Re: Die EU ist kein Staat, sondern eine Kolonie

Geschrieben von Alceste am 15. Januar 2005 19:40:42:

Als Antwort auf: "Klammern" geschrieben von BBouvier am 15. Januar 2005 19:18:49:

Hallo BB,

vielleicht gehst Du von einer nicht ganz richtigen Voraussetzung aus? Du meinst, über den Bestand der europäischen Staaten samt EU entscheide das, was sie im Innersten zusammenhält; auf einer im weitesten Sinne freiwilligen Basis?

Damit schaut´s wirklich zappenduster aus. Aber das muß noch lange nicht bedeuten, daß der Bestand gefährdet wäre. Ich bin ja ohnehin der Ansicht, daß die Auflösung der europäischen Nationalstaaten, insbesondere Deutschlands, programmiert ist. Aber darauf willst Du ja nicht hinaus, es geht um das Kunstprodukt EU.

Warum soll für die EU nicht gelten, was auch bei anderen Terror-Regimen und Kolonialreichen wie z.B. der UdSSR oder Donaumonarchie ewig lang der Fall gewesen ist?

So lange die machthabende Funktionärsclique über die notwendigen Machtmittel verfügt, wird es den politischen Homunculus EU geben.

Und dieses wiederum dürfte stark davon abhängen, ob der Kolonialherr, die USA, die Kosten für den Unterhalt seiner Satrapen und Vizekönige aufbringen kann und will.

Möglicherweise geht es an der Wirklichkeit vorbei, Europa mit einem Staatswesen zu vergleichen. Die Parallele zu einem kolonisierten Gebiet oder - noch schlichter - einem Gefängnis, Gulag, meinetwegen Völker-KZ, würde die Frage einfacher klären.

Wie lange dürfte die EU Bestand haben? Meiner Ansicht nach so lange die Aufseher und Schergen eine geladene Maschinenpistole in der Hand halten.

Alceste


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