Polsprungvision (Schauungen & Prophezeiungen)

lissi @, Montag, 29. August 2011, 09:14 (vor 3342 Tagen)5593 mal gelesen

Hallo,

und noch etwas aus meiner Sammlung: in einer etwa 100-seitigen Broschüre von Andersen mit dem Titel "Die Polwende" aus den 80er Jahren wird die Vision eines Herrn K. aus Köln zitiert. Ich habe diese Vision niemals mehr in anderer Literatur finden können und es würde mich mal interessieren, ob die Quelle irgendwie bekann ist. Hier der Auszug:

"Die beste und ausführlichste Beschreibung einer Polsprungvision erhielt ich unlängst von dem schon zitierten Herrn K., der in der Nähe von Köln wohnt und dort in einem großen Werk arbeitet. Mir erscheint die differenzierte Schilderung dieses bescheidenen Mannes, der in einer Traumvision vom 27.10.79 das kosmische Geschehen an seinem Arbeitsplatz vorwegerlebte, absolut glaubwürdig.
Ein Arbeiter erlebt den Polsprung

„Ich sah mich in dieser Vision im Betrieb als Chemiewerker ar¬beiten, mit einigen Kollegen, die jetzt auch schon mit mir dort arbeiten, und mit einigen neuen Kollegen, die vielleicht hinzukommen. Plötzlich erzitterte alles. Als Nächstes fielen die technischen Anlagen aus, und alles war außer Betrieb. Dann wurde es langsam dunkel, aber es ging kein elektrisches Licht an. Wir liefen alle aus dem Gebäude aufs Werksgelände vor Angst, daß uns etwas auf die Köpfe fallen könnte. Es muß Sommer gewesen sein, da es warm war, und dem Sonnenstand nach etwa 10 oder 11 Uhr. - Nach der Erschütterung sah ich die Sonne noch, zwar nicht ganz klar - vielleicht war es irgendwelcher Staub, wie durch leichten Nebel schien sie durch. Als es immer dunkler wurde, war die Sonne noch immer sichtbar, aber sie zog sich zurück, oder blieb zurück. Das heißt, wenn ich im Sommer um 11 Uhr mich mit dem Gesicht der Sonne zuwende, dann habe ich nach links Osten und nach rechts Westen. Die Sonne ging alsdann in einigen Minuten im Osten unter, also fürs Auge ging sie in ein paar Minuten unter, wo sie vor einigen Stunden aufgegangen war. Also hat die Erde sich nicht nur schneller gedreht, da es schon in ein paar Minuten dunkler wurde, sondern sie hat sich in entgegengesetzter Richtung um ihre Achse gedreht, da die Sonne nicht im Westen, sondern im Osten verschwand. In den nächsten Minuten wurde es immer dunkler. Dann gab es einen Ruck. Ich fühlte mich wie in einem Fahrstuhl, der senkrecht nach oben anzieht, so daß ich in die Knie ging und eine Übelkeit im Magen bekam. Meine Kollegen schrien und fielen um. Ich lag auch auf dem Boden, blieb aber noch bei Besinnung. Ich sah am Himmel immer mehr Sterne sichtbar werden, zum Vorschein kommen, von einer Seite her. Von der anderen Seite, wo der Himmel noch frei von Sternen war, also von der Sonne erleuchtet war, da zog sich diese Helligkeit zurück, und schon sah ich, daß die Sterne mit rasender Geschwindigkeit an der Erde vorbeifielen. Von dem Moment an, als es den Ruck gab, ging die Sonne schneller zurück und aus der anderen Richtung wurden Sterne sichtbar. Meine Kollegen waren schon besinnungslos. Als die Sterne - optisch gesehen -aus nordwestlicher Richtung rasend an der Erde vorbeifielen, da fiel auch ich in Ohnmacht. Als ich wieder zu mir kam - ich weiß nicht, nach wie langer Zeit war es noch immer dunkel, die Sterne fielen aber nicht mehr. Ich sah aber einen ganz neuen Sternenhimmel; also nicht mehr die Sterne, die wir sonst immer bei klaren Nächten sehen. Es waren ganz andere Anhäufungen und Gruppen von Sternen sichtbar und zugleich schrien meine Kollegen und fielen um. Ich vernahm wieder einen Ruck der Erde; ich fühlte dies aber anders als vorhin. Beim ersten Geschehen gingen wir in die Knie und hatten das Gefühl, die Erde drückte gegen unsere Füße, wie ein anfahrender Fahrstuhl nach oben. Jetzt war das Gefühl aber umgekehrt, wie bei einem Fahrstuhl, der überschnell nach unten abgeht, sodaß wir wieder in Ohnmacht fielen. Ende dieser Vision. Zugleich erwachte ich. Es war 4 Uhr 30 morgens und mir war ganz übel... es dauerte einige Minuten, bis sich dieser Zustand normalisierte. In den nächsten Minuten haben auch meine Kollegen die Besinnung wieder erlangt. Da es stockdunkel war, suchten einige von ihnen nach irgendwelcher Beleuchtung, da das elektrische Licht nicht funktionierte. Andere wollten sich Zigaretten anzünden, um die Nervosität und die Angst zu mildern. Als aber einer von ihnen ein Streichholz anzünden wollte, ertönte eine laute Stimme wie ein Brausen oder ein Donner irgendwo aus der Höhe. Das Echo erschallte so laut durch die Gegend, daß es bestimmt kilometerweit zu hören war. Wir erschraken so sehr, daß einige von uns fast zu atmen vergaßen. Der Kollege ließ das Streichholz fallen. Denn die Stimme rief: „Zündet nirgendwo irgendwelche Lichter an, denn alle Industrie-Chemie-Gebiete sind durch nur einen Funken entzündbar zu einer Gebietsbombe, da durch auslaufende Chemikalien hochexplosive Mischungen entstanden. Aber außerdem müßt ihr Menschen versuchen, irgendwo Unterschlupf zu finden, denn durch Mißverständnisse sind verschiedene Feindeskräfte im Anflug mit den schlimmsten Waffen.""


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