Re: Die Strassen im usbekischen Andischan sind wie ausgestorben

Geschrieben von HJH am 16. Mai 2005 11:22:30:

Als Antwort auf: Re: Die Strassen im usbekischen Andischan sind wie ausgestorben geschrieben von Platon am 15. Mai 2005 15:35:

Moin Platon

Gut zu wissen. Dann kannst du, sollte die Möglichkeit bestehen, einen Exklusivbericht über die Lage dort verfassen. Gerne so objektiv wie möglich. Selbstverständlich hat sich in deinen 4 Monaten der Abwesenheit dort wesentliches verändert. Das unterdrückte Volk (ich rede von den bestimmt 80 Prozent unter Armut leidenden-lässt sich in seriösen Almanachen der letzten Jahre überprüfen) hat nach den Demokratiebestrebungen in der Ukraine etc. Lunte gerochen, und wird - falls möglich - nach Reformen streben, oder gar einen Regimewechsel verlangen (falls Alternativen vorhanden sind). Was unter einem Diktator nicht einfach ist, der "sein" Militär wahllos in die Mengen schießen lässt.

Oder wie lassen sich die erneuten Schießereien im Grenzgebiet zu Kirgisien erklären, wo "angeblich" auch auf Menschen gezielt geschossen wurde, die aus Furcht Usbekistan verlassen wollten? Sind wohl alles islamistische Kämpfernaturen, die die Hosen voll haben...

Nun ja, ich wünsche dir einen friedlichen Aufenthalt dort, egal auf wessen Seite du auch auch stehen magst. Denn im Nachhinein ist es immer irrelevant und nichtig, von wessen Seite man eine Kugel fängt.

Alles Gute

Jörg

>> es ist ein menschenverachtendes Regime unter dem seit 1990 amtierenden Despoten Islam Karimow.
>Hier würde mich interessieren, wie sich das äußert, und woher Du das so genau weist. Vielleicht hast Du bei Deinen Aufenthalten da andere Erfahrungen gemacht als ich. Aber da ich in zwei Wochen wieder hinfahre, werde ich mal die Augen offen halten, ob sich da während meiner nunmehr viermonatigen Abwesenheit Entscheidendes verändert hat.
>Übrigens sind die geographische und politische Lage per Ferndiagnose nur sehr schwer auszumachen, da es sich bei diesem Land um einen Sonderfall handelt, besonders für die Globalstrategen. So meine Einschätzung nach reichlicher Beobachtung.
>Viele Grüße,
>Platon


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