aber „im Grunde ohne Nutzen zu ihrem vorgedachten Ende gebracht würde.“ Hauptsächlich faszinierte mich einer der Haupteindrücke, das dies „universell anders geht“, womit ich mit der Nase auf diese grenzenlose Dummheit gestoßen wurde, das es jemanden gibt, der glaube Dinge wie vorgedacht vollenden zu können. Bei mir ging es um einen „dummen Krieg“.
Wir zogen aus dieser ersten Sitzung folgende Schlüsse:
1. Der Krieg gegen den Irak wird stattfinden.
2. Vor seiner Verwirklichung gibt es sehr viele äußere Überraschungen / Verwicklungen.
3. Dem entgegen steht ein auf Linie laufender stringenter innerer Entwicklungsprozess auf das Ziel „Krieg“ hin.
4. Dieser beginnt sehr vielversprechend, „harmonisch ablaufend“ (i.S. von „geplant“) und hoffnungsvoll.
5. Der Krieg wird hauptsächlich durch die Luft und mittels ballistischer Raketen ausgetragen.
6. Er wird nicht vor Mitte/Ende März beginnen.
7. Er entwickelt sich zunächst und analog des gesamten Prozesses wie vorgedacht, erfährt dann aber gravierende Veränderungen, die im nachhinein die Unplanbarkeit des gesamten Unterfangens bestätigen werden.
8. Das Unternehmen endet im totalen Chaos.
Zum Zeitpunkt der Sitzung erschien gerade der sechste Punkt äußerst unglaubwürdig. Als diese erste Sitzung abgehalten wurde, rechnete die internationale Presse mit einem Beginn des Krieges spätestens Anfang Februar. Einer weiteren Pressemitteilung vom 8. Januar 2003 zufolge, stehe der Kriegsbeginn unmittelbar zuvor. Peter Scholl Latour hielt einen Angriff der USA noch im Januar für möglich. Mir erschienen die Ergebnisse vor diesem Hintergrund äußerst fragwürdig. Der Zeitpunkt erschien viel zu weit in der Zukunft zu liegen.
Ich schreibe diese Zeilen am 15. Februar 2003 und bin hinsichtlich der Sitzungsergebnisse einigermaßen ermutigt. Was unabwendbar erschien, wird mit den bereits in der Sitzung beschriebenen Wendungen und Überraschungen versehen. Gerade gehen Friedensdemonstrationen rund um die Welt, von denen ich überzeugt bin, sie sind nur ein vor Wochen feststehender Meilenstein auf dem Weg zum heute schon feststehenden Ereignis – dem Krieg. Vor einigen Tagen haben Deutsch-land, Frankreich, Russland und Europa (man beachte die Mitwirkenden in der Sitzung) eine Friedensinitiative angestrengt und bieten Amerika in der UNO die Stirn. Ich bin überzeugt, auch dies wird nichts nutzen. Erstens war dies bereits in der Sitzung enthalten und zweitens ist dieser Widerstand nur für die „Falken“ rund um Präsident Bush eine böse Überraschung, die sie nicht hindern wird, ihre Pläne in die Tat umsetzen zu wollen. Genau das ist Aussage der Session gewesen. Derjenige „gibt mehr Gas, obwohl er das Lenkrad nicht (mehr allein) in der Hand hält“. So verfolge ich die aktuellen Diskussionen zwar interessiert, bin aber von deren Nutzlosigkeit in Bezug auf eine Möglichkeit den Krieg zu verhindern, überzeugt. Die vielen „Lügen“ haben wir gehört. Man spricht dieser Tage vom „Kampf um die Herzen“, nachdem der „Kampf um die Hirne verloren ist“. Dem amerikanischen und britischen Volk wird weisgemacht, es stände unter akuter Terrorgefahr, obwohl es doch einen solchen Angriff niemals geben wird. Es mag sehr distanziert und abgestumpft klingen, aber das meinte ich am Anfang des Buches, als ich sagte, „man weiß, was man weiß“. Ich werte die Aktionen dieser Tage als Medienkrieg. Es ist der Krieg um die Meinungen der Menschen. Da tauchen zum rechten Zeitpunkt neue Usama Bin Laden Tonbänder auf, die eine Verbindung zwischen Irak und El Kaida beweisen sollen, Waffeninspektoren finden leere Raketenhüllen, Amerikaner werden in Kuweit erschossen und der Verbleib der Altwaffenbestände Saddam Husseins sei unaufgeklärt. Mit anderen Worten: die Informationsmaschinerie zur Beeinflussung der Massen läuft auf Hochtouren.
Bis dieses Buch erscheint, wird es wahrscheinlich gegen Ende des Jahres 2003 sein und mancher spätere Leser wird meinen, hier habe schon wieder jemand im nachhinein richtige Prophezeiungen abgegeben, was ja nicht wirklich schwer ist. Aber ich schreibe diese Zeilen mitten im Februar 2003 und ich habe bereits Anfang Januar diese Ergebnisse hinsichtlich ihrer generellen Aussagen anderen Viewern zugänglich gemacht, und die Ergebnisse mit der Bitte um Überprüfung in veröffentlicht. So, wie es andere Viewer auch ständig machen.
......
Das waren die Informationen zum Irak Krieg. Eine Hintertür möchte ich mir, verehrter Leser, jedoch einbauen. Nicht aus Feigheit, sondern aus Vorsicht, sondern weil ich die Tücken der Matrix mittlerweile kenne, wie es ja auch das Columbia Beispiel anschaulich verdeutlicht.
Nach meiner Überzeugung und dem, was ich bis heute weiß, kann jeder Trend in dieser anderen Welt, der Matrix, umgekehrt werden. Wenn es durch das Bewusstsein, die Gedankenkraft der Menschen ermöglicht wird. Wenn sie umdenken, viel Energie in andere und bessere Sachverhalte stecken. Unter dieser Einschränkung stehen die Aussagen zum Irak.Allerdings entdecke ich dieser Tage nicht den Funken einer solchen gewichtigen Umkehr. Im Gegenteil: Alles läuft, wie in der Sitzung bereits beschrieben „an der Schnur“ und ist auf Kurs. Vielleicht mit mehr Widerspruch als gedacht, vielleicht mit mehr Steinen auf dem Weg bis zur Verwirklichung, aber genau das war die Aussage der Remote Viewing Sitzung. Sie verwies auf dieses turbulente Hin und Her. Für uns sind es nur Amplituden im Meinungskampf, die nichts ändern werden. Keine Trendwende in Sicht.
Frank Köstler
Dem RemoteViewing-Forum entnommen (vom 26.03.2003):
http://f27.parsimony.net/forum66354/index.htm
- Re: Irak, Folge 154..... Epidophekles 24.8.2003 10:15 (9)
- Re: Irak, Folge 154..... katzenhai2 25.8.2003 00:51 (7)
- Re: Irak, Folge 154..... Epidophekles 25.8.2003 09:53 (6)
- Re: Irak, Folge 154..... Viocat 26.8.2003 09:53 (1)
- Re: Irak, Folge 154..... katzenhai2 27.8.2003 01:33 (0)
- Re: Irak, Folge 154..... katzenhai2 26.8.2003 04:32 (3)
- Re: Irak, Folge 154..... Epidophekles 26.8.2003 06:13 (2)
- Re: Irak, Folge 154..... katzenhai2 27.8.2003 01:35 (1)
- Re: Irak, Folge 154..... katzenhai2 27.8.2003 01:38 (0)
- ??? Fleecer 24.8.2003 12:24 (0)