Helena Wallraff

Zu den Seherinnen, die das Kommen des Großen Monarchen weissagten, gehört auch Helene Wallraff aus Brüggen bei Köln. Die Tochter einfacher Ackersleute lebte von 1755 bis 1801. Ihr Mann, Wilhelm Horst, mit dem sie seit 1783 vermählt war, verstarb 1809. Sie hatte vier Töchter, die alle im Kindesalter starben.

Melito San Miguel – De Laatste Zegels, 1992[1]

„Die Schlechten werden durch die Schlechten ermordet. Auch viele Gute werden umkommen, jedoch dann nur zu ihrem Heile. Der Kriegszustand wird nicht mehr permanent sein. Der dritte Teil der Menschen wird durch den Sturm umkommen. Dieses Unheil wird binnen Kürze losbrechen.

Gott wird zu dieser Zeit viele Wunder verrichten. Die Kasernen werden umgebaut zu Klöstern und das Beiwohnen des Gottesdienstes soll gratis sein. Dann kehrt die goldene Zeit für die Priester wieder, auch wenn man sich in dieser Zeit sogar mit hölzernen Kelchen begnügen muß. Auch wird das Leben in Gemeinschaft für die Geistlichen eingeführt und sogar streng vorgeschrieben. Kapläne werden die Kinder erziehen.

Alle Stände der Gesellschaft werden von neuem belebt durch die Gottesfurcht. Posten und Ämter werden nicht mehr an die Herkunft gebunden sein, noch werden sie durch Gönnerschaft erworben. Sie werden nur an jene vergeben, die es verdient haben. Dann wird Gerechtigkeit und Frieden auf Erden herrschen.

Ein Prinz, der bis dahin unbemerkt geblieben ist, und dessen Haus während dieser unglücklichen Zeiten viel gelitten hat, wird den wirklichen Frieden auf Erden bringen. Ein geflüchteter Papst, dem lediglich vier Kardinäle folgen, sucht seine Zuflucht in Köln.“

Quelle

  1. San Miguel, Melito: De Laatste Zegels. Hoboken 1992.

Literatur

  1. Curicque: Prophetische Stimmen. Paris 1871.