Schweden will Wehrpflicht für Frauen
Geschrieben von Swissman am 29. Juni 2003 19:09:17:
Als Antwort auf: Nachrichten (o. T.) (o.T.) geschrieben von Swissman am 29. Juni 2003 00:10:33:
Die schwedische Verteidigungsministerin trägt sich mit der Idee, die Wehrpflicht auf die Frauen auszudehnen. Dies begründet sie wie folgt: "In einer gleichberechtigten Gesellschaft sehe ich keine Hindernisse für einen geschlechtsneutralen Wehrdienst." Und: "Mit moderner Technologie gibt es Aufgaben für welche Frauen gut geeignet sind."
Offensichtlich hat Frau Bjorklund nicht die geringste Ahnung von Kriegsführung oder Ritterlichkeit: Die Streitkräfte eines Landes sind die Rückversicherung für seine Weiterexistenz. - Sie sind nicht dazu da, dass manche Emanzen sich darin selbstverwirklichen können!
Die Präsenz von Frauen an der Frontlinie führt unweigerlich zu einer Minderung des Kampfwerts der betreffenden Truppe! Dies liegt einerseits daran, dass Mann und Frau, allen feministischen Irrlehren zum Trotz, eben nicht gleich sind (Gott sei Dank!) - Dass Frauen im Durchschnitt weniger Kraft entwickeln als Männer, hat nichts mit dem angeblichen, ach so bösen Patriarchat zu tun, sondern ist eine schlichte biologische Tatsache. Und auch wenn Frau Bjorklund noch so viel Technik einsetzt, kann auch sie nicht verhindern, dass es mit fortschreitender Schlacht auch zu Nahkämpfen kommt - wer dabei im Nachteil ist, dürfte klar sein!
Dies führt uns auch schon direkt zum zweiten, noch wichtigeren Grund: Jeder Mann, der diese Bezeichnung verdient, wird in Gefahrensituationen instinktiv die anwesenden Frauen beschützen - es wäre schlimm, wenn dem nicht so wäre!
Auf dem Schlachtfeld würde dies unweigerlich dazu führen, dass die Männer andauernd ein Auge auf ihre weiblichen Kameraden werfen, um sie gegebenenfalls schützen zu können - bedauerlicherweise führt dies dazu, dass sie von ihrer eigentliche Aufgabe, den Feind zu bekämpfen nämlich, abgelenkt werden. In der Konsequenz führt dies dann dazu, dass Männlein und Weiblein gemeinsam umkommen - Toll! Sowas nennt man dann wohl Gleichberechtigung... :-(
In den USA ist man, wie meistens, schon etwas weiter, und man hat die geschilderte Problematik auch erkannt - was hat man unter dem Regime Clinton also getan? Nein, man hat die Frauen nicht vom Schlachtfeld entfernt, sondern ein Team von Psychologen damit beauftragt, Kurse zur "Desensibilisierung" der Männer zu entwickeln! Diese Kurse haben das Ziel, die Männer soweit zu "desensibilisieren" ("verrohen und abstumpfen lassen" trifft den Sachverhalt weit besser), dass sie in der Lage sind, sich auf den Kampf zu knozentrieren, ohne von weiblichen Hilfe- und Schmerzensschreien beeindrucken zu lassen...
Vermutlich wird man dann in ein paar Jahren ganz verwundert feststellen, dass sich unter den Absolventen dieser Kurse auffallend viele Psychopathen und Vergewaltiger befinden - dank der geltenden "Political Correctness darf man jetzt schon sicher sein, dass man/frau/es die Schuld dem Soldatentum und den offenbar von Natur aus "bösen Männern" im allgemeinen zuschieben.
Als Abhilfe wird man die Männer dazu zwingen weitere prophylaktische Umerziehungsmassnahmen über sich ergehen zu lassen, anstatt dass man endlich die "Political Correctness" auf den Müllhaufen der Geschichte befördert, wo sie schon lange hingehört.
mfG,
Swissman
P. S.: Natürlich kann man im Einzelfall auch mal ein Auge zudrücken - einzelne Frauen, die sich freiwillig unter die Soldaten gemischt haben (und ich spreche jetzt nicht von Marketenderinnen u. ä.) hat es im Lauf der Geschichte immer mal gegeben. Solange es sich dabei bloss um einzelne Individuuen handelt, ist der potentielle Schaden zu vernachlässigen.
So habe ich auch nicht das geringste Problem damit, Frauen grundsätzlich vom Schlachtfeld fernhalten zu wollen und dennoch Jeanne d'Arc zu verehren - umso mehr, als das Geschriebene sie, da von Gott selbst beauftragt, auf sie überhaupt nicht anwendbar ist.
Ohnehin würde ich nicht zögern, einer strategisch hochbegabten Frau die Möglichkeit zu geben, ihr Talent sinnvoll zu nutzen - das Unerwartete, Unkonventionelle ist in Sachen Strategie erfahrungsgemäss meist die beste Wahl. Aber seien wir ehrlich: Frauen, die sich für Themen wie Strategie, Geopolitik oder Militärgeschichte interessieren, sind sogar noch seltener, als Männer mit denselben Interessen (zumindest ist mir bis jetzt - leider - nur eine einzige begegnet).
- Und wer kocht dann?? King Henry 30.6.2003 05:14 (2)
- Re: Und wer kocht dann?? Swissman 30.6.2003 13:30 (0)
- Re: Und wer kocht dann?? BBouvier 30.6.2003 11:14 (0)