Re: @Andreas: Dauer des Niederganges nach Beasley und Widdowson
Geschrieben von Taurec am 01. April 2004 16:05:04:
Als Antwort auf: Re: @Andreas: Dauer des Niederganges nach Beasley und Widdowson geschrieben von Andreas am 31. März 2004 17:23:57:
Hallo da draußen!
Übrigens schliesst W. Seuchen, Naturkatastrophen, Meteoriten und dergleichen nicht als unmittelbare Auslöser aus, er sagt jedoch, dass wohl noch keine Zivilisation alleine wegen einem solchen Phänomen untergegangen sei. Die langfristigen Ursachen sind systeminhärent
Ich denke, eine starke funktionierende Zivilisation auf der Höhe ihres Glanzes kann auch größere Katastrophen verkraften. In dem Zustand, in welchem sich unsere westliche Zivilisation jedoch befindet, kann eine Naturkatastrophe globalen Ausmaßes durchaus der Todesstoß sein. Das ist es wohl auch, was die Prophezeiungen berichten. Durch die Vulkanausbrüche und den ausfallenden Sommer werden der wirtschaftliche Zusammenbruch und die Unruhen ausgelöst.
Das Problem ist auch, dass sämtliche Nationen, ob es die reichsten oder die ärmsten sind, von inneren Widersprüchen, wie es W. nennt, befallen sind, die nicht auf einem sanften Weg und schon gar nicht durch politische Programme oder bürokratische Verordnung gelöst werden können (Arbeitslosigkeit, Zerfall des sozialen "Kitts" durch immer mehr Scheidungen, Migration).
Am besten scheint es mir zu sein, so unabhänig wie möglich von der sterbenden Zivilisation zu werden. Wenn sich nur genug Menschen fänden, die wissen, wo die Reise hingeht, wäre es vielleicht möglich (Dorf-)Gemeinschaften zu bilden, die sich selbst versorgen. In diesen Zellen könnten vielleicht die Kultur und Wissen über den Zusammenbruch hinaus bewahrt werden, sodaß durch sie ein neuer Aufstieg möglich ist.
Gruß, Taurec.
- Re: @Andreas: Dauer des Niederganges nach Beasley und Widdowson Andreas 01.4.2004 18:49 (0)