Re: Bundeswehr: Patenschaft für Panzer und Jets

Geschrieben von Waldmeister am 12. Oktober 2003 17:48:09:

Als Antwort auf: Re: Bundeswehr: Soldaten sauer, 95 Euro Miete für Zeltunterkunft im Ausland geschrieben von BBouvier am 12. Oktober 2003 16:49:33:

Hi BB

Da ja dies momentan in ist, könnte ja jeder eine Patenschaft für einen Panzer
übernehmen und die Granate trägt dafür dann dessen Vornamen.

Für die Kampf-Jets übernehmen dann die Firmen die Patenschaft und dafür wird dann deren Name draufgepinselt. Und mit den Raketen kommt dann ein Werbeschreiben, diese Rakete senden wir Ihnen mit freundlichen Grüssen der Firma Hengstenberg, wird geben überall unseren Senf dazu.

Das wird dann ein richtiger Kracher.

Gruss Waldmeister

>


>Diese Sache entbehrt nicht einer gewissen Komik.
>(Soldaten im Einsatz sollen 95.- "Miete"
>für die "Unterkunft" zahlen.)
>Zu Unrecht stellt sich der Laie unter „Unterkunft“
>eine geheizte Stube in der Kaserne vor,
>mit Toilette auf dem Gang und Wasserhähnen irgendwo.
>„Unterkunft“ ist ein pauschaler Begriff der Bunderwehr-Zivilverwaltung:
>Das ist überall da, wo Soldaten gerade „sind“.
>Im Einsatz, im Manöver, ist das der Jeep, der Panzer,
>die abgespannte Plane neben dem Geschütz,
>wo man auf gefrorenem Boden kauert,
>oder das windgeschützte Fleckchen Schnee unter der gestürzten Fichte.
>Ohne Plane.
>In Afghanistan kann das der selbstgebaute
>Bretterverschlag mit Pappdach
>am Kontrollposten sein.
>Oder ein Schneeloch mit Sandsäcken gegen Splitter
>jeweils 12 von 24 Stunden.
>Muss schon ganz schön Ebbe bei Eichel sein,
>wenn der für so was nun „Miete“ verlangt.
>Als nächstes kommt dann wohl, dass die Panzerbesatzung
>zusammenlegen muss, ihren Panzer selbst finanzieren.
>Und die Granaten kaufen.
>Ratenzahlung ist möglich!
>Wird gleich vom Sold abgezogen.
>Braucht man nur zu befehlen.
>BB



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