Beste Art der Vorsorge
Geschrieben von Wüstenrufer am 10. März 2005 23:30:01:
Hallo Foris!
Da das Vorsorge-Thema ja in letzter Zeit wieder häufiger diskutiert wurde, möchte ich hier die meines Erachtens einfachste und möglicherweise auch preiswerteste Art der Vorsorge vorstellen, die überdies nur sehr geringen Lagerplatz erfordert und das Risiko des Verderbens minimiert.
1. Man kauft pro Person 60 Sechserpacks 1,5 l Mineralwasser (in so gut wie jedem Supermarkt). Das Wasser ist zwar i.d.R. mit einem MHD von ca. 6 Monaten ausgezeichnet, es sollte aber kein Problem sein, das jeweils aufzutrinken und für jedes getrunkene Sechserpack ein neues ins Lager zu stellen. Die Menge 60 Sechserpacks ist berechnet für 3 l Trinkwasserverbrauch pro Person und Tag.
2. Ebenso werden einige (eher wenige) Kochbeutel mit Reis oder auch Nudeln eingelagert. Dazu 4-5 Gaskartuschen und ein Campingbrenner (z.B. McKinley).
3. Multivitamintabletten. Inhaltsstoffe sollten pro Tablette die Tagesdosis sämtlicher Vitamie, Mineralstoffe und Spurenelemente sein (gegen Mangelerscheinungen).
4. Die nächsten 6-12 Monate ernährt man sich so fett- und kalorienreich wie möglich. Imbißessen, Mayonaise, Bratwurst, Pommes Frites etc. - Eben alles, was "schön fett" macht.
Ziel: Erreichen vom 0,8-1,0-fachen der Körpergröße in Zentimeter als Gewicht in Kilogramm, also z.B. für einen Mann von 1,80 144-180 kg.
Ergebnis: Man kann 3-4 Monate fast vollständig ohne Nahrung überleben. Nur ausreichend Wasser muß vorhanden sein (siehe oben). Vitamintabletten sind wichtig gegen Mangelerscheinungen. Reis/Nudeln sollten gelegentlich zur Versorgung des Glucosehaushaltes gegessen werden.Vorteile: Es gibt keine größeren Nahrungsmittelreserven, die verderben oder geplündert werden können. Mit der Figur wird man eher nicht zum Militärdienst herangezogen und hat somit erhöhte Überlebenschancen. Kostensparende und einfache Vorsorge mit sehr viel Genuß (Tip: Ein paar Flaschen Cola einlagern, enthält Zucker, der zu Glucose umgebaut wird).
Nachteile: Mögliche Gesundheitsschäden durch das bis dahin bestehende Übergewicht (mit Arzt abklären, KEINE Haftung bei Schäden irgendwelcher Art durch mich). Verringerte körperliche Kondition im Fluchtfalle (daher eignet sich diese Methode sehr gut für Leute in potentiell sicheren Gegenden, die nur ohne Nahrung durchhalten müssen, aber vor Ort bleiben können).
Eigene Erfahrungen: Selbstverständlich würde ich diese Methode der Vorsorge nicht vorstellen, wenn ich nicht selbst entsprechende Erfahrungen darin gesammelt hätte. Funktioniert bis jetzt tadellos. Gesundheitliche Einschränkungen sind bei angepaßter Lebensweise (keine starken körperlichen Belastungen zur Schonung von Herz und Gelenken) über einige Jahre hinweg reversibel.
Aus rechtlichen Gründen wie gesagt: Keinerlei Gewähr auf irgendetwas und keine Haftung für Schäden irgendwelcher Art. Ich bin kein Arzt und daher sollten gesundheitliche Risiken mit einer Person dieses Berufsstandes abgeklärt werden. Hier handelt es sich lediglich um einen Erfahrungsbericht.
Ich danke für die Aufmerksamkeit!Gruß
vom
WüstenruferP.S.: Nicht wir entscheiden, wer überlebt...
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