Re: Wo ist Osten?

Geschrieben von SoL333 am 28. Februar 2002 03:34:18:

Als Antwort auf: Wo ist Osten? geschrieben von Torsten am 27. Februar 2002 19:26:34:

Hi Thorsten,

was wäre, wenn es kein Komet ist, sondern ein dicker Brocken Antimaterie? Vielleicht ist das der Grund, warum die Menschen laut den Prophezeiungen ihn erst gar nicht bemerken.

Liebe grüße
Christoph

>Hallo Leute,
>die ganzen Katastrophen und Kriege sind ja ganz beeindruckend, aber mich interessiert auch der physikalische Hintergrund einiger Prophezeiungen.
>Z.B. (hatten wir ja auch schon) der Polsprung mit nachfolgendem Sonnenaufgang im Westen. Nach meiner Meinung kommt die magnetische Umpolung nicht in Frage, da deren einziger Effekt wäre, daß der Magnetkompaß nicht mehr funktioniert.
>Da könnte man gleich überprüfen, ob einige Tiere tatsächlich das Magnetfeld zur Orientierung nutzen.
>Die anderen großen tektonischen Ereignisse passen dafür wohl nicht.
>Übrigens fand ich sehr interessant zu lesen (ich glaube kürlich hier), daß sich die Erdkruste langsamer dreht als der Erdkern. Ist aber logisch, da nur die Kruste gebremst wird (Gezeiten, Verformungen, bei denen Rotationsenergie auf der Strecke bleibt).
>Daß die ganze Rotationsachse um etwa 180° gedreht wird, halte ich für ausgeschlossen, da ein Kreiselsystem sehr stabil ist und - da die Energie von außen stammen müßte - auf der Erde kein Stein auf dem anderen bliebe. Ganz bestimmt würde keiner mehr den "falschen" Sonnenaufgang miterleben.
>Bliebe also nur die Möglichkeit, die Erdkruste auf dem Kern zu drehen. Dabei bliebe die notwendige Energie im Rahmen. Das wäre z.B. durch den Nahevorbeiflug eines Himmelskörpers denkbar (der müßte aber schon riesig sein). Die Projektion der Bahn, auf der er vorbeikommt, wäre sicher ein Streifen totaler Verwüstung, aber für den Rest sähe es nicht ganz so trübe aus.
>Na ja, vielleicht irre ich mich, und es reicht, den Kompaß neu zu beschriften. Erdachse und Magnetpol weichen sowieso immer mehr voneinander ab, so daß uns ohnehin bevorstünde. Allerdings brauchte man dann überall einen speziellen Kompaß. Andererseits scheint das Magnetfeld eine Vorliebe für die Orientierung an der Erdachse zu haben.
>Wir werden sehen.
>Viele Grüße
>Torsten


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