Re: Beste Art der Vorsorge

Geschrieben von HotelNoir am 11. März 2005 08:44:45:

Als Antwort auf: Beste Art der Vorsorge geschrieben von Wüstenrufer am 10. März 2005 23:30:01:

>4. Die nächsten 6-12 Monate ernährt man sich so fett- und kalorienreich wie möglich. Imbißessen, Mayonaise, Bratwurst, Pommes Frites etc. - Eben alles, was "schön fett" macht.
>Ziel: Erreichen vom 0,8-1,0-fachen der Körpergröße in Zentimeter als Gewicht in Kilogramm, also z.B. für einen Mann von 1,80 144-180 kg.

Hi Wüstenrufer,
tja, wenn es so bequem wäre, sich auf Krisenzeiten vorzubereiten...
Um gute körperliche Voraussetzungen zu schaffen musst Du genau das Gegenteil tun. Du musst langsam beginnen Dich gesünder zu ernähren. Was das ungefähr bedeutet und wie individuell das bei jedem Einzelnen aussieht, darauf will ich jetzt nicht eingehen. Wichtig ist zu wissen, dass eine gesunde Darmflora viel weniger Nährstoffe von aussen benötigt als eine durch Zucker und raffinierte Auszugsmehle belastete Darmflora. Ein Zuviel an gesättigten Fetten (Fleisch, Eier) wie es sowieso schon üblich ist, führt zu Herzkrankheiten. Dein Vorschlag führt zu einer gesundheitlichen Abwärtsspirale, die Du nach einem Kollaps bitter bereuen wirst.
Ich staune sowieso, dass in Bezug um Survival das Thema körperliche Gesundheit so wenig angesprochen wird. Doch die Gesundheit wird bei einem Kollaps eine entscheidende Rolle spielen. Es wird kaum noch Medikamente mehr geben und die körperliche Belastung wird wahrscheinlich zumindest zeitweise sehr gross sein. Wer dann plötzlich von unserer fettigen, zuckerhaltigen raffinierten Schlechtkost auf Kartoffeln, Reis und Gemüse umstellen muss, der wird sein blaues Wunder erleben. Die Chance, dass er ernsthaft erkrankt ist sehr gross, da der Körper, wenn weniger Gift von aussen kommt, mit der Entgiftung des Körpers beginnt. Das kann verheerende Folgen haben, da die Ausscheidungsorgane nicht imstande sind, die Mengen zu bewältigen und der Körper sich auf diese Weise dann quasi selbst vergiftet.
Grüsse HotelNoir


Antworten: