Es ist nicht alles christlich, was sich selbst so nennt

Geschrieben von Swissman am 16. November 2003 00:17:34:

Als Antwort auf: Christentum geschrieben von Napoleon am 15. November 2003 17:25:27:

Hallo Napoleon,

Jetzt schüttest Du aber das Kind mit dem Bad aus: Allein, das jemand behauptet, Christ zu sein, heisst noch lange nicht, dass er es auch tatsächlich ist. - Es gibt heute ziemlich viele blosse Taufschein-Christen, für die das Christentum nicht viel mehr als eine religiös verbrämte Soziallehre ist, die man, je nach persönlichem Geschmack, mit esoterischen Versatzstücken würzen kann ("RMuktananda", mit der ich mich ja mehr als einmal gefetzt habe, ist, bzw. war, eine exemplarische Vertreterin dieser Richtung).

Generell wird heute in Sachen Toleranz übertrieben: War Jesus etwa "tolerant", als die Geldwechsler aus dem Tempel peitschte? War Jeanne d'Arc "tolerant", als sie die Engländer ins Meer trieb? Wird Jesus "tolerant" sein, wenn er am Jüngsten Tag Gericht hält? - Selbstverständlich nicht!!

"Toleranz" kann man bis zu einem gewissen Punkt walten lassen, aber nicht darüber hinaus: "Toleranz" gegen das Böse und Christentum schliessen sich gegenseitig aus! König Salomon sagt: "Man muß dem Bösen wehren mit harter Strafe und mit ernsten Schlägen!" (Salomo 21.30) Übertriebene Toleranz, die den Verlust von Leben, Freiheit oder Ehre zur Folge hätte, wird von mir unter keinen Umständen gewährt - vor die Wahl gestellt, ein Leben in Unfreiheit und Schande zu führen, oder ehrenhaft zu sterben, wähle ich den Tod.

Dies ist in meinem Fall nicht nur so dahergesagt: Vor einigen Jahren verlief ich mich des Nachts in einer fremden Grosstadt, die ich hier mit Rücksicht auf die linken Richter von heute nicht nennen werde. Ich landete schliesslich im Rotlichtdistrikt, wo ich Schreie hörte. - Augenscheinlich schlug ein Zuhälter eines seiner Mädchen zusammen. Wenn ich bewaffnet gewesen wäre, hätte ich nicht gezögert, ihm einen Kopfschuss zu verpassen, so stürzte ich mich von schräg hinten auf ihn und verpasste ihm einige harte Schläge in gegen Hinterkopf (eigentlich hatte ich einen Handkantenschlag ins Genick beabsichtigt, der aber danebenging, weil das Schwein mich im letzten Moment bemerkt hatte und abzutauchen versuchte) und Gesicht. - Leider gelang es dem Übeltäter, davonzurennen, und mich nach zwei Blocks abzuhängen. Da die Frau in die entgegengesetzte Richtung gerannt war, weiss ich nicht, wie schlimm er sie zugerichtet hatte.

Während dieser Begebenheit hatte ich den festen Vorsatz, meinen Gegner schwer, wenn möglich tödlich, zu verletzen. Ein schlechtes Gewissen aber hatte und habe ich deswegen nicht. Ich würde jederzeit wieder genauso handeln.

Von daher habe ich mit den Kreuzrittern oder den Wikingern weit mehr gemeinsam, als mit den rosaroten, gegen alles toleranten, vom Selbsthass zerfressenen, politisch korrekten Bonhommes und -femmes, die heute allzuoft den Ton angeben.

Vor etwa einem Jahr gab es eine ähnliche Diskussion. Mein diesbezüglicher Beitrag dürfte auch für Dich von Interesse sein...

mfG,

Swissman


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