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"Gleitfilm" der Erdplatten im oberen Erdmantel entdeckt (nur 100 Km tief) (Schauungen & Prophezeiungen)

BBouvier, Freitag, 06. Februar 2015, 16:44 vor 2092 Tagen 5217 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Freitag, 06. Februar 2015, 16:51

"Die Aufzeichnungen können als kleine Sensation gelten:
Sie zeigen eine weniger als ein Kilometer schmale Schicht
in 100 Kilometer Tiefe, die sich von der Umgebung deutlich unterscheidet...
Offenbar hätten sie den Gleitfilm der Erdplatten entdeckt,
schreiben Stern und seine Kollegen."
=>
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/plattentektonik-raetselhafte-schicht-unter-erdplatten-entdeckt-a-1016779.html

Gruß,
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

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Zur Erläuterung: Polsprungmechanismus

Taurec ⌂ @, München, Freitag, 06. Februar 2015, 17:44 vor 2092 Tagen @ BBouvier 6211 mal gelesen

bearbeitet von Taurec, Freitag, 06. Februar 2015, 17:54

Hallo!

Die Tragweite der Meldung ist ohne Hintergrund für den Laien sicher kaum zu ermessen.

Es geht darum, wie eine "Polverschiebung" oder genauer eine rasante Krustenverschiebung zustande kommen könnte.

Eine Theorie, die z. B. in Peter Kaisers Buch "Vor uns die Sintflut" dargelegt wird und die auf den Physiker Hannes Alfvén zurückgeht, postuliert eine Schicht im Erdinneren, die als Magnetkopplung zwischen Erdmantel und Erdkruste fungiert. Diese Schicht soll sich unter dem Einfluß von Magnetfeldern ähnlich wie Quecksilber verhalten.

Zitat aus John White - "Polsprung":
"Man nimmt einen mit Quecksilber gefüllten Glaszylinder. Bei Zimmertemperatur ist Quecksilber, wie im Thermometer, flüssig. Auf dem Quecksilber lassen wir einen Spiegel schwimmen. (In den Spiegel ritzt man ein paar Kratzer, so daß vom Spiegel reflektiertes Licht an der Zimmerdecke die Kratzer erkennen läßt.) Dann bringt man auf dem Boden des Glaszylinders ein Rührwerk an – eine Miniaturausgabe der Vorrichtung, mit der früher die Waschmaschinen arbeiteten – und führt die Welle des Rührwerks durch den Boden des Zylinders, so daß man ihn von außen in Bewegung setzen kann. Was geschieht nun, wenn man das Rührwerk betätigt? Das ist der Versuch, den Alfvén in seinem Laboratorium durchführte, wenn auch auf eine etwas besser ausgearbeitete Art und Weise. Das Ergebnis? Auch wenn das Rührwerk in Betrieb ist, bewegt sich der Spiegel nicht, er schwimmt ruhig auf der Quecksilberoberfläche. Aufgrund der Molekularstruktur des Quecksilbers wird die Bewegung des Rührwerks nicht bis zum Spiegel übertragen. Wickelt man jedoch einen Draht um den Zylinder, den man dann an eine Batterie anschließt, so daß er als Elektromagnet wirkt, so ändert sich das Bild völlig. Das Quecksilber verändert sich unter dem Einfluß des Magnetfeldes. Es verliert seine innere ‚Gleitfähigkeit’ und wird beinahe zum festen Körper."

Normalerweise verfügt die Erde über ein Magnetfeld, das diese Schicht verfestigen und damit die Erdkrustenplatten relativ fest an ihrem Platz halten soll. Bricht nun das Erdmagnetfeld aufgrund welcher Ursache auch immer zusammen, so löst sich die Magnetkupplung und die Schicht wird dünnflüssiger. Sie ähnelt dann mehr dem Quecksilber im ersten Stadium des Versuchs. Die Erdkruste kann dann frei auf dem Erdmantel gleiten und das macht sie dann auch.
Die Richtung des Gleitens wird durch bereits bestehende Ungleichgewichte in der Erdkruste bestimmt. Schwerere Bereiche höherer Dichte werden durch die Fliehkraft zum Äquator gezogen. Das kann sich über mehrere Tage oder Wochen hinziehen, bis sich das Erdmagnetfeld wieder aufbaut und die Grenzschicht verfestigt - oder bis die Widerstände in der Erdkruste selbst die Bewegung blockieren, denn die Erde ist keine reine Kugel, sondern ein Rotationsellipsoid, das am Äquator einen größeren Radius hat. Die Kruste müßte quasi "bergauf" schwimmen, was der Bewegung einen natürlichen Riegel vorschiebt. Immerhin dürfte die Bewegung sich über einige hundert Kilometer erstrecken, was Europa ein ganzen Stück näher an den Äquator bringen könnte. Geographische Senkungen (und Hebungen) wären die Folge, was die gesehenen Überflutungszustände, aber auch die Klimaänderungen, die seltenen Aussagen eines anderen Sonnenstandes erklären würde, den vorausgesagten Riß in der Erdkruste, die Vulkanausbrüche und die Finsternis (und auch Barionas "Fahrstuhleffekt").

Peter Kaiser vermutet die halbflüssige Grenzschicht in der Mohorovičić-Diskontinuität, die je nach Ort (unter den Ozeanen oder subkontinental) in einer Tiefe zwischen 10 und 50 Kilometern liegt. Eine nachgewiesenermaßen flüssige Grenzschicht, die laut Spiegelartikel nun entdeckt sein soll, wäre dem aber vorzuziehen.

Die Frage, die sich uns im Forum stellen sollte, wenn wir mit dieser Theorie weiterverfahren, würde lauten, wodurch das Erdmagnetfeld zusammenbrechen würde. Ich vermute hier irgendeinen Einfluß des in vielen Schauungen gesehenen Himmelskörpers.
Die Gleitrichtung der Kruste könnte dann auch von den Gezeitenkräften des Himmelskörpers beeinflußt werden, der im Vorbeizug die Kruste quasi mitzöge.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

Bewegungsänderungen erfordern Beschleunigungskräfte

Steffomio @, Freitag, 06. Februar 2015, 21:34 vor 2092 Tagen @ Taurec 4145 mal gelesen

Hallo Taurek,
die Frage sollte wohl eher lauten woher die Beschleunigungskräfte kommen, die die ja doch nicht ganz unerhebliche Masse der Erdkruste bewegen sollen.
Kann ja nur so etwas wie der Mond sein, der die dann schwabbelige Kruste wie Ebbe und Flut bewegt.

Die Frage, die sich uns im Forum stellen sollte, wenn wir mit dieser Theorie weiterverfahren, würde lauten, wodurch das Erdmagnetfeld zusammenbrechen würde. Ich vermute hier irgendeinen Einfluß des in vielen Schauungen gesehenen Himmelskörpers.
Die Gleitrichtung der Kruste könnte dann auch von den Gezeitenkräften des Himmelskörpers beeinflußt werden, der im Vorbeizug die Kruste quasi mitzöge.

Gruß
Taurec

Gruß

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Kräfte? ... eher "Gleichgewicht"!

BBouvier, Freitag, 06. Februar 2015, 22:01 vor 2092 Tagen @ Steffomio 4243 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Freitag, 06. Februar 2015, 22:15

<"woher die Beschleunigungskräfte kommen"> ?

Hallo, Steffomio!

Einer Antwort Taurecs nicht vorgreifen wollend:
Der Mond (o.ä.) "zieht" ja rundum die Erde gleichermaßen
und scheidet damit aus.
Impaktimpulse, die die Gesamtoberfläche der Erde
verschöben, würden das Leben vernichten!
All das hatten wir hier bereits mehrfach.

Meines Erachtens handelt es sich bei den "Kräften"
schlicht um Unwuchten auf der Erdoberfläche
Z.B. das Anwachsen der Eisdecke auf dem Südpol
(diese Masse wäre lieber am Äquator)
seit der letzten Schollenverschiebung vor ca. 12.000 Jahren
sowie das Abschmelzen des Eispanzers ab dann
über ganz Nordamerika und Europa.
("Eiszeit")
Seither und deswegen ist der Meeresspiegel um rund 150 Meter gestiegen.
Bis dato stabilisiert nur die von Taurec
bereits erwähnte Magnetkupplung, die dann jedoch
kurzzeitig ausfällt:
Woraufhin sich wieder ein Gleichgewicht einstellt.

Grüße!
BB


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Störung des Magnetfelds

JohnDoe78 @, Freitag, 06. Februar 2015, 22:39 vor 2092 Tagen @ Taurec 4136 mal gelesen

bearbeitet von JohnDoe78, Freitag, 06. Februar 2015, 23:09

Mir fällt adhoc nur ein richtig fieser Sonnensturm ein, der eine für die Erde ungünstige Richtung hat. Das wäre ein riesen EMP, was zumindest viele Forumsseher bestätigen könnte, die in ihren Zukunftsvisionen keine Autos sahen bzw. auf das Fahrrad angewiesen waren. Manche schauten eine Störung des Flugverkehrs.
Einer schaute sogar Nordlichter in Mitteleuropa, was durch einen Sonnensturm erklärbar wäre.

Glaubt man der Theorie des Geodynamos, wird sich das Magnetfeld danach wieder stabilisieren, wobei sich Kovektionsströmungen im Erdinneren und die Ausrichtung des Magnetfeldes sich natürlich ändern könnten.

Nachtrag:
Ist der magnetische Sturm stark genug, wird sich wohl das Erdmagnetfeld an der Richtung des Sturms ausrichten. Werden wir Frontal getroffen, werden wohl Nord- und Südpol in jetztige Äquatornähe springen, zumindest solange der Sturm anhält...

Plattentectonik, Trennschicht, etc.

Oberberger @, Freitag, 06. Februar 2015, 23:40 vor 2092 Tagen @ JohnDoe78 3886 mal gelesen

Hallo allerseits!

Es scheint, wir kommen den Ereignissen immer weiter auf die Spur, je näher sie rücken...
Meine Idee, die ich auch noch beisteuern möchte: Es giebt doch die Beschreibung eine Himmerlskörpers, der sichtbar am Himmel steht. Was, wenn er aufgrund von Gravitation die Erdkruste in Bewegung setzt, zusätzlich zum anschließenden Impact und vielleicht gleichzietig mit einem Sonnensturm gigantischen Ausmaßes?
Dann haben wir den "Drive" der Erdschollen, den Aufzugseffect und die Impactbeschreibungen, inclusive Tsunamis, Erdbeben, etc....

Nur mal so...

Gruß, der Oberberger

Doku - Erdmagnetfeld wird schwächer

JohnDoe78 @, Samstag, 07. Februar 2015, 01:39 vor 2092 Tagen @ Oberberger 4088 mal gelesen

Schöne Doku gefunden (leider auf Englisch)

https://www.youtube.com/watch?v=NJUTUFAWfEYhttps://www.youtube.com/watch?v=NJUTUFAWfEY

Das Fazit am Ende ist recht optimistisch und hat sich mir nicht wirklich überzeugend erschlossen. Der Rest davor war jedoch sehr interessant und gut recherchiert. Vor allem sehr verständlich für Laien aufbereitet.

Für alle, die keine Zeit haben sich das anzuschauen.
Die beiden Keraussagen:
1. Wissenschaftlich belegt, das die Stärke des Erdmagnetfelds seit ein paar Jahrhunderten abfällt und der Abfall sich jüngst wohl beschleunigt.
2. Vor einem Polsprung sank stets die Stärke des Erdmagnetfelds. Dies wird auch schön wissenschaftlich hergeleitet.

Erdmagnetfeldschwächung

Oberberger @, Sonntag, 08. Februar 2015, 22:28 vor 2090 Tagen @ JohnDoe78 3885 mal gelesen

Hallo allerseits!

Habe in der Ausgabe August 2014 der Spektrum der Wissenschaft auf Seite 11 noch einen interessanten Artikel der ursprünglich bei der ESA publiziert wurde, abgedruckt gefunden, der sich auf genau dieses Thema bezieht. Es geht hier um die Änderung des Erdmagnetfeldes, daß aber ungleich sich vollzieht, also giebt es Stellen, die zunehmen, andere nehmen parallel ab...


Hier der Original-Link auf die Seite der ESA:

Link ESA

Der Artikel ist auf Englisch!

Gruß, der Oberberger

kein Magnet

Dr.Who, Samstag, 07. Februar 2015, 10:33 vor 2091 Tagen @ Taurec 4120 mal gelesen

Hallo zusammen,
hier wird wohl etwas durcheinander gebracht. Der Erdkern ist nicht ferromagnetisch, da er dazu einfach zu heiß ist. Das Magnetfeld der Erde entsteht - soweit die anerkannte Theorie- durch auf- und absteigende Strömung elektrisch geladener Materie. Durch die Drehung der Erde entsteht durch die Corioliskraft eine spiralförmige Bewegung des Stromes - wie bei auf- und absteigender Luft. Dieser Strom erzeugt das Magnetfeld wie in einer Spule.
Da sich die Strömungen ändern, verändert sich auch das Magnetfeld. Das ist in der Erdgeschichte mehrfach passiert. Die Folge sind Änderungen in der Polarität -Polumkehr- oder auch wieder die gleiche Ausrichtung ist möglich. Die Veränderung dauert etwa 100-1000 Jahre d.h. sie erfolgt nicht gerade spontan. Z.Z schwächt sich das Magnetfeld der Erde ab. Dies geht immer einer Polaritätsveränderung voraus.
Die Änderung hat keinen Einfluss auf Plattentektonik - schon gar nicht den hier beschriebenen mit großen Verschiebung. Zu beachten ist, dass der Drehimpulserhaltunssatz erfüllt bleiben muss (blöde Physik aber auch;-) )
Die Platten bewegen/rutschen auf der Grenzschicht in der Größenordnung cm/Jahr. Bei einem Erdbeben, das durch Verklemmung und erneutes Lösen der Platte verursacht wird, können auch schon mal einige Meter zurückgelegt werden - aber lokal begrenzt. Das ist dann schon wie "Fahrstuhl" - aber eben nicht über Kilometer.
Derartige Schauungen würde ich nicht überbewerten. Auch nicht die zum veränderten Sonnenstand. Ist euch je aufgefallen, dass z.B. in Italien die Sonne höher steht als in Dänemark - ich glaube kaum. Mir ist sogar am Äquator es erst bewusst geworden, als ich sah, dass ich gar keinen Schatten werfe. Schaut einfach mal aus dem Fenster und fragt euch, ob die Sonne so hoch steht wie am 7.2. 2014:-)
Gruß,
Dr.Who

sehr richtig

Franz Liszt @, Samstag, 07. Februar 2015, 14:09 vor 2091 Tagen @ Dr.Who 4131 mal gelesen

Magnetfelder wirken nur bei höheren Geschwindigkeiten. Eine Magnetfeldkupplung hat eine rotierende Scheibe. Die Magnetfeldlinien selbst wandern viel schneller als alle Komponenten des Erdkörpers. Ein Abbremsen in die Zeitlupe ist nur mit Supraleitern möglich.

BB ist näher dran mit seinen Ungleichgewichten. Davon gibt es einige! Sogar das Laub auf den Bäumen verändert die Erdrotation. Und niemand macht sich eine Vorstellung, welche gigantischen Masseverschiebungen allein durch thermische Ausdehnung stattfinden.

Und diese ist keineswegs gleichmäßig. Warum stehen wohl Gammablitze im Verdacht, Erdbeben auszulösen? Weil sie in den Erdkörper eine gewaltige Menge Energie eintragen, und zwar ungleichmäßig.

Ein Kreisel, der nicht symmetrisch ist, ist und bleibt ein Kandidat für das Verschieben seiner Rotationsachse. Wenn er dann quasi zweiteilig ist, wird es haarig. Da muss nichts von außen beschleunigt werden.

Gruß franz_liszt

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"nichts von außen"

BBouvier, Samstag, 07. Februar 2015, 14:39 vor 2091 Tagen @ Franz Liszt 4072 mal gelesen

<"Da muss nichts von außen beschleunigt werden.">

Danke sehr Franz!

... und lasse Dich knuddeln! *gg*

Beste Grüße!
BB


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"Es gibt eine Erdkrustverschiebung..."

BBouvier, Samstag, 07. Februar 2015, 14:54 vor 2091 Tagen @ BBouvier 4232 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Samstag, 07. Februar 2015, 15:14

Der Niederländer Jayef - wohnhaft in der Bretagne -
erwähnt diesbezüglich ( = "Schollenverschiebung")
die Aussagen einr ihm bekannten holländischen
Seherin:
=>
"Nach der Finsternis gibt es noch immer viele Erdbeben
und manchmal einen Tsunami.
Das wird nur langsam abnehmen.
Auch gibt es noch laengere Zeit extreme Wetterereignisse.
Es gibt eine Erdkrustverschiebung; Europa wird waermer (Spanien eine Wueste),
der Westen Nordamerikas wird kaelter.
Land kommt hoch im Ozean, an einigen Stellen
westlich vom mittelatlantischen Ruecken.
Auch bei den Falkland-Inseln.
Ein neuer Pol suedlich von Suedamerika."

Von hier:
=>
https://schauungen.de/forum/index.php?id=87

Gruß,
BB


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Die 3FT selbst - massiv überbewertet?

BBouvier, Samstag, 07. Februar 2015, 15:43 vor 2091 Tagen @ BBouvier 4219 mal gelesen

Jayef (bzw. die holländische Seherin) dort:
=>
"Einige Zeit nach dem Krieg kommt die Finsternis
(teilweise durch Vulkanausbrueche?).
Die Finsternis ist am Anfang sehr dicht,
danach wird es langsam lichter
."

Was wir zu wissen meinen ist, daß die Russen
am Rhein (wohl von den Franzosen) geschlagen werden.
Deutlich weniger solide scheinen mir die wenigen
Aussagen, sie würden anschließend noch verfolgt.
Seher "Adam" (1949) ist z.B. massiv umstritten.
Dieser dazu:
"In Sachsen, wo die zurückflutende Armee sich nochmals zur Schlacht stellt,
wird sie vernichtend geschlagen werden.
Damit ist der Krieg in Deutschland beendet.
Die Reste der geschlagenen Armeen
werden bis tief in das Innerste Rußlands verfolgt
und aufgerieben werden."

Allerdings der WV:
=>
"Ich kämpfe da selbst auf Seite der Deutschen
gegen die räuberischen Truppenreste und weiß,
was mir alles zustößt.
Die hartnäckigsten und verschlagensten sind die Ostdeutschen."

Also nach (!) dem Scheitern des Russischen Feldzuges!

Worauf ich hinaus will:
Das Naturgeschehen scheint kein singulär-kurzes
im Herbste des Jahres "X" zu sein, das mit dem
plötzlichen Auftauchen des "Himmelskörpers"
beginnt und sogleich danach mit dessen Verschwinden endet.
Die Holländerin dazu:
=>
"Immer mehr Erdbeben und Tsunamis.
Letztendlich Eiern der Welt,
mit Erdbeben ueberall und grosse Tsunamis
."

Auch das "Weltbeben" Irlmaiers "vorher" paßt dazu!

Wir kennen ja bereits im "Vorlaufe" einige Naturkatastrophen.
Und womöglich (!) - s. obige Holländerin -
finden die 3FT erst eine Zeit nach dem Scheitern
des Russischen Feldzuges statt.
Denn:
Nach mit den 3FT sollten sämtliche Kampfhandlungen
schlagartig beendet sein.

Es sei denn, die Dunkelheit der 3FT würde von uns massiv überbewertet.

Gruß,
BB


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schwangere Mütter :-)

BBouvier, Samstag, 07. Februar 2015, 15:54 vor 2091 Tagen @ BBouvier 4349 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Samstag, 07. Februar 2015, 16:06

Was wir zu wissen meinen ist, daß die Russen
am Rhein (wohl von den Franzosen) geschlagen werden
.

Dazu etwas lustiges:
Die PUMA-Schützenpanzer der Bundeswehr
[image]
werden von der Industrie unter erheblichen Kosten
jetzt so umgebaut, daß die Abgaswerte beim Schießen
auch für das Fruchtwasser schwangerer Mütterbesatzungen
völlig unbedenklich sind.

Echt!! :lol3:

Grüße,
BB


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re

Oberberger @, Samstag, 07. Februar 2015, 16:48 vor 2091 Tagen @ BBouvier 3949 mal gelesen

Hallo BB!

Jaaaa, ich habe das auch gerade gelesen.....:mauer:
Dies Welt ist an Decadenz, geistiger Verwahrlosung und Minderintelligenz nicht mehr zu überbieten!!!:no:

Gruß, der Oberberger

Gleichberechtigung

WernerH @, Sonntag, 08. Februar 2015, 13:08 vor 2090 Tagen @ BBouvier 3897 mal gelesen

Liebe Foristen,

nur Mut, denn das habe ich schon 1980 lernen dürfen:

Gleichberechtigung ist, wenn auch die armen Leute ihre unbegabten Kinder auf die Universitäten zum Studieren schicken dürfen.

"Die Frau ist der beste Freund des Menschen." (Verfasser unbekannt)

Grüße eines Kriegsdienstverweigerers
WernerH

re: Gleichberechtigung

Oberberger @, Sonntag, 08. Februar 2015, 21:51 vor 2090 Tagen @ WernerH 3862 mal gelesen

Hallo Werner!

Ich bin auch ehemaliger Kriegsdienstverweigerer.... habe meinen Dienst dereinst in München-PASING abgeleistet...das war der Grund, warum ich hier, als ich die Schauungen zu Pasing las, hängengeblieben bin; es hat mich wie electrisiert berührt....

Gruß, der Oberberger

zweiteilig - dreiteilig

Ulrich ⌂ @, Germering, Samstag, 07. Februar 2015, 16:12 vor 2091 Tagen @ Franz Liszt 4043 mal gelesen

Hallo Franz Liszt,

Ein Kreisel, der nicht symmetrisch ist, ist und bleibt ein Kandidat für das Verschieben seiner Rotationsachse. Wenn er dann quasi zweiteilig ist, wird es haarig.

bereits vor Sterns Untersuchungen ging man von einem zweiteiligen Kreisel-System aus: Auch zwischen Erdkern und Mantel wurde mittels seismischer Daten eine flüssige Zone geschlussfolgert ( Steven M. Stanley: Earth System History. 3rd Ed., 1999)

Nach Sterns Untersuchungen erweist sich das Kreisel-System nun als (mindestens) dreiteilig, sofern es sich bei der von ihm unter der neuseeländischen Platte gefundenen Grenzschicht um ein globales Phänomen handelt (was bislang nur vermutet, noch nicht bestätigt wurde).

Allein deren äußere Schicht weist eine konstante Rotationsdauer auf, während der Kern nicht nur eine geringfügig abweichende Rotationsdauer aufweist, sondern auch aus bislang nicht erklärbaren Gründen innerhalb von Jahrzehnten gegenüber dem Mantel verlangsamt oder beschleunigt rotiert, was er aus physikalischen Gründen nicht "sollte". Außerdem weisen beide eine voneinander abweichende Rotationsachse auf, wobei die des Kerns - bislang nicht berechenbar - wandert.

Wie ein solches dreiteiliges Kreiselsystem sich bei der Nahbegegnung eines massereichen Himmelskörpers verhält, halte ich für ungewisser als die Wettervorhersage von übermorgen.
Einige Modell-Rechnungen dazu (ohne Berücksichtigung eines zwei- oder dreiteiligen Kreiselsystems) finden sich bei Hans G Rex: "Begegnungen im Weltraum.", 2003.

Gruß
Ulrich

re:

Oberberger @, Samstag, 07. Februar 2015, 16:55 vor 2091 Tagen @ Ulrich 3901 mal gelesen

Hallo Ulrich!

"Wie ein solches dreiteiliges Kreiselsystem sich bei der Nahbegegnung eines massereichen Himmelskörpers verhält, halte ich für ungewisser als die Wettervorhersage von übermorgen."

Ja, denn es ist ja ein magnetisch/gravitätisch beeinflußbarer EISENkern!!
Und wenn schon der Mond derartig starken Einfluß ausübt, was erst, wenn ein Eisen-Planet/-Meteor ("das Monster am Himmel") nahe an der Erde vobeifliegt??

Gruß, der Oberberger

Verkippungsimpressionen

rauhnacht @, Sonntag, 08. Februar 2015, 18:55 vor 2090 Tagen @ Franz Liszt 4135 mal gelesen

Hallo,

Diese Verkippungsimpressionen bei mir rühren von Bildern in der frühen Kindheit her.
Diese Bilder sind auch nur Erinnerungen. Das heißt, ich erinnerte diese Bilder ab dem Alter von c. 5 oder 6 Jahren bis heute, aber NICHT die Szene, in denen die Bilder auftraten. Ich weiß also nicht, ob das Träume waren oder Diaschauen im Wachbewußtsein oder vielleicht auch Phantasien.

Ich fand es schon als Kind seeehr eigenartig sich an etwas so eindrückliches, eigenartiges zu erinnern ohne zu wissen, wann oder wie diese Bilder in mein Bewußtsein kamen. Ich kann auch nicht sagen, ob ich diese Bilder jeweils öfter hatte oder nur einmal.

In der Erinnerung seh ich immer dieselben zwei Bilder.
In einem seh ich wie die Sterne, also das Himmelsfirmament, nach unten zum Horizont fallen. Sehr schnell, also wirklich so, als würde dies wie eine Buchrolle nach unten gezogen werden.

In dem anderen Bild, seh ich den ( oder einen) großen Mond ( ähnlich der Größe, wie man den Mond manchmal bei athmosphärischen Besonderheiten sieht, auch von der Farbe dem ähnelnd gelblich orange und leuchtend ) wie er sehr schnell QUER über den Himmel rauscht.

Passt nun beides eigentlich nicht zusammen.
Und erschien und erscheint mir sehr eigenartig. Als Kind befragte ich dann meinen Bruder überaus hartnäckig zu allem, was mir einfiel zu Mond und Sternen. Ich konnte mir das schlicht nicht erklären und war dennoch überzeugt, das es das gibt, weil ich es doch gesehen habe.

Fernseher hatten wir damals noch nicht, aus der Bibel hat mir niemand vorgelesen und in den Kindergarten oder Kirche ging ich auch nicht. Folglich kann ich mir nicht erklären, wo diese Bilder damals durch Beeinflussung hergekommen sein könnten.
Als ich ein wenig später feststellte, dass ich manchmal Sachen seh, die andere nicht sehen, ordnete ich dies in diese Rubrik ein und wurde dazu still.

Obwohl diese Bilder lediglich Erinnerungen sind, empfinde ich sie ( auch in den Jahren wo ich von solch HokusPokus entschieden rational Abstand nahm ) als geradezu unangenehm eingebrannt. Vielleicht darum, weil sie mir als so kleinem Kind wiederfuhren. Wobei ich deutlich sagen muss, dass ich dabei keinen Schrecken oder Angst empfand, sie sind einfach derart eigenartig und entfalten wohl dadurch solche Wirkung.

Als ich sehr viel später ersten Kontakt zu Prophezeiungen ( zu diesen Bildern war dies dann erstmal die Bibel) hatte ich ein höchst unerfreuliches „Ach was“ Erlebnis und vermutete viel eher genetisches Ahnenerbe.

Über die Jahre hinweg vermutete ich dann mal dieses und jenes als Hintergrund zu so etwas und irgendwann dann auch mal dieses und jenes als Ursache zu solch einem vielleicht wirklichem Geschehen.

Derzeit vermute ich trotz „Schwankungen“ immer noch eine Verkippung der Achse und nicht einen Mantelrutsch. Dies vorrangig wegen der Geschwindigkeit der Sterne und des Mondes. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass der Mantel derart schnell und markant rutschen könnte.Aber sehr wohl, eine, wenn auch nur um einge Grade, Verkippung der Achse.

Zu den verschiedenen Achsen und deren Beeinflussungen grübel ich mal wieder.

Freundliche Grüße von Rauhnacht

Und Natürlich: Alles nur Spekulationsgeschwurbel und somit gelassen zu betrachten.

@rauhnacht

Ulrich ⌂ @, Germering, Montag, 09. Februar 2015, 09:05 vor 2090 Tagen @ rauhnacht 4046 mal gelesen

Hallo rauhnacht,

In einem seh ich wie die Sterne, also das Himmelsfirmament, nach unten zum Horizont fallen. Sehr schnell, also wirklich so, als würde dies wie eine Buchrolle nach unten gezogen werden.

weil auch andere dieses Bild so oder ähnlich beschrieben haben (Korkowski: https://schauungen.de/forum/index.php?id=13220 ; Anton Angerer in "Das steht der Welt noch bevor" ; Markus, 13.24: "Die Sonne wird sich verfinstern, und der Mond wird seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen" ; für Hardliner Jesaja 34.4: "... und der Himmel wird zusammengerollt werden wie ein Buch..." und Offenbarung 6.14: "Und der Himmel entwich wie ein zusammengerolltes Buch") könnte man wegen der Übereinstimmung Bestätigung vermuten, aber...

Als Schau eines realen Geschehens erscheint mir das Bild schräg, weil es einen stillschweigenden Konsens zu geben scheint, exakt in die Gegen-Richtung des "Polsprungs" zu schauen und dabei auch noch Scheuklappen zu tragen. Andernfalls wäre wenigstens eine Darstellung bekannt, daß da jemand die Sterne schnell aufsteigen statt schnell fallen sah, oder eben sowohl als auch, in Kreisbögen sowohl aufsteigend als fallend, bei jedem anderen Blickfeld als in der exakten Richtung oder Gegen-Richtung des "Polsprungs".

Die Nähe zu apokalyptischen Visionen spricht m. E. dafür, daß dieses realitätsferne "Polsprung"-Bild ebenso zweifelhaften Ursprungs ist wie z.B. Lorbers kleiner Mann im Ohr.
Werde mich natürlich trotzdem bemühen, mich rechtzeitig genau in Polsprung-Richtung zu drehen, weil es das Gemüt vermutlich zuversichtlicher stimmt, wenn man die Sterne aufsteigen statt fallen sieht ;-)

Gruß
Ulrich

Re Ulrich

rauhnacht @, Montag, 09. Februar 2015, 10:10 vor 2089 Tagen @ Ulrich 3826 mal gelesen

Hallo Ulrich,
kann ich doch nichts dafür, wenn das Abendland so groß geworden ist, dass da all überall in Konsens die Sterne fallen und die Umdreherei irgendwie gar nichts bringt.

Heitere Grüße, Rauhnacht

Ergänzung VI

Sagitta @, Mittwoch, 11. Februar 2015, 23:14 vor 2087 Tagen @ Ulrich 3859 mal gelesen

Hallo Ulrich,

vielen Dank, dass Du das Forum an Korkowski erinnert hast! Denn zu einer vernünftigen und kritischen Diskussion von Schauungen gehört m.E. zuerst ein Blick auf die gesamte Reihe der Belege zu einem bestimmten Thema. Auf diese Weise wird ja beispielsweise sichtbar, wie Irlmaier von anderen Texten abhängt und nur Glied einer Traditionskette ist.

Im Falle der Polsprung-Hypothese tut man sich bei der historischen Recherche leichter, denn dazu gibt es sogar einen Wikipedia-Artikel, der die spekulativ-phantastischen und pseudowissenschaftlichen Quellen aufzählt.

http://en.wikipedia.org/wiki/Pole_shift_hypothesis

Für mein Dafürhalten zu wenig gewürdigt wird in diesem Artikel Edgar Cayce. Doch auch bei ihm steht der Polsprung auf sehr dünnen Beinen: der wird nur in wenigen Readings angesprochen, für deren richtige Interpretation man überdies Cayce-Experte sein sollte.

http://www.lostchord.org/cayce.htm

Freundlicherweise nennt Cayce auch einige Vorzeichen, die dem Polsprung vorausgehen sollen, darunter neue Ausbrüche des Mount Pelee und des Ätna:

http://paranormal.lovetoknow.com/Edgar_Cayce_Prophecy_Maps

Und dankenswerterweise haben die Anhänger von Cayce aus seinen Angaben gleich Karten erstellt, an denen sich der ängstliche Weltenwender orientieren kann:

http://poleshift.ning.com/profiles/blogs/the-map-edgar-cayce-after-the

Auf dieser Seite finden sich auch die alternativen Karten etwa von ZETATALK. Manchmal könnte man fast eine Gänsehaut bekommen: der Quelle der Zetatalk-Eingebungen, sie heißt Nancy, soll von Aliens genetisch fremdes Gehirnmaterial eingesetzt worden sein, damit sie deren Nachrichten empfangen können solle - und zwar hat sie das durch eine hypnotische Rückführung in Erfahrung gebracht. Wenigstens hier wissen wir also, woher "die Schau" stammt ...

Beste Grüße, Sagitta

@ Sagitta

Ulrich ⌂ @, Germering, Donnerstag, 12. Februar 2015, 00:30 vor 2087 Tagen @ Sagitta 3851 mal gelesen

Hallo Sagitta,

Für mein Dafürhalten zu wenig gewürdigt wird in diesem Artikel Edgar Cayce. Doch auch bei ihm steht der Polsprung auf sehr dünnen Beinen: der wird nur in wenigen Readings angesprochen, für deren richtige Interpretation man überdies Cayce-Experte sein sollte.

für die beste mir bekannte Zusammenfassung der Cayce-Fragmente zum Thema halte ich das Buch von William Hutton (Pseudonym) und Jonathan Eagle: "Earth's Catastrophic Past And Future: A Scientific Analysis Of Information Channeled By Edgar Cayce."
http://tmgnow.com/repository/global/poleshift.html

Manchmal könnte man fast eine Gänsehaut bekommen: der Quelle der Zetatalk-Eingebungen, sie heißt Nancy, soll von Aliens genetisch fremdes Gehirnmaterial eingesetzt worden sein, damit sie deren Nachrichten empfangen können solle - und zwar hat sie das durch eine hypnotische Rückführung in Erfahrung gebracht.

Übel genug, daß sie ernstzunehmende Themen in Ihrem monströsen Webseiten-Geflecht durch hemmungsloses kopieren fremder Inhalte zu vereinnahmen sucht.

Auf die Verlautbarungen einer Nancy Lieder, die 2003 ihren Zombie-Anhängern empfahl, es ihr gleich zu tun und ihre Hunde rechtzeitig vor dem (nicht stattgefundenen) Weltuntergang zu töten, um ihnen Leid zu ersparen, und dann zu essen, weil das den mentalen Kontakt zu Botschaften vom Sirius verbessern helfen würde, und dann auch praktischerweise die passenden Rezepte auf Ihrer Webseite veröffentlichte (nein, kein Hot-Dog), ist geschissen.

Wer so krank ist, dem ist auch mit "von Alien eingesetztem genetisch fremdem Gehirnmaterial" nicht zu helfen.

Gruß
Ulrich

@Ulrich

WernerH @, Donnerstag, 12. Februar 2015, 08:51 vor 2087 Tagen @ Ulrich 3740 mal gelesen

Hallo Ulrich,

danke für deinen erhellenden Kommentar.

Schön, dass du unermüdlich diese kaum negativ zu überbietenden, unerquicklichen Seitenarme der Prophezeiungsliteratur in das richtige Licht rückst.

Und dann seufzt es in mir und ich denke an die Zeit ohne www zurück:
Das Recherchieren dauerte länger, aber die Kloaken haben noch gestunken.

Noch einmal Danke
WernerH

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immer diese Ungewißheit!

BBouvier, Donnerstag, 12. Februar 2015, 13:27 vor 2086 Tagen @ Ulrich 3930 mal gelesen

<"Auf die Verlautbarungen einer Nancy Lieder, die 2003 ihren Zombie-Anhängern empfahl,
es ihr gleich zu tun und ihre Hunde rechtzeitig vor dem ...
Weltuntergang zu töten, um ihnen Leid zu ersparen, und dann zu essen,
weil das den mentalen Kontakt zu Botschaften vom Sirius verbessern helfen würde,
und dann auch praktischerweise die passenden Rezepte
auf Ihrer Webseite veröffentlichte ..
.">

Hallo, Ulrich!

Danke sehr für diese, Deine Information!
Zu meinem Bedauern ist mein Berner Sennenhund hochbetagt vor ein
paar Jahren bereits gestorben, so daß ich leider
auf den jetzt nicht mehr abheben kann, was zur Folge hat,
daß das mit meinen Kontakten zu den Sirusianern
wohl nichts werden wird...sehr betrübsam dieses - fürwahr!
Gerne würde ich nun wissen, ob vielleicht der (rohe?)
Verzehr einer der weißen Mäuse meiner Enkelinnen
als Ersatz herhalten kann ... wenigstens zwecks
Kontaktaufnahme zum Chef der intergalaktischen
Raumflotte Aster Sherans ... denn der soll "dann"
ja Massen Auserwählter retten...
immer diese Ungewißheit!! :confused:

Grüße auch!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Hallo BB

remi @, Donnerstag, 12. Februar 2015, 15:17 vor 2086 Tagen @ BBouvier 3863 mal gelesen

Hallo BB,
er heißt "Astar" , so viel ich weiß. Wenn du ihn treffen solltest, wäre die korrekte Ansprache vielleicht hilfreich.
LG
remi


"Per aspera ad astra."

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Danke sehr, Remi!

BBouvier, Donnerstag, 12. Februar 2015, 16:54 vor 2086 Tagen @ remi 3813 mal gelesen

bearbeitet von BBouvier, Donnerstag, 12. Februar 2015, 17:22

Hallo BB,
er heißt "Astar" , so viel ich weiß. Wenn du ihn treffen solltest, wäre die korrekte Ansprache vielleicht hilfreich.
LG
remi

Aber weißt Du - aus lauter Ehrfurcht hätte ich mich wohl
ohnehin nur getraut, mich (auf Latein) an dessen Kopilopten,
Jesus Christus, zu wenden.

Immer vorausgesetzt, daß das mit einer gewöhnlichen Maus als Vermittler
anstelle des Filets eines toten Hundes überhaupt geklappt hätte!

Beste Grüße!
BB


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- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

@BB

Ulrich ⌂ @, Germering, Donnerstag, 12. Februar 2015, 20:11 vor 2086 Tagen @ BBouvier 3825 mal gelesen

Hallo BB,

Gerne würde ich nun wissen, ob vielleicht der (rohe?) Verzehr einer der weißen Mäuse meiner Enkelinnen als Ersatz herhalten kann...

da viele Menschen ihrer Katze einen 7. Sinn nachsagen, bist Du vermutlich auf der richtigen Spur!

Vom rohen Verzehr würde ich dringend abraten, weil man einem Befall durch Toxoplasma gondii als Folge ein pathologisches Harmoniebestreben nachsagt ( http://www.n24.de/n24/Wissen/Mensch-Natur/d/3543008/parasit-macht-maus-zum-katzenfreund.html ), und es ist nicht auszudenken, wohin das Forum driftet, falls Du wegen einer solchen Nascherei Deinen "Biss" verlierst...

Allerdings würde ich als Quelle ein Pharmalabor vorziehen, um familiäre Dramen zu vermeiden. Außerdem kannst Du bei Bezug aus einem Pharmalabor durch geschickte Auswahl (Thorazine, Haloperidol usw.) rezeptfrei den Effekt verstärken und vielleicht wäre das auch günstig für einige der hier
( https://schauungen.de/forum/index.php?id=27615 ) von Dir geschilderten Symptome, na ja, mit Ausnahme von Glatzenbildung und des Rotlicht-Dingens-Problems. Unbedingt fein pürieren, wegen der spitzen Rippchen. Viel Erfolg !

Gruß
Ulrich

Sternentaler

Leserzuschrift, Montag, 09. Februar 2015, 13:49 vor 2089 Tagen @ rauhnacht 3922 mal gelesen

Guten Tag Rauhnacht

Die fallenden Sterne erinnern mich an eine ähnliche Geschichte, die die Brüder Grimm vor ungefähr 200 Jahren erzählten. Die Zeiten damals waren eher nicht rosig. Viele Kinder, aber insbesondere Mädchen in materiell eher schlecht gestellten Familien haben aus solchen Erzählungen Hoffnung geschöpft. Hoffnung spricht die optimistische Seite der menschlichen Seele an.

Das ist auch heute noch so. Kinder lieben Märchen und kennen diese bald in und auswendig. Ich habe auch Enkel und Urenkel und weiß dies aus eigenem Erleben. Eine Enkelin hatte bei ihrer Wiedergabe des Märchens gegenüber ihrer Puppe von einem Kuchenblech mit Sternenkeksen erzählt, die abends vom Himmel in Ihr Bettchen geschüttet wurden.
Sie hat Diabetes und darf kaum Süßes essen. Ist es die Sehnsucht unverbogener Seelen, die dort prägend wirkt?

Ich kann mir vorstellen, dass der naturgegebene soziale Instinkt der Frauen durch Erzählungen vergleichbarer Art auch im Erwachsenenalter nachklingt. Auf Grund wachsender Lebenserfahrung bilden sich andere Sichtweisen und Denkmuster, die aber schon in der Kindheit prägend waren.

Bilder: https://www.google.de/images?q=sternentaler&oe=utf-8&gws_rd=cr&hl=de&sa=X&oi=image_result_group&ei=snvYVI7CLo3TaKPVgKAJ&ved=0CCEQsAQ

Gruß
Nullmark


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Ja, Märchen

rauhnacht @, Montag, 09. Februar 2015, 20:56 vor 2089 Tagen @ Leserzuschrift 3964 mal gelesen

Hallo lieber Nullmark,
gestern schon dachte ich mal kurz an Märchen, allerdings an "Den kleinen Häwelmann" von Theodor Storm. Diese Geschichte hab ich sehr geliebt.
Sterntaler natürlich auch; weil ich doch ein gutes Mädchen war.

Eben hab ich "Den kleinen Häwelmann" seit unsagbar langer Zeit dann wieder gelesen. Huh,huh, wenn das kein Märchen wäre, würd ich glatt glauben, Storm hat da ein Geschichtchen für dieses Forum verfasst.:yes:

Ich bin überzeugt, dass mich diese Geschichte ganz stark beeindruckt hat. Von der Katze, die da "illuminiert", hatte ich Alpträume, nach dem Umzug mit sieben.
Ich zog aus Häuschen mit Garten in eine Hochhaussiedlung und hatte, wenn ich draußen war, einen Kochlöffel dabei, um überhaupt an die Klingeltafel dranzureichen und musste ganz schnell lesen lernen, bei den vielen Namen.
Im Alptraum verirrte ich mich dann immer im nahegelegenen Wald und da kam dann die riesengoße, schwarze, illuminierende Monsterkatze und verfolgte mich. Zwischen all den toten, unbelebten Riesenhäusern musste ich dann ganz allein das richtige Schlupfloch finden.

Herzliche Grüße Dir von Rauhnacht

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Sonnenstand

Taurec ⌂ @, München, Samstag, 07. Februar 2015, 16:41 vor 2091 Tagen @ Dr.Who 5532 mal gelesen

Hallo!

Derartige Schauungen würde ich nicht überbewerten. Auch nicht die zum veränderten Sonnenstand. Ist euch je aufgefallen, dass z.B. in Italien die Sonne höher steht als in Dänemark - ich glaube kaum. Mir ist sogar am Äquator es erst bewusst geworden, als ich sah, dass ich gar keinen Schatten werfe. Schaut einfach mal aus dem Fenster und fragt euch, ob die Sonne so hoch steht wie am 7.2. 2014:-)

Viel gibt es da tatsächlich nicht. Ohne weiteres fällt mir da nur ein:

Eine Aussage aus dem arabischen Raum, die Sonne ginge später mal im Westen auf.

Und völlig im Widerspruch dazu ein Fragment einer Volkssage aus Waldthurn, das Randomizer mal aufgetrieben hat:

„Auch geht die Sonne nicht mehr auf wie sonst, mehr links vom Fahrenberge, während sonst hinter ihm.“

Aber auch das ist keine recht verlässliche Quelle, da der Standort des Betrachters und die Jahreszeit nicht mit angegeben sind.
Von Waldthurn aus gesehen nimmt der Fahrenberg einen beträchtlichen Teil des Osthorizontes ein.
Tatsächlich geht sie Sonne dort (traut man Google Earth) zur Zeit rechts vom Berge auf:

[image]

Während die Sonne ein halbes Jahr später links vom Berge aufgeht:

[image]

Die Aussage ist für 1935 belegt, ist wahrscheinlich aber noch ein ganzes Stück älter. Immerhin ist eine Aussage, die eine Verlagerung des Sonnenaufgangs von seinem gewöhnlichen Punkte andeutet, für diese Zeit beachtlich, auch wenn sie im Detail nicht funktioniert/nachvollziehbar ist.

Der Erdkern ist nicht ferromagnetisch, da er dazu einfach zu heiß ist. Das Magnetfeld der Erde entsteht - soweit die anerkannte Theorie- durch auf- und absteigende Strömung elektrisch geladener Materie. Durch die Drehung der Erde entsteht durch die Corioliskraft eine spiralförmige Bewegung des Stromes - wie bei auf- und absteigender Luft. Dieser Strom erzeugt das Magnetfeld wie in einer Spule.

Die Platten bewegen/rutschen auf der Grenzschicht in der Größenordnung cm/Jahr.

Daß eine Theorie anerkannt ist, sagt nichts aus über ihre Richtigkeit. ;-)

Problematischerweise sind diese Theorien alle unter einem Paradigma entstanden, das stetige, unkataklysmische Entwicklungen in der Erdgeschichte zur Grundlage hat. Das ist schlichtweg die lineare Verlängerung dessen, was der abendländische Mensch während seines begrenzten Daseins beobachtet hat, in vergangene und zukünftige Äonen.
Es scheint zudem ein geistiges Bedürfnis des modernen Menschen zu sein, eine Geschichte mit möglichst wenig Brüchen zu haben. Tritt man einen Schritt zurück und beobachtet die Gesellschaft insgesamt, zeigt sich, daß sie grundlegend darauf getrimmt ist, daß alles so bleibt wie es ist und sich allenfalls gemächlich verändert. Dem Versuch, den unvermeidlichen Zusammenbruch des Finanzsystems hinauszuzögern, dem Bestreben, die Anzeichen der Krise in allen Gesellschaftsbereichen zu ignorieren und schönzureden, liegt dieselbe Geisteshaltung des zivilisierten Menschen zugrunde, welche die entsprechenden Theorien über die Welt- und Erdgeschichte hervorbringt. So findet die Gesellschaft in der Wissenschaft eine scheinbar objektive Bestätigung ihrer innersten Wünsche. Das geht so lange gut, wie widersprüchliche Beobachtungen ignoriert oder so gedeutet werden können, daß sie noch ins System passen.

Das betrifft übrigens auch die Evolutionstheorie, die derselben Geisteshaltung gemächlicher Entwicklung entsprang. Tatsächlich sucht man bis heute nach den Bindegliedern, während von Schicht zu Schicht sprunghaft jeweils Fossilien völlig neuer Arten auftreten...
In einer ganz anderen Betrachtungsweise entspricht der angesprochenen Geisteshaltung die Tendenz des herrschenden Zeitgeistes zur Nivellierung/Leugnung aller Unterschiede zwischen Menschen, Aufhebung der Grenzen usw., die jeweils durch passende geisteswissenschaftliche Konstrukte "bestätigt" werden. Sprünge, Cäsuren, egal in welcher Hinsicht, scheinen dem modernen Menschen verhaßt zu sein, der lieber ungestört, geistesträge, herdenmäßig einem stetigen Strome folgend "fortschreitet".

Zurück zum Thema. Festzustellen bleibt: Man hat eigentlich keine Ahnung, wie das Innere der Erde tatsächlich beschaffen ist, auch wenn man im Rahmen des Paradigmas plausible Theorien bilden kann, welche die Fragen, die man sich im Rahmen des Paradigmas stellen kann, ausreichend beantworten. So kommt man zu einem geschlossenen, autopoietischen System, einander ergänzender und abrundender Theorien, die sich wie ein Kartenhaus stützen.

Daß plötzliche, unvorhergesehene Änderungen (von "außen") eintreten, daß das Erdmagnetfeld durchaus binnen kurzer Zeit zusammenbrechen könnte, weil man es eigentlich gar nicht durchschaut hat, ist alles andere als ausgeschlossen.

Polsprungtheorien sind natürlich mehr eine Gedankenspielerei, um gewisse Befunde der Erdgeschichte (u. a. die fehlende Vereisung Sibiriens während der letzten Eiszeit) oder Informationen aus Schauungen durch eine Metaerklärung unter einen Hut zu bringen - alles andere als ausgereift, weil sich nicht alle Universitäten weltweit über Jahrzehnte und mit Milliardenmitteln daran gemacht haben, das Theoriegebäude des kataklysmischen Paradigmas abzudichten und durch Experimente, Grabungen, Bohrungen etc. abzuklopfen/zu falsifizieren.

Gruß
Taurec


„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Alles, was tief ist, liebt die Maske.“

re:

Oberberger @, Samstag, 07. Februar 2015, 17:46 vor 2091 Tagen @ Taurec 4037 mal gelesen

Hallo Taurec!

Sorry, hatte versehentlich die falsche Taste gedrückt, aber da war die erste Meldung schon hochgeladen...!

Zu Deinen Thesen oder besser Feststellungen:

Aussage aus dem arabischen Raum, die Sonne ginge später mal im Westen auf.

Mir ist dazu gerade folgendes durch den Kopf geschossen:
Sollte das Erdmagnetfeld sich umkehren, dann wäre der Nordpol plötzlich sozusagen "unten" und der Südpol "oben", damit verbunden drehte sich die Erde nach dann neuer Lesart von Osten nach Westen und nicht mehr wie vorher umgekehrt, und auch die Sonne ginge dann, nach dem Compaß, im Westen auf und im Osten unter. Vielleicht ist deshalb so selten in Schauungen Bezug darauf genommen worden, weil es für den Einzelnen auf der Erde nicht bemerkt wird, da die Drehrichtung beibehalten wird, außer man schaut auf einen Compaß....
Das einzige sichtbare Indiz könnte eine leichte Achsverschiebung sein, die Du auf den Photos mit den Sonnenaufgängen abgebildet hast.
Wenn ich nämlich bei dem Impactrechner einen bestimmten Collisionsablauf eingebe, komme ich auf Achsverschiebungen von wenigen Graden, nach der Rechenart dieses Modules, aber wer wiederum garantiert mir, daß die darin im Hintergrund ablaufenden Rechenschritte auch unumstößlich sind? Denke vielmehr, daß, nach den neuen Erkenntnissen der gerade entdeckten Gleitschicht, vielleicht Plattenverschiebungen viel "leichter" stattfinden könnten, als nach den alten Rechenmodellen; es sich also dabei nicht um eine thatsächliche Rotationsachsenverschiebung, sondern nur um eine Plattenverschiebung handeln könnte!?

Zu folgendem:

Es scheint zudem ein geistiges Bedürfnis des modernen Menschen zu sein, eine Geschichte mit möglichst wenig Brüchen zu haben.

und

"Sprünge, Cäsuren, egal in welcher Hinsicht, scheinen dem modernen Menschen verhaßt zu sein, der lieber ungestört, geistesträge, herdenmäßig einem stetigen Strome folgend "fortschreitet".

Aber ja doch, das ergiebt sich doch schon aus der Evolution, dieses Verhalten bietet große evolutionäre VORTHEILE und ist bei fast allen Individuen auf diesem Planeten ausgeprägt zu finden!
Alles "Neue", alle Cäsuren, bedeuten immer auch Unbekanntes, Unberechenbares, und das bedeutet Unwägbarkeiten, Unsicherheiten, Gefahr, erfordert Anpassung, Umstände, evt. Kampf, Veränderungen, Bruch der Routine, die der größte Sicherheitsfactor in der Existenz von Individuen ist, was wiederum vermehrt Energie kostet, also nach mehr Nahrung verlangt, und das ist unbedingt zu vermeiden - außer es läßt sich nicht vermeiden, und dann kommt es zu sprunghaften Evolutionsschritten und nicht zu langsamen Veränderungen in schleichender Form. Deshalb versuchen wir auch, um uns in Sicherheit zu wiegen, alles nur erdenkliche an Constructen und Constructionen, uns eine sichere Entwicklung der Welt zu bestätigen. Und das hat meines Erachtens absolut nichts, aber auch rein garnichts mit dem modernen Menschen zuthun; vielmehr war das früher noch vielmehr ausgeprägt als heute, weil der Wissensstand und die Cosmopolität viel niedriger war! Auch die andanernd beschworene und gegeißelte "Ausländerfeindlichkeit", die angeblich unter der deutschen Nation doch so ausgeprägt sei, ist ein evolutionärer Vortheil!!! Wer wußte denn, als Höhlenmensch vor 20.000 Jahren, ob der Fremde nicht auch Concurrent mit hinterhältigen Absichten und vielleicht unbekannten oder zwar bekannten, aber ansteckenden Krankheiten war?

Also für mich ist das alles keinerlei Widerspruch! => meine eigene Theorie!:-D

Hierzu:

weil sich nicht alle Universitäten weltweit über Jahrzehnte und mit Milliardenmitteln daran gemacht haben, das Theoriegebäude des kataklysmischen Paradigmas abzudichten und durch Experimente, Grabungen, Bohrungen etc. abzuklopfen/zu falsifizieren.

Na, logisch auch!!

Im Gegensatz zu früher (was ich nicht näher zeitlich einkreisen möchte, weil es hier zu weit führen würde!), geht es heute nicht mehr um die Befriedigung von Wissensdurst, also Erforschen des Unbekannten, als Triebfeder, diese wirkt nur bei den Forschern selbst. Da heute alles auf das Pecuniäre abgestellt ist, dem heutigen goldenen Kalbe, um das die gesamte Welt wie um eine Götzenstatue tanzt und sie anbetet wie eine Erlöserfigur, ist die Triebfeder und die Bremse gleichzeitig das Geld. Ist Geld für Forschung, die letztendlich wiederum weiteren Gewinn abwirft lucrativ, wird geforscht, aber nur so weit, bis das Lucrativitätsziel erreicht ist. Alles andere wird dann eingestampft, will heißen, die Gelder werden gedrosselt oder eingestellt. Deshalb nur Halbwissen und der Stillstand im Wissen. Sattdessen wird dann Geld bereitgestellt, um sich im Kreise drehend, immanent weiterzuforschen, also sich immer neu zu bestätigen, statt zu hinterfragen, damit das einmal erlangte Ergebnis immer wieder und wieder bestätigt werde, damit mit diesen Bestätigungsforschungen und den daraus resultierenden Ergebnissen immer wieder neu der Rubel am Rollen gehalten werden kann! :-D

Gruß, der Oberberger

zur Theorie

Dr.Who, Samstag, 07. Februar 2015, 20:48 vor 2091 Tagen @ Taurec 4061 mal gelesen


Daß eine Theorie anerkannt ist, sagt nichts aus über ihre Richtigkeit. ;-)

Leider kann man da nichts messen - also mal bis zum Erdkern bohren und dort messen geht ja nicht. Aber man kann ein Modell simulieren im Computer und das bestätigt es.;-)
-
Gruß,
Dr.Who

Schönwerth : Sonnenstand / Aufgang im Westen

randomizer @, Sonntag, 08. Februar 2015, 03:07 vor 2091 Tagen @ Taurec 4128 mal gelesen

Hallo Taurec!

[...]
Und völlig im Widerspruch dazu ein Fragment einer Volkssage aus Waldthurn, das Randomizer mal aufgetrieben hat:

„Auch geht die Sonne nicht mehr auf wie sonst, mehr links vom Fahrenberge, während sonst hinter ihm.“
[...]
Die Aussage ist für 1935 belegt, ist wahrscheinlich aber noch ein ganzes Stück älter. Immerhin ist eine Aussage, die eine Verlagerung des Sonnenaufgangs von seinem gewöhnlichen Punkte andeutet, für diese Zeit beachtlich, auch wenn sie im Detail nicht funktioniert/nachvollziehbar ist.

Richtig, nur kurz aus dem Gedächtnis: Das Fragment wurde noch von Schönwerth gesammelt und zwar wahrscheinlich in der Zeit nach 1859, nachdem seine ersten drei Sagen-Bände bereits veröffentlicht waren. Schönwerth hatte sich durch seine ausdauernden Forschungen und die anschließenden Druckkosten für sein unsterbliches Werk finanziell nahezu ruiniert und konnte sich imho die Herausgabe weiterer Supplement- bzw. Ergänzungsbande zu Lebzeiten nicht mehr leisten. Daher wurde dieses Material erst Jahrzehnte später (1935) von Karl Winkler aus dem Nachlass Schönwerths publiziert.

Viel gibt es da tatsächlich nicht. [...]

Schon 1859 bringt Schönwerth folgendes Endzeit/Ragnarök-Vorzeichen:

"Die Sonne wird erst verkehrt, im Westen aufgehen, einige Zeit darnach keinen Schatten mehr geben, am letzten Tage ganz schwarz seyn; schon Tags vorher ist der Mond verschwunden. - Sonne und Mond werden den Schein verlieren, drey Tage vorher nicht mehr recht seyn."
=Schönwerth, Franz Xaver von: Aus der Oberpfalz. Sitten und Sagen III, Augsburg 1859, Seite 330

[...]
Es scheint zudem ein geistiges Bedürfnis des modernen Menschen zu sein, eine Geschichte mit möglichst wenig Brüchen zu haben.

(vgl.) Velikovsky, Immanuel: Das kollektive Vergessen : Verdrängte Katastrophen der Menschheit. Frankfurt 1985 [orig. Mankind in amnesia, New York 1982]

Viele Grüße
randomizer

Zitronen im Allgäu

Dr.Who, Sonntag, 08. Februar 2015, 13:47 vor 2090 Tagen @ Taurec 4274 mal gelesen

Hallo zusammen,
meine Überlegung zum Thema "Sonnenstand" ist folgende:
Ausgehend von der Flutkatatrophe in Nordeuropa - das Wasser geht nicht mehr zurück - von der englischen Insel bleibt nur Schottland usw. bahnt sich der Golfstrom ein neuen breiteren Weg in die Nordsee und vielleicht sogar Ostsee. Das wird unser Klima massiv beeinflussen. Hinzu kommt die Temperaturerhöhung durch CO2 und andere Treibhausgase. Das zusammen wird den Anbau von Zitronen im Allgäu erlauben, wie vorausgesagt.
Die ältere Generation, die noch kalte Winter erlebt hat, wird sich dann fühlen wie in Italien ... geradezu so, als hätten wir einen höheren Sonnenstand.
Gruß,
Dr.Who

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Klimaoptimum

BBouvier, Sonntag, 08. Februar 2015, 16:23 vor 2090 Tagen @ Dr.Who 4166 mal gelesen

<"Hinzu kommt die Temperaturerhöhung durch CO2 und andere Treibhausgase.">

Hallo, Dr.Who!

Möglicherweise bist Du damit (!)
auf der richtigen Spur!

Der (leider verstorbene) Professor Dr. Tollmann
- vormals der Ordinarius der geologischen Abteilung der Universität Wien,
ein Experte von Weltruf -
hat ein grundlegendes Werk zu "unserem" Thema geschrieben,
dem man ansieht, daß der Verfasser ein paar
Gehirnwindungen mehr hat als Unsereiner.

http://www.amazon.de/Das-Weltenjahr-geht-zur-Neige/dp/3205988981/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1423408904&sr=8-1&keywords=tollmann+weltenjahr
(Sein Buch ist ganz excellent ... jetzt werfen Narren ihm vor,
er hätte sich damals irrig auf "1999" festgelegt :mauer: )

Eine schnelle Plattenverschiebung verwies er mir gegenüber
in das Reich der Fabel und war der sicheren Auffassung,
daß aus obigem Grunde massive Impakte ein jahrtausendelanges
Klimaoptimum zur Folge hätten.

Grüße!
BB


- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Eine Randbemerkung

Leserzuschrift, Sonntag, 08. Februar 2015, 09:36 vor 2091 Tagen @ Taurec 4272 mal gelesen

Die diskutierte Theorie kann wohl nicht die derzeitig beschleunigte Verschiebung der magnetischen Pole erklären. Denn tatsächlich verschieben sich nicht die Pole, sondern nur die Örtlichkeit darüber, wegen des Mechanismus der Kontinentaldrift. Das schließt natürlich einen Polwechsel durch plötzliche außerirdische Einwirkung nicht unbedingt aus. Dieser ist aber derzeit nicht gegeben und die Pole wandern trotzdem im Gelände umher.

Vielmehr erscheint die Frage nach der Energie interessant, die Kontinentaldrift antreibt auf der nun gefundenen Schicht zu gleiten. Der Artikel lässt dies offen. Von außen kommt sie wohl nicht. Der Mond macht zwar seinen Einfluss geltend und macht die Erde mehr oder weniger etwas bauchig. Das alleine reicht aber zur Erklärung nicht aus.

Wir gehen davon aus, dass sich im Laufe der Erdgeschichte durch Einwirkungen der Gravitation die schweren Elemente in Richtung Erdmittelpunkt bewegt haben und dort ansammelten. Insbesondere Eisen und Nickel. Deshalb liegt der für das Magnetfeld zuständige Bereich nicht in der Erdkruste, sondern in der Nähe des Erdkerns. Das bedeutet aber, dass ausschließlich von dort dauerhafte Veränderungen des Magnetfeldes der Erde erfolgen können. Eine plötzliche oder schleichende Umpolung der Elementarmagnete in diesem Bereich ist auch in erdgeschichtlichen Dimensionen schlechthin unmöglich, es sei denn der Erdkern schmilzt bis in diesen Bereich auf mit mit nachfolgender Neuordnung der Elementarmagnete.
Die Auswirkungen von „Magnetstürmen“ der Sonne können indes nur das äußere Magnetfeld der Erde zeitweise deformieren und auch vorübergehend neutralisieren – etwa so, wie ein zweiter Magnet in einem bestehenden Magnetfeld wirken würde, aber kaum dauerhaft aufheben oder ohne tödliche Auswirkungen auf die Biosphäre gar umpolen. Die dazu auf der Erde eintreffende Energiemenge ist viel zu gering.

Auch die Energie für den Antrieb der Kontinentaldrift wird nicht außerhalb der Erde zu suchen sein. Schon vor 2008 wurde die Frage diskutiert, wieso trotz exothermer Entwicklung die Erde und andere Planeten innerhalb von Millionen Jahren noch immer nicht abgekühlt sind und deshalb thermonukleare Reaktionen im Erdkern vermutet werden, die mehr oder weniger Wärmeenergie in den Erdmantel abgeben und dessen dynamisches Verhalten (Plattentektonik, Vulkanismus usw.) erklären könnten. (u. a. hier: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/neue-theorie-forscher-vermuten-natuerlichen-kernreaktor-im-erdinneren-a-553785.html).

Eine Einwirkung aus dem Kosmos mittels einer punktuellen Masse, deren kinetische Energie in der Lage wäre, die Drift der Kontinentalplatten der Erde in messbarer Zeit so zu beschleunigen oder abzubremsen und damit die Lage der magnetischen Pole zu verändern oder gar umzukehren und das möglicher Weise sogar mehrfach, ist deshalb ohne den Untergang der gesamten Biosphäre nicht darstellbar. Die nötige Massenbewegung lässt sich nach Entdeckung der „Honigschicht“ in etwa 100 km Tiefe nunmehr auch mathematisch nachweisen. Einen Zusammenhang kosmischer Großereignisse mit lediglich lokaler Wirkung halte ich deshalb für ausgeschlossen. Aber wenn Niburi kommt, wars das.

Ohne Zweifel treten die „Polwechsel“ zyklisch auf. Es ist klar, dass diese mit anderen zyklischen Ereignissen oder Erscheinungen in notwendiger Weise zusammenfallen müssen, um hinreichende Bedingungen für verheerende Wirkungen zu entfalten. Selbstredend können sich diese auch mit weiteren, gerade aktuellen gesellschaftlichen Umständen überlagern und in der Wirkung addieren oder potenzieren oder auch neutralisieren. Die Höhlen auf Kreta, in der Türkei oder auch in China oder in Peru lassen diese Vermutung zu, weil wir sie uns heute noch angucken und darüber philosophieren können, zu welchem Zweck sie wohl von den Urahnen angelegt wurden und nicht nur darüber wozu sie späteren Zeiten auch noch gut waren. Dass sie nicht „wie von selbst“ entstanden ist ja wohl unstrittig.
Märchen und Mythen helfen da vielleicht weiter, wenn man untergegangene Zivilisationen ausschließen will. Vielleicht auch Schauungen. Wir fühlen irgendwie, dass wir ganz dicht dran sind und wissen dennoch eigentlich nichts - „irgendwer oder irgendwas“ hält da den Deckel drauf.
Ich denke: Vorläufig noch.

Gruß
Nullmark


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Eisen und Erdmagnetfeld

Franz Liszt @, Sonntag, 08. Februar 2015, 11:04 vor 2090 Tagen @ Leserzuschrift 3989 mal gelesen

Danke für den informativen Artikel...

... mit einem meiner Lieblingsthemen: DRAUFLOSSPEKULIEREN.

"Insbesondere Eisen und Nickel. Deshalb liegt der für das Magnetfeld zuständige Bereich nicht in der Erdkruste."

Eisen --> Magnet. - Ist aber ganz falsch!

Oberhalb der Curietemperatur von 768°C verliert Eisen gerade die Eigenschaft, die Grundlage obiger Spekulation ist. Schlimmer:
"Die Polarisierung eines Dauermagneten verschwindet schon deutlich unterhalb der Curie-Temperatur irreversibel." (Wikipedia)

Laut Physik ist die Curie-Temperatur nicht druckabhängig. Das Argument, dass der Erdkern fest ist, zieht also nicht. Hier wird wieder festes Eisen mit Magnet VERWECHSELT.

Tatsächlich kommt das Magnetfeld aus dem flüssigen Teil der Erde und dabei ist es egal, aus welchem Metall er besteht.

Eisen hat einen ganz anderen Effekt: Es kristallisiert aus, lässt den festen Kern dadurch wachsen und die freiwerdende Energie treibt die Konvektion darüber an.

Hier, was tatsächlich passiert:

http://www.mps.mpg.de/442677/17Die-Magnetfelder-der-Planeten.pdf

Obwohl eine homogene Flüssigkeit, entstehen Säulen von Magnetfeldern - die Quellen des Erdmagnetfeldes - 200 bis 500 Gigawatt stark.

Der Kern kann sich im wahrsten Sinne des Wortes auf den Kopf stellen und wird nichts ändern, da er paramagnetisch ist.

Gruß franz_liszt

Anmerkungen zu diesem Thema

Oberberger @, Sonntag, 08. Februar 2015, 22:15 vor 2090 Tagen @ Franz Liszt 4041 mal gelesen

Hallo allerseits!

In der actuellen Ausgabe der Spektrum der Wissenschaft (deutsche Ausgabe der Scientific American), die ich seit Jahren abonniert habe, ist folgender Artikel auf Seite 6 erschienen:

"IST DER ERDKERN STARK KOHLENSTOFFHALTIG ?
Zwei Drittel des Kohlenstoffs der Erde könnten im inneren Erdkern stecken. Zu diesem Schluss kommen Forscher um Bin Chen von der University of Michigan (USA), die ein neues Modell vom Erdaufbau entwickelt haben. Ihre Versuche und Berechnungen unterstützen die Annahme, das Zentrum unseres Planeten setze sich aus dem Eisenkarbid Fe7C3 zusammen. Bislang gingen viele Geologen davon aus, der innere Erdkern bestehe hauptsächlich aus kristallinem Eisen mit Beimischungen aus Nickel und anderen Elemente. Bestimmte seismische Wellen bewegen sich jedoch nur halb so schnell durch den Erdkern, wie es dann zu erwarten wäre. Die Diskrepanz haben Wissenschaftler zu erklären vesucht, indem sie höhere Anteile an Schwefel, Kohle-, Sauer- und Wasserstoff im Erdkern postulierten - oder durch Annahme, der Kern sei teilweise flüssig. Das wirft aber wieder neue Verständnisschwierigkeiten auf.
Postuliert man, daß der innere Kern aus dem Eisenkarbid Fe7C3 besteht, ließen sich die experimentellen Befunde sinnvoll zusammenführen, meinen die Forscher. In Versuchen mit Diamantstempelzellen haben sie die Geschwindigkeit seismischer Wellen in dieser Verbindung gemessen - bei Drücken, die denen im Erdkern einigermaßen nahekommen. Das Eisenkarbeid verlangsame die Wellen im erforderlichen Ausmaß, ohne daß man von einer teilweise flüssigen Konsistenz ausgehen müsse. Zudem liege seine Dichte in einem Bereich, der mit den experimentellen Befunden übereinstimmt.

PNAS 10.1073/pnas.1411154111.2014"

Wollte ich nur kurz beisteuern!

Gruß, der Oberberger

Sonne>Rest

throne @, Montag, 09. Februar 2015, 03:29 vor 2090 Tagen @ Leserzuschrift 4076 mal gelesen

bearbeitet von throne, Montag, 09. Februar 2015, 03:40

Hallo Nullmark,

Vielmehr erscheint die Frage nach der Energie interessant, die Kontinentaldrift
antreibt auf der nun gefundenen Schicht zu gleiten...Von außen kommt sie wohl nicht.

Von wo soll sie denn sonst kommen?
Ich wollte nur mal ganz bescheiden darauf aufmerksam machen, wer tatsächlich Herr im Hause ist:
http://www.astronomie.de/fileadmin/user_upload/astronomie_fuer_kinder/astronomie_in_der_schule/fuer_die_schule/die_sonne_und_die_erde/Groessenvergleich%20Sonne%20-%20Erde.pdf
Es braucht definitiv keine im Verhältnis dazu higgsbosonengroßen Kometen, um die Geschäfte auf diesem Planeten zu regeln. Einwirkungen durch Kometen stellen wohl eher die Ausnahme dar, welche die Regel bestätigt.
Sämtliches reguläres Tagesgeschäft wird von der Sonne koordiniert und von niemandem sonst.
Falls der link zu kompliziert sein sollte, hier nochmal auf dt.:
Masseverhältnis Sonne zum Rest der Masse des Sonnensystems ~ 99,99 : 00,01
"Die Sonne übertrifft 700-fach die Gesamtmasse aller acht Planeten des Sonnensystems und 330.000fach jene der Erde, die im Durchmesser 109-mal hineinpasst."

Gruß, throne

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