Offtopic: Da jetzt bald das Thema Impfung zum Dauerbrenner wird (Freie Themen)

SiriusB @, Dienstag, 24.11.2020, 15:52 vor 103 Tagen (1261 Aufrufe)

Hallo,

ich möchte hier gerne etwas verlinken,
was mir sehr merkwürdig vorkommt.
Es ist ein aktueller Artikel aus der Wochenzeitung die Zeit.
Es geht mir vor allem um folgenden Abschnitt des Artikels:

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Link zum Artikel

Angst vor der Impfung
Viele Hoffnungen richten sich nun auch im Norden Europas auf einen neuen Impfstoff. Schweden ist traditionell ein Land mit hoher Impfrate. Man vertraut dem Staat und den medizinischen Ratschlägen seiner Behörden. Aber bei Corona ist das anders. Nach einer aktuellen Umfrage des schwedischen Fernsehens will sich derzeit nur rund die Hälfte der Bevölkerung gegen Covid-19 impfen lassen. Die andere Hälfte ist entweder unentschlossen oder dagegen. Viele befürchten unbekannte Nebenwirkungen eines Impfstoffs. Denn Schweden hat bittere Erfahrungen mit der bisher größten Impfaktion des Landes gemacht.
Das war vor ziemlich genau zehn Jahren. Damals ging es um die Schweinegrippe. Die Menschen standen landesweit Schlange, um sich gegen die vermeintlich gefährliche Krankheit impfen zu lassen. Aber nach Berechnungen des schwedischen Instituts für Infektionsschutz hat man mit der Massenimpfung nur 44 Menschenleben gerettet. Viel schwerer wiegt: Zehnmal so viele Menschen – vor allem Kinder – erkrankten später als Folge der Impfung an Narkolepsie, einer unheilbaren Schlafkrankheit.
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Wenn man den Wikipedia Artikel zum Thema Schweinegrippe Impfung aufruft,
steht dort nichts aber auch gar nichts ! Kritisches über die Geschehnisse
des Jahres 2009.
Ein Arbeitskollege aus München hatte damals im Zusammenhang mit der
Schweinegrippeimpfung massive Probleme.
Trotzdem scheint es wohl so zu sein dass die meisten Standardimpfstoffe
im Allgemeinen wohl ganz gut verträglich sind.
Dies nur mal so hoffe ich als differenzierte Betrachtung zu dem Thema.

Gruß Sirius

Impfstudien

rauhnacht @, Dienstag, 24.11.2020, 18:30 vor 102 Tagen @ SiriusB (1109 Aufrufe)

Hallo SiriusB,

Der Artikel ist hinter der Bezahlschranke.
Unabhängig davon gab es bisher keinen zugelassenen Impfstoff zu Coronaviren, von denen es einige gibt, z.B. Sars ( 2002/2003), Mers.

Auch da gab es Versuche zu Impfungen, zu den gescheiterten Versuchen, teils schon in Tierversuchen fand sich früher im Netz einiges. Heut kaum.

Nach meiner Kenntnis erster in breitem Feldversuch ausgebrachter Impfstoff auf DNA Basis erfolgte bei Ebola ( sic). Die Studie begann nach dem, was ich jetzt so finde, 2014 und wurde im Nov 19 in der EU unter Vorbehalt, und in der USA im Dez. 19 ( zu einem Zeitpunkt, wo Covid schon winkte und Ebola nur Randnotiz war) zugelassen.

Zu Impfungen auf mRNa Basis gab es bisher trotz 20,- jähriger Forschung keinen zugelassenen Impfstoff.

Da ich mich wegen Ebola damals sehr interessierte las ich dazu vieles. Unter anderem Artikel zu gescheiterten Impfstudien insbesondere zu Coronaviren und mRNA. Im Frühjahr 20 hat dann u. A. Quintus hier im Forum einiges geschrieben, allerdings ging er dabei noch weiter und vermutete sogar , dass das „Wuhan- Virus“ durch eben die Impfstoffstudien mutiert sein könnte.

https://schauungen.de/forum/index.php?id=5368

Ob der Mist nun durch Mutation oder nicht auf der Welt gehandelt! wird, interessiert mich immer noch wenig. Die Zukunft allerdings sehr und er wusste über dieselben gescheiterten Versuche wie ich. WEIL!, wir solch Meldungen gelesen hatten.

UND nun finde ich die entsprechenden Artikel zumindest im deutschsprachigen Raum nicht mehr und habe mich geärgert, dass ich die Texte nicht sicherte.

Die Tage kam dann aber mal folgendes, Quelle anonymousnews:
https://corona-ausschuss.de/wp-content/uploads/2020/11/AdE_Deu-1.pdf

Und darin finden sich dann unter den Besprechungen, Risokoerwägungen die Quellen zu Studien in englisch. Die Quellen sollten sicher sein und sprechen für sich.

Im Text werden die verschiedenen Risiken insgesamt zu Coronaimpfstoffbemühungen auf Quellenbasis kritisch bewertet.

Z.B.


„Was ist eine antikörperabhängige Verstärkung?
Wie die Autoren dieses Artikels imInternational Journal of Clinical Practice bemerkten, haben frühere Coronavirus-Impfstoffbemühungen –gegen das Coronavirus des schweren akuten respiratorischen Syndroms (SARS-CoV), das Coronavirus des respiratorischen Syndroms des Nahen Ostens (MERS-CoV) und das Respiratory Syncytial Virus (RSV) –ernste Bedenken an den Tag gebracht. Die Impfstoffe haben die Tendenz, eine antikörperabhängige Verstärkung auszulösen.“

Diese Risiken sollten bedacht werden und sind nicht etwa aus ideologischen Impfgegnerverschwörungsschwurbel in die Welt geplumpst, sondern erschließen sich aus der bisherigen Forschung dazu!!!


Die Tatsache, dass da aber alles nur schön geschwätzt wird,die langjährige Erprobung mit fadenscheinigem Gewurschtel fallen gelassen, alte Quellen zu kritischem verschwinden, ich bisher noch nicht mal von EINER scheiternden Impfstudie las, sondern nur noch Erfolgsmeldungen zu so grandiosen Erfolgen weltweit, lässt mich schaudern. Weitaus mehr wie die unbenommen vorkommenden Kranken, Schwererkrankten und Toten.

Und all das OHNE veröffentlichte Studien, die noch nicht mal im Wissenschaftsbereich breiter zugänglich sind. Im Moment reicht scheinbar, wenn solch ein Unternehmen halt mal sagt: Alles super. Und die Kurse steigen und das verblödete Volk jubelt.

Gute Nacht

Antwort

SiriusB @, Mittwoch, 25.11.2020, 09:59 vor 102 Tagen @ rauhnacht (848 Aufrufe)

Hallo Rauhnacht,

ich habe den Zeit Artikel gerade eben (9:50 Uhr) noch einmal aufgerufen,
er ist frei und das war auch der Fall als ich meinen Beitrag
gestern verfasst hatte.
Bei Zeit.de kann sowas manchmal auch wechseln, oder es
war eventuell die Abo Werbung die Dich irritiert hat, die kann man aber
wegklicken.
Vielen Dank für Deine umfangreiche Antwort und die Informationen.
Letztendlich wissen wir es nicht genau, aber wir werden es jetzt erleben
und wenn an der Sache etwas faul ist wird die Wahrheit ans Licht kommen.
Im Link zum Quintus Beitrag ist übrigens irgendein Fehler, ich komme
da auf einen Beitrag von BBouvier wo er was über irgendwelche
Trümmerteile am Ammersee schreibt.


Liebe Grüße,

Stefan

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in Freiheit

BBouvier @, Mittwoch, 25.11.2020, 13:43 vor 102 Tagen @ SiriusB (887 Aufrufe)

<"er (der Artikel) ist frei">

Hallo!

Wie schön für ihn.

Gruß,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Antwort

SiriusB @, Mittwoch, 25.11.2020, 16:59 vor 102 Tagen @ BBouvier (654 Aufrufe)

Hallo BBouvier,

"der Artikel ist frei verfügbar"

so in Ordnung ?

Gruß

Berichtigung

rauhnacht @, Mittwoch, 25.11.2020, 18:32 vor 101 Tagen @ SiriusB (673 Aufrufe)

Hallo SirusB.

Im Link zum Quintus Beitrag ist übrigens irgendein Fehler, ich komme
da auf einen Beitrag von BBouvier wo er was über irgendwelche
Trümmerteile am Ammersee schreibt.

Oh, entschuldige bitte. Da fehlte die letzte Ziffer. Die Zahlenrutscherei war diesmal aber unabsichtlich, nichts bleibt ohne Wirkung :lol2:

https://schauungen.de/forum/index.php?id=53689

Freundliche Grüße
Rauhnacht

Guillain Barrè Syndrom nach Impfung

Windlicht @, Dienstag, 24.11.2020, 21:38 vor 102 Tagen @ SiriusB (1084 Aufrufe)

Hallo!

Ja, das hab ich auch gerade gelesen. Außerdem gab es Fälle von Guillain Barré nach Impfungen.

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/50858/Guillain-Barre-Syndrom-nach-Impfung-gegen-Schweinegrippe

beides sind Autoimmunerkrankungen und ich habe es so verstanden, dass die Ajuvanzien bzw Wirkverstärker damit in Zusammenhang gebracht werden. Nicht alle Impfungen enthalten so einen Wirkverstärker.
Aber wenn man schon eine Autoimmunerkrankung hat, sollte man sich das mit der Impfung gut überlegen.
Eine Impfung, die eine schwere bereits bestehende Krankheit heilt oder eine vorbeugendes Impfung, die man einem Gesunden gibt, das sind doch zwei ganz verschiedene Dinge.

Gruß
Windlicht

Re Windlicht

rauhnacht @, Mittwoch, 25.11.2020, 18:48 vor 101 Tagen @ Windlicht (790 Aufrufe)

Hallo Windlicht,

Eine Impfung, die eine schwere bereits bestehende Krankheit heilt oder eine vorbeugendes Impfung, die man einem Gesunden gibt, das sind doch zwei ganz verschiedene Dinge.

Damit es nicht zu "windig" wird:
Ähm, herkömmliche Impfungen "heilen" keineswegs bereits bestehende Krankheiten! In aller Regel sollen Impfungen immer vorbeugend wirken.

Die Tatsache, dass man eine Impfung eben eigentlich Gesunden und nicht schon Erkrankten gibt, führte auch dazu, dass eben genau aus diesem Grund die Nebenwirkungen besonders gering sein sollten und umfassend über viele Jahre geprüft wurden.

Bei Medikamenten bei schweren Erkrankungen werden durchaus auch teils schwere Nebenwirkungen in Kauf genommen. In der Abwägung zum "geringeren Übel".


Ich finde es wichtig, dies von Dir zu berichtigen. Allzu leicht wird jegliche Kritik an Impfentwicklungen hin weggewischt und in den ideologischen Aluhutbereich verschoben, weil Dinge behauptet werden, die nicht stimmen oder belegbar sind.

Mit freundlichen Grüßen
Rauhnacht

Windig

Windlicht @, Mittwoch, 25.11.2020, 22:06 vor 101 Tagen @ rauhnacht (598 Aufrufe)

Hallo Rauhnacht!

Bislang mochte ich Dich. Aber meinen Nick in Richtung "windig" zu ziehen, finde ich völlig daneben.
Du ziehst Dich daran hoch, dass ich ein falsches Wort verwendet habe.
Ein Medikament, dass schwere Krankheiten heilt, muss es heißen statt "Impfung". Bitteschön.

Gruß
W.

Windige Grüße

rauhnacht @, Donnerstag, 26.11.2020, 19:59 vor 100 Tagen @ Windlicht (561 Aufrufe)

Hallo Rauhnacht!

Bislang mochte ich Dich. Aber meinen Nick in Richtung "windig" zu ziehen, finde ich völlig daneben.
Du ziehst Dich daran hoch, dass ich ein falsches Wort verwendet habe.
Ein Medikament, dass schwere Krankheiten heilt, muss es heißen statt "Impfung". Bitteschön.

Gruß
W.

Hallo Windlicht,

Ich habe nicht Dich! in Richtung "windig" gezogen, sondern darauf Wert gelegt, dass hier keine "windigen"- nicht nachweisbaren oder falschen Angaben stehen.

Eben diese habe ich bemäkelt und nicht DICH.

Ich "ziehe mich nicht hoch", sondern berichtige schlicht. Was, wie Du ja nun selbst anmerkst, ja so auch richtig ist. Dem zu Folge ist doch so faktisch alles im Lot. Zu dem emotionalen Hintergrund kann ich Dir erzählen, dass ich aufgrund Deiner falschen Wortwahl erstmal wieder mit meinem Entsetzen( gibt es doch nicht, dass Leute das nicht kapieren und eben so wird doch die Anti;- aluhutimpfgegnerverschwörungsschwurblerantisemitetennazisiesospinner immer größer und kann auch das belegen in Einzelbeispielen) in mir zu tun hatte und wohlweislich wartete, bis ich das nicht mehr Dir zum Vorwurf machte ( dem Himmel überantwortet,die da meinige Aufregung), sondern das Anliegen zur Berichtigung schrieb.

ICH! wusste nicht, dass DU da nur ein Wort verwechselt hast.

Und daran machst Du jetzt ein Werturteil fest. Oh weh!

Grüße
Rauhnacht

ADE

Quintus @, Donnerstag, 26.11.2020, 07:15 vor 101 Tagen @ rauhnacht (985 Aufrufe)

Hallo
Ich möchte hier mit meiner Ausführung zu diesem Thema noch auf einen Punkt verweisen, welcher von den meisten Menschen mißverstanden wird:
COVID-19-Impfstoffe sind NICHT dazu bestimmt, eine Infektion zu verhindern. Ein »erfolgreicher« Impfstoff muß lediglich den Schweregrad der Symptome verringern. Dabei geht es nicht einmal darum, die Infektions-, Krankenhauseinweisungs- oder Todesraten zu reduzieren!

Anlaß zu diesen Nachforschungen war meine Infektion mit dem Virus Anfang März(inclusive ca. zehntägiger "Erfahrung" der Krankheitssymptome)so wie der Fall einer Bekannten(junges Mädel 25 Jahre alt) welche sich während ihres Urlaubes 2019 mit Denguefieber infiziert hatte und schwer erkrankte. Ihr Arzt erklärte ihr, daß wenn sie sich noch einmal mit Denguefieber anstecken sollte, dies für sie als Europäerin Lebensgefahr bedeute und zwar aus folgendem Grunde:


Neutralisierende versus bindende Antikörper
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ijcp.13795
Coronaviren produzieren nicht nur einen, sondern zwei verschiedene Arten von Antikörpern:

* Neutralisierende Antikörper, auch als Immunglobulin G (IgG)-Antikörper bezeichnet, die die Infektion bekämpfen
* Bindende Antikörper (auch als nicht-neutralisierende Antikörper bekannt), die eine Virusinfektion nicht verhindern können

Anstatt eine Virusinfektion zu verhindern, lösen bindende Antikörper eine abnorme Immunantwort aus, die als »paradoxe Immunsteigerung« bezeichnet wird. Eine andere Möglichkeit, dies zu betrachten, ist, dass Ihr Immunsystem tatsächlich nach hinten losgeht und nicht funktioniert, um Sie zu schützen, sondern Sie tatsächlich kränker macht.
Viele der COVID-19-Impfstoffe, die derzeit auf dem Markt sind, verwenden mRNA, um Ihre Zellen anzuweisen, das SARS-CoV-2-Spike-Protein (S-Protein) herzustellen. Das Spike-Protein, das sich an den ACE2-Rezeptor der Zelle heftet, ist die erste Stufe des zweistufigen Prozesses, den Viren nutzen, um in Zellen einzudringen.

Die Idee ist, dass Ihr Immunsystem durch die Bildung des SARS-CoV-2-Spike-Proteins mit der Produktion von Antikörpern beginnt, ohne Sie dabei krank zu machen. Die Schlüsselfrage ist, welche der beiden Arten von Antikörpern durch diesen Prozess produziert werden?

Ohne neutralisierende Antikörper sind schwerere Erkrankungen zu erwarten
In einem Twitter-Diskussionsstrang vom April 2020 https://twitter.com/eclecticbiotech/status/1248224087639539712 bemerkte der Immunologe:
»Bei der Entwicklung von Impfstoffen … und der Erwägung von Immunitätspässen müssen wir zunächst die komplexe Rolle der Antikörper bei SARS, MERS und COVID-19 verstehen.«
Er listet weitere Coronavirus-Impfstoffstudien auf, die Bedenken bezüglich ADE aufgeworfen haben.
Die erste ist eine 2017 durchgeführte Studie über PLOS-Erreger, Enhanced Inflammation in New Zealand White Rabbits When MERS-CoV Reinfection Occurses in the Absence of Neutralizing Antibody, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5574614/in der untersucht wurde, ob eine Infektion mit MERS die getesten Tiere vor einer Reinfektion schützen würde, wie es bei vielen Viruserkrankungen typischerweise der Fall ist. (Das heißt, wenn man sich von einer Virusinfektion, z.B. Masern, erholt hat, ist man immun und erkrankt nicht mehr).

Um festzustellen, wie sich MERS auf das Immunsystem auswirkt, infizierten die Forscher weiße Kaninchen mit dem Virus. Die Kaninchen wurden krank und entwickelten Antikörper, aber diese Antikörper waren nicht die neutralisierende Art, d.h. die Art von Antikörpern, die die Infektion blockieren. Infolgedessen waren sie nicht vor einer Reinfektion geschützt, und als sie MERS ein zweites Mal ausgesetzt wurden, erkrankten sie wieder, und zwar noch schwerer.
Tatsächlich führte die Reinfektion zu einer verstärkten Lungenentzündung, ohne dass damit ein Anstieg der viralen RNA-Titer verbunden war«, stellten die Autoren fest. Interessanterweise wurden bei dieser zweiten Infektion neutralisierende Antikörper produziert, die verhinderten, dass die Tiere ein drittes Mal infiziert wurden. Die Autoren erklärten:
»Unsere Daten aus dem Kaninchenmodell legen nahe, dass Personen, die MERS-CoV ausgesetzt waren und keine neutralisierende Antikörperreaktion entwickeln, oder Personen, deren neutralisierende Antikörpertiter nachgelassen haben, bei erneuter Exposition gegenüber MERS-CoV ein Risiko für eine schwere Lungenerkrankung haben könnten..«
Mit anderen Worten: Wenn der Impfstoff nicht zu einer robusten Reaktion auf neutralisierende Antikörper führt, besteht bei einer Infektion mit dem Virus möglicherweise ein Risiko für eine schwerere Lungenerkrankung.

ADE bei Dengue Infektionen
Das Dengue-Virus ist auch als Verursacher von ADE bekannt. Wie in einem im April 2020 veröffentlichten Artikel der Schweizerischen Medizinischen Wochenzeitschrift
https://smw.ch/article/doi/smw.2020.20249 erklärt wird:
»wird derzeit davon ausgegangen, dass die Pathogenese von COVID-19 sowohl über direkt zytotoxische als auch über immunvermittelte Mechanismen verläuft. Ein zusätzlicher Mechanismus, der den Eintritt von Viruszellen und die nachfolgende Schädigung erleichtert, könnte die so genannte antikörperabhängige Verstärkung (ADE) sein.
ADE ist eine sehr bekannte Kaskade von Ereignissen, bei denen Viren anfällige Zellen über die Interaktion zwischen Virionen, die mit Antikörpern oder Komplementkomponenten komplexiert sind, und Fc- bzw. Komplementrezeptoren infizieren können, was zur Verstärkung ihrer Replikation führt.
Dieses Phänomen ist nicht nur für das Verständnis der viralen Pathogenese, sondern auch für die Entwicklung antiviraler Strategien, insbesondere von Impfstoffen, von enormer Bedeutung. (…)
Es gibt vier Serotypen des Dengue-Virus, die alle eine schützende Immunität hervorrufen. Obwohl der homotypische Schutz langanhaltend ist, sind die kreuzneutralisierenden Antikörper gegen verschiedene Serotypen jedoch kurzlebig und können nur bis zu 2 Jahre anhalten.
Beim Dengue-Fieber verläuft die Reinfektion mit einem anderen Serotyp schwerer, wenn der Titer der schützenden Antikörper abnimmt. Hier überlagern nicht neutralisierende Antikörper die neutralisierenden, binden an Dengue-Virionen, und diese Komplexe vermitteln die Infektion phagozytischer Zellen durch Interaktion mit dem Fc-Rezeptor, bei einem typischen ADE.
Mit anderen Worten: Heterotypische Antikörper bei subneutralisierenden Titern sind für ADE bei Personen verantwortlich, die mit einem Serotyp des Dengue-Virus infiziert sind, der sich von der Erstinfektion unterscheidet.
Kreuzreaktive neutralisierende Antikörper sind mit einer verringerten Wahrscheinlichkeit einer symptomatischen Sekundärinfektion assoziiert, und je höher der Titer solcher Antikörper nach der Primärinfektion ist, desto länger dauert die Verzögerung einer symptomatischen Sekundärinfektion …«.
Das Papier geht weiter auf die detaillierten Ergebnisse von Folgeuntersuchungen zum Dengue-Impfstoff ein, die zeigten, dass die Hospitalisierungsrate für Dengue bei geimpften Kindern unter 9 Jahren höher war als bei den Kontrollen. Die Erklärung dafür scheint zu sein, dass der Impfstoff eine Primärinfektion imitierte, und als diese Immunität nachließ, wurden die Kinder für ADE empfänglich, als sie dem Virus ein zweites Mal begegneten. Der Autor erklärt:
»Eine Post-Hoc-Analyse von Wirksamkeitsversuchen unter Verwendung eines ELISA-Tests (ELISA) zur Unterscheidung von Antikörpern, die durch eine Wildtyp-Infektion hervorgerufen wurden, die nach der Impfung stattfand, zeigte, dass der Impfstoff vor schwerem Dengue [bei] Personen schützen konnte, die vor der Impfung der natürlichen Infektion ausgesetzt waren, und dass das Risiko eines schweren klinischen Ausgangs bei seronegativen Personen erhöht war.
Auf dieser Grundlage kam eine von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) einberufene Strategie-Expertengruppe zu dem Schluss, dass nur seropositive Dengue-Personen geimpft werden sollten, wenn Dengue-Kontrollprogramme geplant sind, die eine Impfung beinhalten«.
ADE bei Coronavirus-Infektionen
Dies könnte letztlich für den COVID-19-Impfstoff von Bedeutung sein. Hypothetisch gesprochen: Wenn SARS-CoV-2 wie Dengue wirkt, das ebenfalls durch ein RNA-Virus verursacht wird, dann könnte jeder, der nicht positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde, nach der Impfung tatsächlich ein erhöhtes Risiko für schweres COVID-19 haben, und nur diejenigen, die sich bereits von einem Anfall von COVID-19 erholt haben, wären durch den Impfstoff vor schweren Erkrankungen geschützt.

Das Swiss Medical Weekly Paper überprüft auch die Beweise für ADE bei Coronavirusinfektionen und zitiert Forschungen, die zeigen, dass die Impfung von Katzen gegen das FIPV (feline infectious peritonitis virus) – ein felines Coronavirus – die Schwere der Krankheit erhöht, wenn sie auf denselben FIPV-Serotyp trifft wie der im Impfstoff enthaltene Serotyp.

Mit freundlichen Grüßen
Quintus

Vielen Dank

rauhnacht @, Donnerstag, 26.11.2020, 19:33 vor 100 Tagen @ Quintus (618 Aufrufe)

Guten Abend Quintus,

ganz herzlichen Dank für diese detaillierten Ausführungen.


Anstatt eine Virusinfektion zu verhindern, lösen bindende Antikörper eine abnorme Immunantwort aus, die als »paradoxe Immunsteigerung« bezeichnet wird. Eine andere Möglichkeit, dies zu betrachten, ist, dass Ihr Immunsystem tatsächlich nach hinten losgeht und nicht funktioniert, um Sie zu schützen, sondern Sie tatsächlich kränker macht.
Viele der COVID-19-Impfstoffe, die derzeit auf dem Markt sind, verwenden mRNA, um Ihre Zellen anzuweisen, das SARS-CoV-2-Spike-Protein (S-Protein) herzustellen. Das Spike-Protein, das sich an den ACE2-Rezeptor der Zelle heftet, ist die erste Stufe des zweistufigen Prozesses, den Viren nutzen, um in Zellen einzudringen.

Die Idee ist, dass Ihr Immunsystem durch die Bildung des SARS-CoV-2-Spike-Proteins mit der Produktion von Antikörpern beginnt, ohne Sie dabei krank zu machen. Die Schlüsselfrage ist, welche der beiden Arten von Antikörpern durch diesen Prozess produziert werden?

Ohne neutralisierende Antikörper sind schwerere Erkrankungen zu erwarten
In einem Twitter-Diskussionsstrang vom April 2020 https://twitter.com/eclecticbiotech/status/1248224087639539712 bemerkte der Immunologe:
»Bei der Entwicklung von Impfstoffen … und der Erwägung von Immunitätspässen müssen wir zunächst die komplexe Rolle der Antikörper bei SARS, MERS und COVID-19 verstehen.«

Alles wichtig, ich hebe nur nochmal hervor für die "schellen Leser".


Um festzustellen, wie sich MERS auf das Immunsystem auswirkt, infizierten die Forscher weiße Kaninchen mit dem Virus. Die Kaninchen wurden krank und entwickelten Antikörper, aber diese Antikörper waren nicht die neutralisierende Art, d.h. die Art von Antikörpern, die die Infektion blockieren. Infolgedessen waren sie nicht vor einer Reinfektion geschützt, und als sie MERS ein zweites Mal ausgesetzt wurden, erkrankten sie wieder, und zwar noch schwerer.
Tatsächlich führte die Reinfektion zu einer verstärkten Lungenentzündung, ohne dass damit ein Anstieg der viralen RNA-Titer verbunden war«, stellten die Autoren fest. Interessanterweise wurden bei dieser zweiten Infektion neutralisierende Antikörper produziert, die verhinderten, dass die Tiere ein drittes Mal infiziert wurden.

https://smw.ch/article/doi/smw.2020.20249 erklärt wird:

Daraus übersetzt:

„eine Sicherheit wurde bei der Veröffentlichung von Follow-up-Daten zu einem Schwerpunkt der Prüfung. Die Hospitalisierungsrate für Dengue-Fieber im dritten Jahr bei Kindern im Alter von 9 Jahren oder jünger war bei Impfstoffempfängern höher als bei Kontrollpersonen, obwohl die Anzahl gering war [ 11 ]. Die wahrscheinliche Erklärung für diese Vorkommnisse war, dass die Impfung eine Primärinfektion imitierte und dass ein Schwinden der Immunität einige Kinder im Falle einer Sekundärinfektion dem Risiko einer ADE ausgesetzt haben könnte. Ein Post-hocDie Analyse von Wirksamkeitsstudien unter Verwendung eines ELISA (Anti-Nonstructural Protein 1 Immunglobulin G (IgG) -Enzym-gebundenen Immunosorbens-Assays (ELISA)), um durch Wildtyp-Infektion ausgelöste Antikörper von denen nach der Impfung zu unterscheiden, zeigte, dass der Impfstoff gegen schweres Dengue-Fieber schützen konnte diejenigen, die vor der Impfung der natürlichen Infektion ausgesetzt waren und bei seronegativen Personen das Risiko eines schweren klinischen Ergebnisses erhöht hatten [ 12 ]. Auf dieser Grundlage gelangte eine von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) einberufene strategische Beratergruppe zu dem Schluss, dass nur seropositive Dengue-Personen geimpft werden sollten, wenn Dengue-Kontrollprogramme geplant sind, die Impfungen umfassen [ 10 ]. Darüber hinaus ist der Impfstoff für Kinder unter 9 Jahren nicht indiziert.“

Hierzu kann man sich dann anschauen, was anhand dieser Forschung dann zu Dengue- Fieber und der Impfung dazu das RKI angibt:


https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Dengue/FAQ-Liste.html


Die Möglichkeit, dass ähnliches bei Coronaviren eine Rolle spielt, wird im Artikel dar gelegt und sollte deutlich Risiken vor Augen führen.

„Kreuzreaktivität von Antikörpern gegen das Spike-Protein von SARS-CoV-2 und SARS-CoV ist häufig, und einige vorläufige Daten behaupten, dass sie selten kreuzneutralisierend zu sein scheinen“

„Es wurde jedoch betont, dass eine hastige Entwicklung solcher Impfstoffe riskant sein kann [ 30 ] und dass nur strenge Forschung zu einem sicheren und wirksamen Management der aktuellen Pandemie führen kann.“

Die Tatsache, dass solch Risiken im öffentlichen Diskurs mit keinem Wort erwähnt werden, die Impfstudien TROTZ deutlich im Vorfeld in Wissenschaftskreisen bekannten Risiken nun noch besonders schnell absolviert werden, sollte jedem zu denken geben.

Denn:


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ADE bei Coronavirus-Infektionen
Dies könnte letztlich für den COVID-19-Impfstoff von Bedeutung sein. Hypothetisch gesprochen: Wenn SARS-CoV-2 wie Dengue wirkt, das ebenfalls durch ein RNA-Virus verursacht wird, dann könnte jeder, der nicht positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde, nach der Impfung tatsächlich ein erhöhtes Risiko für schweres COVID-19 haben, und nur diejenigen, die sich bereits von einem Anfall von COVID-19 erholt haben, wären durch den Impfstoff vor schweren Erkrankungen geschützt.

Genau. Dies wäre eines der Risiken, die aus bereits erfolgter Forschung naheliegen. KANN, muss nicht sein! Eben darum wünschte ich mir deutlich mehr Forschung und durchaus langjährige Risikoabwägung, bevor der Mist noch schlimmer wird, wie er eh schon ist.

Freundliche Grüße
Rauhnacht

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