Re: @ghost: Wirkungsradien der Kernwaffen
Geschrieben von Blackbird am 10. April 2002 11:50:38:
Als Antwort auf: Re: @ghost: Wirkungsradien der Kernwaffen geschrieben von Otto am 10. April 2002 10:44:14:
>
>Hallo JeFra!
>Was soll der Scheiß????
>Zum hundertsten Mal solche Aussagen!!!
>Was soll z.B. Zone1:"Verdampfung von Metallen" glaubst Du das????Ja.
>In Hiroshima stand genau unter der "Bombe" ein Messegebäude mit Metallkuppel, diese ist nicht verdampft , sondern war danach (zwar ohne Glas)immer noch vorhanden, wie auch das Gebäude,welches heute das Museuum ist!!!
Es sind Reste der Kuppel stehengeblieben, ja. Von dem Gebäude war ein restlos ausgebranntes Betonskelett übrig, sonst nichts. Wenn man Deinen Beitrag liest, könnte man meinen es wären nur ein paar Scheiben kaputtgegangen. Gut möglich, daß die Hitze nicht lang genug andauert, um so massive Metallteile wie Stahlträger vom Gebäuden komplett verdampfen zu lassen. Die auftretenden Temperaturen sind aber definitiv hoch genug. In Hiroshima detonierte die Bombe übrigens in der Luft, bei einem Einschlag auf den Boden gibt es mit Sicherheit KEINE nennenswerte Überlebenschance mehr, dann werden definitiv auch sehr massive Metallkörper verdampfen.
>Was solen solche Daten,die jeder falsdch,meist zu gefährlich,interpretiert?
>Du msagst zwar,bei 0,1 Bar Überdruck wären amerikanische Holzhäuser stehen geblieben,auch amerikanische Ziegelsteinhäuser wären bei 0,3 Bar stehen geblieben,wenn siwe nicht mit "Billigzwischendecken" aus Holz ausgestattet gewesen wären.
>Im 2.Weltkrieg sind kellerräume bei 1 Bar und mehr "stehen" geblieben!
Kellerräume. Na gut. Wenn z.B. das darüberstehende Haus eingestürzt ist, kann der keller ja auch durch den Schuttberg vor weiteren Druckwellen geschützt werden. Ich denke es hängt viel vom individuellen Standort eines Gebäudes ab, ob es hält oder nicht. Moderne Bürogebäude z.B., deren Außenfassaden zu großen Teilen aus Glas bestehen, dürften keinen großen Schutz bieten, sonder regelrecht "durchgepustet" werden. Bei einem ungünstigen Treffer kann auch ein massiver Luftschutzbunker zerstört werden.>Auch Deine "radien" wären vielfach zu kritisieren ,Hauptvorwurf: das sind theoretische Zahlen gerechnet(absolut eben,keine Häuser,Bäume,Hügel,...)
>Warum wilst Du den menschen die Chance,sich gegen solche Waffen zu schützen, kaputt machen? Gruß Ptto
>Wieso? Macht er doch gar nicht. Aber zu glauben daß man eine reelle Chance hat, wenn eine Bombe direkt über einem explodiert ist nun wirklich nicht realistisch (wenn man nicht gerade in einem SEHR tiefen Bunker sitzt). Und was die Daten betrifft: Ich denke daß es bei den radien nicht auf 100m mehr oder weniger ankommt, daß sind Richtwerte, kein Dogma. Und andere Zerstörungen werden überhaupt nicht erfaßt durch die Zahlen, z.B. wird es sicher zu großflächigen Feuerstürmen kommen, die lange nach der Explosion noch brennen, wenn man z.B. Berlin oder den Ruhrpott bombardiert. Chemische Fabriken, Atomkraftwerke, Heizöltanks und Gasbehälter können explodieren bzw, giftige Stoffe freisetzen. Autotanks werden reihenweise ausbrennen. Es dürfte kaum möglich sein, in einen Zerstörungszenario ALLE Faktoren exakt und präzise zu berücksichtigen.
- Re: @ghost: Wirkungsradien der Kernwaffen-Richtigstellung! Otto 11.4.2002 07:56 (0)
- Re: @ghost: Wirkungsradien der Kernwaffen Otto 10.4.2002 17:01 (0)