Re: Quantenmechanik und Hildegard von Bingen / Zukunft;

Geschrieben von Taurec am 04. Dezember 2005 23:10:31:

Als Antwort auf: Quantenmechanik und Hildegard von Bingen / Zukunft; geschrieben von Mario am 04. Dezember 2005 21:32:40:

Hallo, Mario!

Zeit besteht meines Erachtens nicht aus drei übereinanderliegenden Schienen, sondern aus einer, wobei ein Seher in der Lage ist, Blicke auf bereits zurückgelegte Wegpunkte (Vergangenheit), sowie noch zurückzulegende (Zukunft) zu werfen. Es ist ihm dabei nicht möglich, zu bestimmen, wie weit der erblickte Wegpunkt vom augenblicklich zurückgelegt werdenen entfernt ist, da sein Fokus auf nur diese einen Abschnitt gleichzeitig gerichtet ist.
Der Seher wird daher nicht auf eine höhere Ebene gehoben, von der er wieder zurückfällt.
Im Übrigen ist mir nicht ganz klar, was du unter der "Vorstellung" eines Sehers verstehst und wie du darauf kommst, in wie ein Element mit Halbwertszeit zu behandeln.
Vielleicht ist es ähnlich, als wenn man sich auf der Oberfläche einer Kugel (oder Außenseite eines Rades) befindlich langsam nach oben erhebt. Stehen wir auf dem Boden, sehen wir nicht, was hinter dem Horizont ist. Dort ist die Zukunft. Steigen wir nach oben, wächst auch die Distanz bis zum Horizont. Man blickt einfach weiter. Und im Fokus des sich nach oben erhebenden Sehers rutschten Punkte, die auf dem Boden hinter dem Horizont liegen, plötzlich in's Sichtfeld. Daher kann ein Seher Ereignisse in Vergangenheit und Zukunft wahrnehmen, die für uns außerhalb des sichtbaren Bereiches liegen.
Ob jemand sehen kann oder nicht, scheint zumindest teilweise genetisch bedingt. Vielleicht ist beim Vorhandensein solcher Gene die "Verdrahtung" von Geist und Körper weniger fest oder wie ein Gummiband (oder was weiß ich).

Soviel vorerst.

Gruß
Taurec


Antworten: