Re: Nur deshalb keine Feindschaft ...
Geschrieben von JeFra am 06. Februar 2004 13:14:39:
Als Antwort auf: Nur deshalb keine Feindschaft ... geschrieben von franke43 am 05. Februar 2004 15:44:39:
Genau diese Auffassung habe ich gegenüber JeFra selbst vertreten.
Das ist mir sehr wohl klar, und ich teile diese Ansicht auch selber. Meiner Meinung nach geht es, stark vereinfacht, in der Politik unserer Zeit um die Verteidigung der politischen und sozialen Errungenschaften der Zeit nach 1848 gegen Versuche einer international operierenden Clique von Finanzkapitalisten, wieder die Verhältnisse aus der Zeit des Metternich-Regimes herzustellen. Dabei ist die ethnische Zusammensetzung dieser Clique durchaus heterogen, aber die jüdische Komponente hat im Vergleich zur Metternich-Zeit ein viel größeres Gewicht und ist praktisch dominierend. Die wichtigste Angriffsstrategie des neuen Metternich-Regimes ist die Zerstörung des Nationalstaates. Um diesen Ziel näherzukommen, macht es durchaus auch zeitweise Zugeständnisse in der sozialen Frage, deren Rücknahme in Westeuropa wir aber derzeit beobachten.
Man sollte also den politischen Konflikt unserer Zeit nicht als den Konflikt zwischen Rechts und Links, sondern als Konflikt zwischen dem Nationalen Sozialismus und dem Metternich-Regime betrachten. Wenn ich in meinen Beiträgen trotzdem die Begriffe Rechts und Links benutze, so deswegen, weil sie normalerweise verstanden werden und die Wahrheit oft nicht allzusehr verzerren. Man kann in einem Internetzforum keine esoterische Terminologie benutzen, die man sich selbst ausgedacht hat und die von niemandem sonst verstanden wird. Ich glaube, dies in knapperer Form schon einmal formuliert zu haben. Es ist aber anscheinend Ihrer Aufmerksamkeit entgangen.
Ich erinnere mich an ein Fernsehgespräch mit einem Altnazi. Der behauptete steif und fest, der Nationalsozialismus sei eine "linke" Bewegung gewesen, nur eben eine nationale anstelle einer internationalen Linksbewegung.
Da haben Sie vielleicht recht. War die Diskussion in Deutschland oder in Schweden? Ich selbst tendiere freilich eher dazu, das Links-Rechts-Schema zu verwerfen.
Wenn er gegen Rassismus Stellung bezogen hat, weshalb zieht er dann ständig gegen die Chasaren (= Ostjudentum = Ashkenazim) her, von denen angeblich alles Übel dieser Welt ausgehe?
In der heutigen politischen Auseinandersetzung geht es um die Frage der multikulturellen Gesellschaft. Während also Bewegungen, die gegen die ethnische Homogenität der europäischen Nationalstaaten gerichtet waren, früher von einer kulturellen Assimilation der Zuwanderer ausgegangen sind, gegeben heute die Befürworter einer Masseneinwanderung offen zu, daß sie diese nicht wollen oder nicht erzwingen können. Unter diesen Umständen ist es nicht notwendig, die schwierige und heikle Frage zu beantworten, ob und in wieweit die Kultur einer Gesellschaft durch deren rassische Substanz beeinflußt wird. Ich gehe aber bei der Betrachtung der jüdischen Politik generell von der jüdischen Religion aus und halte z. B. den Vierteljuden, der den Münchener Revolutionär Kurt Eisner erschossen hat, für einen absolut untadeligen Mann.
Wenn ich auf den rassistischen Charakter der jüdischen Religion hinweise, so dient das zum Teil als Bumerang-Argument. Ich weise auf diese Tatsache aber auch deswegen hin, weil die gegen das deutsche Volk gerichtete Politik als rassistisch im Sinne eines aggressiven Rassismus betrachte. Davon abgesehen halte ich es für eine rein jüdische Angelegenheit, wenn die Juden um die Reinerhaltung ihrer Rasse bestrebt sind. Solange die Scheidungsriten nicht so brachial sind wie in einigen der von mir zitierten Bibelstellen und solange die Juden anderen Völkern eine analoge Vorgehensweise nicht verbieten, habe ich absolut nichts dagegen. Und das gilt in analoger Weise auch für Basken oder für Samen=Lappen.
Sie selbst scheinen ja in dieser Angelegenheit die Auffassung zu vertreten, daß es für Juden andere Rechte gibt als für Deutsche. Oder was sagen Sie zu der hier von mir dargestellten Praxis, die eigentlich allgemein bekannt sein dürfte?
Ja, aber so wie ich JeFra und seine Gesinnungsgenossen verstehe, ist das eben nur die Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit unter "Volksgenossen" einer "Volksgemeinschaft" in einem homogenen, ethnisch sauberen "völkischen" Staat und nicht etwa Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit der gesamten Menschheit.
Ich glaube, hier kommen wir an den springenden Punkt. Wenn ich für den deutschen Nationalstaat bin, so bedeutet das keine Einmischung in die Angelegenheiten anderer Völker. Dagen läuft die derzeitige Politik darauf hinaus, die Probleme der halben Welt auf deutsche Kosten zu lösen, ohne daß die Deutschen sich dagegen wehren können. In weniger scharfer Form gilt das für Westeuropa insgesamt. Diese Politik hat nirgendwo zu einer Verbesserung der demokratischen Freiheiten oder der sozialen Lage geführt, sondern nur zum Abbau der Errungenschaften von 1848. Es profitieren davon nur eine kleine Schicht internationaler Finanzkapitalisten sowie deren ideologische Tugendwächter. Meiner Meinung nach sollte ein Mann mit Ihrer akademischen Ausbildung in der Lage sein, zu durchschauen, daß die gegen die Nationalstaaten gerichtete `linke' Politik nur deswegen Erfolg hat, weil sie den Interessen des Finanzkapitals dient und daß jede derartige Bewegung sofort aus der Macht entfernt wird, wenn sie über dieses Ziel hinausgehend Ziele vertritt, die den Interessen des Finanzkapitals und des Weltjudentumes ernsthaft zuwiderlaufen. Aus dieser Einschätzung ergibt sich natürlich die Konsequenz, daß Personen, die eine derartige Politik vertreten, große persönliche Schuld auf sich laden.
"Du bist nichts, Dein Volk ist alles".
Ohne Dein Volk wärest Du in der Tat nichts.
Gruss
JeFra