Re: Weltformel - so schnell kanns gehen
Geschrieben von NoPasaran am 28. Januar 2004 13:16:56:
Als Antwort auf: Re: Weltformel - so schnell kanns gehen geschrieben von franz_liszt am 28. Januar 2004 10:04:26:
Hallo franz_liszt,
Hab gestern noch von einem Professor gehört, dass die Eso-Szene am 2. Hauptsatz der Thermodynamik nicht vorbeikommt - und schwups, ist er aus dem Weg...Nicht wirklich. Ehrenrettung des Physikers: Am 2. Hauptsatz der Thermodynamik führt kein Weg vorbei. Fragt sich nur, ob das, was die heutige Physik dafür hält, wirklich das ist, wofür sie ihn hält .....
Also was jetzt kommt, ist Spekulation meinerseits, wenn hier irgendwo ein fully fledged Physiker mitliest, der erkennt, daß ich objektiv Bullshit schreibe, dann möge er bitte laut aufjaulen;) .....
Die allgemeine Relativitätstheorie gemäß Einstein postuliert ein vierdimensionales Raum-Zeit-Kontinuum, in dem jedes Ereignis durch einen vierdimensionalen Vektor beschrieben werden - können müßte, da hakt's bei mir mit genaugenommen mit exaktem Wissen schon aus, alles, was ich jemals wirklich gerechnet hab', sind so Sachen wie Zeitdilatation und Lorentz-Kontraktion, das mit dem Wurzel aus 1 minus v quadrat durch c quadrat, also spezielle Relativitätstheorie. Aber ich spekuliere mal, zurück zur vierdimensionalen Raumzeit: Um die allgemeine Relativitätstheorie rechnen zu können braucht man Tensoralgebra, und da hab' ich schon keine Ahnung von, ich weiß grad mal, wie man das buchstabiert. Nun mich hinspinnend also: Jedes Ereignis im vierdimensionalen Raum-Zeit-Kontinuum müßte sich durch einen vierdimensionalen Vektor beschreiben lassen können, und afaik sind dabei die Raumkoordinaten reell, die Zeitkoordinate imaginär.
Die komplexe Raltivitätstheorie nach Charon postuliert innere Raumzeiten der Elektronen, komplementär zu der äußeren Raumzeit, der Welt der intersubjektiven Fakten, in der unsereins rumkaspert, und rechnerisch läuft das achtdimensional, vier reelle, vier imaginäre Koordinaten.
Was mir nun einfiel, im Zusammenhang mit Deiner Aussage über diesen Physiker und den 2. Hauptsatz der Thermodynamik, ist folgendes: Es wäre möglich - muß ich meinen Physikerfreund mal fragen -, daß der Unterschied der Beschreibung zwischen äußerer und innerer Raumzeit unter anderem darin liegt, daß, was in der äußern Raumzeit reell ist, sich in der inneren als imaginär herausstellt, und umgekehrt. Rein aus'm Bauch: Das achtdimensionale Modell hat da möglicherweise eine Symmetrie, durch die der Übergang möglich wird, die das vierdimensionale mit der 3/1-Verteilung nicht hat. Und, ebenfalls möglicherweise, ergibt sich als Folge eben daraus, daß der 2. Hauptsatz der Thermodynamik sich auch "umdreht", daß die Entropie in geschlossenen Systemen eben nicht mehr gleich bleibt oder zunimmt, sondern gleich bleibt oder abnimmt.
Wie gesagt, die Ableitung ist rein spekulativ und aus dem Bauch heraus, wenngleich sich stimmig anfühlend, was ich weiß, ist, daß, laut der komplexen Ralativitätstheorie, in den inneren Raumzeiten der Elektronen die Entropiekiste genau verkehrt rum läuft.
Und - denn so viel Physiker ist in mir: Man kommt tatsächlich nicht vorbei am 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Frau übrigens auch nicht. Nur: Es könnte sein, daß das, was die gegenwärtige Physik für den 2. Hauptsatz der Thermodynamik hält, in Wirklichkeit nur ein Spezialfall ebendesselben ist, so wie die Euklidische Geometrie ein Spezialfall der Riemannschen, die Newton'sche Mechanik ein Spezialfall der relativistischen ist. Und wenn man den Spezialfall für das ganze Ding hält, landet man natürlich bei einer Art kognitiver Dissonanz mit einschlägigen Konsequenzen: Beispielsweise der Einstellung, daß es eh wurscht sei, was man macht, weil letztlich ohnehin alles im Chaos endet.
Ich hab' von Charon ein Buch gelesen, "Der Geist der Materie". Das Buch ist nicht ohne .....
lg NoPasaran
- Re: Weltformel - so schnell kanns gehen franz_liszt 28.1.2004 15:24 (1)
- Chaos. Gesetze. Ordnung. Guerrero 29.1.2004 20:39 (0)