Re: Dein Geld für Bedürftige.

Geschrieben von Kiaril am 07. August 2004 01:17:17:

Als Antwort auf: Dein Geld für Bedürftige. geschrieben von Guerrero am 06. August 2004 22:14:06:

>Buen día.

Jo, dir auch.

>Das Geld des Staates ist das Geld der Bürger.

Grottenfalsch! Du solltest Dottores Ausführungen im Elliot-Forum dazu lesen. Du solltest demnach sagen: Das Geld des Staates besteht aus den Schulden der Bürger!!

>Der Bürger die Arbeiten und denen ein großer Teil
>ihres Verdienstes wegen der Sozialkosten abgezogen wird.

Siehe oben. Dafür daß die Leute arbeiten, werden für ihre Entlohnungen irgendwo Schulden gemacht, die letztendlich in die Staatsverschuldung münden. Dafür sind die Bürger neben fleißigen Steuerzahlern auch noch zwangsversichert. Das Geld, welches sie entrichten ist ihrem Einflußbereich entzogen und wird von einem gewaltigen (kostspieligen?) Staatsapparat verwaltet. Alleine die Staatsmacht ist befugt einen Haushalt aufzustellen. Dieser kann selbst durch ein Volksbegehren nicht gekippt werden (vor kurzem in den neuen Bundesländern passiert).


>Diese dümmlichen Schreier haben scheinbar noch nie
>gearbeitet und somit die Sozialabzüge gesehen.

............mannomannomann, wie heißt dein Stammtisch?

>Ich bin gerne bereit Bedürftige zu unterstützen.

Wer nicht? Aber das entscheide ich besser selber wem, wann und wo. Dem jetzigen System so dünkt es mir, fehlt es etwas an Nachvollziehbarkeit und Transparenz.

>Aber ich unterstütze keinen Sozialmissbrauch.

Aaaah. Florida-Rolf liegt anscheinend schwer auf deinem geBILDeten Gemüt. Du Ärmster!
Und die ganzen anderen Sozialhilfeempfänger sind natürlich jetzt schuld an der Misere. Verdammt!
Wie wäre es mit produktiven Arbeitslagern, bei freier Kost und Logis? Naja, und ein Taschengeld wäre evtl. auch drinne. Wir sind ja nicht kleinlich, wie die Empfänger von Fremdrenten ja wissen.
OK, OK, der gelackmeierte Sparer der zuvor auf der Straße landete, den wollen wir nicht weiter erwähnen. Das wäre dümmliches Geschrei...

Ach, eh ich es vergesse:
Für jene Fraktion, die meint man solle sich selbständig machen, sein Schicksal quasi selber in die Hand nehmen. Das ist in unserem, ach so exakt geregelten Lande schwierig. Und Behörden können, wenn die es wollen, einem verdammt viele Steine in den Weg legen. Oh ja, da kann ich ein Lied davon singen, und ich nicht alleine...

>Saludo
>Guerrero

Nacht


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