Träume von Ufos, Armeen und einer großen Welle - stets aus dem Osten (oder Südosten)

Ilseder @, Samstag, 26.02.2022, 20:42 vor 220 Tagen

Zwischen 2000 und 2014 hatte ich wiederkehrende Träume ähnlichen Inhalts, die sehr klar und deutlich waren und sich von anderen Träume damit deutlich unterschieden.
Zunächst zur Einordnung, sofern für den daran Forschenden von Bedeutung: Meine Großmutter hatte in den 1950er oder 60er Jahren einen Traum, in dem sie Zahlen träumte. Nach dem Aufwachen vergaß sie zwei dieser Zahlen. Sie spielte mit den erinnerten Zahlen Lotto und gewann mit ihnen. Ob sie weitere Träume dieser Art hatte, ist mir unbekannt.
Ich hatte in meiner Kindheit insgesamt drei Träume, in denen ich meinen Vater als Geist sah. Diese Träume beunruhigten mich sehr und ich empfand dieses Geschehen, das auf seinen Tod hindeutete, als wahren Alptraum. Seinen direkten Tod träumte ich aber nicht, sondern eben seine Geisterscheinung. Innerhalb von 3 Jahren starb er dann bei einem Unfall. Ebenfalls in diesen Jahren träumte ich vom Modell einer bestimmten Lokomotive, BR 212 Epoche 4 der Deutschen Bundesbahn, die ich später dann als Modell – ohne sie mir explizit gewünscht zu haben – zu Weihnachten bekam. Schließlich gab es einen Traum im Jahre 1987, in dem ich von einem bestimmten Objekt träumte. Dieses Objekt bekam dann 1992 unerwartet berufliche Bedeutung für mich, ohne allerdings im Jahre 1987 davon zu wissen. An weitere Träume dieser Art aus der Kindheit erinnere ich mich nicht. Was vielleicht noch von Interesse sein könnte, ist, dass mein gesamter Lebensweg seit dem Tod meines Vaters von seltsamen Phänomenen paranormaler Art geprägt ist.
Nun zu den Träumen, die wiederkehrend zwischen 2000 und 2014 stattfanden, seitdem bis heute aber nicht mehr. Ich habe sie seinerzeit nicht aufgezeichnet, aber das meiste weiß ich heute noch, was ungewöhnlich für mich ist, da das Vergessen meiner Träume sofort und innerhalb von Sekunden nach dem Aufwachen einsetzt. Mit diesen Träumen nun ist es anders.
Da gab es über die Jahre verteilt 3 Träume, in denen außerirdische Raumschiffe auf die Erde kamen. Ich war in Ilsede (Niedersachsen) und der Blick ging zum Himmel, wo die Schiffe auftauchten. Es herrschte Endzeitstimmung unter den Menschen und ich erinnere mich deutlich an meine Angst. Die Schiffe kamen stets aus Osten oder Südosten. Gleichzeitig war ich auf einen Kampf eingestellt. Die auf uns zukommende Macht war für mich unglaublich. Draußen war alles still. Die Menschen hatten sich in ihre Häuser verzogen. Es war stets kein Sonnentag, eher bedeckt, mit dunklen Wolken, die aber einen Blick auf die unbekannten Schiffe zuließen. Ich stand auf der Rasenfläche meines Elternhauses und sah empor, nahm deutlich wahr, wie sie kamen. Dieses ist das Ende, dachte ich mir. Aber dann geschah in den Träumen stets wiederholend: Es passierte uns nichts. Kein Untergang, keine Zerstörung. Sie kamen und gingen.
Dann war da ein Traum, der nach den Träumen mit den Ufos kam. Das Bedrohungszenario war ähnlich, aber diesmal ging es um eine Armee. Eine Militärmacht. Auch sie kam aus dem Osten. Auch hier war ich wieder in Ilsede. Diese Armee bewegte sich auf uns zu. Auch hier wieder Angst und Endzeitstimmung unter den Menschen. Ich suchte panisch meinen Sohn, ich wollte unbedingt, dass er nach Hause kommt. Ich war östlich meines Elternhauses, als ich suchte. Als die Armee dann näher war, „sah“ ich sie auf der Autobahn A2 entlangdüsen. Also aus dem Osten kommend in den Westen fahrend. Keine Ahnung, was für eine Armee, aber keine deutsche. Eine fremde, vor der alle Angst hatten. Es war alles dabei, Fahrzeuge, Panzer, Hubschrauber, Flugzeuge. Alles folgte der A2 Richtung Westen. In diesem Traum war es ähnlich wie in den Ufo-Träumen; der großen Angst wich Freude, dass es an uns vorüberging. Die wollten nichts von uns.
Der letzte Traum schließlich (9. März 2014) wurde von mir sofort nach dem Aufwachen aufgezeichnet und ist deshalb am Detailliertesten erhalten geblieben:
Da war eine Art klassisches Grand Hotel, das sich später zu einem als Hotelschiff fungierender Ozeanliner „wandelte“, in diesem Falle SS „United States“. Das Schiff fuhr nicht über See, sondern lag fest vertäut. Ort unbekannt. Es waren dort viele Leute. Ich suchte meine Kabine, denn ich machte hier offenbar Urlaub. Ich befand mich aber nicht in ihr, als das als markant in Erinnerung gebliebene Geschehnis begann. Dieses startete mit einer Art Erdbeben oder Grollen. Niemand wusste, woher es kam. Ich suchte zunächst im Hotel/ Schiff danach. Es schien, als habe sich irgendwas gelöst. Jedenfalls kam dann von einer Art Hügelkette die Meldung, eine Riesenwelle würde auf uns zukommen. Aus Richtung Osten. Sie sollte so gewaltig sein, dass mir schnell klar war, dem nicht entgehen zu können. Ich suchte nun, wie alle, nach einer Zuflucht. Panik war es nicht, aber Gespanntheit. Irgendwie kam ich zu meiner Kabine und ich wusste, dass M. in ihr ist, was auch so war. Sie kam von irgendwoher und hatte sich darin schlafen gelegt. Ich weckte sie und sagte ihr, sie solle mit mir kommen, wir müssten einen Schutzraum finden. Sie aber wollte nicht und schien sich ihrem Schicksal fügen zu wollen, vielleicht war sie auch zu müde. Warum sie bei mir, in meiner Kabine war, wusste ich nicht. Ich wunderte mich, mit welcher Selbstverständlichkeit sie darin lag. Als mir klar wurde, sie nicht dort weg will, ließ ich sie dort und wollte mit einer männlichen Person in die Maschinenräume, wo ich Schutz zu finden glaubte. Ich fand aber nicht recht den Weg und schlug dann vor, auf die Brücke zu gehen. Im Falle eines Falles wäre man dort geschützt und könnte sich beim Sinken des Schiffes schneller befreien, als aus dem Maschinenraum. Mir war aber auch klar, dass das kaum eine Chance bot und vielleicht bedauerte ich, nicht einfach zu M. in die kleine, schlauchartige Kabine gekrabbelt zu sein, die mit ihrem einen Bett aber nicht viel Platz bot. Jedenfalls wartete ich mit dieser männlichen Person nun den Aufprall des Wassers ab. Irgendwann schrien die Leute und die ersten Wassermassen trafen das Schiff. Ich versuchte, mich mit den Füßen gegen die Tür der Brücke zu stemmen und forderte die Person auf, es auch zu tun, aber sie tat nichts. Dann schaute diese aus dem Fenster der Tür der Brücke und meinte etwas von „Oh mein Gott“. Eine noch größere Welle, ein absolutes Riesenteil, 100 Meter hoch, stand kurz vor uns. Dann gab es einen kurzen, heftigen Schlag, einen Knall und ich war weg. Ob tot oder nicht, wusste ich in diesem Moment nicht, befürchtete aber, tot zu sein. Ich war aber noch irgendwie „da“. Auch wenn ich nicht wusste, ob ich es nun überlebt hatte, sah ich noch den amerikanischen Vizepräsidenten über die Katastrophe sprechen. Dann wachte ich auf.