Re: Die" Wüste" bei Irlmaier
Geschrieben von Otto am 06. Mai 2005 16:26:29:
Als Antwort auf: Re: "Entgehen" geschrieben von Taurec am 06. Mai 2005 14:14:52:
>Hallo Taurec!
Folgendes von Irlmaier zeigt die "Wüste":
1."Dann steigen so viele Tauben aus dem Sand auf,daß ich sie nicht zählen kann.Die fliegen über uns weg, brauchst aber koa Angst haben,bei uns werfens nix runter. Aber dort wo`s Hauptquartíer ist,schmeißens des schwarze Kastl runter, na is alles hin . Dann fliegens nach Norden. In der Mitte steht ein Fleck, da lebt gar nix mehr, koa Mensch, koa Vieh, koa Gras.Sie fliegen ganz nauf, wo die dritte Heeresmasse reinkommen is, und schneiden alles ab."Adlmaier 1.Auflage S.37.
2.Aber dann kommen die weißen Tauben und es regnet auf einmal ganz gelb vom Himmel herunter . Eine klare Nacht wird es sein, wenn sie zu werfen anfangen. Die Panzer fahren noch, aber die Fahrer sind schon tot . Dort wo es hinfällt , lebt nichts mehr, kein Mensch,keinVieh,kein Baum,kein Gras,das wird welk und schwarz.Die Häuser stehen noch.Was das ist,weiß ich nicht und kann ich nicht sagen.Es ist ein langer Strich.Wer darüber geht, stirbt.Von Prag geht´s hinauf bis ans große wasser an einer Bucht. In diesem Strich ist alles hin..."Adlmaier
2.Auflage S.92 und Adlmaier 3.Auflage S.107
3...."Die überschüssigen leute ziehen jetzt dorthin, wo die Wüste entstanden ist, und jeder kann siedeln, wo er will und Land haben so viel er anbauen kann..." Adlmaier 1.Auflage S.38/39
4."Und ich sehe weiter viele Vögel;die einen kommen von Osten her und die andern von Süden.Sie fliegen über uns weg.Und da,wo sie was fallen lassen, da wird es schlimm.Es sind bloß kleine Kastl, aber sie sind recht gefährlich.Es scheint mir, daß da nicht mehr viel lebt,wo so ein Kastl niederfällt." Altbayerische Heimatpost1949.
5."Lauter Feuer ist am Boden.Ob das auch wirkliche Flammen sind, weiß ich nicht genau zu sagen.Ich sehe nur Feuer, aber ich meine, daß das doch etwas anderes ist: ein verheerendes Mittel,das kein menschliches und tierisches,ja sogar kein
pflanzliches Wesen mehr dort leben läßt, wo dieses "Feuer"hingefallen und aufgegngen ist." Herz-Dame,Düsseldorf 11.3.1950
Gruß Otto