Re: Das Märchen vom Treibhauseffekt

Geschrieben von NLMDA am 17. August 2003 12:04:16:

Als Antwort auf: Re: Das Märchen vom Treibhauseffekt geschrieben von Andreas am 17. August 2003 04:43:45:

Hallo Andreas,

Ebenso blödsinnig ist romantische Ansicht, das ökologische Gesamtgleichgewicht gerate aus den Fugen wenn irgendeine exotische Tierart welche uns irgendwelchen Gründen gefällt ("Pandabär" -> WWF-Broschören), ausstirbt/ausgerottet wird.

So habe ich das beim WWF noch nicht gelesen. Fakt ist, dass die Bambuswälder für die Region allgemein, also für Mensch und Tier ökologisch von hoher Bedeutung sind. Man kann ja wohl nicht behaupten, dass Straßenbau durch grüne Lungen, Flächenversiegelung und Brandrodung zur Gewinnung von Ackerland keine Auswirkungen auf den Menschen und seine Lebenssituation haben. Der Pandabär springt dabei leider als Erster über die Klinge, somit ist diese Tierart ein Messinstrument für den Raubbau, den wir an der Natur betreiben. Und mit einem kuscheligen Bären identifiziert man sich leichter, als mit der selten Art einer Springspinne, die auch in den Bambuswäldern lebt.

Die Umwelt unterliegt vielmehr seit Jahrmillionen Verändererungen, wobei die einschneidensten nicht-anthropogene Ursachen hatten.
Was sind die Jahrmillionen Veränderungen gegen 100 Jahre technischer Fortschritt in der Menschheitsgeschichte? Früher hat sich die Natur selbst gestaltet (selbst gestalten dürfen), heute unterliegt sie der Federführung des Menschen, siehe "Ideallandschaften". Die meisten jetzt auftretenden Umweltkatastrophen sind auf die Menschen als Verursacher zurückzuführen und wenn dabei eine Tierarbeit ausstirbt, können wir sie ja klonen. ;-)

Ich bin auch kein Verfechter der Treibhaustheorie, wir hatten auch Anfang der 80er Jahre Hitzeperioden, wo uns in Bayern das Vieh verreckt ist (mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass wir 2 Wochen schulfrei hatten *ggg*) und in den 50er Jahren wurde sogar Wasser- und Strom rationiert, was dieses Mal an uns vorüberging.

Aber wenn solche Theorien ein „enkeltaugliches“ Umdenken bei jedem veranlassen, z.B. Förderung von regenerativen Energien, Verminderung von Schadstoffen in der Atmosphäre, Renaturierung von Feuchtgebieten bzgl. Trinkwassergewinnung usw., dann ist mir das ganz recht.

Gruß NLMDA



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