Vision Papst Johannes Pauls II. (Schauungen & Prophezeiungen)

Robert B., Sonntag, 22.11.2020, 09:02 vor 99 Tagen (1153 Aufrufe)

Hallo,

der Papst soll eine Vision über die heutige Zeit gehabt haben. Die Veröffentlichung soll neu sein. Dummerweise wieder einmal eine Veröffentlichung nachdem das Ereignis praktisch schon stattgefunden hat, aber vielleicht es es trotzdem von Interesse.

https://unser-mitteleuropa.com/die-prophezeiung-des-papstes-islamische-horden-werden-von-libyen-aus-in-europa-einfallen/

"Zeuge des Bekenntnisses ist Monsignore Mauro Longhi aus dem Presbyterium der Prälatur des Opus Dei, der während seines langen Pontifikats sehr oft in engem Kontakt mit dem polnischen Papst stand."

"[...]sagt er zu mir: „Richte das jenen aus, denen du in der Kirche des dritten Jahrtausends begegnen wirst. Ich sehe, dass die Kirche von einer tödlichen Seuche heimgesucht wird. Tiefer, schmerzhafter als die dieses Jahrtausends. Man nennt ihn Islamismus. Sie werden in Europa einmarschieren. Ich habe die Horden vom Westen in den Osten kommen sehen“. Wojtyla identifizierte – nach Longhis Darstellung – auch die Nationen, aus denen diese Invasion stattfinden würde: Marokko, Libyen, Ägypten und andere Länder „bis ganz in den Osten“. Der Heilige Vater betonte gegenüber dem Monsignore: „Sie werden in Europa einmarschieren, Europa wird ein Kellervoll alter Reliquien, Zwielicht und Spinnweben sein. Erinnerungen an die Familie. Sie, die Kirche des dritten Jahrtausends, werden die Invasion eindämmen müssen. Aber nicht mit Waffen, Waffen werden nicht genug sein, sondern Sie benörigen Ihren Glauben, der mit Integrität gelebt wird“."

Mfg
Robert B.

Die Masche kommt mir bekannt vor

schwelmi @, Donnerstag, 26.11.2020, 20:20 vor 95 Tagen @ Robert B. (553 Aufrufe)

Hallo Robert B.,

im Grunde genommen ist es ja eine über die Jahre, Jahrzehnte, ja sogar über die Jahrhunderte immer und immer wieder bemühte Aussage:

Glaubt und alles wird gut!

Und sie machen sich nicht mal die Mühe, genauer auszuführen, was man denn nun glauben solle.

Abendliche Grüße
Schwelmi

selbstverstaendlichkiten

detlef @, Donnerstag, 26.11.2020, 23:29 vor 95 Tagen @ schwelmi (502 Aufrufe)

moin,

Glaubt und alles wird gut!

Und sie machen sich nicht mal die Mühe, genauer auszuführen, was man denn nun glauben solle.


das sollte man "ihnen" aber nicht zum vorwurf machen.

wenn ich dir schreibe: "wasser ist nass", dann braucht das doch auch keine erklaerung, oder?
es ist halt fuer uns beide, in unserer gedankenwelt eine grundlegende aussage, was "wasser ist nass" bedeutet, und welche implikationen das nach sich zieht.

fuer "sie", die glaeubigen, ist "Glaubt und alles wird gut!" - in ihrer gedankenwelt - genau so selbstverstaendlich und grundlegend. deshalb kommen sie gar nicht erst auf die idee, dass jemand dafuer eine gebrauchsanweisung oder erklaerung brauchen koennte.

gruss,d

Gebrauchsanweisung

Bea @, Freitag, 27.11.2020, 06:20 vor 94 Tagen @ detlef (489 Aufrufe)

moin,

Glaubt und alles wird gut!

Und sie machen sich nicht mal die Mühe, genauer auszuführen, was man denn nun glauben solle.

das sollte man "ihnen" aber nicht zum vorwurf machen.

wenn ich dir schreibe: "wasser ist nass", dann braucht das doch auch keine erklaerung, oder?
es ist halt fuer uns beide, in unserer gedankenwelt eine grundlegende aussage, was "wasser ist nass" bedeutet, und welche implikationen das nach sich zieht.

fuer "sie", die glaeubigen, ist "Glaubt und alles wird gut!" - in ihrer gedankenwelt - genau so selbstverstaendlich und grundlegend. deshalb kommen sie gar nicht erst auf die idee, dass jemand dafuer eine gebrauchsanweisung oder erklaerung brauchen koennte.

gruss,d


Hallo!

Ich bezweifle allerdings stark, dass sie eine Gebrauchsanweisung liefern könnten.
Jedenfalls habe ich selber auf die Frage, WIE man denn etwas Bestimmtes willentlich glaubt, noch nie eine Antwort bekommen.
Für mich ist Glauben etwas, das einem sozusagen zustößt.
Aber wahrscheinlich gilt das - wie üblich - nicht für alle Menschen und manche können vielleicht durchaus beschließen, dass sie ab sofort an Jesus glauben.
Oder auch an das bevorstehende Weltende oder was auch immer, der Glaube muss sich ja nicht immer auf Religiöses beziehen.
Und zwar solange, bis einen entweder die Realität einholt oder bis die Zweifel überhand nehmen.

Grüße, Bea

Jo

detlef @, Samstag, 28.11.2020, 01:27 vor 94 Tagen @ Bea (352 Aufrufe)

moin,

Ich bezweifle allerdings stark, dass sie eine Gebrauchsanweisung liefern könnten.

da hast du (in den meisten faellen) wohl recht.

Für mich ist Glauben etwas, das einem sozusagen zustößt.

um dann per rueckkopplung (gemeindeleben) verstaerkt zu werden.

gruss,d

Rückkopplung

Bea @, Samstag, 28.11.2020, 07:02 vor 93 Tagen @ detlef (354 Aufrufe)

moin,

Ich bezweifle allerdings stark, dass sie eine Gebrauchsanweisung liefern könnten.


da hast du (in den meisten faellen) wohl recht.

Für mich ist Glauben etwas, das einem sozusagen zustößt.


um dann per rueckkopplung (gemeindeleben) verstaerkt zu werden.

gruss,d

Moin, Moin!


Ja, stimmt, ist mir selber auch mal passiert.
Allerdings hatte ich eine sehr eindrückliche Erfahrung, die mich zum damaligen Glauben (Transzendentale Meditation) brachte.
Aber wie das so ist, Gipfelerlebnisse verblassen auch wieder und dann fallen einem nach und nach all die Widersprüche auf. :-D


Einen schönen Tag dir und allen Mitlesern!

Bea

Christentum

Fenrizwolf @, Samstag, 28.11.2020, 08:17 vor 93 Tagen @ Bea (439 Aufrufe)

Hallo!

Zunächst möchte ich festhalten, daß ich gewisse Bestandteile der christlichen Ethik, wie die Nächstenliebe, für wertvoll erachte; doch um den „Schöpfer im Geschöpf zu ehren“, reichen gesund entwickelte Empathie und Gewissen aus.

Für mich stellt das Christentum grundsätzlich einen kulturellen Fremdkörper in Mittel- und Nordeuropa dar, der durch den Machtschlüsselpunkt Rom durch machtstrukturelle Umstände schließlich nach Europa kam.

Genauer ist es eine die Autokratie begünstigende Heilslehre der Devotheit, der Duldsamkeit, des fatalistischen Ertragens, die sicher nicht grundlos mit dem Schwert in europäische Herzen gehackt werden mußte,
Das darin vermeintlich Kulturstiftende ist, wie Taurec schon vor Jahren plausibel dargelegt hat, eher eine Rückkopplung des eigenen Wesens auf dem Grunde einer Missinterpretation des Wesensfremden.

Der Nazarener, dessen Leben kein geschichtliches Faktum ist, wurde in unserem Kulturkreis beständig mit mitteleuropäischem Phänotyp abgebildet, obwohl er als Semit, falls es ihn den je gegeben hat, sich von den landläufigen Darstellungen erheblich im Äußeren hätte unterscheiden müssen.

Ebenso weisen künstlerische Darstellungen Gottes, die ja der Schrift nach untersagt sind, nicht unwesentliche Gemeinsamkeiten mit dem Allvater (Odin oder Wotan) auf.

Die Okkupation heidnischer Kultstätten, heidnischer Feiertage und die perfide Assimilation heidnischer ritueller Gebräuche in das Gewaltkulturerbe Christuskirche vollenden die Kunde der Niedertracht.
Eine Heilsgeschichte, die in den Wirren des Frühmittelalters mit Völkermord zementiert werden mußte, um schließlich das kulturelle Erbe Europas gewaltsam zu besetzen, und dem Volk darauf vorzuenthalten heiße ich nicht Heilslehre.
Alle Kunst, Philosophie, und Architektur unter dem Banner des Christentums auf europäischem Boden, sind originär Zeugnisse europäischer Virtuosität trotz der Beeinflussung, und hätten sich auf andere Weise ähnlich Bahn gebrochen.
Ein Klerus, der die hoffnungslos hoffenden Frömmler auf den Bänken elitär in der Sprache der ehemaligen Besatzer und Peiniger abkanzelt, ist eine politische Aggression und rituelle Demütigung.

Da mir ein gläubiger „Christ“ immer noch per se sympathischer ist, als jemand der nur glaubt, was er sieht, habe ich mich in der jüngeren Vergangenheit oft nicht klar genug abgegrenzt, zumal ich nicht die Gefühle meines Gegenübers verletzten wollte.
Und, falls man moralische oder quasi-philosophische Diskussionen nicht all-zu-haargenau mit dem „wahren Glauben“ des gedruckten Wortes abgleicht, sind die Gemeinsamkeiten im Gros doch größer die Diskrepanzen im Detail.
Durch private und geschäftliche Umstände hatte ich in den letzten zehn Jahren einige Begegnungen mit interessanten und weniger interessanten Menschen, für deren Leben der Jesusglaube Priorität genießt.
So war ich als Eingeladener stummer Zeuge eines orthodoxen Gottesdienstes wie auch stiller Beobachter eines baptistischen Spektakels, das mich am ehesten an die Nürnberger Reichsparteitage erinnert hat.
Auch einen Zeugen Jehovas hatte ich als überaus liebevollen Gesprächspartner ins Herz geschlossen.
Allen war aber, unter Gebot der Umstände, gemein, daß sie jeder für sich versuchten, mich zu vereinnahmen, zu missionieren.

So wurde ich teilweise, trotz gegenläufiger Absprachen, regelrecht verschleppt, wohl unter der Annahme, die „heilige Atmosphäre“ würde es schon richten.
Die meisten von ihren sind herzensgute Menschen, denen gegenüber ich ungebrochene Loyalität empfinde, darunter auch ein studierter Theologe, der aufgrund seiner falschen Glaubensnuance, nun sein Geld anderweitig verdienen muß.
Eine Ausnahme ist für mich der einzig „Rechtgläubige“, der wohl annahm, seine Verschlagenheit wäre mir verborgen geblieben.

Als geduldigem Zuhörer war mir oft bald klar, welche psychologischen Ursächlichkeiten ihr Glaube hat.
Der langhaarige, europäische Schönling, Chezuz, als liebevoller Bruder-Vater taugt als Projektionsfläche sogar besser als der böhmische Gefreite Schicklgruber.
Herzerwärmend ist die Hingabe im Glauben, so verheißungsvoll das Ideal, doch einsam der Mensch im persönlichen Schicksal.

Möge für jeden Gläubiger ein solventer Schuldner da sein.

Fenrizwolf

Christentum und Menschsein

Bea @, Samstag, 28.11.2020, 09:58 vor 93 Tagen @ Fenrizwolf (536 Aufrufe)

Hallo Fenrizwolf!

Mir scheint, ich bin auch hier nicht die Einzige, die trübe Erfahrungen mit der Kirche gemacht hat....
Jedenfalls als Kind, mit 14 hab ich ihr den Rücken gekehrt.
Es hat lange gedauert, bis ich mich wirklich gelöst habe, dh, bis ich auch meinen Zorn auf sie loslassen konnte.
Heute ist sie mir total egal, wer ihr angehören, die Dogmen glauben und den Papst verehren möchte, kann das gerne tun, aber mit mir hat das nichts zu tun.
Ich habe aber inzwischen verstanden, dass es auch Menschen gibt, denen sie tatsächlich etwas gibt - das respektiere ich.


Für mich stellt das Christentum grundsätzlich einen kulturellen Fremdkörper in Mittel- und Nordeuropa dar, der durch den Machtschlüsselpunkt Rom durch machtstrukturelle Umstände schließlich nach Europa kam.

Zu dir passt es also nicht. ;-)
Zum Glück gibt es aber heute ein vielfältiges Angebot, man kann zB auch Heide sein und alte Bräuche pflegen.
Ich kenne jemanden, der das ein Weile tat, aber nun ist er zu den Satanisten gewechselt.
Vermutlich wird er auch da nicht das finden, was er sucht, aber ok.

Genauer ist es eine die Autokratie begünstigende Heilslehre der Devotheit, der Duldsamkeit, des fatalistischen Ertragens, die sicher nicht grundlos mit dem Schwert in europäische Herzen gehackt werden mußte,

Nun, teils, teils, Christen können auch sehr kriegerisch sein.
Ich sag mal so: Menschen sind Menschen, egal, welche Etiketten sie sich umhängen und welche Ideale sie hegen.

Das darin vermeintlich Kulturstiftende ist, wie Taurec schon vor Jahren plausibel dargelegt hat, eher eine Rückkopplung des eigenen Wesens auf dem Grunde einer Missinterpretation des Wesensfremden.

Was genau verstehst du unter Kultur?
Mir selber ist die Bedeutung immer noch ziemlich schleierhaft, ich hab in meinem Leben soviel unterschiedliche Lebensgewohnheiten, Bräuche und Geschmäcker kennengelernt, dass ich inzwischen denke, dass sie etwas Familiäres oder sogar Individuelles ist, wenngleich es natürlich auch Gruppen gibt, denen die Familien oder die Individuen angehören.
Es ist wohl eine Wechselwirkung.

Der Nazarener, dessen Leben kein geschichtliches Faktum ist, wurde in unserem Kulturkreis beständig mit mitteleuropäischem Phänotyp abgebildet, obwohl er als Semit, falls es ihn den je gegeben hat, sich von den landläufigen Darstellungen erheblich im Äußeren hätte unterscheiden müssen.

Noch "schlimmer" - viele Christusbilder sind Portraits von Cesare Borgia. :-D
http://www.kleio.org/de/geschichte/stammtafeln/vip/306/

Ebenso weisen künstlerische Darstellungen Gottes, die ja der Schrift nach untersagt sind, nicht unwesentliche Gemeinsamkeiten mit dem Allvater (Odin oder Wotan) auf.

Nun ja, Männer mit Bart gleichen sich halt irgendwie.
Wäre ja auch eine komische Vorstellung - ein Gott, der sich täglich rasiert. :-D

Die Okkupation heidnischer Kultstätten, heidnischer Feiertage und die perfide Assimilation heidnischer ritueller Gebräuche in das Gewaltkulturerbe Christuskirche vollenden die Kunde der Niedertracht.

So ist es - es ist nicht von ungefähr, dass es Leute gibt, die den Papst für den Antichrist halten.

Eine Heilsgeschichte, die in den Wirren des Frühmittelalters mit Völkermord zementiert werden mußte, um schließlich das kulturelle Erbe Europas gewaltsam zu besetzen, und dem Volk darauf vorzuenthalten heiße ich nicht Heilslehre.

Ist es auch nicht.
Aber man weiß ja, wozu Propaganda dient.

Alle Kunst, Philosophie, und Architektur unter dem Banner des Christentums auf europäischem Boden, sind originär Zeugnisse europäischer Virtuosität trotz der Beeinflussung, und hätten sich auf andere Weise ähnlich Bahn gebrochen.

Sicherlich - aber es lief nun mal so, wie es lief und inzwischen ist das ja vorbei.

Ein Klerus, der die hoffnungslos hoffenden Frömmler auf den Bänken elitär in der Sprache der ehemaligen Besatzer und Peiniger abkanzelt, ist eine politische Aggression und rituelle Demütigung.

Auch Masochisten brauchen einen Platz an der "Sonne". :-D

Da mir ein gläubiger „Christ“ immer noch per se sympathischer ist, als jemand der nur glaubt, was er sieht, habe ich mich in der jüngeren Vergangenheit oft nicht klar genug abgegrenzt, zumal ich nicht die Gefühle meines Gegenübers verletzten wollte.

:ok:

Und, falls man moralische oder quasi-philosophische Diskussionen nicht all-zu-haargenau mit dem „wahren Glauben“ des gedruckten Wortes abgleicht, sind die Gemeinsamkeiten im Gros doch größer die Diskrepanzen im Detail.
Durch private und geschäftliche Umstände hatte ich in den letzten zehn Jahren einige Begegnungen mit interessanten und weniger interessanten Menschen, für deren Leben der Jesusglaube Priorität genießt.
So war ich als Eingeladener stummer Zeuge eines orthodoxen Gottesdienstes wie auch stiller Beobachter eines baptistischen Spektakels, das mich am ehesten an die Nürnberger Reichsparteitage erinnert hat.
Auch einen Zeugen Jehovas hatte ich als überaus liebevollen Gesprächspartner ins Herz geschlossen.
Allen war aber, unter Gebot der Umstände, gemein, daß sie jeder für sich versuchten, mich zu vereinnahmen, zu missionieren.

Da habe ich ganz ähnliche Erfahrungen gemacht - hab des Öfteren Zeugen Jehovas zu einem Kaffee hereingebeten und stundenlang mit ihnen diskutiert.
Das haben sie vielen Menschen voraus, sie sind bereit, sich auf Diskussionen einzulassen.
Aber ja, auf Dauer kommt man natürlich nicht zusammen, wenn man Unterschiedliches glaubt.

So wurde ich teilweise, trotz gegenläufiger Absprachen, regelrecht verschleppt, wohl unter der Annahme, die „heilige Atmosphäre“ würde es schon richten.

Du bist wohl recht gutmütig - mich hat nie einer aus meiner Bude locken können, wenn ich das nicht selbst wollte.

Die meisten von ihren sind herzensgute Menschen, denen gegenüber ich ungebrochene Loyalität empfinde, darunter auch ein studierter Theologe, der aufgrund seiner falschen Glaubensnuance, nun sein Geld anderweitig verdienen muß.
Eine Ausnahme ist für mich der einzig „Rechtgläubige“, der wohl annahm, seine Verschlagenheit wäre mir verborgen geblieben.

Jo - das sind meist die Schlimmsten, die niemals zweifeln und tatsächlich glauben, sie hätte die absolute Wahrheit gefunden.

Als geduldigem Zuhörer war mir oft bald klar, welche psychologischen Ursächlichkeiten ihr Glaube hat.
Der langhaarige, europäische Schönling, Chezuz, als liebevoller Bruder-Vater taugt als Projektionsfläche sogar besser als der böhmische Gefreite Schicklgruber.

Also den Vergleich verstehe ich nun wirklich nicht.

Herzerwärmend ist die Hingabe im Glauben, so verheißungsvoll das Ideal, doch einsam der Mensch im persönlichen Schicksal.

... seufz......

Möge für jeden Gläubiger ein solventer Schuldner da sein.

Ein ungewöhnlicher Wunsch! ;-)


Grüße, Bea

doch schon

schwelmi @, Freitag, 27.11.2020, 16:38 vor 94 Tagen @ detlef (394 Aufrufe)

Hallo detlef,

ich finde durchaus, dass man daraus einen Vorwurf kreieren darf.
Der Punkt ist nämlich nicht der, dass "sie" sagen

Glaubt und alles wird gut!

Nein, sie basteln eine geheimnisvolle Geschichte darum herum, nur, um den unkritischen Gläubigen an der Nase herumzuführen oder gar neue Schäfchen damit einzufangen. Im klassischen Sinne handelt es sich somit um eine ziemlich unchristliche Lüge.
Sowas muss man beichten, wenn man seinen Glauben ernst nimmt.

Mit nachdenklichen Grüßen
schwelmi

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geniale Umschwurbelung

BBouvier @, Freitag, 27.11.2020, 18:34 vor 94 Tagen @ schwelmi (527 Aufrufe)
bearbeitet von BBouvier, Freitag, 27.11.2020, 19:04

<"Sowas muss man beichten, wenn man seinen Glauben ernst nimmt.">

Hallo, Schwelmi!

Natürlich.

Allerdings Jesus (Johannes 20,23), zwischenmenschlicher Verfehlungen bezüglich:
=>
<"Welchen irgend ihr Sünden (an Euch) vergebt, denen sind sie vergeben,
welchen irgend ihr sie behaltet, sind sie behalten
.">

Auch Kolosser 3,13:
=>
<"Ertragt einander und vergebt euch (alle alles) gegenseitig.">


Daß die Kirche einen anonymen und sich zu denkenden Positivvorrat ("Schatz") guter Werke besäße, mittels derer
(Jahrtausende später mal) völlig unbeteiligte Dritte (beamtete Priester) (gottgleich) die Sünden Vierter (!)
(sofern katholisches Mitglied) an Fünften eigenmächtig
(auch schon mal gegen Bares :ok: ... Ablaßbriefe) vergeben könnten,
ist eine ganz geniale Behauptung!
Muß man ganz fest glauben, daran.

Beste Grüße,
BB

--
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."

Mistverstanden

detlef @, Samstag, 28.11.2020, 01:17 vor 94 Tagen @ BBouvier (408 Aufrufe)

moin,

ich glaub (ja, ich auch... manches), dass ihr beiden mich missverstanden habt.

ihr reitet auf der frage rum, ob der (christliche) glaube (und in welcher form) richtig ist, oder nicht.

ich wollte auf die bemerkung, "sie" wuerden sich nicht mal die muehe machen, zu erklaeren, wie (nicht was) man glauben soll, lediglich darauf hinweisen, dass das von "ihrem" standpunkt aus zu viel verlangt ist.

ein fisch wuerde ja auch nur sagen, "schwimm nach rechts zum wurm", ohne zu erklaeren, wie man schwimmt.

gruss,d

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