Wir sollten Gott und Kirchen trennen

Geschrieben von Harry am 25. Februar 2005 21:38:33:

Als Antwort auf: Re: BETEN FÜR DEN PAPST geschrieben von Röde Orm am 25. Februar 2005 16:25:44:

>Hallo Johannes
>Stimmt, die Ausrichtungen sind unterschiedlich:-)
>Wer urteilt oder beurteilt, ob ich „aufrichtig“ meine Sünde (1) bereue? Wer kann das und spielt zu Hause selbst den Berserker?
>Beichte und Beichtgeheimnis:
>Wenn ich Mist gebaut habe und an Gott glaube, dann kläre ich das mit ihm persönlich. Dazu brauche ich keine Person dazwischen, die selbst voller Schuld und Sünde (1) ist. Wenn es keine Beichte mehr gibt, gibt es auch nichts mehr zu verpfeifen.
>Diebstahl oder Pädophilie:
>Wenn man Mist baut oder abnorm ist, dann muss man dafür gerade stehen, nicht nur vor Gott (wenn man an ihm glaubt), sondern auch vor der Gemeinschaft (Menschheit) gegenüber. Ansonsten kann ja jeder sagen:
>„Oh das tut mir aber leid, ich habe nur ihre 2 Söhne missbraucht, mussten meinen Sp.. schlucken, meine Sche... essen und sich anpinkeln lassen. Ach so, tut mir leid das mit dem Mastdarm. Die Ärzte haben das sicher wieder hinbekommen. Ich bereue, es tut mir leid, also bin ich frei.“
>Das ist nicht dein Ernst Johannes, oder doch? Das wäre Anarchie. Wie hieß die Frau noch, die in Kiel den Mörder ihres Kindes erschoss? Ich täte das gleiche! Ist doch in Ordnung, danach bereue ich ja...
>(1) Es gibt keine Schuld! Jeder handelt so was die Umwelt, seine Eltern, seine Erziehung und viele Dinge mehr aus ihm gemacht haben. Deshalb heißt es noch lange nicht, dass man Diebe und Mörder, also Gefahren für die Öffentlichkeit, frei herumlaufen lassen darf. Wer für sich und für andere eine Gefahr darstellt, gehört vor sich und vor anderen geschützt. Und wenn jemand wirklich bereut und an Gott glaubt, wird er seinen Frieden finden und die „Erden“strafe gelassen annehmen können.
>Viele Grüße
>Röde


Wir sollten Gott und Kirche trennen

Hallöchen,

meine Meinung ist, wir sollten Gott und die Kirchen trennen. Wir sollten das nicht vermischen. Dann könnten wir gelassen kritisieren, wen und was wir wollen. Recht haben sicherlich diejenigen, die den vielfachen Unfug in den Kirchen anprangern. Der Islam gehört ja auch dazu. Der Gott ist doch der- selbe. Alles baut doch auf irgendwelchen Traditionen aus Urzeiten auf. Entwickelt von Menschen, die bei Weitem nicht geistige Entwicklung und Weitblick haben konnten, wie es erforderlich gewesen wäre, um eine Religion zu stiften, die über die Jahrhunderte brauchbar bleibt. Man muss doch kein schlechter Mensch sein, wenn man irgendeinen Schwachsinn ablehnt und versucht, etwas menschlicher zu machen. Seht Euch z. B. Röde an. Er äußert sich negativ zur Kirche und reist sich ein Bein aus, um Leben (unser höchstes Gut) zu retten. Ich hoffe, sein Engagement haben alle begriffen. Ich bin fest davon überzeugt, dass es eine überirdische
(oder göttliche oder kosmische) Gerechtigkeit gibt. Und nur das zählt, wen Du ins Gras beist. Es gibt im Alltag sehr viele Dinge, die man letztlich nur mit Hilfe der esoterischen Philosophie (leicht und) logisch erklären kann.

Ich bin zwar katholisch geboren, aber ich würde heute wenn überhaupt, nicht so stark an Gott glauben, wenn ich nicht meine Überzeugung dazu in einer esoterischen Phase erfahren hätte. Kein Religionsunterricht und kein Pfarrer dieser Welt hätten mir das vermitteln können. Ich finde, der einzig richtige Glaube ist der an Gott.

LG
Harry


Antworten: