Re: BETEN FÜR DEN PAPST

Geschrieben von Röde Orm am 25. Februar 2005 16:25:44:

Als Antwort auf: Re: BETEN FÜR DEN PAPST geschrieben von Johannes am 25. Februar 2005 15:55:10:

Hallo Johannes

Stimmt, die Ausrichtungen sind unterschiedlich:-)

Wer urteilt oder beurteilt, ob ich „aufrichtig“ meine Sünde (1) bereue? Wer kann das und spielt zu Hause selbst den Berserker?

Beichte und Beichtgeheimnis:
Wenn ich Mist gebaut habe und an Gott glaube, dann kläre ich das mit ihm persönlich. Dazu brauche ich keine Person dazwischen, die selbst voller Schuld und Sünde (1) ist. Wenn es keine Beichte mehr gibt, gibt es auch nichts mehr zu verpfeifen.

Diebstahl oder Pädophilie:
Wenn man Mist baut oder abnorm ist, dann muss man dafür gerade stehen, nicht nur vor Gott (wenn man an ihm glaubt), sondern auch vor der Gemeinschaft (Menschheit) gegenüber. Ansonsten kann ja jeder sagen:

„Oh das tut mir aber leid, ich habe nur ihre 2 Söhne missbraucht, mussten meinen Sp.. schlucken, meine Sche... essen und sich anpinkeln lassen. Ach so, tut mir leid das mit dem Mastdarm. Die Ärzte haben das sicher wieder hinbekommen. Ich bereue, es tut mir leid, also bin ich frei.“

Das ist nicht dein Ernst Johannes, oder doch? Das wäre Anarchie. Wie hieß die Frau noch, die in Kiel den Mörder ihres Kindes erschoss? Ich täte das gleiche! Ist doch in Ordnung, danach bereue ich ja...

(1) Es gibt keine Schuld! Jeder handelt so was die Umwelt, seine Eltern, seine Erziehung und viele Dinge mehr aus ihm gemacht haben. Deshalb heißt es noch lange nicht, dass man Diebe und Mörder, also Gefahren für die Öffentlichkeit, frei herumlaufen lassen darf. Wer für sich und für andere eine Gefahr darstellt, gehört vor sich und vor anderen geschützt. Und wenn jemand wirklich bereut und an Gott glaubt, wird er seinen Frieden finden und die „Erden“strafe gelassen annehmen können.

Viele Grüße
Röde




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