Re: zusatzfrage
Geschrieben von detlef am 17. Januar 2005 02:14:38:
Als Antwort auf: Re: Irren ist menschlich, aber schau´n mer mal geschrieben von Alceste am 15. Januar 2005 21:30:10:
>Hallo detlef,
>>ich glaube, du irrst, wenn du die eu fuer eine kolonie der usa haeltst.
>>ich denke, die eu ist der versuch der europaeer sich aus dem einfluss nordamerikas zu loesen.
>>wenn du recht haettest, haetten die amerikaner nicht ihre ansaetze zu einem wirtschaftskrieg gegen europa starten brauchen. (siehe stahl)
>>ansonsten stimme ich zu, dass die eu alles, nur nicht ein vernuenftiges gebilde ist.
>Ich weiß, das ist auf den ersten Blick sehr befremdlich. Mir ging´s doch genauso, als ich diesen Gedanken zum ersten Mal gelesen habe, bei keinem geringeren als Andreas v. Bülow (Im Namen des Staates), SPD-Minister unter Helmut Schmidt.
>Er schreibt, die EU sei mitnichten ein Projekt, das europäischen Wünschen entsprungen sei, es gehe vielmehr auf US-Wünsche und Pressionen zurück.
>Deshalb habe die CIA auch auf keinen Politiker mehr Attentate inszeniert als auf Charles de Gaulle; auffallenderweise immer dann, so v. Bülow, wenn de Gaulle Frankreichs nationale Eigenständigkeit in NATO und EU allzustark betonte.
>Als de Gaulle beabsichtigte, den Vertrag von Verdun zu revidieren und Frankreich und Deutschland zu einem Staat zu verbinden, sei das von den Amis massiv konterkariert worden.
>Daß die EU-"Verfassung" den US-Raubtierkapitalismus auf Kosten bürgerlicher Freiheit und sozialer Sicherung in Paragraphen gießt und wir ein Europa vorfinden, das sich ausnimmt wie "Made in USA" kann doch kein Zufall sein?
>Und auch nicht die Ausdehung der EU bis nach Rußland, Vorderasien und den Nahen Osten. Wer hat davon den größten politischen Nutzen und wirtschaftlichen Profit. Rumsfelds "altes Europa" ganz sicher nicht, am allerwenigsten wir. Also, Cui Bono? Das ist die Spur, die garantiert zum Täter führt.
>Abschließend darf ich wieder daran erinnern, daß die Globalisierung des liberal-demokratischen Internationalismus (Bavendamm) neben der völligen Vernichtung D´s das eigentliche Kriegsziel Roosevelts gewesen ist.
>Allem, was ich drastisch verkürzt aufgeführt habe, kommen die USA durch die EU - und nur durch sie - entscheidende Schritte näher; gelegentliche Rückschritte wie beim Handelsstreit um Stahl natürlich nicht ausgeschlossen.
>Alcestehallo,
da gibst du mir aber eine menge zum nachdenken, und informationen suchen.
deshalb werde ich hier noch nicht antworten.eine zusatzfrage:
wie passen die probleme, die den usa durch den euro entstehen, in diene ueberlegungen?
gruss,detlef