Israel an Johannes

Geschrieben von BBouvier am 25. September 2003 19:16:24:

Als Antwort auf: Re: Israel geschrieben von Johannes am 25. September 2003 12:10:48:

Lieber Johannes!

Weisst Du, SO einen "Frieden" kriegt man jederzeit:

Man gibt den Einbrechern sein Erspartes, die Wohnungsschlüssel
und zieht, ein fröhlich Liedchen pfeifend, unter eine Brücke.
Dass die Täter beim Auszug noch fix die Oma
vergewltigt haben und das Baby aus dem 7. Stock geschmissen:
"Macht mir gar nichts aus!"
Ich will nur meine Ruhe haben.
Man lebt im Freien weiter,
bittet höflich um Entschuldigung,
zahlt den Verbrechern den Umzug und fragt
höflich nach, ob die wohl noch weitere Wünsche hätten.
(haben die!!)

Und DAS willst Du einem Volk vorschlagen, dem man noch nicht das
Rückgrat gebrochen hat, wie dem unseren?

Wenn SOWAS Schule macht, kannst Du Dich von der realen Welt
verabschieden.

Deine Parteilichkeit für (kriminelle?) Besatzer in allen Ehren,
aber komm mal wieder auf den Boden.

BB

>> Es wird dann aufhören, wenn beide Seiten einsehen, dass sie
>> den Friedensprozess nur beidseitig umsetzen können. Man kann weder von der
>> einen noch von der anderen Seite ständig verlangen, dass sie aufhören mit
>> diesen Morden.

>
>Hallo Krümel,
>schau Dir doch mal die Geschichte an, sind da beide Seiten aufeinander zugegangen? Oder ging die Versöhnung nicht nur von den deutschen Heimatvertriebenen aus?
>Die Besatzer sind damals in den besetzten Gebieten geblieben. Die vertriebenen Einwohner durften nicht zurück, sie wurden enteignet. Die Verbrechen, die dabei begangen wurden, wurden für straffrei erklärt, und diese Regelung gilt auch noch heute. Es gab eine agressive Siedlungspolitik in den besetzten Gebieten, so daß immer mehr Angehörige der Besatzungsmächte in den eroberteten Gebieten lebten als bisherige Bewohner.
>Die Besatzer gaben ihre agressive Politik nicht auf, und selbst die Straffreiheit der entsetztlichsten Verbrechen wurde nicht zurückgenommen. Und in dieser Situation streckten die Vertriebenen einseitig die Hand zur Versöhnung aus - und in der Folge erreichten sie damit einen dauerhaften FRIEDEN.
>Damals hatten die deutschen Vertriebenen kaum weltweite Unterstützung, wer die Ergebnisse von 2 Kriegen verändern wollte, wurde als "Revisionist" geoutet und ins Abseits gestellt. "Ihr habt die Gebiete verloren, sie gehören jetzt dem Sieger, gebt sie auf!", das war die Forderung.
>Völlig anders sieht es heute bei den Palästinensern aus, sie haben viel mehr weltweite Unterstützung, auch für den "Revisionismus" der Ergebnisse von 2 Kriegen.
>Was könnten die Palästinenser bei dieser Unterstützung wohl erreichen, wenn sie genauso wie die deutschen Vertriebenen die Hand wirklich zur Versöhnung ausstrecken, d.h. dauerhafter, echter Gewaltverzicht ohne Vorbedingungen? (siehe Charta der Vertriebenen). Die Deutschen verloren durch die Versöhnung ihre bisherige Heimat, aber sie gewannen Frieden. Könnten die Palästinenser durch die viel größere Unterstützung nicht noch viel mehr erreichen?
>Gruß
>Johannes



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