Hauptübel ist der Zins,..

Geschrieben von Astroplace am 26. April 2003 22:09:50:

Als Antwort auf: Hypothetisches Dauerkrisenszenario geschrieben von Andreas am 26. April 2003 17:47:48:

...weil es ein Schnellballprinzip ist, was nur ca. 60 Jahre funktioniert, dann hat sich ungeheuer viel Geld in wenige Hände konzentriert (umkehrt müssen sich Andere dafür verschulden), dass dieses System zusammenbrechen muss. Der Zinseszins explodiert, was in Wirtschafts-, Geldcrash und Kriegen endet (die Geschichte lehrt es). Wo jemand daran verdient (Zinsen und Zinseszinsen), weil er Geld anlegt, müssen dagegen Andere (Privathaushalte, Staat, Unternehmen) Kredite aufnehmen, und dafür blechen. Bekommt beispielsweise Einer 7% Zinsen auf sein Guthaben, und läßt das Geld auf der Bank, verdoppelt sich sein Vermögen nach 10 Jahren. Wird das Geld nicht abgehoben, erhält er auf die doppelte Summe Zinsen. Nach 20 Jahren besitzt er das Vierfache, nach 30 Jahren das Achtfache - und so weiter. Ihr dürft nicht von Minisummen eines Kleianlegers ausgehen, es gibt Menschen, die besitzen viele Millionen Euro. Außerdem sind 7 % Prozent sehr niedrig angesetzt. Selbst als Minianleger, bei täglicher Verfügbarkeit, bekam man vor zwei Jahren noch bei der American Expressbank mehr als 10 % Zinsen.

Wir stehen wieder direkt vor einem großen Geld- und Wirtschaftscrash.


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