Re: scheint ja schwieriger zu sein als ich dachte...
Geschrieben von Ismael am 10. September 2002 12:14:37:
Als Antwort auf: scheint ja schwieriger zu sein als ich dachte... geschrieben von schlafgnom am 09. September 2002 15:26:30:
tatsächlich hat auch der mars an den polen eiskappen, wobei ich allerdings nicht weiß, ob es sich dabei um gefrorenes wasser handelt!
ob das nun zwangsläufig so sein muß, daß die polargebiete weniger sonne abfassen als der rest des planeten, weiß ich nicht und möchte mich deiner frage anschließen, resp. sie konkretisieren:
zum einen: orientieren sich die magnetfelder der planeten an dem der sonne?
zum anderen: umkreisen die planeten die sonne in etwa in höhe des sonnenäquators oder nur irgendwie?
eigentlich kann man ja davon ausgehen, daß die "magnetachse" der planeten sich an den feldlinien des sonnenmagnetfeldes orientieren. eine pendelbewegung ist dabei wohl ganz normal und läßt sich auch bei selbstregulierenden systemen beobachten, was ein indiez dafür wäre, daß unser sonnensystem ein solches ist!?!wenn sich die planeten nach den feldlinien der sonne ausrichten, dürfte die zentrifugalkraft die planetenbahnen auf den bereich des sonnenäquators begrenzen. die sonnenwendekreise auf der erde, sollte dabei dem erdwendekreis auf der sonne entsprechen und die grenzen der "ausreißbewegung" der erde von ihrer bahn um den sonnenäquator beschreiben. je nach gewicht, sonnenentfernung und geschwindigkeit, sollte jeder planet einen wendekreis nördlich und südlich des sonnenäquators haben. wenn mann die bahnen der planeten z.b. in einer 3d computeranimation markieren würde, sollte etwas herauskommen, was in etwa den ringen um den saturn entsprechen würde. wären die bahnen der planeten mehr oder weniger willkürlich , müßte sich eine mehrschalige kugel bilden, etwa so, wie die modelle von atomen, die jeder aus dem physikunterricht kennt. bei atomen haben wir allerdings keinen nord und südpol am atomkern, sondern der ganze kern ist der eine und die den kern umkreisenden elektronen der andere pol. obwohl die atommodelle einem planetensystem durchaus ähneln, kommen doch ganz andere mechanismen zum tragen. somit tendiere ich zu dem modell der "saturnringe", lasse mich aber gerne eines besseren belehren.
bei einer ausrichtung der planeten am sonnenmagnetfeld und der anordnung der planetenbahnen in etwa in höhe des sonnenäquators ergäbe sich eine zwangsläufigkeit für polargebiete mit verminderter sonneneinstrahlung.
zu guter letzt würde mich allerdings noch intressieren, was das alles mit prophezeiungen zu tun hat und würde es johannes nicht übel nehmen, wenn er die beiträge aus dem forum nimmt. ich nutze mal die gunst der stunde, um mich ein wenig schlau zu machen, nachdem sich ja schon einige leute zu diesem thema geäußert haben. letztlich ist dieses thema aber wohl eher etwas für ein astronomieforum, oder?
Ismael
- Re: so kann man da nicht rangehen!!! franz_liszt 10.9.2002 12:52 (3)
- Re: so kann man da nicht rangehen!!! Johannes 10.9.2002 14:01 (2)
- Re: hab schon franz_liszt 10.9.2002 14:09 (1)
- Re: kein Zufall franz_liszt 10.9.2002 14:23 (0)