Re: "Entgehen"

Geschrieben von BBouvier am 05. Mai 2005 13:35:58:

Als Antwort auf: Re: Ganz klar Nr.B geschrieben von Gutmensch am 04. Mai 2005 23:25:


Hallo, Gutmensch!

Nachdem ich mich seit Jahrzehnten mit diesem
Thema beschäftige, werde auch ich mehr und mehr skeptisch.
Bis Ende der 80er ging man davon aus, es sei
eigentlich "nur" der russische Feldzug, und somit ein Engpass
zu überwinden.
Und dem könne man ja aus dem Weg gehen.
Oder ausreichend vorsorgen.

Weil man die gesehenen Impaktfolgen für örtliche Kriegsfolgen hielt.

Weil man vom Impakt und dessen Auswirkungen noch nichts wusste:
Die Saurier,so stand es damals in den Schulbüchern,
seien schlicht inkompetent gewesen.
Zu gross, zu dumm, etc.

Und die Berichte über die Sintflut (10.500 "vor") wurden verlacht.
Nur, weil diese Globalkatastrophe, die rund 98% der Menschheit
vernichtete,auch in der Bibel erwähnt wurde.
Bis Professor Tollmann kam, mit seinem Buch....

Mit "Vorsorge" halte ich es durchaus für denkbar,
die Wahrscheinlichkeit, den Tag "X plus 3Jahre" zu erleben,
auf vielleicht 75% zu erhöhen.
Und dann??

Das Dumme ist eben, dass um die 80% der Deutschen in Städten wohnen.
Und, dass um die 95% Berufe haben, wie:
-Pizza-Ausfahrer
-Frisöse
-Kassiererin bei C&A
-Finanzbeamter
-Werbefachmann
-Layouter
-Kabelträger beim TV
-Kind
-Schüler
-Rentner
-Hausfrau
-Arbeitsloser
-Asylant
-Sozialhilfeempfänger

Es werden überwiegend die Kleinbauern überleben.
Die Städte werden nach 8 Wochen fast ausgestorben sein.
Wenn der (vorgesorgt habende) Finanzbeamte
seine Dosen nach 3 Jahren aufgegessen hat,
dann verhungert auch er.
Eben,nur 3 Jahre später,als sein Nachbar.

Weil:
Er KANN nichts,hat ja nichts anderes gelernt,
als vom Staat zu leben.
Und Formulare mit seinen zarten Händen zu lochen.
Und im richtigen Ordner abzulegen.
Und der Frisöse geht es genau so.

Selbst, WENN er Land HÄTTE,
fehlte ihm alles Wissen, alles Werkzeug,
alle Erfahrung, die Kraft.
Wer VORHER noch nicht autark WAR,
der macht sich nur etwas vor.

Alles andere sind nämlich nur theoretische Phantastereien
im luftleeren Raum.

Gruss,
BB


>>Es ist also sehr wichtig das man seine Schäfchen bereits JETZ im Trockenen hat. Und bei jedem Einkauf nimmt man die alten Dosen aus dem Proviant und füllt sie mit Neue.
>>LOMITAS
>Wenn du den Prozess eines globalen Zerfalls von einem rein ökonomischen Standpunkt aus betrachtest, magst du Recht haben: Wer rechtzeitig vorsorgt, hat in der wirtschaftlichen Not gute Karten. Aber es kommt schlimmer: Die zu erwartende Naturkatastrophe größten Ausmaßes dürfte für Verhältnisse sorgen, in welchen eine persönliche Vorsorge dem Einzelnen keinen Nutzen mehr bringt. Ein Geschehen in der Natur, das die bisherige Vernetzung in der internationalen Infrastruktur für Jahre lahmlegt, wird für einen totalen Niedergang aller bisherigen gewohnten Abläufe eines zivilisierten Lebens sorgen. Es ist nicht möglich, diesem Ereignis durch äußere Maßnahmen vorzugreifen oder seine Auswirkungen spürbar abzuschwächen, es ist sinnlos, auszuwandern, Vermögenswerte zu sichern oder Vorräte zu lagern. Die nächste große Stunde, die der Menschheit schlagen wird, schafft Verhältnisse, die uns an den Rand unseres Denken und unseres Vorstellungsvermögens bringen wird.



Antworten: